DE1053030B - Bistabile Kippschaltung mit einer Doppelbasisdiode - Google Patents
Bistabile Kippschaltung mit einer DoppelbasisdiodeInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
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Description
Die Erfindung betrifft bistabile Kippschaltungen und insbesondere eine bistabile Kippschaltung mit
einer Doppelbasisdiode, die besonders vorteilhafte Betriebseigenschaften zeigt.
In den deutschen Auslegesdhriften 1 047 316 und 1 041 160 sind Doppelbasisddoden beschrieben, die
aus einem Halbleiterstäbchen bestehen, bei dem normalerweise an den beiden Enden je eine ofomsehe
Elektrode und zwisahen diesen ohmschen Elektroden eine Inversionselektrode angeordnet sind. Auch in
dem im Jahre 1953 erschienenen Buch von R. F. S'hea, »Principles of Transistor Circtdts·«, S. 466
bis 470, ist die Doppelbasisdiode ausführlich als Schaltelement erörtert, und es sind darin einige Grundscihaltbilder
für bestimmte Anwendungszwecke der Doppelbasisdiode gezeigt.
In der im Jahre 1952 veröffentlichten USA.-Patentschrift 2 622 211 ist eine stabilisierte Auslöseschaltung
mit einem Transistor bekanntgeworden, die eine Diode, deren eine Elektrode mit einer Elektrode des
Transistors verbunden ist, eine Spannungsquelle, die in Reihe mit einer Impedanz parallel zur Diode an
derselben Elektrode des Transistors angeschlossen ist, und eine weitere Spannungsquelle enthält, die, mit
einem Widerstand in Reihe gesahaltet, in einer Verbindung von einer anderen Elektrode des Transistors
zur anderen Elektrode der Diode liegt, so daß ein Strom in einer bestimmten Richtung durch die Diode
hindurchgeht. Diese bekannte Schaltung hat den Nachteil, daß in ihr ein Transistor Verwendung findet. Ein
Transistor weist mindestens zwei pn-Übergänge auf, deren Herstellung einen gewissen Aufwand erfordert
und daher relativ kostspielig ist.
Es ist daher ein Ziel der Erfindung, eine stabilisierte Auslösesehaltung anzugeben, in der an Stelle
des teueren Transistors die nur einen pn-übergang enthaltende und daher in der Herstellung wesentlich
billigere Doppelbasisdiode verwendet wird.
Wenn eine Doppelbasisdiode an die Stelle eines Transistors in einer stabilisierten Auslöseschaltung
treten soll, muß die besondere Eigenart der Doppelbasisdiode mit einem einzigen pn-übergang in der
Schaltung berücksichtigt werden; dies bedeutet, daß spezielle Netzwerke gebraucht werden und ein Transistor
nicht ohne weiteres gegen, eine Doppelbasisdiode austauschbar ist. Der Ersatz des einen Schaltelementes
gegen das andere ergibt normalerweise wegen der UntersdhiediIidMceit der Charakteristiken
noch keine betriebsfähige Schaltung.
_. Gemäß der Erfindung liegt bei einer bistabilen Kippschaltung mit einer Doppelbasisdiode, die, ähnlich wie die bekannte Transistorauslöseschaltung eine Diode, deren eine Elektrode mit einer Elektrode der Doppelbasisdiode verbunden ist, eine Spannungs-Bistabile Kippschaltung
mit einer Doppelbasisdiode
_. Gemäß der Erfindung liegt bei einer bistabilen Kippschaltung mit einer Doppelbasisdiode, die, ähnlich wie die bekannte Transistorauslöseschaltung eine Diode, deren eine Elektrode mit einer Elektrode der Doppelbasisdiode verbunden ist, eine Spannungs-Bistabile Kippschaltung
mit einer Doppelbasisdiode
Anmelder:
General Electric Company, Schenectady,
N.Y. (V.St.A.)
N.Y. (V.St.A.)
