DE885016C - Vorrichtung zum Heben und Senken eines oder mehrerer beweglicher Teile eines an eine Zugmaschine angeschlossenen Geraetes - Google Patents
Vorrichtung zum Heben und Senken eines oder mehrerer beweglicher Teile eines an eine Zugmaschine angeschlossenen GeraetesInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 30. JULI 1953
11584ΙΠ J 45 a
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Betätigung eines oder mehrerer beweglicher
Teile eines an eine Zugmaschine angeschlossenen Gerätes von der Zugmaschine aus.
Während es bei unmittelbar an einer Zugmaschine angebrachten Arbeitsgeräten verhältnismäßig leicht
ist, sie durch am Schlepper angebrachte hydraulische Kraftheber zu betätigen, ist diese Aufgabe
wesentlich schwieriger ausführbar, falls an die Zugmaschine ein Gerät angehängt oder sonstwie angeschlossen
ist, welches seinerseits die ein- und ausrückbaren Arbeitsgeräte trägt.
Man könnte zwar einen am Schlepper vorgesehenen Kraftheber über ein Gestänge mit den
Hebemitteln am Anhängegerät verbinden, und man könnte auch eine mittelbare Übertragung von der
Schlepperhydraulik über einen zwischengeschalteten Druckzylinder mit Schlauchleitung und Gestänge
durchführen; erfindungsgemäß wird statt dessen die mittelbare Übertragung von der Schlepperhydraulik
über zwei zwischengeschaltete Druckzylinder vorgenommen, die eine in sich geschlossene Baugruppe
bilden und von denen der eine Druckzylinder an der Zugmaschine, der andere am angeschlossenen Gerät
abnehmbar angeordnet ist. Diese beiden abnehmbaren Druckzylinder sind durch eine oder zwei
nachgiebige Verbindungen, beispielsweise Schläuche, miteinander verbunden. Das in diesen beiden Druck-
zylindern über die sie verbindenden Schläuche hin
und her bewegte Druckmittel bleibt also auch bei Abnahme von Zugmaschine und Gerät erhalten, so
daß die Anlage ohne weiteres auf ein anderes Gerät übernommen werden kann und. dort sofort betriebsbereit
ist.
Die Erfindung ist im einzelnen dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Kraftübertragungsmittel aus einer an der Zugmaschine anbringbaren
ίο und durch ebenfalls an dieser sitzende Mittel betätigten
Zylinderkolbenvorric'htung, einer an dem an die Zugmaschine angeschlossenen Gerät anbringbaren
und bewegliche Teile desselben betätigenden zweiten Zylinderkolbenvorrichtung sowie einer biegsamen
Leitung oder ^Leitungen, die die beiden. Zylinderkolbenvorrichtungen verbinden, bestehen
und als betrieblich geschlossene Einheit oder Einheiten ausgebildet sind, die ohne Unterbrechung der
Flüssigkeitsleitung vom Gerät und von der Zug-
ao maschine leicht lösbar sind.
Der an dem angeschlossenen Gerät anbringbare Druckzylinder kann einen Kolben enthalten, der entweder
durch Federdruck oder durch Schwerkraftwirkung in an sich bekannter Weise betätigt wird.
Es kann aber auch dieser am Anhängegerät angebrachte,
genau so· wie der mit ihm zu einer Einheit verbundene, an der Zugmaschine angebrachte Druckzylinder
durch die Druckflüssigkeit bewegt werden, wie es gleichfalls an sich bekannt ist. In diesem
Fall sind die beiden Zylinder statt durch eine Schlauchleitung durch zwei Schlauchleitungen miteinander
verbunden.
Beide Zylinder dieser abnehmbaren Einheit sind
[ schwenkbar befestigt und dienen mit ihren Kolben
jeweils als Verbindungsglied zwischeneinem Rahmen und einem beweglichen Teil. Sie können aber auch
so angeordnet sein, daß nur einer der Zylinder mit seinem Kolben als schwenkbar verbundenes Bindeglied
vorgesehen ist.
Des weiteren umfaßt die Erfindung bestimmte Ausführungsformen für die Verbindung eines
Pfluges mit; einer Zugmaschine wie auch andererseits einer Erntemaschine mit einer Zugmaschine.
: Einzelheiten hierüber sind im Zusammenhang mit der Zeichnungsbeschreibung erläutert.
