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DE1143503B - Verfahren zur Trennung von ª‡,ª‡,ª†- und ª‡,ª†,ª†-Trimethyladipinsaeure - Google Patents

Verfahren zur Trennung von ª‡,ª‡,ª†- und ª‡,ª†,ª†-Trimethyladipinsaeure

Info

Publication number
DE1143503B
DE1143503B DEB60454A DEB0060454A DE1143503B DE 1143503 B DE1143503 B DE 1143503B DE B60454 A DEB60454 A DE B60454A DE B0060454 A DEB0060454 A DE B0060454A DE 1143503 B DE1143503 B DE 1143503B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trimethyladipic acid
acid
nitric acid
trimethyladipic
separation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB60454A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Schmitt
Dr Hans Heumann
Dr Wilhelm Pollack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
Original Assignee
Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksgesellschaft Hibernia AG filed Critical Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
Priority to DEB60454A priority Critical patent/DE1143503B/de
Priority to CH1125461A priority patent/CH412842A/de
Priority to LU40654D priority patent/LU40654A1/xx
Priority to GB3841961A priority patent/GB954256A/en
Priority to BE611406A priority patent/BE611406A/fr
Publication of DE1143503B publication Critical patent/DE1143503B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/02Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • C08G63/12Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds derived from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/43Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/487Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by treatment giving rise to chemical modification

