DE1154961B - Mechanischer Speicher - Google Patents
Mechanischer SpeicherInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen mechanischen Speicher mit wiederholbarer, nicht löschender Entnahme durch
Umspeichern der Werte zwischen mehreren Sätzen von Speichergliedern, bei dem Ziffernwerten zugeordnete,
radial zur Speicherachse angeordnete, umlaufende Speicherglieder vorgesehen sind, die je nach Speicherlage
oberhalb oder unterhalb eines konzentrisch zur Speicherachse angeordneten Leitblechs liegen und
über eine Eingabevorrichtung auf die der Speicherlage entsprechende Seite des Leitblechs gelangen und
in der Speicherlage im Vorbeistreichen eine Entnahmevorrichtung beeinflussen.
Ein mechanischer Speicher mit umlaufenden Speichergliedern, die auf der einen oder auf der anderen
Seite eines Leitblechs liegen, ist z. B. durch eine Sortiermaschine bekanntgeworden. Bei derartigen Maschinen
werden die Lochkarten an einer Abfühlstation auf ihre Wertangaben hin untersucht und danach
durch Umlegen einer in die Transportbahn der Karten hineinragenden, sogenannten Sortierzunge in das dem
abgefühlten Wert zugeordnete Sortierfach geleitet. Da zwischen Abfühlung des Wertes und Erreichen des
entsprechenden Sortierfaches eine bestimmte Zeitspanne liegt, darf die Sortierzunge erst dann umgelegt
werden, wenn sich die abgefühlte Karte gerade TOr dem Sortierfach befindet. Der Speicher dieser Maschine
bestand aus einer synchron mit der Kartenbewegung angetriebenen Scheibe, auf der strahlenförmig
federnde Drähte angebracht waren. Für jede Karte waren den z. B. zwölf Zählpunktstellen der
Karte zugeordnete Drähte vorgesehen, die entweder diesseits oder jenseits eines kreisförmigen und zur
Scheibe zentrisch ortsfest angeordneten Leitbleches schleifen konnten. Dieses Leitblech war an einer einzigen
Stelle mit einer Aussparung versehen, durch die die Drähte von der einen Bahn in die andere gelangen
konnten. An dieser Aussparung war ein mit der Abfühlbürste verbundener Elektromagnet vorgesehen,
der — falls eine Markierung in der Karte festgestellt wurde — den gerade in der Aussparung befindlichen
Draht in die Speicherlage (z. B. jenseits des Leitbleches) ließ. Die Entnahme des gespeicherten Wertes
erfolgte durch ortsfest angeordnete, von den in Speicherlage befindlichen Drähten betätigte Kontakte. Um
die obenerwähnte Verzögerung zu erreichen, waren diese Kontakte nicht unmittelbar mit dem die Sortierzunge
umlegenden Elektromagneten verbunden, sondern über weitere Kontakte, die auf der sich drehenden
Scheibe des Speichers angeordnet waren.
Ein Nachteil dieses Speichers, durch den seine Anwendbarkeit eingeschränkt wird, besteht darin, daß
eine z. B. bei der Verwendung in Rechenmaschinen Mechanischer Speicher
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen i(Wiirtt.), Tübinger Allee 49
Sindelfingen i(Wiirtt.), Tübinger Allee 49
Fritz Hilpert, Werner Hasler, Böblingen (Württ.),
und Dr. Willi Rehwald, Sindelfingen (Württ.),
sind als Erfinder genannt worden
erforderliche wiederholte Entnahmemöglichkeit der gespeicherten Werte nicht erzielt werden kann.
