DE618236C - Elektrisch angetriebener Selbstverkaeufer - Google Patents
Elektrisch angetriebener SelbstverkaeuferInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/10—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin
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Description
Es sind Selbstverkäufer bekannt, die absatzweise durch einen Elektromotor angetrieben
werden und bei denen dem Hauptstromkreis ein Hilfsstromkreis vorgeschaltet ist, der durch die eingeworfene Münze geschlossen
wird.
Die Erfindung betrifft nur eine besondere Schaltung, welche den ganzen Betrieb eines
derartigen Selbstverkäufers in einfacher
xo Weise automatisch regelt. Bei dieser Schaltung wird der genannte Hilfsstromkreis in
zwei Stromkreise geteilt, von denen der eine Stromkreis die Triebwelle des Selbstverkäufers
freigibt, während der andere Stromkreis die zum Antreiben der genannten Welle dienende Vorrichtung einschaltet. Am Ende
ihrer Bewegung wird durch die letztgenannte Vorrichtung ein dritter Stromkreis geschlossen,
der eine Rückstellvorrichtung einschaltet und durch einen Elektromagneten einen verschiebbaren Teil des Münzkanals
derart bewegt, daß die Münze freigegeben wird und aus dem Münzkanal herausfällt,
wodurch die erstgenannten beiden Stromkreise unterbrochen werden, während das
Unterbrechen des dritten Stromkreises von der genannten Rückstellvorrichtung geschieht.
In der Zeichnung ist eine Ausführung der Schaltanordnung dargestellt unter Fortlassung
derjenigen Teile, welche für die Erfindung nicht wichtig sind.
Die eingeworfene Münze 1 fällt, nachdem sie an einer bekannten und nicht abgebildeten,
die beschädigten oder falschen Münzen zurückgebenden Münzuntersuchungsvorrichtung
vorbeigegangen ist, in einen Kanal, welcher in einer von der Wand 2 des Münzkanals und
einer isoliert vom Münzkanal angeordneten Kontaktvorrichtung 3 endigt. Dieses Führungsorgan
3 bildet einen Teil eines bei 4 schwenkbaren doppelarmigen Ankers, dessen anderer Arm S gegen die Wirkung einer
Feder 6 von einem Elektromagneten 7 beeinflußt wird. In der gezeichneten Ruhelage
wird der Arm 5, 3 durch eine Feder 6 derart gehalten, daß die Münze nicht zwischen den
Organen 2 und 3 hindurchfallen kann. Der Kontakt 2,.3 bleibt also geschlossen. Dadurch
wird an erster Stelle der Stromkreis (T\ geschlossen,
der wie folgt verläuft; Anschlußklemme 8 der nicht gezeichneten Stromquelle,
z. B. eines Niederspannungstransformators mit. 16 V, 10 Amp., Kontakt 2, Münze 1,
Kontakt 3, Elektromagnet 9, Kontakthebel 10 mit den Kontakten 11, 12, Anschlußklemme
13. Demzufolge entsteht der nachfolgende Teil des Arbeitsganges: Der Magnet 9 zieht
eine Klinke 14 der Wirkung der Feder 15
entgegen aus einem Einschnitt einer Scheibe 16 der gesperrten Welle 17, so daß diese frei
wird.
Von dem Stromkreis Q zweigt ein Stromkreis
(T) über den Elektromagneten 18 zur Klemme 13 ab, welcher Anker 19 anzieht, der
um den Punkt 20 schwenkbar ist und den Kontakt 21, 22 schließt.
Hierdurch wird ein Stromkreis (T) hergestellt,
ab Klemme 8 über die Kontakte 22, 21, den Elektromagneten 26 zur Klemme 13.
Ein Magnet 26 zieht seinen Kern 27 ein, 'der mittels eines über die Scheibe 28 der
Welle 17 laufenden Stahldrahtes 29 mit einem anderen Kern 30 verbunden ist, welcher in
einem zweiten Elektromagneten 31 hängt. Dabei ist die Scheibe 28 derart einseitig mit der
Welle 12 gekuppelt, daß sie diese nur dann mitdreht, wenn sie durch den Magneten 26
verdreht -wird, nicht aber wenn sie in umgekehrter Richtung durch den Magneten 31
zurückgedreht wird.
