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DE1147002B - Zahnaerztliches Bohrhandstueck - Google Patents

Zahnaerztliches Bohrhandstueck

Info

Publication number
DE1147002B
DE1147002B DES58015A DES0058015A DE1147002B DE 1147002 B DE1147002 B DE 1147002B DE S58015 A DES58015 A DE S58015A DE S0058015 A DES0058015 A DE S0058015A DE 1147002 B DE1147002 B DE 1147002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handpiece
turbine
turbine blades
blades
drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58015A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-August Behne
Dipl-Ing Wilhelm Seegers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
Priority to DES58015A priority Critical patent/DE1147002B/de
Publication of DE1147002B publication Critical patent/DE1147002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/05Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with turbine drive

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Zahnärztliches Bohrhandstück Die Erfindung bezieht sich auf ein zahnärztliches Bohrhandstück mit einem im Kopfteil angeordneten Einspannteil für das Werkzeug, einer eingebauten Schaufelradturbine für den Antrieb des Werkzeugs und einer Einströmdüse für ein durch den Handstückkörper dem Turbinenläufer in tangentialer Richtung zuzuführendes gasförmiges Druckmittel, z. B. Druckluft.
  • Infolge der außerordentlich hohen Drehzahl der Turbine wird ein Pfeifgeräusch erzeugt, das namentlich von sensiblen Patienten als sehr unangenehm empfunden wird. Verursacht wird das Pfeifgeräusch dadurch, daß die in das die Turbine enthaltende Gehäuse eintretende Luft durch die Turbinenschaufeln zerhackt und auf diese Weise zum Schwingen gebracht wird. Die Frequenz des Pfeifgeräusches ergibt sich aus der Drehzahl der Turbine und der - Schaufelzahl des Turbinenläufers, während die Lautstärke (Schalldruck) abhängig ist von der Form der Turbinenschaufeln und von der Anordnung der Einströmdüse relativ zu den Turbinenschaufeln.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß beim Vorübergleiten einer Schaufelkante vor der Ausströmöffnung der Düse die Amplitude der Luftschwingung stark anwächst, um dann in dem Bereich der auf die Schaufelkante folgenden Schaufelöffnung wieder abzufallen. Bei einer derartigen Anordnung ist der Oberdeckungsgrad der einzelnen Amplituden sehr klein, so daß sich sehr große Amplituden und damit ein großer Schalldruck ergeben.
  • Die Erfindung bringt eine Lösung, durch die das Pfeifgeräusch mit verhältnismäßig geringem Aufwand herabgesetzt wird. Gemäß der Erfindung besitzt die Einströmdüse eine Ausströmöffnung, die sich mindestens über zwei benachbarte Turbinenschaufeln erstreckt, wobei die Achse der Einströmdüse unter einem Winkel gegen die Turbinenschaufeln gerichtet ist, derart, daß das durch die umlaufenden Schaufeln entstehendePfeifgeräusch vermindert wird. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann für den Abfluß des wesentlichen Teiles des entspannten Druckmittels eine im Handstück und in einem an das Handstück anschließenden flexiblen Leitungsstück untergebrachte Rückführleitung vorhanden sein, die zu einer an oder nahe dem Ende des flexiblen Leitungsstücks angeordneten Ausströmöffnung führt.
  • Zum Stande der Technik sei noch bemerkt, daß eine Druckluftturbine zum Antrieb von Schleifscheiben bekannt ist, bei der eine ähnliche Anordnung der Luftzuführung vorhanden ist. Es handelt sich jedoch um eine Radialturbine, bei der der Turbinenläufer mit zwei Ringen von je zwanzig Druckkanälen versehen ist, von denen der eine senkrecht zur Achse, der andere unter einem gewissen Winkel steht, um möglichst viel Druckluft von außen radial zuführen und axial abführen zu können, also eine Turbine, bei der das durch vorliegende Erfindung angegriffene Problem überhaupt nicht auftreten kann. Dasselbe trifft für ein vorbekanntes hydraulisch angetriebenes Bohrhandstück zu, bei dem das Treibwasser aus einem größeren Behälter von einer Pumpe in das Handstück gedrückt und wieder zum Behälter zurückgebracht wird.
  • Einzelheiten der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung in Fig. 1 bis 4 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es veranschaulicht Fig. 1 ein Winkel-Bohrhandstück in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil des Handstückes nach Linie II-II, Fig. 3 einen Axialschnitt der Fig. 2 nach Linie 111-111, Fig. 4 einen Schnitt der Fig. 3 nach Linie IV-IV.
  • Das Bohrhandstück gemäß Fig. 1, das als Winkelstück ausgebildet ist, weist einen Kopfteil 1 auf, der über ein stielartiges Zwischenstück 2 mit dem Handstückkörper 3 verbunden ist, durch den hindurch Kanäle für Druckluft und Druckwasser geführt sind.
  • Ein mittels einer Kupplungsvorrichtung 4 mit dem Handstückkörper gekuppeltes flexibles Leitungsstück 5 enthält Druckmittelleitungen von bzw. zu den Druckmittelbehältern.
  • Der Handstückkopf 1 weist gemäß Fig. 3 ein topfartiges Gehäuse 6 mit einem dem Gehäuseinnern angepaßten buchsenartigen Teil 7 auf. In den Handstückkopf ist eine Luftturbine 8 eingebaut, die mittels zweier Kugellager 9, 10 frei tragend gelagert ist. Die beiden Kugellager sind einseitig auf der Turbinenwelle 11 angeordnet und in eine aus Kunststoff oder Metall bestehende Buchse 12 eingepreßt Zwischen den beiden äußeren Laufringen der Kugellager ist ein Distanzring 13 angeordnet. Die Buchse 12 und das Gehäuse 1 sind mittels Gewinde 14 miteinander verschraubt. Hierdurch ergibt sich eine leichte Austauschbarkeit der Turbine und deren Lagerungsteile. Die Turbinenwelle 11 besitzt eine zentrische Bohrung, in die ein buchsenartiges Halterungsglied 15 für das Werkzeug 16 einsetzbar ist.