In den Zeichnungen werden verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung als Beispiele erläutert. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht einer Zugmaschine, an der verschiedene Einzelteile weggelassen sind, mit
einem daran angehängten Pflug,
Fig.. 2 eine Ansicht der Vorrichtung, durch die
der Pflug von der Zugmaschine aus eingestellt
wird,
Fig. 3 einen Schnitt durcheinander Zugmaschine
nach Fig. 1 sitzendes Teil,
Fig. 4 eine Seitenansicht ähnlich wie Fig. 1, jedoch
unter Weglassung des Bodenbearbeitungsgerätes und mit einer abgewandelten Ausführung
der Vorrichtung zur Betätigung der in Fig. 2 gezeigten Einheit,
Fig. 5 eine Ansicht einer, abgewandelten Ausführungsform
der Einheit,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Zugmaschine mit einer angehängten Erntemaschine, die eine abweichende
Ausführungsform der Erfindung enthält, nach der zwei hydraulische Steuervorrichtungen
vorgesehen sind,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Zugmaschine mit daran angebautem Pflug mit Spurrad, bei dem zwei
unabhängig voneinander wirkende Vorrichtungen zum Einstellen und Anheben des Pfluges vorgesehen
sind,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die in Fig. 7 gezeigte
Zugmaschine mit zwei gestrichelt dargestellten selbständigen Krafthebezylindern,
Fig. 9 eine Draufsicht auf das Mittelstück der in
Fig. 8 gezeigten Zugmaschine in vergrößertem Maßstab,
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt durch das Mittelstück der Zugmaschine nach Fig. 9 zur Darstellung
des hydraulischen Krafthebers,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Vorrichtung in
Fig. io,
Fig. 12 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in
Fig. 11.
In den Zeichnungen ist mit 10 die gebräuchliche
Form·einer Zugmaschine mit deren Aufbau 11, der
Hinterachse 12 und einem der Hinterräder 13 bezeichnet.
Die Zugmaschine hat eine Zapfwelle 14, eine von dieser betriebene Flüssigkeitspumpe 15
und einen Zylinder 16. In diesem ist, wie Fig. 3 zeigt, verschiebbar ein Kolben 17 gelagert, der sich unter
dem Druck der von der Pumpe 15 durch die Öffnungen 18 und 19 in den Zylinder gepreßten Flüssigkeit
bewegt. Die öffnungen 18 und-19 stehen unter der
Kontrolle eines Ventils 20, welches über eine Stange 23 mittels eines bei 22 schwenkbar an der Zugmaschine
angebrachten Handhebels 21 gesteuert wird. Auf der Stange 23 sitzen Anschläge 24 und
25. Wie Fig. ι zeigt, wird der Handhebel 21 von zwei Federn 26 und 27, die auf einem quer durch
den Handhebel 21 geführten Bolzen 28 sitzen, in einer neutralen Stellung gehalten. In dieser Handhebelstellung
befindet sich das Ventil 20 in einer entsprechenden neutralen Stellung, in der die öffnungen
18 und 19 geschlossen sind und die im Zylinder
16 zu beiden Seiten des Kolbens 17 befindliche Flüssigkeit festgehalten wird. Nach Fig. 3
sitzt der Kolben 17 im rechten Teil des Zylinders 16.
Soll er nun zur anderen Seite bewegt werden, wird der Handhebel 21 betätigt, worauf das Ventil 20
die öffnungen 18 und 19 freigibt, so daß Druckflüssigkeit
bei 18 in den Zylinder 16 einströmen und die darin befindliche bei 19 entweichen kann.
Am Kolben 17 sitzt eine Stange 29, die eine Verstärkung
30 besitzt, von der eine Stange 31 nach der Seite absteht. Diese Stange 31 hat an ihrem
freien Ende ein Auge, durch das die Stange 23 geführt ist. Bei der Hinundherbewegung des Kolbens
17 trifft die Stange 31 auf einen der Anschläge 24
oder 25, und wenn der Kolben das Ende des Zylinders erreicht, hat die Stange 31 einen der Ansehläge
mitgenommen und das Ventil 20 dadurch in die neutrale Stellung bewegt, in der die öffnungen
18 und 19 geschlossen sind. Zur Kolbenbewegung
in der einen oder anderen Richtung muß der Handhebel 2i aus der neutralen Stellung gerückt
werden, damit das Ventil die öffnungen freigibt. Sobald der Handhebel losgelasen wird, bewegen
ihn die Federn 26 und 27 sofort in seine Mittelstellung zurück und bringen folglich auch das
Ventil 20 in die neutrale Stellung, wodurch der Kolben angehalten wird. Auf diese Art und Weise
kann der Kolben von einem Ende zum anderen Ende des Zylinders bewegt und in jeder beliebigen Zwischenstellung
festgehalten werden.
An der Zugmaschine 10 (Fig. 1) befindet sich
eine Zugstange 32, an der ein Pflug angelenkt ist. Der Pflug 33 enthält Pflugbäume 34, Pflugkörper
35 und die an den Pflugbäumen durch Kurbelarme 39, 40 und 41 aufgehängten Räder 36, 37 und 38.
Die Kurbelarme sind durch Gelenkstangen 42 und 43 und durch einen Schwinghebel 44 untereinander
verbunden. In Fig. 1 sind die Pflugschare in Arbeitsstellung.
