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DE1147880B - Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen eines Doppelwickels - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen eines Doppelwickels

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Publication number
DE1147880B
DE1147880B DEB50931A DEB0050931A DE1147880B DE 1147880 B DE1147880 B DE 1147880B DE B50931 A DEB50931 A DE B50931A DE B0050931 A DEB0050931 A DE B0050931A DE 1147880 B DE1147880 B DE 1147880B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
thread
guide
stroke
double
Prior art date
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Pending
Application number
DEB50931A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Schippers
Max Feth
Dr Alfred Ebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL242700D priority Critical patent/NL242700A/xx
Priority to NL112592D priority patent/NL112592C/xx
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority to DEB50931A priority patent/DE1147880B/de
Priority to ES0251269A priority patent/ES251269A1/es
Priority to GB3695759A priority patent/GB926983A/en
Priority to CH8012759A priority patent/CH383848A/de
Publication of DE1147880B publication Critical patent/DE1147880B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/32Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
B 50931 VHa/76d
ANMELDETAG: 31. OKTOBER 1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 25. A P R I L 1963
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines aus zwei endlosen Kunstfäden gebildeten, über Kopf abziehbaren Doppelwickels, bei dem die beiden Fäden gleichzeitig nebeneinander auf eine gemeinsame Spulenhülse gespult werden, sowie eine Wickelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist bereits bekannt, jeweils auf einer Spulenhülse mehrere Einzelwickel gleichzeitig nebeneinander, aber durch Zwischenraum voneinander getrennt aufzuwickeln.
Demgegenüber befaßt sich die Erfindung mit der Herstellung eines Doppelwickels, welcher zwei auf einer Spulenhülse nebeneinander aufgebaute Einzelwickel derart in sich vereinigt, daß die Einzelwickel ohne Zwischenraum und sich gegenseitig mit gleicher bzw. entsprechender Anlagefläche berührend aneinander anliegen.
Ein derartiger Doppelwickel nutzt das Wickelvolumen der Spulenhülse voll aus. Zum anderen erfährt er durch eine solche Vereinigung der Einzelwickel eine beträchtliche Stabilisierung seines Körpers, weil sich die Kanten der Einzelwickel an der Stelle, an der sie zusammenstoßen, gegenseitig abstützen. Außerdem schließt er die Nachteile aus, die sich bei den bekannten Wickelanordnungen auf einer gemeinsamen Spulenhülse infolge des Abstandes der Einzelwickel voneinander bei der Beurteilung des Wickelaufbaus und bei der Weiterverarbeitung, beispielsweise beim Abzug über Kopf durch Abschläger, Fadenbruch u. dgl. ergeben.
Vorzugsweise besitzt der Doppelwickel gemäß der Erfindung abgeschrägte Enden. Dieser Aufbau hat den Vorzug, daß sowohl in der Berührungsebene der Einzelwickel als erfahrungsgemäß auch an den abgeschrägten Enden sogenannte Abschläger, welche bei der Weiterverarbeitung, insbesondere beim Abzug über Kopf, fast regelmäßig zu Fadenbruch führen und den kontinuierlich fortlaufenden Betrieb stören, mit Sicherheit vermieden werden.
Die zu einem Doppelwickel vereinigten beiden Einzelwickel können in bekannter Weise je nach Lage des Falles entweder bei gleichbleibender Aufwickelgeschwindigkeit sowie konstanter Changierzahl in wilder Wicklung oder aber auch bei gleichbleibender Spulendrehzahl sowie konstanter Changierzahl bzw. bei gleichbleibender Aufwickelgeschwindigkeit und fallender Changierzahl mit sich in Abhängigkeit vom wachsenden Wickel änderndem Steigungswinkel in Präzisionswindungen aufgebaut sein.
