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DE1154961B - Mechanischer Speicher - Google Patents

Mechanischer Speicher

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Publication number
DE1154961B
DE1154961B DEI16783A DEI0016783A DE1154961B DE 1154961 B DE1154961 B DE 1154961B DE I16783 A DEI16783 A DE I16783A DE I0016783 A DEI0016783 A DE I0016783A DE 1154961 B DE1154961 B DE 1154961B
Authority
DE
Germany
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contact
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI16783A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hilpert
Werner Hasler
Dr Willi Rehwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL253333D priority Critical patent/NL253333A/xx
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DEI16783A priority patent/DE1154961B/de
Priority to FR832023A priority patent/FR1261733A/fr
Priority to GB25080/60A priority patent/GB924749A/en
Priority claimed from DEJ23450A external-priority patent/DE1200580B/de
Publication of DE1154961B publication Critical patent/DE1154961B/de
Priority to FR968605A priority patent/FR85540E/fr
Priority to GB12945/64A priority patent/GB988672A/en
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/08Intermediate storage means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen mechanischen Speicher mit wiederholbarer, nicht löschender Entnahme durch Umspeichern der Werte zwischen mehreren Sätzen von Speichergliedern, bei dem Ziffernwerten zugeordnete, radial zur Speicherachse angeordnete, umlaufende Speicherglieder vorgesehen sind, die je nach Speicherlage oberhalb oder unterhalb eines konzentrisch zur Speicherachse angeordneten Leitblechs liegen und über eine Eingabevorrichtung auf die der Speicherlage entsprechende Seite des Leitblechs gelangen und in der Speicherlage im Vorbeistreichen eine Entnahmevorrichtung beeinflussen.
Ein mechanischer Speicher mit umlaufenden Speichergliedern, die auf der einen oder auf der anderen Seite eines Leitblechs liegen, ist z. B. durch eine Sortiermaschine bekanntgeworden. Bei derartigen Maschinen werden die Lochkarten an einer Abfühlstation auf ihre Wertangaben hin untersucht und danach durch Umlegen einer in die Transportbahn der Karten hineinragenden, sogenannten Sortierzunge in das dem abgefühlten Wert zugeordnete Sortierfach geleitet. Da zwischen Abfühlung des Wertes und Erreichen des entsprechenden Sortierfaches eine bestimmte Zeitspanne liegt, darf die Sortierzunge erst dann umgelegt werden, wenn sich die abgefühlte Karte gerade TOr dem Sortierfach befindet. Der Speicher dieser Maschine bestand aus einer synchron mit der Kartenbewegung angetriebenen Scheibe, auf der strahlenförmig federnde Drähte angebracht waren. Für jede Karte waren den z. B. zwölf Zählpunktstellen der Karte zugeordnete Drähte vorgesehen, die entweder diesseits oder jenseits eines kreisförmigen und zur Scheibe zentrisch ortsfest angeordneten Leitbleches schleifen konnten. Dieses Leitblech war an einer einzigen Stelle mit einer Aussparung versehen, durch die die Drähte von der einen Bahn in die andere gelangen konnten. An dieser Aussparung war ein mit der Abfühlbürste verbundener Elektromagnet vorgesehen, der — falls eine Markierung in der Karte festgestellt wurde — den gerade in der Aussparung befindlichen Draht in die Speicherlage (z. B. jenseits des Leitbleches) ließ. Die Entnahme des gespeicherten Wertes erfolgte durch ortsfest angeordnete, von den in Speicherlage befindlichen Drähten betätigte Kontakte. Um die obenerwähnte Verzögerung zu erreichen, waren diese Kontakte nicht unmittelbar mit dem die Sortierzunge umlegenden Elektromagneten verbunden, sondern über weitere Kontakte, die auf der sich drehenden Scheibe des Speichers angeordnet waren.
Ein Nachteil dieses Speichers, durch den seine Anwendbarkeit eingeschränkt wird, besteht darin, daß eine z. B. bei der Verwendung in Rechenmaschinen Mechanischer Speicher
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen i(Wiirtt.), Tübinger Allee 49
Fritz Hilpert, Werner Hasler, Böblingen (Württ.),
und Dr. Willi Rehwald, Sindelfingen (Württ.),
sind als Erfinder genannt worden
