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DE1145110B - Fahrbares Montagegestell fuer eine Fahrzeugbaugruppe, insbesondere fuer den Motor eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Fahrbares Montagegestell fuer eine Fahrzeugbaugruppe, insbesondere fuer den Motor eines Kraftfahrzeuges

Info

Publication number
DE1145110B
DE1145110B DEK35166A DEK0035166A DE1145110B DE 1145110 B DE1145110 B DE 1145110B DE K35166 A DEK35166 A DE K35166A DE K0035166 A DEK0035166 A DE K0035166A DE 1145110 B DE1145110 B DE 1145110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
mounting frame
vehicle
assembly
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35166A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard Buchanan Dyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1145110B publication Critical patent/DE1145110B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/0007Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby for engines, motor-vehicles or bicycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares Montagegestell mit einem höhenverstellbaren und um eine waagerechte Achse schwenkbaren Auflager für eine Fahrzeugbaugruppe, insbesondere für den Motor eines Kraftfahrzeuges.
Es sind fahrbare Hebevorrichtungen für Kraftfahrzeuge bekannt, die z. B. eine aus einem einem Gelenkparallelogramm ähnlichen Gestänge bestehende Höhenverstelleinrichtung aufweisen, an der ein um eine waagerechte Achse schwenkbares Auflager vorgesehen ist. Derartige Hebevorrichtungen dienen dazu, das Vorder- oder Hinterende eines Kraftfahrzeuges, unter das sie gefahren werden, anzuheben, um die Ausführung von Reparaturarbeiten am oder unter dem Kraftfahrzeug zu ermöglichen.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein fahrbares Montagegestell mit einem höhenverstellbaren und um eine waagerechte Achse schwenkbaren Auflager so auszubilden, daß es zur Erleichterung des Ausbaues oder Einbaues einer Fahrzeugbaugruppe, insbesondere eines Motors, aus einem bzw. in ein Fahrzeug verwendbar ist, dessen Vorder- oder Hinterende durch ein anderes Hebezeug angehoben bzw. aufgebockt ist. Durch die Erfindung soll also erreicht werden, daß das Auflager des unter ein Fahrzeug gefahrenen Montagegestelles z. B. gegen den auszubauenden Fahrzeugmotor angehoben und schnell und sicher so mit ihm verbunden werden kann, daß das Auflager nach dem Lösen des Motors vom Fahrzeugrahmen gesenkt und dann mit dem Motor an eine zur Durchführung von Reparaturarbeiten geeignete Montagestelle gefahren werden kann, wobei vorgesehen ist, daß dort gegebenenfalls die Reparaturarbeiten an dem frei zugänglichen Motor auch durchgeführt werden können, ohne daß der Motor vom Auflager des fahrbaren Montagegestelles heruntergenommen werden muß.
Die Erfindungsaufgabe ist im wesentlichen dadurch gelöst, daß bei einem fahrbaren Montagegestell der eingangs bezeichneten Art das Auflager mit durch Federkraft in der Öffnungsstellung gehaltenen Greifergliedern versehen ist, die beim Anheben des Auflagers gegen die aus dem Fahrzeug nach unten auszubauende und vom Auflager aufzunehmende Baugruppe durch Anstoßen an diese Baugruppe relativ zum Auflager in die das Umgreifen von vorspringenden Teilen der Baugruppe bewirkende Schließstellung bewegt werden, in der die Greiferglieder verriegelbar sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Fahrbares Montagegestell
für eine Fahrzeugbaugruppe,
insbesondere für den Motor
eines Kraftfahrzeuges
Anmelder:
James Joseph Kelly,
South Wales, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Phil. G. B. Hagen, Patentanwalt,
München-Solln, Franz-Hals-Str. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Juli 1957 (Nr. 673 361)
Howard Buchanan Dyer,
North Tonawanda, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Montagegestell, wobei das Auflager sich in seiner gesenkten Stellung befindet und die Greifervorrichtung verriegelt ist, so daß sie die in gestrichelten Linien angedeutete maschinelle Baugruppe festhält,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 1, wobei in strichpunktierter Weise die zum Anheben des Auflagers dienenden Teile in der angehobenen Stellung gezeigt sind,
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch das höhenverstellbare Auflager nach Linie 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt durch das Auflager nach Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt durch das Auflager nach Linie 5-5 in Fig. 1,
Fig. 6 eine Vorrichtung zum Heben und Senken des Auflagers teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Montagegestelles links mit angehobenem Auflager zum Aufnehmen und Erfassen eines aus einem mit strichpunktierten Linien dargestellten Kraftfahrzeug auszubauenden Motors und rechts mit gesenktem Auflager zur Durchführung von Montage- bzw. Reparaturarbeiten an dem auf dem Auflager ruhenden Motor.
