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DE1146534B - Bistabile Schaltung - Google Patents

Bistabile Schaltung

Info

Publication number
DE1146534B
DE1146534B DEN20375A DEN0020375A DE1146534B DE 1146534 B DE1146534 B DE 1146534B DE N20375 A DEN20375 A DE N20375A DE N0020375 A DEN0020375 A DE N0020375A DE 1146534 B DE1146534 B DE 1146534B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
state
current
tunnel
value
tunnel diode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN20375A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Cornelis Balder
Jan Te Winkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1146534B publication Critical patent/DE1146534B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/58Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being tunnel diodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/08Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using semiconductor devices
    • H03K19/10Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using semiconductor devices using tunnel diodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/313Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic
    • H03K3/315Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic the devices being tunnel diodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine bistabile Schaltung mit zwei in Reihe an eine Speisespannungsquelle geeigneten Wertes angeschlossene Tunneldioden, welche unter dem Einfluß eines Steuerstromes von einem Zustand niedriger bzw. hoher Stromleitung in einen Zustand hoher bzw. niedriger Stromleitung überführbar sind. Solche Schaltungen finden vielfach z. B. in der Rechenmaschinentechnik Anwendung.
Bei den bekannten bistabilen Schaltungen handelt es sich aber nicht um Tunneldioden mit verschiedenen Kennlinien.
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltung zu schaffen, die mit geringem Steuerstromverbrauch einen beträchtlichen Strom zuverlässig ein- und ausschalten kann, und sie weist das Kennzeichen auf, daß Tunneldioden mit ungleichen Stromspannungskennlinien verwendet werden und der Höchststromwert der einen Tunneldiode beträchtlich größer ist als der der anderen Tunneldiode und der Wert der letzteren wenigstens einige Male größer ist als der Mindeststromwert der zuerst genannten Tunneldiode.
Eine solche Schaltung hat gegenüber bekannten Schaltungen den Vorteil, daß die Linearität über ein größeres Spannungs- und Stromgebiet erhalten bleibt. Außerdem genügt bereits ein recht geringer Steuerstrom, wenn eine der Tunneldioden einen niedrigen Höchststromwert hat.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. In
Fig. 1 ist eine Schaltung nach der Erfindung, in
Fig. 2 sind Kennlinien von in dieser Schaltung verwendeten Tunneldioden, und in
Fig. 3 ist die Schaltungskennlinie der vollständigen Schaltung dargestellt.
Die Schaltung nach Fig. 1 enthält eine erste Tunneldiode 1 und eine zweite Tunneldiode 2, die in Reihe an eine Speisespannungsquelle e angeschlossen sind. Der Verbindungspunkt 3 der Tunneldioden 1 und 2 ist über einen Widerstand 4 mit einer Stromquelle z"s verbunden, durch den der Strom in den Tunneldioden auf einen gewünschten Wert eingestellt werden kann. Dem Punkt 3 werden weiterhin Steuerströme U über Trennwiderstände 5, 6 und 7 zugeführt, mittels deren die Schaltung von einem Zustand niedriger Stromleitung in einen Zustand hoher Stromleitung übergeführt werden kann. Der Steuerstrom kann die Form eines Gleichstromes oder eines Impulses haben. Im nachfolgenden wird mit U insbesondere die Abweichung des Steuerstromes von einem Leerlaufwert (der gegebenenfalls = 0 sein kann) bezeichnet. Mit Hufe eines Rückstellstromes (üblicherweise in Form eines Impulses), der über den Widerstand 8 dem Punkt 3 Bistabile Schaltung
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. Juli 1960 (Nr. 254 369)
Johannes Cornells Balder
und Jan te Winkel, Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
