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DE1196501B - Filmprojektor - Google Patents

Filmprojektor

Info

Publication number
DE1196501B
DE1196501B DEK51232A DEK0051232A DE1196501B DE 1196501 B DE1196501 B DE 1196501B DE K51232 A DEK51232 A DE K51232A DE K0051232 A DEK0051232 A DE K0051232A DE 1196501 B DE1196501 B DE 1196501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
rewinding
path
actuator
projector according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK51232A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Elijah Brayer
William Philip Ewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
Publication of DE1196501B publication Critical patent/DE1196501B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Filmprojektor Die Erfindung betrifft einen Filmprojektor mit einer Transportvorrichtung zum Bewegen des Filmes während der Projektion von einer Vorratsspule zu einer Aufwickelspule längs einer bestimmten Bahn, mit einer Rückspulvorrichtung und einer Steuereinrichtung, die nach dem Abspielen des Filmes die Rückspulvorrichtung, die -den Film von der Aufwickelspule zur Vorratsspule zurücktransportiert, in Tätigkeit setzt.
  • Das Umspulen eines Filmstreifens nach der Projektion von der Aufwickelspule auf die Vorratsspule, und zwar durch Befestigen des hinteren Endes des Filmes von Hand an der Vorratsspule und Betätigen der Rücklaufeinrichtung an einem Projektor, ist bekannt. Weiterhin ist eine Vorrichtung zur Umspulung von Filmen in einem Apparat zur wahlweisen Vorführung mehrerer Filme bekanntgeworden, wobei die Filme von Spulenpaaren getragen sind, die ihrerseits an einem bewegbaren Trägersystem befestigt sind, das den Filmwechsel ermöglicht. Dabei sind zwei Motore vorgesehen, von denen der auf einem drehbaren, die Filmumspulvorrichtung tragenden Träger angeordnete Umspulmotor, der über eine lösbare Kontaktrolle des am Träger angebrachten Hebels eine Spule eines jeden Spulenpaares zur Umspulung anzutreiben vermag, sich während der Umspulung gemeinsam mit dem Spulenträgersystem weiterbewegt, während nach beendeter Umspulung und Lösen der Kupplung zwischen Träger und Spulenträgersystem der Motor den Träger samt der Umspulvorrichtungwieder in die Ausgangsstellung gegenüber einer anderen Spule eines weiteren Spulenpaares zurückbringt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle bisher zum Zurückspulen des Filmes erforderliche manuelle Arbeit zu vermeiden. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Steuervorrichtung einen Arm aufweist, der in die Bahn hineinragt, die der Film während der Projektion durchläuft, und der die erste Bahn versperrt, wenn ihn das hintere Filmende passiert hat, daß eine zweite Bahn für den Rücktransport des Filmes vorgesehen ist, in die der Film von dem Arm umgelenkt wird, und daß die Rückspulvorrichtung sich normalerweise in einer Ruhestellung befindet, aus der sie von der Steuereinrichtung in eine Betriebsstellung bringbar ist, in der sie mit dem projizierten Film in Eingriff kommt, um diesen längs der zweiten Bahn von der Aufwickelspule zur Vorratsspule zurückzutransportieren, nachdem das hintere Ende des Filmes den Arm passiert hat.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung soll der verbesserte Filmprojektor mit Schaltmitteln versehen sein, die vom Film betätigbar sind und die Bewegung eines Antriebsgliedes steuern, das mit dem Film in Eingriff bringbar und dessen Drehrichtung umkehrbar ist.
  • Der durch die Erfindung geschaffene Projektor soll eine vollautomatische Projektion und ein vollautomatisches Rückspulen des Filmes ermöglichen, abgesehen von dem ersten Einführen des vorderen Endes des Filmes von der Vorratsspule in den Projektor, das noch von Hand erfolgen muß.
