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Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln
im Abstand voneinander und von einer Auflagefläche Die Erfindung bezieht sich auf
eine Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln im Abstand
voneinander und von einer Auflagefläche, wie einer Wand, bestehend aus einer an
der Auflagefläche zu befestigenden Schiene und mehreren mit dieser Schiene verbindbaren,
aus Ober-und Unterteil bestehenden und aus elastischem Kunststoff bestehenden Kabelschellen,
die mit Teilen der Kabel in Wirkverbindung sind und deren Oberteil auf den Unterteil
aufsteckbar ist, wobei der Unterteil unter Fortfall von zusätzlichen Befestigungsmitteln
in bezug auf seine Stellung zur Schiene wahlweise in einige in größerer Anzahl und
vorzugsweise regelmäßiger Anordnung an der Schiene vorgesehene Rasten einrastbar
ist.
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Diese bekannte Befestigungsanordnung hat an sich den Vorteil, daß
sowohl der Schellenoberteil mit dem Schellenunterteil als auch der Schellenunterteil
mit der Schiene unter Fortfall zusätzlicher Befestigungselemente verbunden werden
kann. Die Befestigungsanordnungen dieser Art haben sich auch in der Praxis so lange
bewährt, wie die mit ihnen zusammenwirkenden Kabel einen bestimmten Durchmesser
nicht überschreiten. Wenn dagegen Kabel mit einem größeren Durchmesser verlegt werden
sollen, dann kann es zu Schwierigkeiten bei der benutzten Rastverbindung kommen.
Dies liegt daran, daß infolge der größeren Durchmesser der Kabel auch die Abmessungen
der mit den Kabeln zusammenwirkenden Kabelschellen vergrößert werden müssen. Hiervon
sind auch die Abmessungen der Rasten und Gegenrasten der Kabelschelle betroffen,
die darüber hinaus beim Verlegen von im Durchmesser größeren Kabeln auch erheblich
größere Kräfte aufzunehmen haben. Durch die Vergrößerung der Abmessungen der Rasten
bzw. Gegenrasten wird zwangläufig auch der Abstand zwischen zwei benachbarten Rasten
bzw. Gegenrasten vergrößert. Es kann dann vorkommen, daß man den Oberteil der Kabelschelle.
nicht mehr in diejenige Lage überführen kann, die zu einer ordnungsgemäßen Festlegung
des Kabels erforderlich wäre, d. h., die Rast kann nicht mehr in diejenige
Gegenrast eingreifen, die den festen Sitz des Kabels gewährleistet.
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Es sind auch zweiteilige Schellen bekannt, die mittels einer Schraube
an einer C-förtnigen Hohlsammelschiene festgelegt werden können. Der Unterteil dieser
Kabelschelle besitzt ein T-förmiges Fußstück, wobei Querbalken und Mittelsteg des
Fußteiles so bemessen sind, daß sie in der Hohlsammelschiene bzw. in deren Mittelschlitz
Platz finden. Das Anbringen einer solchen Schelle erfolgt derart, daß man zunächst
den Fußteil in Längsrichtung der Hohlsammelschiene stellt, ihn durch deren Schlitz
nach unten in die Schiene einführt und dann eine Drehung um 90' vornimmt.
