DE1141761B - Staubsaugermundstueck - Google Patents
StaubsaugermundstueckInfo
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- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L9/02—Nozzles
- A47L9/06—Nozzles with fixed, e.g. adjustably fixed brushes or the like
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Staubsaugermundstück
mit zwei senkrecht zueinander zwischen zwei Endstellungen verschiebbaren Arbeitswerkzeugen,
z. B. einer Flachdiise und einer Bürstendüse, wobei das jeweils nach unten verschobene Werkzeug
gegen die abzusaugende Fläche anliegt.
Bei einem bekannten Mundstück dieser Art sind die Arbeitswerkzeuge durch dazwischen angeordnete
Druckfedern in der einen Verschiebungsstellung gehalten und werden durch einen um den das eine
Werkzeug tragenden Anschlußstutzen drehbaren Ring mit einem das andere Werkzeug erfassenden
Nocken gegen die Wirkung dieser Feder in die andere Arbeitsstellung gedrückt. Durch die Lage
des Nockens an der Unterseite des Ringes bedingt, sitzt der Anschlußstutzen verhältnismäßig hoch über
der Saugfläche, und das ganze Mundstück erhält somit eine insbesondere zum Saugen unter Möbeln unerwünschte
Bauhöhe. Da das zweite Arbeitswerkzeug mit der Verdrehung des Ringes zwangläufig nach
unten vortritt, ist es vor allem dann, wenn das zweite Arbeitswerkzeug eine Bürstendüse ist, erforderlich,
das Mundstück beim Umstellen von der Arbeitsfläche abzuheben, um die Bürsten vor einer zu hohen
Druckbelastung zu schützen. Dies bedingt aber, daß das Mundstück am Anschlußstutzen undrehbar gehalten
ist, um ein Mitdrehen bei der Betätigung des Ringes zu vermeiden. Eine solche Umstellvorrichtung
ist somit für drehbar am Anschlußstutzen angelenkte Mundstücke, wie sie insbesondere dann Verwendung
finden, wenn auf der Oberseite des Mundstückes eine weitere, z. B. als Fadenabheber ausgebildete
Arbeitsdüse angeordnet ist, nicht anwendbar.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Umschalteinrichtung für ein Staubsaugermundstück der eingangs
angegebenen Art zu schaffen, bei dem die für gewöhnliche Mundstücke übliche länglich-flache Form
beibehalten werden kann, die eine optimale Reinigungswirkung ermöglicht, und bei dem die Umschaltmechanik
für die Reinigungswerkzeuge zuverlässig arbeitet und aus wenigen einfachen Teilen besteht.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Umschaltmechanik so auszubilden und anzuordnen,
daß das Staubsaugermundstück in bei Ausführungen ohne Werkzeugumschaltung bekannter
Weise als Schwenkmundstück ausgebildet sein kann, so daß auf der Oberseite des Schwenkmundstückes
eine weitere Arbeitsfläche vorhanden ist, die in bekannter Weise durch Schwenken des Mundstückes
um seinen Anschlußstutzen in Arbeitsstellung gebracht wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Staubsaugermundstück
Anmelder:
Aktiebolaget Electrofax, Stockholm
Aktiebolaget Electrofax, Stockholm
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Jourdan, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Kronberger Str. 46
Frankfurt/M., Kronberger Str. 46
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 27. September 1957 (Nr. 8749)
Schweden vom 27. September 1957 (Nr. 8749)
Gösta Ludvig Hellström, Stockholm,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gelöst, daß zwischen die Arbeitswerkzeuge eine oder mehrere sich im wesentlichen horizontal erstreckende
Biegefedern angeordnet sind, deren eines Ende an dem einen Arbeitswerkzeug festgelegt ist und deren
anderes, an dem zweiten Arbeitswerkzeug kraftschlüssig angreifendes Ende durch ein am ersten
Arbeitswerkzeug schwenkbar gelagertes, auf die Biegefeder mit radialem Abstand zum festgelegten
Ende im Biegesinn einwirkendes, von außen zu betätigendes Druckglied wahlweise in die eine oder
andere Richtung, das zweite Arbeitswerkzeug unter Vorspannung in die jeweilige Endstellung drückend,
verschwenkbar ist. Durch die Ausbildung der Umschaltmittel als Biegefedern kann das Mundstück bei
der Umschaltung fest auf den Boden aufgesetzt bleiben, ohne daß die Gefahr besteht, daß auf das
durch die Umschaltung nach unten hervortretende Arbeitswerkzeug eine zu große Belastung ausgeübt
wird, was insbesondere dann wichtig ist, wenn das zweite Werkzeug eine Bürstendüse ist.