erforderliche wiederholte Entnahmemöglichkeit der gespeicherten Werte nicht erzielt werden kann.
Es ist nun weiterhin ein Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen bekannt, das z. B. die von der
as Nummernscheibe eines Fernsprechers verursachten Impulsgruppen speichert. Bei dieser Anordnung ist eine in federnde Lamellen unterteilte Scheibe vorgesehen, deren einzelne Lamellen durch eine Aussparung eines ortsfest angeordneten Leitbleches hindurch mittels eines Elektromagneten von ihrer Ruhelage in die Speicherlage oder umgekehrt gebracht werden können. Da der Anker des Elektromagneten im Ruhezustand die in der Aussparung befindliche Lamelle in die Speicherlage hebt, wird, wenn dem Speicher Impulsgruppen zugeführt werden, nur die dem ersten Impuls jeder Impulsgruppe entsprechende Lamelle in Speicherlage gebracht; die den restlichen Impulsen der Gruppe entsprechenden Lamellen bleiben in Ruhelage. Zur Entnahme der gespeicherten Impulsgruppen ist ein bei der Eingabebewegung sich mit der Scheibe drehender Kontaktarm vorgesehen, der schrittweise in entgegengesetzter Richtung bewegt wird und bei jedem Schritt einen Impuls abgibt, bis er eine Lamelle in der Speicherlage vorfindet. Mit Hufe eines bei der Eingabe in der Ruhelage verbliebenen Markierarmes, der bei der ersten Entnahme eine zum Abgreifann gegenläufige Bewegung ausführt, kann danach eine zweite Entnahme erfolgen. Dabei laufen Abgreifarm und Speicherscheibe gegen den jetzt an der Stelle des Abgreifarmes nach der Eingabe in Ruhe befindlichen Markierarm. Da gleichzeitig über den Markierarm die entnommenen Werte nochmals ein-
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3 4
gespeichert werden, kann anschließend noch eine Gruppen von Lamellen 7 und 8 fest verbunden, z. B. dritte Entnahme dadurch erfolgen, daß der Kontakt- verstiftet. Die Lamellen jeder der Gruppen 7 und 8 arm wieder in einer gegenläufigen Bewegung in die sind mit den Bezeichnungen 0 bis 12 versehen, entRuhelage zurückkehrt. Diese voneinander unabhängi- sprechend den Bezeichnungen der Zählpunktstellen gen und zum Teil gegenläufigen Drehbewegungen von 5 üblicher Lochkarten. Da bei der Entnahme die Spei-Speicherscheibe, Abgreif arm und Markierarm erfor- cherlamelle selbst als Kontakt benutzt wird, sind noch dem jedoch einen hohen mechanischen Aufwand. Zu- zwei schleifringähnliche Kontaktsegmente 14 und 15 dem ist es nicht möglich, mehrere derartige Speicher vorgesehen,
auf einer gemeinsamen Antriebswelle anzuordnen. Der ortsfest angeordnete Teil besteht aus der
Ferner ist es, z.B. bei Magnetkernspeichern, be- ίο Grundplatte 1, auf den das sich über den halben Kreiskannt, zur Erhaltung der in einem Speicher einge- umfang erstreckende und zentrisch zur Welle 6 angegebenen Wertangaben bei der Entnahme, die eine ordnete Leitblech 13 mit seiner messerförmigen Auf-Zerstörung der Wertangabe zur Folge hätte, diese Wert- lauf kante befestigt ist. Weiterhin ist der Eingabeangabe gleichzeitig in einen zweiten Speicher einzu- magnet 3 vorgesehen, dessen Anker den Eingabegeben und bei der Entnahme aus dem zweiten Spei- 15 hebel 9 betätigt. Die Lamellen der Gruppen 7, 8 sind eher eine gleichzeitige Einspeicherung in den ersten so auf der Welle 6 angebracht, daß sie sich normaler-Speicher vorzunehmen, so daß der Speicher am Ende weise zwischen dem Leitblech 13 und der Grunddes gesamten Lesevorganges wieder denselben Infor- platte 1 bewegen. Wird der Eingabemagnet 3 erregt, mationsinhalt wie vorher besitzt. dann wird die gerade vor der Kante des Leitbleches 13
Aufgabe der Erfindung ist es, einen bezüglich seines 20 stehende Lamelle durch das abgebogene Ende des Aufbaues vereinfachten mechanischen Speicher mit Eingabehebels angehoben, so daß sie sich nicht mehr umlaufenden, je nach Speicherlage oberhalb oder unterhalb, sondern oberhalb des Leitbleches befindet, unterhalb eines Leitbleches liegenden Speichergliedern Sie kann erst dann von ihrer Speicherlage in ihre Ruheanzugeben, der für elektrische Rechenmaschinen ver- lage zurückkehren, wenn sie die Welle um 180° gewendbar ist und der eine wiederholbare Entnahme 25 dreht hat. Die Kontaktbürste 5 dient der Stromzufühohne Löschung der gespeicherten Werte gestattet. rung zu den Kontaktsegmenten 14,15, die schon er-