309 538/31
Das Montagegestell besteht aus einem Hauptrahmen, an welchem Rollen angeordnet sind und der ein Parallelgestänge trägt, das mittels eines von Hand betätigten Hubwerkes angehoben und gesenkt werden kann; an dem G|stäfige ist das Auflager schwenkbar angeordnet, so daß eis sich der Neigung der auszubauenden mas,chiüeflen" Baugruppe des Kraftfahrzeuges anpassen kann. Auf dem Auflager ist die Greifervorrichtung vorgesehen, die berm Anheben des Auflagers
und demgemäß ein Auf- oder Abwärtsbewegen des rahmenförmigen Teiles 24 bewirkt wird.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß das höhenverstellbare Auflager des Montagegestelles mit einer selbsttätigen Greifervorrichtung versehen ist, wobei das Auflager zusammen mit der Greifervorrichtung an dem Montagegestell schwenkbar so angeordnet ist, daß es sich der Schräglage der auszubauenden maschinellen Baugruppe des Kraft
selbsttätig die Baugruppe des Kraftfahrzeuges ergreift io fahrzeuges anpaßt, die sich dadurch ergibt, daß das und sie festhält, und es sind Riegel vorgesehen, um Ende des Kraftfahrzeuges, in welchem die Baugruppe, die Greifervorrichtung in der Greifstellung zu ver- z. B. der Motor E (Fig. 7), angeordnet ist, angehoben riegeln, so daß eine ungewollte Bewegung der Bau- ist. Durch die Greiferglieder wird also beim Heben gruppe nicht stattfinden kann. Wenn das Auflager des Auflagers gegen die Baugruppe diese selbsttätig nach dem Einbau der Baugruppe in das Fahrzeug 15 ergriffen. Umgekehrt geben die Greiferglieder berm wieder gesenkt wird, werden die Greifer der Greifer- Senken des Auflagers, d. h. beim Entfernen des Aufvorrichtung von der Baugruppe des Kraftfahrzeuges lagers von der in das Kraftfahrzeug wieder eingebauwieder gelöst. ten Baugruppe diese selbsttätig frei. Zusätzlich sind
Das Montagegestell ist, als Ganzes betrachtet, mit Verriegelungsmittel vorgesehen, durch welche die
10 bezeichnet und umfaßt einen U-förmigen Haupt- 20 Greiferglieder in der Greif stellung verriegelbar sind, rahmen 11, der aus Seitenteilen und einem vorderen so daß ungewünschte Bewegungen der maschinellen Querteil 13 besteht; Laufrollen 12 gestatten, den Baugruppe auf dem Auflager ausgeschlossen sind. Die Hauptrahmen 11 auf dem Boden F von einem Stand- Verriegelungsmittel können von Hand betätigt werden, ort zu einem anderen Standort zu fahren. Der Haupt- Eine Gredfervorrichtung nach der Erfindung, die rahmen 11 trägt ein Parallelogrammgestänge 15, wie 25 dazu dient, eine maschinelle Baugruppe zu ergreifen, in Fig. 1 und 2 zu erkennen ist. Das Gestänge besteht festzuhalten und zu tragen, ist durch das Bezugszeiaus zwei zueinander parallel angeordneten Zwischen- chen40 bezeichnet. Die Greifervorrichtung weist gliedern 16, die je an ihrem einen Ende 17 schwenk- einen rechteckigen, aus Rohrstücken bestehenden Aufbar an miteinander fluchtenden, sich quer erstrecken- lagerrahmen 41, 42, 43 auf, der mit flachen und nach den Zapfen 18 befestigt sind, die an den Längsteilen 30 oben gebogenen Enden 44 von Rohren 45 mittels
11 angeordnet sind und sich in einer gewissen Länge Bolzen 46 verbunden ist. Die Rohre 45 sind zwischen parallel zu dem Querteil 13 erstrecken. Die anderen ihren abgeflachten Enden fest mit einem kurzen, sich Enden der Zwischenglieder 16 sind miteinander durch quer erstreckenden Rohr 47 verbunden, welches dreheine Querstrebe 19 verbunden. Zwei weitere, ebenfalls bar auf der durch einen Rundstab gebildeten Querparallel, jedoch näher zueinander angeordnete Zwi- 35 strebe 19 angeordnet ist, so daß der Rahmen 41,42,43 schenglieder 21 sind an ihren Enden 22 schwenkbar um die Strebe 19 schwenkbar ist. Zwei weitere Rohran dem Querteil 13 befestigt, und ihre anderen Enden stücke 48 sind zwischen den Endabschnitten 44 vorsind mittels der Querstrebe 23 verbunden. Ein H-för- gesehen und drehbar auf den nach innen gerichteten, miger, aus Rohren bestehender Rahmenteil 24 ver- als Tragzapfen dienenden Köpfen 461 der Verbinbindet die Querstreben 19 und 23 miteinander; um 40 dungsbolzen 46 angeordnet, und zwar oberhalb und die erforderliche Schwenkbewegung der Zwischenglie- parallel zu den Rohren 45, so daß die Rohrstücke 48 der in bezug auf den Rahmenteil 24 zu ermöglichen, um die Tragzapf en 461 drehbar sind.
