DE1149585B - Betaetigungsvorrichtung fuer Bodenventile an Kesselwagen - Google Patents
Betaetigungsvorrichtung fuer Bodenventile an KesselwagenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K35/10—Means to prevent accidental or unauthorised actuation with locking caps or locking bars
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Description
- Betätigungsvorrichtung für Bodenventile an Kesselwagen Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für Bodenventile an Kesselwagen mit an beiden Seiten des Kessels angeordneten, auf ein gemeinsames Ventil wirkenden Handrädern, die in der Ruhelage durch je eine den Handlauf des Rades umgreifende Falle gegen ein Verdrehen in Ventilöffnungsrichtung gesichert sind.
- Es ist allgemein bekannt, die Handräder der bisher überwiegend gebräuchlichen Betätigungsvorrichtungen in Ruhestellung durch die Verwendung von Fallen zu sichern. Hierbei handelt es sich um Fallen, die auf den Handlauf der Handräder herunterzuklappen sind und in dieser Stellung die in Abhängigkeit voneinander drehbar angeordneten Handräder durch die Anordnung einer Plombe gegen Verdrehung schützen sollen.
- Bei Fallen-Konstruktionen von Betätigungsvorrichtungen mit durch axiales Verschieben ein- und auskuppelbaren Handrädern, die unabhängig voneinander bedienbar sind, müssen dieselben nicht nur gegen eine Verdrehung im Öffnungssinne gesichert werden, sondern vornehmlich auch gegen das unbefugte Einkuppeln der sich beim Transport in Auskuppelstellung befindlichen Handräder.
- Es sind beispielsweise Sicherungen an einfachen Hahnkonstruktionen bekanntgeworden, bei denen das Hahnenküken jeweils eine Falle gegen eine Betätigung im Öffnungssinne aufweist. Da bei diesen Hahnkonstruktionen eine Sicherung gegen Kupplungsbewegungen der Handhaben entfällt, genügt hier die Sicherung in der Drehrichtung.
- Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die bestehenden Mängel zu beseitigen und eine Betätigungsvorrichtung für Bodenventile mit Handradsicherung zu schaffen, die den gestellten Anforderungen in jeder Weise gerecht wird. Die Lösung dieser gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß darin gesehen, daß die Falle bei unabhängig betätig- und auskuppelbaren Handrädern an der dem Handrad zugekehrten Unterseite eine im Kuppelweg liegende Sperrnase trägt, welche in der heruntergeklappten Stellung der Falle bei eingekuppeltem Handrad auf dessen Handlauf aufliegt, während sie in der ausgekuppelten Stellung das Handrad gegen ein Einkuppeln sichert.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greift die Sperrnase in der Sicherstellung mit ihrem freien Ende oder einem daran befestigten Querstück sperrend zwischen die Speichen des Handrades ein.
- Die Betätigungsvorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es, mit sehr einfachen Mitteln sowohl die Betätigungsbewegung als auch dieKupplungsbewegung mit ein und derselben Einrichtung zu blockieren, d. h., sie bewirkt eine Sperrung der Handradbewegung in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen. Außerdem wird mit der erfindungsgemäßen Maßnahme erreicht, daß das Handrad nur in der entkuppelten Transportstellung durch die Falle gesichert werden kann.
- Weiterhin ist für jedermann von weitem aus erkennbar, daß die Falle bei eingekuppeltem Handrad auf dem Handlauf desselben aufliegt, wodurch angezeigt wird, d'aß das Handrad noch eingekuppelt ist und die Falle, beispielsweise nach der Kesselfüllung, das Handrad noch nicht gesperrt hat.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand einer Zeichnung erläutert. Die Einzelheiten des Ausführungsbeispieles sind nur im Rahmen der vorstehend genannten Erfindung geschützt.
- Es zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Betätigungsvorrichtung mit auf beiden Seiten des Kessels angeordneten Handrädern und Fig. 2' die Ansicht eines Handrades, teilweise im Schnitt in beiden Betriebsstellungen.
- In den Kesselboden 1 ist ein Ventil 2 eingebaut, das mit einer auf beiden Seiten des Kessels angeordneten Betätigungsvorrichtung verbunden ist. Diese Betätigungsvorrichtung kann beispielsweise aus einem Getriebe 3 mit nach beiden Seiten ausladenden Gelenkwellen 4, 5, 6 und 7 bestehen, die über Kardangelenke S miteinander verbunden sind. Die bei 9 und 10 drehbar gelagerten Wellen 6 und 7 tragen an ihren freien Enden je ein Handrad 11 und 12, wobei jedes Handrad auf seiner Welle in axialer Richtung verschiebbar angeordnet und dadurch mit dieser ein- und auskuppelbar verbunden ist. Als Kupplungselemente zwischen der Welle 6 und dem Handrad 11 ist in üblicher Weise ein die Welle 6 durchdringender Mitnehmerbolzen 13 und ein in der Nabe 14 des Handrades 11 eingearbeiteter Kupplungsschlitz 15 vorgesehen. Um das beim Auskuppeln frei werdende Wellenstück abzudecken, ist die Handradnabe 14 an ihrer dem Ventil 2 zugekehrten Seite mit einem rohrförmigen Ansatz 16 versehen, während das weitere übertragungsgestänge durch Schutzrohre 17 gegen unbefugte Verdrehung gesichert ist. Als äußerer Anschlag für das ausgekuppelte Handrad 11 ist ein Sicherungsring 18 auf dem freien Ende der Welle 6 drehbar gelagert und durch einen Stift 19 od. dgl. gegen axiale Verschiebung gesichert.
