DE1154965B - Hydraulische Kraftheber-Anlage fuer Ackerschlepper - Google Patents
Hydraulische Kraftheber-Anlage fuer AckerschlepperInfo
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- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
- A01B63/1115—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements using a mechanical ground contact sensor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kraftheber-Anlagen von Ackerschleppern für angebaute oder angehängte
Bodenbearbeitungsgeräte, vorzugsweise mit einem hydraulischen Kraftheberzylinder, dessen Kolben
meist einseitig beaufschlagt ist. Der Kolben ist über Hebel und Gestänge kraftschlüssig mit dem Arbeitsgerät
verbunden. Die Kraftheber-Anlage ist mit zwei oder mehr Regeleinrichtungen versehen, die über die
Kolbenstellung im Zylinder die Höhenlage bzw. die Arbeitstiefe des Gerätes bestimmen und vom Fahrer
des Schleppers wahlweise in Tätigkeit gesetzt werden. Eine dieser Regeleinrichtungen spricht auf Änderungen
der Höhenlage des Gerätes gegenüber dem Schlepper an. Eine andere Regeleinrichtung reagiert
auf Änderungen der am Gerät angreifenden Zugkraft oder des Motordrehmoments. Eine dritte dieser meist
bekannten Regeleinrichtungen wird von der Bearbeitungstiefe des Gerätes mittels eines auf dem Boden
gleitenden oder rollenden Tasters gesteuert. Hierzu kommt vielfach noch eine vierte Arbeitsweise des
Krafthebers, bei der im Zylinder ein bestimmter, gegebenenfalls regelbarer Druck aufrechterhalten wird,
der dem Gerät jedoch eine Bewegungsmöglichkeit in senkrechter Richtung läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Regeleinrichtungen der genannten Art ein aus möglichst
wenigen Gliedern bestehendes Übertragungsgestänge zu schaffen und dem Fahrer die Bedienung
bei der Umschaltung von einer auf eine andere Regeleinrichtung zu erleichtern. Bisher bekannte Kraftheber-Anlagen
sind in diesen Beziehungen zu umständlich.
Nach einem älteren Vorschlag wurde bereits bei einer Kraftheber-Anlage, die zwei wahlweise auf Zugkraft-
und Lageregelung ansprechbare Regeleinrichtungen aufweist, zur Umschaltung und Arbeitstiefenvorwahl
vorgeschlagen, einen einzigen Handhebel zu verwenden. Hierbei ist der Verstellweg des Handhebels
in zwei aneinander angrenzende Schwenkbereiche unterteilt, von denen der eine verschiedenen
Zugkräften des Ackergerätes und der andere verschiedenen Lagen des Ackergerätes zum Ackerschlepper
entspricht, wobei Lage und Arbeitstiefe von der Grenzstellung des Handhebels aus anwachsen. Nachteilig
wirkt sich aber bei dieser bekannten baulich aufwendigen Kraftheber-Anlage aus, daß es nämlich
für das Bedienungspersonal nicht ohne weiteres im Grenzbereich der beiden Schwenkbereiche erkennbar
ist, welche Regelung in Betrieb ist.
Es ist auch eine Kraftheber-Anlage mit einer wahlweise einschaltbaren Zugkraft- und Lageregelung bekannt,
bei der gleichfalls zur Umschaltung und Ar-Hydraulische Kraftheber-Anlage
für Ackerschlepper
für Ackerschlepper
Anmelder:
Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft,
Köln-Deutz
Hans Kagel, Bergisch Gladbach,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
beitstiefenvorwahl ein einziger Handhebel dient, der einen nockenförmigen Ansatz hat. Die Umschaltung
erfolgt durch Querverschiebung des Handhebels auf seiner Achse, wobei der Nocken des Hebels entweder
auf den die Zugkraftimpulse bzw. die Lageimpulse übertragenden Hebel des Stellzeuges der Regelung
einwirkt. Hierbei ist jedoch von Nachteil, daß in dem Falle, wenn der Hebel des Stellzeuges, auf den die
Umschaltung erfolgen soll, im Verschiebebereich des Nockens liegt, dieser bei gleichzeitiger Einwirkung
auf die in Betrieb befindliche Regelung so weit gedreht werden muß, bis der Hebel außerhalb der Nokkenkontur
liegt, womit die Bedienung erheblich erschwert ist.