Der mechanische Speicher gemäß der Erfindung ist wähnt wurden und mit den Lamellen in leitender Verderart ausgebildet, daß zwei Sätze von Speicherglie- bindung stehen. Die in Speicherlage befindlichen Ladern auf einer Speicherscheibe angeordnet sind, von mellen kommen mit dem Entnahmekontakt 4 (in denen gleichen Ziifernwerten zugeordnete Speicher- 30 Fig. la verdeckt gezeichnet) in Berührung, kurz bevor glieder diametral liegen, und daß die beiden Speicher- die Lamelle von dem Leitblech herabgleitet.
sätzen gemeinsamen Eingabe- "und Entnahmevorrich- Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel die La-
tungen, zwischen denen sich das Leitblech über einen mellen als Gegenkontakte für den Entnahmekontakt Halbkreis erstreckt, ebenfalls diametral angeordnet dienen, könnte auch ein Entnahmekontakt vorgesehen sind, so daß bei der Entnahme wahlweise entweder 35 sein, für den eine Lamelle in Speicherlage lediglich als durch Verbinden des Entnahmekontaktes mit dem mechanisches Betätigungsglied dient. Auf der Grund-Eingabemagneten der Speicherinhalt gelöscht und zur platte sind noch Anschlußkontakte vorgesehen: 2 a Regenerierung neu eingespeichert wird oder daß unter für den Entnahmekontakt 4, 2 b für die Kontakt-Auftrennen der genannten Verbindung während der bürste 5, 2 c und 2d für den Eingabemagnet 3. Diese Entnahme und Löschung bereits neue Werte einge- 40 Anschlußkontakte dienen zur elektrischen Verbindung speichert werden. des Speichers mit der Gesamtschaltung.
Weitere. Einzelheiten enthält die an Hand von Es wurde bereits erwähnt, daß die Welle 6 für m'eh-
Zeichnungen erläuterte Beschreibung zweier Aus- rere Speicher gemeinsam sein kann. Wird der Speicher führungsbeispiele. In den Zeichnungen ist als Teil einer Rechenanlage benutzt, die ihre Angaben
Fig. la eine Ansicht des Speichers gemäß der Er- 45 aus Lochkarten empfängt, so wird die Welle 6 derart findung (erstes Ausführungsbeispiel mit gefiederter mit dem Antrieb der Anlage verbunden, daß sie wäh-Scheide als Speicherelemente), rend eines sogenannten Maschinenumlaufes eine halbe
Fig. Ib eine Seitenansicht zu Fig. la, Umdrehung ausführt. Die Phasenlage von Welle 6 und
Fig. 2 a in schematischer Darstellung ein vergrößer- Maschinenantrieb ist so zu wählen, daß sich gerade ter Ausschnitt aus der Fig. Ib, 50 dann eine einem Wert, z. B. der Ziffer 7, zugeordnete
Fig. 2 b derselbe Ausschnitt wie Fig. 2 a, jedoch in Lamelle vor der Auflaufkante des Leitbleches beeiner Stellung, in der sich eine Lamelle unter dem findet, wenn dieser Wert, d. h. die diesem Wert zu-Entnahmekontakt befindet, geordnete Zählpunktstelle, abgefühlt wird.
Fig. 2 c derselbe Ausschnitt wie Fig. 2 a, jedoch in In der die elektrische Schaltung des Speichers d'ar-
einer anderen Stellung, in der sich eine Lamelle unter 55 stellenden Fig. 3 sind außer den bereits in Verbindung dem betätigten Eingabehebel befindet, mit Fig. 1 beschriebenen Teilen einige Kontakte ein-
Fig. 3 die elektrische Schaltung des Speichers ge- gezeichnet, die zweckmäßigerweise von der Speichermäß der Erfindung, einheit getrennt angeordnet werden.
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Spei- Der Nockenkontakt 16 kann für mehrere Speicher-
chers gemäß der Erfindung (zweites Ausführungsbei- 60 einheiten gemeinsam vorgesehen werden und wird so spiel mit Kugeln als Speicherelemente). vom gemeinsamen Speicherantrieb betätigt, daß er erst
Als erstes Ausführungsbeispiel wird nun ein Spei- schließt, nachdem eine in Speicherlage befindliche Lacher beschrieben, bei dem die Speicherelemente aus melle den Entnahmekontakt 4 berührt und bereits den Lamellen einer gefiederten Scheibe bestehen. Wie öffnet, bevor die Lamelle den Entnahmekontakt 4 ver-Fig. 1 zeigt, besteht der Speicher aus zwei Hauptteilen. 65 lassen hat. Auf diese Weise wird eine Funkenbildung
Der sich drehende Teil umfaßt die Welle 6, die für am Entnahmekontakt verhindert. Zum Zwecke der mehrere Speicher gemeinsam sein kann. Mit dieser Eingabe bzw. Entnahme sind die Klemmen 20 bzw. 18 Welle 6 ist die gefiederte Scheibe mit ihren beiden vorgesehen, die über die (Relais) Kontakte 19 bzw. 17