  • Die Antriebsturbine weist einen trommelartigen Läufer 17 mit auf dem Trommelmantel angeordneten Turbinenschaufeln 18 auf, die unter einem Winkel gegenüber den achsparallelen Mantellinien nach Art einer Schrägverzahnung in Schrägstellung angeordnet sind. Die Trommelschaufeln können etwa in der in Fig. 2 veranschaulichten Form durch Ausfräsung zwischen zwei benachbarten Zähnen gebildet sein. Die Zuführung des Druckmittels, z. B. Druckluft, erfolgt mittels einer durch den Schlauch 5 hindurchgeführten Leitung 19, die mit einer in dem stielartigen Teil 2 angeordneten Bohrung 20 verbunden ist, an die sich ein düsenartiger Teil 21 anschließt. Durch die Einströmdüse 21 wird die Druckluft unter einem Winkel gegen die Turbinenschaufeln herangeführt. Die Einströmöffnung 22, die sich in der inneren Wandung des buchsenartigen Teils 7 befindet, ist derart ausgebildet, daß sie sich in Drehrichtung der Turbine stets über wenigstens zwei benachbarte Turbinenschaufeln, z. B. im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die Turbinenschaufeln 18', erstreckt. Auf diese Weise ist erreicht, daß wenigstens zwei Turbinenschaufeln gleichzeitig von dem Antriebsluftstrom beaufschlagt werden. Während bei einer Anordnung, bei der jeweils nur eine Turbinenschaufel mit achsparalleler Schaufelkante an der Einströmöffnung vorübergleitet, sich die durch das Zerhacken des Luftstromes ergebenden Amplituden der Luftschwingung nur in einem verhältnismäßig geringen Grade überdecken, so daß sich sehr große Amplituden ergeben, werden bei einer Anordnung, bei der wenigstens zwei achsparallel angeordnete Turbinenschaufeln in Drehrichtung der Turbine von der Einströmöffnung überdeckt sind, die Spitzenwerte des Schalldruckes beim Vorbeistreifen der Schaufelaußenkanten an der Einströmöffnung herabgedrückt, da der Überdeckungsgrad der Schwingungsamplituden vergrößert wird. Bei einer Anordnung, bei der, wie im Fall des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels, die Schaufeln unter einem Winkel gegen die Mantellinien nach Art schrägverzahnter Zahnräder in Schrägstellung angeordnet sind, wird die augenblickliche Amplitudenspitze beim Vorbeistreifen der Schaufelaußenkante zeitlich unterteilt und abgebaut, wodurch eine weitere Verringerung des Geräuschpegels der Turbine erzielt wird.
  • Die Antriebsluft, die mit einem Ölnebel versetzt der Turbine zugeführt wird, wird nach Entspannung an den Turbinenschaufeln zu einem Teil über die Kugellager geführt, deren Schmierung durch den Ölnebel bewirkt wird, und kann durch einen zwischen der Turbinenwelle 11 und der Stirnwand 12' der Buchse 12 vorgesehenen Ringspalt 23 austreten, wobei der Austrittsquerschnitt des Ringspaltes so gerichtet ist, daß die ausströmende Luft auf den Kopf des Werkzeuges 16 auftrifft und auf diese Weise die Kühlung des Werkzeuges und der Behandlungsstelle bewirkt. Es ist ferner eine Leitung 24 im Innern des Handstückes vorgesehen, durch welche Druckwasser zugeführt wird, das aus einer Ausströmdüse 25 in Richtung auf den Bohrkopf austreten kann. Durch die Rotation des Bohrkopfes in Verbindung mit dem diesem zugeführten Teil der abströmenden Antriebsluft wird ein sprayartiges Wasser-Luft-Gemisch für die Kühlung einerseits des Bohrers und andererseits der Bohrstelle erzeugt. Die Zuführungsleitung für das Druckwasser ist ebenfalls durch das flexible Leitungsstück 5 hindurch zu einem Druckwasserbehälter geführt.
  • Der restliche, größere Teil der entspannten Antriebsluft wird aus dem Innenraum des Handstückkopfgehäuses über eine in Fig. 3 gestrichelt angedeutete Ausströmöffnung 26 in der Buchse 7 zu einem im Handstück angeordneten Sammelkanal 27 und über eine durch das flexible Leitungsstück 5 hindurchgeführte Rückführleitung zu einer am Ende des flexiblen Leitungsstückes oder nach diesem Ende angeordneten Ausströmöffnung geführt. Die Rückführung des Luftstromes wirkt sich in vorteilhafter Weise hinsichtlich des Pfeifgeräusches der Turbine aus, da durch die verhältnismäßig lange Rückführleitung die Luftschwingungen gedämpft und das Pfeifgeräusch noch weiter herabgesetzt wird.
  • Die Leitungen für die Druckluft- undDruckwasserführung können in einem gemeinsamen Schlauch, wie in Fig. 1 durch den Schlauch 5 angedeutet ist, untergebracht sein, statt dessen kann indes auch ein Mehrkanalschlauch vorgesehen sein, der mit dem Handstückkörper 3 kuppelbar ist und dessen Leitungen mit beispielsweise in dem Teil 2 des Handstückes angeordneten Bohrungen verbindbar sind.
  • Bei einer Anordnung mit trommelartigem Turbinenläufer und auf dem Trommelmantel unter einem Winkel gegen die Mantellinien nach Art einer Schrägverzahnung in Schrägstellung angeordneten Turbinenschaufeln wird der Anstellwinkel so gewählt, daß das Drehmoment einen optimalen und der Axialschub einen entsprechend geringen Wert besitzt. Gegebenenfalls können die Turbinenschaufeln nach Art einer Winkelverzahnung angeordnet sein, wobei die Einströmdüse den abgewinkelten Schaufelteilen derart zugeordnet ist, daß diese jeweils gleichmäßig durch das Antriebsmittel beaufschlagt werden.
  • Im Rahmen der Erfindung können die Turbinenschaufeln anstatt auf dem Trommelmantel auf einer Stirnseite des Turbinenläufers angeordnet sein, wobei die Schaufelkanten nach Radien zur Mittelachse hin gerichtet sind. Auch in diesem Falle kann eine Änderung des Anstellwinkels der Turbinenschaufeln, und zwar in diesem Falle in bezug auf die Radien, durchgeführt werden, wobei die obenerwähnten Verhältnisse bezüglich des Drehmomentes und der Anstellwinkel zu berücksichtigen sind.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Zahnärztliches Bohrhandstück mit einem im Kopfteil angeordneten Einspannteil für das Werkzeug, einer eingebauten Schaufelradturbine für den Antrieb des Werkzeugs und einer Einströmdüse für ein durch den Handstückkörper dem Turbinenläufer in tangentialer Richtung zuzuführendes gasförmiges Druckmittel, z. B.