Zum Transport des Pfluges werden die Kurbelarme 39, 40 und 41 mit Bezug auf die
Pflugbäume 34 so geschwenkt, daß letztere sich heben. Das Anheben des Pfluges zur Transportstellung
wird durch die im folgenden beschriebene Vorrichtung bewerkstelligt.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, umfaßt diese Vorrichtung eine Einheit, bestehend aus einem
Zylinder 45 mit einem darin gleitbaren Kolben 46, einem Zylinder 47 mit einem darin gleitbaren· KoI-ben
48, der durch eine Feder 49 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gedrückt wird, sowie einer Leitung
50, die zur Aufnahme eines die beiden Zylinder verbindenden druck- bzw. kraftübertragenden
Mediums dient. Der Zylinder 47 ist, wie bei 51 dargestellt, an den Pflug 33 angeschlossen. Eine am
Kolben 48 sitzende Stange 52 ist bei 53 an einen Winkelhebel 54 angelenkt, der bei 55 schwenkbar
an einer Stütze 56 sitzt und mit der Kurbelachse 39 durch ein Zwischenglied 57 verbunden ist. Der
Zylinder 45 ist bei 58 an einer Stütze 59 befestigt,
die auf einer Befestigungsplatte 60 am Ende der Zugmaschine sitzt. Eine mit dem Kolben 46 verbundene
Stange 61 ist bei 62 mit einem Hebel 63 verbunden, der bei 64 schwenkbar an der Zugmaschine
10 angeordnet ist. Der Hebel 63 ist mit der Kolbenstange 29 durch ein Zwischenglied 65
verbunden. Auf diese Weise wirken die Vorrichtungen, bestehend aus Zylinder 47, Kolben 48, Kolbenstange
52 und Zylinder 45, Kolben 46 und Kolbenstange 61, mittels einfacher Hebelanordnungen als
Verbindung zwischen einem Rahmen und einem oder mehreren beweglichen Teilen.
Der Zylinder 45 sowie die Leitung 50 und der Zylinder 47 enthalten die mit 66 bezeichnete Flüssigkeit
(Fig. 2). Infolge der zwischen dem Kolben17 im Zylinder 16 und dem Kolben 46 im Zylinder 45
bestehenden Verbindung wird die Bewegung des Kolbens 17 unter dem Einfluß der von der Pumpe
15 in den Zylinder 16 gepreßten Flüssigkeit auf den Kolben 46· übertragen. Somit wird bei einer Bewegung
des Kolbens 17 aus seiner äußersten rechten Stellung in Fig. 3 eine Bewegung des Kolbens 46
aus seiner äußersten linken Stellung in Fig. 2 hervorgerufen. Sowie der Kolben 46 nach rechts gleitet,
wird die Flüssigkeit 66 aus dem Zylinder 45 durch den Schlauch 50 in den Zylinder 47 gepreßt, und
der Kolben 48 gleitet entgegen dem Widerstand der Feder 49 nach rechts. Hierdurch wird eine
Schwenkung der Kurbelarme 39, 40 und 41 verursacht,
so daß der Pflug 33 angehoben wird. Zum Senken des Pfluges wird der Kolben 17 nach rechts
und dadurch der Kolben 46 nach links bewegt, worauf der Kolben 48 unter dem Druck der Feder
49 und dem Gewicht der Pflugkörper 35 nach links gleitet und die Pflugkörper wieder in den Boden
greifen. Da, wie erläutert, der Kolben 17 in jeder Zwischenstellung angehalten werden kann, können
auch die Kolben 46 und 48 beliebige Zwischenstellungen einnehmen, wodurch die Arbeitstiefe der
Pflugkörper 35 einstellbar ist.
Die Zylinder 45 und 47 samt ihren Kolben und Kolbenstangen und der Leitung 50 bilden eine Übertragungseinheit,
die ohne weiteres von der Zugmaschine 10 und dem Pflug 33 abnehmbar ist, wie
Fig. 2 zeigt. Zu diesem Zweck sind nicht mehr Handgriffe erforderlich als das Lösen des Zylinders 47
vom Pflug bei 51, das Lösen der Kolbenstange 52 vom Winkelhebel 54, das Lösen des Zylinders 45
von der Zugmaschine bei 58 und das Lösen der Kolbenstange 61 vom Hebel 63. Das Abnehmen der
ganzen Einheit ist also ohne Unterbrechung der Flüssigkeitsleitung möglich, und zwar dadurch, daß
äußere mechanische Vorrichtungen den Zylinder 45 und den Kolben 46 mit der Zugmaschinenkraftanlage
verbinden, unter der die Zapfwelle 14, die Pumpe 15 und der Zylinder 16 zu verstehen sind.
