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DE1142929B - Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln im Abstand voneinander und von einer Auflageflaeche - Google Patents

Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln im Abstand voneinander und von einer Auflageflaeche

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Publication number
DE1142929B
DE1142929B DES71894A DES0071894A DE1142929B DE 1142929 B DE1142929 B DE 1142929B DE S71894 A DES71894 A DE S71894A DE S0071894 A DES0071894 A DE S0071894A DE 1142929 B DE1142929 B DE 1142929B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
fastening
fastening arrangement
coupling element
clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71894A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Keilholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guenther Spelsberg K G
Original Assignee
Guenther Spelsberg K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guenther Spelsberg K G filed Critical Guenther Spelsberg K G
Priority to DES71894A priority Critical patent/DE1142929B/de
Publication of DE1142929B publication Critical patent/DE1142929B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • F16L3/223Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals each support having one transverse base for supporting the pipes
    • F16L3/227Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals each support having one transverse base for supporting the pipes each pipe being supported by a separate element fastened to the base

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

  • Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln im Abstand voneinander und von einer Auflagefläche Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln im Abstand voneinander und von einer Auflagefläche, wie einer Wand, bestehend aus einer an der Auflagefläche zu befestigenden Schiene und mehreren mit dieser Schiene verbindbaren, aus Ober-und Unterteil bestehenden und aus elastischem Kunststoff bestehenden Kabelschellen, die mit Teilen der Kabel in Wirkverbindung sind und deren Oberteil auf den Unterteil aufsteckbar ist, wobei der Unterteil unter Fortfall von zusätzlichen Befestigungsmitteln in bezug auf seine Stellung zur Schiene wahlweise in einige in größerer Anzahl und vorzugsweise regelmäßiger Anordnung an der Schiene vorgesehene Rasten einrastbar ist.
  • Diese bekannte Befestigungsanordnung hat an sich den Vorteil, daß sowohl der Schellenoberteil mit dem Schellenunterteil als auch der Schellenunterteil mit der Schiene unter Fortfall zusätzlicher Befestigungselemente verbunden werden kann. Die Befestigungsanordnungen dieser Art haben sich auch in der Praxis so lange bewährt, wie die mit ihnen zusammenwirkenden Kabel einen bestimmten Durchmesser nicht überschreiten. Wenn dagegen Kabel mit einem größeren Durchmesser verlegt werden sollen, dann kann es zu Schwierigkeiten bei der benutzten Rastverbindung kommen. Dies liegt daran, daß infolge der größeren Durchmesser der Kabel auch die Abmessungen der mit den Kabeln zusammenwirkenden Kabelschellen vergrößert werden müssen. Hiervon sind auch die Abmessungen der Rasten und Gegenrasten der Kabelschelle betroffen, die darüber hinaus beim Verlegen von im Durchmesser größeren Kabeln auch erheblich größere Kräfte aufzunehmen haben. Durch die Vergrößerung der Abmessungen der Rasten bzw. Gegenrasten wird zwangläufig auch der Abstand zwischen zwei benachbarten Rasten bzw. Gegenrasten vergrößert. Es kann dann vorkommen, daß man den Oberteil der Kabelschelle. nicht mehr in diejenige Lage überführen kann, die zu einer ordnungsgemäßen Festlegung des Kabels erforderlich wäre, d. h., die Rast kann nicht mehr in diejenige Gegenrast eingreifen, die den festen Sitz des Kabels gewährleistet.