Beim Festziehen der vorhandenen Schraube werden einerseits die beiden Schellenteile
miteinander verbunden, andererseits aber Bereiche des Ober- und Unterteils von unterschiedlichen
Richtungen her gegen die den Schlitz begrenzenden Flansche der Hohlsammelschiene
gepreßt. Durch diese Ausbildung ergeben sich Schwierigkeiten beim Auswechseln einer
Schelle aus einem geschlossenen Kabelverband. Da ohne die erwähnte Drehung eine
Kabelschelle dieser Bauart nicht aus d * er C-förmigen Hohlsammelschiene
entfernt werden krann, sind einige benachbarte Schellen mindestens zeitweise zu
entfernen. Weiterhin ist es nachteilig, daß die vorhandene Schraube nicht nur eine
Verbindung zwischen Ober- und Unterteil der Schelle herstellt, sondern auch die
gesamte Schelle an der C-förmigen Hohlsammelschiene festlegt. Ist die Schraube nicht
fest angezogen, so kann es daher zu einer ungewollten Verschiebung der Schelle auf
der C-förmigen Hohlsammelschiene kommen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Befestigungsanordnungen
der eingangs näher gekennzeichneten Art mit einfachen und wohlfeilen Mitteln weiter
zu verbessern, wobei insbesondere die Nachteile bekannter Ausführungsformen beseitigt
werden sollen. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß mittels einer
mit sägezahnartigem Gewinde versehenen Schraube in an sich bekannter Weise der Oberteil
mit dem Unterteil verbindbar ist, wobei Ober- und Unterteil mit dem Gewinde zusammenwirkende,
jeweils nur einen Teilbereich der Umfangsfläche des Gewindes erfassende Vorsprünge
aufweisen,
von denen die einen Vorsprünge zum Führen und die anderen
Vorsprünge als Gegenzähne für das Gewinde dienen.
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Eine solche Befestigungsanordnung hat eine Reihe bekannter und neuer
Vorteile. Zunächst ist es, wie auch bei der einen angeführten bekannten Ausführungsform,
möglich, den Unterteil der Kabelschelle allein fest auf der Schiene anzubringen,
wobei er aber bei Bedarf trotzdem leicht auf dieser versetzt werden kann. Im Gegensatz
zu der gleichen bekannten Befestigungsanordnung ergibt sich aber der Vorteil, daß
nunmehr diese Befestigungsanordnung auch zum Verlegen von im Durchmesser großen
Kabeln benutzt werden kann. Bei der erfindungs-,gemäßen Befestigungsanordnung dient
in vorteilhafter Weise die vorhandene Schraube lediglich zur Verbindung von Ober-
und Unterteil der Kabelschelle. nicht aber zum Festlegen der gesamten Schelle an
einer Schiene, wie es bei der obengenannten zweiten bekannten Ausführungsform der
Fall ist. Die benutzte, mit sägezahnartigem Gewinde versehene Schraube hat darüber
hinaus den Vorteil, daß zunächst durch Eindrücken derselben eine Grobeinstellung
vorgenommen werden kann. Dies ist möglich. weil zur Herstellung der Kabelschelle
elastische Kunststoffe verwendet werden, die entsprechend nachgiebig sind. Ein völliges
Einschrauben der Schraube, wie es bei der einen bekannten Ausführungsform der Fall
ist, entfällt.
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Es empfiehlt sich, die Gegenzähne an den einander zugekehrten, als
Leisten ausgebildeten Vorsprüngen anzuordnen.
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Auch ist es vorteilhaft. daß mehrere durch Ausnehmungen gebildete
und in die Rasten eingreifende Gegenrasten angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich
eine derartig haltbare Verbindung, daß auch größere auftretende Kräfte sicher aufgenommen
werden.
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Wenn an sich bekannte, im Querschnitt H-förmige Unterteile der Kabelschelle
benutzt werden, ist es zweckmäßig, in dem Quersteg eine Bohrung für den Durchtritt
der Schraube anzuordnen. Auf diese Weise erhält man Platz auch bei Verwendung verhältnismäßig
langer Schrauben.
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Bei Verwendung eines an sich bekannten. im Querschnitt bügelförmigen
Oberteils sind die einander zugekehrten Innenflächen der Schenke] des Oberteils
glameandig, laufen kegelig zusammen und sind mit ebenfalls glattwandigen Außenflächen
der Leisten im Eingriff.