Die äußeren mechanischen Vorrichtungen sind das Zwischenstück 65 und der Hebel 63, mit deren Hilfe
die Kolbenstange 29 und die Kolbenstange 61 verbunden
sind. Fig. 4 zeigt den Zylinder 45 und den Kolben 46 in Verbindung mit einer anderen Ausführungsform
des von der Zugmaschine getriebenen hydraulischen Krafthebers. Dieser trägt einen
Kurbelarm 67, der zwischen zwei um i8o° versetzte Stellungen durch mechanische oder hydraulische
Kraft schwenkbar ist. Der Kurbelarm 6y kann hier
jedoch nur in den beiden äußersten. Stellungen festgesetzt werden, und zur Einstellung des an die Zugmaschine
angeschlossenen Pfluges oder anderen Gerätes in den dazwischenliegenden Stellungen ist ein
Versetzen des Zylinders 45 erforderlich. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist der Zylinder 45 bei 68 an
einen Arm eines Winkelhebels 69 angeschlossen, der bei 70 schwenkbar an der Zugstange 71 sitzt. Der
andere Arm des Winkelhebels 69 ist durch eine "5 Spindelmutter 72 mit der Kurbel 73 verbunden. Die
Kurbel 73 ist auf der Zugstange 71 mittels der Muttern 74 verstellbar befestigt, und ihre Drehung
bewirkt ein Senken oder Heben des einen Armes des Winkelhebels 69 und eine entsprechende Bewegung
des anderen Armes, der mit dem Zylinder 45 in Verbindung steht. Solcherart wird in den beiden
äußersten Stellungen des Kurbelarmes 67 eine Verstellung der äußersten Stellungen des Kolbens 46
im Zylinder 45 und folglich eine Veränderung der äußersten Stellungen des Kolbens in dem am Gerät
befindlichen, hier nicht dargestellten Zylinder bewirkt.
Fig. 5 zeigt eine abgewandelte Ausführung der
abnehmbaren Einheit, bei der die Zylinder 45 und 47 durch zwei Leitungen 50 verbunden sind'. Dadurch
erübrigt sich die Feder 49 der in Fig. 2 gezeigten Einheit, da die Bewegung des Kolbens 46
durch den Fluß des Druckmediums in beiden Richtungen eine entsprechende Bewegung des Kolbens
ίο 48 hervorruft.
Nach, den in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsformen ist eine Zugmaschine mit einer 'doppelten
Krafthebevorrichtung nach Fig. 8, 9, 10, 11 und 12
vorgesehen. In diesen Figuren sind die Schwenkzapfen
und die unabhängigen Zylinder deutlich sichtbar wie auch verschiedene wesentliche Teile
der Vorrichtung zur unabhängigen Handbetätigung irgendeines der Hebearme. Einzelheiten der Ventile
sind nicht dargestellt, da die Erfindung sich mit der Kraftübertragung von den unabhängigen Hebearmen zu den an die Zugmaschine angeschlossenen
Geräten befaßt.
Die in Fig. 6 bis 10 gezeigte Zugmaschine hat
einen schmalen mittleren Rahmenteil 75 und einen hinteren Rahmenteil 76, von dem, das Hinterachsgehäuse
77 zu beiden Seiten absteht. Darin gelagerte
Achsen tragen die Hinterräder 78. Weitere Teile der Zugmaschine sind ein Fahrersitz 79, ein Brennstoffbehälter
80, eine Lenksäule 81, eine Lenkwelle 82 und' ein Lenkrad 83. Ein Paar Krafthebezylinder
84 sind in den Fig. 7, 8 und 9 innerhalb des Mittelrahmens 75 gestrichelt dargestellt. Jeder der Zylinder ist schwenkbar an einem fest mit dem Rahmen
75 verbundenen Halter 85 gelagert und enthält den üblichen Kolben 86, der durch eine Kolbenstange 87
mit einem von einer Buchse 89 gehaltenen Kurbel-' arm 88 verbunden ist. Die Buchse 89 ist auf einen
Zapfen 90 aufgesetzt, der in einem in den Rahmen
75 eingegossenen Lager 91 ruht. Ein Hebearm 92 ist ebenfalls mit dem Zapfen 90 verbunden. Die
Hebearme 92 können in verschiedenen Stellungen, nach oben oder nach! unten weisend, auf den Zapfen
90 sitzen, wie die auf entgegengesetzten Seiten sitzenden Hebearme in Fig. 7 zeigen.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen Einzelheiten eines
Vorwählkrafthebers, der sich besonders gut für die hydraulische Vorrichtung 'der Erfindung eignet.
Gemäß Fig. 10 befindet sich an der Zugmaschine eine von ihr getriebene Pumpe, die Flüssigkeit
unter hohem Druck durch eine Leitung 93 in eine * Leitung 94 und von dort in eine Verteilerkammer
: 95 fördert. Von der Verteilerkammer aus wird die
Flüssigkeit über eine Leitung 96 unter hohem Druck in eine Ventilanlage geleitet, die zur Steuerung des
Flüssigkeitslaufes zu und von den Enden des Zylinders 84 dient. Die den Zylinder mit niedrigem
Druck verlassende Flüssigkeit wird durch eine Leitung 97 zur Verteilerkammer 95 geschafft, von wo
sie durch eine nicht dargestellte Leitung zu einer Niederdruckleitung 98 und weiter zur Pumpe
zurückgeführt wird. Ein Kipphebel 99 (Fig. 12), der auf einer längs des Zylinders liegenden Achse
lagert, besitzt einen Arm 100 zur Betätigung von jeweils einem der zwei Ventilhebel ιοί, von denen
jeder das Einströmen von unter Druck stehender Flüssigkeit an einem Ende des Zylinders unter,
gleichzeitigem Entweichenlassen von Flüssigkeit am anderen Ende des Zylinders bewirkt. Der Kipphebel
99 hat zwei Arme 102, die eine zwischen ihnen liegende Stange 103 halten, auf der ein nach unten
verlängerter Schieber 104 sitzt (Fig. 11). Dieser ist
mit einem Stift 105 versehen, welcher in einem Schlitz 106 gleitet, der in zwei parallel angeordneten
Teilen 107 und einem winklig dazwischen angeordneten Teil 108 einer Führungsleiste 109 gebildet
ist. Diese ist an den Schwenkzapfen 110, der den Arm 88 mit der Kolbenstange 87 verbindet, angeschlossen.
