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DE1156596B - Regelungsvorrichtung fuer den hydraulischen Kraftheber eines mit einem Aushebegestaenge fuer ein Ackergeraet ausgeruesteten Schleppers - Google Patents

Regelungsvorrichtung fuer den hydraulischen Kraftheber eines mit einem Aushebegestaenge fuer ein Ackergeraet ausgeruesteten Schleppers

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DE1156596B
DE1156596B DEB50832A DEB0050832A DE1156596B DE 1156596 B DE1156596 B DE 1156596B DE B50832 A DEB50832 A DE B50832A DE B0050832 A DEB0050832 A DE B0050832A DE 1156596 B DE1156596 B DE 1156596B
Authority
DE
Germany
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control
valve
lever
control device
power lift
Prior art date
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Pending
Application number
DEB50832A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Virden Bunting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Massey Ferguson Inc
Original Assignee
Massey Ferguson Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Massey Ferguson Inc filed Critical Massey Ferguson Inc
Publication of DE1156596B publication Critical patent/DE1156596B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für den hydraulischen Kraftheber eines mit einem Aushebegestänge für ein Ackergerät ausgerüsteten Schleppers, bei der die Druckflüssigkeit über ein mittels automatischer Zugkraftsteuerung zu beeinflussendes Steuerventil durch eine Auslaßleitung abgelassen wird, wenn der Kraftheber das Gestänge absenkt.
Bei solchen Schleppern ist es erwünscht, die Arbeitsweise der Zugkraftregelung entsprechend den weit voneinander abweichenden Eigenschaften verschiedener Anbaugeräte so einzustellen, daß das Steuerventil bei den verschiedenen Geräten mit etwa gleicher Empfindlichkeit anspricht.
Gemäß der Erfindung wird eine Regelungsvorrichtung der obengenannten Art vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, daß die Bewegung des Steuerventils in die Lastabsenkrichtung durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt ist, wodurch zwecks Veränderung der Empfindlichkeit der automatischen Zugkraftsteuerung der Auslaßquerschnitt aus dem Arbeitszylinder veränderbar ist.
Es ist bereits bekannt, für Ventile, deren Öffnungsweite und Durchlaßquerschnitt verändert werden sollen, einen einstellbaren Anschlag vorzusehen und auf diese Weise das Kraftstoff-Luft-Gemisch, das durch die Ansaugleitung zu den Zylindern einer Verbrennungsmaschine strömt, zu beeinflussen. Diese bekannte Beeinflussung von Ventilen durch verstellbare oder einstellbare Anschläge hat jedoch, obwohl sie seit langer Zeit bekannt ist, bisher nicht dazu geführt, die eingangs genannte schwierige Aufgabe, die sich bei dem hydraulischen Kraftheber von Ackerschleppern einstellt, in der obengenannten Weise zu lösen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das Schleppergehäuse;
Fig. 2 ist ein Teilschnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Zugkraftsteuerung; Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das Steuerventil; Regelungsvorrichtung
für den hydraulischen Kraftheber eines mit einem Aushebegestänge für ein Ackergerät
ausgerüsteten Schleppers
Anmelder:
Massey-Ferguson Inc., Racine, Wis. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Thieleke, Patentanwalt, Braunschweig, Jasperallee 1 a
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 23. März 1954 (Nr. 418 057)
Ernest Virden Bunting, Detroit, Mich. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
einem Arm 39 der Hubwelle 40 an. An den Enden dieser Hubwelle sitzen Hubarme 41, von denen Hubstangen 42 nach unten zu den unteren Lenkern 15 gehen.
Das Steuerventil weist einen Kolben 55 auf, der in der Bohrung 57 des Ventilgehäuses 58 gleitet. Der Kolben läuft in Lagern 63,65, die zwischen sich erne Hochdruckkammer 62 einschließen. Ein drittes Lager wird von einem Ring 64 gebildet, der zusammen mit dem Mittelring 63 eine Niederdruckkammer 61 abschließt.