  • Es sind auch zweiteilige Schellen bekannt, die mittels einer Schraube an einer C-förtnigen Hohlsammelschiene festgelegt werden können. Der Unterteil dieser Kabelschelle besitzt ein T-förmiges Fußstück, wobei Querbalken und Mittelsteg des Fußteiles so bemessen sind, daß sie in der Hohlsammelschiene bzw. in deren Mittelschlitz Platz finden. Das Anbringen einer solchen Schelle erfolgt derart, daß man zunächst den Fußteil in Längsrichtung der Hohlsammelschiene stellt, ihn durch deren Schlitz nach unten in die Schiene einführt und dann eine Drehung um 90' vornimmt. Beim Festziehen der vorhandenen Schraube werden einerseits die beiden Schellenteile miteinander verbunden, andererseits aber Bereiche des Ober- und Unterteils von unterschiedlichen Richtungen her gegen die den Schlitz begrenzenden Flansche der Hohlsammelschiene gepreßt. Durch diese Ausbildung ergeben sich Schwierigkeiten beim Auswechseln einer Schelle aus einem geschlossenen Kabelverband. Da ohne die erwähnte Drehung eine Kabelschelle dieser Bauart nicht aus d * er C-förmigen Hohlsammelschiene entfernt werden krann, sind einige benachbarte Schellen mindestens zeitweise zu entfernen. Weiterhin ist es nachteilig, daß die vorhandene Schraube nicht nur eine Verbindung zwischen Ober- und Unterteil der Schelle herstellt, sondern auch die gesamte Schelle an der C-förmigen Hohlsammelschiene festlegt. Ist die Schraube nicht fest angezogen, so kann es daher zu einer ungewollten Verschiebung der Schelle auf der C-förmigen Hohlsammelschiene kommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Befestigungsanordnungen der eingangs näher gekennzeichneten Art mit einfachen und wohlfeilen Mitteln weiter zu verbessern, wobei insbesondere die Nachteile bekannter Ausführungsformen beseitigt werden sollen. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß mittels einer mit sägezahnartigem Gewinde versehenen Schraube in an sich bekannter Weise der Oberteil mit dem Unterteil verbindbar ist, wobei Ober- und Unterteil mit dem Gewinde zusammenwirkende, jeweils nur einen Teilbereich der Umfangsfläche des Gewindes erfassende Vorsprünge aufweisen, von denen die einen Vorsprünge zum Führen und die anderen Vorsprünge als Gegenzähne für das Gewinde dienen.
  • Eine solche Befestigungsanordnung hat eine Reihe bekannter und neuer Vorteile. Zunächst ist es, wie auch bei der einen angeführten bekannten Ausführungsform, möglich, den Unterteil der Kabelschelle allein fest auf der Schiene anzubringen, wobei er aber bei Bedarf trotzdem leicht auf dieser versetzt werden kann. Im Gegensatz zu der gleichen bekannten Befestigungsanordnung ergibt sich aber der Vorteil, daß nunmehr diese Befestigungsanordnung auch zum Verlegen von im Durchmesser großen Kabeln benutzt werden kann. Bei der erfindungs-,gemäßen Befestigungsanordnung dient in vorteilhafter Weise die vorhandene Schraube lediglich zur Verbindung von Ober- und Unterteil der Kabelschelle. nicht aber zum Festlegen der gesamten Schelle an einer Schiene, wie es bei der obengenannten zweiten bekannten Ausführungsform der Fall ist. Die benutzte, mit sägezahnartigem Gewinde versehene Schraube hat darüber hinaus den Vorteil, daß zunächst durch Eindrücken derselben eine Grobeinstellung vorgenommen werden kann. Dies ist möglich. weil zur Herstellung der Kabelschelle elastische Kunststoffe verwendet werden, die entsprechend nachgiebig sind. Ein völliges Einschrauben der Schraube, wie es bei der einen bekannten Ausführungsform der Fall ist, entfällt.
  • Es empfiehlt sich, die Gegenzähne an den einander zugekehrten, als Leisten ausgebildeten Vorsprüngen anzuordnen.
  • Auch ist es vorteilhaft. daß mehrere durch Ausnehmungen gebildete und in die Rasten eingreifende Gegenrasten angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich eine derartig haltbare Verbindung, daß auch größere auftretende Kräfte sicher aufgenommen werden.
  • Wenn an sich bekannte, im Querschnitt H-förmige Unterteile der Kabelschelle benutzt werden, ist es zweckmäßig, in dem Quersteg eine Bohrung für den Durchtritt der Schraube anzuordnen. Auf diese Weise erhält man Platz auch bei Verwendung verhältnismäßig langer Schrauben.
  • Bei Verwendung eines an sich bekannten. im Querschnitt bügelförmigen Oberteils sind die einander zugekehrten Innenflächen der Schenke] des Oberteils glameandig, laufen kegelig zusammen und sind mit ebenfalls glattwandigen Außenflächen der Leisten im Eingriff.
  • Wenn mehrere Schienen oder Schienenabschnitte zusammengesetzt werden sollen, so können diese durch ein an sich bekanntes Kupplungselement miteinander verbunden werden. In vorteilhafter Weise weist dieses Kupplungselement einen Fuß mit hochgezogenen Randteilen auf, und der Fuß und die Randteile sind mit an der Unterseite der Schiene vorgesehenen Aufnahmen im Eingriff.