  • Der nach der Erfindung verbesserte Filmprojektor kann weiterhin mit einer Filmführung versehen sein, in welcher der Film um einen bestimmten Winkel gegenüber der Achse der Vorratsspule verwunden wird, um der verwindenden Wirkung dieser Spule auf das hintere Ende des Filmes entgegenzuwirken und die Befestigung dieses Endes an der Vorratsspule zu erleichtern.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der die Erfindung an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben und erläutert wird. Es zeigt F i g. 1 die Seitenansicht eines nach der Erfindung ausgebildeten Filmprojektors in zum Teil schematischer Darstellung, F i g. 2 eine Rückansicht des Projektors nach F i g. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt des Projektors nach F i g. 1 mit fortgelassener Aufwickelspule, F i g. 4 einen Teilschnitt durch den Projektor nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab, der die Rückspuleinrichtung in der Stellung während der Projektion eines Filmes zeigt, F i g. 5 einen Schnitt ähnlich F i g. 4, der die Stellung der Rückspuleinrichtung zeigt, wenn sie den Film längs der zweiten Bahn von der Aufwickelspule zur Vorratsspule transportiert, F i g. 6 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab längs der Linie VI-VI durch den Projektor nach F i g. 1, F i g. 7 ein Schaltbild des Projektors und F i g. 8 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie VIU-VHI durch den Projektor nach F i g. 1. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Filmprojektor von an sich bekanntem Aufbau, der nach der Erfindung ausgestaltet worden ist. Der Filmprojektor 10 weist eine vertikale Tragplatte 11 auf, in der die Wellen 12 und 13 für die Film- oder Vorratsspule 14 und die Leer- oder Aufwickelspule 21 gelagert sind. Die Vorratsspule 14 ist auf der Welle 12 befestigt und mit einem Kern 15 versehen, der mit radial abstehenden Zähnen 16 besetzt ist. Ähnlich ist auch der Kern 22 der auf der Welle 13 befestigten Aufwickelspule 21 mit Zähnen 23 versehen. Weiterhin sind an der Tragplatte 11 die Transportrollen 17 und 17' befestigt, die dazu dienen, den Film zu der mit dem Bildfenster versehenen Filmbühne 19 hin und von dieser fort zu bewegen, durch die der Film mit Hilfe eines bekannten und nicht dargestellten Greiferantriebes transportiert wird. Wenn der Film schrittweise Bild für Bild durch die Filmbühne bewegt wird, wird er mit Hilfe der Projektionslampe 24 und des Objektivs 25 projiziert. Im Projektor 10 sind Filmführungen 26 und 27 vorgesehen, um den Film 18 von der Transportrolle 17 zur Fihnbfihne 19 und von der Filmbühne zur Transportralle 17' zu -führen. Da die bisher erwähnten Teile des Projektors bei den bekannten Projektoren in der Regel bereits vorhanden sind und nur indirekt einen Teil der Erfindung bilden, sind sie in F i g. 1 zum Teil nur schematisch dargestellt. Andererseits versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf die Verwendung bei bekannten Projektoren der dargestellten Art beschränkt ist, sondern vielmehr bei allen Arten von bekannten Projektionssystemen anwendbar ist. Die Erfindung ist mit besonderem Vorteil bei solchen Projektoren anwendbar, die eine Einrichtung zum automatischen Filmeinfädeln haben und bereits in vielfältigen Ausführungsformen bekannt sind.
  • Auf die Tragplatte 11 ist ein Filmkanal 28 mit rechteckigem Querschnitt montiert, der sich von der Transportrolle 17' bis zu einer Filmführungsvorrichtung 29 erstreckt und zusammen mit dieser sowie der Filmbühne 19 und den Filmführungen 26 und 27 die von der Vorratsspule 14 zur Aufwickelspule 21 führende, der Projektiön des Filmes dienende Filmbahn bildet. Die Filnführungsvorrichtung 29 bildet ferner zusammen mit einem weiteren Filmkanal 31 von rechteckigem Querschnitt eine zweite Bahn zum Zurückspulen des projizierten Filmes von der Aufwickelspule auf die Vorratsspule. Der Kanal 31 grenzt mit einem Ende an die Vorrichtung 29 und mit dem anderen Ende an den Umfang der Vorratsspule 14 an, tim dieser den Film zuzuführen. Das der Spule 14 zugewandte Ende des Kanals 31 ist etwas verwunden, um den Film in eine mit der Achse der Spule 14 einen Winkel bildende Ebene zu bringen und der Luftbewegung einen größeren Widerstand entgegenzusetzen, die durch die sich drehende Spule erzeugt wird. Diese Luftbewegung ist sonst bestrebt, den Film aus dem Weg der Zähne 16 auf dem Spulenkern 15 zu bewegen.