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Wenn mehrere Schienen oder Schienenabschnitte zusammengesetzt werden
sollen, so können diese durch ein an sich bekanntes Kupplungselement miteinander
verbunden werden. In vorteilhafter Weise weist dieses Kupplungselement einen Fuß
mit hochgezogenen Randteilen auf, und der Fuß und die Randteile sind mit an der
Unterseite der Schiene vorgesehenen Aufnahmen im Eingriff.
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Dabei kann in an sich bekannter Weise das aus einem schlagfesten Kunststoff
gefertigte Kupplungselement eine nach seiner Unterseite hin offene Bohrung zum Eingriff
von Teilen eines Befestigungsmittels, wie eines Dübels, aufweisen. Auf diese Weise
ist es möglich, wie an sich bekannt, zunächst das Kupplungselement an einer Auflagefläche
zu befestigen und dann erst die Verbindung mit den Schienen herzustellen.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden speziellen
Beschreibung zu entnehmen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem ,l##.ii,#führungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Teilstück einer Befestigungsschiene
der erfindungsgemäßen Bo-festigungsanordnung mit aufgesteckten Kabelschellen.
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Fio,. 2 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabelschellen, teils
in Vorderansicht, teils im Längsschnitt und teilweise weggebrochen (Schnittverlauf
Linie 11-11 der Fig. 4).
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Fig. 3 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabeischellen
in Unteransicht. teilweise weggebrochen, Fig. 4 eine Befestigungsschiene bei entfernten
Kabelschellen in Draufsicht, teilweise weggebrochen und teilweise im Schnitt (Schnittverlauf
Linie IV-IV der Fig. 2).
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Fig. 5 eine Befestigungsschiene im Schnitt nach der Linie V-V
der Fig. 2.
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Fig. 6 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabelschellen
in Seitenansicht.
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Fig. 7 ein Kupplungselement zur formschlüssigen Verbindung
zweier Befestigungsschienen. teils in Vorderansicht. teils im Längsschnitt.
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Fig. 8 einen Schnitt durch das Kupplungselement nach der Linie
VIII-VIII der Fig. 10.
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Fig. 9 einen Schnitt durch das Kupplungselement nach der Linie
IX-IX der Fig. 11.
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Fig. 10 eine Unteransicht des Kupplungseleinentes nach der
Fig. T
Fig. 11 eine Draufsicht des Kupplungselementes nach der Fic,.7. teilweise
im Schnitt.
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Fig. 12 eine Vorderansicht des Unterteils der Kabelschelle.
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Fig. 13 eine Seitenansicht des Unterteils der Kabelschelle
nach der Fig. E1
Fig. 14 eine Unteransicht des Unterteils der Kabelschelle
nach der Fia. 12, Fig. 15 eine Draufsicht auf den Unterteil der Kabelschelle
nach der Fig. 12, Fig. 16 in Vorderansicht den Oberteil der Kabelschelle.
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Fig. 17 in Seitenansicht den Oberteil der Kabelschelle nach
der Fig. 16# Fig. 18 einen Längsschnitt durch den Oberteil der Kabelschelle
nach der Fig. 16.
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Fig. 19 einen Schnitt durch den Oberteil der Kabelschelle nach
der Linie XIX-XIX der Fig. 21, Fig. 20 einen Schnitt durch den Oberteil der Kabelschelle
nach den Linie XX-XX der Fig. 16,
Fig. 21 eine Draufsicht auf den Oberteil
der Kabelschelle nach Fig. 16# Fig. 22 eine mit der Kabelschelle zusammenwirkende
Schraube, teils in Seitenansicht. teils weggebrochen und im vergrößerten Maßstab.
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Fic,. 23 eine Draufsicht auf die Schraube nach der Fig. 22
im vergrößerten Maßstab und Fig. 24 eine Unteransicht der Schraube nach der Fig.
22 im ver-röß#-rten Maßstab.