Es ist nun weiterhin ein Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen bekannt, das z. B. die von der
as Nummernscheibe eines Fernsprechers verursachten
Impulsgruppen speichert. Bei dieser Anordnung ist eine in federnde Lamellen unterteilte Scheibe vorgesehen,
deren einzelne Lamellen durch eine Aussparung eines ortsfest angeordneten Leitbleches hindurch
mittels eines Elektromagneten von ihrer Ruhelage in die Speicherlage oder umgekehrt gebracht werden
können. Da der Anker des Elektromagneten im Ruhezustand die in der Aussparung befindliche Lamelle
in die Speicherlage hebt, wird, wenn dem Speicher Impulsgruppen zugeführt werden, nur die dem ersten
Impuls jeder Impulsgruppe entsprechende Lamelle in Speicherlage gebracht; die den restlichen Impulsen
der Gruppe entsprechenden Lamellen bleiben in Ruhelage. Zur Entnahme der gespeicherten Impulsgruppen
ist ein bei der Eingabebewegung sich mit der Scheibe drehender Kontaktarm vorgesehen, der
schrittweise in entgegengesetzter Richtung bewegt wird und bei jedem Schritt einen Impuls abgibt, bis er
eine Lamelle in der Speicherlage vorfindet. Mit Hufe eines bei der Eingabe in der Ruhelage verbliebenen
Markierarmes, der bei der ersten Entnahme eine zum Abgreifann gegenläufige Bewegung ausführt, kann
danach eine zweite Entnahme erfolgen. Dabei laufen Abgreifarm und Speicherscheibe gegen den jetzt an
der Stelle des Abgreifarmes nach der Eingabe in Ruhe befindlichen Markierarm. Da gleichzeitig über den
Markierarm die entnommenen Werte nochmals ein-
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gespeichert werden, kann anschließend noch eine Gruppen von Lamellen 7 und 8 fest verbunden, z. B.
dritte Entnahme dadurch erfolgen, daß der Kontakt- verstiftet. Die Lamellen jeder der Gruppen 7 und 8
arm wieder in einer gegenläufigen Bewegung in die sind mit den Bezeichnungen 0 bis 12 versehen, entRuhelage
zurückkehrt. Diese voneinander unabhängi- sprechend den Bezeichnungen der Zählpunktstellen
gen und zum Teil gegenläufigen Drehbewegungen von 5 üblicher Lochkarten. Da bei der Entnahme die Spei-Speicherscheibe,
Abgreif arm und Markierarm erfor- cherlamelle selbst als Kontakt benutzt wird, sind noch
dem jedoch einen hohen mechanischen Aufwand. Zu- zwei schleifringähnliche Kontaktsegmente 14 und 15
dem ist es nicht möglich, mehrere derartige Speicher vorgesehen,
auf einer gemeinsamen Antriebswelle anzuordnen. Der ortsfest angeordnete Teil besteht aus der
auf einer gemeinsamen Antriebswelle anzuordnen. Der ortsfest angeordnete Teil besteht aus der
Ferner ist es, z.B. bei Magnetkernspeichern, be- ίο Grundplatte 1, auf den das sich über den halben Kreiskannt,
zur Erhaltung der in einem Speicher einge- umfang erstreckende und zentrisch zur Welle 6 angegebenen
Wertangaben bei der Entnahme, die eine ordnete Leitblech 13 mit seiner messerförmigen Auf-Zerstörung
der Wertangabe zur Folge hätte, diese Wert- lauf kante befestigt ist. Weiterhin ist der Eingabeangabe
gleichzeitig in einen zweiten Speicher einzu- magnet 3 vorgesehen, dessen Anker den Eingabegeben
und bei der Entnahme aus dem zweiten Spei- 15 hebel 9 betätigt. Die Lamellen der Gruppen 7, 8 sind
eher eine gleichzeitige Einspeicherung in den ersten so auf der Welle 6 angebracht, daß sie sich normaler-Speicher
vorzunehmen, so daß der Speicher am Ende weise zwischen dem Leitblech 13 und der Grunddes
gesamten Lesevorganges wieder denselben Infor- platte 1 bewegen. Wird der Eingabemagnet 3 erregt,
mationsinhalt wie vorher besitzt. dann wird die gerade vor der Kante des Leitbleches 13
Aufgabe der Erfindung ist es, einen bezüglich seines 20 stehende Lamelle durch das abgebogene Ende des
Aufbaues vereinfachten mechanischen Speicher mit Eingabehebels angehoben, so daß sie sich nicht mehr
umlaufenden, je nach Speicherlage oberhalb oder unterhalb, sondern oberhalb des Leitbleches befindet,
unterhalb eines Leitbleches liegenden Speichergliedern Sie kann erst dann von ihrer Speicherlage in ihre Ruheanzugeben,
der für elektrische Rechenmaschinen ver- lage zurückkehren, wenn sie die Welle um 180° gewendbar
ist und der eine wiederholbare Entnahme 25 dreht hat. Die Kontaktbürste 5 dient der Stromzufühohne
Löschung der gespeicherten Werte gestattet. rung zu den Kontaktsegmenten 14,15, die schon er-
Der mechanische Speicher gemäß der Erfindung ist wähnt wurden und mit den Lamellen in leitender Verderart
ausgebildet, daß zwei Sätze von Speicherglie- bindung stehen. Die in Speicherlage befindlichen Ladern
auf einer Speicherscheibe angeordnet sind, von mellen kommen mit dem Entnahmekontakt 4 (in
denen gleichen Ziifernwerten zugeordnete Speicher- 30 Fig. la verdeckt gezeichnet) in Berührung, kurz bevor
glieder diametral liegen, und daß die beiden Speicher- die Lamelle von dem Leitblech herabgleitet.