- Um nun die Handräder 11 und 12 in ihrer ausgekuppelten Lage sichern und auch für den Transport plombieren zu können, ist über jedem dieser Räder eine Falle 20 vorgesehen, die an einem ortsfest angeordneten Drehlager 21 schwenkbar befestigt ist. Diese Falle 20 ist mit ihrem freien Ende 22 in Richtung auf das Handrad 11 abgewinkelt und trägt weiter an ihrer dem Handrad zugekehrten Seite eine Sperrnase 23, die so befestigt ist, daß sie in Verbindung mit dem abgewinkelten Fallenende in eingerasteter Stellung den Handlauf 24 des Rades umgreifen und somit das Handrad 11 gegen ein Verschieben in Richtung auf die Einkupplungsstellung blockieren. Die Einrastung der Falle 20 ist erfindungsgemäß nur in der ausgekuppelten Stellung des Handrades 11 möglich, da die Sperrnase 23 in der eingekuppelten Stellung auf den Handlauf 24 des Rades 11 zu liegen kommt und dadurch das Einrasten der Falle 20 verhindert. Zur Drehsicherung des Handrades 11 in der entkuppelten Stellung ist außerdem noch ein Querstück 25 an dem freien Ende der Sperrnase 23 befestigt, das zwischen die Speichen 26 des Handrades 11 eingreift.
- An Stelle der beschriebenen Falle 20 kann auch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, als Schutzkappe ausgebildete Falle Verwendung finden, die nicht nur sichernd über den oberen Handlauf des Handrades einrastet, sondern das ganze Handrad auf seiner Außenseite völlig abdeckt. In der Falle 20 sind in bekannter Weise Bohrungen 28 und 29 vorgesehen, durch welche der Plombendraht einer Plombensicherung 27 derart durchgezogen wird, daß die Falle nur nach Zerstörung der Plombe bzw. des Plombendrahtes zur Freigabe des Handrades hochgehoben werden kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Betätigungsvorrichtung, insbesondere für Bodenventile an Kesselwagen mit an beiden Seiten des Kessels angeordneten, durch eine Falle gesicherten Handhaben, z. B. Handrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die das Handrad in ausgekuppelter Stellung sichernde, den Handlauf (24) des Rades (11,12) umgreifende Falle (20) an der dem Handrad (11, 12) zugekehrten Unterseite eine Sperrnase (23) trägt, welche in der heruntergeklappten Stellung bei eingekuppeltem Handrad (11, 12) auf dessen Handlauf (24) aufliegt und die Falle (20) beim Einrasten hindert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnase (23) in der Sicherstellung mit ihrem freien Ende oder einem daran befestigten Querstück (25) radial von außen sperrend zwischen die Speichen (26) des Handrades (11, 12) eingreift.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (20) als die ganze Außenseite des Handrades (11, 12) überdeckende Schutzkappe ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (14) des Handrades (11,12) auf der dem Ventil zugekehrten Seite einen rohrförmigen Ansatz (16) aufweist, der das beim Auskuppeln freiwerdende Wellenstück überdeckt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkwellen der Betätigungsvorrichtung von Schutzrohren (17) umgeben sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Anschlag für das Handrad (11, 12) ein am freien Wellenende vor dem Handrad (11,12) frei drehbar befestigter, das freie Wellenende abdeckender Sicherungsring (8) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 162 598, 1035 996; deutsche Auslegeschrift Nr. 1083 095; schweizerische Patentschrift Nr. 313 845; französische Patentschrift Nr. 1165107; britische Patentschriften Nr. 234 367, 689 211.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG30458A DE1149585B (de) | 1960-09-08 | 1960-09-08 | Betaetigungsvorrichtung fuer Bodenventile an Kesselwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1149585B true DE1149585B (de) | 1963-05-30 |
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ID=7124016
Family Applications (1)
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| DEG30458A Pending DE1149585B (de) | 1960-09-08 | 1960-09-08 | Betaetigungsvorrichtung fuer Bodenventile an Kesselwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1149585B (de) |
Cited By (2)
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1960
- 1960-09-08 DE DEG30458A patent/DE1149585B/de active Pending
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