  • Wie insbesondere die F i g. 1 und 6 zeigen, umfaßt die Filmführungsvorrichtung 29 einen ersten Block 32, der an der Platte 11 befestigt und mit einer Nut 33 versehen ist, und einen zweiten Block 34, der neben dem Block 32 ebenfalls an der Platte 11 befestigt ist und eine Nut 35 aufweist, die mit der Nut 33 fluchtet und zusammen mit dieser eine Bahn 30 für den Film 18 bildet. Eine Deckplatte 36 ist an den Blöcken 32 und 34 und eine Führungsplatte 37 an dem oberen Ende des Blockes 34 befestigt. Ein weiteres Führungsglied 39 (s. F i g. 2 bis 5) ist mit einem Ende an der Platte 11 angebracht und erstreckt sich mit seinem freien Ende bis nahe zur Führungsplatte 37. Der mittlere Teil dieses Führungsgliedes greift, wie später noch in einzelnen erläutert wird, in die Nut 41 eines Gummiringes 42 ein. Die Platte 37 und das Glied 39 wirken mit der oberen Fläche der Blöcke 32 und 34 zusammen und bilden eine Filmführungsbahn 38.
  • Eine Umlenkrolle 43 ist am Block 34 im Bereich des Stoßes zwischen dem Führungsglied 39 und der Platte 37 drehbar gelagert, um ein Gleiten des Filmes auf diesen Elementen während des Rückspulens des Filmes zu verhindern.
  • Oberhalb der Blöcke 32 und 34 ist eine im ganzen mit 44 bezeichnete Rückspulvorrichtung angeordnet, die eine automatische Umkehr der Bewegungsrichtung des Filmes nach dessen Projektion bewirkt und den Film zum Rückspulen in eine andere Bahn lenkt. Diese Rückspulvorrichtung 44 weist eine Welle 45 auf, die in der Platte 11 drehbar gelagert ist und durch geeignete Mittel angetrieben werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient zum Antrieb der Welle 45 eine darauf befestigte Scheibe 46 (F i g. 2 und 3), mit der wahlweise die eine oder die andere von zwei aus Gummi bestehenden Antriebsrollen 47 und 47' in Eingriff bringbar ist. Die Rollen 47 und 47 sind mit Abstand voneinander auf einer Hülse 40 befestigt, die auf der Welle 48 eines Antriebsmotors 49 verschiebbar, aber drehfest angeordnet ist. Der Motor 49 und die Welle 48 sind an einem Träger 51 angebracht, der bei 52 drehbar befestigt ist (F i g. 2). Der Träger ist mit Stellschrauben 53 versehen, die eine Justierung der Lage des Trägers 51 und damit des Motors 49 mit seiner Welle 48 in bezug auf die Welle 45 ermöglichen. Die Drehrichtung der Scheibe 46 und der Welle 45 wird durch ein Paar Magnetspulen 54, 55 gesteuert, die einen gemeinsamen Anker 56 haben, der an einem Hebel 57 befestigt ist, von dessen Enden das eine auf einem Zapfen 50 gelagert ist, der von einem ausgestanzten Lappen 58 des Trägers 51 getragen wird, während das andere Ende 59 des Hebels gegabelt ist und einen Ring 61 umgreift, der an der Hülse 40 angebracht ist. Ein Paar gleich ausgebildeter Federn 50' ist zu beiden Seiten des Hebels 57 befestigt. Die Federn 50' wirken. gegeneinander und halten den Hebel und die Hülse 40 mit den Rollen 47 und 47 in einer neutralen Mittelstellung, in der die Scheibe 46 stillsteht. Es ist offensichtlich, daß der Hebel 57, wie in F i g. 3 dargestellt, nach unten bewegt und die Rolle 47 in Eingriff mit der Scheibe 46 gebracht wird, um diese in einer Richtung anzutreiben, wenn die Magnetspule 54 mit Strom beschickt wird. Wird statt dessen die Spule 55 mit Strom versorgt, wird der Hebel 57 nach oben bewegt und die Rolle 47' in Eingriff mit der Scheibe 46 gebracht, die dann in der entgegengesetzten Richtung in Umdrehung versetzt wird. Die Antriebsvorrichtung steht weiterhin mit den