Der Schieber 104 ist auf der Stange 103 gleitbar
und trägt ein Ende einer Stange in, deren anderes
Ende mit einem vor dem Schwenkzapfen 90 schwenkbar am Rahmen 75 sitzenden Hebel 112 schwenkbar
verbunden ist. Ein Gestänge 113 verbindet das obere Ende des Hebels 112 mit dem unteren Ende
eines von Hand einstellbaren Hebels 114, der
schwenkbar an einem Halter 115 an der Lenksäule 81 sitzt. Der Handhebel 114 kann auf einem Segment 116 eingerastet werden. Seine Stellung bestimmt
die Stellung des Schiebers 104, und eine Bewegung des Handhebels 114 veranlaßt den Schieber
104, in dem Schlitz 106 aus dem winkligen Teil 108 entlang zu gleiten, wodurch der Zylinder 84 in
Tätigkeit gesetzt wird und der Hebearm 92 sich in einer Richtung bewegt. Wenn der Schieber 104 in
entgegengesetzter Richtung bewegt wird, schwenkt auch der Hebearm 92 in die andere Richtung. Der
Bewegung des Schiebers 104 aus seiner neutralen Stellung in der Mitte des winkligen Teiles 108
folgend, bewegt; sich auch der Kolben so lange, bis die Führungsleiste 109 so weit gefolgt ist, daß der
Stift 105 wieder seine neutrale Stellung in der Mitte des winkligen Teiles 108 inne hat. Diese Einrichtung
ermöglicht es dem Fahrer, jede gewünschte Stellung des Hebearmes 92 durch entsprechendes Einstellen
des Handhebels 114 im voraus zu bestimmen. Da zwei vollständige Hebezylinder mit je
einem Hebearm 92 und einem Handhebel 114 vorgesehen sind, können diese unabhängig voneinander
betätigt werden.
In Fig. 6 ist gezeigt, wie eine Halterung 117, die
zwei Laschen 118 und 119 hat, hinten am Zugmaschinenrahmen
76 befestigt ist. Ein hydraulischer Zylinder 120 ist schwenkbar mit der Lasche 118
verbunden, der darin sitzende Kolben 121 hat eine
Kolbenstange 122, die schwenkbar an einen der Hebearme 92 angeschlossen ist. Ein zweiter Zylinder 123 sitzt schwenkbar an der oberen Lasche 119,
während der dazugehörige Kolben 124 über die
Kolbenstange 125 schwenkbar mit dem zweiten Hebearm 92 in Verbindung steht. «0
Eine biegsame Leitung 126 führt vom Zylinder
120 nach hinten zu einem Zylinder 127, und eine
biegsame Leitung 128 verbindet die Zylinder 123
und 129.
Ein in seinen Umrissen dargestellter Mähdrescher mit Gummireifen 131 ist mit seinem Rahmen 132
mittels eines Bolzens 133 an die Zugstange 134
angeschlossen, die fest mit dem Hinterachsgehäuse JJ der Zugmaschine verbunden ist.
Der Mähdrescher ist von der üblichen Bauart und enthält hauptsächlich einen Dreschsatz 135 undeinen
Mähsatz 136, der bei 137 schwenkbar am Dreschteil angebracht ist. Eine Haspelvorrichtung ist mit
dem Rahmen 138 bei 140 schwenkbar an den Mähsatz
angeschlossen. Der Haspel 141 wird von einer
ίο Welle 142 getragen, die von Bügeln 143 gehalten an
den Vorderenden des Rahmens 138 gelagert ist. Eine am Haspelrahmen 138 befestigte Klammer 143'
bildet die Befestigung für die Kolbenstange 144 des im Zylinder 129 sitzenden Kolbens 145. Der Zylinr
der selbst ist in einiger Entfernungvon der Schwenkbefestigung 140 des Haspelrahmens bei 146 schwenkbar
an den Mähsatz angeschlossen. Die Bewegung des Kolbens 145 relativ zum Zylinder 129 bewirkt
also eine senkrechte Verstellung des Haspels mit Bezug auf den Mähsatz 136. Eine solche Einstellmöglichkeit
erweist sich infolge der nachstehend erläuterten Mähsatzeinstellung und entsprechend
der Art und Höhe des zu erntenden Getreides als notwendig.
«5 Der Zylinder 127 ist bei 147 schwenkbar an eine
vom Zugrahmen 132 herabhängende Lasche 148 angeschlossen.
