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DE703056C - Schalteinrichtung - Google Patents

Schalteinrichtung

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Publication number
DE703056C
DE703056C DE1935R0092949 DER0092949D DE703056C DE 703056 C DE703056 C DE 703056C DE 1935R0092949 DE1935R0092949 DE 1935R0092949 DE R0092949 D DER0092949 D DE R0092949D DE 703056 C DE703056 C DE 703056C
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DE
Germany
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parallel
switching device
point
resistance
insulating body
Prior art date
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Expired
Application number
DE1935R0092949
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Priority to DE1935R0092949 priority Critical patent/DE703056C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE703056C publication Critical patent/DE703056C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/12Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
    • H01H33/121Load break switches

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung Es sind Leistungsschalter vorgeschlagen worden, bei denen in Reihe zur eigentlichen Leistungsschaltstelle eine mit ihr in ihrer Bewegung gekuppelte Lufttrennstrecke vorgesehen ist, so daß im Ausschaltzustand beide Unterbrechungsstellen in Reihe liegen. Dabei ist eine derartige Arbeitsteilung vorteilhaft, daß an der Leistungsstelle die Lichtbögen gelöscht und, die Wiederzündungen verhindert «-erden, während an der Lufttrennstelle eine den Bmeriebsverhältnissen entsprechende Isolation im Ausschaltzustand geschaffen wird. Dadurch kann eine die Konstruktion stark verteuernde Lufttrennstrecke an der Leistungsschaltstelle vermieden werden. Bei Anordnungen, bei denen die ausgeschalteten Pole der Leistungsschaltstelle durch einen nach Art eines Hochspannungsisolators ausgebildeten Isolierkörper voneinander getrennt sind und der Isolationsraum zwischen den Schaltkontakten ganz oder mindestens zum Teil mit Luft erfüllt ist, bei denen also keine ausreichende Lufttrennstrecke zwischen, den Leistungskontakten vorgesehen ist, insbesondere bei öllosen Leistungsschaltern, besteht stets die Gefahr der Kondensation von Luftfeuchtigkeit an den Wandungen des Isolierkörpers. Dadurch wird die Isolierfähigkeit der Schaltraumwandungen stark herabgesetzt, was die Ursache zu Kriechströmen bildet, welche ihrerseits die Oberflächenisolation verschlechtern, so daß insbesondere bei Überspannungen Überschläge längs der Oberflächen entstehen können sowie auch beim Abschalten der Lichtbogen auf diese Oberflächen übergehen und dann oft nicht mehr gelöscht «-erden kann. Durch die Schaffung der in Reihe liegenden Trennstrecke wird die Kriechstromgefahr zwischen ankommender und abgehender Leitung zwar herabgesetzt, jedoch können sich infolge der Erdkapazität an dem Isolator der Leistungsschaltstelle Kriechströme bilden, die als Verschiebungsströme Weiterfließen können und zur Bildung von Kriechwegen ausreichen.
  • Erfindungsgemäß wird dieser -Nachteil dadurch vermieden, daß vermittels eines zur Leistungsschaltstelle parallel geschalteten Widerstandes das Potential der mit dem Trennschalter verbundenen Elektrode des Leistungsschalters derart gesteuert wird, daß im Ausschaltzustand zwischen den Elektroden des Leistungsschalters keine zur Kriechstromausbildung längs des Isolierkörpers ausreichende Potentialdifferenz auftritt. Dadurch wird erreicht, daß zwischen den Polen der Leistungsschaltstelle auch unter dem Einfluß der Erdkapazitäten keine zur Bildung voll Kriechströmen ausreichenden Potentialdifferenzen entstellen können.
  • Es ist zwar bereits bekannt, bei zwei in Reihe liegenden Schaltstellen die eine durch einen Parallelwiderstand zu überbrücken. Bei den bekannten Anordnungen dienen jedoch die Widerstände dazu, den Anstieg der wiederkehrenden Spannung heim Schaltvorgang zu begrenzen. Zu diesem Zweck müssen die Widerstände so bemessen sein, claß der sie durchfließende Strotze in der Größenordnung des Betriubsstronies liegt. Beim Gegenstand der Erfindung hat im Gegensatz hierzu der Widerstand niit dem Schaltvorgang an sich nichts zu tun: er hat lediglich im Ausschaltzustand zu wirken und ist für eine ganz geringe Leistung bemessen.