ίο Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Parkstr. 13
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 27. Mai 1954
V. St. v. Amerika vom 27. Mai 1954
Vernon Paul Mathis und Jerome Joseph Suran,
Syracuse, N.Y. (V.St.A.),
sind als Erfinder genannt worden
Syracuse, N.Y. (V.St.A.),
sind als Erfinder genannt worden
quelle, die in Reihe mit einer Impedanz parallel zur Diode an dieselbe Elektrode der Doppelbasisdiode
angeschlossen ist, und eine weitere Spannungsquelle enthält, die sich, mit einem Widerstand in Reihe
geschaltet, in einer Verbindung von der anderen Elektrode der Doppelbasisdiode zur anderen Elektrode
der Diode befindet, eine dritte Spannungsquelle in Reihe mit einer Impedanz zwischen der Inversionsele'ktrode
der Doppelbasisdiode und der anderen Elektrode der Diode; die Spannung dieser dritten
Spannungsquelle ist geringer als. die der zweiten Spannungsquelle, derart, daß die Strom-Spannungs-Kennlinie
der Doppelbasisdiode einen scharfen, positiven Steilanstieg in dem Sperrgebiet des negativen
Stroms aufweist und umgekehrt in dem Übergangsbereich einen negativen Abfall zu einem Minimum
hin im Gebiet des positiven Stroms zeigt und dann langsam im Sättigungsbereioh des positiven Stroms
ansteigt; außerdem soll die erste Spannungsquelle eine größere Spannung als die zweite Quelle liefern.
Bei einer speziellen Ausführungsfοrm dieser bistabilen Kippschaltung ist die zwischen der Inversionselektrode
der Doppelbasisdiode und der anderen Elektrode der Diode liegende Impedanz aus zwei Widerständen
zusammengesetzt; der eine Widerstand wird von einem Kondensator überbrückt, während an den
Klemmen des anderen Widerstands Anschlüsse zur Einführung eines Eingangssignals vorgesehen sind.
Die Doppelbasisdiode weist in diesen Netzwerken den ungewöhnlichen und unerwarteten Vorteil auf,
daß sich eine Auslösesehaltung mit einer äußerst
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kurzen Erholungszeit ergibt, die viel kürzer als die · einer gleichwertigen Transistorschaltung ist. Außerdem
ist sie eine sehr stabile Schaltung, wenn bestimmte Beziehungen zwischen den Spannungs- und
Widerstands werten eingehalten werden.
Weitere Vorteile, Eigenschaften und Merkmale der bistabilen Kippschaltung werden in der folgenden
Beschreibung der Figuren genannt.
Fig. 1 ist ein Schaltbild, .-einer. Kippschaltung mit einer Doppelbasisdiode gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Diagramm, das die in der Schaltung nach der Fig. 1 herrschenden Strom-Spannungs-Bezichjingen
zeigt; .
Fig. 3 ist ein Schaltbild eines impulsgetasteten "Halbleiternetzwerkes mit' impulsregenerierenden
Eigenschaften und verbesserter Scharfeinstellung und Stabilisierung der Ausgangstiharakteristik.
In Fig. 1 ist ein Halbleiterkörper 10, der stangenoder stabförmig ausgebildet sein 'kann, gezeigt. Es
"kann angenommen werden, daß der Stab 10 aus N-Germanium mit einer Beimisdhung einer Donatorverunreinigung,
z. B. Phosphor, Arsen oder Antimon, besteht. An den Enden des-'S tabes 10 sind ohmsche
Elektroden 12 und "14 befestigt, die keine nennenswerten Gleichrichtereigenschaften aufweisen; sie sind
also in ihrer Leitereigensdhaft vorwiegend zweiwegig oder bilateral. Eine befriedigend arbeitende ohmsche
Elektrode kann durch Aufspritzen von Zinn entstehen. Am Stab-IO befindet sich -auch eine gleichrichtende
oder Inversionselektrode .16/ - die dadurch erhalten wird, daß man in bekannter Weise eine Akzeptorverunreinigung,
z.B. Indium, aufbringt. Zu diesem Zweck kann man sich der. zahlreichen bekannten
Verfahren zur Eindiffusion einer Akzeptorverunreinigung in den Stab bedienen.
