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DE1121161B - Hochspannungs-Leistungsschalter - Google Patents

Hochspannungs-Leistungsschalter

Info

Publication number
DE1121161B
DE1121161B DES61273A DES0061273A DE1121161B DE 1121161 B DE1121161 B DE 1121161B DE S61273 A DES61273 A DE S61273A DE S0061273 A DES0061273 A DE S0061273A DE 1121161 B DE1121161 B DE 1121161B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating material
voltage circuit
intermediate electrodes
circuit breaker
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES61273A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Harz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority to DES61273A priority Critical patent/DE1121161B/de
Publication of DE1121161B publication Critical patent/DE1121161B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/34Stationary parts for restricting or subdividing the arc, e.g. barrier plate
    • H01H9/341Barrier plates carrying electrodes

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Hochspannungs-Leistungsschalter Die Erfindung betrifft einen Hochspannungs-Leistungssehalter mit von Isolierstoffplatten gebildeten spaltförmigen Lichtbogenkammer, die V-förmige Zwischenelektroden enthalten, an denen die Teilstücke des Ausschaltlichtbogens hintereinandergeschaltet und gegebenenfalls unterstützt durch magnetische Blasung in die Lichtbogenkammem eingeleitet und zu Schleifen ausgeweitet werden und bei dem Mittel zur Steuerung der Spannungsverteilung längs der Schaltstrecke vorgesehen sind.
  • Bei Verwendung eines solchen Schalters für höhere Spannungen ist es üblich, die Spannungsverteilung längs der gesamten Schaltstrecke durch besondere Maßnahmen zu beeinflussen. Es ist bereits ein Magnetblasschalter bekanntgeworden, bei dem zwecks Spannungssteuerung im Löschkammergehäuse ein Kondensatorbelag in Form einer Folie untergebracht ist, dem das Netzpotential aufgedrückt wird.
  • Ferner ist eine Löschkammer für ölschalter bekanntgeworden, in der ein Stapel von Isolierstoffplatten angeordnet ist. Zur Spannungssteuerung dienen elektrostatische Schirme aus leitendem Material oder in dem Plattenstapel untergebrachte Parallelwiderstände. Bei einer anderen bekanntgewordenen Löschkammer sind in einigen Isolierplatten, welche benachbarte magnetisierbare Platten voneinander trennen, leitende Teile mit einem hohen ohmschen Widerstand vorgesehen, die die magnetisierbaren Teile benachbarter Isolierplatten leitend verbinden. Allen genannten Ausführungen haftet aber der Nachteil an, daß bei ihnen zur Erzielung einer kapazitiven Spannungssteuerung zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Isolierstoffteilen ein strukturell andersartiger Werkstoff erforderlich ist. Das erstrebte Ziel wird also nur durch Inkaufnahme einer verhältnismäßig komplizierten Herstellung und der damit verbundenen erhöhten Kosten erreicht.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe und zeigt einen Weg, wie für einen Magnetblasschalter der eingangs beschriebenen Art auf wesentlich einfachere Weise eine wirkungsvolle kapazitive Spannungssteuerung zu erzielen ist. Erfindungsgemäß sind in den spaltförmigen Lichtbogenkammern im Bereich der Schenke] der Zwischenelektroden Isolierstoffeinlagen solcher Dielektrizitätskonstante und Abmessung angeordnet, daß die Kapazität zwischen jeweils zwei benachbarten Zwischenelektroden von der Mitte der Löschkammer aus zu deren Enden hin größer wird. Die Isolierstoffeinlagen können dabei aus einem Material gleicher oder größerer Dielektrizitätskonstante als derjenigen der Isolierstoffplatten bestehen. Je nach Größe der erforderlichen Kapazität zwischen den Schenkeln zweier benachbarter Zwischenelektroden können