  • Der Parallelwiderstand kann ein Wirkwiderstand oder auch ein Blindwiderstand sein, und zwar sowohl kapazitiv als auch induktiv bzw. auch aus einer Iioinbitiation beliebiger @Virkwiderstände finit Blindwiderständen bestehen. Der @@iderstand kann auch zur Ausbildung des gewünschten Feldbildes sowohl im Ausschaltzustand als auch beim Abchaltv organg dienen. Dadurch kann eine Yerringerung der Abmessungen bei gleicher Überschlagsfestigkeit erreicht werden.
  • Die Widerstände können als besondere Körper parallel zur Schaltstückbalin gelegt werden. Bei Schaltern, b°i denen die Löschvorgänge im wesentlichen in axialer Richtung verlaufen, z. B. Löschkainmerschaltern, Druckgasdüsenschaltern, Röhrenschaltern usw., können die Widerstände um den Schaltraum herum vorzugsweise rotationssvininetrisch angeordnet «-erden. Insb; sondere kann der Widerstandsträger gleichzeitig als Halteisolator und evtl. auch als Schaltrauinwandung dienen.
  • Bei kapazitiven Widerständen handelt es sich vor allein uni in Reihe geschaltete Kondensatorbelege. Es können auch nach Art von Kondensatordurchfiihrungen konzentrisch zur Achse oder quer dazu Belege angeordnet werden.
  • In Vervollkoininnting der Erfindun- kann bei Verwendung von Wirkwiderständen, insbesondere Ohnischen Widerständen, ein dauernder geringer -'#,troniclurch"an- vorgesehen werden, durch den der Widerstand ein: Übertemperatur gegeni'tber seiner Umgebung erhält. Derartige Erwärmung der Widerstände wirkt besonders dann günstig, wenn der Widerstandskörper gleichzeitig der tragende Isolator ist, also vor allein bei keramischen Isolatoren, die "eineinsam finit dein aufgewickeltenWiderstanddralit glasiert und gebrannt werden. Durch die L'berteniperatur des WiderstandsMirpers wird zuverlässig ein Feuchtigkeitsniederschlag vermieden. Von besonderem Vorteil ist diese Vorwärmung bei Druckgasscbaltern, da das zugeführte Druckgas Feuchtigkeit initfiihrt und sich ausdehnend abkühlt, so dal,i die Feuchtigkeit sich an den Isolierwanduligen der I)ruckgaskanäle niederschlagt. Bei clerttrti"cn _Xnol-<1-nuligen «-erden vorteilhafterweise zwei parallele tViderstände am Tragisolator bz«-. sein den das Druckgas führenden Isolator-n senge. ordnet, so dal.i beide Isolatoren geheizt «-erden. Der zur Heizung erforderliche ci:ziiern<ic Stromdurchgang wird dadurch erreicht, daf: auch die zur hr!le führenden Isolatoren al#_ Hoclioliniwid#-rstiintle atisgeilil(ltt l)z@t-. @lurcl solche überbrückt «-erden, @lie in. I:tiIie mit Widerständen an der Leistull('ssci)<iltstelie dauernd an @1er Pliaseilspannungliegen. Soll eine wirksame Entlastung der Leistunschaltstelle erwünscht sein, so mu13 (ler Erdnebenschlui) bedeutend li;ilieren Widerstand als der Schaltstellentiebenschltill 'laben.