Eine Spannungsquelle 20, z. B. eine Batterie, die eine Gleichspannung von etwa 9 Volt liefert, ist in
Reihe mit einem Widerstand 22 von etwa 1000 Ohm unter Zwischenschaltung spezieller Schaltelemente an
die ohmschen Elektroden 12. und 14 der Doppelbasisdiode 10 angeschlossen. Außerdem steht eine weitere
Spannungsquelle, z. B. eine. Batterie 19, die eine Spannung in der Größenordnung von 3 Volt liefert,
über einen Begrenzungswiderstand 18 mit der Inversionselektrode in Verbindung. Die an den ohmschen
Elektroden 12 und 14 liegende Spannung kann als »Basiszwisdhenspannung« bezeichnet werden, während
man die zwischen der Inversionselektrode 16 und der ohmschen Elektrode 14 vorhandene Spannung
»Inversionselektrodenspannung« nennt. In Fig. 1 sind die Polaritätsverihältnisse so>
gewählt, wie es für einen PrT-Halbleiter in Frage kommt. Man kann jedoch auch im Stab 10 eine Akzeptorverunreinigung und
an der Inversionselektrode 16 eine Donatorverunreinigung verwenden, so daß ein NP-Halbleiter entsteht.
In diesem Falle werden die Polaritäten der Spannungsquelle 19 und 20 umgekehrt.
Die zwischen der Batterie 20 und der ohmschen Elektrode 14 der Doppelbasisdiode eingeschalteten,
speziellen Schaltelemente enthalten eine Diode 74, deren Anode bei den Polaritätsverhältnissen nach
Fig. 1 mit der negativen Klemme der Quelle 20 ver- , bunden ist. Die Kathode der Diode 74 ist an die
ohmsche Elektrode 14 am Halbleiterstab 10 angeschlossen. Die Diode 74 ist so gepolt, daß sie der
von der Quelle 20 gelieferten Spannung ihren hohen oder Sperrwiderstand entgegensetzt.
Die Batterie 19 und der Widerstand 18 liegen in der gezeigten Polarität zwischen der Inversionselektrode 16 und der Anode der Diode 74. Die Quelle
19 ist so gepolt, daß sie bestrebt ist, die Inversionselektrode 16 positiv gegenüber der Elektrode 14 zu
machen. Die Elektrode 14 ist ebenfalls so gepolt, daß sie dem Strom in der Diode 74 einen höhen Widerstand
entgegensetzt. Eine Gleidhspannungsquelle 70 und ein Widerstand 72 überbrücken, in Reihe geschaltet,
die Diode 74. Die Quelle 70 ist so gepolt, daß der von ihr durch die Diode 74 geschickte Strom
diese in der Richtung des minimalen Widerstandes durchläuft. Die Größe des Widerstandes 72 ist so
gewählt, daß dieser Strom der Summe der in den betreffenden Schaltungszweigen fließenden Ströme
gleich ist, die den Halbleiter 10 derart beeinflussen, daß ein Strom entsteht, der dem gewünschten Maximalstrom
im Halbleiter entspricht; speziell kann für die Quelle 70 eine Spannung von 45 Volt bei einem
Wert des Widerstands 72 von 5000 Ohm gewählt werden. Aus später ersichtlich werdenden Gründen
herrschen dann besonders günstige Verhältnisse, wenn der Wert des. Widerstands 72 so gewählt ist, daß sich
eine Strom-Spannungs-Beziehung ergibt, die ungefähr gleich der im Sperrbereich an der Invers ions elektrode
16 herrschenden Strom-Spannungs-Beziehung ist.
. Die Arbeitsweise der in der Fig. 1 gezeigten Schaltung ist am besten aus Fig. 2 erkennbar. Dort ist die Strom-Spannungs-Kennlinie der Doppelbasisdiode in etwas idealisierter Form-gezeigt. Die Fig. 2 zeigt die Änderung der -zwischen der -Inversionselektrode 16 und der Basis 14 auftretenden Inversionselektrodenspann-ung-in Abhängigkeit von Änderungen in der Stromzufuhr an die Inversionselektrode, die sich z. B. durch Veränderung des Wertes des Widerstandes 18 ergeben können. Die Kurve in Fig. 2 zeigt diese Stromanderungen für eine Basiszwischenspannung von etwa 6 Volt. Wie man sieht, sind bei dieser merklichen Basiszwischenspannung für eine gegebene Spannung drei verschiedene- Stromwerte innerhalb eines charakteristischen Teiles des Arbeitsbereiches möglich.