Ferner ist auch eine Kraftheber-Anlage mit einer wahlweise einschaltbaren Lage- und Zugkraftregelung
bekanntgeworden, bei der mittels eines als Sollwerteinsteller dienenden Handhebels eine zum Weg des
Hebels proportionale Gerätelage bzw. Zugkraft vorgewählt wird und die Umschaltung von der einen auf
die andere Regelung mittels eines zweiten Handhebels erfolgt, wodurch die Bedienung noch umständlicher
geworden ist.
Die Kraftheber-Anlage nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen an den Bewegungen der
Regelvorgänge teilnehmenden Bedienungshebel, der wahlweise eine Verbindung mit der Einrichtung für
die Lageregelung und der Einrichtung für die Tiefenbzw. Zugkraftregelung herstellen und in seiner Bewegungsebene
die zu regelnde Tiefe oder Zugkraft vorwählen läßt. Derselbe Bedienungshebel hat damit
zwei Funktionen, nämlich der Umschaltung von einer auf eine andere Regelungsart und der Wahl der zu
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regelnden Tiefe oder Zugkraft. Daraus ergibt sich weise Umschaltung auf andere hydraulische Motoren,
eine sinnfällige und einfache Bedienung. z. B. für einen Mähbalkenantrieb und eine Lader-
Der den Regelvorgang übertragende Bedienungs- betätigung.
hebel ist vorzugsweise ständig mit dem Regelventil Der Bedienungshebel 15 ist um eine Achse 16
des Krafthebers gekuppelt und wahlweise mit einem 5 schwenkbar, auf der beiderseits des Hebels je ein
von zwei Segmenten in verschiedenen Winkelstellun- Segment 17 und 18 gelagert sind. Der Hebel 15 entgen
kuppelbar, von denen das eine Segment für die hält eine Gelenkstelle 19, die eine Schwenkung recht-
Lageregelung an einen Hebel des Krafthebers und das winklig zur Hauptbewegungsebene ermöglicht. Diese
andere Segment an das Meßglied für die Zugkraft Schwenkung dient dazu, wahlweise eine der beider-
oder die Arbeitstiefe angelenkt ist. Die jeweilige Win- io seits am Hebel angebrachten Rasten 20, 21 in eine
kelstellung der Kupplung bestimmt hierbei die Wahl der stirnseitigen Verzahnungen 22, 23 der Segmente
der Tiefe oder Zugkraft. 17, 18 einzulegen. Die dabei gewählte relative
Das an dem einen Segment angreifende Gestänge Winkelstellung zwischen dem Bedienungshebel und
ist in Weiterbildung der Erfindung so ausgestaltet, dem betreffenden Segment entspricht einer Vorwahl
daß daran wahlweise der Meßgeber für die Zugkraft 15 der zu regelnden Größe.
oder der Meßgeber für die Arbeitstiefe angelenkt wer- Der Regelschieber 8 ist über eine Stange 25 ge-
den kann. lenkig mit dem Bedienungshebel 15 gekuppelt. Die
Dieselbe Einrichtung ist schließlich für eine Ar- Stange 25 enthält ein Zwischenglied 26 in Gestalt
beitsweise des Krafthebers mit gleichbleibendem oder einer schwachen vorgespannten Feder, die während
z. B. mit der Zugkraft veränderlichem Druck im 20 der Regelvorgänge eine starre Verbindung herstellt,
Kraftheberzylinder geeignet, bei der das Arbeitsgerät während der Betätigung durch den Hebel jedoch ein
in senkrechter Richtung frei beweglich ist und ein Ausweichen in beiden Richtungen zuläßt,
dem Druck entsprechender Anteil des Gerätegewichts Das Segment 17, das die Regelung für die Höhen-
zur Vergrößerung der Bodenhaftung der Treibräder lage des Arbeitsgerätes überträgt, ist über eine
auf den Schlepper übertragen wird: Zu diesem Zweck 25 Stange 28 an den Kraftarm 3 des Krafthebers ange-
