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DE1141475B - Datenaufzeichnungssystem - Google Patents

Datenaufzeichnungssystem

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Publication number
DE1141475B
DE1141475B DEN18587A DEN0018587A DE1141475B DE 1141475 B DE1141475 B DE 1141475B DE N18587 A DEN18587 A DE N18587A DE N0018587 A DEN0018587 A DE N0018587A DE 1141475 B DE1141475 B DE 1141475B
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DE
Germany
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contact
data
solenoid
recording
relay
Prior art date
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Pending
Application number
DEN18587A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
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Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Publication of DE1141475B publication Critical patent/DE1141475B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/08Output mechanisms with punching mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Datenaufzeichnungssystem und insbesondere das Feststellen und Korrigieren von Fehlern, die in einem solchen auftreten können.
Eine Form eines solchen Aufzeichnungssystems enthält ein Belegablesegerät, eine Registrierkasse und ein Aufzeichnungsgerät, das sowohl durch das Belegablesegerät abgefühlte als auch über ein Tastenfeld der Registrierkasse eingebrachte Daten aufzeichnet. Das Belegablesegerät liest Karten bzw. Etiketts ab, die eine Verkäufernummer, eine Kundennummer und andere nichtadditive Daten, wie beispielsweise Lagerkontrollangaben darstellende vorgelochte Daten, tragen, während über die Registrierkasse additive Daten, wie beispielsweise Preise der verkauften Ware, eingebracht werden.
In einem solchen Aufzeichnungssystem werden gewöhnlich für jeden Geschäftsvorgang drei verschiedene Karten bzw. Etiketts, nämlich eine Verkäuferkarte, eine Kundenkarte und ein Warenetikett, verwendet, die jeweils zusätzliche Daten über die Art der Karte bzw. des Etiketts tragen und in Verbindung mit einem Arbeitsfolgesteuerungsschrittschalter verwendet werden, der den Maschinenbediener zwingt, die Karten bzw. Etiketts in das Belegablesegerät in einer bestimmten Reihenfolge einzuführen, da sonst das System gesperrt wird.
Es ist üblich, eine Paritätsprüfung durchzuführen, bei der sowohl der Lochvorgang von abgefühlten oder eingebrachten Daten in einen Lochstreifen zum Zwecke der späteren Steuerung einer elektronischen Rechenmaschine als auch die Funktion des Belegablesegerätes überprüft wird. Falls das Belegablesegerät eine Lochspalte in einem eingeführten Etikett nicht abfühlt oder falls nicht alle der für die Aufzeichnung der abgefühlten oder durch die Registrierkasse eingebrachten Datenposten erforderlichen Lochstempel arbeiten, wird das System gesperrt. Die Paritätsprüfvorrichtung kann jedoch nur dann arbeiten, wenn auch die Lochvorrichtung arbeitet; falls letztere gänzlich ausfällt, ist auch die Paritätsprüfvorrichtung unwirksam, und eventuell auftretende Fehler werden nicht entdeckt.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine verbesserte Fehlerfeststellungsvorrichtung zu schaffen, die unter allen Umständen auch dann arbeitet, wenn die Lochvorrichtung ausfällt, und die gewährleistet, daß der Maschinenbediener erkennt, daß ein solches Ausfallen erfolgt ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß alle weiteren Datenspalten auf einer eingeführten Karte bzw. einem Etikett automatisch abgelesen und Datenaufzeichnungssystem
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf N, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. Juli 1959 (Nr. 825 991)
aufgezeichnet werden und automatisch ein »Stornosymbol« in den Aufzeichnungsstreifen gelocht wird, das das Auftreten eines Fehlers anzeigt, wenn der Streifenlocher eine Datenspalte nicht locht.
Schließlich hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, Einrichtungen vorzusehen, durch die bei Ausfall des Streifenlochers die unter Ablesung befindliche Karte bzw. das Etikett noch einmal gelesen werden kann, ohne daß eine andere, einen Teil eines Ge-Schäftsvorganges bildende Karte bzw. ein anderes Etikett, die bzw. das vorher schon abgelesen wurde, ein zweites Mal abgelesen werden muß.
Die Erfindung geht demgemäß aus von einem Datenaufzeichnungssystem mit einem Belegablesegerät, einem Aufzeichnungsgerät, das vom Belegablesegerät abgelesene Daten aufzeichnet, einer Einleitvorrichtung, die nach Einführung eines Beleges in das Belegablesegerät wirksam gemacht wird, um die beiden genannten Geräte in Gang zu setzen, und die nach Ablesung und Aufzeichnung einer bestimmten Anzahl von Datenposten unwirksam gemacht wird, um die Ablese- und Aufzeichnungsoperationen zu beenden, sowie mit einer Fehlererkennungsvorrichtung, die, wenn die Aufzeichnungsvorrichtung einen Datenposten nicht aufzeichnet, das Arbeiten des Belegablesegerätes und des Aufzeichnungsgerätes unterbricht.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Einleitvorrichtung und durch diese wirksam (und unwirksam) machbare Verzögerungsvorrichtung bei Überschreitung der für die Aufzeichnung einer bestimmten Anzahl von Datenposten erforderlichen
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kaufsdaten für jeden Verkauf. Demzufolge werden für jeden verkauften Artikel in dem Lochstreifen die Verkäufernummer, die Kunden- oder Kontonummer, die Warenkennzeichnungsdaten und schließlich eine Einzelheiten bezüglich der Art der Ware und den Verkaufsbetrag betreffende Gruppe von Daten gelocht. Der zu jedem vollständigen Geschäftsvorgang gehörende Abschnitt des Lochstreifens, der Verkäuferund Kundennummer, Warendaten, Steuerbetrags-
Lochstreifens bezeichnet und von den vorangehenden und nachfolgenden »Gruppen« mittels eines! »Gruppenendesymbols« getrennt.
Die aus Fig. 1 ersichtliche Anordnung enthält einen Streifenlocher 100, ein Belegablesegerät 101, das den Streifenlocher so steuert, daß dieser Verkäufernummer, Kunden- oder Kontonummer und Warendaten in den Lochstreifen locht, sowie eine Registrierkasse 102, über deren Tastenfeld Verkaufsdaten eingebracht werden, die ebenfalls durch den Streifenlocher in den Lochstreifen gelocht werden. Über die Registrierkasse können auch der Steuerbetrag, die Summe sowie auch andere Geschäftsvorgangdaten zur Regi-
Zeit anspricht und bei Feststellung eines Fehlers des Aufzeichnungsgerätes durch die Fehlererkennungsvorrichtung das Aufzeichnungsgerät so steuert, daß ein den Fehler anzeigendes Zeichen aufgezeichnet wird.
