DE1083095B - Zollverschluss-Einrichtung fuer Tankschiffe - Google Patents
Zollverschluss-Einrichtung fuer TankschiffeInfo
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- DE1083095B DE1083095B DEG25878A DEG0025878A DE1083095B DE 1083095 B DE1083095 B DE 1083095B DE G25878 A DEG25878 A DE G25878A DE G0025878 A DEG0025878 A DE G0025878A DE 1083095 B DE1083095 B DE 1083095B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K35/00—Means to prevent accidental or unauthorised actuation
- F16K35/10—Means to prevent accidental or unauthorised actuation with locking caps or locking bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
DEUTSCHES
Im internationalen. Verkehr auf den Wasserstraßen müssen die Laderäume der Schiffe in behördlich anerkannter
Weise zollsicher verschließbar sein.
Bei vergleichsweise kleinen Räumen, z. B. den Brennstofftanks der Antriebsmotoren, kann das durch
Plombieren eines Gewindestopfens geschehen, der in die Tankeinfüllöffnung unmittelbar eingesetzt ist. Für
die wesentlich größeren Ladetanks der z. B. auf dem Rhein verkehrenden Tankschiffe sind dagegen teilweise
oberhalb des Decks verlaufende Saug- und Druckleitungen vorhanden, deren Absperrorgane
(Ventile oder Schieber) bisher im allgemeinen durch besondere, mittels sogenannter Zollstangen gegen unbefugtes
Abheben gesicherte Kästen abgedeckt sind Diese Kästen haben vielfach recht erhebliche Ausmaße
und sind dann schwierig· zu handhaben. Auch bedürfen
sie einer dauernden Konservierung und sorgfältigen Pflege, da sie zwecks Gewichtseinsparung aus dünnem
Blech hergestellt sind.
Um nun an Stelle der letztgenannten eine Zollver- so
schluß-Einrichtung für solche Zwecke zu schaffen, die einfach und billig herzustellen, leicht zu handhaben
und trotzdem zuverlässig ist, besteht die Erfindung in paarweise zusammengehörenden Verschlußgliedern,
von denen das eine Glied etwa in Form eines hochkant stehenden Flacheisens am unteren Ende mit dem Deck
unlösbar verbunden,, z. B. verschweißt ist, während das andere Glied aus einem ebenfalls vertikalen
(Flacheisen-) Steg und einem horizontalen (Profileisen-) Querhaupt besteht, das zum Blockieren benachbarter
Betätigungselemente von Absperrorganen in deren Schließlage dient, wobei die gegenseitige Verbindung
der beiden Verschlußglieder mittels eines durch ein plombiertes Element gesicherten Riegels
erfolgt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer in der Zeichnung beispielsweise
dargestellten Ausführungsform.
Von den auf einem Tankschiff über Deck beiderseits der Schiffslängsmitte angeordneten Abschnitten der
mit den verschiedenen Tankräumen in Verbindung stehenden Rohrleitungen· sind nur die Gehäuse 1 der in
diese Leitungen eingeschalteten Absperr organe (Ventile
oder Schieber) erkennbar. Durch die mit den Gehäusen verschraubten Deckel 2 sind die Betätigungsspindeln
3 mit Handrädern 4 am oberen Ende herausgeführt.
Zwischen je zwei solchen Gehäusen 1 sind hochkant gestellte Flacheisen 5 an ihrem unteren Ende mit dem
Schiffsdeck verschweißt und an ihrem oberen Ende mit einer quer durchlochten Gabelung 6 versehen. In
diese Gabelung ragt das untere, ebenfalls gelochte Ende eines zweiten Flacheisens 7 hinein, das an seinem
oberen Ende mit einem im vorliegenden Falle aus Zollverschluß-Einrichtung für Tankschiffe
Anmelder:
Gutehoffnungshütte Sterkrade
Aktiengesellschaft,
Oberhausen (RhId.), Lipperfeld 1
Oberhausen (RhId.), Lipperfeld 1
Heinrich Schiff, Dinslaken,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
einem U-Eisen-Profil mit abwärts gerichteten Schenkeln
bestehenden Querhaupt 8 zu einem T-förmigen Gesamtkörper zusammengeschweißt ist. An dem Querhaupt8
befinden sich beiderseits des Flacheisensteges 7 zungenartige Ansätze 9.
Das untere Flacheisen 5 mit der Gabelung 6 und das obere Flacheisen 7 mit dem Querhaupt 8 und den Ansätzen
9 bilden zwei zusammengehörende Verschlußglieder, deren gegenseitige Verbindung mittels einer
als Riegel durch ihre fluchtenden Bohrungen gesteckten Stange 10 erfolgt. Diese Stange ist ebenfalls
mitBohrungen versehen, die sich in der Verriegelungslage der Stange beiderseits der Verbindungsstelle der
Verschlußglieder befinden. Mittels einer durch ihre Bohrungen gezogenen und an den Enden plombierten
Schnur 11 ist die Stange 10 gesichert.