wird der Bedienungshebel auf »Heben« eingestellt lenkt. Der Drehsinn des Segmentes 17 ist dem Dreh-
und mit dem Segment für die Lageregelung gekup- sinn des Bedienungshebels 15 entgegengerichtet, d. h.,
pelt. Zugleich wird ein Drossel- oder Überdruckventil, bei einer Schwenkung des Hebels im Uhrzeigersinn
das bei den anderen Regelungen abgesperrt ist, auf beginnt die Ölzufuhr nach dem Kraftheberzylinder,
einen bestimmten Druck eingestellt oder an die dafür 30 und das Arbeitsgerät wird gehoben. Die Stange
vorgesehene Regeleinrichtung angeschlossen. 28 bewegt sich dabei nach links und schwenkt das
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschau- Segment 17 im Gegenuhrzeigersinn. Bei Erreichen
licht. der gewünschten Höhenlage wird der Bedienungs-
Abb. 1 stellt schematisch eine Kraftheber-Anlage hebel 15 auf seine Mittellage zurückgestellt und in
mit der ernndungsgemäßen Umschaltbarkeit dar; 35 die Verzahnung des Segmentes eingerastet, wenn die
Abb. 2 zeigt eine Abwandlung der Bedienungs- erreichte Höhenlage des Gerätes mittels der Regelung
elemente für eine Mischregelung; in trotz etwaiger Leckverluste des Kraftheberzylinders
Abb. 3 und 4 sind weitere Möglichkeiten einer aufrechterhalten werden soll.
Kopplung des Bedienungshebels mit den Segment- Am Segment 17 sind Anschläge 30, 31 vorgesehen,
gliedern wiedergegeben; 40 die den Weg des Kolbens 2 auf ein zulässiges Maß
Abb. 5 zeigt die Anwendung einer Tiefenregelung begrenzen, wenn sie z. B. bei ausgerückter Rast 20
mit Tastrad; in gegen den Bedienungshebel anfahren. Der Anschlag
Abb. 6 schließlich ist eine andere Verstellbarkeit 30 (gegebenenfalls auch der Anschlag 31) ist zweck-
der Regelempfindlichkeit als in Abb. 1 dargestellt. mäßig in nicht dargestellter Weise in Grenzen auf
Im Schema Abb. 1 ist 1 der Kraftheberzylinder, 45 dem Umfang des Segmentes verstellbar. Der Last-
dessen Kolben 2 über den Kraftarm 3 und ein oder arm 5 kommt dann nicht erst in seiner tiefsten Lage,
zwei Lastarme 4 das Bodenbearbeitungsgerät trägt. sondern in der gewählten Arbeitstiefe des Gerätes
Abb. 5 zeigt beispielsweise eine bekannte Viergelenk- zum Stillstand,
kette, mit der das Gerät am Schlepper angebracht ist. Anstatt den Hebel 15 in der beschriebenen Weise
Eine Pumpe 6 fördert das Druckmittel aus einem 50 zu bedienen, kann man die Rast 20 von vornherein
Behälter 7 über den Regelschieber 8 (in der rechten in eine der Lücken der Segmentverzahnung einlegen,
Stellung) beim Heben durch die Leitung 9 nach dem was durch das vorher genannte Federglied 26 er-
Kraftheberzylinder 1. In der angedeuteten Mittellage möglicht wird. Der Kraftheber erreicht dann die ge-
des Regelschiebers fördert die Pumpe über die Rück- wünschte Stellung, die weiterhin vom Regelschieber
Jaufleitung 10 in den Behälter 7. In der linken Stel- 55 aufrechterhalten wird.
lung des Regelgliedes sind die Pumpe und der Kraft- Am äußersten Ende des Kolbenhubes kann der
heberzylinder mit der Rücklaufleitung verbunden, so Kraftheber vor einem Außerbetriebsetzen der Anlage
daß unter dem Gewicht des Arbeitsgerätes Druck- mittels einer schwenkbaren Sperre 33 in bekannter
mittel aus dem Kraftheberzylinder 1 ausgeschoben Weise gegen Absenken gesichert werden,
und das Arbeitsgerät gesenkt wird. Ein die Druck- 60 Das Segment 18 für die Zugkraftregelung ist über
leitung 9 mit der Rücklaufleitung 10 verbindendes eine Stange 35 mit dem Zugkraftgeber gekuppelt.