Das Verfahren zur Herstellung eines solchen Doppelwickels ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenlagen, welche beim Auf-Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen eines Doppelwickels
Anmelder:
Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft, Wuppertal-Oberbarmen
Heinz Schippers, Max Feth, Remscheid-Lennep,
und Dr. Alfred Ebert, Wassenberg (Kr. Heinsberg), sind als Erfinder genannt worden
wickeln der beiden in bekannter Weise mit Abstand voneinander längs der Spulenhülse hin- und herbewegten Fäden für sich entstehen, am Ende eines jeden Innenhubes abwechselnd bis an die jeweils danebenliegende andere Lage herangeführt werden, wobei sie in einer um die Wickelachse gebildeten ebenen oder gekrümmten Rotationsfläche aneinanderstoßen. Das Verfahren eignet sich besonders für das Aufwickeln sehr feiner frisch gesponnener endloser Kunstfäden, z. B. Monofilfäden, da man hier infolge der großen Lauflängen auf übergroße Wickelgewichtseinheiten verzichtet und andererseits zwecks Ausnutzung der Kapazität der Spinnstelle danach trachtet, gleichzeitig zwei Gespinste nebeneinander auf eine Spulenhülse zu bringen. Während bei den bekannten Verfahren aber die Einzelwickel durch Zwischenraum voneinander getrennt nebeneinanderliegen, werden nach der Erfindung die Fäden in Erkenntnis der hierdurch erreichbaren Raumausnutzung der Spulenhülse sowie des stabilen Aufbaus und der positiven Ablaufeigenschaften des Doppelwickels unmittelbar aneinandergelegt. Ein weiterer Anreiz zur Anwendung des Aufwickelverfahrens beim Spinnen von synthetischen Kunstfäden besteht darin, daß es, zumal bei Aufbau des Doppelwickels mit abgeschrägten Enden, eine langsame Changierung gestattet, wodurch die sonst mit einer schnelleren Changierung verbundenen Changierstöße, welche den Titer und die nachfolgende Verstreckung des empfindlichen Spinngutes beeinflussen können, vermieden werden. Eine langsame Changierung setzt aber einen stabilen Wickelaufbau
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voraus, der bei dem Doppelwickel nach der Erfindung, zumal als Bicone, gewährleistet ist.
Die Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Doppelwickeln gemäß der Erfindung ist nach gewissen Änderungen mittels bekannter Spulmaschinen möglich. Es bedarf hierzu im wesentlichen nur entsprechender Änderungen an deren Fadenverlegeeinrichtungen. Bei diesen wird bekanntlich die Verlegung der auf verschiedenen Spulstellen aufzuwickelnden
welches auf einen Doppelwickel arbeitet, mittels einer gemeinsamen Leitschiene derart zu kuppeln, daß sich die Hubwege des Fadenführerpaares bei zunehmender Verkürzung stets an den einander zugekehrten Um-5 kehrstellen decken oder überschneiden. Zu diesem Zweck werden erfindungsgemäß die beiden Fadenführer auf der hin- und hergehenden Fadenführerstange im Abstand von etwa der halben Doppelwickellänge angeordnet und mit ihrem Steuerschenkel
Fäden mittels hin- und herbewegter, von einer um- io über ein hieran sitzendes Führungsglied, beispielslaufenden Steuerkurve angetriebener Fadenführer be- weise einen Gleitstein, mit der beiden gemeinsamen, wirkt. Dabei können diese Fadenführer jeweils für schwenkbaren, beispielsweise als Kulisse ausgebildesich oder über eine Stange bzw. ein Gestänge gleich- ten Leitschiene gekuppelt, so daß sie beide gleichzeitig zu mehreren bewegt werden. Außerdem gibt es zeitig und entsprechend der jeweiligen Steuerstellung umlaufende Fadenführungsmittel, bei denen mehrere 15 der Leitschiene auf der sie bewegenden Fadenführer-Fäden gleichzeitig in entsprechenden Kurvennuten stange auswärts bzw. einwärts verstellt werden. Dabei einer Trommel oder nebeneinanderliegender Scheiben liegt die Drehachse der Leitschiene, um welche diese geführt und hin- und herbewegt werden. Bei allen in Abhängigkeit vom wachsenden Wickel ihre Steuerdiesen Vorrichtungen ist in den bekannten Aufwickel- schwenkbewegung ausführt, erfindungsgemäß achsmaschinen der Abstand zweier Fadenführungsmittel 20 gleich mit den Achsen der Steuerschenkelführungsvoneinander wesentlich größer als die Länge eines glieder beider Fadenführerhebel an ihrem gemein-Einzelwickels. samen Umkehrpunkt. Durch diese Maßnahmen ist es