  • In der Zeichntui- sind Ausfülirun"sbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i -zeigt eine Schaltanordnung finit einer als Druckgasdiisenschalter ausgcbildeteil Leistt:n,"sschaltstelle -23, die mit einer Lufttrennstelle 24 in Reihe geschaltet ist. In der Regel wird beim Unterbrecliun"s@"organ" ztierst die Leistungsschaltstelle `@et@iznet un!l der Strom unterbrochen und dann die zusiitzliclie Lufttrtnnstrecl;e durch i:iftnen des gel:u ppelten _äennmessers 3gesclia:fen. Dur Traisolator 2o isoliert cleii einen Pol 2c, des Druclcgasschalters gegen Erde, cllr seinerseits durch einen Llen Schaltraum - i bildenden Isolator von cIc:ni anderen Pol 3o gt@tretnit i.#tw .L7 ist die Ausputthaube finit dein Schalldämpfer. Diese Teile bestehen aus 'Metall und bilden, als h<ipazität betrachtet, einen Teil des Poles so. Der Schaltrauinisolator 31 ist eründungsgeniäl@ finit einem l'arallel«-itltrstand ,2 hoben @`'icleraandswertes ver#elitn. Zur Erläuterung der Wirkungsweise auf die Abb. = Bezug genoiinneti, die in schematischer Darstellung (las Zusammenwirken der Parallelwiderstände finit den Kapazitäten des geöffneten Schalters erkennen üißt. Würden die Farallel«-i@lerst:in<ie 32 und ",7 tellltii. so wart' (!1e Spannung>-verteiltnig im offenen Zustand durch die Kapazitiiten 25 bis -28 bestimmt. 1)i1 geöttnete Leistungsschaltstelle =3 stellt niinllich einen Kondensator 25 dar, dessen Belegungen durch die Pole act und ;o gebildet werden. Dieser Kondensator liv;-t in l-,>eilie mit dein durch den "fragisolator 2o gebildeten Kondunsator -26.. Die zwischen vier I_titun;, 3t # und I,.rde herrschende Potentialdifi'erenz, dit 111 der teiget gleich der Betriebsspannung ist, verteilt sich ailso auf beule l#,-on<lensatoi-tn ->; und 2c) entsprechend dein Verhältnis ihrer Kapazitäten. Da nun die beith'n lsail><<zit:iten von gleicher (Irül.leiiordiittii" sind, o entfallt etwa, die halbe Betriebsspannung auf die I_riaungssclialtstelle 23, <ti1rl1 «-e11,1 (ler `Creiiiisclittlter 2d offen ist. Unter (Ieni 1#:intluß dieserpannun;@slitansl}ruchung bilden :ich hrieclistrUnie auf der Innenseite (lrs den Schaltraum 7,1 bildenden @s#@lat@irs über (lie dort vorhandenen, aus Staub und Lichtbogenablagerungen bestellenden Kriechstrecken. Diese Kriechströme zerstören mit der Zeit die isolierende Oberfläche so weit, daß anläßlich eines Ausschaltvorganges ein Überschlag längs des Isolators erfolgt.
  • Wenn nun erfindungsgemäß ein hoher Widerstand 32 zu der Leistungsschaltstelle 23 parallel gelegt wird, so sinkt die Potentialdifferenz zwischen den Polen 30 und 29 praktisch auf Null, und die Isolierstrecke ist von Kriechströmen mit ihrer zerstörenden Wirkung entlastet. Wenn hierbei, wie in Abb. i angedeutet, der Widerstand 32 in inniger Berührung mit dem Schaltraumisolator 31 angeordnet ist, so erhalten gleichzeitig durch die in ihm entwickelte Wärme die Wandungen des Schaltraumes. stets eine Übertemperatur gegenüber der sie umgebenden Luft: es kann sich also nie ein Feuchtigkeitsbeschlag bilden. Um den für eine Erwärmung des Isolierkörpers erforderlichen dauernden Stromfluß durch den Widerstand 32 zu erzielen, ist es notwendig, claß der Pol 3o an Spannung liegt und der Erdisolator 20 gleichfalls .mit einem Parallelwiderstand 37 versehen ist, wobei die Trennstrecke 24 zwischen dem Leistungsschalter und der abgetrennten gespeisten Leitung liegen muß und nicht etwa zwischen dem Leistungsschalter und der Speiseleitung.
  • Beim Ausschaltvorgang fließt in dem @@-iclerstand 32 ein Parallelstrom, der bei entsprechender Anordnung des Widerstandes eine Steuerung des elektrischen Feldes im gewünschten Sinne der Vergleichmäßigung des elektrischen Feldes an der Schaltstelle bewirkt. Es läßt sich durch entsprechende Verteilung der Widerstandswindungen auch Leicht eine zusätzliche Entlastung der an sich besonders stark beanspruchten Schaltraumgebiete erreichen.
  • Mine derartige Anordnung zeigt Abb.3, die die Schaltkammer 31 darstellt. Die Fußpunktstellen 33 und 34. des Unterbrechungslichtbogens sind dadurch elektrostatisch entlastet, daß die Enden des Parallelwiderstandes 32 relativ niedrigen Widerstand besitzen. Ferner ist eine isolierende Zwischenelektrode 3,1 all den Parallelwiderstand 32 angeschlos-.ell, durch die eine Entlastung der Düsenöffnung 33 bewirkt wird. da sie längs dieser Ofnung ein annähernd feldfreies Gebiet Schafft.
