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DE1148136B - Filmfuehrung an Filmlaufwerken - Google Patents

Filmfuehrung an Filmlaufwerken

Info

Publication number
DE1148136B
DE1148136B DEF32085A DEF0032085A DE1148136B DE 1148136 B DE1148136 B DE 1148136B DE F32085 A DEF32085 A DE F32085A DE F0032085 A DEF0032085 A DE F0032085A DE 1148136 B DE1148136 B DE 1148136B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
roller
pulleys
flywheel
drives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF32085A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Eisinger
Heinrich Zahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF32085A priority Critical patent/DE1148136B/de
Priority to GB3136861A priority patent/GB927830A/en
Publication of DE1148136B publication Critical patent/DE1148136B/de
Priority to NL6812130A priority patent/NL6812130A/xx
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Filmführung an Filmlaufwerken Die Erfindung betrifft eine neuartige Filmführung an schnellstartenden Filmlaufwerken, bei welchen der Film sowohl vor als auch nach einer mit einer Schwungmasse verbundenen Rolle über je eine beweglich gelagerte Umlenkrolle geführt wird.
  • Bisher war die Schwierigkeit, daß eine mit einer Schwungmasse versehene Rolle, etwa die Tonrolle, vor Anlauf des Filmlaufwerkes stillstand und daß der Film während der Anlaufzeit über Reibung auch die Tonschwungmasse mitnehmen mußte und demzufolge der Hochlauf des Tones eine relativ lange Zeit dauerte. Auch soll die Forderung erfüllt werden, daß bei Stillstand des Films die mit einer Schwungmasse versehene Rolle sich frei am Film vorbeidrehen und beim Anlauf des schnellstartenden Fihnlaufwerkes der Film ohne Verzögerung die Rolle mitnehmen kann.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Filmführungseinrichtung anzugeben, die diesen Anforderungen gerecht wird und die obengenannte Schwierigkeit vermeidet. Hierfür werden bei einer Filmführung an schnellstartenden Filmlaufwerken, bei welchen der Film sowohl vor als auch nach einer mit einer Schwungmasse verbundenen Rolle über je eine beweglich gelagerte Umlenkrolle geführt wird, erfindungsgemäß diese beiden Umlenkrollen, welche bei laufendem Film diesen an die mit einer Schwungmasse verbundene Rolle anpressen, bei Stillstand des Films in Richtung zu dieser Rolle verschoben, so daß der Film nicht länger an sie angedrückt wird, sondern diese sich frei drehen kann; gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Mittel vorgesehen, um die beiden Umlenkrollen wieder zurückzubewegen und den Film an die angetriebene, mit synchroner Drehzahl laufende Rolle anzulegen.
  • Es ist zweckmäßig, wenn die Verschiebung der Umlenkrollen gegen Federdruck durch bewegte keilförmige Körper erfolgt. Es ist günstig, zur Zurückbewegung der Umlenkrollen und damit zur Anlegung des Films an die mit einer Schwungmasse verbundene Rolle Federn vorzusehen.
  • Bei einer derartigen Filmführungseinrichtung werden vorteilhafterweise Antriebsmittel vorgesehen, die wahlweise die Umlenkrollen in schwingende Bewegung versetzen, derart, daß deren Richtung mit der Fortbewegungsrichtung des Films einen spitzen Winkel einschließt. Bei einer bewährten Ausführungsform erfolgt diese schwingende Bewegung mit einer Schwingungszahl von 50 bis 100 Hz.
  • Im nachfolgenden wird die Erfindung in Verbindung mit den ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren näher beschrieben. Dabei sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Bauteile dargestellt und einander entsprechende Teile in beiden Figuren in gleicher Weise bezeichnet. Es zeigt Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung der neuartigen Filmführungseinrichtung, Fig. 2 eine Fihnfortschalteinrichtung.