Demgegenüber kommt es bei einer Wickelvorrich- möglich, auf einfache Weise und gegebenenfalls unter tung zum Herstellen eines Doppelwickels gemäß der geringer Änderung vorhandener Maschinen zwei Erfindung darauf an, daß die beiden Fadenführer im 25 Fäden gleichzeitig nebeneinander zu einem zwei Abstand etwa einer halben Doppelwickellänge von- Einzelwickel in sich vereinigenden Doppelwickel mit einander angeordnet und gekuppelt sind und ihre
Hubwege am Ende eines jeden Innenhubes einen gemeinsamen gleichen Umkehrpunkt besitzen oder aber
ihre Hubwege am Ende eines jeden Innenhubes sich 30
abwechselnd um ein gleichbleibendes bzw. gesteuertes
Maß überschneiden, um die Nacheilung des Fadens
zwischen dem Ablaufpunkt am Fadenführer und Auflaufpunkt am Wickel auszugleichen. Bei einer Präzisionswicklung muß die Überschneidung der Hubwege 35 dungsgemäß vorgeschlagen, die Drehachse der Leitanden einander zugekehrten Umkehrstellen im jeweils schiene parallel zu den Achsen der Steuerschenkelerforderlichen, vom wachsenden Wickel und damit führungsglieder in der Ebene anzuordnen, welche vom sich mindernden Verlegungswinkel abhängigen senkrecht zur Wickelachse durch die Mitte der Über-Maße erfolgen. Die Kupplung kann z. B. bei hin- und schneidungsstrecke der Hubwege beider Steuerherbewegten Fadenführern über eine Stange und bei 40 Schenkelführungsglieder geht. Man kann die Hubwege umlaufenden Fadenführungsmittem über die Trommel des Fadenführerpaares sich an diesen Umkehrstellen oder Antriebswelle erfolgen. Bei Verwendung um- aber auch dadurch überschneiden lassen, daß die die laufender Fadenführungsmittel mit zwei Kurvennuten Fadenführer tragenden Schenkel der Fadenfuhrerzum Hin- und Herbewegen der beiden Fäden müssen hebel in Richtung gegeneinander eine Auslenkung dementsprechend die Hubwege der Kurvennuten so 45 aufweisen, welche einstellbar bzw. in Abhängigkeit angeordnet sein, daß die eine gegenüber der anderen vom wachsenden Wickel verstellbar ist. Das Maß für im Abstand der halben Doppelwickellänge axial versetzt oder aber versetzt und verdreht angeordnet ist,
damit sich die Hubwege am Ende eines jeden Innenhubes decken oder überschneiden. Es ist auch denk- 50
bar, die beiden Fadenführer des Fadenführerpaars
einzeln für sich mittels besonderer Changierkurven
anzutreiben. In einem solchen Falle kann sich der
Abstand der Fadenführer gegenüber dem vorgeschlagenen Maß ändern.
Zum Herstellen von konischen Wickeln sind bereits
Verlegevorrichtungen mit einem hin- und herbewegten
Fadenführerhebel und einer Steuervorrichtung vorgeschlagen worden, welche den Fadenführer an dem
ihn bewegenden, hin- und hergehenden Glied mittels 60 Arbeitsweise einer in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser ge- schaulicht, steuerten Leitschiene aus- und einwärts verstellt, um Der in Fig. 1 dargestellte Doppelwickel mit ab-
die Länge des Hubes zu verändern. Diese bekannten geschrägten Enden, welcher zwei auf der Spulen-Vorrichtungen lassen sich aber nicht ohne weiteres hülse 1 ohne Zwischenraum nebeneinander aufgebaute zur Herstellung eines zwei Einzelwickel in sich ver- 65 Einzelwickel 2 und 3 in sich vereinigt, unterscheidet einigenden Doppelwickels verwenden. Es bedarf sich von dem in Fig. 2 dargestellten Doppelwickel hierzu einer besonderen Fadenführervorrichtung, die dadurch, daß die übereinanderliegenden Fadenlagen im wesentlichen darin besteht, das Fadenführerpaar, der beiden Einzelwickel im einen Fall in einer senk
abgeschrägten Enden so aufzuwickeln, daß die Fadenlagen der Einzelwickel in einer um die Wickelachse gebildeten Rotationsfläche aneinanderstoßen.