Es versteht sich, daß die Erfindung in gleicher Weise auch auf ein Aufzeichnungssystem anwendbar ist, das nur aus einem Ablesegerät und einem Aufzeichnungsgerät besteht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines io oder andere Geschätsvorgangsdaten sowie Summen-Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeich- daten enthält, wird als eine »Informationsgruppe« des nungen erläutert.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht der aus der Registrierkasse, dem Belegablesegerät und dem Aufzeichnungsgerät bestehenden Anordnung und zeigt die entsprechenden Verbindungen zwischen den drei Baueinheiten des Systems;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Darstellung einer Verkäufernummerkarte, die durch das Belegablesegerät abgelesen wird:
Fig. 3 ist eine vergrößerte Darstellung eines mehrteiligen Warenetiketts, das durch das Belegablesegerät abgelesen wird;
Fig. 4 stellt einen Abschnitt des durch das Aufzeichnungsgerät hergestellten Lochstreifens dar und 25 strierung und Aufzeichnung eingestellt werden; sie zeigt den Code, der zur Darstellung der Daten und kann gelegentlich den Streifenlocher auch dann steuanderer Symbole verwendet wird; ern, wenn Verkäufer-, Kunden- und Warenbeschrei-
Fig. 5 A und 5 B stellen zusammen einen Längs- bungsdaten aufgezeichnet werden müssen, jedoch schnitt durch das Belegablesegerät dar; durch das Belegablesegrät ablesbare Karten oder Eti-
Fig. 6 ist eine Einzelansicht eines Teiles des Beleg- 30 ketts nicht vorhanden sind. Streifenlocher, Belegablesegerätes; ablesegerät und Registrierkasse stellen getrennte Bau-Fig. 7 zeigt ein Blockdiagramm eines als Beispiel einheften dar und sind, wie Fig. 1 zeigt, durch Kabel gewählten Datenaufzeichnungssystems; miteinander verbunden.
Fig. 8 A, 8 B und 8 C bilden zusammen ein Schal- Das Belegablesegerät dient zum Ablesen von Eti-
tungsdiagramm der in Fig. 7 in Blockform gezeigten 35 ketts oder Karten, die vorher in einem bestimmten Schaltung des Belegablesegerätes. Code gelocht wurden.
Fig. 2 zeigt eine Karte 103, in die eine den Ver-
Allgememe Beschreibung käufer kennzeichnende Nummer gelocht ist. Diese
Die hierin beschriebene Erfindung ist auf ein Beleg- Karte bleibt im Besitz des Verkäufers und wird, wie ablesegerätangewandtjdasVorrichtungenzumAblesen 40 nachstehend beschrieben, jedesmal dann in das Abvon Daten von einem Beleg, wie beispielsweise einer lesegerät eingeführt, wenn der Verkäufer bei Durch-Karte oder einem Etikett, die bzw. das entsprechend führung eines Geschäftsvorganges das Aufzeichnungseinem bestimmten Code gelocht ist, sowie Vorrich- system benutzt, so daß bei jedem Geschäftsvorgang tungen zum Steuern des Aufzeichnungs- oder Aus- eine sogenannte Verkäufernummer aufgezeichnet Wertungsgerätes durch abgelesenen Daten entspre- 45 wird,
chende elektrische Signale enthält. Die Erfindung wird
nachstehend lediglich zu Erläuterungszwecken an
einem Datenaufzeichnungssystem beschrieben.
In der nachfolgenden Beschreibung wird angenommen, daß das Belegablesegerät einen Teil eines Daten- 50
aufzeichnungssystems bildet, in dem den Verkauf von
Waren betreffende Daten zum Zeitpunkt des Verkaufs schnell und genau auf einem Lochstreifen aufgezeichnet werden können. Dadurch können die einzelnen Geschäftsvorgänge, d. h. die sie darstellenden 55 arbeitet mit einem Stift der Ausrichtevorrichtung des Daten, hintereinader in den Streifen gelocht werden, Belegablesegerätes zusammen. Mittels dieses Siftes so daß dieser ohne weiteres zur Steuerung von elektronischen Rechenmaschinen oder anderen datenverarbeitenden Einrichtungen verwendbar ist, wodurch
Lagerkontrollberichte, Verkaufsdaten und statistische 60
Informationen oder andere erwünschte Berichte
schnellstens erstellt werden können.
Um nun die gesamten Informationen über den Verkauf zu erhalten, die zum Erstellen dieser verschiedenen Kontrolldaten, Statistiken oder Berichte benö- 65 an dem genannten Artikel angehängt und verbleibt an tigt werden, kann es erforderlich sein, den jeweiligen diesem bis zum Verkauf. Es wird dann entweder abVerkäufer und den Kunden sowie die Ware kenn- gelesen und ausgewertet, während es noch an dem zeichnende Daten ebenso aufzuzeichnen wie die Ver- betreffenden Artikel hängt, oder ein Teil des Waren-
Die in Fig. 2 gezeigte Karte enthält eine Kennzeichnungsspalte und sechzehn Spalten für gelochte Daten; gegebenenfalls kann auch eine längere Karte mit zusätzlichen Spalten zur Verwendung gelangen.
Neben den Kennzeichnungsspalten und den Spalten mit den gelochten Daten weist die in Fig. 2 dargestellte Verkäuferkarte zwei Ausrichtelöcher 104 und 105 sowie ein weiteres Loch 106 auf. Letzteres dient zur Kennzeichnung des jeweiligen Kaufhauses und
wird jede Kundennummerkarte geprüft.
Die Kundenkarte weist eine der Verkäuferkarte ähnliche Form und Einteilung auf.
In Fig. 3 ist ein dreiteiliges Warenetikett 116 gezeigt, in das die den betreffenden Artikel kennzeichnenden Daten gewöhnlich bei Eingang der Ware in der Wareneingangsabteilung des Kaufhauses gelocht werden. Das Warenetikett wird zweckmäßigerweise
etiketts kann abgetrennt und in das Belegablesegerät eingeführt werden, wo er abgelesen wird und von wo die entsprechenden Daten in das Aufzeichnungsgerät weitergeleitet werden.
In jedem Abschnitt des in Fig. 3 gezeigten Warenetiketts sind fünfundzwanzig Spalten 117 für gelochte Daten vorgesehen. In einem jeden Abschnitt weist die erste Spule ein Kennzeichnungssymbol auf, das sich je nach Art und Länge des Etiketts in Zeile 3, 4 oder 5 befinden kann. Dieses Symbol kennzeichnet das Warenetikett als solches und kennzeichnet weiter die Art oder Länge des Warenetiketts.
Die in die verschiedenen Spalten gelochten Daten sind zusätzlich noch auf jedem Teil des Warenetiketts 116 in Klartext abgedruckt. Sie sind durch Striche in Kennzeichengruppen aufgeteilt, um das visuelle Ablesen zu erleichtern. Die Preisangabe auf dem Warenetikett dient lediglich zum Vergleich mit dem Preis, zu dem der Artikel tatsächlich verkauft wird und wie er durch den in der Registrierkasse eingestellten Betrag angezeigt wird.
Ausrichtelöcher 118 und 119 sowie ein das jeweilige Kaufhaus kennzeichnendes Loch 120, die in jedem Abschnitt des Warenetiketts 116 vorgesehen sind, haben dieselben Aufgaben wie die entsprechenden Löcher der Verkäufer- bzw. Kundennummerkarten.
Die Registrierkasse dient zum Steuern des Streifenlochers, so daß er die über das Tastenfeld der Registrierkasse eingestellten Verkaufsdaten in einen Lochstreifen locht. Diese Daten enthalten gewöhnlich den Verkaufsbetrag und eine zur Kennzeichnung eines jeden Geschätsvorganges dienende und für jeden Geschäftsvorgang verschiedene laufende Nummer.
