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DE1142315B - Anordnung zur Umlenkung eines Foerdergutstromes - Google Patents

Anordnung zur Umlenkung eines Foerdergutstromes

Info

Publication number
DE1142315B
DE1142315B DEL39837A DEL0039837A DE1142315B DE 1142315 B DE1142315 B DE 1142315B DE L39837 A DEL39837 A DE L39837A DE L0039837 A DEL0039837 A DE L0039837A DE 1142315 B DE1142315 B DE 1142315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
helix
arrangement
arrangement according
support tube
counterweight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39837A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Hanemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL39837A priority Critical patent/DE1142315B/de
Publication of DE1142315B publication Critical patent/DE1142315B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • B65G27/10Applications of devices for generating or transmitting jigging movements
    • B65G27/28Applications of devices for generating or transmitting jigging movements with provision for dynamic balancing
    • B65G27/30Applications of devices for generating or transmitting jigging movements with provision for dynamic balancing by means of an oppositely-moving mass, e.g. a second conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Umlenkung eines Fördergutstromes Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Umlenkung eines Fördergutstromes. Diese Umlenkung kann bei Einrichtungen von Bedeutung sein, bei der das Fördergut von einem Förderelement auf ein unter einem bestimmten Winkel hierzu in derselben Ebene angeordnetes zweites Förderelement übergeben werden soll. Insbesondere jedoch bezieht sie sich auf eine Anordnung zur Förderung eines Fördergutes von einem Niveau auf ein anderes. Diese Aufgabe tritt z. B. dann auf, wenn Fördergut von einem Förderband auf ein anderes tieferliegendes übergeben wird.
  • Je nach Größe des Fördergutstromes oder aus sonstigen Betriebsbedingungen sind hierbei verschieden ausgeführte Hilfscinrichtungen vorgesehen, die in der Hauptsache die Führung des Fördergutes evtl. unter Richtungsänderung übernehmen und die weiter ein Aufprallen des Fördergutes auf das abnehmende Förderband zur Schonung dieses Bandes möglichst verhindern sollen. Diese Hilfseinrichtungen bestehen, falls sie der Abwärtsbewegung dienen, meistens aus Gleitblechen oder Rutschen, die unter einem Winkel angeordnet sind, der ein Rutschen des Fördergutes garantiert. Diese Anordnungen sind insofern nachteilig, als sie eine relativ große Bauhöhe verlangen, besonders, wenn das Fördergut um große Winkel, wie 1800, umgelenkt werden soll. Weiterhin entsteht die Schwierigkeit, die Rutsche so anzuordnen, daß das abnehmende Förderband immer mittig beaufschlagt wird. Die Aufgabe des Fördergutes muß besonders bei längeren Förderbändern möglichst genau in der Mitte erfolgen, da sonst das Förderband zur Seite laufen und auch ganz ablaufen kann, wodurch höherer Verschleiß auftritt.
  • Es ist auch eine Anordnung bekannt, bei der durch ein bogenförmig ausgebildetes Förderelement der Fördergutstrom um 1800 abgelenkt wird. Dieses Förderelement ist an seinen Enden durch Zapfen mit der zuführenden und abführenden Förderrinne verbunden. Infolge dieser Verbindung mit den Rinnen bewegt sich das Umlenkelement im Takte der Rinnen.
  • Eine derartige Anordnung hat einen aufwendigen Aufbau. Es muß zunächst dafür gesorgt werden, daß die Vcrbindungsstellen zwischen dem Umlenkelement und den Förderrinnen gelenkig ausgeführt sind; weiterhin ist es erforderlich, die hierzu verwendeten Verbindungsbolzen gelenkig in einem Doppelarm zu lagern, der die gesamte Anordnung an der Umlenks..le bei ihrer hin- und hergehenden Bewegung führt.