Um hierbei auch eine Nacheilung des Fadens zwischen dem Ablaufpunkt am Fadenführer und Auflaufpunkt am Wickel, insbesondere an den einander zugekehrten Umkehrstellen der Hubwege des Fadenführerpaares, auszugleichen, wird weiterhin erfinden Fadenführerhub setzt sich somit üblicherweise aus der halben Doppelwickellänge zuzüglich des doppelten Betrages der Auslenkung zusammen.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch in mehreren Beispielen dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 und 2 je einen Doppelwickel mit abgeschrägten Enden im Schnitt,
Fig. 3 eine Spinnstelle mit zwei Spulköpfen und 55 entsprechender Fadenverlegevorriehtung zur Herstellung von Doppelwickeln mit abgeschrägten Enden,
Fig. 4 bis 6 Einzelheiten dieser Fadenverlegevorriehtung,
Fig. 7 und 8 je ein Steuerschema, welches die der Fadenverlegevorriehtung veran-
5 6
recht zur Wickelachse liegenden Ebene und im Fadenführer 17 und 18, so daß auch diese mit ihrem
anderen Fall in einer Kegelstumpffläche zusammen- Fadenführerhebel 27 und 28 auf der sie bewegenden,
stoßen. Die Fig. 3 bis 6 behandeln die Herstellung hin- und hergehenden Fadenführerstange 23 zu-
eines Doppelwickels nach Fig. 1. nehmend im Sinne einer Hubverkürzung verstellt
In Fig. 3 ist schematisch eine Spinnstelle dargestellt, 5 werden. Dabei liegt die Drehachse 36 der Leitschiene bei welcher die Fäden 4, 5 und 6, 7 nach dem Ver- 35 achsgleich mit der Achse der Steuerschenkellassen des Spinnschachtes 8 über die vorzugsweise führungsglieder beider Fadenführer an der Stelle, an einzeln angetriebenen Lieferwalzen 9 und 10 der aus welcher sich diese bei ihrer changierenden Hin- und zwei fliegend gelagerten Spulköpfen bestehenden Auf- Herbewegung abwechselnd am Ende jedes Hubes wickelvorrichtung zugeführt werden. Dementsprechend io decken. Diese Stelle ist in den Fig. 4 und 5 durch sind die beiden Spulenhülsen 1 und 1' mit dem einen einen Hinweispfeil gekennzeichnet und liegt am Ende Ende ihres Trägers 11 bzw. 12 jede für sich an einem der nach rechts gehenden Changierbewegung, so daß um die Achse 13 schwenkbaren Spulenträgerarm 14 zu diesem Zeitpunkt der Fadenführer 18 mit Steuerbzw. 15 gelagert und werden gemeinsam durch die Schenkelführungsglied 34 (Fig. 6) achsgleich mit der Treibwalze 16 in Drehung versetzt. Jeder Spulenhülse 15 Drehachse 36 liegt, während am Ende der folgenden, werden zwei Fäden zugeführt, die mittels einer be- nach links gehenden Changierbewegung dieser Fadensonderen Verlegeeinrichtung so geführt werden, daß führer 18 in die gestrichelt dargestellte Stellung rückt auf jeder Spulenhülse ein Doppelwickel gemäß der und der andere Fadenführer 17 die bisher vom Erfindung entsteht. Im dargestellten Beispiel besteht Fadenführer 18 innegehabte Stellung einnimmt und die Verlegeeinrichtung aus paarweise einander zu- ao nun seinerseits mit seinem Steuerschenkelführungsgeordneten Fadenführern 17 und 18 sowie 19 und 20, glied 33 (Fig. 6) achsgleich mit der Drehachse 36 welche an einer in den Lagern 21 und 22 hin- und liegt. Die Auswanderung der Leitschiene 35 in Abhergehenden Fadenführerstange 23 angeordnet sind hängigkeit vom wachsenden Wickel und die damit und mit dieser in bekannter Weise mittels einer um- verbundene Steuerung der Fadenführerverschwenlaufenden Nutentrommel 24, in deren Kurvennut 25 25 kung, bei welcher sich beide Fadenführer 17 und 18 das an der Fadenführerstange 23 sitzende Führungs- abwechselnd am Ende jedes Hubes an der einander glied 26 eingreift, bewegt werden. Bei Reihenanlagen zugekehrten Umkehrstelle der Hubwege decken, zeigt kann die hin- und hergehende Fadenführerstange Fig. 4 zu Beginn des Wickelvorganges und Fig. 5 zu über mehrere Spulköpfe bzw. Spinnstellen führen. Ende desselben.