Transportrollen 17 und 17', der Greiferanordnung im Bereich der Filmbühne 19 und den Filmspulen 14 und 21 durch an sich bekannte Mittel, die nicht näher dargestellt sind, in Antriebsverbindung, und zwar derart, daß die Filmspulen in den in F i g. 1 durch Pfeile angedeuteten entgegengesetzten Richtungen angetrieben werden, wenn der Film mittels der Transportrollen und der Greiferanordnung in Projektionsrichtung bewegt wird. Wird dagegen die Rückspulvorrichtung in der entgegengesetzten Richtung zum Rückspulen des Filmes angetrieben, wird auch die Drehrichtung der Spulen 14 und 21 umgekehrt. Wenn erwünscht, könnte statt dessen auch ein besonderer Motor zum Antrieb der Filmspulen 14 und 21 Verwendung finden, dessen Drehrichtung umkehrbar und von der Stellung des Hebels 57 oder der Hülse 40 gesteuert sein könnte.
  • An dem freien Ende der Welle 45 ist ein Paai von Schwenkhebeln 62 drehbar befestigt, die durch Buchsen 63 im Abstand voneinander gehalten werden. Die freien Enden der Hebel 62 tragen eine drehbare Treibrolle 64, die ihrerseits den obenerwähnten Gummiring 42 trägt. Die Nut 41 in der Mantelfläche dieses Ringes fluchtet -mit den Bildteilen des Filmes 18 und verhindert eine Beschädigung der Bilder, wenn der Ring in Eingriff mit einer am Umfang hinterschnittenen Führungsrolle 65 gebracht wird, die auf einem an der Tragplatte 1l befestigten Zapfen 66 drehbar gelagert ist. An der Treibrolle 64 ist ein Zahnrad 67 befestigt, das von einem auf der Welle 45 befestigten Zahnrad 68 angetrieben wird. An der Nabe des Zahnrades 68 ist eine Metallscheibe 69 befestigt. Eine Blattfeder 71 ist mit einem Ende an einem der Schwenkhebel 62 angebracht, während ihr freies Ende infolge ihrer Eigenelastizität federnd am Umfang der Scheibe 69 anliegt. Ein Bremsbelag 72, beispielsweise eine Gummischicht od. dgl., ist an der Unterseite der Blattfeder 71 befestigt und steht im Eingriff mit der Scheibe 69. Beim Drehen der Welle 45 und des Zahnrades 68 in Richtung des Pfeiles nach F i g. 4 übt die Scheibe 69 auf die Blattfeder 71 eine Kraft aus, die ein Verschwenken der Hebel 62 mit der Rolle 64 entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt, bis einer der Arme 62 an einem Stift 73 anschlägt, der an der Platte 11 befestigt ist. In dieser Ruhestellung befindet sich der Gummiring 42 außer Eingriff mit der Führungsrolle 65 und wird im Uhrzeigersinn angetrieben, so daß er die Bewegung des Filmes 18 zur Aufwickelspule 21 während der Projektion in gewissem Umfange unterstützt. Werden die Welle 45 und das Zahnrad 68 dagegen im Uhrzeigersinn gedreht, wie es F i g. 5 zeigt, dann werden die Hebel 62 mit der Treibrolle 64 infolge Mitnahme durch den Reibungsschluß zwischen der Scheibe 69 und der Feder 71, unterstützt durch die Drehung des mit dem Film 18 im Eingriff stehenden Ringes 42, im Uhrzeigersinn als Einheit verschwenkt, wobei -der Ring 42 in Eingriff mit der Führungsrolle 65 gebracht wird. Sobald der Ring 42 an der Führungsrolle 65 anliegt, wird er durch seine Eigendrehung mit dieser im Eingriff gehalten. In dieser Betriebsstellung wir die Treibrolle entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben, um den Film zwischen die Rollen 64 und 65 hindurch zum Rückspulen in die Führungsbahn 38' zu fördern. Der vom Gummiring 42 auf die Rolle 65 ausgeübte Druck kann mit Hilfe eines einstellbaren Exzenters 74 geregelt werden, der auf der Platte 11 befestigt ist und einen Anschlag für die Hebel 62 bildet.