Der dazugehörige Kolben 149 besitzt eine Kolbenstange 150, die bei 151 schwenkbar mit
dem Mähsatz 136 verbunden ist. Jede Bewegung des Kolbens 149 relativ zum Zylinder 127 verändert
die Höheneinstellung des Mähsatzes 136, die bei der Mäharbeit von der Art des Getreides und der
Lage der Halme abhängt.
Bei der Erntearbeit mit der in Fig. 6 gezeigten Gerätekombination hat der Zugmaschinenfahrer die
vollkommene Kontrolle über die Höheneinstellung des Haspels und des Mähsatzes sowohl zueinander
wie auch mit Bezug auf den Boden. Infolge der Verwendung biegsamer Leitungen 126 und 128 werden.
mechanische Verbindungen vermieden., und der Schwenkpunkt des Zugrahmens 132 an der Zugmaschine
braucht im Hinblick auf die Einstellvorrichtung nicht berücksichtigt zu werden. Darüber
hinaus fallen lange und komplizierte mechanische Einstellvorrichtungen zwischen dem Gerät und der
Zugmaschine fort. Der Fahrer bestimmt durch bloßes Verstellen der Hebel 114 die genaue Stellung
des Haspels mit Bezug auf den Mähsatz sowie die Stellung des Mähsatzes mit Bezug auf den Boden.
Der Kraftheber kann an der Zugmaschine eingebaut sein, die hydraulischen Kraftübertragungsvorrichtungen, die eine Verwendung kraftgetriebener
Hebearme ermöglichen, sind vom Kraftheber ohne weiteres als selbständige Einheiten abnehmbar.
Die Ausführungsform in Fig. 7 zeigt einen direkt an die Zugmaschine angebauten Pflug. Der Pflugrahmen
152, der aus den Pflugbäumen 153 und 154
besteht, ist schnell an der Halterung 155 anzubringen, die selbst starr am Hinterachsgehäuse JJ
der Zugmaschine sitzt. Die Pflugbäume 153 und. 154
tragen gewöhnliche Pflugkörper 156. Ein Spurradi 57
ist durch einen Kurbelarm 158 schwingbar mit dem Pflugrahmen verbunden. Eine Zwischenstange 159
ist schwenkbar am Kurbelarm 158 angeschlossen und sitzt mit dem anderen Ende schwenkbar an
einem Hebel 160, der schwenkbar am Pflugrahmen 152 gelagert ist.
Ein Zylinder 161 ist schwenkbar an einer Haltestütze
162 befestigt und enthält einen Kolben 164
mit einer daran sitzenden Kolbenstange 165, die schwenkbar mit dem Hebel 160 verbunden ist. Diese
Anordnung erlaubt ein Einstellen des Spurrades 157 mit Bezug auf den Pflugrahmen durch eine Bewegung
des Kolbens 164 relativ zum Zylinder 161,
wodurch die Arbeitstiefe sich einstellen läßt. Eine biegsame Leitung 166 reicht vom Zylinder 161 zur
Zugmaschine, wo sie an einen Zylinder 167 angeschlossen
ist. Dieser Zylinder sitzt bei 168 schwenkbar an einer vom Hinterachsgehäuse JJ gehaltenen
Lasche. Der Kolben 169 hat eine nach vorn reichende Kolbenstange 170, die schwenkbar mit einem der
Hebearme 92 verbunden ist, der in diesem Fall in einer abwärts weisenden Stellung auf der Welle 90
sitzt. Bei einer Drehung des Armes 92 im Uhrzeigersinn wird die Flüssigkeit im Zylinder 161 unter
Druck gesetzt und bewegt den Kolben 164 des Zylinders 161, so daß das Spurrad 157 nach unten gedruckt
bzw. der Pflugrahmen mit den Scharen angehoben wird. Wenn der Hebearm in entgegengesetzter
Richtung bewegt wird, drückt das Gewicht des Pfluges den Kolben 164 nach hinten und
läßt den Pflug eine größere Arbeitstiefe einnehmen.
Zwei an der Halterung 155 befestigte Streben 171
und 172 erstrecken sich rückwärts und bilden eine Stütze für eine Hebewelle 173. Diese trägt einen
nach oben gerichteten Arm 174, der durch ein Gestänge
175 mit einem der Hebearme 92 verbunden ist. Ein auf der Welle 173 sitzender, nach hinten
weisender Arm 176 ist mit einem Zapfen 177 versehen,
der in einem Schlitz 178 in einer Aufzugstange 179 gleitet. Die Aufzugstange ist mit ihrem
unteren Ende an einer Lasche 181 am Pflugrahmen
152 befestigt. Bei einer Bewegung des Hebearmes 92 im Uhrzeigersinn wird der Arm 176 aufwärts
geschwenkt, der Zapfen 177 gleitet im Schlitz 178
hoch, bis er an der oberen Begrenzung anschlägt. Daraufhin, wird das gesamte Pfluggerät, einschließlich
des Spurrades, angehoben. Der Schlitz 178 ist so lang, daß der Pflugrahmen samt dem Spurrad in
der Arbeitsstellung unbehindert schwingbar ist. Die no obere Begrenzung des Schlitzes 178 verhindert jedoch
ein übermäßiges Senken des Pfluges, wenn das Spurrad infolge von Bodenlöchern oder ungewöhnlich
weichem Boden nicht mehr zur Stützung des Pflugrahmens ausreicht.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist also der Zugmaschinenfahrer
durch Bedienen der zwei Handhebel 114, die sich in leicht zugänglicher Reichweite
befinden, in der Lage, den Pflug während des Arbeitsvorganges jederzeit einzustellen und ihn ebenso
leicht vollständig vom Boden zu heben, ohne die Arbeitstiefeneinstellung zu verändern. Dies ist deshalb
sehr wichtig, weil der Pflug vor jedem Furchenwechsel angehoben werden muß und die nachfolgende
Furche mit der gleichen Tiefeneinstellung gezogen werden soll.