Claims (7)

  1. 5 6
    mit dem Eingabemagnet 3 bzw. dem Entnahmekon- befindet sich eine einem Wert zugeordnete Kugel 24. takt 4 verbunden werden können. Das die Kontakte Die Scheibe 21 ist mit einer Ringnut 23 versehen, in 19 bzw. 17 betätigende Eingabe- bzw. Entnahmerelais die das als Grundplatte dienende Leitblech 25 hineinist nicht gezeigt. Der Kontakt 19 ist ein Wechsel- ragt. Durch das Leitblech 25 werden die Nuten 22 sokontakt, der — falls keine Eingabe erfolgt — den ent- 5 mit in zwei Hälften unterteilt, so daß sich jede Kugel nommenen Wert wieder in den Speicher eingibt, wie entweder in der hinteren Hälfte (Ruhelage) oder der später noch genau beschrieben wird. . vorderen Hälfte (Speicherlage) befinden kann. Zwei
    Im folgenden wird nun erläutert, wie Angaben ein- auf dem Leitblech 25 befestigte flanschförmige Abgegeben, über mehrere Umläufe gespeichert und deckteile 26 verhindern, daß die Kugeln 24 aus den schließlich entnommen werden. io Nuten 22 herausfallen. Die Einstellung der Kugeln 24
    Angenommen, auf der Lochkarte, die die zu spei- entsprechend dem einzugebenden Wert geschieht
    chernden Angaben enthält, seien zwei Löcher an den durch Erregen eines Elektromagnets 3, der die betref-
    den Werten 2 und 6 zugeordneten Zählpunktstellen fende Kugel 24 durch einen Ausschnitt des Leitbleches
    gestanzt. Da der Kontakt 19 zum Zwecke der Eingabe 25 hindurch in die vordere Hälfte der Nut 22 zieht,
    umgelegt ist, empfängt der Eingabemagnet 3 zwei Im- 15 Die Abfühlung der Lage der Kugeln erfolgt an einer
    pulse über die die Lochkarten abfühlenden, nicht dar- gegenüber dem Eingabemagnet 3 versetzten Stelle
    gestellten Bürsten, und zwar genau zu den Zeitpunk- mittels eines Fühlhebels, der nur von den Kugeln aus-
    ten, wenn die den Werten 2 und 6 zugeordnete La- gelenkt wird, die sich in der vorderen Hälfte der Nuten
    melle der Gruppe 7 (Fig. la) sich über dem Eingabe- befinden. Der Fühlhebel 27 betätigt einen nicht ge-
    hebel befindet. Diese beiden Lamellen werden also in 20 zeigten Kontakt, der ebenso wirkt wie der in Verbin-
    Speicherlage gebracht und schleifen daher oberhalb dung mit Fig. 1 bzw. 3 beschriebene Entnahme-
    des Leitbleches 13. kontakt. Da die Kugeln nicht wie die federnden La-
    Während des zweiten Umlaufes soll keine Eingabe mellen des vorher beschriebenen Ausführungsbeispiels stattfinden, der Kontakt 19 (Fig. 3) befindet sich daher von selbst in ihre Ruhelage zurückkehren, muß ein bein der gezeichneten Ruhelage. Sobald nun die in der 25 sonderes Löschmittel, z. B. ein dauernd erregter Speicherlage befindliche, dem Wert 6 zugeordnete La- Löschmagnet 28 oder ein Steuermagnet, vorgesehen melle der Gruppe 7 (Fig. la) den Entnahmekontakt 4 sein, der die Kugeln durch einen im Leitblech vorgeberührt, fließt vom Pluspotential (Fig. 3) über Nocken- sehenen Ausschnitt hindurch in die hintere Hälfte der kontakt 16, Anschlußkontakt 2 b, Bürste 5, Segment Nuten zieht. Der Löschmagnet 28 kann an einer be-14, Lamelle "6" der Gruppe 7, Entnahmekontakt 4, 30 liebigen Stelle zwischen Fühlhebel 27 und Eingabe-Anschlußkontakt la, Kontakt 19 und Klemme 2c ein magnet 3 vorgesehen sein, und das Leitblech 25 Strom über den Eingabemagnet 3, Anschlußkontakt braucht zwischen Fühlhebel 27 und Löschmagnet 28 2d nach Minuspotential. Durch die Erregung des Ein- nicht in die Ringnut 23 einzugreifen. Der