  • Dabei kann in an sich bekannter Weise das aus einem schlagfesten Kunststoff gefertigte Kupplungselement eine nach seiner Unterseite hin offene Bohrung zum Eingriff von Teilen eines Befestigungsmittels, wie eines Dübels, aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, wie an sich bekannt, zunächst das Kupplungselement an einer Auflagefläche zu befestigen und dann erst die Verbindung mit den Schienen herzustellen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden speziellen Beschreibung zu entnehmen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem ,l##.ii,#führungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Teilstück einer Befestigungsschiene der erfindungsgemäßen Bo-festigungsanordnung mit aufgesteckten Kabelschellen.
  • Fio,. 2 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabelschellen, teils in Vorderansicht, teils im Längsschnitt und teilweise weggebrochen (Schnittverlauf Linie 11-11 der Fig. 4).
  • Fig. 3 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabeischellen in Unteransicht. teilweise weggebrochen, Fig. 4 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabelschellen in Draufsicht, teilweise weggebrochen und teilweise im Schnitt (Schnittverlauf Linie IV-IV der Fig. 2).
  • Fig. 5 eine Befestigungsschiene im Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2.
  • Fig. 6 eine Befestigungsschiene bei entfernten Kabelschellen in Seitenansicht.
  • Fig. 7 ein Kupplungselement zur formschlüssigen Verbindung zweier Befestigungsschienen. teils in Vorderansicht. teils im Längsschnitt.
  • Fig. 8 einen Schnitt durch das Kupplungselement nach der Linie VIII-VIII der Fig. 10.
  • Fig. 9 einen Schnitt durch das Kupplungselement nach der Linie IX-IX der Fig. 11.
  • Fig. 10 eine Unteransicht des Kupplungseleinentes nach der Fig. T Fig. 11 eine Draufsicht des Kupplungselementes nach der Fic,.7. teilweise im Schnitt.
  • Fig. 12 eine Vorderansicht des Unterteils der Kabelschelle.
  • Fig. 13 eine Seitenansicht des Unterteils der Kabelschelle nach der Fig. E1 Fig. 14 eine Unteransicht des Unterteils der Kabelschelle nach der Fia. 12, Fig. 15 eine Draufsicht auf den Unterteil der Kabelschelle nach der Fig. 12, Fig. 16 in Vorderansicht den Oberteil der Kabelschelle.
  • Fig. 17 in Seitenansicht den Oberteil der Kabelschelle nach der Fig. 16# Fig. 18 einen Längsschnitt durch den Oberteil der Kabelschelle nach der Fig. 16.
  • Fig. 19 einen Schnitt durch den Oberteil der Kabelschelle nach der Linie XIX-XIX der Fig. 21, Fig. 20 einen Schnitt durch den Oberteil der Kabelschelle nach den Linie XX-XX der Fig. 16, Fig. 21 eine Draufsicht auf den Oberteil der Kabelschelle nach Fig. 16# Fig. 22 eine mit der Kabelschelle zusammenwirkende Schraube, teils in Seitenansicht. teils weggebrochen und im vergrößerten Maßstab.
  • Fic,. 23 eine Draufsicht auf die Schraube nach der Fig. 22 im vergrößerten Maßstab und Fig. 24 eine Unteransicht der Schraube nach der Fig. 22 im ver-röß#-rten Maßstab.
  • Die in den Fia. 2 bis 6 dargestellte Befestigungsschiene 27 ist -aus einem Kunststoff. beispielsweise aus Polystvrol gefertigt und besitzt einen Querschnitt. der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Die Befesti-,-ungsschiene 27 kann durch Befestigungselemente, wie Schrauben. Dübel od. dgl.. an einer Auflageflüche, z. B. an einer Wand befestiot werden. Die der Wand zugekehrte Auflagefläche der Befestigungsschienc 27 ist durch Flansche 28 verbreitert und - wie insbesondere die Fig. 3 zeigt - auf ihrer Unterseite mit zahlreichen Aussparungen 29 versehen. so daß im wesentlichen nur die zwischen den Aussparungen 29 verbleibenden Ränder auf der Auflagefläche anliegen.