sätzen gemeinsamen Eingabe- "und Entnahmevorrich- Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel die La-
sätzen gemeinsamen Eingabe- "und Entnahmevorrich- Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel die La-
tungen, zwischen denen sich das Leitblech über einen mellen als Gegenkontakte für den Entnahmekontakt
Halbkreis erstreckt, ebenfalls diametral angeordnet dienen, könnte auch ein Entnahmekontakt vorgesehen
sind, so daß bei der Entnahme wahlweise entweder 35 sein, für den eine Lamelle in Speicherlage lediglich als
durch Verbinden des Entnahmekontaktes mit dem mechanisches Betätigungsglied dient. Auf der Grund-Eingabemagneten
der Speicherinhalt gelöscht und zur platte sind noch Anschlußkontakte vorgesehen: 2 a
Regenerierung neu eingespeichert wird oder daß unter für den Entnahmekontakt 4, 2 b für die Kontakt-Auftrennen
der genannten Verbindung während der bürste 5, 2 c und 2d für den Eingabemagnet 3. Diese
Entnahme und Löschung bereits neue Werte einge- 40 Anschlußkontakte dienen zur elektrischen Verbindung
speichert werden. des Speichers mit der Gesamtschaltung.
Weitere. Einzelheiten enthält die an Hand von Es wurde bereits erwähnt, daß die Welle 6 für m'eh-
Zeichnungen erläuterte Beschreibung zweier Aus- rere Speicher gemeinsam sein kann. Wird der Speicher
führungsbeispiele. In den Zeichnungen ist als Teil einer Rechenanlage benutzt, die ihre Angaben
Fig. la eine Ansicht des Speichers gemäß der Er- 45 aus Lochkarten empfängt, so wird die Welle 6 derart
findung (erstes Ausführungsbeispiel mit gefiederter mit dem Antrieb der Anlage verbunden, daß sie wäh-Scheide
als Speicherelemente), rend eines sogenannten Maschinenumlaufes eine halbe
Fig. Ib eine Seitenansicht zu Fig. la, Umdrehung ausführt. Die Phasenlage von Welle 6 und
Fig. 2 a in schematischer Darstellung ein vergrößer- Maschinenantrieb ist so zu wählen, daß sich gerade
ter Ausschnitt aus der Fig. Ib, 50 dann eine einem Wert, z. B. der Ziffer 7, zugeordnete
Fig. 2 b derselbe Ausschnitt wie Fig. 2 a, jedoch in Lamelle vor der Auflaufkante des Leitbleches beeiner
Stellung, in der sich eine Lamelle unter dem findet, wenn dieser Wert, d. h. die diesem Wert zu-Entnahmekontakt
befindet, geordnete Zählpunktstelle, abgefühlt wird.
Fig. 2 c derselbe Ausschnitt wie Fig. 2 a, jedoch in In der die elektrische Schaltung des Speichers d'ar-
einer anderen Stellung, in der sich eine Lamelle unter 55 stellenden Fig. 3 sind außer den bereits in Verbindung
dem betätigten Eingabehebel befindet, mit Fig. 1 beschriebenen Teilen einige Kontakte ein-
Fig. 3 die elektrische Schaltung des Speichers ge- gezeichnet, die zweckmäßigerweise von der Speichermäß
der Erfindung, einheit getrennt angeordnet werden.