die Isolierstoffplatten den Spalt der Lichtbogenkammer ganz oder teilweise ausfüllen. Die Isolierstoffeinlagen werden auf die Platten zweckmäßigerweise aufgeklebt oder aufgekittet. Bestehen die Isolierstoffplatten und die Einlagen aus Material von gleicher Dielektrizitätskonstante, so können die Einlagen unmittelbar an die Platten angeformt sein. Man erkennt, daß die neue Potentialsteuerung mit geringem technischem Aufwand sowie zeit- und kostensparend zu fertigen ist. Ein zusätzlicher Raumbedarf ergibt sich dabei nicht. Damit sind die Forderungen, die in der Praxis für die Herstellung von Magnetblasschaltem gestellt werden müssen, erfüllt.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung verwiesen.
  • Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung und teilweise im Schnitt einen Pol eines Hochspannungs-Leistungsschalters mit magnetischer Blaseinrichtung und den Ausschaltlichtbogen unterteilenden Zwischenelektroden; in Abb. 2 bis 4 sind die die Lichtbogenkammern bildenden Isolierstoffplatten mit den erfindungsgemäßen Isolierstoffeinlagen dargestellt; Abb. 5, 6 und 7 geben Lichtbogenkammern des Schalters wieder, die jeweils durch eine mit einem Längsschlitz versehene Isolierstoffplatte unterteilt sind.
  • Bei dem Hochspannungs-Leistungsschalter nach Abb. 1 ist der Tragkörper aus Isoliermaterial mit 1, die Löschkammer mit 2 und die Blasspule mit 3 bezeichnet. Der Stromverlauf geht im Einschaltzustand vom oberen Leitungsanschluß 4 auf das ortsfeste Schaltstück 5 und über das schwenkbare Schaltmesser 6 auf den unteren Leitungsanschluß 7. Die Blasspule 3 wird beim Ausschaltvorgang über das Schaltmesser 6 sowie die beiden Lichtbogenhörner 7 und 8 und den Ausschaltlichtbogen eingeschaltet. Die Löschkammer 2 ist mit den Isolierstoffplatten 9 versehen, die die spaltförmigen Lichtbogenkammern 10 bilden. Die Isolierstoffplatten 9 tragen an ihrem Ende die V-förmigen Zwischenelektroden 11, die beim Ausschaltvorgang die einzelnen Teillichtbögen hintereinanderschalten und in die spaltförmigen Lichtbogenkammern 10 einleiten. In diesen weiten sich die Teillichtbögen auf die zur Löschung erforderliche Länge aus und kommen beim Stromnulldurchgang zum Erlöschen. Zwischen benachbarten Schenkeln der Zwischenelektroden sind bei Schaltern bisheriger Bauart die Serienkapazitäten alle einander gleich und setzen sich im wesentlichen aus dem Dielektrikum des Plattenmaterials und aus Luft zusammen. Somit ist die Spannungsverteilung längs der Schaltstrecke ungünstig. Die eigentliche voRe Leistungsfähigkeit des Schalters wird erst dann erreicht, wenn mittels der erfindungsgemäßen Isolierstoffeinlagen die Kapazität zwischen jeweils zwei benachbarten Zwischenelektroden von der Mitte der Löschkammer 2 aus zu deren Enden hin größer wird.
  • In Abb. 2 der Zeichnung ist eine Isolierstoffplatte 9 mit V-förmiger Zwischenelektrode 11 dargestellt. Die Platten 9 haben in besonders vorteilhafter Weise C-förmigen Querschnitt, so daß sich besondere Ab- standhalter erübrigen. Wie die Abb. 3 und 4 zeigen, sind die Isolierstoffplatten 9 im Bereich der Schenkel 12 der Zwischenelektroden 11 beiderseits mit Isolierstoffeinlagen 13 versehen. Die Kapazität zwischen den Schenkeln benachbarterZwischenelektroden setzt sich also aus dem Dielektrikum der Isolierstoffplatten 9, der Isolierstoffeinlage 13 und aus dem von Luft zusammen. Wie leicht einzusehen ist, hat man es durch geeignete Wahl des Materials und der Ab- messungen der Isolierstoffeinlagen in der Hand, den einzelnen Kapazitäten die notwendige Größe für eine gleichmäßige Spannungsverteilung längs der Schaltstrecke zu geben.