Durch den Streifenlocher 100 wird ein Lochstreifen 124 der in Fig. 4 gezeigten Art erstellt. Fig. 4 zeigt auch den Code, der in dem Ausführungsbeispiel nach der Erfindung zum Darstellen von Daten und Symbolen benutzt wird. Selbstverständlich kann auch jeder andere geeignete Code verwendet werden.
Die Steuerung des Streifenlochers 100 durch das Belegablesegerät 101 sowie durch die Registrierkasse 102 wird durch bekannte Programmiervorrichtungen koordiniert, die so eingestellt werden können, daß sie mehrere Lochfolgen erzeugen, auf Grund deren der Streifenlocher entsprechend den jeweiligen Erfordernissen gemeinsam durch das Belegablesegerät und die Registrierkasse oder durch die Registrierkasse allein gesteuert wird. Die Steuerung des Streifenlochers durch das Belegablesegerät und die Registrierkasse wird außerdem durch eine auswechselbare bekannte Folgesteuervorrichtung koordiniert, die die Reihenfolge festlegt, in der verschiedene Arten von Daten, z. B. Verkäufernummer, Kundennummer und Warendaten, aufgezeichnet werden. Zu Beginn jedes Geschäftstages wird ein auf dem Schauwerkdeckel der Registrierkasse 102 eingebauter Hauptschalter 125 (Fig. 1) geschlossen.
Bei jedem Geschäftsvorgang drückt der Verkäufer gewöhnlich zunächst eine entsprechende Taste in Reihe 9 der Registrierkasse, die für den betreffenden Geschätsvorgang vorgesehen ist. Dann führt der Verkäufer seine Karte in das Belegablesegerät ein. Dadurch wird der Ablesevorgang eingeleitet und die abgelesene Information aufgezeichnet. Die Verkäuferkarte wird dabei erfaßt und in dem Belegablesegerät so lange festgehalten, bis die gesamte auf ihr befindliche Information abgelesen ist.
Ist die Verkäuferkarte abgelesen worden, dann führt der Verkäufer, sofern es sich nicht um einen Barverkauf handelt, die Kundenkarte in das Belegablesegerät ein. Die Kundenkarte wird abgelesen und die Information in der gleichen Weise aufgezeichnet, wie dies bei der Verkäuferkarte der Fall ist.
Nach dem Ablesen einer Kundenkarte oder, bei einem Barverkauf, einer Verkäuferkarte wird ein Warenetikett in das Belegablesegerät eingeführt. Das
ίο Warenetikett wird abgelesen und die Information ebenso aufgezeichnet wie z. B. bei der Kundenkarte.
Während die auf dem Warenetikett stehenden
Daten abgelesen und aufgezeichnet werden, kann der Verkäufer die Tasten auf dem Tastenfeld der Registrierkasse bedienen und den Verkaufsbetrag und andere dazugehörige Verkaufsdaten einstellen. Die Restrierkasse als solche wird so lange nicht in Gang gesetzt, bis sämtliche Daten des Warenetiketts im Belegablesegerät abgelesen und durch den Streifenlocher auf dem Lochstreifen aufgezeichnet wurden. Dann wird die Registrierkasse selbsttätig freigegeben und betätigt. Die auf dem Tastenfeld der Registrierkasse eingestellten Daten werden in den Streifenlocher übertragen und auf dem Lochstreifen unmittelbar im Anschluß an die Daten gelocht, die von dem Warenetikett abgelesen wurden.
In der Registrierkasse, dem Belegablesegerät und dem Streifenlocher sind Zwischensperreinrichtungen angeordnet, die in bekannter Weise die gewünschte Reihenfolge der Arbeitsgänge gewährleisten. Die in dem Belegablesegerät während eines Fehlerfeststellvorgangs arbeitenden Zwischensperren werden später noch näher beschrieben.
Belegablesegerät
Das Belegablesegerät 101 ist in den Fig. 1 sowie 5 A, 5 B und 6 gezeigt. Wie bereits ausgeführt, steuert es einen Streifenlocher und gegebenenfalls auch die Registrierkasse.
Das Belegablesegerät des vorliegenden Ausführungsbeispiels liest eine Kennzeichnungsspalte und dreißig Datenspalten einer Karte bzw. eines Warenetiketts oder eines anderen Beleges ab, wobei jede Spalte Lochungen in jeder der fünf Zeilen aufweisen kann.
Eine richtig eingeführte Karte bzw. ein Warenetikett bewirkt, daß sich ein Kontakt SC23al (Fig. 8A) schließt, wodurch ein Solenoid L 20 erregt wird. Bei erregtem Solenoid L 20 öffnet sich ein Kontakt (nicht gezeigt), während sich ein Kontakt L 20 ac 2 schließt. Die Funktion des genannten Kontaktes innerhalb des Aufzeichnungssystems wird im Zusammenhang mit der Beschreibung des Schaltschemas näher erläutert.
Wie nachstehend noch beschrieben, wird ein Solenoid L 21 (Fig. 8B) zu dem Zeitpunkt eingeschaltet, an dem sich Ausrichtestifte dnurch entsprechende Ausrichtelöcher einer Karte oder eines Warenetiketts hindurch in ihre Arbeitsstellung bewegen. Die Erregung des Solenoids L 21 betätigt Kontakte L 21 ac I (Fig. 8A) und L21 bei (Fig. 8B).
Nach Beendigung des Lesevorganges wird das Solenoid L 21 abgeschaltet, wodurch sich der Kontakt L21 ac 1 wieder öffnet, während der Kontakt Lllbcl sich erneut schließt.
Im Rahmenwerk des Belegablesegerätes ist ferner ein Zeitverzögerungsrelais TD 20 befestigt, das in einem Gehäuse 565 (Fig. 5 B und 6) untergebracht
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ist. Dieses besteht aus einem in einem Gehäuse 571 Lochstempel, die entsprechend der abgelesenen Daten untergebrachten stößelartigen Antriebsglied und einem · betätigt werden sollen. Der Einfachheit halber sind Kontakte TD20ac 1 und TD20bei aufweisenden die dreißig Kontakte, die jeweils einen Eingangsleiter Relais 572. Das Antriebsglied wird gleichzeitig mit mit einem Ausgangsleiter verbinden, als einzelner der Einschaltung des Solenoids L21 der Kartenhalte- 5 Kontakt dargestellt. So stellt der Kontakt SC36al vorrichtung erregt. Infolge der Erregung des Antriebs- die dreißig Kontakte, die zwischen den Leitern 327 gliedes wird der Stößel bewegt, der nach einer be- und 337 liegen, der Kontakt SC 36 a 2 die dreißigKonstimmten Zeit das Relais 572 berührt und dadurch takte, die zwischen den Leitern 328 und 338 liegen, dieses erregt, den Kontakt TD20bei öffnet und den der Kontakt SC36α3 die dreißig Kontakte, die zwi-Kontakt TD20acl schließt. Die Arbeitsweise dieser io sehen den Leitern 329 und 339 liegen, der Kontakt Kontakte wird im Zusammenhang mit der Erläute- SC 36 a 4 die dreißig Kontakte, die zwischen den Leirung des Arbeitern der Fehlerfeststellschaltung näher tern 330 und 340 liegen, und der Kontakt SC 36 a 5 erklärt. schließlich die dreißig Kontakte, die zwischen den
Abführvorrichtung Leitern 331 und 341 Hegen, dar.