  • Die Befestigungsschiene 27 besteht aus einer Vielzah! von durch Kerben 30 Legrenzten Abschnitten. Beispielsweise können zehn solcher Abschnitte zu einer zusammenhängenden Einheit zusammengefaßt werden. Die großen Abmessungen einer solchen Befestigungsschiene 27 machen sich insbesondere bei der Verlegung vieler nebeneinanderliegender Kabel vorteilhaft bemerkbar. Andererseits kann man bei Bedarf die Länge der Befestigungsschiene 27 durch Abtrennen eines oder mehrerer Abschnitte verändern, was in einfacher Weise durch Abschneiden der gewünschten Anzahl von Abschnitten geschieht. Auf ihrer Längsmittellinie ist die Befestigungsschiene 27 mit Langlöchern 32 versehen, die vorzugsweise untereinander gleich gestaltet und in regelmäßiger Anordnung vorhanden sind und die die Befestigungsschiene 27 senkrecht zu ihrer Auflagefläche durchgreifen. Wie insbesondere aus den Fig. 5 und 6 der Zeichnung ersichtlich, sind die Langlöcher 32 so bemessen, daß Absätze 33 gebildet werden, die als Auflagefläche für die Köpfe der Befestigungselemente dienen. Andererseits sind die Langlöcher 32 derart über die Länge der Befestigungsschiene 27 verteilt, daß an ihrem Umfang bzw. an ihrem Ende jeweils nur ein halbes Langloch 32 vorhanden ist. Es entsteht hier somit ein einseitig offenes Langloch. Diese Ausbildung wird in noch zu beschreibender Weise benutzt. um mehrere Schienen 27 bei Bedarf miteinander durch ein Kupplungselement zu verbinden. Ferner sei erwähnt, daß die genannten Kerben 30, wie insbesondere aus der Fi2. 4 der Zeichnung zu ers2hen ist, stets auf der 6uermittellinie der vollen Langlöcher 32 liegen. Hierdurch erreicht man, daß beim Abtrennen eines oder mehrerer Abschnitte stets ein halbes Langloch an den Schienenenden bzw. an den Schienenanfängen liegt. Die Schiene 27 besitzt an ihren Seitenwänden, und zwar auf diametral gegenüberliecenden Seiten außenliegend, zahlreiche Rasten 36. Diese sind durch Ausnehmungen der Seitenwandungen gebildet, die in vorzugsweise regelmäßiger Anordnung in den Außenseiten der Befestigungsschiene 27 angebracht sind. Dise Rasten 36 werden in noch zu beschreibender Weise ausgenutzt, um die Unterteile der Kabelschellen an der Schiene 27 festzulegen. Die Fig. 5 und 6 der Zeichnung lassen erkennen, daß die Befestigungsschiene 27 in den Flanschen 28 Aussparungen 31 besitzt, die im wesentlichen zur Materialersparnis dienen. In den Endbereichen sind zusätzlich Aufnahmen 34, 35 vorgesehen, die, wie noch zu beschreiben sein wird, zur Unterbringung von Teilen eines Kupplungselementes dienen.
  • Wie schon erwähnt, kann die Befestigungsschiene 27 bei Bedarf um einen oder mehrere Abschnitte gekürzt werden. Andererseits ist es aber auch möglich. mehrere Befestigungsschienen 27 oder gegebenenfalls auch Schienenabschnitte miteinander zu kuppeln. Um dieses zu ermöglichen. Nvird das in den Fig. 7 bis 11 dargestellte Kupplungselement 37 benutzt. Aus den Fig. 8 und 9, die den Querschnitt des Kupplungselementes 37 zeigen, folgt, daß die-, einen fußartiaen, nicht näher bezeichneten Teil aufweist, dessen Breite derjenigen der Aufnahme 34 der Schiene 27 angepaßt ist. Auch hat der Fuß zwei aufrechte Randteile 40, die ihrer Gestalt und Ausbildung nach den Aufnahmen 35 der Befestigungsschiene 27 angepaßt sind. Der Ftii") geht in einen oberen Bereich 38 über, wobei jedo,--h zx,#zischen Fuß und Bereich 38 ein abgesetztes Teil:;#Uiz#, 39 vorgesehen ist. Die Abmessungen des Teilstückes 39 sind so gehalten, daß sie etwa den Brcitenabmessungeii des Langloches 32 entsprechen, während der obere Bereich 38 zwischen den beiden Schenkeln der Schiene 27 Platz findet. Es ist ohne weiteres möglich, von der Seite her das Kupplungselement 37 in eine der Schienen 27 einzuschieben. In der eingeschobenen Endlage ragt dann die eine Hälfte des Kupplungselementes 37 aus der Schiene 27 heraus, so daß auf dieses herausstehende Ende die nächste Schiene 27 in der geschilderten Art und Weise aufgeschoben werden kann.