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Trennung von a,a,y- und a,y,y-Trimethyladipinsäure Es ist bekannt, Gemische aus a, a, y- und m, y, y-Trimethyladipinsäure durch fraktioniertes Umkristallisieren aus wäßriger Ameisensäure in ihre Komponenten zu zerlegen. Diese Trennung ist jedoch, wie festgestellt wurde, nur sehr schwer durchzuführen (vgl. »Journal of Chemical Society«, London 1951, Bd. II, S. 1493 bis 1495).
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf der überraschenden Feststellung, daß die bei der Oxydation von Dihydroisophoron bzw. -ol mit Salpetersäure z. B. nach dem Verfahren der USA.-Patentschrift 2 448 259 entstehenden Gemische aus a, cc, y- und a, y, y-Trimethyladipinsäuren (F. = 105 bis 106"C bzw. 72 bis 73"C) überraschend hohe Unterschiede hinsichtlich ihrer Löslichkeit in wäßriger Salpetersäure in Abhängigkeit von deren Konzentration zeigen. Bei geeigneter Wahl der Salpetersäurekonzentration können durch nur einmaliges Umkristallisieren des aus dem anfallenden Oxydationsgemisch durch Abkühlen gewonnenen kristallinen Rohprodukts, in dem die beiden Isomeren im Verhältnis von z. B.
  • 1:1 vorliegen, über 900/o der im Rohprodukt vorhandenen oc, os, y-Trimethyladipinsäure in sehr reiner Form mit einem Schmelzpunkt von 102 bis 103"C gewonnen werden. Will man zu noch größerer Reinheit gelangen, so können eine oder mehrere weitere Kristallisationen der genannten Art nachgeschaltet werden.
  • Wie aus den Löslichkeitskurven zu ersehen ist, kann zum Umkristallisieren vorteilhaft wäßrige Salpetersäure mit einem HNO3-Gehalt von mindestens etwa 50 O/o, vorzugsweise aber von mindestens etwa 65°/o verwendet werden.
  • Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens wird so vorgegangen, daß man das Isomerengemisch mit der Salpetersäure im Verhältnis von etwa 4 bis 1 Gewichtsteilen je Volumteil Salpetersäure mischt und erwärmt, bis man eine klare Lösung erhält, was im allgemeinen bei etwa 50"C der Fall ist. Anschließend läßt man, gegebenenfalls unter Rühren, die a, os, y-Form auskristallisieren. Hierfür kommt der Temperaturbereich von etwa - 5 bis 30"C in Betracht; bevorzugt werden Temperaturen von etwa 5 bis 25°C.
  • Danach wird der Kristallbrei abgesaugt, gewaschen und gegebenenfalls getrocknet. Die Isolierung der a, y, y-Trimethyladipinsäure erfolgt durch einfaches Abkühlen der beim Umkristallisieren anfallenden Mutterlauge, gegebenenfalls nach vorherigem Einengen, auf Temperaturen im Bereich von zweckmäßig etwa -20 bis 5"C oder durch Extraktion mit organischen Lösungsmitteln, insbesondere Kohlenwasserstoffen (auch halogenierten), wie z. B. Cyclohexan, Tetrachlorkohlenstoff, Hydrocumol. Zweckmäßig lie- gen deren Siedepunkte bei Normaldruck über 45°C.
  • Anschließend erfolgt die Entfernung des Lösungsmittels durch Abdestillieren.
  • Die gemäß der Erfindung gewonnenen Produkte lassen sich zur Herstellung von Polyamiden, Polyestern, Weichmachern od. dgl. verwenden. Zwar sind hierfür auch die Isomerengemische anwendbar. In vielen Fällen ist jedoch eine Beeinflussung der Eigenschaften solcher Produkte, z. B. hinsichtlich der Schmelzpunkte, erwünscht, was dadurch geschehen kann, daß jeweils nur die reinen Isomeren als Ausgangsprodukte zur Anwendung gelangen.
  • Beispiel 1 100 g eines gemäß Auslegeschrift 1111163 hergestellten, mit Wasser gewaschenen und über Phosphorpentoxyd getrockneten rohen Isomerengemisches, das noch etwa 201o Salpetersäure und 3 °/0 Wasser enthielt, wurden auf dem Wasserbad mit 50 ccm 670/0oder Salpetersäure 15 Minuten auf 50"C erhitzt, wobei eine klare, schwachgelbgefärbte Lösung entstand, die man etwa 20 Stunden bei Zimmertemperatur stehenließ.
  • Nach anfänglicher starker Trübung schied sich hieraus allmählich ein dicker Kristallbrei ab, der auf einer Nutsche abgesaugt wurde. Dieser Rückstand wurde mit 50 ccm Wasser gewaschen, anschließend mit 20 ccm Wasser nochmals nachgewaschen und im Vakuum über Phosphorpentoxyd getrocknet. Es konnten so 44,2 g oc, or, y-Trimethyladipinsäure mit einem Schmelzpunkt von 102 bis 103"C gewonnen werden. Das Produkt enthielt weniger als 0,1 0/o Salpetersäure und war nicht gefärbt.
  • Beim Abkühlen der Mutterlauge auf etwa -5°C kristallisierten 29,4 g a, y, y-Trimethyladipinsäure mit einem Schmelzbereich von 67 bis 71°C aus. Die Restmutterlauge kann nach Versetzen mit hochkonzentrierter Salpetersäure wieder in den Oxydationsprozeß zur Herstellung des Isomerengemisches zurückgeführt werden.
  • Beispiel 2 100 g eines rohen, nicht gewaschenen, feuchten Isomerengemisches, das noch etwa 130!o Salpetersäure und 2001o Wasser enthielt, wurden wie im Beispiel 1 mit 50 ccm 670i0iger Salpetersäure erwärmt. Die klare, schwach gefärbte Lösung wurde dann 71/2 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt. Dann wurden die abgeschiedenen Kristalle abgesaugt und wie oben aufgearbeitet. Es wurden 45,5 g ec, a, y-Trimethyladipinsäure mit einem Schmelzpunkt von 99 bis 101 0C erhalten, die noch etwa 0,3 0/o Salpetersäure enthielt.
  • Die Gewinnung des ol, y, Isomeren erfolgte durch Extraktion der Mutterlauge mit Tetrachlorkohlenstoff, der durch anschließende Destillation entfernt wurde.
  • Der Schmelzpunkt des a, y, y-Isomeren, von dem 27,5 g gewonnen wurden, lag bei 66 bis 70"C.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Trennung von a, os, y- und a, y, y-Trimethyladipinsäure durch Kristallisation, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch in mindestens etwa 50%iger, vorzugsweise mindestens 650/0iger Salpetersäure löst, die o;, a, y-Trimethyladipinsäure durch Abkühlen auf etwa bis 30"C, vorzugsweise auf etwa 5 bis 25°C auskristallisieren läßt und anschließend die a, y, y-Trimethyladipinsäure durch Abkühlen der Mutterlauge auf etwa -20 bis 5°C gewinnt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die α, γ, γ-Trimethyladipinsäure mit einem organischen Lösungsmittel aus der Mutterlauge extrahiert.
DEB60454A 1960-12-12 1960-12-12 Verfahren zur Trennung von ª‡,ª‡,ª†- und ª‡,ª†,ª†-Trimethyladipinsaeure Pending DE1143503B (de)

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DEB60454A DE1143503B (de) 1960-12-12 1960-12-12 Verfahren zur Trennung von ª‡,ª‡,ª†- und ª‡,ª†,ª†-Trimethyladipinsaeure
CH1125461A CH412842A (de) 1960-12-12 1961-09-26 Verfahren zur Trennung von Isomerengemischen
LU40654D LU40654A1 (de) 1960-12-12 1961-09-28
GB3841961A GB954256A (en) 1960-12-12 1961-10-26 Process for the separation of mixtures of isomers of tri-methyl adipic acid
BE611406A BE611406A (fr) 1960-12-12 1961-12-11 Procédé pour la séparation de mélanges d'isombres et produits obtenus.

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GB (1) GB954256A (de)
LU (1) LU40654A1 (de)

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Publication number Publication date
GB954256A (en) 1964-04-02
BE611406A (fr) 1962-03-30
CH412842A (de) 1966-05-15
LU40654A1 (de) 1961-11-28

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