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DE1151151B - Antriebsaggregat fuer Leichtfahrzeuge - Google Patents

Antriebsaggregat fuer Leichtfahrzeuge

Info

Publication number
DE1151151B
DE1151151B DEA33340A DEA0033340A DE1151151B DE 1151151 B DE1151151 B DE 1151151B DE A33340 A DEA33340 A DE A33340A DE A0033340 A DEA0033340 A DE A0033340A DE 1151151 B DE1151151 B DE 1151151B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
crankcase
fuel tank
drive unit
light vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33340A
Other languages
English (en)
Inventor
Francis Poujol
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G SOC AB
Original Assignee
G SOC AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G SOC AB filed Critical G SOC AB
Priority to DEA33340A priority Critical patent/DE1151151B/de
Publication of DE1151151B publication Critical patent/DE1151151B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine
    • B62M7/10Motorcycles characterised by position of motor or engine with the engine over the front wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Antriebsaggregat für Leichtfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein Antriebsaggregat für Leichtfahrzeuge, bestehend aus einem Einzylindervergasermotor mit Reibrolle und Schwungrad und aus einem Treibstoffbehälter, wobei die Zylinderachse in oder über der waagerechten Ebene der Kurbelwellenachse liegt und die Zuführung des vergasten Brennstoff-Luft-Gemisches zum Kurbelgehäuse über eine auf der Kurbelwelle sitzende Dosiervorrichtung vom Vergaser her erfolgt, der an der Seite des Kurbelgehäuses angeordnet ist und von dem Treibstoffbehälter direkt - ohne Pumpe - gespeist wird.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art liegen praktisch sämtliche Einzelteile des Antriebsaggregats oberhalb des angetriebenen Rades, und zwar des Vorderrades, und der Treibstoffbehälter an der Lenkergabel. Eine zusätzliche Konsole, die mit Stützen zu den Enden der Vorderradgabel geführt ist und sich somit auf die Vorderachse abstützt, ist erforderlich. Damit wird aber die Gesamtanordnung unhandlich, kopflastig und die Lenkstabilität beeinträchtigt.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für ein derartiges Antriebsaggregat die bestmögliche Lösung für eine Reihe verwickelter, zuweilen einander widersprechender Aufgaben zu finden, die namentlich die Gewichts- und Raumverhältnisse, die Baukosten, die Einfachheit des Aufbaus, eine gewisse Formschönheit und außerdem die Bequemlichkeit für den Benutzer betreffen.
  • Demgemäß besteht die erfindungsgemäße Lösung in der Kombination folgender Merkmale: a) Der Treibstoffbehälter ist in an sich bekannter Weise an der Seite des Kurbelgehäuses, teils oberhalb, teils unterhalb der Kurbelwelle angeordnet.
  • b) Der Treibstoffbehälter ist am Kurbelgehäuse an der gleichen Seite wie das Schwungrad angeordnet, das zwischen der Reibrolle und dem Treibstoffbehälter liegt.
  • c) Die in an sich bekannter Weise vom Schwungrad getrennte Zündvorrichtung ist am Kurbelgehäuse an der dem Schwungrad gegenüberliegenden Seite angeordnet.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung dieser Art ist zwar bereits verwirklicht worden, den Treibstoffbehälter auf der Motorseite teils ober- und teils unterhalb der Kurbelwelle anzuordnen, jedoch ergibt dieses Merkmal für sich allein nicht die erfindungsgemäßen Vorteile.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeit besteht hierbei in der Anordnung einer Kupplung, die am Kurbelgehäuse an derselben Seite wie das Schwungrad angeordnet und zweckmäßig mit einem gleichachsigen Freilauf kombiniert ist, wobei es auch möglich ist, daß die zwischen der Reibrolle und dem Schwungrad gleichachsig mit diesen angeordnete Kupplung im Schwungrad selbst untergebracht ist, dessen Umfangskranz den Kranz der Kupplungsschale umgibt, während die Kupplungsfliehgewichte innerhalb der Kupplungsschale um feste Achsen am Grund des Schwungrades schwenkbar sind.
  • Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit besteht darin, daß die Wand des Treibstoffbehälters über seine Seitenffäche hinaus vorgezogen und an einer am Ende des Kurbelgehäuses angesetzten Tragwange befestigt ist und daß diese vorgezogene Wand zusammen mit der Tragwange um das Schwungrad herum eine Schutzverkleidung bildet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des gemäß der Erfindung ausgelegten Antriebsaggregats ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine teilweise Ansicht der Vordergabel und des Vorderrades eines mit dem erfindungsgemäßen Antriebsaggregat ausgestatteten Fahrrades, Fig. 2 eine Ansicht von der rechten Seite des Fahrrades, Fig. 3 eine Ansicht von der linken Seite und Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch die Achse des Antriebsaggregats.