15 Bei Freigabe der einer Spalte zugeordneten Gruppe
Die Abführvorrichtung liest in bekannter Weise von Abfühlstiften bewegen sich diejenigen Stifte, die Daten van der jeweiligen Karte bzw. dem Etikett auf Lochungen in der Karte bzw. dem Etikett treffen, spaltenweise ab und ist in der Lage, bis zu fünf ver- nach links, so daß ihre zugeordneten Federn Stromschiedene Arten von Karten bzw. Etiketts abzulesen. kreise zwischen ihren Eingangsleitern und ihren Aus-Wie bereits erwähnt, fühlt die Abführvorrichtung 20 gangsleitern herstellen, wogegen diejenigen Abfühlbis zu einunddreißig Spalten einer Karte bzw. eines stifte, die auf keine Lochungen treffen, an einer Links-Etiketts ab, von denen die erste gewöhnlich die Art bewegung gehindert werden, so daß ihre zugeorddes betreffenden Beleges kennzeichnet, während die neten Federn die Ausgangsleiter nicht berühren, anderen dreißig Spalten aufzuzeichnende Daten dar- Die Bewegung der Abfühlstifte aus ihrer Normalstellen. Jede dieser Spalten kann Lochungen in jeder 25 stellung in ihre Abfühlstellung wird durch eine Reihe der fünf Zeilen enthalten. von Armen 342 (Fig. 5A) gesteuert, und zwar ist
Es folgt nunmehr eine kurze Beschreibung der zum jeweils ein Arm 342 für jede der dreißig Datenspalten Ablesen der dreißig datendarstellenden Spalten ver- vorgesehen.
wendeten Vorrichtung. Fünf in Fig. 5 A gezeigte Ab- An jedem Arm 342 ist ein mit dem Nocken 344
fühlstifte 171 zum Abfühlen der Datenspalten der 30 zusammenarbeitender Vorsprung 351 sowie ein sich jeweiligen Karte bzw. des Warenetiketts sind überein- aufwärts erstreckender Finger 352 ausgebildet, der ander angeordnet und einander gleich. sich gegenKontaktsteuerstifte 315 der fünf Abfühlstifte
Jeder Abfühlstift 171 wird durch eine Feder 321 171 für die entsprechende Datenspalte legt. Wie aus nach links gedruckt (Fig. 5 A). Die Feder 321 bildet Fig. 5 A zu erkennen, erstreckt sich ein Finger 352 des in bekannter Weise einen Teil der Kontaktvorrichtung 35 Armes 342 entlang der einen Seite der Abfühlstifte zum Umwandeln der abgefühlten Daten in elektrische 171 der Spalte. Jeder der Arme 342 weist auch eine Signale, durch die der Streifenlocher gesteuert wird, Fläche 353 auf, gegen die sich eine Freigabewelle 343 so daß er die von den Karten bzw. Etiketts abgelese- legt, so daß die Abfühlstifte 171 ihre Normalstellung nen Daten aufzeichnet. beibehalten, die sie nur während des Ablesens ver-
Die Kontaktvorrichtung ist den Abfühlstiften für 40 lassen.
alle Datenspalten der Karten bzw. Etiketts gemein- Bei Erregung des Solenoids L 20 zu Beginn eines
sam. Lesevorganges wird die Freigabewelle 343 im Gegen-
Es sind fünf Eingangsleiter 327, 328, 329, 330 und Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch die Arme 342 331 angeordnet, von denen jeweils einer für eine (Fig. 5A) durch die Nocken 344 gesteuert werden Lochung in einer Spalte vorgesehen ist. Diese Ein- 45 können.
gangsleiter sind durch ein Verbindungsstück 332 elek- Sobald das Lesen beendigt ist, wird das Solenoid
irisch miteinander verbunden. L 20 abgeschaltet und die Freigabewelle 343 wieder
Wie aus Fig. 5 A hervorgeht, ist jeweils das eine zurückgestellt.
Ende jeder der Federn 321 mit ihrem zugeordneten Auf einer Nockenwelle 359 (Fig. 5 A) sind zweiund-
Eingangsleiter verbunden. Entsprechend der Anzahl 50 dreißig Nocken angebracht, von denen dreißig Nocken der datendarstellenden Spalten der Karten bzw. des 344 zum Steuern der Abführvorrichtung für die Etiketts sind jeweils dreißig Federn 321 an einem Ein- Datenspalten dienen und ein Nocken (nicht gezeigt) gangsleiter befestigt. zum Steuern der Abfühlvorrichtung für die Beleg-
Es sind fünf Ausgangsleiter 337, 338, 339, 340 und kennzeichnungsspalte vorgesehen ist. Auf der gleichen 341 vorgesehen, von denen jeder einer Zeile der 55 Welle 359, auf der die obengenannten Nocken sitzen, jeweiligen Karte bzw. des Warenetiketts (Fig. 5A) sind ferner neun Drehschalter angeordnet, welche mit entspricht. zugeordneten Kontaktarmen zusammenarbeiten und
Die Federn 321 stellen wahlweise Stromkreise von so eine zusätzliche Steuerung für das Belegablesegerät den gemeinsamen Eingangsleitern zu den verschiede- schaffen.
nen Ausgangsleitern her. 60 Ein Motor 333 (Fig. 5 A und 5 B) erteilt der Nok-
Diefünf Ausgangsleiter 337,338, 339, 340 und 341 kenwelle 359 über eine Kupplung und ein Getriebe sind an fünf Klemmen 1338 in einem Feld 1336 einer jedesmal dann eine Drehbewegung von 10° im Uhr-Diodenschalttafel 1315 (Fig. 8 C) zum Verschlüsseln zeigersinn, wenn die Kupplung, bei der es sich um von Ziffern angeschlossen, die im Streifenlocher 100 eine Eintourenkupplung handelt, betätigt wird. Die untergebracht ist. Die Klemmen 1338 können mittels 65 Betätigung der Kupplung erfolgt durch zwei Kupp-Steckverbindungen, z.B. 1337, mit anderen Klem- lungssolenoideL22a und L22b, die bei ihrer Erremen, z. B. 1339, der Schalttafel 1315 verbunden wer- gung einen KontaktL22&cl öffnen. Die Stromkreise den. Diese Verbindungen dienen zum Auswählen der zur Erregung der Solenoide L 22 α und L22& werden
Registrierkasse zu einem Datenaufzeichnungssystem gekoppelt sind. Diejenigen Stromkreise, die zum Betrieb des Belegablesegerätes und zum Aufzeichnen der durch das Belegablesegerät abgelesenen Daten benötigt werden, sind im einzelnen in dem Schaltschema der Fig. 8 A bis 8 C dargestellt und werden nachfolgend kurz beschrieben.
Am einfachsten läßt sich die Wirkungsweise der Stromkreise durch eine Beschreibung der Funktionen
ίο erklären. Bei der vorliegenden Beschreibung wird angenommen, daß die Registrierkasse, das Belegablesegerät und der Streifenlocher bereits einen vollständigen Geschäftsvorgang durchgeführt haben und sich nunmehr in der Ruhestellung befinden, in der die Daten für einen neuen Geschäftsvorgang eingebracht werden können.