zugeführt wird, wird die Schaltung wieder von ihrem Zustand hoher Stromleitung in denjenigen niedriger Stromleitung zurückgeführt.
Nach der Erfindung werden ungleiche Tunneldioden verwendet. Die Kennlinien Z1 bzw. z"2 nach Fig. 2 stellen die Ströme Z1 bzw. z2 dar, welche in der Vorwärtsrichtung durch die Tunneldioden 1 und 2 als Funktion von der Spannung ν am Punkt 3 fließen. Diese Kennlinien haben einen solchen Charakter, daß der Strom bei Zunahme der Vorwärtsspannung an den Dioden steil zunimmt, dann einen Höchstwert ipi bzw. Z212 erreicht, dann allmählich auf einen Mindestwert idl bzw. Z^2 abnimmt, wobei die Dioden während dieser Strecke einen negativen Widerstand aufweisen, und schließlich wieder allmählich ansteigt. Die Biegepunkte bx und b2 in den negativen Widerstandsteilen liegen dabei gewöhnlich nahe den Höchststromwerten ipi bzw. iP2. (Da in Fig. 2 als Abszisse die Spannung ν am Punkt 3 aufgetragen ist, bedeutet eine kleine Spannung an der Diode 1, daß die Spannung ν einen der Speisespannung e nahekommenden Wert hat; eine Zunahme der Spannung an der Diode 1 bedeutet, daß die Spannung ν sich weiter nach links verschiebt.)
Durch Benutzung dieses negativen Widerstandsteiles in der Kennlinie einer Tunneldiode kann mit Hufe nur einer Tunneldiode und eines Widerstandes (der z. B. die Diode 2 ersetzt) bereits eine bistabile
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Schaltung erzielt werden. Infolge des allmählichen .'· Verlaufs des negativen Widerstandsteiles der Kennlinie, oder, mit anderen Worten, weil der Biegepunkt b dem Höchstwert ip so nahe liegt, ist ein größerer Steuerstrom notwendig, um die Schaltung von einem Zustand' geringer Stromleitung (Zustand 0) in einen Zustand hoher Stromleitung (Zustand 1) zu bringen. Ein solcher Widerstand würde in Fig. 2 nämlich der gestrichelten Linie entsprechen; die Zustände 0 und 1 würden dann den Schnittpunkten A und B dieser gestrichelten Linie mit der Kurve Z1 entsprechen, und der erforderliche Steuerstrom Z1 müßte wenigstens den durch den Pfeil angedeuteten Wert haben. Zwar würde U kleiner werden, wenn der an die Stelle der Diode 2 tretende Widerstand kleiner gewählt werden würde, d. h. die gestrichelte Linie in Fig. 2 einen steileren Verlauf hätte, aber dadurch fällt auch der Unterschied zwischen den Strömen in den Zuständen 1 und 0, also zwischen den den Punkten B und A von Fig. 2 entsprechenden Strömen ab, wobei außerdem die Zuverlässigkeit der Schaltung dann beträchtlich geringer wird, da dann die Lage des Schnittpunktes A von kleinen Toleranzen in den Kennlinien der Tunneldioden beträchtlich abhängig wird.
Die Erfindung liegt der Erfahrungsumstand zugründe, daß diese Toleranzen einen prozentuellen Charakter haben. Die Abweichungen vom Stromwert idi sind, in absolutem Sinne gemessen, beträchtlich kleiner als die vom Stromwert ipi. Es ist daher wichtig, daß bei den Zuständen 0 und 1 der Schaltung die Tunneldioden einen Strom führen, die von den Stromwerten ig, bzw. ip nur wenig abweicht.
Durch Verwendung zweier gleicher Tunneldioden kann man, wenn die Speisespannung w so niedrig gewählt werden, daß die Biegepunkte O1 und b2 der beiden Dioden einander mehr nähern, zwar eine beträchtliche Verringerung des erforderlichen Steuerstromes U erreichen, aber dadurch wird wieder beträchtlich an Zuverlässigkeit der Schaltung eingebüßt, da dann die eine Tunneldiode stets bei einem beträchtlich höheren Strom als ia betrieben wird.
Durch die besondere Wahl zweier Tunneldioden mit ungleichen Kennlinien begegnet man diesen Nachteilen. Der Höchststrom ipi der einen Tunneldiode 1 muß dabei beträchtlich größer, z. B. um einen Faktor 3 größer sein als der der anderen, wobei der zuletzt genannte Stromwert iP2 wieder um ein Vielfaches, z. B. um einen Faktor 6 größer sein muß als der Mindeststrom Ia1 der zuerst genannten Tunneldiode 1.