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Die in den Fia. 2 bis 6 dargestellte Befestigungsschiene
27 ist -aus einem Kunststoff. beispielsweise aus Polystvrol gefertigt und
besitzt einen Querschnitt. der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.
Die Befesti-,-ungsschiene 27 kann durch Befestigungselemente, wie Schrauben.
Dübel od. dgl.. an einer Auflageflüche, z. B. an einer Wand befestiot werden.
Die der Wand zugekehrte Auflagefläche der Befestigungsschienc 27
ist durch
Flansche 28 verbreitert und - wie insbesondere die Fig.
3 zeigt - auf ihrer Unterseite mit zahlreichen Aussparungen
29 versehen. so daß im
wesentlichen nur die zwischen den
Aussparungen 29
verbleibenden Ränder auf der Auflagefläche anliegen.
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Die Befestigungsschiene 27 besteht aus einer Vielzah! von durch
Kerben 30 Legrenzten Abschnitten. Beispielsweise können zehn solcher Abschnitte
zu einer zusammenhängenden Einheit zusammengefaßt werden. Die großen Abmessungen
einer solchen Befestigungsschiene 27 machen sich insbesondere bei der Verlegung
vieler nebeneinanderliegender Kabel vorteilhaft bemerkbar. Andererseits kann man
bei Bedarf die Länge der Befestigungsschiene 27 durch Abtrennen eines oder
mehrerer Abschnitte verändern, was in einfacher Weise durch Abschneiden der gewünschten
Anzahl von Abschnitten geschieht. Auf ihrer Längsmittellinie ist die Befestigungsschiene
27
mit Langlöchern 32 versehen, die vorzugsweise untereinander gleich
gestaltet und in regelmäßiger Anordnung vorhanden sind und die die Befestigungsschiene
27 senkrecht zu ihrer Auflagefläche durchgreifen. Wie insbesondere aus den
Fig. 5 und 6 der Zeichnung ersichtlich, sind die Langlöcher
32 so bemessen, daß Absätze 33 gebildet werden, die als Auflagefläche
für die Köpfe der Befestigungselemente dienen. Andererseits sind die Langlöcher
32 derart über die Länge der Befestigungsschiene 27 verteilt, daß
an ihrem Umfang bzw. an ihrem Ende jeweils nur ein halbes Langloch 32 vorhanden
ist. Es entsteht hier somit ein einseitig offenes Langloch. Diese Ausbildung wird
in noch zu beschreibender Weise benutzt. um mehrere Schienen 27 bei Bedarf
miteinander durch ein Kupplungselement zu verbinden. Ferner sei erwähnt, daß die
genannten Kerben 30,
wie insbesondere aus der Fi2. 4 der Zeichnung zu ers2hen
ist, stets auf der 6uermittellinie der vollen Langlöcher 32 liegen. Hierdurch
erreicht man, daß beim Abtrennen eines oder mehrerer Abschnitte stets ein halbes
Langloch an den Schienenenden bzw. an den Schienenanfängen liegt. Die Schiene
27 besitzt an ihren Seitenwänden, und zwar auf diametral gegenüberliecenden
Seiten außenliegend, zahlreiche Rasten 36. Diese sind durch Ausnehmungen
der Seitenwandungen gebildet, die in vorzugsweise regelmäßiger Anordnung in den
Außenseiten der Befestigungsschiene 27 angebracht sind. Dise Rasten
36 werden in noch zu beschreibender Weise ausgenutzt, um die Unterteile der
Kabelschellen an der Schiene 27 festzulegen. Die Fig. 5 und
6 der Zeichnung lassen erkennen, daß die Befestigungsschiene 27 in
den Flanschen 28 Aussparungen 31 besitzt, die im wesentlichen zur
Materialersparnis dienen. In den Endbereichen sind zusätzlich Aufnahmen 34,
35 vorgesehen, die, wie noch zu beschreiben sein wird, zur Unterbringung
von Teilen eines Kupplungselementes dienen.