einfacheren gabemagnets 3 wird die an der Entnahmestelle befind- Herstellung wegen wird das Leitblech 25 jedoch in liehe Lamelle "6" der Gruppe 8 in die Speicherlage 35 der Praxis meist mit einem kreisförmigen Ausschnitt gebracht. Derselbe Vorgang wiederholt sich, wenn die mit zwei zusätzlichen Ausschnitten zur Eingabe und zweite in der Speicherlage befindliche, dem Wert 2 Löschung versehen werden. Der Löschmagnet 28 zugeordnete Lamelle der Gruppe 7 an die Entnahme- könnte auch durch eine Feder ersetzt werden, die die stelle gelangt. Nach dem Durchlauf der Lamellen- Kugeln in die Ruhelage bringt. Außerdem könnte ein gruppe 7 an der Entnahmestelle sind somit die in die- 40 besonderes Löschmittel auch entfallen, wenn der Einser Lamellengruppe gespeicherten Werte in die gleich- gabehebel derart ausgebildet ist, daß bei nicht erregzeitig an der Eingabestelle vorbeigelaufenen Lamellen tem Eingabemagnet in Speicherlage befindliche Kugeln der Gruppe 8 umgespeichert worden, und der durch in ihre Ruhelage gebracht werden. Die auf dem linken die Lamellen der Gruppe 7 (Fig. la) gespeicherte Wert Teil der Fig. 4 gezeigte Lage der Kugeln (drei Kugeln wird also jetzt durch die Lamellen der Gruppe 8 dar- 45 in Ruhelage, eine Kugel in Speicherlage) kommt im gestellt. Sollte während der folgenden Umläufe wie- praktischen Betrieb nicht vor, da alle Kugeln durch derum kein neuer Wert eingegeben werden, so ist den Löschmagnet 28 in Ruhelage gebracht wurden, leicht zu übersehen, daß der gespeicherte Wert von Die Darstellung dient nur zur Erklärung der beiden der Gruppe 8 zur Gruppe 7, danach von der Gruppe 7 möglichen Lagen der Kugeln, nach Gruppe 8 usw. übertragen wird. 50 Da Schaltung und Arbeitsweise des Speichers nach Nun soll der gespeicherte Wert entnommen werden. dem ersten Ausführungsbeispiel denen des zweiten Zu diesem Zweck wird der Kontakt 17 geschlossen, Ausführungsbeispiels entsprechen, kann auf eine weiso daß die von dem Entnahmekontakt 4 übertragenen tere Beschreibung verzichtet werden. Impulse (die, wie vorher beschrieben, über Kontakt 19 Es ist ohne weiteres möglich, ohne vom Grunddem Eirigabemagnet 3 zugeführt werden) auch an der 55 gedanken der Erfindung abzugehen, die Lamellen des Entnahmeklemme 18 abzugreifen sind. Da immer Speichers auch unmittelbar am Anker des Magnets während der Abfühlung der Lamellenstellung der vorbeigehen zu lassen, so daß sie durch magnetische einen Gruppe sich die andere Gruppe vor dem Ein- Kräfte ausgelenkt werden. Weiterhin ließe sich die gabehebel vorbeibewegt, kann auch während der Ent- Auslenkung der Lamellen bzw. Kugeln auch mittels nähme eines gespeicherten Wertes ein neuer Wert ein- 60 eines Luft- oder Flüssigkeitsstrahles durchführen, gegeben werden. In diesem Falle sind sowohl der d^pv,,^,«^^ Kontakt 17 als auch der Kontakt 19 zu betätigen. PATENTANSPRÜCHE:
    Nunmehr wird kurz auf das zweite Ausführungs- 1. Mechanischer Speicher mit wiederholbarer, beispiel eingegangen, bei dem als Speicherelemente nicht löschender Entnahme durch Umspeichern Kugeln vorgesehen sind. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist 65 der Werte zwischen mehreren Sätzen von Speiauf der Speicherwelle 6 eine mit zwei Gruppen von chergliedern, bei dem Ziffernwerten zugeordnete, je zwölf diametral zueinander angebrachten Nuten 22 radial zur Speicherachse angeordnete, umlaufende versehene Scheibe 21 befestigt. In jeder der Nuten 22 Speicherglieder vorgesehen sind, die je nach