  • Die Steuerung für die Rückspulvorrichtung 44 umfaßt einen Mikroschalter 75, der an der Deckplatte 36 befestigt ist und eine drehbare Welle 76 aufweist, an der ein Betätigungsglied 77 befestigt ist. Das Betätigungsglied 77 ragt in eine Ausnehmung 82 des Blockes 34 hinein und fällt durch sein Eigengewicht in einen Schlitz 79 des Blockes 32 ein, wenn es nicht unterstützt oder gehalten wird, wie es die F i g. 5 zeigt. Das Betätigungsglied 77 steuert die Bewegung des Mikroschalters zwischen drei Stellungen »A «, »B« und »C«, wie es aus F i g. 7 ersichtlich ist. Wenn sich das Betätigungsglied 77 außerhalb des Schlitzes 79 (F i g. 6) befindet, nimmt der - Mikroschalter entweder die Position »A« oder »B« ein, die beide miteinander verbunden sind. Ist das Betätigungsglied, wie in F i g. 5 gezeigt, im Schlitz 79, ist der Schalter in der Stellung »C«. Das Betätigungsglied könnte auch mit einer Feder versehen sein, die es statt der Schwerkraft in den Schlitz 79 entgegen dem Uhrzeigersinn hineindrückt. In einer Ausnehmung 78 ist ein flacher Arm 81 angeordnet und mit einem Ende auf einem Stift 83 gelagert, der am Block 34 befestigt ist. Das andere Ende des Armes ist mit einer Schulter 84 versehen, die an der unteren Fläche des Armes angebracht ist und einen Anschlag für das Betätigungsglied 77 bildet, um es aus dem Schlitz 79 heraus und den Schalter in der Stellung »A« zu halten. Der Arm 81 ist durch eine Feder 85 entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt, die bestrebt ist, das Ende des Armes 81 am Boden des Schlitzes 79 zur Anlage zu bringen, wie es F i g. 5 zeigt. In dieser Stellung verschließt die obere Fläche 86 des Armes vollständig die Bahn 30 des Filmes (F i g. 4) und bildet eine Führung, um den Film 18 in die Führungsbahn 38' abzulenken und zur Vorratsspule 14 hin zu richten.
  • Es ist ein Gestänge vorgesehen, um den Mikroschalter 75 automatisch in die Stellung »A « zu bringen, wenn ein Stellknopf 87 des Projektors aus der »Ein«-Stellung in die »Aus«-Stellung gebracht wird. Wie es am besten die F i g. 2, 4 und 5 zeigen, umfaßt dieses Gestänge einen flexiblen Hebel 88, von dessen Enden das eine mit einem radial von der Welle 76 des Schalters 75 abstehenden Stift 89 verbunden ist, während das andere Ende 91 seitlich abgebogen ist. Eine Welle 92, auf welcher der Knopf 87 befestigt ist, ist ebenfalls mit einem radial abstehenden Stift 93 versehen, der so angebracht ist, daß er mit dem Ende 91 des Hebels 88 in Eingriff kommt und diesen Hebel nach unten bewegt, wenn der Knopf in die »Aus«-Stellung gebracht wird. Durch die Abwärtsbewegung des Hebels 88 wird das Tastglied im Uhrzeigersinn aus dem Schlitz 79 herausgeschwenkt und der Schalter in die Position »A« gebracht. Wird der Knopf 87 in die »Ein«-Stellung gebracht, um den Projektor in Gang zu setzen, wird der Stift 93 zwar von dem Ende 91 des Hebels 88 entfernt, jedoch bleibt der Schalter 75 in der Stellung »A «, weil der Betätigungshebel 77 von der Schulter 84 am Arm 81 gehalten wird.
