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DE1098162B - Zahnaerztliches Bohrhandstueck - Google Patents

Zahnaerztliches Bohrhandstueck

Info

Publication number
DE1098162B
DE1098162B DES63122A DES0063122A DE1098162B DE 1098162 B DE1098162 B DE 1098162B DE S63122 A DES63122 A DE S63122A DE S0063122 A DES0063122 A DE S0063122A DE 1098162 B DE1098162 B DE 1098162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dental drill
drill
handpiece according
drill handpiece
annular groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63122A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-August Behne
Dipl-Ing Wilhelm Seegers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
Priority to DES63122A priority Critical patent/DE1098162B/de
Publication of DE1098162B publication Critical patent/DE1098162B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/05Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with turbine drive
    • A61C1/052Ducts for supplying driving or cooling fluid, e.g. air, water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Zahnärztliches Bohrhandstück Die Erfindung bezieht sich auf die in der neueren zahnärztlichen Behandlungstechnik für den Antrieb von Bohr-u. dgl. Werkzeugen verwendeten Handstiicke, in deren abgewinkeltem Kopfteil eine in Kugellagern gelagerte Drucl ; luftturbine für 200 000 und mehr Umdrehungen pro Minute eingebaut ist. Ein Teil der Antriebsluft tritt durch das vordere Kugellager und einen zwischen der Turbinenwelle und dem Gehäuse vorhandenen ringförmigen Spalt zum Bohrer und zur Behandlungsstelle hin aus. Da die dadurch erzielte Kühlung nicht ausreicht, ist außerdem eine Wasserkühlung vorgesehen. Das Druckwasser wird durch eine im Handstück liegende Leitung zugeführt und tritt aus einer am Stiel des Winkelkopfes bzw. an der Ubergangsstelle des Stieles zum Kopf angeordneten Düse zum Werkzeug hin aus. Durch die Rotation des Werkzeuges in Verbindung mit der aus dem Ringspalt ausströmenden Luft entsteht ein sprayartiges Wasser-Luft-Gemisch.
  • Diese Konstruktion hat sich dadurch ergeben, daß unbedingt vermieden werden muß, daß Wasser in die Lager der Turbinenwelle gelangt. Man hat daher die Ausströmdüse vom Kopf des Handstückes möglichst ferngehalten und weiter aus fertigungstechnischen Gründen das Wasser nur einseitig auf den Bohrer und die Behandlungsstelle ausströmen lassen, was natürlich eine ungleichmäßige Kühlung und Spülung zur Folge hat.
  • Diesem Mangel wird bei einem zahnärztlichen Bohrhandstück mit in seinem Kopfteil eingebauter Druckluftturbine für 200000 und mehr Umdrehungen pro Minute, bei dem ein Teil der Antriebsluft durch das vordere Kugellager hindurch zum Bohrer hin austritt un, außerdem eine Wasserkühlung für den Bohrer und die Behandlungsstelle vorgesehen ist, erfindungsgemäß dadurch abgeholfen, daß die die vordere Stirnfläche des Kopfteiles bildende Verschlußkappe mit einem an die Druckwasserzuleitung angeschlossenen, mit dem Werkzeugschaft koaxialen ringförmigen Kanal, insbesondere einer radial gerichteten Ringnut versehen ist, von der aus zwei oder mehr, zweckmäßigerweise gleichmäßig auf den Umkreis verteilte Bohrungen zur Stirnfläche führen. Es können außerdem von der Bodenfläche der Ringnut aus, über den ganzen Ring verteilt. Bohrungen zu einem für den Luftaustritt um die Turbinenwelle herum vorhandenen Ringkanal vorhanden sein, so daß ein Luft-Wasser-Gemisch als auf den Bohrer gerichteter ringförmiger Spray an der vorderen Stirnfläche des Winkelkopfes austritt. Durch Einkleben oder Einlöten der Verschlußkappe in das Gehäuse des Winkelkopfes kann für eine zuverlässige Abdichtung nach innen und außen gesorgt sein.
  • Die Erfindung ist mit weiteren Merkmalen nach- stehend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht des zahnärztlichen Winkelhandstückes, Fig. 2 einen axialen Längsschnitt durch den Winkelkopf, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen gleichen Ouerschnitt einer an, deren Ausführung.
  • Das zahnärztliche Bohrhandstück 1 besteht aus dem Griffteil 2, dem abgewinkelten Stiel 3 mit dem Winkelkopf 4 und dem Bohrer 5, dem die Druckwasser-und Druckluftleitungen enthaltenfden Schlauchstück6.