  • Ein weiterer Weg zur Entlastung der Leistungsschaltstelle liegt in der Erhöhung ihrer Kapazität, d. l1. in der Ausbildung des Parallelwiderstandes als Kondensator. Der hierzu erforderliche zusätzliche Kondensator kann derart in die Konstruktion einbezogen -%N-erclen, da43 sein Dielektrikuin gleichzeitig als Tragkörper der l.eisttingssclialtstelle dient. Ferner ist eine Spannungssteuerung durch Verwendung besonderer Steuerelektroden möglich. wenn der Kondensator Zwischenbelege aufweist. Es ist aber auch möglich, den Parallelwiderstand, z. B. einen Kondensator, erst dann in Funktion treten zu lassen, wenn der Schalter ausgeschaltet ist. Er kann z. B. dann zwischen den Leitungspol 30 und das nach oben geschwenkte Trennmesser 38 gelegt werden. Da durch das Schließen dieses Parallelwiderstandes die Spannung an der Leistungsschaltstelle sehr niedrig wird, braucht der `Widerstand bzw. Kondensator nur für eine niedrige Spannung ausgelegt zu sein.
  • Auch der Stützer 2o wird zweckmäßig mit einem Parallelwiderstand 37 ausgestattet. Dieser Widerstand muß bedeutend höher gewählt werden als der mit ihm in Reihe liegende Widerstand 32 an der Leistungsschaltstelle, damit eine wirksame Spannungsentlastung der Leistungsschaltstelle gewährleistet bleibt. Gemäß Abb. d. empfiehlt es sich, den Widerstand 37 auf dem im Isolator 2o außer dem Antriebsgestänge 22 vorgesehenen Druckgaszuführungsrohr 21 anzuordnen, da dort die Stromwärme besonders vorteilhaft zur Verhütung \-on Wasserabscheidungen ist. Erweisen sich auch andere Teile. in dieser Hinsicht gefährdet, so können auch@sie mit Parallelwiderständen ausgestattet werden. Z. B. können die Antriebsstange 22 oder der Tragisolator 2o Parallelwiderstände erhalten. Werden mehrere Parallelwiderstände verwendet, so werden dieselben untereinander sämtlich parallel geschaltet.
  • Der Widerstand 32 wird entsprechend so niedrig gewählt, wie es mit Rücksicht auf seine Erwärmung, insbesondere bei Schaltvorgängen, möglich ist und darauf, daß der ihn durchfließende Strom nach der Unterbrechung des Hauptstromes durch die Leistungsschaltstelle leicht von der Lufttrennstelle unterbrochen werden kann.
  • Eine Anwendung der Erfindung auf Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Gase oder Dämpfe, die beim Abschalten durch die Lichtbogeilwärme aus den Wandungeil des Schaltraumes erzeugt werden, zeigt die Abb. ,#. Bei dieser Anordnung wird durch die Schaltstange, die aus zwei vorzugsweise rohrföriiiigen, stromführenden Teileis 4o und -[i init dein dazwischenliegenden Isolierstück -12 bestellt, neben der Leistungsunterbrechung zwischen dem Teil .Io und (teils Kontakt 43 eine Lufttrennstelle 24. zwischen (lein "feil d i und dem Kontakt .44. geschaffen. -13 ist eine aus gasabgebenden Stoffen bestehende Schaltröhre, 4.o der mit der Zuleitulig 30 verbundene Schleifkontakt. Bei Verwendung von gasabgebenden Wandungsstofen, bei denen neben den Schaltgasen Ruß entsteht, z. B. Hartgumlni, Fiber u. dgl., ergibt eine Leistungsschaltstelle ohne freie Lufttrennstrecke keine vollwertige Isolation. Die Ausbildung wird, insbesondere bei Überspannungen, zu Kriechströmen führen. Die in offenem Zustand an der Leistungsschaltstelle liegende Teilspannung ist ebenso wie bei Abb. i und 2 durch die Kapazitäten 25 und 26 bestimmt. Durch Verwendung eines Parallelwiderstandes 32 wird die Leistungsschaltstelle völlig von der Spannung entlastet. Bei derartigen Schaltern sowie bei Flüssigkeitsschaltern ist es in der Regel nicht erforderlich, auch die Erdstützer finit Parallelwiderständen zu versehen. Deshalb läßt sich selbst bei Verwendung hoher Parallelwiderstände die Schaltstelle völlig entlasten.
