DE1010313B - Mit horizontalen sowie vertikalen Steuerflossen versehenes Hoehenscherbrett - Google Patents
Mit horizontalen sowie vertikalen Steuerflossen versehenes HoehenscherbrettInfo
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- DE1010313B DE1010313B DEL15552A DEL0015552A DE1010313B DE 1010313 B DE1010313 B DE 1010313B DE L15552 A DEL15552 A DE L15552A DE L0015552 A DEL0015552 A DE L0015552A DE 1010313 B DE1010313 B DE 1010313B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K91/00—Lines
- A01K91/06—Apparatus on lines not otherwise provided for, e.g. automatic hookers
- A01K91/08—Trolling devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
Description
DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatents ist ein mit horizontalen sowie vertikalen Steuerflossen versehenes
Scherbrett, an dessen V-förmig ausgebildeter Druckseite ein Halteseil angreift und dessen Saugseite von
ihrem hinteren Ende ausgehend nach vom zu löffelbugartig geformt ist und vom vorderen konvex ausgebildeten
Teil stetig in einen konkav ausgebildeten rückwärtigen Teil übergeht. Dieses Scherbrett findet
insbesondere für Fischerei'schleppnetze Verwendung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das
Scherbrett gemäß dem Hauptpatent so1 zu verbessern,
daß es als Ersatz für den Senker bei Geräten zum Schleppangeln, insbesondere zum Fischen von Makrelen,
Lachs, Thunfisch, Hecht, Barsch und anderen Raubfischen, verwendbar ist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, an der Hinterkante des Scherbretts Einrichtungen
zum Befestigen der Fangorgane vorzusehen.
Weitere wesentliche Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Scherbrettes in der Lage beim Schleppen durch das Wasser,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die beim Gang durch das Wasser nach oben gekehrte Druckseite des Scherbrettes,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die beim Gang durch das Wasser nach unten gekehrte Saugseite des Scherbrettes,
Fig. 4 und 5 Querschnitte nach den Linien IV-IV und V-V der Fig. 2,
Fig. 6 das Scherbrett in Ansicht von hinten und
Fig. 7 und 8 in kleinerem Maßstab in Seitenansicht
und Draufsicht eine Mehrzahl von einem und demselben. Boot geschleppter Geräte zum Schleppangeln,
wobei jedes Gerät mit einem nach unten ziehenden Scherbrett gemäß Fig. 1 bis 6 versehen ist.
In Fig. 1 bis 8 bezeichnet 10 den aus solidem Metall ausgeführten eigentlichen Scherbrettkörper,
welcher am vorderen Ende eine abgerundete Spitze aufweist und dessen Breite sich nach dem hinteren
Ende zu vergrößert. Die beim Gang durch das Wasser aufwärts gekehrte Druckfläche des Scherbrettkörpers
ist V-förmig und von zwei sich schneidendem ebenen Flächen 11 gebildet. Die nach unten gekehrte Saugfläche
hat einen konvex gewölbten Vorderteil 12, der gleichmäßig in einen konkav gekrümmten kanal förmigen
Hinterteil 13 übergeht. An der Druckseite des ScherbrettkÖTpers ist hinten eine horizontale
Steuerflosse 14 angebracht, die durch in rechtem Winkel abgebogene Seitenstege 15 mit den Seiten
des ScherbrettkÖTpers 10 verbunden ist. An der Außenseite der horizontalen Steuerfloese 14 ist eine
Mit horizontalen sowie vertikalen
Steuerflossen versehenes Höhenscherbrett
Steuerflossen versehenes Höhenscherbrett
Zusatz zum Patent 948 824
Anmelder:
Karl-Hugo Larsson, Stockholm
Karl-Hugo Larsson, Stockholm
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
Berlin-Zehlendorf West, Goethestr. 30
Berlin-Zehlendorf West, Goethestr. 30
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 20. Mai 1952
Schweden vom 20. Mai 1952
Karl-Hugo Larsson, Stockholm,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
als Flosse ausgeformte vertikale Steuerfläche 16 zentral angebracht, die sich der' Mittellinie des Scherbrettkörpers
entlang bis etwa vor der Vorkante der horizontalen Steuerflosse erstreckt und deren Höhe
nach, vorn abnimmt. Die horizontale und vertikale SteuerflO'Sse 14 bzw. 16 sind bei der dargestellten
Ausführungsform in einem Stück mit dem eigentlichen Scherbrett 10 gegossen.
Das Scherbrett soll durch das Wasser mit Hilfe eines einzigen Halteseils 17 geschleppt werden. Zur
Befestigung des Halteseils sind am Vorderteil der vertikalen Steuerflosse eine Mehrzahl in Abstand voneinander
angeordnete Löcher 18 vorgesehen. Durch die Wahl eines zweckmäßigen Loches zur Befestigung
des Halteseils kann der Tiefgang des Scherbrettes geregelt werden. Der kleinste Tiefgang wird erhalten,
wenn das Halteseil am vordersten Loch befestigt ist, und der größte Tiefgang, wenn es am
hintersten Loch befestigt ist.
