DE1144579B - Zweiteilige Aufhaengevorrichtung - Google Patents
Zweiteilige AufhaengevorrichtungInfo
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- A47G1/16—Devices for hanging or supporting pictures, mirrors, or the like
- A47G1/162—Picture members for connection to a conventional wall hook or nail
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
P 17869 IXa/54h
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. F E B RU AR 1963
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. F E B RU AR 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine zweiteilige Aufhängevorrichtung
zur lösbaren Befestigung, beispielsweise von Spruchbändern, Plakaten, Schildern, flachem
Werbematerial od. dgl., deren Ränder umgelegt sind.
Die bisher bekanntgewordenen Aufhängevorrichtungen für die vorgenannten Gegenstände weisen, wie
sich in der Praxis gezeigt hat, grundsätzliche technische Mängel auf. Unter anderem ergab sich, daß die
Verbindung dieser Vorrichtungen mit den aufzuhängenden Gegenständen am Verbindungspunkt zu einer
Materialschwächung führte, die der Anfang für die alsbald erfolgende Materialzerstörung an dieser Stelle
war; dadurch wurde die Gesamtlebensdauer wesentlich herabgesetzt. Außerdem sind die bekannten Aufhängevorrichtungen
bei den meisten Ausführungen störend sichtbar, was aus vielen Gründen oftmals unerwünscht ist.
Es ist beispielsweise eine Flugzeugreklame bekanntgeworden, bei der an einem zwischen zwei Flugzeugen
gespannten Tragseil auf Stofflappen Zeichen od. dgl. angebracht sind. Diese Stofflappen sind mit
Klemmvorrichtungen vernietet.
Es sind auch Fahnen, Wimpel und Reklamebänder aus selbsttragenden oder von einem Träger gehaltenen
Folien, Folienkombinationen oder Bändern aus Kunststoff bekanntgeworden, die an den zur Befestigung
vorgesehenen Stellen, beispielsweise an den Rändern oder an den Ecken mit Verstärkungen versehen
sind.
Schließlich ist auch eine mittels Trockenklebstoff zu befestigende Aufhängevorrichtung für Plakate,
Bilder u. dgl. bekanntgeworden.
Bei einer zweiteiligen Aufhängevorrichtung, bestehend aus getrennt hergestelltem Befestigungsteil und
Aufhängungsöse, wobei der Befestigungsteil im Rand des aufzuhängenden Gegenstandes angeordnet und
die Aufhängungsöse mit dem Befestigungsteil verbunden ist, ist erfindungsgemäß der Befestigungsteil
als flaches Formstück ausgebildet und an zwei gegenüberliegenden Seiten mit je einer Aussparung versehen,
in welche die Aufhängeöse wahlweise eingreift.
Die neue Aufhängevorrichtung ist denkbar einfach ausgebildet und leicht in die zu befestigenden Gegenstände
einzuarbeiten, da für die Anbringung der flachen Formstücke mit der Aufhängeöse keine Montagevorrichtung
notwendig ist. Die Aufhängevorrichtung ist universell anwendbar, sie kann bei jeder
Plakatform überall, d. h. sowohl an den Seiten als auch an den Ecken angebracht werden.
Außerdem hat die neue Vorrichtung in sich eine außergewöhnlich große Festigkeit, so daß ein Ein-Zweiteilige
Aufhängevorrichtung
Anmelder:
Hans Lieboldt,
Hamburg 39, Dorotheenstr. 101
Hamburg 39, Dorotheenstr. 101
reißen der zu befestigenden Gegenstände und der dazu dienenden Teile in der Nähe der Aufhängepunkte,
wie das bei den bisher bekannten Ausführungen von Plakataufhängern häufig der Fall ist, auf
alle Fälle vermieden wird. Dadurch ergibt sich wiederum eine erheblich längere Haltbarkeit der Aufhängevorrichtung
und des zu befestigenden Plakates oder Gegenstandes gegenüber allen Witterungseinflüssen. Die besonders einfache Herstellung und
Anbringung der Aufhängevorrichtung gewährleistet im ganzen eine besonders hohe Wirtschaftlichkeit.
Schließlich wird die Bildfläche, die den Betrachter ansprechen soll, überhaupt nicht beeinträchtigt, weil
die neue Vorrichtung vollkommen unsichtbar ist.
Die Figuren zeigen in schematischer Darstellung, teilweise im Schnitt, ein Ausführungsbeispiel der
neuen Aufhängevorrichtung.
Fig. 1 zeigt die Vorderansicht eines Spannbandes mit der neuen Aufhängevorrichtung;
Fig. 2 gibt dasselbe Spannband im Schnitt in Seitenansicht wieder;
Fig. 3 stellt eine einzelne, in der oberen rechten
Spannbandecke angeordnete Aufhängevorrichtung dar; Fig. 4 zeigt die in dem oberen waagerechten Rand
des Spannbandes eingearbeitete Aufhängevorrichtung; Fig. 5 zeigt einen Schnitt A-A durch die in Fig. 4
dargestellte Aufhängevorrichtung.