Ventil 11 ist in bekannter Weise auf einen ge- Dieser besteht in bekannter Weise aus einer in beiden
wünschten Staudruck in der Leitung 9 einstellbar, Bewegungsrichtungen nachgebenden Feder 36 und
falls eine Radlastverstärkung am Schlepper durch einer Kuppelöse 37 für den Angriff eines mit dem
einen Teil des Gerätegewichts erreicht werden soll. 65 Arbeitsgerät verbundenen Gestängeteils, das eine
Für die nachstehend beschriebenen Regelungen wird dem jeweiligen Bodenwiderstand verhältnisgleiche
das Ventil 11 dagegen ganz gesperrt. Die Druck- Kraft auf den Zugkraftgeber überträgt. Die Zugkraft
leitung enthält noch ein Steuerglied 12 für eine wahl- wirkt hier von links nach rechts auf die Stange 35.
Kleinere Schwankungen der Zugkraft werden durch eine auf Zug und Druck ansprechende Feder 38 in
der Stange 35 ausgeglichen. Um zu verhindern, daß das Segment 18 hochfrequente Bewegungen mitmacht
und dadurch unnötig viele Steuerimpulse auf den Regelschieber 8 überträgt, ist außerdem ein am Segment
18 angreifender Öldämpfer39 vorgesehen.
Die hier beschriebenen Gestängeteile übertragen die der jeweiligen Zugkraft entsprechenden Steuerimpulse
auf den Regelschieber 8, der seinerseits bei Schwankungen des Bodenwiderstandes ein Heben
und Senken des Arbeitsgerätes bewirkt. Die Regelung arbeitet in bekannter Weise so, daß im wesentlichen
eine gleichbleibende Zugkraft aufrechterhalten wird. Je nach Raststellung des Bedienungshebels 15 gegenüber
dem Segment 18 ist die Zugkraft mehr oder weniger groß, d. h., die mittlere Arbeitstiefe des Gerätes
ist durch die Raststellung wählbar.
Das rechte Ende der Stange 35 ist in einem radialen Bogenschlitz 40 des Segmentes 18 mittels
eines Winkelhebels 41 verstellbar. Durch Änderung der Größe der auf den Regelschieber 8 übertragenen
Wegimpulse läßt sich auf diese Weise die Empfindlichkeit der Regelung auf die jeweiligen Schwankungen
der Bodenhärte und Bodenwellen dem Bedarf entsprechend angleichen. Bei Arbeiten in der Ebene
wird man eine grobe Empfindlichkeit vorziehen, da Bodenverhärtungen dann einen geringeren Einfluß
auf die Arbeitstiefe ausüben. In welligem Gelände und bei leichteren Pflegearbeiten ist eine empfindlichere
Regelung angebracht.
Die Stange 35 trägt einen Anschlag 50, der beim Auftreten eines unüberwindlichen Bodenwiderstandes
über einen Winkelhebel 51 in an sich bekannter Weise ein federbelastetes Ventil 52 aufstößt und
Drucköl aus dem Kraftheberzylinder in den Behälter? zurückfließen läßt. Dadurch werden die
Treibräder des Schleppers vom Gewicht des Gerätes und einer etwaigen senkrechten Komponente des
Bodenwiderstandes entlastet, so daß die Räder durchrutschen und der Schlepper nicht aufbäumen kann.
In Abb. 1 ist unterhalb der am Zugkraftgeber 36 angreifenden Stange 35 eine weitere Stange 42 für
den Angriff eines Gebers für die Tiefenregelung vorgesehen. Diese Stange 42 ist vorzugsweise hinter der
Feder 38 mit der Stange 35 gelenkig verbunden. Abb. 5 zeigt als Geber beispielsweise ein Tastrad 43,
dessen Schwenkhebel über einen Bowdenzug 44 an die Stange 42 angeschlossen ist. Hier werden demnach
Schwankungen der Arbeitstiefe 45 des Pfluges
46 als Regelimpulse auf den Regelschieber 8 übertragen. Gemäß Abb. 5 kann man nach Bedarf wahlweise
den Geber für die Tiefenregelung an die Stange 42 oder den Geber für die Zugkraftregelung an die
Stange 35 anschließen. Letzteres geschieht z. B. in üblicher Weise durch Verbinden des oberen Lenkers
47 der Viergelenkkette mit der Kupplung 37 des Zugkraftgebers.