An der Hinterkante der horizontalen Steuerflosse 14 sind eine Anzahl in Abstand voneinander liegende
Löcher 19 vorgesehen, die symmetrisch zur vertikalen Steuerflosse 16 verteilt sind. In einem der Löcher 19
kann wahlweise eine mit einem Haken 20 versehene Wehr 21 befestigt werden. Bei Befestigung der Wehr
an einem der Löcher veranlaßt die durch den Schleppwiderstand des Köders entstehende Zugkraft eine
Schrägstellung des Scherbrettes, so daß dieses nach der Seite ausschert, wie in Fig. 8 gezeigt ist, wobei
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das Ausscheren um so größer wird, je weiter entfernt von der vertikalen Steuerflosse die Befestigung erfolgt.
Aus Fig. 8 geht hervor, daß man, bei gleichzeitiger Verwendung einer Mehrzahl von Geräten
zum Schleppangeln, durch Befestigung der Wehr 21 der verschiedenen Geräte in verschiedenen Löchern
19 ein verschieden großes Ausscheren der Scherbretter erreichen kann, so daß sämtliche Halteseile 17
am Boot 22 in einem gemeinsamen Punkt 23 festgemacht werden können;
Wenn ein Fisch 24 nach dem Haken schnappt und anbeißt, vergrößert sich die Zugkraft in der Wehr
so stark, daß das Scherbrett seine Stabilität verliert, kentert und in einer Kurve nach außen und nach
oben sich gegen die Wasseroberfläche bewegt, wie aus dem oberen Bild der Fig. 7 hervorgeht. Man
kann deshalb· mit dem Auge feststellen, wenn ein Fisch an einem der Schleppangelgeräte angebissen
hat, und braucht nicht, wie bei der Verwendung von Geräten mit gewöhnlichen Senkern, mit der Hand
nachzuprüfen, ob ein Fisch angebissen, hat oder nicht. Bei Verwendung von Geräten, die mit einem erfi1idungsgemäßen
Scherbrett versehen sind, kann deshalb ein einziger Mann eine beträchtlich größere
Anzahl von Geräten bedienen, als dies früher möglieh
war.
Claims (6)
1. Mit horizontalen sowie vertikalen Steuerflossen versehenes Höhenscherbrett, an dessen
V-förmig ausgebildeter Druckseite ein Halteseil angreift und dessen Saugseite von ihrem hinteren
Ende ausgehend nach vorn zu löffelbugartig geformt ist und vom vorderen konvex ausgebildeten
Teil stetig in einen konkav ausgebildeten rückwärtigen Teil übergeht, nach Patent 948 824, dadurch
gekennzeichnet, daß zu seiner Verwendung als Senker bei Schleppangelgeräten an seiner
Hinterkante Einrichtungen zum Befestigen der Fangorgane (20, 21) vorgesehen sind.
2. Scherbrett gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Festmacheeinrichtungen aus einer Anzahl seitlich verteilter Löcher (19) od. dgl.
bestehen, an welchen die Wehr wahlweise befestigbar ist.
3. Scherbrett gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (19) an der Hinterkante
der horizontalen Steuerflosse (14) vorgesehen sind.
4. Scherbrett gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen
zum Befestigen eines Halteseils (17) in der Symmetrieebene des Scherbrettkörpers (10) in
beliebigem Abstand von dessen Vorderkante vorgesehen sind.
5. Scherbrett gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Festmacheeinrichtungen des
Halteseils (17) aus einer Anzahl in der vertikalen Steuerfloese (16) in Abstand voneinander vorgesehenen
Löchern (18) bestehen.
6. Scherbrett gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Scherbrett
(10) gänzlich aus Metall besteht und die horizontalen und vertikalen Steuerflossen in einem
Stück mit dem eigentlichen Scherbrettkörper ausgeführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 548/48 fi.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1010313X | 1952-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010313B true DE1010313B (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=20418564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL15552A Pending DE1010313B (de) | 1952-05-20 | 1953-05-18 | Mit horizontalen sowie vertikalen Steuerflossen versehenes Hoehenscherbrett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1010313B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362099A (en) * | 1965-03-01 | 1968-01-09 | William L. Morse | Directional sinker |
| US4858370A (en) * | 1988-07-12 | 1989-08-22 | Ryder International Corporation | Fishing lure for simulated feeding |
| US6279260B1 (en) * | 2000-03-02 | 2001-08-28 | Justin Farr | Fishing lure flasher |
-
1953
- 1953-05-18 DE DEL15552A patent/DE1010313B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362099A (en) * | 1965-03-01 | 1968-01-09 | William L. Morse | Directional sinker |
| US4858370A (en) * | 1988-07-12 | 1989-08-22 | Ryder International Corporation | Fishing lure for simulated feeding |
| US6279260B1 (en) * | 2000-03-02 | 2001-08-28 | Justin Farr | Fishing lure flasher |
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