Das rechteckige flexible Spannband α wird durch sechs zweiteilige, gemäß der Erfindung ausgebildete
Laschen gehalten. Eine solche Lasche besteht aus einem getrennt hergestellten flachen Formstück c aus
festem Material und dem eigentlichen Halteteil b in Form einer Schlaufe, die um das Formstück c herumgelegt
ist. Vorteilhaft bildet man das Formstück c als rechtwinkliges, beispielsweise als Dreieck aus und
versieht es an dem rechten Winkel und in der Mitte der gegenüberliegenden Seite mit zwei Aussparungen
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C1 und c2 (Fig. 3, 4 und 5). Als Material für das
Formstück c ist steife Pappe, Karton, Kunststoff oder ein ähnliches Material gegebenenfalls mit Textileinlage
geeignet, vorausgesetzt, daß das Material eine hohe Eigenfestigkeit und -steifigkeit aufweist. Unter
Umständen ist es von Vorteil, wenn sich das für das Formstück c verwendete Material gut kleben läßt.
Der Halteteil b ist vorteilhaft ein Ringband aus Gummi oder elastischem Material. Je nach dem Verwendungszweck
der Lasche in der Ecke (Fig. 3) oder an einer Kante (Fig. 4 und 5) greift das Halteteil b
entweder in die Aussparung C1 oder in die Aussparung C2 ein. Durch diese neuartige Gestaltung
benötigt man für verschiedene Verwendungszwecke nur ein Formstück c (Fig. 4) und damit nur ein Werkzeug
für seine Anfertigung. Außerdem ist durch diese Formgebung der schraffierte Flächenteil des Formstückes
c, der normalerweise durch Klebung mit dem Rand e des Spannbandes α verbunden ist, sehr groß,
so daß sowohl auf dem Rand des Spannbandes als auch auf dem Formstück nur eine sehr geringe
Flächenbelastung liegt. Der Angriff der Zugkraft auf den Rand e des Spannbandes α und des Formstückes
c ist sehr gut verteilt und so gering, daß ein Ausreißen des Randes selbst bei starker Belastung
nicht erfolgen kann. Die Anbringung der aus dem Formstück c und dem Halteteil b bestehenden Lasche
erfolgt üblicherweise zwischen dem Falzrand e des Spannbandes α (Fig. 1 und 2).
Die Gestalt des Formstückes c kann beliebig gewählt werden. Bei runden oder ovalen Spannbändern
wird vorteilhaft auch dem Formstück eine abgerundete Form gegeben, damit diese dem Falzrand des
Spannbandes gut angepaßt ist.
Durch die Unterteilung der Lasche in das Formstück c und das Halteteil b ist der erhebliche Vorteil
der zweckentsprechenden Wahl des außerhalb des Spannbandes liegenden Befestigungspunktes bt gegeben
(Fig. 1 und 2), der hier schematisch als Haken dargestellt ist. Ist dieser feste Aufhängepunkt weiter
vom Rand des Spannbandes entfernt, so ist es nur notwendig, das Halteteil b länger zu bemessen.
Claims (3)
1. Zweiteilige Aufhängevorrichtung, z. B. für Spruchbänder, Plakate, Schilder, flaches Werbematerial,
deren Ränder umgelegt sind, bestehend aus getrennt hergestelltem Befestigungsteil und
Aufhängungsöse, wobei der Befestigungsteil im Rand des aufzuhängenden Gegenstandes angeord-
- net und die Aufhängungsöse mit dem Befestigungsteil
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil (c) als flaches Formstück ausgebildet
und an zwei gegenüberliegenden Seiten mit je einer Aussparung (C1, C2) versehen ist, in
welche die Aufhängungsöse (5) wahlweise eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (c) dem Rand
des aufzuhängenden Gegenstandes (α) angepaßt ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück
(c) als Dreieck ausgebildet ist und die Aussparungen (C1, C2) an einem Winkel und an der
gegenüberliegenden Seite des Dreiecks angebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 476 371, 644 870,
462, 951792;
USA.-Patentschrift Nr. 1652 939.
Deutsche Patentschriften Nr. 476 371, 644 870,
462, 951792;
USA.-Patentschrift Nr. 1652 939.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 537/17 2.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0017869 DE1144579B (de) | 1957-01-30 | 1957-01-30 | Zweiteilige Aufhaengevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0017869 DE1144579B (de) | 1957-01-30 | 1957-01-30 | Zweiteilige Aufhaengevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1144579B true DE1144579B (de) | 1963-02-28 |
Family
ID=600936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957P0017869 Pending DE1144579B (de) | 1957-01-30 | 1957-01-30 | Zweiteilige Aufhaengevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1144579B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987005679A1 (en) * | 1986-03-12 | 1987-09-24 | John Mellor Pty. Ltd. | Adjustable support device |
| EP0357018A3 (de) * | 1988-08-30 | 1991-01-23 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Fahne aus nichtgewebten Polyolefin-Film-Fibrillen |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1652939A (en) * | 1927-01-31 | 1927-12-13 | William H Holmes | Paper-supporting device |
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| DE689462C (de) * | 1938-07-09 | 1940-03-21 | Walter Real | Mittels Trockenklebstoffs zu befestigende Aufhaengevorrichtung fuer Plakate, Bilder u. dgl. |
| DE951792C (de) * | 1951-09-08 | 1956-10-31 | Kunststoffverarbeitung G M B H | Fahnen, Wimpel, Reklamebaender fuer Werbe-, Dekorations- u. dgl. Zwecke |
-
1957
- 1957-01-30 DE DE1957P0017869 patent/DE1144579B/de active Pending
Patent Citations (5)
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