Bei neutraler Stellung des Ventilkolbens 55 ist das Ventil geschlossen. Daher kann weder öl in die Einlaßkammer 61 gelangen noch Öl aus der Hochdruckkammer 62 abfließen. Der Ölfiuß in der Hydraulik ist gesperrt, so daß der Arbeitskolben in seiner Stellung bleibt.
Wenn sich der Ventilkolben 55 aus seiner neutralen Stellung nach hinten (in Fig. 4 nach links) be-
Fig. 5 ist eine Ansicht mit einer Einstellung der 45 wegt, gibt er nach und nach zwei schmale Längs-Lagesteuerung auf Empfindlichkeitsregelung. schlitze 74 zum Auslaß frei. Sobald diese unter dem
Ring 65 hindurchgehen, entsteht ein stetig wachsender Durchlaß aus der Hochdruckkammer 62. Alsbald strömt Drucköl aus der Kammer 62 durch das Innere des Kolbens und einen Durchlaß 58 α des Pumpenkörpers 58 in den Ölsumpf. Die unteren Lenker 15 senken sich.
Der obere Lenker 16 des Anbau-Dreipunktgestänges des Schleppers ist mit einer Steuerstange 22 gelenkig verbunden, die den oberen Lenker 16 an die Zugkraftsteuerung des Schleppers anschließt.
Der Kraftheber besteht aus dem Arbeitszylinder 36 und der Pleuelstange 38. Die Pleuelstange greift an 309 730/89
3 4
Die Geschwindigkeit dieser Senkung hängt von der Dabei bewirkt die Kurvenscheibe 120, daß der Ven-Geschwindigkeit ab, mit der das Öl zum Sumpf ab- tilkolben unter der Wirkung der Feder 77 in seine fließen kann. Durch die lange, schmale Form der neutrale Lage zurückkehrt, die er erreicht, sobald die Schlitze 74 ist diese Geschwindigkeit genau regelbar. Lenker ihre oberste Stellung, die Transportstellung, Der Ventilkolben 55 hat außerdem noch ein weite- 5 erreicht haben.
res Paar von Schlitzen 75, die kürzer und breiter sind Um die Lenker zu senken, bewegt der Fahrer den
als die Schlitze 74. Eine Feder 77 drückt den Kolben Hauptstellhebel 100 innerhalb des Bereiches A nach 55 in seine Senkstellung. unten. Dadurch hebt sich das Hinterende des Kur-
Durch eine Stoßstange 81 kann der Kolben 55 ent- venhebels 110 und bringt über die Hebel 112 und 85 gegen der Kraft der Feder 77 verschoben werden. Die t ο den Ventilkolben 55 nach hinten in die Senkstellung, Stoßstange 81 ist mit einem Bolzen 84 am Unterende so daß Öl aus dem Arbeitszylinder 36 entweicht und des Ventilhebels 85 angelenkt, der die Wirkung der die unteren Lenker sich senken. Dadurch bringt die Steuervorrichtung auf das Ventil überträgt. Dieser Kurvenscheibe 120 nach und nach den Kurvenhebel Ventilhebel stützt sich im Gelenk 86 auf eine und die weiteren Glieder bis zum Ventilkolben 55 in Stange 87. 15 die neutrale Stellung zurück. Wenn man zunächst
Zur Lagesteuerung gehört der Hauptstellhebel 100, einmal den Bodenwiderstand des Gerätes beim Einder als Handhebel ausgebildet ist. Der normale Be- dringen in den Boden vernachlässigt, wird die neuwegungsbereich'des Hebels ist in Fig. 5 mit A be- trale Stellung erreicht und durch Verschluß des Ölzeichnet. Weiter gehört zur Lagesteuerung als Folge- auslasses das Öl im Arbeitszylinder 36 dann abgevorrichtung eine Kurvenscheibe 120, die an einer 20 sperrt, wenn die unteren Lenker die vom Hauptstell-Hubwelle 40 sitzt und deshalb die Bewegungen der hebel 100 vorgeschriebene Lage erreicht haben. Somit beweglichen Teile 38 bis 42 des Krafthebers genau können die unteren Lenker durch Verstellen des mitmacht. Durch den Hauptstellhebel 100 und die Hauptstellhebels 100 in seinem normalen Bereich A Kurvenscheibe 120 wird somit das Steuerventil V zur gehoben und gesenkt werden und folgen genau den Lagesteuerung betätigt. 25 Hebelbewegungen, so daß sie selbsttätig in der vom
Zur Zugkrafteinstellung gehört der Tiefeneinsteller Fahrer gewünschten Lage zur Ruhe kommen. 141 mit einem Handhebel 141 b. Weiter gehört zur Zur Zugkraftsteuerung gehört eine neben der
Zugkraftsteuerung eine durch den oberen Lenker 16 Wiege 117 um den Zapfen 118 schwingende zweite bewegte Stoßstange 131, welche die Bewegungen der Wiege 130, die mit der Stoßstange 131 gelenkig ver-Steuerstange 22 mitmacht. Durch den Handhebel 30 bunden ist (Fig. 3).