  • Auch zur Abwärtsförderung sind seither aufwendige Anordnungen verwendet worden.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Umlenkung eines Fördergutstromes mit Hilfe eines im Bogen von weniger als 3600 geführten schwingenden Förderelementes, bei der die vorstehend genannten Nachteile nicht auftreten. Nach der Erfindung ist die Umlenkanordnung so ausgebildet, daß das Gewicht des Förderelementes durch ein in der Bogenlücke angeordnetes Gegengewicht kompensiert ist.
  • Eine derart ausgebildete Anordnung zeichnet sich im Vergleich zu der beschriebenen horizontal fördernden Umlenkvorrichtung durch ihren einfachen Aufbau aus. Die Anordnung nach der Erfindung ist weiterhin insofern vorteilhaft, als das Fördergut durch die Wendel, im Gegensatz zu seither bekannten Rutschen, mit gleichbleibender Geschwindigkeit weitergefördert und ebenso gleichmäßig, z. B. auf das abnehmende Förderelement, übergeben wird. Bei der Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Wendel zur Erzielung einer Abwärtsförderung fällt noch der Vorteil ins Gewicht, daß die Bauhöhe klein gehalten werden kann. Damit das Fördergut nicht selbständig ins Gleiten kommen kann, wird die Wendel so angeordnet, daß ihr Neigungswinkel kleiner ist als der Schüttwinkel des jeweiligen Fördergutes.
  • Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. 1 stellt eine Seitenansicht der Wendel dar; Fig. 2 gibt die Draufsicht wieder, und Fig. 3 läßt eine andere Seitenansicht der Wendel erkennen.
  • Gleiche Teile in den einzelnen Figuren haben gleiche Bezugszeichen.
  • Die dargestellte Anordnung dient zur Abwärtsförderung eines Schüttgutes, wie Zement. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn Schüttgut von einem oben verlaufenden Förderelement auf ein tieferliegendes Element zu fördern ist. Hierzu ist die Wendel 1 vorgesehen mit der Aufgabeseite 2 und der Abgabeseite 3.
  • Die Wendel 1 ist durch die Rippen 4 versteift und an einem zylinderförmigen Tragrohr 5 angebracht. Die Wendel kann mit dem Tragrohr verschweißt sein.
  • Zweckmäßigerweise wird man jedoch eine Schraubverbindung vorsehen. Dies hat den Vorteil, daß die einem Verschleiß unterliegende Wendel leicht ausgetauscht werden kann.
  • Die Wendel beschreibt etwa einen Bogen von etwa los0". Ihr gegenüber, d. h. in der Bogenlücke, ist zur Kompensierung ihres Gewichtes ein Gegengewicht 6 vorgesehen. An dem Gegengewicht 6 ist eine Halte vorrichtung angebracht zur Aufnahme von auswechselbaren Platten 7. Diese Platten dienen dem genauen Gewichtsabgleich. Es ist zweckmäßig, die Anordnung so auszulegen, daß das Gegengewicht mit den Ausgleichgewichten dasselbe Drehträgheitsmoment ergibt wie die Wendel.
  • Konzentrisch in dem Tragrohr 5 ist als Energiespeicher das Torsionsrohr 8 angeordnet. Dieses Rohr ist oben mit Hilfe des in Fig. 2 erkennbaren Flansches 9 mit dem Deckring 10 des Tragrohres 5 verschraubt. Da die gesamte Antriebskraft über diese Verbindungsstelle übertragen werden muß, sind zwölf Schrauben 11 vorgesehen. Das Tragrohr 5 ist weiterhin mit einem unteren Deckung versehen, an dem zur elastischen Abstützung der gesamtcn Anordnung Gummipuffer 12 angebracht sind. An Stelle dieser Gummipuffer können auch Schraubenfedern vorgesehen sein.
  • Das unsere Ende des Torsionsrohres 8 ist über einen Flansch 13 mit einer Gegenmasse in Form eines U- oder 1-Trägers 14 verbunden. Zur Erzielung eines genauen Gewichtsausgleichs können auf dieser Gegenmasse Zusatzmassen angeordnet sein.
  • Um die Wendel in Schwingungen zu versetzen, ist ein elektromagnetischer Antrieb vorgesehen. Dieser be steht aus zwei diametral zueinander angeordneten Magnetanordnungen, von denen eine in Fig. l zu erkennen ist. An dem Träger 14 ist über einen Bock 15 der Kern 16 mit der Wicklung angebracht. Ihm gegenüber steht, durch einen einstellbaren Luftspalt 17 getrennt, der mit dem Tragrohr 5 formschlüssig verbundene Anker 18.
