DE1144049B - Kuenstlicher Koeder, insbesondere Loeffelkoeder - Google Patents
Kuenstlicher Koeder, insbesondere LoeffelkoederInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K85/00—Artificial bait for fishing
- A01K85/14—Artificial bait for fishing with flat, or substantially flat, undulating bodies, e.g. spoons
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01K85/00—Artificial bait for fishing
- A01K85/02—Artificial bait for fishing with means for concealing or protecting hooks, e.g. to prevent entanglement with weeds
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Description
Künstliche Köder für das Schlepp- und Wurfangeln, insbesondere Löffelköder, sind gewöhnlich
mit einem Angelhaken versehen, der allseitig schwenkbar am freien Ende des Köderkörpers angelenkt ist.
Diese allseitig schwenkbare Anlenkung des Angelhakens ist notwendig, weil sich sonst der Fisch leichter
von dem Angelhaken losringeln kann. Solche Köder haben aber den Nachteil, daß sich der Angelhaken
leicht in Seegras oder anderen Gegenständen unter Wasser einhakt.
Zur Vermeidung dieses Nachteils sind künstliche Köder vorgeschlagen worden, bei denen ein Angelhaken
von einer eingeschobenen, zwischen dem Köderkörper und einem Seegrasabweiser geschützten Lage
in eine am freien Ende des Köderkörpers allseitig schwenkbar hängende Lage verschiebbar ist. Diese
Verschiebung erfolgt entlang einer etwa in Längsrichtung des Köders angeordneten, mit einer öse zum
freien Anlenken des Angelhakens versehenen Führung. Bekannte Angelköder dieser Art sind mit
Sperrgliedern zum Festhalten des Angelhakens in der eingeschobenen Lage und mit lagebestimmenden
Gliedern zum Unbeweglichhalten des Angelhakens relativ zum Köderkörper versehen. Die letztgenannten
Glieder bestehen gewöhnlich aus zwei Ausnehmungen oder ösen im Köderkörper selbst, in
welche zwei Spitzen des als Dreifachhaken ausgebildeten Angelhakens beim Einschieben des Angelhakens
eingeführt werden. Die Sperrglieder zum Festhalten des Angelhakens in der eingeschobenen
Lage bestehen entweder aus in einem Zwischenring zwischen dem Schaft des Angelhakens und der Führung
eingreifenden federnden Haken oder aus einem mit dem Widerhaken der freien Angelspitze zusammenwirkenden
Federbügel.
Die Erfindung betrifft eine Bauart eines künstlichen Köders der obengenannten Art, bei der die
Mittel zum Festhalten des Angelhakens in der eingeschobenen Lage in einer bestimmten Stellung relativ
zum Köderkörper stark vereinfacht sind und die außerdem eine Einstellung der zum Ausziehen des
Angelhakens erforderlichen Kraft einfach durch Anpassen derjenigen Kraft gestattet, mit der der Angelhaken
in die Schutzlage eingeschoben wird.
Diese Zwecke werden erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß der Angelhaken mit einer an dessen Schaft vorgesehenen Öse auf einem die Führung
bildenden Draht aufgezogen ist, wobei ein Niederhalteglied mit dem Haken derart zusammenwirkt, daß
sich in eingeschobener Lage desselben die Hakenöse an dem Führungsdraht verklemmt und dadurch
eine Reibung erzeugt, die sich dem Ausziehen des Künstlicher Köder,
insbesondere Löffelköder
insbesondere Löffelköder
Anmelder:
Aktiebolaget Urfabriken,
Svängsta (Schweden)
Svängsta (Schweden)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann
und Dipl.-Ing. W. Eitle, Patentanwälte,
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Finnland vom 6. August 1960 (Nr. 1329)
Finnland vom 6. August 1960 (Nr. 1329)
Toivo Koistinen, Varkuas (Finnland),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Angelhakens aus der eingeschobenen Lage widersetzt.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen im Längsschnitt bzw. in Draufsicht eine erste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 und 4 zeigen ebenfalls im Längsschnitt bzw. in Draufsicht eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
In den beiden Ausführungsformen ist die Erfindung an einem Löffelkörper mit einem als Dreifachhaken
ausgebildeten Angelhaken dargestellt. Für beide Ausführungsformen gemeinsam sind außerdem
folgende Einrichtungen: Das vordere Ende des Löffels 1 ist mit einem Loch 2 für einen Ring 3 zur
Befestigung der Schnur versehen. Nahe am vorderen Ende des Löffels sind mit einem Niet 4 zwei nach
hinten und aufwärts gerichtete federnde Seegrasabweiserdrähte 5 bekannter Art und ein längs verlaufender
Führungsdraht 6 befestigt. Letzterer ist hinter dem freien Ende des Löffels zu einer herausragenden
Öse 7 umgebogen, in der der Angelhaken in der ausgezogenen Freilage allseitig schwenkbar
hängt. Der Dreifachhaken ist mit einer in der Verlängerung seines Schaftes 8 ausgebildeten Öse 9 versehen,
durch welche sich der Führungsdraht 6 erstreckt. Der Durchmesser der Öse 9, deren Dicke
und die Stärke des Führungsdrahtes 6 sind dem Winkel, den der Schaft 8 des Angelhakens mit dem
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Führungsdraht 6 in der eingeschobenen, in der Zeichnung dargestellten Lage bildet, derart angepaßt,
daß die gegen den Führungsdraht 6 anliegenden Teile der Öse mit einer solchen Kraft an den Draht angepreßt
werden, daß eine genügende Reibung zwisehen
Öse 9 und Draht 6 entsteht, um den Angelhaken in der eingeschobenen Lage zurückzuhalten.