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Spei- Der Nockenkontakt 16 kann für mehrere Speicher-
chers gemäß der Erfindung (zweites Ausführungsbei- 60 einheiten gemeinsam vorgesehen werden und wird so
spiel mit Kugeln als Speicherelemente). vom gemeinsamen Speicherantrieb betätigt, daß er erst
Als erstes Ausführungsbeispiel wird nun ein Spei- schließt, nachdem eine in Speicherlage befindliche Lacher
beschrieben, bei dem die Speicherelemente aus melle den Entnahmekontakt 4 berührt und bereits
den Lamellen einer gefiederten Scheibe bestehen. Wie öffnet, bevor die Lamelle den Entnahmekontakt 4 ver-Fig.
1 zeigt, besteht der Speicher aus zwei Hauptteilen. 65 lassen hat. Auf diese Weise wird eine Funkenbildung
Der sich drehende Teil umfaßt die Welle 6, die für am Entnahmekontakt verhindert. Zum Zwecke der
mehrere Speicher gemeinsam sein kann. Mit dieser Eingabe bzw. Entnahme sind die Klemmen 20 bzw. 18
Welle 6 ist die gefiederte Scheibe mit ihren beiden vorgesehen, die über die (Relais) Kontakte 19 bzw. 17
Claims (7)
- 5 6mit dem Eingabemagnet 3 bzw. dem Entnahmekon- befindet sich eine einem Wert zugeordnete Kugel 24. takt 4 verbunden werden können. Das die Kontakte Die Scheibe 21 ist mit einer Ringnut 23 versehen, in 19 bzw. 17 betätigende Eingabe- bzw. Entnahmerelais die das als Grundplatte dienende Leitblech 25 hineinist nicht gezeigt. Der Kontakt 19 ist ein Wechsel- ragt. Durch das Leitblech 25 werden die Nuten 22 sokontakt, der — falls keine Eingabe erfolgt — den ent- 5 mit in zwei Hälften unterteilt, so daß sich jede Kugel nommenen Wert wieder in den Speicher eingibt, wie entweder in der hinteren Hälfte (Ruhelage) oder der später noch genau beschrieben wird. . vorderen Hälfte (Speicherlage) befinden kann. ZweiIm folgenden wird nun erläutert, wie Angaben ein- auf dem Leitblech 25 befestigte flanschförmige Abgegeben, über mehrere Umläufe gespeichert und deckteile 26 verhindern, daß die Kugeln 24 aus den schließlich entnommen werden. io Nuten 22 herausfallen. Die Einstellung der Kugeln 24Angenommen, auf der Lochkarte, die die zu spei- entsprechend dem einzugebenden Wert geschiehtchernden Angaben enthält, seien zwei Löcher an den durch Erregen eines Elektromagnets 3, der die betref-den Werten 2 und 6 zugeordneten Zählpunktstellen fende Kugel 24 durch einen Ausschnitt des Leitblechesgestanzt. Da der Kontakt 19 zum Zwecke der Eingabe 25 hindurch in die vordere Hälfte der Nut 22 zieht,umgelegt ist, empfängt der Eingabemagnet 3 zwei Im- 15 Die Abfühlung der Lage der Kugeln erfolgt an einerpulse über die die Lochkarten abfühlenden, nicht dar- gegenüber dem Eingabemagnet 3 versetzten Stellegestellten Bürsten, und zwar genau zu den Zeitpunk- mittels eines Fühlhebels, der nur von den Kugeln aus-ten, wenn die den Werten 2 und 6 zugeordnete La- gelenkt wird, die sich in der vorderen Hälfte der Nutenmelle der Gruppe 7 (Fig. la) sich über dem Eingabe- befinden. Der Fühlhebel 27 betätigt einen nicht ge-hebel befindet. Diese beiden Lamellen werden also in 20 zeigten Kontakt, der ebenso wirkt wie der in Verbin-Speicherlage gebracht und schleifen daher oberhalb dung mit Fig. 1 bzw. 3 beschriebene Entnahme-des Leitbleches 13. kontakt. Da die Kugeln nicht wie die federnden La-Während des zweiten Umlaufes soll keine Eingabe mellen des vorher beschriebenen Ausführungsbeispiels stattfinden, der Kontakt 19 (Fig. 3) befindet sich daher von selbst in ihre Ruhelage zurückkehren, muß ein bein der gezeichneten Ruhelage. Sobald nun die in der 25 sonderes Löschmittel, z. B. ein dauernd erregter Speicherlage befindliche, dem Wert 6 zugeordnete La- Löschmagnet 28 oder ein Steuermagnet, vorgesehen melle der Gruppe 7 (Fig. la) den Entnahmekontakt 4 sein, der die Kugeln durch einen im Leitblech vorgeberührt, fließt vom Pluspotential (Fig. 3) über Nocken- sehenen