  • In den Abb. 5, 6 und 7 ist die neue Spannungssteuereinrichtung für eine Löschkammer dargestellt, bei der die Lichtbogenkammern 10 jeweils durch eine Isolierstoffplatte 14 unterteüt sind, die in bekannter Weise einen Längsschlitz 15 aufweist. Um bei einer Löschkammer mit dieser Plattenanordnung die Kapazität zwischen benachbarten Zwischenelektroden zu beeinflussen, können die mit Zwischenelektroden 11 versehenen Platten 9 und die geschlitzten Platten 14 abwechslungsweise mit den erfindungsgemäßen Isolierstoffeinlagen 13 versehen sein. Aus herstellungstechnischen Gründen kann es jedoch Vorteile mit sich bringen, entweder nur die mit Zwischenelektroden versehenen Platten 9 oder nur die ceschlitzten Platten 14 mit Isolierstoffeinlagen zu versehen, wie dies in den Abb. 6 und 7 dargestellt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hochspannungs-Leistungsschalter mit von Isolierstoffplatten gebildeten spaltförmigen Lichtbogenkammern, die V-förrnige Zwischenelektroden enthalten, an denen die Teilstücke des Ausschaltlichtbogens hintereinandergeschaltet und gegebenenfalls unterstützt durch magnetische Blasung in die Lichtbogenkammern eingeleitet und zu Schleifen ausgeweitet werden und bei dem Mittel zur Steuerung der Spannungsverteilung längs der Schaltstrecke vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den spaltförmigen Lichtbogenkammern im Bereich der Schenkel der Zwischenelektroden Isolierstoffeinlagen solcher Dielektrizitätskonstante und Abmessung angeordnet sind, daß die Kapazität zwischen jeweils zwei benachbarten Zwischenelektroden von der Mitte der Löschkammer aus zu deren Enden hin größer wird.
  2. 2. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffeinlagen aus einem Werkstoff gleicher oder größerer Dielektrizitätskonstante als die Isolierstoffplatten bestehen und jeweils den Spalt der Lichtbogenkammern ganz oder teilweise ausfüllen. 3. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffeinlagen auf die Isolierstoffplatten z. B. aufgeklebt oder aufgekittet sind. 4. Hochspannungs-Leistungssehalter nach Anspruch 1 bis 3 mit Lichtbogenkammern, die je- weils durch eine mit einem Längsschlitz versehene Isolierstoffplatte unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Zwischenelektroden versehenen und die geschlitzten Platten abwechselnd Isolierstoffeinlagen tragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 626 239, 578 225, 618455.
DES61273A 1959-01-09 1959-01-09 Hochspannungs-Leistungsschalter Pending DE1121161B (de)

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DES61273A DE1121161B (de) 1959-01-09 1959-01-09 Hochspannungs-Leistungsschalter

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DES61273A DE1121161B (de) 1959-01-09 1959-01-09 Hochspannungs-Leistungsschalter

Publications (1)

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DE1121161B true DE1121161B (de) 1962-01-04

Family

ID=7494736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES61273A Pending DE1121161B (de) 1959-01-09 1959-01-09 Hochspannungs-Leistungsschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE1121161B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260000B (de) 1966-07-04 1968-02-01 Wtz Elektroapp Dresden Wissens Lichtbogenkammer fuer elektrische Schuetze kleinerer Stromstaerken

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE578225C (de) * 1929-04-27 1933-06-10 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Entionisierungseinrichtung zum Loeschen von Wechselstromlichtboegen
DE618455C (de) * 1934-01-06 1935-09-09 Siemens Ag Vorrichtung fuer die Lichtbogenloeschung in OElschaltern
DE626239C (de) * 1932-06-15 1936-02-22 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorrichtung fuer die Lichtbogenloeschung in OElschaltern

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