  • Im zylindrischen Gehäuse 7 des Winkelkopfes ist die den Bohrer 5 aufnehmernde Turbinenwelle 8 mit den Schaufeln 9 in Kugellagern 10, 11 gelagert. Das Gehäuse 7 ist vorn und hinten durch Verschlußkappen 12, 13 abgeschlossen. Die Druckluft wird der Turbine durch die Leitung 14 zugeführt und im wesentlichen durch die Leitung 15 wieder abgeleitet. Ein Teil der entspannten %reibluft tritt durch das vordere Kugellager 10, den Raum 16 und den zwischen der Turbinenwelle 8 und der vorderen Verschlußkappe 12 vorhan, denen Ringkanal 17 in Richtung zum Bohrerkopf 5 aus.
  • Die Druckwasserzuleitung 18 ist durch die Bohrung 19 mit der in die Verschlußkappe 12 radial eingefrästen Ringnut 20 verbunden, von der aus zwei oder mehrere, über den Umkreis verteilte Bohrungen 21 zur vorderen Stirnfläche der Verschlußkappe führen. Der Winkel, den die Bohrungen 21 mit der Turbinenachse bilden, kann verschieden groß sein, damit beispielsweise bei langgestrecktem Bohrerkopf alle Stellen des Kopfes möglichst gleichmäßig vom Kühlstrom getroffen werden. Auch kann der Durchmesser der Bohrungen verschieden groß sein. Auf diese Weise kann richtungs-und mengenmäßig eine optimale Kuhlung und Reinigung von Werkzeug und Behandlungsstelle bei jeder Handstückhaltung erreicht werden.
  • Die Ringnut 20 kann durch Bohrungen 22 mit dem Luftraum 16 verbunden sein, so daß ein Teil der entspannten Antriebsluft durch diese Bohrungen hindurch in die Ringnut gelangt, sich mit dem Wasser vermischt und schon als Spray aus den Bohrungen 21 austritt.
  • Eine Spray-Ausströmung kann auch dadurch erreicht werden, daß außer den Bohrungen 21 radiale Bohrungen 23 vorgesehen sind, die die Ringnut 20 gemäß Fig. 4 mit dem Ringkanal 17 verbinden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zahnärztliches Bohrhandstück mit in seinem Kopfteil eingebauter Druckluftturbine für 200000 und mehr Umdrehungen pro Minute, bei dem ein Teil der Antriebsluft durch das vordere Kugellager hindurch zum Bohrer hin austritt und außerdem eine Wasserkühlung für den Bohrer und die Behandlungsstelle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die vordere Stirnfläche des Kopfteiles bildende Verschlußkappe mit einem an die Druckwasserzuleitung angeschlossenen, mit dem Werkzeugschaft koaxialen ringförmigen Kanal, insbesondere einer radial gerichteten Ringnut (20) versehen ist, von der aus zwei oder mehr, zweckmiibigerweise gleichmäßig auf den Umkreis verteilte Bohrungen (21) zur Stirnflåche fiihren.
  2. 2. Zahnärztliches Bohrhandstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser und/oder die Winkelstellung der Bohrungen gegenüber der Achse unterschiedlich sind.
  3. 3. Zahnärztliches Bohrhandstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der dem Turbinenraum abgewandten Seite des vorderenKugellagers befindlicheRaum durch zwei oder mehrere axial gerichtete Bohrungen (22) mit der Ringnut verbunden ist,
  4. 4. Zahnärztliches Bohrhandstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (20) durch zwei oder mehrere radial gerichtete Bohrungen (23) mit einem für den Luftaustritt um die Turbinenwelle herum vorhandenen Ringkanal (17) verbunden ist.
  5. 5. Zahnärztliches Bohrhandstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe mit dem Kopfteilgehäuse durch Kleben, Löten od. dgl. wasserdicht verbunden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Zeitschrift : »Zahnärztliche rundschau« vom 5. 12. 1957, S. 511.
DES63122A 1959-05-23 1959-05-23 Zahnaerztliches Bohrhandstueck Pending DE1098162B (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264682B (de) * 1962-11-07 1968-03-28 Siemens Ag Zahnaerztliches Bohrhandstueck mit Druckluftmotor
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FR2482447A1 (fr) * 1980-05-13 1981-11-20 Micro Mega Sa Tete de contre-angle
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EP1247495A3 (de) * 2001-04-02 2003-04-09 Sirona Dental Systems GmbH Zahnärztliches Instrument mit einer Düsenanordnung

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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