Da das Schließen des Stromkreises (T) bewirkte, daß der Magnet 9 die Klinke 14 aus
dem Einschnitt 23 der Scheibe 16 herauszog, wird die Sperrung der Welle 17 aufgehoben
sein, so daß das Einziehen von Kern 27, in den Magneten 26 zur Folge hat, daß die Welle
17 sich zu drehen anfängt. Diese Drehung der Welle 17 bewegt den Auswerfmechanismus
für den abzuliefernden Gegenstand in bekannter Weise, z. B. dadurch, daß eine den abzuliefernden
Gegenstand zurückhaltende Klappe weggedreht und der Gegenstand unter dem Einfluß seines Eigengewichtes und des Gewichtes
der Gegenstände, welche im Stapel angehäuft sind, in "die Abführungsrinne gedrückt
wird. Sobald die Welle 17 in Drehung versetzt worden ist, wird der Stromkreis (T)
durch Kontakt 11,12 unterbrochen, da die·
Nockenscheibe 32, welche lose auf der Welle 17 sitzt, am Umfang mit einem erhöhten
Rücken 33^ versehen ist, der an der Stelle, wo in der Ausgangslage der Welle 17 ein Nocken
34 des Armes 10 liegt, mit schrägen Kanten unterbrochen ist. Nach einer kleinen Drehung
der Welle 17 bewegt der Rücken 33 den Nocken 34 des federnden Armes 10 zurück,
so daß der Kontakt 11, 12 unterbrochen und
der Stromkreis (T) stromlos wird. Dadurch verliert der Magnet 9 seine Kraft, und die
Feder 15 drückt die Klinke 14 auf die Scheibe
16 zurück, worauf das Ende dieser Klinke 14 an dem Umfang dieser Scheibe entlang gleitet
und nach einer halben Umdrehung in einen gegenüber dem Einschnitt 23 liegenden Einschnitt
24 eingreift, wodurch die Welle 17 wieder gesperrt ist. ·
Nachdem die Welle 17 so weit gedreht ist, daß der abzuliefernde Gegenstand vom Auswerfmechanismus
in die Ablieferungsrinne gebracht ist, gelangt der Kern 27 nahezu in die niedrigste Lage in dem Magneten 26. Dabei
verschiebt der Kern 27 eine Stange 37» welche sich frei in einem Schlitz 38 einer Stange 39,
die mit dem Schalter 25 verbunden ist, bewegt. Die Länge des Schlitzes 38 ist derart,
daß in der Nähe der Endlage des Kernes 27 der Schalter 25 aus der gezeichneten Lage
derart verschoben wird, daß die Kontakte 35> 36 geschlossen werden. Infolge der Herstellung
des Kontaktes 35, 36 wird ein Stromkreis (7) geschlossen. Dieser Stromkreis verläuft
wie folgt: Anschlußklemme 8, Kontakte 35,36, Elektromagnet 31, Wicklung des'Relais
7, Anschlußklemme 13.
Der Elektromagnet 31 wird erregt und zieht seinen Kern 30 ein, wodurch der Kern
27 durch den über die lose auf der Welle 17 sitzende Scheibe 28 laufenden Draht 29 in die
Anfangslage zurückgedreht wird, nachdem vorher folgendes geschah: Die Erregung des
Relais 7 hatte zur Folge, daß der Anker 5 angezogen wurde und um die Achse 4 schwenkte.
Demzufolge wurde der Arm 3 nach unten bewegt, worauf die frei werdende Münze 1 in
die Abführungsrinne 'des Münzbehälters fiel. Durch das Herunterfallen der Münze 1 wurde
der Kontakt 2, 3 unterbrochen, so daß der Stromkreis(T) stromlos wurde. Dadurch verlor
der Magnet 18 seine Erregung, so daß der Kontakt 21, 22 unterbrochen wurde und der
Stromkreis (£) stromlos und demzufolge auch
der Magnet 26 stromlos wurde, wodurch die erwähnte Aufwärtsbewegung des Kernes 27
ermöglicht wurde.