ist das eine Seitenrohr 25 des rahmenförmigen Teiles Zwei Zugfedern 49 sind mit ihrem einen Ende mit
in der Mitte an der Querstrebe 19 schwenkbar be- dem Parallelgestänge verbunden und greifen mit ihrem festigt, und das andere Seitenrohr 26 ist schwenkbar 45 anderen Ende in der Mitte der Rohrstücke 48 so an, an dem Mittelteil der Querstrebe 23 befestigt. Die daß diese mit den an ihnen als Greiferglieder paar-Seitenrohre 25 und 26 des rahmenförmigen Teiles weise fest angeordneten Rohrstücken 50 in die in 24 sind fest mit zwei mit Abstand voneinander an- Fig. 4 mit strichpunktierten Linien dargestellte Öffgeordneten Rohren 27 verbunden, die in Fig. 3 und 4 nungsstellung geschwenkt werden und in der Öffzu erkennen sind, sq daß sich ein Gelenkparallelo- 50 nungsstellung so lange verbleiben, bis auf die Greifergrammgestänge ergibt Es ist dementsprechend offen- glieder von oben her ein Druck ausgeübt wird, durch sichtlich, daß die beiden Zwischengliederpaare 16 und den die Kraft der Öffnungsfedern 49 überwunden 21 und der Rahmenteil 24 von einer gesenkten Stel- wird.
lung, die in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellt Um das Verschwenken der Rohrstücke 50 aus ihrer
ist, mittels eines Hubwerkes in eine angehobene Stel- 55 in Fig. 4 strichpunktiert gezeichneten Öffnungsstellung lung, die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien darge- in ihre mit ausgezogenen Linien dargestellte Greifstelstellt ist, gebracht werden können. Beispielsweise be- lung, in welcher sie die mit gebrochenen Linien ansteht dieses Hubwerk aus einer mit einem Handrad 30 gedeutete maschinelle Baugruppe des Kraftfahrzeuges versehenen Schraubspindel31, welche drehbar an einem fest ergreifen können, zu begrenzen, sind die seitlich an den Seitenteilen 11 des Hauptrahmens befestigten 60 verlaufenden Rohre 42 und 43 durch quer verlau-Querträgerrohr 33 mittels einer Schelle 32 so abge- fende, im Abstand voneinander angeordnete Rohre 51 stützt ist, daß sie um das Rohr 33 geschwenkt werden verbunden, welche eine Auflage für die Rohrstücke kann. Die Spindel 31 durchsetzt einen mit Schraub- 50 in ihrer Greifstellung und zugleich ein einfaches gewinde versehenen Muttergewindeblock 34, der Verriegelungsorgan bilden. Die sich quer erstreckenschwenkbar an Rohrstutzen 35 gelagert ist, die fest 65 den Rohre 51 sind in ihrer Form einem keilförmigen an den Zwischengliedern 21 angeordnet sind, so daß Rohrring52 angepaßt, welcher an dem einen Rohrstück durch Drehen der Spindel 31 in dem Block 34 ein ' 50 eines jeden Rohrstückpaares angeordnet ist, so daß Parallelverschwenken der Zwischenglieder 16 und 21 der Rohrring 52 in den keilförmigen Zwischenraum
zwischen den koaxialen inneren Enden des Rohrabschnittes 51 und einer mit demselben fluchtenden Verlängerung 53 hineinpaßt, wenn die Rohrstücke 50 ihre Greifstellung einnehmen, wie dies Fig. 3 erkennen läßt.