Aus den vorstehenden Erläuterungen geht klar hervor, daß die erfindungsgemäßen Vorrichtungen,
zur Einstellung von an Zugmaschinen angebauten, bzw. angehängten Bodenbearbeitungs- und Erntegeräten
eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik gewährleisten'. Diese Vorrichtungen bestehen
aus einer Verbindung von selbst ein Ganzes darstellenden hydraulischen Druckflüssigkeitseinheiten
und diese betätigenden Mechanismen, welche
ίο Teile einer Zugmaschinenkraftanlage bilden. Hierdurch
wird dem Fahrer ■ ermöglicht, eine Zugmaschine mit irgendeiner Art von Kraftheber in
Verbindung mit einem Gerät zu benutzen, welches während des Arbeitsvorganges einstellbar sein muß.
*5 Der Umfang der zu erreichenden Einstellmöglichkeit
hängt von den Eigenschaften der betreffenden
Kra-fthebevorrichtung ab, von der hier verschiedene Ausführungsarten angeführt sind. Fig. 4 zeigt z. B.
die einfachste Ausführungsform der jetzt gebräuchliehen
Kraftheber. Es sind mechanische oder hydraulische Halbtöurenkraftheber, bei denen nur eine
Einstellung von zwei äußersten Stellungen möglich ist. Aus diesem Grunde ist an diesen Vorrichtungen
eine zusätzliche, von Hand, betätigte Einstellvor-
a5 richtung vorgesehen.
Fig. i, 2 und 3 veranschaulichen eine Ausführ
run,gsform, in. der an der Zugmaschine ein hydraulischer
Zweiwegekraftheber vorgesehen ist, bei dem
' die Kraft in der einen Richtung durch unmittelbaren
.Flüssigkeitsdruck und in der anderen Richtung durch Federdruck auf das Gerät übertragen1 wird.
Fig. 5 zeigt eine andere Art von Druckübertragungsvorrichtung zur Verwendung mit dem Zweiwegekraftheber
nach Fig. 3, bei der die Kraft in beiden Richtungen unmittelbar übertragen wird. Bei den
Krafthebevorrichtungen nach Fig. 6 bis 12 ist ein sogenannter Vorwählkraftheber vorgesehen, an dem
der Fahrer die Stellung der Hebearme von. Hand vorwählt, worauf der Hebemechanismus nachfolgt
und sich selbsttätig ausschaltet, sobald der vorher eingestellte Punkt erreicht ist. Diese Doppeleinheitvorrichtung ist in Verbindung mit der Vorrichtung
nach der Erfindung zur Verwendung an solchen Geräten vorgesehen, die zu ihrer Überwachung das
unabhängig* vorzunehmende Einstellen von zwei verschiedenen Geräteteilen erfordern. Zwei An-
- wehdungsförmen dieser Anordnung sind in den Fig. 6 und 7 zu sehen.
Das Hauptmerkmal der Vorrichtung, wie es in verschiedenen Ausführungsarten zum Ausdruck
kommt, zeigt sich darin, daß die hydraulische Kraftübertragungseinheit
als ein Zusatzgerät vorgesehen ist, welches ein in sich geschlossenes Ganzes bildet
und nicht in dem hydraulischen System eines hydraulischen Krafthebers eingebaut zu sein braucht. Eine
Unterbrechung der Flüssigkeitsleitung oder ein Auslaufen der Flüssigkeit beeinträchtigt demnach
nicht das ordnungsmäßige Arbeiten der Zugmaschinenkraf thebevorrichtung. Darüber hinaus
sind derartige Einheiten zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Zugmaschinen und verschiedenen
Geräten verwendbar, indem bloß die erforderlichen Halterungen vorgesehen, werden müssen.