Ausschnitt hindurch in die hintere Hälfte der kontakt 16, Anschlußkontakt 2 b, Bürste 5, Segment Nuten zieht. Der Löschmagnet 28 kann an einer be-14, Lamelle "6" der Gruppe 7, Entnahmekontakt 4, 30 liebigen Stelle zwischen Fühlhebel 27 und Eingabe-Anschlußkontakt la, Kontakt 19 und Klemme 2c ein magnet 3 vorgesehen sein, und das Leitblech 25 Strom über den Eingabemagnet 3, Anschlußkontakt braucht zwischen Fühlhebel 27 und Löschmagnet 28 2d nach Minuspotential. Durch die Erregung des Ein- nicht in die Ringnut 23 einzugreifen. Der einfacheren gabemagnets 3 wird die an der Entnahmestelle befind- Herstellung wegen wird das Leitblech 25 jedoch in liehe Lamelle "6" der Gruppe 8 in die Speicherlage 35 der Praxis meist mit einem kreisförmigen Ausschnitt gebracht. Derselbe Vorgang wiederholt sich, wenn die mit zwei zusätzlichen Ausschnitten zur Eingabe und zweite in der Speicherlage befindliche, dem Wert 2 Löschung versehen werden. Der Löschmagnet 28 zugeordnete Lamelle der Gruppe 7 an die Entnahme- könnte auch durch eine Feder ersetzt werden, die die stelle gelangt. Nach dem Durchlauf der Lamellen- Kugeln in die Ruhelage bringt. Außerdem könnte ein gruppe 7 an der Entnahmestelle sind somit die in die- 40 besonderes Löschmittel auch entfallen, wenn der Einser Lamellengruppe gespeicherten Werte in die gleich- gabehebel derart ausgebildet ist, daß bei nicht erregzeitig an der Eingabestelle vorbeigelaufenen Lamellen tem Eingabemagnet in Speicherlage befindliche Kugeln der Gruppe 8 umgespeichert worden, und der durch in ihre Ruhelage gebracht werden. Die auf dem linken die Lamellen der Gruppe 7 (Fig. la) gespeicherte Wert Teil der Fig. 4 gezeigte Lage der Kugeln (drei Kugeln wird also jetzt durch die Lamellen der Gruppe 8 dar- 45 in Ruhelage, eine Kugel in Speicherlage) kommt im gestellt. Sollte während der folgenden Umläufe wie- praktischen Betrieb nicht vor, da alle Kugeln durch derum kein neuer Wert eingegeben werden, so ist den Löschmagnet 28 in Ruhelage gebracht wurden, leicht zu übersehen, daß der gespeicherte Wert von Die Darstellung dient nur zur Erklärung der beiden der Gruppe 8 zur Gruppe 7, danach von der Gruppe 7 möglichen Lagen der Kugeln, nach Gruppe 8 usw. übertragen wird. 50 Da Schaltung und Arbeitsweise des Speichers nach Nun soll der gespeicherte Wert entnommen werden. dem ersten Ausführungsbeispiel denen des zweiten Zu diesem Zweck wird der Kontakt 17 geschlossen, Ausführungsbeispiels entsprechen, kann auf eine weiso daß die von dem Entnahmekontakt 4 übertragenen tere Beschreibung verzichtet werden. Impulse (die, wie vorher beschrieben, über Kontakt 19 Es ist ohne weiteres möglich, ohne vom Grunddem Eirigabemagnet 3 zugeführt werden) auch an der 55 gedanken der Erfindung abzugehen, die Lamellen des Entnahmeklemme 18 abzugreifen sind. Da immer Speichers auch unmittelbar am Anker des Magnets während der Abfühlung der Lamellenstellung der vorbeigehen zu lassen, so daß sie durch magnetische einen Gruppe sich die andere Gruppe vor dem Ein- Kräfte ausgelenkt werden. Weiterhin ließe sich die gabehebel vorbeibewegt, kann auch während der Ent- Auslenkung der Lamellen bzw. Kugeln auch mittels nähme eines gespeicherten Wertes ein neuer Wert ein- 60 eines Luft- oder Flüssigkeitsstrahles durchführen, gegeben werden. In diesem Falle sind sowohl der d^pv,,^,«^^ Kontakt 17 als auch der Kontakt 19 zu betätigen. PATENTANSPRÜCHE:Nunmehr wird kurz auf das zweite Ausführungs- 1. Mechanischer Speicher mit wiederholbarer, beispiel eingegangen, bei dem als Speicherelemente nicht löschender Entnahme durch Umspeichern Kugeln vorgesehen sind. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist 65 der Werte zwischen mehreren Sätzen von Speiauf der Speicherwelle 6 eine mit zwei Gruppen von chergliedern, bei dem Ziffernwerten zugeordnete, je zwölf diametral zueinander angebrachten Nuten 22 radial zur Speicherachse angeordnete, umlaufende versehene Scheibe 21 befestigt. In jeder der Nuten 22 Speicherglieder vorgesehen sind, die je nach.Speicherlage oberhalb oder unterhalb eines konzentrisch zur Speicherachse angeordneten Leitbleches liegen und über eine Eingabevorrichtung auf die der Speicherlage entsprechende Seite des Leitbleches gelangen und in der Speicherlage im Vorbeistreichen eine Entnahmevorrichtung beeinflussen, da durch gekennzeichnet, daß zwei Sätze von Speichergliedern (7, 8) auf einer Speicherscheibe angeordnet sind, von denen gleichen Ziffernwerten zugeordnete Speicherglieder diametral liegen, und daß die beiden Speichersätzen gemeinsamen Eingabe- und Entnahmevorrichtungen (9, 4), zwischen denen sich das Leitblech (13) über einen Halbkreis erstreckt, ebenfalls diametral angeordnet sind, so daß bei der Entnahme wahlweise entweder durch Verbinden des Entnahmekontaktes (4) mit dem Eingabemagnet (3) der Speicherinhalt gelöscht und zur Regenerierung neu eingespeichert wird oder daß unter Auftrennen der genannten Verbindung während der Entnahme undLöschung bereits neue Werte eingespeichert werden.
- 2. Mechanischer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherscheibe "bei der Einspeicherung und bei der Entnahme gespeicherter Werte stets in derselben Drehrichtung umläuft.
- 3. Mechanischer Speicher nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Speicher auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet sind.
- 4. Mechanischer Speicher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicherglieder die Lamellen einer gefiederten Scheibe dienen.
- 5. Mechanischer Speicher nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das mit seiner Auflaufkante nahezu radial zur Drehachse angeordnete Leitblech treffenden Lamellenkanten derart abgewinkelt sind, daß sie, einen spitzen Winkel mit der Kante des Leitbleches bildend, in einer Scherbewegung auf dieses auflaufen.
- 6. Mechanischer Speicher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicherglieder in Nuten (22) einer Scheibe (21) bewegliche Kugeln (24) dienen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1061370;
Philips' Technische Rundschau, 1959, H. - 7, S. 202 bis 218, insbesondere S. 206, 207 (Abb. 6) und S. 209 ff.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| GB25080/60A GB924749A (en) | 1959-07-27 | 1960-07-19 | Mechanical storage device |
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1154961B true DE1154961B (de) | 1963-09-26 |
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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| FR (2) | FR1261733A (de) |
| GB (2) | GB924749A (de) |
| NL (1) | NL253333A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061370B (de) * | 1957-12-30 | 1959-07-16 | Siemens Ag | Leseverfahren fuer magnetische Speicherkerne |
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0
- NL NL253333D patent/NL253333A/xx unknown
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1959
- 1959-07-27 DE DEI16783A patent/DE1154961B/de active Pending
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1960
- 1960-07-05 FR FR832023A patent/FR1261733A/fr not_active Expired
- 1960-07-19 GB GB25080/60A patent/GB924749A/en not_active Expired
-
1964
- 1964-03-25 FR FR968605A patent/FR85540E/fr not_active Expired
- 1964-03-26 GB GB12945/64A patent/GB988672A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061370B (de) * | 1957-12-30 | 1959-07-16 | Siemens Ag | Leseverfahren fuer magnetische Speicherkerne |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1261733A (fr) | 1961-05-19 |
| GB924749A (en) | 1963-05-01 |
| GB988672A (en) | 1965-04-07 |
| FR85540E (fr) | 1965-08-27 |
| NL253333A (de) |
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