  • Es sei erwähnt, daß das Kupplungselement 37 aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise aus Polystyrol gefertigt ist.
  • Man kann jedoch auch eine andere Art und Weise des Zusammenfügens zweier Befestigungsschienen 27 wählen, und zwar wird in diesem Falle zunächst das Kupplungselement 37 an einer Wand od. dgl. festgelegt, was mit Hilfe eines bekannten Dübels oder eines ähnlichen Befestigungselementes geschieht. Man treibt dabei zunächst in ebenfalls an sich bekannter Weise den Dübel um einen bestimmten Betrag in die Wind ein. Sodann hält man die Bohrung 41 des Kupplungselementes 37 über das herausragende Ende des Dübels und treibt dann das Kupplungselement 37 auf den herausragenden Teil des Dübels auf. Nachdem das Kupplungselement dann die Endlage erreicht hat, kann von jeder Seite her eine Schiene 27 eingeschoben werden, so daß auch wiederum die gewollte Verbindung zwischen zwei Befestigungsschienen 27 erreicht ist.
  • Zur Befestigung eines oder mehrerer Kabel 57 an einer Befestigungsschiene 27 werden generell mit 42 bezeichnete Kabelschellen benutzt, die aus einem Schellenunterteil 43 und aus einem Schellenoberteil 44 bestehen und die ihrerseits in noch zu beschreibender Weise mit der Befestigungsschiene 27 verbunden werden. Der Schellenunterteil 43 ist in den Fig. 12 bis 15 dargestellt und besitzt, wie vor allem aus der Fig. 12 ersichtlich, in an sich bekannter Weise einen in-) wesentlichen H-förmigen Querschnitt. Da der Schellenunterteil 43 aus einem elastischen Kunststoff, beispielsweise aus Ultramid gefertigt ist und der Quersteg 45 verhältnismäßig dünn gehalten ist, läßt sich der Schellenunterteil 43 bei Bedarf leicht aufbiegen. Dies wird zu seiner Anbringung an der Befestigungsschiene 27 ausgenutzt. Die oberhalb des Querste,yes 45 liegenden Schenkel 46 und 47 werden beim bestimmungsgemäßen Gebrauch von Hand zusammenaedrückt. Dadurch schwenken die beiden unteren Schenkel 48 und 49 auseinander, wodurch die öffnung des Schellenunterteils 43 so weit vergrößert wird, daß man den Unterteil 43 ohne Mühe an der vorgesehenen Stelle auf die Befestigungsschiene 27 aufstecken kann. Nach dem Loslassen der Schenkel 46 und 47, d. h. nach Aufhören des äußeren Druck-es, kehren die Schenkel 48 und 49 infolge der Elastizität des Unterteiles in ihre alte Lage zurück und stellen in folgender Weise die Verbindung mit der Schiene 27 her: Die Schenkel 48 und 49 haben einwärts gebogene Enden 50 und 51. In den freien Stirnflächen dieser Enden sind mehrere Ausnehrilungen 52 angeordnet, die vorzugsweise untereinander gleich gestaltet sind. Dadurch entstehen Gegenrasten 53. die so beschaffen sind, daß sie in die Rasten 36 an den Außenwandungen der Befestigungsschiene 27 eingreifen können. Durch die verhältnismäßig große Anzahl von Gegenrasten 53, die in eine entsprechende Anzahl von Rasten 36 eingreifen. werden auch bei Auftreten größerer Kräfte die Schellenunterteile 43 sicher in ihrer Lage gehalten.