  • Wie F i g. 1 zeigt, ist der Filmkanal 31 an einem Ende an der Unterseite mit einer Kerbe versehen (F i g. 3 und 8), die eine Schulter 94 bildet, an der eine Rolle 95, die am Ende des Betätigungsgliedes 96 eines zweiten Mikroschalters 97 angebracht ist, unter dem Druck einer im Schalter angeordneten Feder anliegt, um den Schalter in seiner Normalstellung zu halten, in der er geschlossen ist. Diese Normalstellung ist in F i g. 7 mit »NC« bezeichnet. Wenn die Rolle 95 an der Schulter 94 anliegt, bleibt zwischen der Rolle 95 und der gegenüberliegenden Wandung des Kanals 31 genügend Platz, um dem Film 18 den Durchtritt zu gestatten. Das vordere Ende des aus dem Kanal austretenden Filmes kommt in Eingriff mit den Zähnen 16 an der Unterseite des Spulenkernes 15 und wird auf diesen Kern infolge der Drehung der Spule 14 entgegen dem Uhrzeigersinn während des Rückspulens aufgewikkelt. Das Anziehen des Filmes zwischen der Schulter 94 und dem Spulenkern 15, das erfolgt, wenn der Film durch das Zurückspulen unter Spannung gesetzt wird, hat eine Bewegung der Rolle 95 und des Gliedes 96 im Uhrzeigersinn zur Folge, wodurch der Mikroschalter, wie in F i g. 7 durch gestrichelte Linien angedeutet, geöffnet wird. F i g. 7 läßt erkennen, daß hierdurch die Magnetspule 55 stromlos wird und der Feder 50' gestattet, die Antriebsorgane in ihre neutrale Stellung zu bringen. Die Rückspulvorrichtung kehrt dann unter der Wirkung der Schwerkraft in ihre Ruhestellung zurück, unterstützt durch die zwischen dem Film 18 und der Rolle 64 vorhandenen Reibungskräfte. In der Ruhestellung der Rückspulvorrichtung ist die Rolle 64 frei vom Fihn 18, so daß dieser ohne nennenswerten Widerstand auf die Vorratsspule zurückgespult werden kann. Hierbei kann die Antriebsvorrichtung des Projektors 10 so ausgebildet sein, daß der Mikroschalter in seiner Offenstellung »0« einen Antrieb der Vorratsspule mit erhöhter Geschwindigkeit bewirkt, um in bekannter Weise ein schnelleres Rückspulen zu erzielen.
  • Wird der Stellknopf 87 von der »Ein«-Stellung in die »Aus«-Stellung gebracht, um den Projektor auszuschalten, wird das Betätigungsglied 77 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß sein Ende den Arm 81 gegen die Kraft seiner Feder 85 mitnimmt, bis das Glied 77 unter die Schulter 84 gelangt. Dann wird der Arm 81 von der Feder 85 wieder an den Boden des Schlitzes 79 angedrückt, während die Schulter 84 das Betätigungsglied mit dem Schalter 75 in der Normalstellung »A « gefangen hält, wie es F i g. 1 zeigt.