141 b und die Stoßstange 131 wird somit das Steuer- Eine am Drehzapfen zwischen der Wiege 130 und
ventil V zur Zugkraftsteuerung betätigt. der Stange 131 angeordnete Rolle 133 läuft an der
Die Achse 101 des Hauptstellhebels 100 hat einen Kurvenfläche 134 eines Hebels 135. Dieser Kurven-Arm 106 mit einer Rolle 107. Diese Rolle liegt zwi- hebel ist mit seinem vorderen Ende an das obere sehen zwei Backen 108 und 109 eines Kurvenhebels 35 Ende eines Hebels 136 angelenkt, der neben dem 110, der durch einen Bolzen 111 an das obere Ende Hebel 112 der Lagesteuerung liegt und unten ebeneines Zwischenhebels 112 angelenkt ist, der als End- falls in dem Schlitz 111' geführt ist und sich gegen glied der Lagesteuerung das Ventil betätigt. Das ab- die Rolle 114 des Ventilbetätigungshebels 85 legt, wärts gerichtete Vorderende 121 des Kurvenhebels Der Kurvenhebel 135 hat eine Kurvenfläche 138,
110 greift als Haken um einen Exzenter 122 an dem 40 die im Abstand von der Kurvenfläche 134 angeordnet Hebel 112. Der Hebel 112 ist an einem normaler- ist und an einer Rolle 139 läuft, die an einem Arm weise festen Punkt 113 gelagert und ragt mit seinem der Welle 140 des Tiefeneinstellers 141 gelagert ist. unteren Ende in die Bahn einer Rolle 114 hinein, die Die Stellung, in der der Hebel 136 den Ventilhebel 85 am oberen Ende des Ventilbetätigungshebels 85 sitzt. abfängt, kann nach Wahl verändert werden, da eine Der Hebel 112 ist in einem Schlitz 111' (Fig. 2) einer 45 Bewegung des Tiefeneinstellers 141 den Kurvenhebel Wand 112' eines am Arbeitszylinder 36 hängenden 135 schwenkt. Somit wird durch diese Einstellung Hilfsgestelles 113' geführt. Wenn die Feder 77 den bestimmt, in welcher Einwärtsverschiebung die Stoß-Ventilkolben 55 nach hinten bewegt, schwenkt der stange 131 den Ventilkolben in die neutrale Lage zuHebel 112 entgegen dem Uhrzeigersinn und drückt rückbringt und wie groß die am Gerät aufrechtden Kurvenhebel 110 zurück. Auf der geneigten 50 erhaltene Zugkraft sein soll.