Bei der Aufwärtsbewegung des Kernes 27
stößt in der Nähe der höchsten Lage des Kernes 27 die mit demselben verbundene Stange 37 an das obere Ende des Schlitzes 38
der Stange 39 und zieht diese ein wenig nach oben, wodurch der Schaltarm 25 wieder in
die gezeichnete Lage zurückkommt und die Kontakte 35, 36 unterbricht, so daß auch der
Stromkreis (4) stromlos ,wird.
Sämtliche Stromkreise sind dann wieder unterbrochen und für die nächste Wirkung
fertig. Die mit dem Freilauf 28 gekuppelte too
Nockenscheibe 32 mit dem Rücken 33 hat in die ursprüngliche Lage zurückgedreht, wodurch
der Nocken 34 wieder in die Aussparung des Rückens 33 einschnappt und demzufolge
der Kontakt 11,12 wieder geschlossen wird. Der Apparat kann alsdann durch das
Einwerfen einer weiteren Münze wieder in gleicher Weise in Tätigkeit gesetzt werden.
Claims (6)
- Patentansprüche: t10i. Elektrisch angetriebener Selbstverkäufer," bei welchem durch die eingeworfene Münze ein dem Hauptbetriebsstromlcreis vorgeschalteter Hilfsstromkreis ge- u5 schlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hilfsstromkreis in zwei Strom kreise zerfällt, von denen der Stromkreis ((T)) die Triebwelle (17) des Selbstverkäufers freigibt und der Stromkreis ((T))die zum Antreiben genannter Welle (17) dienende Vorrichtung (26) einschaltet, welche am Ende ihrer Bewegung einen Stromkreis ((4)) schließt, der eine Rück-Stellvorrichtung (31) einschaltet und durch einen Elektromagneten (7) die Münze freigibt, wodurch die beiden Stromkreise ((T) und (T)) unterbrochen werden, während das Unterbrechen des Stromkreises ((4)) von der Rückstellvorrichtung (31) geschieht.
- 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von der eingeworfenen Münze zu schließenden Stromkreis ((T)) ein Elektromagnet (9) eingeschaltet ist, dessen Anker (14) eine Klinke enthält, welche in der Ruhelage in einen Einschnitt (23) einer auf der Triebwelle (17) vorgesehenen Scheibe (16) eingreift und diese Welle bei der Erregung des Elektromagneten freigibt, worauf bei Drehung der Welle aus der Ruhelage ein im Stromkreis ((T)) vorgesehener Kontaktarm (10) von einem auf einer Nockenscheibe (32) der Triebwelle angeordneten Rücken (33) zurückbewegt wird und den Stromkreis ((T)) unterbricht.
- 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite von der eingeworfenen Münze zu schließendeTeilstromkreisi ((2J)) durch ein Relais (18) einen Elektromagneten (26) schließt, der durch Einziehen seines Kerns (2γ) die Triebwelle (17) dreht, welche den abzuliefernden Gegenstand auswirft.
- 4. Selbstverkäufer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (27) des Elektromagneten (26) in der eingezogenen Lage durch einen Schalter(25) den weiteren Stromkreis ((4)) schließt, der durch ein Relais (7) den Magneten(26) ausschaltet, und durch einen weiteren Magneten (31) die Welle (17) in die Anfangslage zurückdreht.
- 5. Selbstverkäufer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwelle (17) mit den beiden Magneten (26 und 31) in der Weise durch eine Scheibe (28) verbunden ist, daß letztere die Welle (17) mitnimmt, wenn sie durch den Magneten 5<? (26) gedreht wird, dagegen frei zurückläuft, wenn sie durch den Magneten (31) zurückgedreht wird.
- 6. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken (33) anstatt, wie gezeichnet, auf der Nokkenscheibe (32) unmittelbar und fest auf dem Freilauf (28) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL618236X | 1933-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618236C true DE618236C (de) | 1935-09-07 |
Family
ID=19788344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB164237D Expired DE618236C (de) | 1933-12-09 | 1934-02-11 | Elektrisch angetriebener Selbstverkaeufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618236C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174551B (de) * | 1958-07-19 | 1964-07-23 | Telefonbau | Einrichtung zur elektrischen Steuerung von Warenselbstverkaeufern |
-
1934
- 1934-02-11 DE DEB164237D patent/DE618236C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174551B (de) * | 1958-07-19 | 1964-07-23 | Telefonbau | Einrichtung zur elektrischen Steuerung von Warenselbstverkaeufern |
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