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Wie schon erwähnt, kann die Befestigungsschiene 27 bei Bedarf
um einen oder mehrere Abschnitte gekürzt werden. Andererseits ist es aber auch möglich.
mehrere Befestigungsschienen 27 oder gegebenenfalls auch Schienenabschnitte
miteinander zu kuppeln. Um dieses zu ermöglichen. Nvird das in den Fig.
7 bis 11
dargestellte Kupplungselement 37 benutzt. Aus den Fig.
8 und 9, die den Querschnitt des Kupplungselementes 37 zeigen,
folgt, daß die-, einen fußartiaen, nicht näher bezeichneten Teil aufweist, dessen
Breite derjenigen der Aufnahme 34 der Schiene 27 angepaßt ist. Auch hat der
Fuß zwei aufrechte Randteile 40, die ihrer Gestalt und Ausbildung nach den Aufnahmen
35 der Befestigungsschiene 27 angepaßt sind. Der Ftii") geht
in einen oberen Bereich 38 über, wobei jedo,--h zx,#zischen Fuß und Bereich
38 ein abgesetztes Teil:;#Uiz#, 39 vorgesehen ist. Die Abmessungen
des Teilstückes 39 sind so gehalten, daß sie etwa den Brcitenabmessungeii
des Langloches 32 entsprechen, während der obere Bereich 38 zwischen
den beiden Schenkeln der Schiene 27 Platz findet. Es ist ohne weiteres möglich,
von der Seite her das Kupplungselement 37 in eine der Schienen
27 einzuschieben. In der eingeschobenen Endlage ragt dann die eine Hälfte
des Kupplungselementes 37 aus der Schiene 27 heraus, so daß auf dieses
herausstehende Ende die nächste Schiene 27 in der geschilderten Art und Weise
aufgeschoben werden kann.
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Es sei erwähnt, daß das Kupplungselement 37 aus einem elastischen
Werkstoff, beispielsweise aus Polystyrol gefertigt ist.
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Man kann jedoch auch eine andere Art und Weise des Zusammenfügens
zweier Befestigungsschienen 27
wählen, und zwar wird in diesem Falle zunächst
das Kupplungselement 37 an einer Wand od. dgl. festgelegt, was mit Hilfe
eines bekannten Dübels oder eines ähnlichen Befestigungselementes geschieht. Man
treibt dabei zunächst in ebenfalls an sich bekannter Weise den Dübel um einen bestimmten
Betrag in die Wind ein. Sodann hält man die Bohrung 41 des Kupplungselementes
37 über das herausragende Ende des Dübels und treibt dann das Kupplungselement
37
auf den herausragenden Teil des Dübels auf. Nachdem das Kupplungselement
dann die Endlage erreicht hat, kann von jeder Seite her eine Schiene 27 eingeschoben
werden, so daß auch wiederum die gewollte Verbindung zwischen zwei Befestigungsschienen
27
erreicht ist.