Schon die Mehrzahl der erläuterten Ausführungsbeispiele zeigt, daß die Erfindung hierauf nicht be-
schränkt ist. In manchen Fällen mag es z. B. zweckmäßig
sein, die Übertragungseinheiten mehr oder weniger dauerhaft an der Zugmaschine und schnell
abnehmbar am Anbau- oder Anhängegerät anzubringen bzw. den umgekehrten Fall vorzusehen.
während andererseits diehydraulischeÜbertragungseinheit Vorrichtungen aufweisen kann, durch die
sie an Zugmaschinen und Geräten unterschiedlicher Bauart angeschlossen werden kann.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Heben und Senken eines
oder mehrerer beweglicher Teile eines an eine Zugmaschine angeschlossenen Gerätes, beispielsweise
eines Bodenbearbeitungsgerätes oder einer Erntemaschine, von der Zugmaschine aus durch
hydraulische Kraftübertragungsmittel unter Kontrolle von an der Zugmaschine angebrachten
Betätigungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Kraftübertragungsmittel (Fig. 2 bzw. 5) aus einer an der Zugmaschine
anbringbaren und durch ebenfalls an dieser sitzende Mittel betätigten Zylinderkolbenvorrichtung
(45), einer an dem an die Zugmaschine angeschlossenen Gerät anbringbaren
und bewegliche Teile desselben betätigenden zweiten Zylinderkolbenvorrichtung. (47) sowie
einer biegsamen Leitung oder Leitungen (50), die die Zylinderkolbenvorrichtungen (45,47)
verbinden, bestehen- und als betrieblich geschlossene
Einheit oder Einheiten ausgebildet sind, die ohne Unterbrechung der Flüssigkeitsleitung
vom Gerät und von der Zugmaschine leicht lösbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß' die Bewegung der Kolben (46 bzw. 48) in einer Richtung durch Flüssigkeitsdruck
(66) und in der anderen Richtung durch Federdruck (49) oder Schwerkraft bewirkt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung der Kolben (46 bzw. 48) in beiden Richtungen durch unmittelbaren
Flüssigkeitsdruck hervorgerufen wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit von der Zugmaschine getriebenen
hydraulischen Kraftanlagen, gekennzeichnet durch einen doppelseitig wirkenden Zylinder
(16), dessen Kolben (17) durch mechanische
Mittel (65, 63) an die hydraulische Kraftübertragungseinheit (45, 47) angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4 mit einer von der Zugmaschine getriebenen Kraftanlage,
welche ein Betätigungselement enthält,
das als Kurbelarm ausgebildet und nur in die eine oder andere von zwei äußersten Stellungen
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der hydraulischen Kraftübertragungseinheit
an- der Zugmaschine durch
mechanische Mittel geschieht, die der gewünschten Einstellung der Zylinderkolbenvorrichtung
(45) mit Bezug auf die von der Zugmaschine getriebenen Kraftmittel (i6, 17, 29) dienen
(Fig. ι und 4).
6. Verbindung von Zugmaschine und Anbaubzw. Anhängegerät durch eine Kraftübertragungseinrichtung
nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht
lösbare Befestigung der Zylinderkolbenvorrichtungen mittels Schwenkverbindungen am Zylinder
und an der Kolbenstange erfolgt, so daß die Vorrichtung als Verbindung zwischen einem
Rahmen und einem betätigten oder betätigenden Teil angebracht werden kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 bei einer Zugmaschine mit einem Pflug,
dadurch gekennzeichnet, daß der am Pflug angebrachte Teil der Kraftübertragungseinheit
(47) auf die an den Rädern sitzenden Kurbelarme (39, 40, 41) einwirkt.
S. Zugmaschine mit Pflug, bei der die Vorrichtung zum Heben und Senken des Pfluges
Vorrichtungen zur Einstellung der Arbeitstiefe vorsieht, die so angeordnet sind, daß die Tiefeneinstellung
beim Anheben des Pfluges nicht beeinträchtigt wird, gekennzeichnet durch die Verwendung
von zwei hydraulischen Kraftübertragungsvorrichtungen (161, 167) nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, die an die Pflughebe- und -senkvorrichtung (160) und an die von der Zugmaschine
getriebene Flüssigkeitsdruckvorricntung
so anschließbar sind, daß von der Zugmaschine aus das Heben und Senken des Pfluges
und das Einstellen der Pflugtiefe unabhängig voneinander erfolgen kann (Fig. 7).
9. Zugmaschine mit Erntemaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Höheneinstellungen des
Mähsatzes (136) und der Haspelvorrichtung (141) von der Zugmaschine aus durch hydraulische
Kraftübertragungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6 bewerkstelligt werden
(Fig. 6).
Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2184431, 2197369,
2280342, 2324840, 2337638, 2383689, 2361326;
britische Patentschriften Nr. 585939, 573092.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 5294 7.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE885016C true DE885016C (de) | 1953-07-30 |
Family
ID=585284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI1584A Expired DE885016C (de) | 1950-07-07 | Vorrichtung zum Heben und Senken eines oder mehrerer beweglicher Teile eines an eine Zugmaschine angeschlossenen Geraetes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE885016C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1557673B1 (de) * | 1965-10-20 | 1971-01-07 | Deere & Co | Aushebehilfsvorrichtung fuer ueber die Dreipunkt-Geraetekupplung von Schleppern aushebbare Arbeitsgeraete,insbesondere Bodenbearbeitungsgeraete |
| EP1364567A1 (de) * | 2002-05-22 | 2003-11-26 | Deere & Company | Bewegungskontrollvorrichtung |
Citations (9)
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-
1950
- 1950-07-07 DE DEI1584A patent/DE885016C/de not_active Expired
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