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DE115357C - - Google Patents

Info

Publication number
DE115357C
DE115357C DE1899115357D DE115357DA DE115357C DE 115357 C DE115357 C DE 115357C DE 1899115357 D DE1899115357 D DE 1899115357D DE 115357D A DE115357D A DE 115357DA DE 115357 C DE115357 C DE 115357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
coin
nose
ratchet wheel
clockwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1899115357D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE115357C publication Critical patent/DE115357C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT9235D priority Critical patent/AT9235B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/003Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for electricity

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT/
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Elektricitätsverkäufer, welcher durch ein einfaches Uhrwerk mit Feder angetrieben wird und nach Einwurf eines Zehnpfennigstücks die Entnahme einer entsprechenden Menge elektrischer Energie aus dem Leitungsnetz gestattet.
Die ordnungsmäfsige Thätigkeit des Apparates ist dadurch gesichert, dafs seine Arbeitsweise durch vier charakteristische Stellungen eines Hebels bedingt ist, welcher die Münze aufnimmt.
Aus der einen dieser Stellungen, welche der Hebel in unbelastetem Zustande einnimmt und in der er das Uhrwerk sperrt, gelangt er nach Münzeinwurf zunächst in eine solche, in der er den Stromschlufs bewirkt und das Uhrwerk auslöst. Aus dieser gelangt er nach einer gewissen Zeit in seine äufserste Stellung, in welcher er die Münze abwirft, so dafs er wiederum unbelastet ist. Er begiebt sich dann aber nicht sofort wieder in seine Anfangsstellung zurück, sondern nimmt eine Zwischenstellung ein, die er erst nach Ablauf der für die Münze zu liefernden Stromzeit verlassen kann, um das Uhrwerk wieder zu sperren.
Der Zweck dieser besonderen Anordnung ist, zu verhindern, dafs die Münze zu früh abgeworfen wird und dadurch sofort nach Stromschlufs bereits wieder Unterbrechung und verfrühte Sperrung des Uhrwerks eintritt.
Der Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Grundrifs.
Soll der elektrische Strom für Lampen oder dergl. eingeschaltet werden, so mufs man vorher ein Zehnpfennigstück in die oben am Automaten angebrachte Oeffnung werfen. Das Geldstück fällt auf die Rinne a, von da auf das eine Ende des zweiarmigen Hebels b und drückt diesen aus der Stellung 1 nieder, bis er, in Stellung 3, mit seinem anderen Ende an die Nase c" des Hülfshebels c. anschlägt. Die vor dem an der Excenterscheibe e befindlichen Stift d liegende Arretirungsnase f des Hebels b hat jetzt das Räderwerk ausgelöst und letzteres kann, sobald eine Lampe bezw. Lampengruppe eingeschaltet ist, laufen, da das Uhrwerk, welches durch eine zweite elektromagnetische Arretirvorrichtung festgehalten wurde, nach Einschalten des Stromes freigegeben wird.
Das Verhältnifs der Umdrehungsgeschwindigkeiten des schnell laufenden Excenterrades e und des langsam laufenden Schaltrades i ist nun so geregelt, dafs, wenn die Nase des Armes g des Hülfshebels c der Nuth η des Schaltrades i gegenübersteht, ein Neigen des Hebels c, welcher auf der Achse c' sitzt, unter der Einwirkung des an seinem unteren Ende seitlich befestigten Gewichtes zunächst nicht eintreten kann, weil das Excenterrad e sich inzwischen um etwa eine Vierteldrehung, d. h. so weit gedreht hat, dafs es gegen die Nase h des Hebels c drückt. Erst wenn das Excenterrad e nahezu eine ganze Umdrehung gemacht hat, kann die Nase h in die Vertiefung des Excenters e und die Nase des Armes g in die Nuth η ' des Schaltrades i greifen, welche sich infolge der langsamen Bewegung von i noch immer der Nase von g gegenüber befindet.
Liegt die Nase des Armes g in der Nuth n, so wird das Uhrwerk deshalb nicht am Weitergehen gehindert, weil die Kanten der Nase des Armes g diejenigen der Nuth η niemals berühren, da das Excenterrad e durch seinen Druck auf die Nase h die Nase des Armes g rechtzeitig aus der Nuth η hebt.
Hat die Nase des Armes g in die Nuth η eingegriffen, so wird infolge der dadurch eintretenden Neigung des Hebels c und somit seiner Nase c" der Hebel b freigegeben, gelangt in die Stellung 4 und läfst das bis dahin durch den Stift k gehaltene Geldstück in den unteren Theil des Automaten fallen. Der Hebel b geht alsdann durch sein eigenes Gewicht in die Stellung 2 zurück, kann aber das Schaltwerk nicht arretiren, da seine Nase/ nicht mehr auf die Nuth m trifft, vielmehr auf dem Schaltrade i schleift.
Gleichzeitig mit dieser Bewegung des Hebels b, wird der Hebel c durch das weiterlaufende Excenterrad wieder in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurückgedrückt, die er unmittelbar nach dem Hebel b erreicht.
Hat nun auch das Schaltrad i eine Umdrehung vollendet, so ist die für 10 Pfennige zu liefernde Stromzeit verflossen, die Nase / des Hebels b kann wieder in die Nuth m eingreifen, und zu gleicher Zeit legt sich die Arretirnase f vor den Stift d, wodurch das Räderwerk zum Stillstand gebracht wird.
Um im Falle des sofortigen weiteren Bedarfes an Licht ein Erlöschen der Lampen zu verhindern, kann man gleich zu Anfang bis' sechs Zehnpfennigstücke in den Apparat werfen, welche durch eine geeignete Vorrichtung bekannter Art dem Hebel b der Reihe nach zugeführt werden und ihn stets wieder in die Stellung 3 bringen, so dafs eine Arretirung erst nach Verbrauch sämmtlicher Geldstücke eintreten kann.
Hat der Hebel b die Stellung 1 verlassen, so kann der Strom zu den Lampen gelangen, sobald die Lampenschalter geschlossen sind, da alsdann der ;am Hebel b befestigte Kupferbügel r zwei in den Stromkreis eingeschaltete Quecksilbernäpfe q verbindet und so den Strom schliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Elektricitätsverkäufer, dadurch gekennzeichnet, dafs seine Arbeitsweise bedingt ist durch vier charakteristische, theilweise gesperrte Stellungen eines . die Münze aufnehmenden Hebels fb), und zwar derart, dafs bei der Stellung (1) der im unbelasteten Zustand befindliche Hebel (b) den Apparat aufser Thätigkeit setzt, während nach Münzeinwurf der nunmehr belastete Hebel (b) in die nach oben begrenzte Stellung (3) gelangt, wobei unmittelbar Stromschlufs stattfindet und das mit einer Excenterscheibe (e) versehene Uhrwerk ausgelöst wird, und. dafs nach einer nahezu ganzen Umdrehung der Scheibe (e) der Hebel (b) freigegeben wird und in die äufserste, für den Münzabwurf bestimmte Stellung (4) schwingt, aus welcher er zunächst in die nach unten begrenzte Stellung (2) übergeht und erst nach Umlauf des Schaltrades (i) in die Stellung (1) zurückkehren kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899115357D 1899-07-20 1899-07-20 Expired - Lifetime DE115357C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT9235D AT9235B (de) 1899-07-20 1900-12-10 Elektricitätsverkäufer.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE115357C true DE115357C (de)

Family

ID=384781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1899115357D Expired - Lifetime DE115357C (de) 1899-07-20 1899-07-20

Country Status (1)

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DE (1) DE115357C (de)

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