Abb. 2 zeigt wahlweise ein auf dem Bedienungshebel 15 gelagertes und axial verschiebbares Kegelritzel
55, das in der gezeichneten Stellung in Gegenverzahnungen der Segmente 17 und 18 eingreift. Damit
ergibt sich eine Mischregelung von Lage- und Zugkraftregelung bzw. Tiefenregelung, die unter gewissen
Verhältnissen vorteilhaft ist.
Abb. 3 zeigt eine Reibkupplung des Bedienungshebels 15 mit den Segmenten 17, 18. Ein Griffstück
56 des Hebels 15 ist mit diesem gelenkig verbunden und trägt einen Exzenter 57, der zwischen parallelen
Flächen einer Gabelung 58 des Hebels so geführt ist, daß bei einer Verschwenkung des Griffstückes in der
einen oder anderen Richtung der Hebel 15 an einen der Reibbeläge 59, 60 der Segmente 17, 18 angepreßt
wird.
In Abb. 4 ist eine andere Reibkupplung gezeigt: Ein zweiarmiges Kuppelstück 62, das am Bedienungshebel
15 pendelnd gelagert ist, wird durch einen einseitig an einem Griffstück 64 angebrachten Stirnnocken
durch Verdrehen des Griffstückes um die Hebelachse in einer oder der anderen Richtung verschwenkt
und gegen den Umfang eines der Segmente 17, 18 gepreßt. Eine Druckfeder 65 bestimmt dabei
die Größe der Anpreßkraft.
Nach Abb. 6 geschieht die Verstellung der Empfindlichkeit an anderer Stelle als in Abb. 1: Die am
Geber angreifende Stange 35 ist an das Segment 18 fest angelenkt. Die am Bedienungshebel angreifende
Stange 25 ist an ihrem anderen Ende in einem Längsschlitz eines Zwischenhebels 66 verschiebbar, der
seinerseits am Regelschieber 8 angreift. Die Verschiebung wird mittels eines Winkelhebels 67 vorgenommen.
Wegen der kurzen Wege des Regelschiebers 8 ergeben sich geringere Schrägstellungen des Zwischenhebels
66 als des Schlitzes 40 im Segment 18 nach Abb. 1 und infolgedessen praktisch keine Änderungen
der Arbeitstiefe bei Änderung der Einstellung.
Es sei noch bemerkt, daß ein an den Bewegungen der Regelvorgänge teilnehmender Bedienungshebel,
der eine Kupplung in verschiedenen Winkellagen mit einem Segment im Sinne der Erfindung ermöglicht,
ebenso vorteilhaft sein kann, wenn nur ein einziges Segment vorhanden ist. Ferner ist es denkbar, an
Stelle der zwei wahlweise kuppelbaren Segmente drei solche Segmente mit daran angreifenden Gebergestängen
vorzusehen und diese wahlweise mit dem Bedienungshebel kuppelbar auszubilden.