  • Um den Projektor in Gang zu setzen, wird zunächst eine Aufwickelspule 21 auf die Welle 13 aufgesetzt und eine Vorratsspule 14 auf die Welle 12. Dann wird der Knopf 87 von der »Aus«-Stellung in die »Ein«-Stellung bewegt, wodurch der Antriebsmotor des Projektors unter Strom gesetzt wird, welcher der Motor 49 oder ein davon getrennter Motor sein kann, um die Vorratsspule 14 und die Aufwickelspule 21 über Rutschkupplungen anzutreiben, wie es allgemein bekannt ist. Dann wird das vordere Ende des Filmes 18 zwischen die Filmführung 26 und die Transportrolle 17 eingeführt. Die Transportrolle 17 greift dabei in die Perforation des Filmes 18 ein und schiebt den Film durch die Führung 26 bis in die Filmbühne 19, wo der Greiferantrieb den Film schrittweise Bild um Bild für die Projektion weiterbewegt. Das die Filmbühne 19 verlassende Ende des Filmes gelangt dann durch die Filmführung 27 zur Transportrolle 1T, die den Film durch den Kanal 28 zur Filmbahn 30 bewegt. Das vordere Ende des Filmes 18 stößt dann an das Ende des Armes 81 und drückt diesen gegen die Kraft der Feder 85 aus der Bahn 30 hinaus. Hierdurch wird das Betätigungsglied 77 freigegeben, das in die Filmführungsbahn einfällt und mit der Kante des Filmes 18 in Eingriff kommt, wie es F i g. 4 zeigt. Dabei gelangt der Mikroschalter 75 in die Stellung »B«. Da die Stellungen »A« und »B« elektrisch miteinander verbunden sind (F i g. 7), hat diese Bewegung eine Änderung des Betriebszustandes des Projektors 10 nicht zur Folge. Das Ende des Filmes ist nun auf den Kern 22 der Aufwickelspule 21 gerichtet und wird automatisch von den Zähnen 23 gefangen, um den Film 18 auf die Spule 21 aufzuwickeln.
  • Ist der ganze Film projiziert worden, gibt das hintere Ende des Filmes 18 das Betätigungsglied 77 und den Arm 81 frei, die in den Schlitz 79 einfallen, wie es F i g. 5 zeigt, und dabei den Mikroschalter 75 in die Stellung »C« bringen und die Filmbahn 30 verschließen. Hierdurch wird die Spule 54 stromlos und statt dessen die Spule 55 unter Strom gesetzt, um die Scheibe 46 und die Welle 45 im Uhrzeigersinn anzutreiben, so daß die Treibrolle 64 entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben wird (s. F i g. 5). Sofort wird das Hebelpaar 62 mit der Rolle 64 durch die Drehung des Ringes 42 und die Verbindung zwischen der Feder 71 und der Scheibe 69 als Einheit im Uhrzeigersinn verschwenkt. Hierdurch wird das hintere Ende des Filmes 18 mittels des Gummiringes 42 an die Rolle 65 angedrückt. Der Gummiring 42 transportiert nun den Film durch die Filmführungsbahn 38' und bringt sein hinteres Ende in Eingriff mit den Zähnen 16 auf dem Kern 15 der Vorratsspule 14, die automatisch den Film aufwickelt. Sobald das Ende des Filmes am Kern 15 der Spule gefangen worden ist, wird auf den sich zwischen der Spule und der Schulter 94 befindlichen Teil des Filmes ein Zug ausgeübt. Der nun gespannte Film drückt den Mikroschalter 97 in die »0«-Stellung, wodurch die Magnetspule 55 stromlos wird. Die Feder 50 bringt die Hülse 40 und die Antriebsrollen 47 und 47' in ihre neutrale Stellung, in der die Scheibe 46 nicht mehr angetrieben wird. Infolgedessen werden die Hebel 62 mit der Rolle 64 unter dem Einfluß der Schwerkraft und dem Zug des Filmes 18 entgegen dem Uhrzeigersinn in ihre Ruhestellung verschwenkt. Dabei wird der Ring 42 von der Rolle 65 abgehoben, so daß er dem Rückspulen des Filmes 18 auf die Vorratsspule keinen merklichen Widerstand entgegensetzt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Filmprojektor mit einer Transportvorrichtung zum Bewegen des Filmes während der Projektion von einer Vorratsspule zu einer Aufwickelspule längs einer bestimmten Bahn, mit einer Rückspulvorrichtung und einer Steuereinrichtung, die nach dem Abspielen des Filmes die Rückspulvorrichtung, die den Film von der Aufwickelspule zur Vorratsspule zurücktransportiert, in Tätigkeit setzt, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die Steuervorrichtung einen Arm (81) aufweist, der in die Bahn (30) hineinragt, die der Film während der Projektion durchläuft, und der diese erste Bahn versperrt, wenn ihn das hintere Filmende passiert hat, daß eine zweite Bahn (38', 31) für den Rücktransport des Filmes vorgesehen ist, in die der Film von dem Arm umgelenkt wird, und daß die Rückspulvorrichtung sich normalerweise in einer Ruhestellung befindet, aus der sie von der Steuereinrichtung in eine Betriebsstellung bringbar ist, in der sie mit dem projizierten Film in Eingriff kommt, um diesen längs der zweiten Bahn von der Aufwickelspule (21) zur Vorratsspule (14) zurückzutransportieren, nachdem das hintere Ende des Filmes den Arm passiert hat.