  • Bei stillstehendem Filmwerkmotor (nicht dargestellt) zieht Magnet 1 die Zugstange 2 nach unten. In dieser Lage werden durch die kegelförmigen Bauteile 3 bzw. 4 die Ausgleichsrollen 5 bzw. 6 gegen die Wirkung der Federn. 7 bzw. 8 hin zur Rolle 9 bewegt. Damit heben die mit den Lagern der Rollen 5 bzw. 6 verbundenen Leitbleche 10 bzw. 11 den Film F von der mit einer Schwungmasse verbundenen Rolle 9 ab. Infolgedessen kann sich diese Rolle, die durch einen Motor angetrieben wird, frei drehen, ohne den Film F zu zerschrammen. Hierbei legt sich die Filmschleife im Bereich der Rolle 9 gegen das äußere Leitblech 12. Im Moment des Anlaufs des Fihnwerkmotors, der über die mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufenden Zahnrollen 13 und 14 den Film. transportiert, werden der Magnet 1 sowie der Motor zum Antrieb der Rolle 9 stromlos. Der Magnet 1 gibt unter dem Druck der Feder 15 die Rollen 5 und 6 frei, die sich nunmehr in Richtung der gezeigten Pfeile bewegen und dadurch den Film an die Rolle 9 anpressen. Dies führt zu keinen Störungen, weil inzwischen die Rolle 9 die synchrone Drehzahl erreicht hat. Nach Beendigung oder bei einer gewünschten Unterbrechung der Filmübertragung, z. B. wenn ein Filmbild als Standbild übertragen werden soll, kann der Motor ohne Schwierigkeit abgeschaltet werden. Unter der Einwirkung einer (hier nicht beschriebenen) Schnellbremse kommt das Antriebswerk des Films und damit die Zahnrollen 13 und 14 in 1/5o Sekunde zum Stillstand. Gleichzeitig mit dem Ausschalten des Stromes für den Filmwerkmotor zieht der Magnet 1 an, und über die Zugstange 2 und die konischen Bauteile 3 bzw. 4 werden die Umlenkrollen 5 bzw. 6 in Richtung zur Rolle 9 (nach rechts) verschoben. Der Film wird hierdurch von der Rolle abgehoben. Im selben Augenblick wird der Motor für den Antrieb der Rolle eingeschaltet und hält diese auf konstanter Drehzahl. Es wird also hierdurch die Möglichkeit geschaffen, jederzeit den Film wieder schnell zu starten, indem dann der eingangs beschriebene Vorgang sich wiederholt und der Film an die bereits mit der gewünschten Drehzahl umlaufende Rolle 9 angelegt wird.
  • Während bisher bei Filmabtastem für Fernsehstudios die Zeit zwischen Einschalten des Filmtransportes für den bereits fertig eingelegten Film bis zum Erreichen der Synchrondrehzahl, also des Tongerätes, also bis zum Beginn der ordnungsgemäßen Fernsehübertragung, etwa 4 bis 5 Sekunden betrug, ermöglicht es die Anwendung der Erfindung, diese Zeit auf etwa 0,1 Sekunde zu verkürzen. Während es also bisher erforderlich war, den Filmtransport des Filmabtasters einige Sekunden vor dem gewünschten Beginn der Einblendung des Filmstreifens in eine laufende Sendung einzuschalten, kann jetzt der Regisseur durch einfache Betätigung des Druckknopfes für die Motoreinschaltung den Film zu dem von ihm jeweils gewünschten Zeitpunkt sofort einblenden. Dies bedeutet eine außerordentliche Erleichterung für den Regisseur, insbesondere bei Live-Übertragungen.
  • Bei der Filmfortschalteinrichtung nach Fig. 2 wird der Film F von der mit Zähnen versehenen Vorwickeltromme120 erfaßt und zwischen zwei Leitblechen 21 und 22 derart geführt, daß der Greifer G, wenn der Film in den Bereich dieses Greifers kommt, in ein Perforationsloch eingreift. Nun wird der Transport des Films F vom Greifer G übernommen, der den Film in eine Vorratskammer einschiebt, in. der er durch geeignete Ausbildung einer Klemmbacke in Richtung zum Bildfenster geleitet wird, und zwar zwischen das Bildfenster und ein Klemmfenster, das durch eine Vorrichtung für den Einlegevorgang abgehoben ist. Der Trägerkörper 24 des Bildfensters ist so bogenförmig gestaltet, daß er den Film einer weiteren Zahnrolle 25 zuführt.
  • Durch geeignete Ausbildung eines die Zahnrolle 25 außen umgebenden Leitbleches (16 in Fig.1) sowie eines auch als Abstreifer wirksamen weiteren Leitbleches (17 in Fig.1) wird der Film zwangläufig um die Rolle 26 herumgeführt und in einen Kanal geführt, welcher von zwei Leitblechen (10 bzw. 12 in Fig:1) gebildet wird. Durch diesen Kanal gelangt der Fihn zur Rolle 9 und um diese herum durch den anschließenden Kanal zur weiteren Umlenkrolle 28 (5 in Fig.1).
  • Die häufigen Umlenkungen durch feststehende Leitbleche rufen Reibungskräfte am Film hervor, die die Sicherheit des weiteren Vorschiebens des Films durch die Zahnrolle (13 in Fig.1) in Frage stellen. Hier wird nun nach Fig.1 durch Zuführen von Wechselstrom an dem Magneten 1 die Zugstange 2 mit den daran befestigten kegelförmigen Bauteilen 3 und 4 in Schwingungen versetzt, die infolgedessen auch den Umlenkrollen 5 und 6 mitgeteilt werden, welche unter dem Einfluß der Federn 7 und 8 in horizontale Schwingbewegung geraten. Hierbei läuft der Film jeweils an den äußeren Leitblechen 10 und 11 an, die bei der weiteren Bewegung den Film um einen kleinen Schritt vorwärts schieben. Durch die hohe Anzahl dieser kleinen Schritte (Schwingungszahl 50 Hz) wird der Film weitertransportiert, bis er durch einen weiteren Kanal die letzte Zahntrommel 14 (29 in Fig. 2) getrieben, verläßt der Film das Projektorlaufwerk und kann nun von Hand einer Aufwickeleinrichtung zugeführt werden.