Ein mit einem Kopfstück 55 versehener Riegelbolzen54 ist verschiebbar in jedem Fortsatz 53 angeordnet und hat eine solche Länge, daß er sich durch den Rohrring 52 hindurch in das Rohr 51 hinein erstreckt, wenn er eingeschoben ist, wie dies in Fig. 3 durch die Darstellung in ausgezogenen Linien gezeigt ist. Es können somit die als Greiferglieder dienenden Rohrstücke 50 in ihrer Greifstellung verriegelt werden, so daß die ergriffene maschinelle Baugruppe auf dem Montagegestell sicher festgehalten wird. Wenn jeder Riegelbolzen 54 in die in Fig. 3 strichpunktiert dargestellte Lage zurückgezogen wird, welche durch Begrenzungsanschläge 56 (Fig. 1 und 3) für die vergrößerten Kopfteile 55 der Riegelbolzen 54 bestimmt ist, werden die Greiferrohrstücke 50 durch die Federn 49 in ihre Öffnungsstellung bewegt.
Das Auflager 41, 42, 43 ist innerhalb gewisser Grenzen schwenkbar auf der höhenverstellbaren Querstrebe 19 des Montagegestelles angeordnet. Eine Schwenkbewegung des Auflagers 41, 42, 43 im Gegenuhrzeigersinn wird, wie Fig. 3 erkennen läßt, dadurch begrenzt, daß der Auflagerteil 43 gegen den Rahmenteil 24 stößt; zur Begrenzung einer Schwenkbewegung des Auflagers im Uhrzeigersinn dient der Haken 57, der schwenkbar am Auflagerteil 43 angeordnet ist und seitlich am Rahmenteil 24 angreift. Durch diese beschränkte Schwenkbarkeit des Auflagers 41, 42, 43 wird ermöglicht, daß das Auflager sich selbsttätig der Schräglage der maschinellen Baugruppe, welche ergriffen werden soll, anpaßt zu dem Zwecke, den Ausbau und Einbau in das bzw. aus dem Fahrzeug A (Fig. 7) zu erleichtern. Die Baugruppe ist beispielsweise der Motor E des Fahrzeuges. Der Motor E ist mit dem Antriebsaggregat des Fahrzeuges mittels geeigneter Nut- und Keilverbindung verbunden und weist an seiner Unterseite zwei miteinander fluchtende Nuten 58 auf, welche Zugang zu den miteinander fluchtenden Schraubbolzen 59 gestatten, die die aufeinanderpassenden Flanschflächen 61 des Motorblocks zusammenhalten; die als Greifer paarweise vorgesehenen Rohrstücke 50 sind den Köpfen dieser Schraubbolzen 59 bzw. den auf den Schraubbolzen festsitzenden Muttern angepaßt und umschließen sie, wenn sie in die in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien dargestellte Greifstellung geschwenkt sind.
Wenn der Motor E aus dem Fahrzeug A ausgebaut werden soll, wird das Auflager 41, 42, 43 in seiner niedrigsten Stellung, in welcher die Greiferglieder 50 durch die Federn 49 in ihrer Öffnungsstellung gehalten werden, benutzt. Ein Mechaniker allein kann dann das Montagegestell unter das durch ein in Fig. 7 zeichnerisch nicht dargestelltes Hebezeug angehobene Ende des Kraftwagens fahren. Darauf wird durch Drehen der Spindel 31 das Auflager 41, 42, 43 gegen die Unterseite des Motors E angehoben, wobei das Montagegestell so bewegt wird, daß die inneren Enden der schräg in Öffnungsstellung befindlichen rohrförmigen Greiferglieder 50 in die Nuten 58 des Motors E wenigstens teilweise eingreifen. Es wird dann das Auflager 41, 42, 43 weiter angehoben, so daß es sich durch Schwenken um die Querstrebe 19 der Schräglage des Motors £ anpaßt, wobei die Greiferglieder 50 selbsttätig vollständig in die Nuten 58 des Motors eingreifen und die Köpfe der Schraubenbolzen 57 umgreifen. In dieser Gredfstellung werden nun die Greiferglieder 50 durch Verschieben der Riegelbolzen 54 verriegelt, so daß der Motor mit den Greifergliedern, dem Auflager und den übrigen Teilen des Montagegestelles fest verbunden ist. Darauf wird die Verbindung zwischen dem Motor und dem im Fahrzeug verbleibenden Getriebe gelöst. Anschließend wird das den Motor tragende Auflager durch Drehen der Spindel 31 gesenkt, so daß das Montagegestell unter dem Kraftfahrzeug herausgezogen und mit dem Motor an einen anderen Platz gefahren werden kann.