Die Biegefedern können zweckmäßig am ersten Arbeitswerkzeug schwenkbar angelenkt sein und
werden nach einem besonderen Merkmal der Erfindung im Abstand zum festgelegten Ende von
einem Hebelarm eines koaxial gelagerten Winkelhebels erfaßt, an dessen anderem Hebelarm das
Druckglied angreift.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind in dem Druckglied im Verhältnis zur Umfangsrichtung
geneigte Führungsbahnen angeordnet, in welchen die freien Enden der Hebelarme geführt
sind. Dabei ist es zweckmäßig, die freien Enden der Hebelarme mit in den Führungsbahnen laufenden
Führungsrollen zu versehen.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen die Biegefedern aus je zwei im Querschnitt
parallel zueinander angeordneten Federstäben, deren Drehachsen zweckmäßig durch Abkröpfungen an
deren radial inneren Enden gebildet sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Darin zeigt Fig. 1 eine Unteransicht des Mundstückes,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach Linie II-II in Fig. 3,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht, Fig. 4 einen seitlichen Querschnitt nach
Linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 2, Fig. 6 den Mittelabschnitt des Mundstückes von
rückwärts gesehen und teilweise geschnitten,
Fig. 7 bis 10 Einzelheiten des Umschaltmechanismus.
Das Betätigungselement für das erfindungsgemäße Staubsaugermundstück besteht aus einem auf dem
Anschlußstutzen 25 (Fig. 3) drehbar gelagerten und zum Teil in das Mundstück hineinragenden Nabenring
11, an dessen äußerem Ende zwei Pedale 27, 28 und an dessen innerem Ende zwei radial vorstehende
Druckglieder 31, 32 mit je einem schräg zur Umfangsrichtung geneigten Führungsschlitz 20 ansetzen,
in dem je eine Führungsrolle 16 beweglich ist. Jede Führungsrolle 16 sitzt an dem Ende eines Stiftes 17,
der den einen Hebelarm eines als Gabelhebel ausgebildeten Winkelhebels 12 im Parallelabstand zu
dessen Schwenkachse durchdringt. Der andere Hebelarm des Winkelhebels ist durch je zwei im Querabstand
zueinander parallele Federstäbe 13 verlängert, wobei Abkröpfungen 23 an den inneren Enden der
Federstäbe 13 im Mundstückgehäuse gelagerte Schwenkzapfen bilden. Die radialen Längsteile der
Federstäbe 13 werden im Abstand zur Schwenkachse von geschlitzten Abkröpfungen 24 an den Gabelenden
des Winkelhebels erfaßt und ragen mit ihren freien Enden in Haltebohrungen eines Querträgers
15, welcher die das eine Arbeitswerkzeug bildende Bürste 14 trägt (Fig. 10). Zwei weitere Querträger 34
können zur Versteifung der Bürste zusätzlich vorgesehen sein. Die Querträger 15 und 34 sind, wie aus
Fig. 4 ersichtlich, bei der Auf- und Abwärtsverschiebung der Bürste im zweiteiligen Mundstückgehäuse
18, 29 geführt. Die Verschiebung der Bürste wird nach oben durch den Mundstückgehäusedeckel
18 und nach unten durch Querrippen 19 an dem Mundstückunterteil 29 begrenzt.
Das Saugmundstück ist mit dem Anschlußstutzen 25 mittels einer Schraube 33 derart schwenkbar verbunden,
daß eine zusätzliche, als Fadenfänger ausgebildete Säugöffnung 26 nach abwärts in Saugstellung
verschwenkt werden kann.
Durch Herunterdrücken des Pedals 27 werden die Druckglieder 31, 32 an der in Fig. 8 ausgezogenen in
die dort gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt. Es sei angenommen, daß sich die Bürsten zunächst in
der in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellten oberen Stellung befinden, in der sie unter der Wirkung der
Federn 13 festgehalten werden, wobei die Reaktionskraft die Führungsrollen 16 gegen Rasten 22 an den
radial inneren Enden der Führungsschlitze 20 anpreßt.
Beim Herunterdrücken des Pedals 27 werden nun zusammen mit den Druckgliedern 31, 32 die
Fühnuigsschlitze 20 so verschwenkt, daß die
Führungsrollen über die Kanten der Rasten 22 gedrückt und von den Innenkanten 30 der im Verhältnis zur Umfangsrichtung geneigten Führungsschlitze 20 radial nach außen bewegt werden, wo· sie
in Rasten 21 einschnappen. Durch diese Bewegung werden die Winkelhebel derart verstellt, daß die
Bürste in die ausgefahrene Stellung, wie in Fig. 6 und 8 gestrichelt eingezeichnet, verschoben wird.
