DE559879C - Wendelrutsche fuer die lotrechte Abwaertsbefoerderung von Massenguetern - Google Patents
Wendelrutsche fuer die lotrechte Abwaertsbefoerderung von MassengueternInfo
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- DE559879C DE559879C DEB149072D DEB0149072D DE559879C DE 559879 C DE559879 C DE 559879C DE B149072 D DEB149072 D DE B149072D DE B0149072 D DEB0149072 D DE B0149072D DE 559879 C DE559879 C DE 559879C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Wendelrutsche für die lotrechte Abwärtsbeförderung von Massengütern Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Wendelrutsche mit schraubenförmigen Rutschflächen für die lotrechte Abwärtsbeförderung von Massengütern, insbesondere von Kohle im Bergbau.
- Für die lotrechte Abwärtsbeförderung von Massengütern, insbesondere von Kohle im Bergbau, werden in der Regel Rollschächte verwendet, welche oben beschickt und unten aus einer Gosse entleert werden. Bei dieser Einrichtung wird das Fördergut stark zerkleinert, außerdem bilden sich besonders bei stückhaltigem und nassem Vorrat Brücken und dadurch Verstopfungen, wodurch die Abförderung Unterbrechungen erleidet. Um die Zerkleinerung des Fördergutes zu vermindern, werden in Rollschächten in ähnlicher Weise, wie es bei Verladebunkern in Sortierungen üblich ist, feste Wendelrutschen eingebaut, deren Schraubenflächen eine so große Neigung erhalten, daß das Fördergut unterwegs nicht liegenbleibt. Die Neigung darf nicht zu groß sein, weil sonst die bei Schonung des Fördergutes zulässige Endgeschwindigkeit überschritten wird. Das erforderliche Gefälle schwankt aber selbst bei demselben Fördergut infolge verschiedener Umstände, z. B. Stückgröße, Gehalt an Staub und Grieß, Feuchtigkeit, Rauheit der Oberfläche usw. Es ist daher nicht möglich, ein für alle Fälle geltendes Gefälle zu ermitteln. Legt man den ungünstigsten Fall zugrunde, so gelangt man für normales Fördergut zu einem überschüssigen Gefälle, was eine das zulässige Maß überschreitende Endgeschwindigkeit und damit eine Beschädigung des Fördergutes zur Folge hat.
- Die Größe der Endgeschwindigkeit wird nicht dem Zufalle überlassen, sondern durch Einschaltung eines Motors zwangsweise geregelt. Den Rutschen wird eine Neigung gegeben, daß das Fördergut nicht von selbst ins Rutschen kommen kann. Das Rutschen wird vielmehr durch eine von einem Motor hervorgerufene ruckweise hinuni her gehende Bewegung erzielt, bei Stillstand des Moors bleibt das Fördergut auf den Rutschen liegen.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Abb. i im Aufriß und in Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
- Die Wendelrutsche i ist samt ihrer Achse z, als welche z. B. ein Rohr von solcher lichten Weite, daß es auf Steigeisen befahrbar ist, verwendet wird, durch Lagerung der Achse zwischen einem Fußlager 3 und einem Kopflager q. drehbar eingerichtet. Die Rutsche gießt z. B. über eine Gosse 5 in den Förderhund 6 oder auf ein Band aus.
- Die Verwendung von Wendelrutschen mit Schraubenflächen, die eine selbsthemmende Neigung besitzen, für die Abwärtsbeförderung verschiedener Gegenstände ist bekannt, desgleichen die Verlagerung in einer lotrechten drehbaren Welle mit einem Antriebe, der eine Drehung oder ein ruckweises Hin- und Herschwingen verursacht.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verbesserung, daß am Fuße der Rutsche zwischen der Achse. 2 und dem Motor 7 ein Kurbelmechanismus 8 und 9 angeordnet wird und daß die Größe der Schwingbewegung der Rutsche durch Verstellung der Lasche 8 in die Lage 8' regelbar und gleichzeitig die Hubzahl des Motors veränderlich gemacht ist. Durch diese beiden Mittel kann die erforderliche Stoßkraft und Forderleistung den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden, so daß auch nasser oder klebriger Vorrat zwangsweise fortbewegt werden kann.
- Die Rutsche besteht samt der Achse aus einzelnen Schüssen, so daß durch Aufsetzen z. B. je nach dem Fortschritte des Kohlenabbaues in mehreren übereinandergelagerten Scheiben jede beliebige Höhe erreicht werden kann. Auch ist es möglich, die Rutsche gleichzeitig in verschiedenen Scheibenhöhen zu beschicken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wendelrutsche für die lotrechte Abwärtsbeförderung von Massengütern, insbesondere von Kohle im Bergbau, bestehend aus einer zwischen einem Fuß-und Kopflager drehbaren lotrechten Welle mit schraubenförmigen selbsthemmenden Rutschflächen, welchen durch einen Schüttelrutschenmotor eine ruckweise hin und her schwingende Bewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das am Motor (7) angreifende Zwischenglied (8) an der Kurbel (9) der Rutsche (i) hubvermindernd verstellbar und die Drehzahl des Motors veränderlich ist, wodurch die Wucht der Schwingung und damit die Fördermenge und Fördergeschwindigkeit geregelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB149072D DE559879C (de) | Wendelrutsche fuer die lotrechte Abwaertsbefoerderung von Massenguetern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB149072D DE559879C (de) | Wendelrutsche fuer die lotrechte Abwaertsbefoerderung von Massenguetern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559879C true DE559879C (de) | 1932-09-24 |
Family
ID=7001867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB149072D Expired DE559879C (de) | Wendelrutsche fuer die lotrechte Abwaertsbefoerderung von Massenguetern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559879C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142315B (de) * | 1961-08-22 | 1963-01-10 | Licentia Gmbh | Anordnung zur Umlenkung eines Foerdergutstromes |
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- DE DEB149072D patent/DE559879C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142315B (de) * | 1961-08-22 | 1963-01-10 | Licentia Gmbh | Anordnung zur Umlenkung eines Foerdergutstromes |
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