Claims (4)

  1. Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß die Eiqströmdüse eine Ausströmöffnung hat, die sich mindestens über zwei benachbarte Turbinenschaufeln erstreckt, und daß die Achse der Einströmdüse unter einem Winkel gegen die Turbinenschaufeln gerichtet ist, derart, daß das durch die umlaufenden Schaufeln entstehende Pfeifgeräusch vermindert wird.
  2. 2. Bohrhandstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenschaufeln auf dem Mantel des trommelförmigen Turbinenläufers unter einem Winkel gegen die achsparallelen Mantellinien nach Art einer Schrägverzahnung angeordnet sind.
  3. 3. Bohrhandstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Abfluß des wesentlichen Teiles des entspannten Druckmittels eine im Handstück und in einem an das Handstück anschließenden flexiblen Leitungsstück untergebrachte Rückführleitung vorhanden ist, die zu einer an oder nahe dem Ende des flexiblen Leitungsstückes angeordneten Ausströmöffnung führt.
  4. 4. Bohrhandstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Zuführ- und Rücührleitungen für das Druckmittel in einem Mehrkanalschlauch angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1103140; USA.-Patentschrift Nr. 2 799 934.
DES58015A 1958-04-26 1958-04-26 Zahnaerztliches Bohrhandstueck Pending DE1147002B (de)

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DES58015A DE1147002B (de) 1958-04-26 1958-04-26 Zahnaerztliches Bohrhandstueck

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DE1147002B true DE1147002B (de) 1963-04-11

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2697746A1 (fr) * 1992-11-11 1994-05-13 Buermoos Dentalwerk Instrument dentaire à turbine à canal annulaire.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1103140A (fr) * 1953-05-22 1955-10-31 Ulvsunda Verkst Er Aktiebolag Dispositif de commande d'arbres à grande vitesse
US2799934A (en) * 1955-12-01 1957-07-23 Bowen & Company Inc Dental drill

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