Fläche 115 der Backe 108 läuft eine Rolle 116 einer Verschiedenartige Geräte wirken in verschiedener
Wiege 117, die um einen Zapfen 118 schwingt. Eine Weise auf die Zugkraftsteuerung. Wenn z.B. dieZugzweite, hinter der Rolle 116 der Wiege 117 liegende kransteuerung bei einem leichten Kultivator mit der Rolle 119 läuft an der Kurvenscheibe 120. Diese Kur- richtigen Empfindlichkeit anspricht, wird sie einen venscheibe ist so gestaltet, daß sie beim Heben der 55 schweren Pflug so übersteuern, daß er ungleichmäßig Lenker die Wiege 117 nach vorn schwenkt, beim und unzureichend arbeitet. Umgekehrt wird eine für Senken dagegen eine Rückwärtsschwenkung der schweres Gerät eingestellte Zugkraftsteuerung bei Wiege zuläßt. einem leichten Gerät überhaupt keine Steuerwirkung
Angenommen, die unteren Lenker des Dreipunkt- ausüben. Durch schwere Geräte mit geringem Zug-Anbaugestänges seien anfänglich gesenkt. Dann 60 widerstand und leichte Geräte mit hohem Zugwiderdrückt die Kurvenscheibe 120 die Wiege 117 nach stand wird die Aufgabe noch erschwert. Ihre Lösung vorn. Eine Bewegung des Hauptstellhebels 100 in wird daher mit zunehmender Schleppergröße immer seine oberste Stellung im Bereich A schwenkt den dringender, weil größere Schlepper für eine weitere, Kurvenhebel 110 im Gegensinn des Uhrzeigers. Der unterschiedliche Zahl von Geräten benutzt werden Hebel 112 bewegt sich im Uhrzeigersinn und der 65 können.
Hebel 85 gegen den Uhrzeigersinn, so daß der Ven- Diese Aufgaben werden durch die Erfindung ge-
tilkolben 55 nach vorn in seine Hebestellung ge- löst, indem für die Verschiebung des Ventils V in der bracht wird und die unteren Lenker gehoben werden. Senkrichtung eine einstellbare Begrenzung geschaffen
wird, die es gestattet, die Geschwindigkeit des Ölabflusses aus dem Arbeitszylinder 36 zu steuern.
Wie oben erklärt wurde, wird der Hauptstellhebel 100 zum vollständigen Senken der unteren Lenker 15 bis zum Ende des Lagesteuerungsbereiches A abwärts bewegt. Wenn man ihn noch weiter abwärts, und zwar in den Bereich B bewegt, wie in Fig. 5 gezeichnet, dient der Hauptstellhebel 100 dazu, nach und nach die Bewegung des Ventilkolbens 55 in Senkrichtung zu vermindern. Daher kann der Fahrer, wenn ein schweres Gerät eine Übersteuerung verursacht, den Hebel etwas weiter abwärts bewegen, bis das unregelmäßige Arbeiten aufhört. Dann stellt er eine einstellbare Kordelschraube 105 so ein, daß er den Hebel leicht wieder in diese beste Stellung bringen kann, wenn er ihn inzwischen wieder angehoben hatte.
Dabei ereignet sich folgendes: Wenn der Hauptstellhebel 100 gemäß Fig. 5 über den Lagesteuerbereich A abwärts in den Bereich B bewegt wird, hebt er die Kurvenfläche 115 von der Rolle 116 ab und unterbricht dadurch die Verbindung zwischen der Kurvenscheibe 120 und den Teilen, die das Ventil betätigen. Der Haken 121 erfaßt den einstellbaren Exzenter 122 des Hebels 112, sobald der Kurvenhebel 110 über den Lagesteuerungsbereich hinaus bewegt wird. Dadurch werden die Hebel 110 und 112 zu einer starren Einheit und schwingen gemeinsam um das Lager 113 im Uhrzeigersinn, wenn der Hauptstellhebel 100 noch weiter abwärts bewegt wird. Dadurch bewegt sich das untere Ende des Hebels 112 nach hinten und begrenzt damit die Bewegung des Ventilkolbens in der Senkrichtung. Die stärkste Drosselung des ölaustrittes am Ventil V ergibt sich bei tiefster Stellung des Hauptstellhebels 100, bei der der Ventilkolben 55 nicht über die Stellung hinauskommt, in welcher nur kleine Teile der Schlitze 74 gegen die Hochdruckkammer 62 des Ventils offen sind. Die geringste Drosselung des Ölaustrittes ergibt sich, wenn der Haken 121 den Exzenter 122 gerade berührt, denn dann kann der Ventilkolben 55 noch bis zur vollen Auslaßlage nach hinten verschoben werden. Auf diese Weise also kann der Fahrer die Auslaßgeschwindigkeit für jede Art von Geräten richtig einstellen.