  • Um ein ungewolltes Verbiegen der nicht näher bezeichneten Schenkel des im Querschnitt H-förrnigen Schellenunterteils 43 zu verhindern, sind die äußeren Seitenflächen, wie beispielsweise die Fig. 13 zeigt, mit bekannten Verstärkungsrippen 54 versehen. Aus der gleichen Fig. 13 ist ferner zu ersehen, daß die Schenkel 48 und 49 eine größere Breite als die oberhalb des Quersteges 45 liegenden Schenkel 46 und 47 haben, so daß Absätze 55 und 56 gebildet werden. Diese Absätze werden - wie bekannt - als Auflager für das zu befestigende Kabel 57 benutzt. Dabei werden, wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, stets zwei Schellenunterteile 43 als Auflager für ein und dasselbe Kabel 57 benutzt. Da aber andererseits jeder Schellenunterteil 43 beiderseitig mit Auflagerabsätzen 55 und 56 ausgerüstet ist ', kommt jeder Schellenunterteil 43 rnit insgesamt zwei Kabeln 57 in Wirkverbindung, ausgenommen hiervon sind lediglich diejenigen Schellenunterteile, die an den Enden einer Schellenreihe bzw. an den Enden der Befestigungsschiene 27 angeordnet sind. Diese dienen nur zur Befestigung eines einzigen Kabels.
  • Wie insbesondere die Fig. 12 und 15 der Zeichnung zeigen, sind die Innenwandungen der Schenkel 46 und 47 mit je einer Leiste 58 versehen, die im gewählten Ausführungsbeispiel in der Mitte der Schenkel 46, 47 liegt und quer zu diesen Schenkeln verläuft. Diese Leisten 58 sind in ihren Breitenabmessungen wesentlich schmaler als diejenigen der Schenkel 46 und 47 gehalten und werden zum Aufstecken des noch zu beschreibenden Schellenoberteils 44 herangezogen. Die freien Enden der Leisten 58 sind mit Vorsprüngen 59 versehen, die sich über die gesamte Breite der Leisten 58 erstrecken und die als Gegenzähne benutzt werden. Die Vorsprünge 59 der einen Leiste 58 sind dabei in der Höhe versetzt zu denen der gegenüberliegenden anderen Leiste angeordnet, wie dies in der Fig. 12 dargestellt ist. Im übrigen sind die Vorsprünge 59 der beiden Leisten 58 so weit voneinander entfernt ', daß sie eine Schraube66, deren Ausbildung und Verwendungszweck noch erläutert wird, zwischen sich aufnehmen können. Es sei no-ch erwähnt, daß im Quersteg45 des Schellenunterteils 43 eine Bohrung 60 vorgesehen i'#t, in die Teile der Schraube 66 eingreifen können.
  • Nach dem Aufsetzen des noch zu beschreibenden Oberteils 44 der Kabelschelle 42 auf den Unterteil 43 ist ein Lösen des Unterteils 43 nicht mehr möglich. Dies wird dadurch erreicht, daß der Schellenoberteil 44 so bemessen ist, daß er im wesentlichen den Raum zwischen den beiden Schenkeln 46 und 47 des Unterteils 43 ausfüllt, so daß eine gegenseitige Annäherung der beiden Schenkel 46 und 47 und damit ein Entfernen der beiden anderen Schenkel 48 und 49 nicht mehr möglich ist.
  • Der mit dem Kabelschellenunterteil 43 zusammenwirkende Oberteil 44 ist in den Fig. 16 bis 21 der Zeichnung dargestellt. Er besitzt in bekannter Weise bügelförmige Gestalt und hat zwei Schenkel 69, die so weit voneinander entfernt liegen, daß sie mit den glattwandigen Außenflächen der Leisten 58 des Schellenunterteils 43 zusammenwirken können. Die Itinenfiä-chen 61 der Schenkel 69 sind dabei leicht kegelig gehalten. was sich für die Verbindung der beiden Teile vorteilhaft auswirkt. Der Zwischenraum zwischen den Schenkeln 69 des Oberteils 44 läuft nach oben hin in eine Aussparung 62 aus, die in ihren Abmessunaen so gehalten ist. daß der Kopf der Schraube 66 canz in ihr Platz finden kann. In die Bewegungsbahn der anzubringenden Schraube 66 ragen zur Führung dienende Vorsprünge 63 des Schellenobertells 44 hinein, die mit den Zähnen der Schraube 66 zusammenwirken. Sie sind, wie die Fig. 20 zeigt, etwa auf einem Kreisbogenabschnitt angeordnet. Jeder Oberteil 44 besitzt -- wie bekannt -- Schrägflächen 64, die an seiner Außenseite liegen und mit Zahnleisten 65 versehen sind. die im zusammengefügtcn Zustand der Kabelschelle 42 mit dem Kabel 57 zusammenwirken und daher das Kabel 57 ortsfest und verdrehfest in seiner Lage halten. Während für die Fertigung des Unterteils 43 vorzugsweise Ultramid benutzt wird, nimmt man zur Fertigung des Oberteils 44 zweckmäßig einen schlagfesten Kunststoff, beispielsweise schlagfestes Polystyrol.