Am Ende der Verschiebung wird der Bürstenkörper von den Querrippen 19 abgefangen, woraufhin die
Federstäbe 13 infolge der Weiterdrehung der Druckglieder 31, 32 gespannt werden und die Führungsrollen 16 nach dem Überfahren der Kanten der
Rasten 21 in Vertiefungen eingreifen, so daß die Bürste in ihrer ausgefahrenen Stellung festgehalten
wird. Beim Niederdrücken des Pedals 28 werden die Führungsschlitze 20 in entgegengesetzter Richtung
verschwenkt, wobei ihre Außenkanten 35 die Führungsrollen radial nach einwärts mitnehmen,
so daß die Bürste wieder angehoben und nach Überfahren
der Rasten 22 in ihrer oberen Stellung festge* halten wird.
Die Pfeile c in Fig. 6 und 8 geben den Pedalweg an. Mit b ist der elastische Biegewinkel der Federstäbe
13 am Ende der Umschaltbewegung angedeutet. Die die Arretierung bewirkende elastische
Biegung der Federstäbe ergibt sich daraus, daß die Anschläge 18, 19 die Bürstenbewegung in einem
engeren Bereich begrenzen, als die zugehörige kraftschlüssige Pedalbewegung begrenzt ist. Der ganze
Winkelweg d der Winkelhebel um ihre Drehachse ist also etwas größer als der Winkel, der dem Weg e des
Bürstenanschlusses und dem Weg / der Bürste selbst entspricht.
Um die Führungsschlitze und Federstäbe besser zeigen zu können, ist der rechte Winkelhebel in
Fig. 8 weggelassen.
Die im Ausführungsbeispiel das verschiebliche Werkzeug bildende Bürste könnte im Rahmen der
Erfindung auch durch eine flache Düse ersetzt sein, und das feste Werkzeug könnte statt dessen die
Bürstenelemente tragen.
Claims (7)
1. Staubsaugermundstück mit zwei senkrecht zueinander zwischen zwei Endstellungen verschiebbaren
Arbeitswerkzeugen, z. B. einer Flachdüse und einer Bürstendüse, wobei das jeweils
nach unten verschobene Werkzeug gegen die abzusaugende Fläche anliegt, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen den Arbeitswerkzeugen (14, 18) eine oder mehrere sich im
wesentlichen horizontal erstreckende Biegefedern (13) angeordnet sind, deren eines Ende an
dem einen Arbeitswerkzeug (18) festgelegt ist und deren anderes, an dem zweiten Arbeitswerkzeug
(14) kraftschlüssig angreifendes Ende durch ein am ersten Arbeitswerkzeug (18) schwenkbar gelagertes,
auf die Biegefeder (13) mit radialem Abstand zum festgelegten Ende im Biegesinn einwirkendes,
von außen zu betätigendes Druckglied (31, 33) wahlweise in die eine oder andere
Richtung, das zweite Arbeitswerkzeug (14) unter Vorspannung in die jeweilige Endstellung
drückend, verschwenkbar ist.
2. Staubsaugermundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegefedern (13)
am ersten Arbeitswerkzeug (18) schwenkbar angelenkt sind.
3. Staubsaugermundstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegefedern (13) im Abstand zu ihrem festgelegten
Ende (23) von einem Hebelarm (24) eines koaxial gelagerten Winkelhebels (12) erfaßt sind, an
dessen anderem Hebelarm das Druckglied (31, 32) angreift.
4. Staubsaugermundstück nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Druckglied
(31, 32) im Verhältnis zur Umfangsrichtung geneigte Führungsbahnen (20) angeordnet sind, in
welchen die freien Enden der Hebelarme geführt sind.
5. Staubsaugermundstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden
der Hebelarme mit in den Führungsbahnen (20) laufenden FührangsroUen (16) versehen sind.
6. Staubsaugermundstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Biegefedern durch je zwei im Querabstand parallel zueinander angeordnete Federstäbe (13) gebildet
sind.
7. Staubsaugermundstück nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der
Federstäbe (13) durch Abkröpfungen (23) an deren radial inneren Enden gebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 613 388, 2620 506.
USA.-Patentschriften Nr. 2 613 388, 2620 506.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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