Zum seitlichen Abstützen des mit dem Deck verschweißten Flacheisens 5 ist ein querliegendes Flacheisen
12 vorgesehen, das an den oberen Flanschen der beiderseits benachbarten Absperrorgan-Gehäuse 1 festgeschraubt
ist. Diese Schraubbolzen 13 haben an ihrem freien Ende Bohrungen, durch welche die gleiche
plombierte Schnur 11 gezogen ist, die somit auch zur Sicherung des Stützbleches 12 und der Gehäusedeckel2
dient.
Die Stange 10 ist an ihrem einen Ende mit einem aufgeschweißten Vierkantblech 14 versehen, das mit
einer Seite auf dem Stützblech 12 aufliegt und dadurch ein Verdrehen der Stange verhindert. Ferner ist die
Stange 10 bei dieser Ausführung so lang ausgebildet, daß sie zur gemeinsamen Verbindung von zwei Paar
Verschlußgliedern 5, 6 — 1, %, 9 dient. Beide Verbindungsstellen
sind in gleicher Weise durch plombierte Schnüre 11 gesichert.
Wesentlich für eine solche denkbar einfache Verschlußeinrichtung' ist die richtige Längenbemessung
009 529/141
der Flacheisen 5, 7. Die gegenseitige Verbindung
dieser Verschlußglieder mittels der Stange 10 darf nämlich nur dann möglich sein, wenn die Handräder 4
bei ganz geschlossenen Ventilen oder Schiebern ihre tiefste Lage einnehmen und dabei die mit den Zungenausätzen
9 zwischen ihre Speichen eingreifenden Querhäupter 8 berührungsdicht über ihnen liegen, so daß
eine Betätigung der Handräder im Öffnungssinne unmöglich ist. Die Ausbildung der Querhäupter 8 als
U-Profile und deren Anordnung in der dargestellten Weise hat übrigens noch den Vorteil, daß dadurch die
über die Handräder hinausragenden oberen Enden der Betätigungsspindeln 3 mit den Sicherungsmuttern
gegenBeschädigung und Witterungseinflüsse geschützt sind.
Claims (4)
1. Zollverschluß-Einrichtung für die oberhalb des Decks liegenden Absperrorgane der zu den
Tankräumen führenden Leitungen auf Tankschiffen, gekennzeichnet durch paarweise zusammengehörende
Verschlußglieder, von denen das eine Glied etwa in Form eines hochkant stehenden
Flacheisens (5) am unteren Ende mit dem Deck unlösbar verbunden, z.B. verschweißt ist, während
das andere Glied aus einem ebenfalls vertikalen (Flacheisen-) Steg (7) und einem horizontalen
(Profileisen-) Querhaupt (8) besteht, das zum Blockieren benachbarter Betätigungselemente (4)
von Absperrorganen dient, wobei die gegenseitige, lösbare Verbindung der beiden Verschlußglieder
mittels eines zeitweise durch ein plombiertes Element (12) gesicherten Riegels (10) erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Quierhaupt (8) des oberen,
T-förmigen Verschlußgliedes mit zungenartigen Ansätzen (9) zum Einrasten zwischen die Speichen
zum Betätigen der Absperrorgane dienender Handräder (4) versehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) des oberen, T-förmigen
Verschlußgliedes so lang bemessen ist, daß dieses Glied die Betätigungselemente (4) der Absperrorgan© nur in vollkommen geschlossenem Zustand
derselben blockieren und zugleich mit dem unteren, am Deck befestigten Verschlußglied (5,
6) verbunden werden kann.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Paare zusammengehörender
Verschlüßglieder (5, 6 — 7, 8, 9) mittels eines gemeinsamen Riegels (10) unter
sich verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 19 374.
Deutsche Patentschrift Nr. 19 374.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 529/141 5.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG25878A DE1083095B (de) | 1958-12-04 | 1958-12-04 | Zollverschluss-Einrichtung fuer Tankschiffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG25878A DE1083095B (de) | 1958-12-04 | 1958-12-04 | Zollverschluss-Einrichtung fuer Tankschiffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1083095B true DE1083095B (de) | 1960-06-09 |
Family
ID=7122788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG25878A Pending DE1083095B (de) | 1958-12-04 | 1958-12-04 | Zollverschluss-Einrichtung fuer Tankschiffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083095B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149585B (de) * | 1960-09-08 | 1963-05-30 | Gerdts Gustav F Kg | Betaetigungsvorrichtung fuer Bodenventile an Kesselwagen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19374C (de) * | C. NAGEL jun. in Trotha bei Halle a./S | Sicherheitsvorrichtung für Ventile, Hähne und dergl |
-
1958
- 1958-12-04 DE DEG25878A patent/DE1083095B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19374C (de) * | C. NAGEL jun. in Trotha bei Halle a./S | Sicherheitsvorrichtung für Ventile, Hähne und dergl |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149585B (de) * | 1960-09-08 | 1963-05-30 | Gerdts Gustav F Kg | Betaetigungsvorrichtung fuer Bodenventile an Kesselwagen |
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