  • Die sowohl mit dem Oberteil 44 als auch mit dem Unterteil 43 der Kabelschelle 42 zusammenwirkende Schraube 66 ist in den Fig. 221 bis 24 dargestellt und aus Ultramid gefertigt. Die Schraube 66 ist mit einem sägezahnartigen Gewinde 67 versehen, das beispielsweise eine Steigung von 2 mm besitzt. Dieses sägezahnartige Gewinde 67 tritt sowohl mit den Vorsprüngen 63 des Oberteils 44 als auch mit den Vorsprüngen 59 des Unterteils 43 der Kabelschelle 42 in Wirkverbindungg. Der Kopf der Schraube 66 besitzt einen Schlitz 68 zum An-riff eines Werk-zeuees, wie eines Schraubenziehers. Durch die Verwendung der Schraube 66 erhält man die Möglichkeit, auch bei im Durchmesser stark-en Kabeln das Festlegen derselben zu gewährleisten.

Claims (4)

  1. P,N, T F N F #\ N S PR ## C 1-11- 1. Befestigungsanordnung zum Halten von mehreren elektrischen Kabeln im Abstand voneinander und von einer Auflagefläche. wie einer Wand, bestehend aus einer an der Auflagefläche zu befestigenden Schiene und mehreren mit dieser Schiene verbindbaren. aus Ober- und Unterteil bestehenden und aus elastischem Kunststoff bestehenden Kabelschellen, die mit Teilen der Kabel in Wirkverbindung sind und deren Oberteil auf den Unterteil aufsteckbar ist, wobei der Unterteil unter Fortf all von zusätzlichen Befestigungsmitteln in bezug auf seine Stellung zur Schiene wahlweise in einige in größerer Anzahl und vorzugsweise regelmäßiger Anordnung an der Schiene vorgesehene Rasten einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer mit sägezahnartigem Gewinde (67) versehenen Schraube (66) in an sich bekannter Weise der Oberteil44 mit dem Unterteil (43) verbindbar ist, wobei Ober- und Unterteil (44 ', 43) mit dem Gewinde (67) zusammenwirkende, jeweils nur einen Teilbereich der Umfangsfläche des Gewindes (67) erfassende Vorsprünge (63, 59) aufweisen, von denen die Vorsprünge (63) zum Führen und die Vorsprünge (59) als Gegenzähne für das Gewinde (67) dienen.
  2. 2. Befestigungs#mordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenzähne (59) an den einander zugekehrten, als Leisten (58) ausgebildeten Vorsprüngen angeordnet sind.
  3. 3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß mehrere durch Ausnehmungen (52) gebildete und in die Rasten (36) eingreifende Gegenrasten (53) angeordnet sind.
  4. 4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3 mit einem im Querschnitt H-förmigen Unterteil. dadurch gekennzeichnet, daß in dem Quersteg (45) eine Bohrung (60) für den Durchtritt der Schraube (66) angeordnet ist. 5. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem im Querschnitt bügelförmigen Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Innenflächen (61) der Schenkel (69) des Oberteils glattwandig sind, kegelig zusammenlaufen und mit ebenfalls glattwandigen Außenflächen der Leisten (58) im Eingriff sind. 6. Befestigungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der mehrere Schienen durch ein Kupplungselement miteinander kuppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (37) einen Fuß mit hochgezogenen Randteilen (40) aufweist und daß der Fuß und die Randteile (40) mit an der Unterseite der Schiene (27) vorgesehenen Aufnahmen (34, 35) im Eingriff sind. 7. Befestigungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das aus einem schlagfesten Kunststoff gefertigte Kupplungselement (37) eine nach seiner Unterseite hin offene Bohrung(41) zum Eingriff von Teilen eines Befestigungsmittels, wie eines Dübels, aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1104 008, 1072 670, 1063 678, 1011495; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1800 278; schweizerische Patentschrift Nr. 116 902; Patentschrift Nr. 1824 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; »Fortschritte auf dem Gebiet der Installations-Technik« von A. H e r h a h n in ETZ-B, Bd. 12, H. 6, S. 128 und 129.
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