Zur Erläuterung wird ein Kreditverkauf näher beschrieben. Dabei wird vorausgesetzt, daß ein einzelner Warenposten verkauft wurde, daß Karten zur Kennzeichnung des Verkäufers und des Kunden verwendet werden und daß zur Beschreibung der Ware ein Warenetikett vorhanden ist. Es wird weiter vorausgesetzt, daß sich der Wählschalter in seiner ersten Stellung befindet.
Zunächst wird die »Kredit«-Taste in Reihe 9 des Registrierkassentastenfeldes gedrückt, worauf sich Kontakte SC61 al (Fig. 8A) und SC47ac 1 (Fig. 8B) schließen und ein Kontakt SC 47 bd (Fig. 8B) öffnet. Dann wird eine Verkäuferkarte in das Belegablese-
im Zusammenhang mit der Beschreibung des Schaltschemas näher erläutert.
Auf der Kupplung sind isoliert zwei Kontaktsegmente (nicht gezeigt) befestigt. Nicht gezeigte Kontaktarme schleifen auf dem Kontaktsegment und bilden einen Kontakt SC35al, der von 5 bis 130° der Umdrehung der Kupplung geschlossen ist. Weitere Kontaktarme (nicht gezeigt) schleifen auf dem anderen Kontaktsegment und bilden einen Kontakt SC 3Sb 2.
Die Nocken 344 sind mit einem Einschnitt 379 (Fig. 5A) versehen, in den der Vorsprung 351 des Armes 342 einfällt, sobald sich beide gegenüberstehen. Ist dies der Fall, so werden die Abfühlstifte zum Arbeiten freigegeben.
Die Einschnitte 379 der Nocken 344 sind spiralenförmig um die Welle 359 angeordnet, so daß in verschiedenen Stellungen der Nockenwelle verschiedene der Arme 342 ihre zugeordneten Abfühlstifte freigeben können.
Das Belegablesegerät ist so steuerbar, daß alle einunddreißig oder jede andere gewünschte Anzahl von
Spalten abgelesen werden können. Diese Steuerung
wird durch Kontakte, die das Karten- bzw. Etikettende anzeigen, gesteuert, beispielsweise durch die 25
Karten-bzw. Etikettendekontakte SC 21 bl, SC 22 bl, SC30bl, SC31 bl bzw. SC3261 (Fig. 8A), die
durch fünf Drehschalterscheiben gebildet werden,
welche auf der Welle 359 befestigt sind und mit entsprechenden Sätzen von Kontaktarmen zusammen- 30 gerät eingeführt, so daß eine den betreffenden Verarbeiten, käufer kennzeichnende Aufzeichnung in den Loch-Bei Erregung des Solenoids L 21 zu Beginn eines streifen gestanzt wird. Durch das Einführen der rich-Ablesevorganges werden die Stifte zum Abfühlen der tigen Karte wird der Kontakt SC23al (Fig. 8A) ge-Kennzeichnungsspalte der jeweiligen Karte bzw. des schlossen und dadurch ein Erregungsstromkreis für Etiketts freigegeben. Nach dem Ablesen der Karte 35 das Solenoid L 20 hergestellt, der vom Leiter 1304 bzw. des Etiketts wird das Solenoid L 21 wieder ab- über einen nun geschlossenen Kontakt K 3 ac 11, einen geschaltet. Li 1316 i lil dl di
Dadurch werden die Abfühlstifte in ihre Normalstellung zurückbewegt.
Im Rahmenwerk des Belegablesegeräts sind Relais 40
K 22 und K 21 (Fig. 5B) untergebracht. Das Relais
K 22 wird erregt, wenn sich einer der Abfühlstifte
durch ein entsprechendes Loch in der jeweiligen Karte
bzw. dem Warenetikett bewegt. Die Arbeitsweise der g
Relais £22 und K21 wird im Zusammenhang mit 45 in die entsprechenden Ausrichtelöcher der Verkäuferder Beschreibung des Schaltschemas näher erläutert. karte. Durch die Erregung des Solenoids L 20 schließt
sich auch der Kontakt L 20 ac 2 (Fig. 8A), wodurch ein weiterer Erregungsstromkreis für das Solenoid L 20 Wie bereits angeführt, sind bekannte Vorrichtungen hergestellt wird, der vom Leiter 1304 über Kontakte zum Steuern der Reihenfolge der Operationen des 50 SP24b2, TD20bcl, L20ac2, SC23al, SC31bl, Aufzeichnungssystems in einer Baueinheit unterge- L22Z>cl und K 21b 13, das Solenoid L 20 und den
Kontakt SC61 al verläuft. Wurde die Karte richtig in das Belegablesegerät eingeführt, dann treten die Ausrichtestifte durch die Lochungen der Karte hindurch, und ein Kontakt SC 20 ac 1 (Fig. 8B) schließt sich, so daß Spannung an das Solenoid L 21 (Fig. 8C) angelegt wird, das Spannung an das Verzögerungsrelais TD 20 anlegt. Dieses Relais ist zu dem Solenoid L 21 parallel geschaltet; falls der durch das Solenoid L 21 verlaufende Stromkreis für eine übermäßig lange Zeit bestehenbleibt, betätigt das Relais DT 20 verschiedene Kontakte zur Steuerung der Erregungsstromkreise für das Solenoid L 21 und das Relais TD 20. Bei Erregung des Solenoids L 21 werden die fünf Ab-
Streifenlocher und eine Registrierkasse enthält. In 65 fühlstifte freigegeben, die Kontakte SC 25 al, S1C 26 al, Fig. 7 wird eine schaubildliche Darstellung der Art SC21 al, SC28al und SC29al (Fig. 8A) steuern, und Weise gezeigt, in der die elektrischen Bauteile Durch das Einschalten des Solenoids L 21 schließt
des Belegablesegerätes, des Streifenlochers und der sich weiterhin der Kontakt L 21 ac 1 (Fig. 8A)5 wäh-
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Leiter 1316, einen Relaisschalter K20bdl, die Kontakte SP24bl, SC23al, SC37bl, L22bd und K 21b 13, das Solenoid L 20 und den Kontakt SC61 öl verläuft. Durch die Erregung des Solenoids L 20 öffnet sich der diesem Solenoid zugeordnete Kontakt (nicht gezeigt) in dem zum Einleiten eines Arbeitsganges der Registrierkasse dienenden Stromkreis und ferner bewegen sich die Ausrichtestifte nach vorn
Wählschaltereinheit
bracht, die sich in dem Belegablesegerät befindet und leicht gegen eine andere, das Aufzeichnungssystem in einer anderen Reihenfolge steuernden Vorrichtung auswechselbar ist.
Eine Bodenplatte 510 (Fig. 5A) trägt die Bauteile der Wählschaltereinheit. In der Wirkstellung ruht die Bodenplatte 510 auf einer Grundplatte 511 (Fig. 6) des Belegablesegerätes.