Zum Arbeiten mit einem schweren Pflug wird der Hauptstellhebel 100 tief in den Bereich B gestellt, so daß beim Ansprechen der Zugkraftsteuerung zum Berichtigen der Arbeitstiefe nur ein kleiner Teil der engen Schlitze 74 freigegeben werden kann. Daher kommt es trotz des hohen Druckes, mit dem das Öl beim Arbeiten mit sehr schwerem Gerät aus dem Arbeitszylinder herausgetrieben wird, nicht zum Übersteuern durch die Zugkraftsteuerung, weil das Gerät nicht zu tief in den Boden greifen kann, bevor die berichtigende Senkung angehalten werden kann. Bei einem leichteren Gerät wird der Hauptstellhebel 100 so eingestellt, daß er einen größeren Weg des Ventilkolbens 55 und damit die Freigabe eines größeren Teils der Schlitze 74 zuläßt. Er kann sogar nach Wunsch so eingestellt werden, daß sich noch ein Teil der breiten Schlitze 75 öffnet. Daher kann der beim leichten Gerät geringere Öldruck, der bei an sich gleicher Öffnungsweite in der Senkstellung weniger Öl ausfließen läßt als beim schweren Gerät, durch Freigabe größerer Durchlaßquerschnitte ausgeglichen werden. Die zum Senken in der Zeiteinheit ausfließende Ölmenge kann somit bei allen Geräten den gleichen Wert haben, unabhängig vom Gewicht der Geräte und vom Bodenwiderstand.
Der Hub des Gerätes bei Zugkraftsteuerung ist im wesentlichen unabhängig von der Belastung der unteren Lenker. Die von der Pumpe gelieferte Ölmenge hängt bei gegebenem Querschnitt der Einlaßschlitze 73 fast gar nicht von dem je nach Gewicht des Gerätes veränderlichen Öldruck ab. Daher braucht man die Ventilbewegung in der Heberichtung nicht einstellbar zu begrenzen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Regelungsvorrichtung für den hydraulischen Kraftheber eines mit einem Aushebegestänge für ein Ackergerät ausgerüsteten Schleppers, bei der die Druckflüssigkeit über ein mittels automatischer Zugkraftsteuerung zu beeinflussendes Steuerventil durch eine Auslaßleitung abgelassen wird, wenn der Kraftheber das Gestänge absenkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Steuerventils (F) in die Lastabsenkrichtung durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt ist, wodurch zwecks Veränderung der Empfindlichkeit der automatischen Zugkraftsteuerung der Auslaßquerschnitt aus dem Arbeitszylinder veränderbar ist.
2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Ventilkolbens (55) in der Lastabsenkrichtung nach und nach einen langen, engen Ventilauslaß (74) freigibt, dessen Länge durch die Lage des Anschlags (112) bestimmt ist.
3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Steuerventil auch mittels Lagesteuerung beeinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Anschlags (112) derjenige Schwenkbereich des Handhebels (100) der Lagesteuerung benutzt wird, in dem keine Verbindung mehr zwischen der Kurvenscheibe (120) der Hubwelle (40) und dem vom Handhebel (100) zum Ventilhebel (85) führenden Gestänge (106,107,110,112) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 485 401.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 309 730/89 10.63
DEB50832A 1954-03-23 1955-03-21 Regelungsvorrichtung fuer den hydraulischen Kraftheber eines mit einem Aushebegestaenge fuer ein Ackergeraet ausgeruesteten Schleppers Pending DE1156596B (de)

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