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 das Gehäuse des Motors, dessen Zylinder 2 in bezug auf die Kurbelwellenachse auf der Gegenseite des Ausschnittes liegt, der in der Gehäusewand vorgesehen ist, um die Berührung zwischen dem anzutreibenden Rad 5 des Fahrrades und der innerhalb dieses Gehäuses auf dem Kurbelwellenfortsatz 7 (Fig. 4) sitzenden Reibrolle 6 zu gestatten. Der Motor ist ein Zweitaktmotor mit Vorverdichtung im Gehäuse, in welches eine vom Vergaser 9 kommende Leitung 8 unmittelbar einmündet. Der Vergaser 9 liegt in bezug auf die Quermittelebene der Antriebsrolle 6 auf derselben Seite wie der Zylinder 2, während der Treibstoffbehälter 10 auf der anderen Seite dieser Mittelebene liegt und an einer Tragplatte 11 befestigt ist, die an das Ende des Gehäuses 1 parallel zur besagten Mittelebene angesetzt und an dem Gehäuse 1 durch Schraubenbolzen 12 befestigt ist. Der Vergaser 9 liegt wesentlich tiefer als die Gehäuseachse, so daß er in bezug auf den Treibstoffbehälter 10 unter ausreichendem Druck steht. Er ist an den letzteren durch einen Schlauch 13 angeschlossen, der durch ein den Kotflügel 14 durchsetzendes Loch hindurchführt. An dem dem Behälter 10 abgekehrten Ende des Gehäuses 1 ist die Zündvorichtung 15 bekannter Bauart befestigt. Die Zündvorrichtung ist von einem Schutzdeckel 16 abgedeckt, der mit Rücksicht auf die Formschönheit ein Profil aufweist, das mit dem Profil des Treibstoffbehälters im wesentlichen symmetrisch ist (Fig. 4).
  • Zwischen dem eigentlichen Boden 17 des Treibstoffbehälters 10 und der Tragplatte 11 besteht ein Zwischenraum, in welchem eine selbsttätige Fliehkraftkupplung eingebaut ist. Die letztere ist mit einem nicht weiter dargestellten gleichachsigen Freilauf kombiniert, der das Anlassen des Motors gestattet. Die Fliehgewichte 19 dieser Kupplung sitzen unmittelbar an der Scheibe eines Schwungrades 20, das am Kurbelwellenfortsatz 7 angebracht ist und das Schwungrad des Motors bildet. Die Fliehgewichte 19 wirken mit einer Kupplungsschale 21 zusammen, die am Ende der Antriebsrolle 6 befestigt ist. Die Wandung des Behälters 10 ist über den Boden 17 hinaus bis zur Tragplatte 11 vorgezogen und bildet um die Kupplung 18 herum eine Schutzverkleidung. Diese Freilaufkupplung 18 ist von bekannter Bauart, die es gestattet, den Motor durch Anrollen des Fahrrades auf dem Boden in Gang zu setzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Antriebsaggregat für Leichtfahrzeuge, bestehend aus einem Einzylindervergasermotor mit Reibrolle und Schwungrad und aus einem Treibstoffbehälter, wobei die Zylinderachse in oder über der waagerechten Ebene der Kurbelwellenachse liegt und die Zuführung des vergasten Brennstoff-Luft-Gemisches zum Kurbelgehäuse über eine auf der Kurbelwelle sitzende Dosiervorrichtung vom Vergaser her erfolgt, der an der Seite des Kurbelgehäuses angeordnet ist und von dem Treibstoffbehälter direkt - ohne Pumpe - gespeist wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Der Treibstoffbehälter ist in an sich bekannter Weise an der Seite des Kurbelgehäuses teils oberhalb, teils unterhalb der Kurbelwelle angeordnet. b) Der Treibstoffbehälter ist am Kurbelgehäuse an der gleichen Seite wie das Schwungrad angeordnet, das zwischen der Reibrolle und dem Treibstoffbehälter liegt. c) Die in an sich bekannter Weise vom Schwungrad getrennte Zündvorrichtung ist am Kurbelgehäuse an der dem Schwungrad gegenüberliegenden Seite angeordnet.
  2. 2. Antriebsaggregat für Leichtfahrzeuge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kupplung (18), die am Kurbelgehäuse an derselben Seite wie das Schwungrad (20) angeordnet und zweckmäßig mit einem gleichachsigen Freilauf kombiniert ist.
  3. 3. Antriebsaggregat für Leichtfahrzeuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der Reibrolle (6) und dem Schwungrad (20) gleichachsig mit diesen angeordnete Kupplung (18) im Schwungrad selbst untergebracht ist, dessen Umfangskranz den Kranz der Kupplungsschale (21) umgibt, während die Kupplungsfiiehgewichte (19) innerhalb der Kupplungsschale (21) um feste Achsen am Grund des Schwungrades (20) schwenkbar sind.
  4. 4. Antriebsaggregat für Leichtfahrzeuge nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Treibstoffbehälters (10) über seine Seitenfläche (17) hinaus vorgezogen und an einer am Ende des Kurbelgehäuses angesetzten Tragwange (11) befestigt ist und daß diese vorgezogene Wand zusammen mit der Tragwange (11) um das Schwungrad herum eine Schutzverkleidung bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 602 252; USA.-Patentschrift Nr. 2 601342.
DEA33340A 1959-11-20 1959-11-20 Antriebsaggregat fuer Leichtfahrzeuge Pending DE1151151B (de)

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DEA33340A DE1151151B (de) 1959-11-20 1959-11-20 Antriebsaggregat fuer Leichtfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA33340A DE1151151B (de) 1959-11-20 1959-11-20 Antriebsaggregat fuer Leichtfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1151151B true DE1151151B (de) 1963-07-04

Family

ID=6928124

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA33340A Pending DE1151151B (de) 1959-11-20 1959-11-20 Antriebsaggregat fuer Leichtfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE1151151B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB602252A (en) * 1941-11-04 1948-05-24 App Control Equip Moteurs Improvements relating to devices for the auxiliary driving by an engine, of light vehicles such as cycles
US2601342A (en) * 1949-04-19 1952-06-24 Camfield Mfg Company Mounting for internal-combustion engines

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB602252A (en) * 1941-11-04 1948-05-24 App Control Equip Moteurs Improvements relating to devices for the auxiliary driving by an engine, of light vehicles such as cycles
US2601342A (en) * 1949-04-19 1952-06-24 Camfield Mfg Company Mounting for internal-combustion engines

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