  • Nach Anlegen einer Wechselspannung an den magnetischen Antrieb führen das Tragrohr 5 und die Gegenmasse t4 gegenläufige tangentiale Schwingungen aus. Diese Schwingungen haben zur Folge. daß das Fördergut von der Wendel 1 nach unten gefördert und beispielsweise an der Abgabestelle 3 auf ein Förderband aufgegeben wird. Die Wendel 1 ist so angeordnet, daß ihre Neigung allein nicht zur Förderung des Fördergutes ausreicht. Die Förderung entsteht crst durch die Schwingbewegung.
  • Bei Anschluß des magnetischen Antriebes an eine 5()-Hz-Spannung entsteht eine mechanische Schwingung von 50 Hz. sofern die Speisung über Gleichrichter erfolgt. Bei direktem Anschluß entsteht eine mechanische Schwingung von 100 Hz.
  • Zur Führung der Schwingungen sind die Blattfedern zwischen den zwei gegeneinander schwingenden Massen, d. h. zwischen dem Tragrohr 5 und der Gegenschwingmasse 14, angeordnet.
  • Nach der Zeichnung sind zum Antrieb der Wender 1 zwei Magnetanordnungen vorgesehen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Anzahl der Magnete beschränkt. Für größere Anlagen wird man drei. vier oder mehr Magnete vorsehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Umlenkung eines Fördergutstromes mit Hilfe eines im Bogen von weniger als 360 geführten schwingenden Förderelementes, wie Rinne oder Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Förderelementes (1) durch ein in der Bogenlücke angeordnetes Gegengewicht (6, 7) kompensiert ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegengewicht ein an dem Träger (5) der Wendel (1) angebrachter Arm (6) mit auswechselbaren Kompensationsgewichten (7) vorgesehen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß zur Erzielung einer Abwärtsförderung die Wendel (1) nur in tangentiale Schwingungen versetzt ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet. daß die Wendel (1) an einem federnd gelagerten zylinderförmigen Tragrohr (5) angebracht ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der tangentialen Schwingung ein in dem Tragrohr (5) konzentrisch angeordnetes federndes Torsionsrohr (8) vorgesehen ist, das oben mit dem Tragrohr und unten mit einer Gegenmasse (14) verbunden ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. daß als Schwingantrieb zwei diametral zueinander stehende Magnetanordnungen (16, 18) vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 559 879; schweizerische Patentschrift Nr. 324108; USA.-Patentschrift Nr. 2050 144; britische Patentschrift Nr. 279 119.
DEL39837A 1961-08-22 1961-08-22 Anordnung zur Umlenkung eines Foerdergutstromes Pending DE1142315B (de)

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DE1142315B true DE1142315B (de) 1963-01-10

Family

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DEL39837A Pending DE1142315B (de) 1961-08-22 1961-08-22 Anordnung zur Umlenkung eines Foerdergutstromes

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DE (1) DE1142315B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB279119A (de) * 1926-10-15 1927-12-22 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken
DE559879C (de) * 1932-09-24 Karl Baumgartner Wendelrutsche fuer die lotrechte Abwaertsbefoerderung von Massenguetern
US2050144A (en) * 1935-07-08 1936-08-04 Del Conveyor & Mfg Co Conveyer turn construction
CH324108A (fr) * 1954-11-10 1957-08-31 Automatisme Et Tech Societe A Distributeur assurant automatiquement l'alimentation d'une machine

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2050144A (en) * 1935-07-08 1936-08-04 Del Conveyor & Mfg Co Conveyer turn construction
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