. Die Arbeitsweise der in der Fig. 1 gezeigten Schaltung ist am besten aus Fig. 2 erkennbar. Dort ist die Strom-Spannungs-Kennlinie der Doppelbasisdiode in etwas idealisierter Form-gezeigt. Die Fig. 2 zeigt die Änderung der -zwischen der -Inversionselektrode 16 und der Basis 14 auftretenden Inversionselektrodenspann-ung-in Abhängigkeit von Änderungen in der Stromzufuhr an die Inversionselektrode, die sich z. B. durch Veränderung des Wertes des Widerstandes 18 ergeben können. Die Kurve in Fig. 2 zeigt diese Stromanderungen für eine Basiszwischenspannung von etwa 6 Volt. Wie man sieht, sind bei dieser merklichen Basiszwischenspannung für eine gegebene Spannung drei verschiedene- Stromwerte innerhalb eines charakteristischen Teiles des Arbeitsbereiches möglich.
Wie man weiterhin in Fig. 2 sieht, zeigt die Strom-Spannungs-Kennlinie im -negativen Strombereich
einen in positiver Richtung ansteigenden Abschnitt 80, der bei abnehmender Negativität des Stromes anhält.
Bei einem -bestimmten ■Stromwert knickt die Kennlinie um-und verläuft nun im Abschnitt 81 so lange
in negativer Richtung, bis der Strom einen beträchtlichen positiven Wert erreicht hat. Von da an steigt
die gestrichelte Kennlinie wieder in positiver Richtung an. Der besseren- Verständlichkeit halber sollen
die verschiedenen-Kennlinienbereiche folgendermaßen bezeichnet werden; der positive Anstieg80 links von
der Spannungsachse sei »Sperrbereich«, der links von der Spannungsachse beginnende und-bis rechts von
der Spannungsachse reichende,-abfallende Kennlinienteil-81 der »Übergangsbereidh« und der ansteigende,
gestrichelte-Kennlinienteil-im positiven -Strombereidh der »Sättigungsbereidh«. Es sei insbesondere auf den
verhältnismäßig-- geringen, gestrichelt - gezeichneten, positiven Anstieg im Sättigungsbereich hingewiesen.
Der Kurventeil 80 zeigt also die Spannungsänderung-in Abhängigkeit vom Strom im Sperrbereich,
während der Kurvenabschnitt 81-den gesamten Übergangsbereich umfaßt und sich bis zum Sättigungsbereieh
erstreckt und einen Teil dieses Bereiches einschließen kann. Am Punkt 84-der-Kurve 81 wird
jedooh der Strom in der EMctrode 14 gleich dem Strom in dem Schaltungszweig-mit der Spannungsquelle 70-und dem Widerstand 72. Steigt der nach
der Elektrode 14 gerichtete Strom weiter an, so muß dieser erhöhte Strom hauptsächlich durch den Wider-
Claims (1)
1. Bistabile Kippsdhaltung mit einer Doppelbasisdiode, mit einer weiteren Diode, deren eine
Elektrode mit der einen ohmsdhen Elektrode der Doppelbasisdiode verbunden ist, mit einer Spannungsquelle,
die in Reihe mit eimer Impedanz parallel zur Diode ebenfalls an die eine ohmsche
Elektrode der Doppelbasisdiode angeschlossen ist, und mit einer weiteren Spannungsquelle, die-, mit
einem Widerstand in Reihe geschaltet, in einer Verbindung von der anderen ohmscben Elelitrode
der Doppelbasisdiode zur anderen Elektrode der Diode liegt, so daß ein Strom in einer bestimmten
Richtung durch die Diode hindurchgeht, dadurch
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US432816A US2802117A (en) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Semi-conductor network |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| GB (1) | GB792120A (de) |
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