Auf diese Weise wird bei geeigneter Wahl der Spannung e erreicht, daß in der Kennlinie Z1 — z2 (s. Fig. 3), welche den Unterschied zwischen den Kennlinien I1 und /2 von Fig. 2 darstellt, die Krümmung des Teiles der Kennlinie Z1 links vom Biegepunkt bx von der entsprechenden Krümmung des Teiles der Kennlinie z2 um das Minimum ia2 mehr oder weniger ausgeglichen wird und trotzdem die Maxima ipi und im den durch die andere Tunneldiode fließenden Strömen ikz und ikl entsprechen, die von den Mindestwerten /^ und /^1 nur wenig abweichen. Durch geeignete Wahl des Widerstandes des Punktes 3 gegen Erde, entsprechend der gestrichelten Linie von Fig. 3, ergeben sich die beiden stabilen Einstellpunkte A und B der Schaltung, wobei für einen Übergang vom Zustand 0 (Punkt A) in den Zustand 1 (Punkt B) nur noch ein geringer durch den Pfeil angedeuteter Steuerstrom U notwendig ist. Mittels des Einstellstromes z2 kann dabei erreicht werden, daß im Zustand 0 der Ausgangsstrom Z0 der Schaltung gleich 0 ist oder einen Leerlaufwert gleich dem des Eingangsstromes (Steuerstromes) hat.
Für die Tunneldiode 1 gilt daher die Bedingung, daß das Verhältnis zwischen den Stromwerten ipi und Zd1 sehr groß ist, z. B. ungefähr 20. Eine solche Tunneldiode ergibt sich durch Verwendung einer halbleitenden Verbindung zweier symmetrisch gegenüber der IV. Gruppe im Periodischen System angeordneter chemischer Elemente, vorzugsweise GaAs.' Für die Diode 2 dagegen ist es günstig, sie auf Basis von Ge oder gewünschtenfalls Si herzustellen; in diesem Falle ergibt sich eine kleinere Toleranz für den Höchststromwert in den Kennlinien.
Die Schaltung kann durch geeignete Stromeinstellung als UND-Schaltung bzw. als ODER-Schaltung, oder im allgemeinen als Koinzidenztor verwendet werden, wozu der Strom U von mehreren mit den Widerständen 5, 6 und 7 verbundenen Eingangsquellen gemeinsam geliefert wird. Auch kann es, z. B. zur Vermeidung von Störungen, vorteilhaft sein, den Einstellstrom zs in Form von Torimpulsen zuzuführen^ wodurch die Schaltung während der Abwesenheit von Steuerimpulsen gesperrt ist.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE: ^
1. Bistabile Schaltung mit zwei in Reihe aii eine Speisespannungsquelle geeigneten Wertes angeschlossene Tunneldioden, welche unter dem Einfluß eines Steuerstromes von einem Zustand niedriger bzw. hoher Stromleitung (Zustand 0 bzw. Zustand 1) in einen Zustand hoher bzw. niedriger Stromleitung (Zustand 1 bzw. Zustand 0) überführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Tunneldioden mit ungleichen Stromspannungskennlihien verwendet werden und der Höchststromwert der einen Tunneldiode beträchtlich größer ist als der der anderen Tunneldiode und der Wert der letzteren wenigstens einige Male größer ist als der Mindeststromwert der zuerst genannten Tunneldiode.
2. Bistabile Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuerst genannte Tunneldiode auf der Basis einer Halbleiterverbindung, vorzugsweise GaAs, und die zweite auf der Basis eines Halbleiterelementes, z. B. Ge, hergestellt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 100 692;
»British Communication and Electronics«, April 1960, S. 257, Fig. 7.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 548/296 3.
DEN20375A 1960-07-29 1961-07-25 Bistabile Schaltung Pending DE1146534B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL254369 1960-07-29

Publications (1)

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DE1146534B true DE1146534B (de) 1963-04-04

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ID=19752503

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DEN20375A Pending DE1146534B (de) 1960-07-29 1961-07-25 Bistabile Schaltung

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US (1) US3229114A (de)
CH (1) CH394293A (de)
DE (1) DE1146534B (de)
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GB (1) GB908596A (de)
NL (1) NL254369A (de)

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