  • Die erfindungsgemäße Filmtransporteinrichtung erleichtert es, den Film jederzeit rückwärts laufen zu lassen, beispielsweise um einen bereits projizierten Teil des Films noch einmal vorzuführen. Dies ist besonders für Fernsehstudiobetrieb günstig, weil hierbei von manchen Regisseuren von der Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, in Bühnenszenen Filmausschnitte einzublenden. üblicherweise sind die nacheinander einzublendenden Szenen auf dem Film in der richtigen Reihenfolge vorhanden. Soll nun bei der Probe eine Szene mehrfach wiederholt werden, dann bietet es einen großen Vorteil, wenn man den Film nach jeder Probe nicht erst aus der Apparatur herausnehmen und zurückrollen muß, sondern wenn der Rücklauf in der Projektionseinrichtung möglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung hat sich besonders bei Fernseh-Filmabtastern und bei Fernseh-Filmaufzeichnungsgeräten, insbesondere im Zusammenbau mit einer Filmtransporteinrichtung bewährt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Filmführung an schnell startenden Filmlaufwerken, bei welchen der Film sowohl vor als auch nach einer mit einer Schwungmasse verbundenen Rolle über je eine beweglich gelagerte Umlenkrolle geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Umlenkrollen (5, 6), welche bei laufendem Film (F) diesen an die mit einer Schwungmasse verbundene Rolle (9) anpressen, bei Stillstand des Films in Richtung zu dieser Rolle (9) verschoben werden, so daß der Film (F) nicht länger an sie angedrückt wird, sondern sich frei drehen kann, und daß ferner Mittel (7, 8) vorgesehen sind, um die beiden Umlenkrollen (5, 6) wieder zurückzubewegen und den Film. (F) an die angetriebene, mit synchroner Drehzahl laufende Rolle (9) anzulegen.
  2. 2. Filmfährnng nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Umlenkrollen (5, 6) gegen Federdruck durch bewegte keilförmige Körper (3, 4) erfolgt.
  3. 3. Filmführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Zurückbewegung der Umlenkrollen und damit zur Anlegung des Films an die mit einer Schwungmasse verbundene Rolle (9) Federn (7, 8) vorgesehen sind.
  4. 4. Filmführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (1,15) vorgesehen sind, welche im Zusammenspiel mit Federn (7, S) die Umlenkrollen (5, 6) in schwingende Bewegung versetzen.
  5. 5. Fihnführung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingende Bewegeng mit einer Schwingungszahl von 50 bis 100 pro Sekunde erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 943 443.
DEF32085A 1960-09-10 1960-09-10 Filmfuehrung an Filmlaufwerken Pending DE1148136B (de)

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DEF32085A DE1148136B (de) 1960-09-10 1960-09-10 Filmfuehrung an Filmlaufwerken
GB3136861A GB927830A (en) 1960-09-10 1961-08-31 Sound-film apparatus
NL6812130A NL6812130A (de) 1960-09-10 1968-08-26

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DEF32085A DE1148136B (de) 1960-09-10 1960-09-10 Filmfuehrung an Filmlaufwerken

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DE1148136B true DE1148136B (de) 1963-05-02

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DEF32085A Pending DE1148136B (de) 1960-09-10 1960-09-10 Filmfuehrung an Filmlaufwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4124952A1 (de) * 1991-07-27 1993-01-28 Basf Ag Warmhaertbare formmasse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943443C (de) * 1943-03-26 1956-05-17 Klangfilm G M B H Filmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943443C (de) * 1943-03-26 1956-05-17 Klangfilm G M B H Filmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle

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GB927830A (en) 1963-06-06
NL6812130A (de) 1968-10-25

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