  • Abb. 6 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen Flüssigkeitsschalter, vor allem einen Wasserschalter. Der Schalter weist eine Leistungsschaltstelle 31 und eine in Reihe geschaltete Lufttrennstelle 2.1. auf. Der Antrieb beider Schaltstellen kann mechanisch, pneumatisch usw. erfolgen. Dargestellt ist ein h@ draulischer Antrieb, in dem sich gegenseitig steuernde Kolben .l8 und 49 in entsprechenden Zylindern bewegen und jeweils mit den Schaltstiften 38 und _1.o verbunden sind. Die Wirkungsweise des Parallelwiderstandes 32 entspricht der v, °--> Abb. i. Der Parallelwiderstand wird vorteilhafterweise an der Innenwandung des Kondensationsraumes angebracht. Durch seine Verwendung erhält die Wandung eine Übertemperatur gegenüber der nach der Abschaltung flüssigkeitsgesättigten Luft des Raumes, so daß sich die Flüssigkeit nicht an den spannungsbeanspruchten Isolierflächen niederschlägt. Zur Kondensation können an geeigneten Stellen Wandungsteile evtl. mit besonderen Rippen vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. PAT11N TAN SPR G CIIE: i. Schalteinrichtung, bestehend aus der Reihenschaltung einer Lufttrennstelle mit einer flüssigkeitsarmen, insbesondere öllosen Leistungsschaltstelle, bei welcher die Elektroden im Ausschaltzustand durch einen nach Art eines Hochspannungsisolators ausgebildeten Isolierkörper voneinander getrennt sind und der Isolationsraum zwischen den Schaltkontakten ganz oder mindestens zum Teil mit Luft erfüllt ist, dadurch gekennzeichnet, (las vermittels eines zu der Leistun; sschaltstelle parallel geschalteten Widerstandes das Potential der mit dem Trennschalter verbundenen Elektrode des Leistungsschalters derart gesteuert wird, daß im Ausschaltzustand zwischen den Elektroden des Leistungsschalters keine zur Kriechstromausbildung längs des Isolierkörpers ausreichende Potentialditterenz auftritt.
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelwiderstand auf oder in dem die Pole der Leistungsschaltstelle trennenden Isolierkörper angeordnet ist.
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch i und -2, insbesondere für hohe Spannungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelwiderstand so angeordnet und ausgebildet ist, daß er die Feldverteilung an der Leistungsschaltstelle verbessert, vorzugsweise unter Verwendung zusätzlicher, mit dem Widerstand verbundener Steuerelektroden. d..
  4. Schalteinrichtung nach Anspruch insbesondere mit hohlem Isolierkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise Ohmsche Parallelwiderstand so angeordnet ist, daß er auch zur Erwärmung des Isolierkörpers dient.
  5. 5. Schalteinrichtung nach Anspruch i oder folgenden, bei welcher der Tragisolator, der die Schalteinrichtung gegen Erde isoliert, gleichfalls einen Parallelwiderstand besitzt, dadurch gekenllzeiciinet, daß der Parallelwiderstand der Leistungsschaltstelle einen bedeutend niedrigeren Widerstandswert besitzt als der Parallelwiderstand des Erdtragisolators.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956528C (de) * 1943-05-07 1957-01-17 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Von einem Stuetzer getragener Schubtrennschalter fuer Hochspannungsschaltanlagen
DE967710C (de) * 1941-04-03 1957-12-05 Siemens Ag Lichtbogenschalter mit Loeschkammer
DE970663C (de) * 1942-09-09 1958-10-16 Aeg Trennschalter fuer Hoch- und Hoechstspannungsanlagen, insbesondere Freiluftanlagen
DE1088568B (de) * 1955-08-31 1960-09-08 Siemens Ag Stabfoermiger Hochspannungsisolator mit Stellen verschiedener Leitfaehigkeit, vorzugsweise aus Giessharz
DE1143888B (de) * 1959-02-13 1963-02-21 Licentia Gmbh Rohrfoermig gekapselter Schubtrennschalter fuer Hochspannung

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