Die Fadenführer sind, wie in den Fig. 4 und 5 in 30 In Fig. 6 sind die eigentlichen Fadenführungsgrößerem Maßstab dargestellt ist, als Winkelhebel schenkel 44 bzw. 45 der Fadenführer 17 bzw. 18 in ausgebildet, deren einer Schenkel 27 bzw. 28 als Richtung gegeneinander ausgelenkt. Man erreicht eigentlicher Fadenführer und deren anderer Schenkel hierdurch, wie schematisch in Fig. 7 dargestellt ist, 29 bzw. 30 als Steuerglied dient und die an der Stelle, eine Überschneidung des Fadenführerhubes an den an welcher sich ihre beiden Schenkel treffen, jeweils 35 einander zugekehrten Umkehrstellen. Während der paarweise und im Abstand der halben mittleren Fadenführungsschenkel 28 in der in Fig. 4 am Ende Doppelwickellänge auf der Fadenführerstange 23 bzw. eines Changierhubes dargestellten Stellung am Ende auf hierauf ver-und feststellbaren Tragarmen 31 bzw. des nächsten Changierhubes vom Fadenführungs-32 schwenkbar gelagert sind. Die Steuerschenkel 29 schenkel 27 genau überdeckt wird, überschneiden sich und 30 des Fadenführerpaares 17, 18 sind mittels 40 die Wege der Fadenführer 44 und 45 in Fig. 7 um hieran sitzender, als Bolzen, Rolle, Gleitstein od. dgl. das doppelte Maß der Auslenkung, welches so beausgebildeter Führungsglieder 33 und 34 (Fig. 6) ge- messen ist, daß es die Nacheilung des Fadens zwimeinsam mit der beispielsweise als Kulisse angeord- sehen dem Ablaufpunkt am hin- und hergehenden neten schwenkbaren Leitschiene 35 gekuppelt, in oder Fadenführer und Auflaufpunkt am Wickel ausgleicht, an welcher die Steuerschenkelführangsglieder derart 45 Die Stellung der Leitschiene 35 zu Beginn des Wickelangreifen, daß sie zwangläufig jeder Lageänderung Vorganges ist mit 46 und zum Ende mit 47, und die der Leitschiene folgen. Die Leitschiene 35 ist mittels theoretische Auflauflinie am Wickel ist mit 48 beder Drehachse 36 auf dem Träger 37 (Fig. 6), welcher zeichnet. Um das Maß der Auslenkung der Fadenam Maschinengestell (nicht dargestellt) und hier ge- führer im Bedarfsfalle verändern zu können, ist vorgebenenfalls ver- und feststellbar angeordnet ist, 50 gesehen, den Fadenführungsschenkel verstellbar einschwenkbar gelagert und wird (in Fig. 6 gegenüber zurichten.