Schaltungsaufbau
Wie bereits erwähnt, ist das Belegablesegerät, in dem die Erfindung verkörpert ist, ein Teil eines Datenaufzeichnungssystems, das außerdem noch einen
rend sich der Kontakt Lllbcl (Fig. 8B) öffnet. Hierdurch wird ein über einen Kontakt SC 33 & 2 verlaufender Stromkreis unterbrochen, was die Abschaltung eines nicht gezeigten Kontaktgeberrelais im Streifenlocher zur Folge hat, wodurch der Belegablesegerät- und der Streifenlochermotor mit Strom versorgt werden. Des weiteren öffnet sich der Kontakt K 3 ac Il (Fig. 8A), der ursprüngliche Erregungsstromkreis für das Solenoid L 20 wird unterbrochen und das ge-
Streifenlocherkontakt K6bll, den Kontakt SC4acl und den nunmehr geschlossenen Kontakt SC 33 a 3 (Fig. 8A) zu den Kupplungssolenoiden L 22 α und L22b des Belegablesegerätes, so daß die Kupplung 5 des Belegablesegerätes für ein drittes Arbeitsspiel betätigt wird. Das dritte und die folgenden Arbeitsspiele der Kupplung des Belegablesegerätes bewirken eine stufenweise Drehung der Nockenwelle des Belegablesegerätes, so daß aufeinanderfolgende Nocken der
sprünglichen Erregungsstromkreis für das Solenoid L 20, der durch das Öffnen des Kontakts JC 3 ac11 des im vorangegangenen bereits erwähnten Kontaktgeberrelais unterbrochen wurde.
Infolge der Erregung des Relais K22 wird auch der Kontakt K22al2 (Fig. 8A) geschlossen und hierdurch ein vom Leiter 1304 über den Kontakt K22al2, den in der Normal- und 1-Stellung der Be
nannte Relais nunmehr über die Kontakte SP 24 b 2 und io Nockenwelle ihre entsprechenden Abfühlstiftsätze für Z, 20 ac 2 erregt. Außerdem schließt sich ein weiterer das Ablesen aufeinanderfolgender Spalten der Karte durch dieses Relais gesteuerter, nicht gezeigter Kon- freigeben. Dadurch werden entsprechend den jeweitakt, wodurch der Streifenlocher funktionsbereit wird. ligen Lochungen die Lesekontakte SC 36 fll bis Durch die Bewegung des entsprechenden Abfühl- SC 36 a 5 (Fig. 8C) betätigt. Da sich der Kontakt Stiftes durch eine Kennzeichnungslochung in der Ver- 15 SC35al (Fig. 8C) jeweils bei 5° der Umdrehung der käuferkarte schließt sich der KontaktSC25al, wo- Kupplung des Belegablesegerätes schließt, wird ein durch ein vom Leiter 1304 über die Kontakte L21 ac 1, Stromkreis hergestellt, der vom Leiter 1304 aus über SC25öl, SC21bl und SS20a2 (Stellung 1 des einen Kontakt K22a 11 (Fig. 8C), diejenigen der Folgeschalters) zum Leserelais K22 verlaufender Kontakte SC36al bis SC36a5, die geschlossen sind, Stromkreis geschlossen wird, der dieses Relais erregt, 20 und die entsprechenden Leiter eines Kabels 1335 zu wodurch Kontakte K22al und K22a2 (Fig. 8A) Klemmen des Abschnittes 1336 der Diodenschalttafel geschlossen werden und ein über die Kontakte 1315 und von da aus zu Lochstempelwählmagneten K22al, L20ac2, SC23al, SClHbI und K22a2, PSl bis PS8 verläuft. Die die Klemmen 1338 und das Solenoid L20 und den Kontakt SC61al verlau- 1339 miteinander verbindende Schnur 1337 in fender Stromkreis zur Erregung des Solenoids L 20 25 Fig. 8 C ist als Beispiel gezeigt. Wie bereits beschriegeschlossen wird. Dieser Stromkreis ersetzt den ur- ben, wird der Stromkreis über den Kontakt SC35al
zum Leiter 1305 geschlossen. Durch die Erregung der entsprechenden Lochstempelwählmagneten PSl bis PS 8 wird ein nicht gezeigter Kontakt geschlossen und 30 ein Stromkreis zu den im Streifenlocher angeordneten Lochstempelkupplungsmagneten hergestellt. Dadurch wird ein Lochungsarbeitsspiel durchgeführt. Bei 215° der Drehung der Lochungseinrichtung schließt sich der Rückantwortkontakt SC4acl (Fig. 8A), wodurch
legablesegerätsnockenwelle geschlossenen Kontakt 35 ein Erregungsstromkreis für die Kupplungssolenoide SC 33 bl des Belegablesegeäts und den zwischen 10 L 22 α und L 22 b des Belegablesegerätes hergestellt und 250° der Drehung der Belegablesegerätskupp- und dadurch die Kupplung des Belegablesegerätes für lung offenen Kontakt SC 35 b 2 zu den Belegablese- ein weiteres Arbeitsspiel betätigt wird,
gerätskupplungssolenoiden L22α und L22b verlau- Gegen Ende der Kartenablesung wird durch einen
fender Stromkreis geschlossen, der die genannten 4° Rückstellvorgang die Belegablesegerätsnockenwelle in Solenoide erregt. ihre Normalstellung zurückgedreht, in der sie zum
Auf Grund der Erregung der Kupplungssolenoide Ablesen der nächsten Karte bereit ist. Dieser Ruckle 22α und L22b öffnet sich der Kontakt L22öcl Stellvorgang erfolgt durch Öffnen der bekannten (Fig. 8A) in dem Erregungsstromkreis des Solenoids Karten-bzw.Etikettendekontakte SC21b 1, SC22bl, L20, und dieser Stromkreis wird über den nunmehr 45 SC30bl, SC31 bl und SC32b 1 (Fig. 8A) für die geschlossenen Kontakt K22a2 aufrechterhalten. soeben abgelesene Karte. Da es sich in diesem Falle
Bei der Weiterschaltung der Nockenwelle aus der um die Verkäuferkarte handelt, öffnet sich der Ver-Normalstellung in die Stellung »1« bleibt der Kontakt käuferkartenendekontakt SC 21 b 1. Das Öffnen des SC 33 bl geschlossen, der Stromkreis zu den Kupp- Kartenendekontaktes SC 21 bl unterbricht den Stromlungssolenoiden L 22 α und L 22 6 aufrechterhalten 50 kreis zum Leserelais K 22, wodurch dieses abgeschal- und die genannten Solenoide erregt, wodurch die tet wird und die Kontakte K22al und £22α2 in Kupplung wieder arbeitet und den Belegablesegeräts- dem Erregerstromkreis für das Solenoid L 20 geöffnet motor mit der Nockenwelle kuppelt, so daß diese eine werden, das nunmehr über die KontakteL22bei und weitere Umdrehung ausführen kann. SC 33 ω 4 erregt wird. Wenn sich daraufhin der Kon-
Während des zweiten Arbeitsspiels der Kupplung, 55 takt SCacl schließt, werden die Kupplungssolenoide bei dem die Nockenwelle aus der Stellung »1« in die L 22 α und L 22 b erregt und betätigen die Kupplung, Stellung »2« bewegt wird, wird in bekannter Weise so daß diese ein weiteres Arbeitsspiel ausführt. Durch ein Symbol auf dem Lochstreifen gelocht, das die Art die Erregung der Solenoide L22α und L22b öffnet des unter Ablesung befindlichen Beleges kennzeichnet. sich der Kontakt L 22 be I, wodurch das Solenoid L 20 Nach Einleitung der zweiten Umdrehung öffnet 60 abgeschaltet wird. Hierdurch werden die Ausrichtesich der in der Normal- und 1-Stellung der Nocken- stifte aus den Ausrichtelöchern der Verkäuferkarte