In der Zeichnung beziehen sich die beiden Ausführungsformen
auf die Mittel, mit denen der Angelhaken gegen den Löffel zur Erzeugung dieser Reibungskraft
niedergehalten wird.
Gemäß Fig. 1 und 2 bestehen diese Mittel aus einer Platte 10, die bei 11 an der Innenseite des
freien Endes des Löffels 1 angenietet ist und deren Außenrand 12 von der Löffelfläche derart abgebogen
ist, daß ein keilförmiger Zwischenraum zwischen dem freien Ende der Platte 10 und der Innenseite
des Löffels 1 entsteht. Die Platte ist derart gestaltet,
daß zwei Spitzen des Angelhakens, unter deren Außenrand 12 eingeführt werden können, um den
Haken in der eingeschobenen Klemmlage zu halten. Je weiter die Spitzen des Angelhakens unter die
Platte 10 eingeschoben werden, desto stärker wird die Öse 9 auf den Führungsdraht 6 aufgeklemmt.
Da der Führungsdraht eine Biegungselastizität aufweist, kann man somit durch Anpassen derjenigen
Kraft, mit welcher der Angelhaken in die eingeschobene Lage eingedrückt wird, die zwischen
Öse 9 und Führungsdraht 6 entstehende Reibungskraft bestimmen, die sich dem Ausziehen des Angelhakens
aus der eingeschobenen Lage wiedersetzt.
Wenn ein Fisch anbeißt, werden die verhältnis^·
mäßig weich federnden Seegrasabweiser 5 in bekannter Weise eingedrückt, und die obere Angelspitze
hakt ins Fischmaul ein, so daß, wenn sich der Fisch von dem Angelhaken losreißen will, der Angelhaken
in die in der Öse 7 frei hängende Lage gezogen wird.
Gemäß Fig. 3 und 4 bestehen die Mittel zum Niederhalten des Angelhakens in der Klemmlage aus
dem nach oben zu einer Öse 13 umgebogenen Ende desjenigen Teils 14 des Führungsdrahtes 6, der von
der Anlenköse 7 aus nach vorn durch ein Loch 15 im freien Löffelende verläuft. Die Niederhaltungsöse
13 ist so weit, daß die Öse 9 des Angelhakens widerstandslos durch sie hindurchgleiten kann, wenn der
Haken entlang dem Führungsdraht 6 herausgezogen wird. Bei dieser Ausführungsform gibt es somit außer
den Grasabweisern nur ein einziges Glied, nämlich den Draht 6, 7, 14, 13, der sowohl zur Führung des
Angelhakens als auch zu dessen Festhalten in der eingeschobenen Lage mit Reibungswiderstand dient.
Bei dieser Ausführungsfonn ist auch die durch die Drahtteile 6 und 14 an die Niederhaltungsöse 13
übertragene Federung für eine weiche und fortlaufende Einstellbarkeit der den Angelhaken in der
Einschieblage festhaltenden Reibung von großer Bedeutung.
Claims (3)
1. Künstliche Köder, insbesondere Löffelköder für das Schlepp- und Wurfangeln, bei dem ein
Angelhaken entlang einer etwa in Längsrichtung des Köders angeordneten, mit einer Anlenköse
versehenen Führung von einer eingeschobenen, zwischen dem Köderkörper und einem Seegrasabweiser
geschützten Lage in eine am freien Ende des Köders in der Anlenköse allseitig schwenkbar
hängende Lage verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Angelhaken mit einer an dessen
Schaft (8) vorgesehenen Öse (9) auf einem die Führung bildenden Draht (6) aufgezogen ist, wobei
ein Niederhalteglied (10 bzw. 13) mit demHaken derart zusammenwirkt, daß sich in eingeschobener
Lage desselben die Hakenöse (9) an dem Führungsdraht (6) verklemmt und dadurch eine
Reibung erzeugt, die sich dem Ausziehen des Angelhakens aus der eingeschobenen Lage widersetzt.
2. Köder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederhalteglied aus einer im
freien Ende des Köderkörpers befestigten Platte (10) mit aufgebogenem Außenrand (12) besteht,
unter welchen in der eingeschobenen Lage zwei Spitzen des als Dreifachhaken ausgebildeten
Angelhakens greifen.
3. Köder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederhalteglied von dem auf
den Hakenschaft drückenden auf- und umgebogenen freien Ende (13) des von der Anlenköse (7)
durch ein Loch (15) im Köderkörper (1) zurückgeführten Teils (14) des Führungsdrahtes, (6) gebildet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DEA37205A Pending DE1144049B (de) | 1960-08-06 | 1961-04-17 | Kuenstlicher Koeder, insbesondere Loeffelkoeder |
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1961
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