Claims (12)
1. Kraftheber-Anlage von Ackerschleppern für angebaute oder angehängte Bodenbearbeitungsgeräte,
mit einem hydraulischen Kraftheberzylinder, die zwei wahlweise einschaltbare, auf
Änderungen der Höhenlage und der Bearbeitungstiefe bzw. der Zugkraft ansprechende
Regeleinrichtungen enthält, gekennzeichnet durch einen an den Bewegungen der Regelvorgänge teilnehmenden
Bedienungshebel (15), der wahlweise eine Verbindung mit der Einrichtung (3, 28, 17)
für die Lageregelung und der Einrichtung (35, 36, 18) für die Tiefen- bzw. Zugkraftregelung
herstellen und in seiner Bewegungsebene die zu regelnde Tiefe oder Zugkraft vorwählen läßt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Regelvorgang übertragende
Bedienungshebel (15) ständig mit dem Regelventil (8) des Krafthebers (1 bis 4) gekuppelt ist und
wahlweise mit einem von zwei Segmenten (17,18) in verschiedenen Winkelstellungen kuppelbar ist,
von denen das eine Segment (17) für die Lageregelung an einen Hebel (3) des Krafthebers (1)
und das andere Segment (18) an den Meßgeber (36, 43) für die Zugkraft oder Tiefe angelenkt
ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Segment (17) für die
Lageregelung Endanschläge (30, 31) für eine Begrenzung der Winkelstellungen des Bedienungshebels
(15) gegenüber dem Segment (17,18) aufweist.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endanschläge (30, 31) des Segmentes
(17, 18) für die Lageregelung und/oder Tiefenregelung am Segment verstellbar angebracht
sind.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Segment (18)
für die Zugkraft- oder Arbeitstiefenregelung ein die hochfrequenten Bewegungen des Meßgebers
ausgleichender Dämpfer (39) angreift.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem das Segment
(18) für die Zugkraft- bzw. Arbeitstiefenregelung mit dem Meßgeber (36, 43) verbindenden Gestänge
(35) eine auf Zug und Druck ansprechende Feder (38) enthalten ist. ao
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelle des Gestängeangriffs
für die Zugkraft- bzw. Arbeitstiefenregelung am zugehörigen Segment (18) in radialer Richtung, vorzugsweise in einer Bogenführung
(40), verstellbar ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (25) zwischen dem Bedienungshebel (15)
und dem Regelventil (8) an einem Zwischenhebel (66) in dessen Längsrichtung verstellbar ist
(Abb. 6).
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (25) des Bedienungshebels (15) mit dem
Regelventil (8) des Krafthebers (1) ein in beiden Richtungen elastisch nachgebendes Glied (26)
enthält, das vorzugsweise durch Vorspannung während des Regelvorganges eine starre Verbindung
herstellt und erst bei Überschreiten der Vorspannkraft nachgibt.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einem Abblaseventil, das bei übermäßigem
Bodenwiderstand vom Gestänge für die Zugkraftregelung aufgestoßen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Zugkraftgeber (36) mit dem zugehörigen Segment (18) verbindende Stange (35)
das Abblaseventil (52) betätigt.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bedienungshebel
(15) mit der Achse in dessen Längsrichtung ein Kegelritzel (55) gelagert ist, das
wahlweise mit gegenüberliegenden Verzahnungen der Segmente (17, 18) in Eingriff gebracht oder
durch axiale Verschiebung ausgerückt wird.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Abblaseventil (11) hinter dem Regelventil (8)
angeordnet ist, das bei Einstellung eines wählbaren Querschnittes oder der Spannkraft einer
Schließfeder einen Teil des Gerätegewichts auf den Schlepper überträgt und für die Benutzung
einer Regelung des Krafthebers ganz absperrbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 442;
französische Patentschriften Nr. 1127 870,
366.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 442;
französische Patentschriften Nr. 1127 870,
366.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 689/71 9.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK45244A DE1154965B (de) | 1961-11-20 | 1961-11-20 | Hydraulische Kraftheber-Anlage fuer Ackerschlepper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK45244A DE1154965B (de) | 1961-11-20 | 1961-11-20 | Hydraulische Kraftheber-Anlage fuer Ackerschlepper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1154965B true DE1154965B (de) | 1963-09-26 |
Family
ID=7223779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK45244A Pending DE1154965B (de) | 1961-11-20 | 1961-11-20 | Hydraulische Kraftheber-Anlage fuer Ackerschlepper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1154965B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3306367A (en) * | 1964-02-10 | 1967-02-28 | Vevey Atel Const Mec | Hydraulic control arrangement |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1077366A (fr) * | 1952-05-16 | 1954-11-08 | Ferguson Ltd Harry | Mécanisme de commande et de contrôle de l'outil sur un tracteur |
| FR1127870A (fr) * | 1955-07-22 | 1956-12-26 | Ford France | Dispositif de réglage d'un équipement de travail agricole monté sur tracteur |
| DE1082442B (de) * | 1957-09-03 | 1960-05-25 | Massey Ferguson Great Britain | Vorrichtung zum Umschalten des Krafthebers eines Ackerschleppers auf Zugkraft- oder auf Lagensteuerung |
-
1961
- 1961-11-20 DE DEK45244A patent/DE1154965B/de active Pending
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