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Zur Befestigung eines oder mehrerer Kabel 57 an einer Befestigungsschiene
27 werden generell mit 42 bezeichnete Kabelschellen benutzt, die aus einem
Schellenunterteil 43 und aus einem Schellenoberteil 44 bestehen und die ihrerseits
in noch zu beschreibender Weise mit der Befestigungsschiene 27 verbunden
werden. Der Schellenunterteil 43 ist in den Fig. 12 bis 15 dargestellt und
besitzt, wie vor allem aus der Fig. 12 ersichtlich, in an sich bekannter Weise einen
in-) wesentlichen H-förmigen Querschnitt. Da der Schellenunterteil 43 aus einem
elastischen Kunststoff, beispielsweise aus Ultramid gefertigt ist und der Quersteg
45 verhältnismäßig dünn gehalten ist, läßt sich der Schellenunterteil 43 bei Bedarf
leicht aufbiegen. Dies wird zu seiner Anbringung an der Befestigungsschiene
27 ausgenutzt. Die oberhalb des Querste,yes 45 liegenden Schenkel 46 und
47 werden beim bestimmungsgemäßen Gebrauch von Hand zusammenaedrückt. Dadurch schwenken
die beiden unteren Schenkel 48 und 49 auseinander, wodurch die öffnung des Schellenunterteils
43 so weit vergrößert wird, daß man den Unterteil 43 ohne Mühe an der vorgesehenen
Stelle auf die Befestigungsschiene 27 aufstecken kann. Nach dem Loslassen
der Schenkel 46 und 47, d. h. nach Aufhören des äußeren Druck-es, kehren
die Schenkel 48 und 49 infolge der Elastizität des Unterteiles in ihre alte Lage
zurück und stellen in folgender Weise die Verbindung mit der Schiene 27 her:
Die Schenkel 48 und 49 haben einwärts gebogene Enden 50 und 51. In
den freien Stirnflächen dieser Enden sind mehrere Ausnehrilungen 52 angeordnet,
die vorzugsweise untereinander gleich gestaltet sind. Dadurch entstehen Gegenrasten
53. die so beschaffen sind, daß sie in die Rasten
36
an den Außenwandungen der Befestigungsschiene 27 eingreifen können. Durch
die verhältnismäßig große Anzahl von Gegenrasten 53, die in eine entsprechende
Anzahl von Rasten 36 eingreifen. werden auch bei Auftreten größerer Kräfte
die Schellenunterteile 43 sicher in ihrer Lage gehalten.
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Um ein ungewolltes Verbiegen der nicht näher bezeichneten Schenkel
des im Querschnitt H-förrnigen Schellenunterteils 43 zu verhindern, sind die äußeren
Seitenflächen, wie beispielsweise die Fig. 13 zeigt, mit bekannten Verstärkungsrippen
54 versehen. Aus der gleichen Fig. 13 ist ferner zu ersehen, daß die Schenkel
48 und 49 eine größere Breite als die oberhalb des Quersteges 45 liegenden Schenkel
46 und 47 haben, so daß Absätze 55 und 56 gebildet werden. Diese Absätze
werden - wie bekannt - als Auflager für das zu befestigende Kabel
57 benutzt. Dabei werden, wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, stets
zwei Schellenunterteile 43 als Auflager für ein und dasselbe Kabel 57 benutzt.
Da aber andererseits jeder Schellenunterteil 43 beiderseitig mit Auflagerabsätzen
55 und 56 ausgerüstet ist ', kommt jeder Schellenunterteil 43 rnit
insgesamt zwei Kabeln 57 in Wirkverbindung, ausgenommen hiervon sind lediglich
diejenigen Schellenunterteile, die an den Enden einer Schellenreihe bzw. an den
Enden der Befestigungsschiene 27
angeordnet sind. Diese dienen nur zur Befestigung
eines einzigen Kabels.
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Wie insbesondere die Fig. 12 und 15 der Zeichnung zeigen, sind
die Innenwandungen der Schenkel 46 und 47 mit je einer Leiste 58 versehen,
die im gewählten Ausführungsbeispiel in der Mitte der Schenkel 46, 47 liegt und
quer zu diesen Schenkeln verläuft. Diese Leisten 58 sind in ihren Breitenabmessungen
wesentlich schmaler als diejenigen der Schenkel 46 und 47 gehalten und werden zum
Aufstecken des noch zu beschreibenden Schellenoberteils 44 herangezogen. Die freien
Enden der Leisten 58
sind mit Vorsprüngen 59 versehen, die sich über
die gesamte Breite der Leisten 58 erstrecken und die als Gegenzähne benutzt
werden. Die Vorsprünge 59 der einen Leiste 58 sind dabei in der Höhe
versetzt zu denen der gegenüberliegenden anderen Leiste angeordnet, wie dies in
der Fig. 12 dargestellt ist. Im übrigen sind die Vorsprünge 59 der beiden
Leisten 58 so weit voneinander entfernt ', daß sie eine Schraube66, deren
Ausbildung und Verwendungszweck noch erläutert wird, zwischen sich aufnehmen können.