zurückgezogen. Als Folge hiervon öffnet sich der Kontakt SC20acl (Fig. 8B), und der Stromkreis zu dem Solenoid L 21 und dem Verzögerungsrelais TD 20
welle des Belegablesegerätes geschlossene Kontakt SC33bl (Fig. 8A), während ein in den genannten Stellungen der Nockenwelle geöffneter Kontakt
SC 33 a 3 (Fig. 8 A) sich schließt. Ein »Rückantwort«- 65 wird unterbrochen. Durch die Abschaltung des Sole-Kontakt SC4acl (Fig. 8A) wird bei Beendigung des noids L21 wird die Karte aus dem Belegablesegerät
ausgeworfen. Außerdem öffnet sich durch die Abschaltung des genannten Solenoids der Kontakt
eigentlichen Lochungsvorganges geschlossen. Ein Stromkreis verläuft somit vom Leiter 1304 über einen
13 14
L 21 ac 1 (Fig. 8 A), während sich der Kontakt L21bcl etikettendekontakt SC 30 b 1 bei Warenetiketts mit
(Fig. 8B) schließt. der Lange 1, den in Reihe mit dem Kontakt SC27al
Durch das Schließen dieses Kontaktes wird ein geschalteten Etikettendekontakt SC 31 b 1 bei Waren-Erregungsstromkreis zu den Belegablesegerätskupp- etiketts mit der Länge 2 bzw. den in Reihe mit dem lungssolenoiden L 22α und L22 b hergestellt, der vom 5 Kontakt SC28 al geschalteten Etikettendekontakt Leiter 1304 über den Kontakt Lllbcl, den Kontakt SC 32 öl bei Warenetiketts mit der Länge 3 eingeleitet SC33a3, der geschlossen ist, wenn sich die Beleg- wird. Nachdem sämtliche gewünschten Warenetiketts ablesegerätsnockenwelle nicht in der Normal- und gelesen und ihre entsprechenden Verkaufspreise durch 1-SteHung befindet, und über den Kontakt SC 35 b 2 die Registrierkasse aufgezeichnet wurden, kann eine verläuft. Dieser Erregungsstromkreis hält die genann- io Summe gezogen werden,
ten Kupplungssolenoide auch dann in erregtem Zu-
stand, wenn sich der Rückantwortkontakt SC 4 ac I Selbsttätige Stornovorrichtung
bei Beendigung des Arbeitsspieles der Lochvorrich- Falls die Locheinrichtung des Streifenlochers 100
tung des Streifenlochers öffnet. Dadurch wird die (Fig. 1) ausfällt und dadurch die Beendigung des Ab-Belegablesegerätskupplung in eingerückter Stellung 15 lesens der Karte bzw. des Etiketts verhindert, findet
gehalten, so daß der Motor und die Nockenwelle so ein Fehlersuchvorgang statt, indem das Belegablese-
lange gekuppelt bleiben, bis sich die Nockenwelle gerät angehalten, die Karte bzw. das Etikett selbsttätig
schrittweise in ihre sechsunddreißigste oder Normal- aus dem Belegablesegerät ausgeworfen und ein »Stor-
stellung bewegt hat, in der sie zum Stillstand kommt. nosymbol« in den Papierstreifen gelocht wird, das an-
AIs nächstes wird eine Kundenkarte in das Beleg- 20 zeigt, daß ein solcher Ausfall erfolgte,
ablesegerät eingeführt, damit eine Aufzeichnung der Wie bereits früher erläutert, schließt sich bei 215° Kontonummer des jeweiligen Kunden in den Streifen des Arbeitsspiels der Lochungseinrichtung der Rückgelocht wird. Durch das Einführen der Kundenkarte antwortkontakt SC 4 ac 1 (Fig. 8A), wodurch ein Erschließt sich der Kontakt SC23al (Fig. 8A), wo- regungsstromkreis für die Belegablesekupplungssoledurch ein Erregungsstromkreis für das Solenoid L20 25 noide L22α und L22b hergestellt und die Kupplung geschlossen wird, der von dem Leiter 1304 über den betätigt wird, so daß sie ein weiteres Arbeitsspiel ausdurch ein Kontaktgeberrelais des Streifenlochers ge- führt. Wenn die Lochungseinrichtung aussetzt, schließt steuerten Kontakt K 3 ac 11, den Leiter 1316, die sich der Kontakt SC 4 ac 1 nicht, so daß auch die Sole-Kontakte #20Ml, .SP24Z>1 und SC23al, die noide L22α und L22b nicht erregt werden, was dazu »Nichtwiederholens-Kontakte SC 37 61, L22bei und 3° führt, daß das Belegablesegerät nicht weiterarbeitet. K 21b 13, das Solenoid L 20 und den durch das Hierdurch wird dem Maschinenbediener angezeigt, Drücken der »Kredit«-Taste in Reihe 9 des daß bei der Ablesung der Karte bzw. des Etiketts der Registrierkassentastenfeldes geschlossenen Kontakt Streifenlocher ausgefallen ist.
SC61 al verläuft. Wie bereits beschrieben, wurde gleichzeitig mit dem
Ist die richtige Karte, in diesem Falle eine Kunden- 35 Anlegen von Spannung an dos Solenoid L 21 auch
karte, in das Belegablesegerät eingeführt worden, so dem Verzögerungsrelais TD 20 Spannung zugeführt,
wird über den Kontakt SC29al (Fig. 8A) ein Strom- Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird das Ver-
kreis hergestellt, wodurch das Leserelais K22 erregt zögerungsrelais TD 20, das vor Beendigung eines nor-
wird. Das Lochen eines Kennzeichnungssymbols unter mal verlaufenden Lesevorgangs infolge der Verzöge-
Verwendung des Kontaktes SC 29 a 2 und das Ablesen 40 rung nicht erregt und dem danach keine weitere Span-
der Kundenkarte finden dann in der gleichen Weise nung zugeführt wird, erregt, und der Kontakt
statt, wie bereits im Zusammenhang mit dem Ablesen TD 20 ac 1 (Fig. 8A) schließt sich, während sich der
der Verkäuferkarte beschrieben. Kontakt TD20bei (Fig. 8A) öffnet. Durch das
Wenn sämtliche Informationen von der Kunden- Schließen des erstgenannten Kontaktes TD 20 ac I
karte abgelesen und in den Streifen gelocht sind, findet 45 wird ein Erregungsstromkreis für das Relais K21 der
ein Rückstellvorgang statt, der durch das Öffnen des automatischen Stornovorrichtung (Fig. 8A) herge-
Kundenkartenendekontaktes SC 22 bl (Fig. 8A) ein- stellt, der von dem Leiter 1304 über den Kontakt
geleitet wird. Hierdurch wird der Stromkreis zu dem K22al, der auf Grund der zu diesem Zeitpunkt be-
Leserelais K 22 unterbrochen und dieses abgeschaltet. stehenden Erregung des Leserelais K 22 geschlossen
Als nächstes wird ein Warenetikett in das Beleg- 50 ist, und den Kontakt TD 20 ac 1 zu dem Relais K 21
ablesegerät eingeführt. Bei Einführung des Waren- verläuft.