Es ist offensichtlich, daß der Motor in das Fahrzeug leicht ebenso wieder von einem Mechaniker eingebaut werden kann, ohne daß die Mithilfe eines zweiten Mechanikers erforderlich wäre, indem die Arbeitsfolge umgekehrt wird.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Montagegestell reduziert nicht nur die erforderliche Zeit und Arbeit, die üblicherweise benötigt wird, um den Motor eines Kraftfahrzeuges auszubauen und wieder einzubauen; die Erfindung gestattet auch in bequemer Weise solche maschinelle Baugruppen zu lagern, bevor Reparaturarbeiten durchgeführt werden können. Ferner ermöglicht die Erfindung die Durchführung von Reparaturarbeiten, ohne daß die aus dem Fahrzeug ausgebaute Baugruppe auf einen besonderen Arbeitsstand gebracht werden muß, wie das im allgemeinen üblich ist.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Fahrbares Montagegestell mit einem höhenverstellbaren und um eine waagerechte Achse schwenkbaren Auflager für eine Fahrzeugbaugruppe, insbesondere für den Motor eines Kraftfahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (41, 42, 43) mit durch Federkraft (49) in der Öffnungsstellung gehaltenen Greifergliedern (50) versehen ist, die beim Anheben des Auflagers gegen eine aus dem Fahrzeug (Λ) nach unten auszubauende und vom Auflager aufzunehmende Baugruppe (E) durch Anstoßen an diese Baugruppe relativ zum Auflager in die das Umgreifen von vorspringenden Teilen (59) der Baugruppe bewirkende Schließstellung bewegt werden, in der die Greiferglieder verriegelbar sind.
2. Montagegestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (57, 24) zur Begrenzung der Schwenkbarkeit des Auflagers (41, 42, 43) um die von der Höhenverstelleinrichtung (16, 21, 27) getragene waagerechte Achse (19) vorgesehen sind.
3. Montagegestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferglieder (50) durch zwei Rohrstückpaare gebildet sind und die Rohrstückpaare je an einem Querrohr (48) befestigt sind, das um zwei gleichachsig in dessen Enden hineinragende Tragzapfen (461) drehbar ist.
4. Montagegestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Rohrstück (50) eines jeden Rohrstückpaares ein keilförmiger Rohrring (52) befestigt ist und dieser Rohrring (52) sich in der Schließstellung der Greiferglieder (50) zwischen zwei Rohrenden (51, 53) koaxial einfügt, die die Führung für die Verriegelungsmittel (54, 55) bilden.
5. Montagegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Greifer-
glieder (50) in ihrer ÖfEnungssteHimg haltenden Federmittel aus Zugfedern (49) bestehen, die mit ihrem einen Ende an dem die Greif erglieder (50) tragenden, um die Zapfen (461) drehbaren Querrohr (48) angreifen und mit dem anderen Ende an zusammen mit dem Auflager (41,42,43) höhenverstellbaren Teilen (47) des Montagegestelles befestigt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 689 849, 956 442; schweizerische Patentschriften Nr. 171120, 433;
britische Patentschrift Nr. 619 392; USA.-Patentschriften Nr. 1721424, 1 953 814, 329 613, 2 488 296, 2 504 455, 2 513 959, 763 053, 2 790 232.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK35166A 1957-07-22 1958-06-27 Fahrbares Montagegestell fuer eine Fahrzeugbaugruppe, insbesondere fuer den Motor eines Kraftfahrzeuges Pending DE1145110B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1145110XA 1957-07-22 1957-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1145110B true DE1145110B (de) 1963-03-07

Family

ID=22355664

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DEK35166A Pending DE1145110B (de) 1957-07-22 1958-06-27 Fahrbares Montagegestell fuer eine Fahrzeugbaugruppe, insbesondere fuer den Motor eines Kraftfahrzeuges

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