Es sei no-ch erwähnt, daß im Quersteg45 des Schellenunterteils 43 eine Bohrung
60 vorgesehen i'#t, in die Teile der Schraube 66 eingreifen können.
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Nach dem Aufsetzen des noch zu beschreibenden Oberteils 44 der Kabelschelle
42 auf den Unterteil 43 ist ein Lösen des Unterteils 43 nicht mehr möglich. Dies
wird dadurch erreicht, daß der Schellenoberteil 44 so bemessen ist, daß er im wesentlichen
den Raum zwischen den beiden Schenkeln 46 und 47 des Unterteils 43 ausfüllt, so
daß eine gegenseitige Annäherung der beiden Schenkel 46 und 47 und damit ein Entfernen
der beiden anderen Schenkel 48 und 49 nicht mehr möglich ist.
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Der mit dem Kabelschellenunterteil 43 zusammenwirkende Oberteil 44
ist in den Fig. 16 bis 21 der Zeichnung dargestellt. Er besitzt in bekannter
Weise bügelförmige Gestalt und hat zwei Schenkel 69, die so weit voneinander
entfernt liegen, daß sie mit den glattwandigen Außenflächen der Leisten
58 des Schellenunterteils 43 zusammenwirken können. Die Itinenfiä-chen
61 der Schenkel 69 sind dabei leicht kegelig gehalten. was sich für
die Verbindung der beiden Teile vorteilhaft auswirkt. Der Zwischenraum zwischen
den Schenkeln 69 des Oberteils 44 läuft nach oben hin in eine Aussparung
62 aus, die in ihren Abmessunaen so gehalten ist. daß der Kopf der Schraube
66 canz in ihr Platz finden kann. In die Bewegungsbahn der anzubringenden
Schraube 66 ragen zur Führung dienende Vorsprünge 63 des Schellenobertells
44 hinein, die mit den Zähnen der Schraube 66 zusammenwirken. Sie sind, wie
die Fig. 20 zeigt, etwa auf einem Kreisbogenabschnitt angeordnet. Jeder Oberteil
44 besitzt -- wie bekannt -- Schrägflächen 64, die an seiner Außenseite
liegen und mit Zahnleisten 65 versehen sind. die im zusammengefügtcn Zustand
der Kabelschelle 42 mit dem Kabel 57 zusammenwirken und daher das Kabel
57 ortsfest und verdrehfest in seiner Lage halten. Während für die Fertigung
des Unterteils 43 vorzugsweise Ultramid benutzt wird, nimmt man zur Fertigung des
Oberteils 44 zweckmäßig einen schlagfesten Kunststoff, beispielsweise schlagfestes
Polystyrol.
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Die sowohl mit dem Oberteil 44 als auch mit dem Unterteil 43 der Kabelschelle
42 zusammenwirkende Schraube 66 ist in den Fig. 221 bis 24 dargestellt und
aus Ultramid gefertigt. Die Schraube 66 ist mit einem sägezahnartigen Gewinde
67 versehen, das beispielsweise eine Steigung von 2 mm besitzt. Dieses sägezahnartige
Gewinde 67 tritt sowohl mit den Vorsprüngen 63 des Oberteils 44 als
auch mit den Vorsprüngen 59 des Unterteils 43 der Kabelschelle 42 in Wirkverbindungg.
Der Kopf der Schraube 66 besitzt einen Schlitz 68 zum An-riff eines
Werk-zeuees, wie eines Schraubenziehers. Durch die Verwendung der Schraube
66 erhält man die Möglichkeit, auch bei im Durchmesser stark-en Kabeln das
Festlegen derselben zu gewährleisten.