Fig. 4 und 5 der Anschaulichkeit wegen in spiegel- Für den Aufbau eines Doppelwickels in Präzisionsbildlicher Darstellung) an ihrem einen Ende mittels wicklung, bei der sich der Verlegungswinkel mit eines Hebels in Abhängigkeit vom wachsenden Wickel wachsendem Wickel vermindert, muß, wie in Fig. 8 verschwenkt. Zu diesem Zweck ist der bei 38 am 55 schematisch dargestellt ist, die Überschneidung der Maschinengestell gelagerte Hebel 39 beispielsweise als Fadenführerhubwege an den einander zugekehrten Winkelhebel angeordnet, dessen eines abgebogenes Umkehrstellen mit einer Veränderung der Faden- und als Gabel ausgebildetes Schenkelende 40 mittels führerstellung verbunden sein, um die Fäden jeweils eines Kurvenstücks 41 geführt wird, welches am unter Berücksichtigung des Nachlaufs an den gleichen Spulenträgerarm 14 sitzt und mit diesem mit wachsen- 60 Umkehrpunkten abzulegen. Zu diesem Zweck wird dem Wickel um die Achse 13 ausschwenkt, und die Drehachse 49 der Leitschiene in die Mitte der dessen anderes, ebenfalls gabelartig ausgebildetes vorbestimmbaren Überschneidungsstrecke der Hub-Schenkelende 42 die in dem Zapfen 43 auslaufende wege beider Steuerschenkelführungsglieder 50 und 51 Leitschiene 35 führt und um deren Drehachse 36 ver- gelegt, so daß diese beim Hin- und Herbewegen den schwenkend verstellt. Mit dem Verstellen der Leit- 65 Drehpunkt um ein bestimmtes Maß überfahren und schiene 35 ändert sich zugleich auch die jeweilige damit auch die eigentlichen Fadenführerschenkel 52 Steuerstellung bzw. der Steuerweg der mit der Leit- und 53 in die jeweils erforderliche Endstellung schiene gekuppelten Steuerschenkel 29 und 30 der bringen. Aus dem erforderlichen Maß der Über-
schneidung ergibt sich, ob der den Fadenführer tragende Schenkel der Fadenführungshebel in der einen oder anderen Richtung ausgelenkt werden muß. Im Falle eines Drei- oder Mehrfachwickels muß die Fadenführeinrichtung um einen oder mehrere Fadenführer sinngemäß ergänzt werden.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung eines aus zwei endlosen Kunstfäden gebildeten, über Kopf abziehbaren Doppelwickels, bei dem die beiden Fäden gleichzeitig nebeneinander auf eine gemeinsame Spulenhülse gespult werden, dadurch ge kennzeichnet, daß die Fadenlagen, welche beim Aufwickeln der beiden mit Abstand voneinander längs der Spulenhülse hin- und herbewegten Fäden für sich entstehen, am Ende eines jeden Innenhubes abwechselnd bis an die jeweils danebenliegende andere Lage herangeführt werden, wobei sie in einer um die Wickelachse gebildeten ebenen oder gekrümmten Rotationsfläche aneinanderstoßen.
2. Wickelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 unter Verwendung von hin- und herbewegten oder umlaufenden Fadenführern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fadenführer (17, 18) im Abstand etwa einer halben DoppelwickeUänge voneinander angeordnet und gekuppelt (23, 31, 32) sind und ihre Hubwege am Ende eines jeden Innenhubes einen gemeinsamen gleichen Umkehrpunkt besitzen.
3. Wickelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 unter Verwendung von hin- und herbewegten oder umlaufenden Fadenführern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fadenführer (17, 18) im Abstand etwa einer halben Doppelwickellänge voneinander angeordnet und gekuppelt (23, 31, 32) sind und ihre Hubwege am Ende eines jeden Innenhubes sich abwechselnd um ein gleichbleibendes bzw. gesteuertes Maß (50, 51) überschneiden.
4. Wickelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung eines Doppelwickels mit abgeschrägten Enden unter Verwendung einer mehrere schwenkbare Fadenführerhebel hin- und herbewegenden Changiereinrichtung sowie einer in Abhängigkeit vom wachsenden Wickel gesteuerten Leitschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fadenführer (17,18) auf der hin- und hergehenden Fadenführerstange (23) im Abstand von etwa der halben Doppelwickellänge angeordnet und mit ihrem Steuerschenkel (29,30) über ein hieran sitzendes Führungsglied (33,34) mit der beiden gemeinsamen, schwenkbaren Leitschiene (35) gekuppelt sind.
5. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (36) der Leitschiene (35) achsgleieh mit den Achsen der Steuerschenkelführungsglieder (33, 34) beider Fadenführerhebel (17,18) an ihrem gemeinsamen Umkehrpunkt angeordnet ist.
6. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (36) der Leitschiene (35) parallel zu den Achsen der Steuerschenkelführungsglieder (33, 34) in der Ebene angeordnet ist, welche senkrecht zur Wickelachse durch die Mitte (49) der Überschneidungsstrecke (50, 51) der Hubwege beider Steuerschenkelführungsglieder (33, 34) geht.
7. Wickelvorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fadenführer (17, 18) tragenden Schenkel (44, 45) der Fadenführerhebel (27, 28) in Richtung gegeneinander eine Auslenkung aufweisen, welche einstellbar und in Abhängigkeit vom wachsenden Wickel verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 813 522;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1752 102;
britische Patentschrift Nr. 796 060.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©309 577/121 4.63
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