  2. 2. Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspulvorrichtung (44) mit einer Antriebseinrichtung gekoppelt ist, deren Drehrichtung mit Hilfe der Steuereinrichtung (75, 77) in Abhängigkeit von der Anwesenheit eines Filmes (18) in der ersten Bahn (30) umkehrbar ist, derart, daß die Rückspulvorrichtung beim Wechsel der Drehrichtung von der Ruhestellung in die Betriebsstellung, oder umgekehrt, gebracht wird.
  3. 3. Projektor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspulvorrichtung (44) einen mit der Antriebseinrichtung gekoppelten Träger (62) mit einer darauf gelagerten Rolle (64) umfaßt, der in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Antriebseinrichtung in eine Betriebslage und zurück in eine Ruhelage verschwenkbar ist, und daß die Rolle (64) von der Antriebseinrichtung in der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzt wird und in der Betriebsstellung des Trägers in Antriebsverbindung mit dem Film (18) steht.
  4. 4. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung eine drehbare Scheibe (69) aufweist und an dem Träger (62) ein Reibglied (71, 72) befestigt ist, das zur Herstellung der Kopplung zwischen Antriebseinrichtung und Träger an der Scheibe unter Reibung anliegt.
  5. 5. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied eine Blattfeder (71) umfaßt, die mit einem Ende an dem Träger (62) befestigt ist und am anderen Ende -mit einem Bremsbelag (72) versehen ist, der durch die Kraft der Feder an den Umfang der Scheibe (69) angedrückt wird.
  6. 6. Projektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangarm (81) für das mit einem Schalter (75) verbundene Betätigungsglied (77) zwischen zwei Stellungen hin- und herbewegbar und so angeordnet und ausgebildet ist, daß er in der einen Stellung das Betätigungsglied außerhalb der ersten Bahn des Filmes gefangen hält, dabei aber selbst mit einem Ende in diese Bahn hineinragt, und das Betätigungsglied freigibt, sobald sein Ende von einem längs dieser Bahn transportierten Film aus dieser Bahn hinausgedrückt wird, und nach Freigabe des Betätigungsgliedes in diese Bahn eingreift und diese absperrt, wenn das hintere Ende des Filmes das Ende des Fangarmes passiert hat.
  7. 7. Projektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen zweiten Schalter (97) umfaßt, der mit dem ersten Schalter (75) in elektrisch leitender Verbindung steht und mit einem Betätigungsglied (96) versehen ist, das von einer Normalstellung in eine Betriebsstellung durch einen sich in der zweiten Bahn befindlichen Filmabschnitt bringbar ist, wenn dieser beim Rückspulen - gespannt wird, und daß das überführen des Betätigungsgliedes in seine Betriebsstellung ein Rückstellen der Rückspulvorrichtung (44) in ihre Ruhestellung zur Folge hat. B. Projektor nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umkehrung der Drehrichtung der Antriebseinrichtung ein zwischen zwei Stellungen verschiebbares Stellglied (40, 47, 47') und eine Einrichtung zu dessen Betätigung vorhanden ist und daß die Lage des Stellgliedes von der Stellung des Betätigungsgliedes (77) der Steuereinrichtung abhängig ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1112 401.
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