    .Speicherlage oberhalb oder unterhalb eines konzentrisch zur Speicherachse angeordneten Leitbleches liegen und über eine Eingabevorrichtung auf die der Speicherlage entsprechende Seite des Leitbleches gelangen und in der Speicherlage im Vorbeistreichen eine Entnahmevorrichtung beeinflussen, da durch gekennzeichnet, daß zwei Sätze von Speichergliedern (7, 8) auf einer Speicherscheibe angeordnet sind, von denen gleichen Ziffernwerten zugeordnete Speicherglieder diametral liegen, und daß die beiden Speichersätzen gemeinsamen Eingabe- und Entnahmevorrichtungen (9, 4), zwischen denen sich das Leitblech (13) über einen Halbkreis erstreckt, ebenfalls diametral angeordnet sind, so daß bei der Entnahme wahlweise entweder durch Verbinden des Entnahmekontaktes (4) mit dem Eingabemagnet (3) der Speicherinhalt gelöscht und zur Regenerierung neu eingespeichert wird oder daß unter Auftrennen der genannten Verbindung während der Entnahme undLöschung bereits neue Werte eingespeichert werden.
  2. 2. Mechanischer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherscheibe "bei der Einspeicherung und bei der Entnahme gespeicherter Werte stets in derselben Drehrichtung umläuft.
  3. 3. Mechanischer Speicher nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Speicher auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet sind.
  4. 4. Mechanischer Speicher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicherglieder die Lamellen einer gefiederten Scheibe dienen.
  5. 5. Mechanischer Speicher nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das mit seiner Auflaufkante nahezu radial zur Drehachse angeordnete Leitblech treffenden Lamellenkanten derart abgewinkelt sind, daß sie, einen spitzen Winkel mit der Kante des Leitbleches bildend, in einer Scherbewegung auf dieses auflaufen.
  6. 6. Mechanischer Speicher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicherglieder in Nuten (22) einer Scheibe (21) bewegliche Kugeln (24) dienen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1061370;
    Philips' Technische Rundschau, 1959, H.
  7. 7, S. 202 bis 218, insbesondere S. 206, 207 (Abb. 6) und S. 209 ff.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEI16783A 1959-07-27 1959-07-27 Mechanischer Speicher Pending DE1154961B (de)

Priority Applications (6)

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NL253333D NL253333A (de) 1959-07-27
DEI16783A DE1154961B (de) 1959-07-27 1959-07-27 Mechanischer Speicher
FR832023A FR1261733A (fr) 1959-07-27 1960-07-05 Dispositif mécanique d'emmagasinage
GB25080/60A GB924749A (en) 1959-07-27 1960-07-19 Mechanical storage device
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GB12945/64A GB988672A (en) 1959-07-27 1964-03-26 Mechanical storage device

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DEJ23450A DE1200580B (de) 1963-03-28 1963-03-28 Mechanischer Speicher

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061370B (de) * 1957-12-30 1959-07-16 Siemens Ag Leseverfahren fuer magnetische Speicherkerne

Patent Citations (1)

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Also Published As

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FR1261733A (fr) 1961-05-19
GB924749A (en) 1963-05-01
GB988672A (en) 1965-04-07
FR85540E (fr) 1965-08-27
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