etiketts schließt sich der Kontakt SC 23 al (Fig. 8A). Durch das Schließen des Kontaktes TD 20 ac I wird
Hierdurch wird ein Stromkreis hergestellt, der vom ein weiterer Erregungsstromkreis für das Relais K 21
Leiter 1304 über den durch ein nicht gezeigtes Kon- hergestellt, der über den Kontakt SC 33 a 4 (Fig. 8A),
taktgeberrelais des Streifenlochers gesteuerten Kon- 55 der in sämtlichen Stellungen der Belegablesegeräts-
takt K3acll, den Leiter 1316, den normalerweise nockenwelle außer in ihrer Normal- und der 1-Stel-
geschlossenen Kontakt K29bdl, die Kontakte lung geschlossen ist, und den Kontakt TD20acl ver-
SP24bl, SC23al, SC3761, L226c 1, #21613, läuft.
das Solenoid L 20 und den durch das Drücken der Durch das Öffnen des Kontaktes TD 20 be I bei
»Kredit«-Taste in der Reihe 9 des Registrierkassen- 60 Betätigung des Verzögerungsrelais TD 20 wird ein
tastenfeldes geschlossenen Kontakt SC61 al verläuft Haltestromkreis durch das Solenoid L20 geöffnet, der
und das Solenoid L20 (Fig. 8A) erregt. Das Ablesen zu diesem Zeitpunkt über die Kontakte #22al
und Lochen erfolgt dann in der gleichen Weise, wie (Fig. 8A), L20ac2, SC23al, SC3761, #22a2,
bereits beschrieben. K 21b 13, das Solenoid L 20 und den Kontakt
Wenn sämtliche Informationen vom Warenetikett 65 SC61 al verläuft. Hierdurch wird bewirkt, daß, wie
abgelesen und auf dem Lochstreifen aufgezeichnet nachstehend näher erläutert, der Erregungsstromkreis
sind, findet eine Rückstellung statt, die durch den in für das Solenoid L 20 durch das Relais #21 gesteuert
Reihe mit dem Kontakt SC 26al geschalteten Waren- wird.
Dureh die Erregung des Stornorelais £21 öffnen sich die Kontakte K21 b 13 (Fig. 8A), K21b3, (Fig. 8A)5 K21bcl2 (Fig. 8C), während sich die Kontakte £21 ac 12 (Fig. 8C), £21 al (Fig. 8B) und K21 all (Fig. 8A) schließen.
Durch das Schließen des Kontakts £21 α 11 wird ein Erregungsstromkreis für das Stornorelais £21 hergestellt, der von dem Leiter 1304 über die Kontakte K22al und K21 all zu dem genannten Relais
Stromkreis zu den Kupplungssolenoiden L 22 α und L 22 b hergestellt wird.
Durch die Erregung der Kupplungssolenoide wird
die Kupplung betätigt, so daß sich die Nockenwelle in
5 einem Rückstellvorgang auf ihre Normalstellung zu dreht. Wenn die Nockenwelle die vierunddreißigste Stellung erreicht, schließt sich der Kontakt SC34al (Fig. 8C).
Durch das Schließen dieses Kontaktes wird von
verläuft. Durch das Schließen des Kontaktes K2lal io dem Leiter 1304 über den Kontakt K21acl2 und ein
(Fig. 8B) wird ein Stromkreis hergestellt, der einParitätsprüfungsrelais £ 6 (Fig. 8B) überbrückt, was zur Folge hat, daß die Paritätsprüfung abgeschaltet wird. Dies ist erforderlich, da die Paritätsprüfvorrichtung
das Schließen des Kontaktes £21 ac 12 (Fig. 8C) ein Stromkreis hergestellt, durch den ein Stornosymbol
Kabel in dem Leiter 1340 Spannung an eine Klemme 1358 in dem Abschnitt 1336 der Diodenschalttafel 1315 angelegt. Der Stromkreis wird über die entsprechenden Lochstempelwählmagneten PSl bis PS 8
die Aufzeichnungseinrichtung normalerweise gegen 15 (Fig. 8C) und den Kontakt SC35al zum Leiter 1305
weiteres Arbeiten sperrt. weitergeführt.
Wie nachstehend näher beschrieben, wird durch Durch die Erregung der bestimmten ausgewählten
Lochstempelwählwagneten PSl bis PS 8, beispielsweise PS 6 und PS 8, wird ein nicht gezeigter Kon-
gelocht wird. Durch das Öffnen des Kontaktes 20 takt geschlossen und ein Stromkreis zu einem Kupp- K21bcl2 (Fig. 8C) in dem Erregungsstromkreis für lungsmagneten für die Lochstempelantriebseinrich-
daß
tung hergestellt, wodurch bewirkt wird, daß die Lochungseinrichtung arbeitet und ein »Stornosymbol« (Fig. 4) im Streifen aufgezeichnet wird.
Wenn die Nockenwelle ihre Normalstellung erreicht, öffnet sich ein Kontakt SC 33 a 4 (Fig. 8A) und unterbricht einen Erregungsstromkreis zu dem Stornorelais £21. Das Relais £21 bleibt über die Kontakte SP24b2 und TD20bei, die sich auf Grund der Ab-
das Wählschaltersolenoid SS 20 wird dessen Erregung
verhindert, wenn ein Kontakt SC34al (Fig. 8C) sich
in der vierunddreißigsten Stellung der Belegablesegerätsnockenwelle schließt. Als Folge hiervon werden 25
Arbeitsfolgewählkontakte, z.B. SS20a2, SS20a3
usw., nicht in ihre nächste Stellung weitergeschaltet.
Hierdurch wird der Maschinenbediener gezwungen,
die Aufzeichnung der erforderlichen Daten entweder
durch ein zweites Ablesen der Karte bzw. des Etiketts 30 schaltung des Verzögerungsrelais TD 20 schlossen, im Belegablesegerät oder durch ein Einstellen dieser und über den Kontakt K21 all erregt. Durch die Daten auf dem Tastenfeld der Registrierkasse von Erregung des Stornorelais wird ein weiteres Arbeiten Hand zu Ende zu führen. des Belegablesegerätes verhindert, da der Kontakt
Andere Kontakte (nicht gezeigt) verhindern ein K21bl3 (Fig. 8A) in dem Stromkreis zum Solenoid
Arbeiten der Registrierkasse, wenn die automatische 35 L 20 immer noch offen ist. Auch diese Sperrung des
Stornooperation sich in Durchführung befindet. Belegablesegerätes zeigt dem Maschinenbediener an,
Durch das Öffnen des Kontaktes K21b3 (Fig. 8A) daß die Aufzeichnungseinrichtung ausgefallen ist.
wird das Zwischensperrelais £20 (Fig. 8A) für die Um die Aufzeichnung der erforderlichen Daten ent-
Warenetiketts freigegeben, wodurch es möglich wird, weder durch ein zweites Ablesen der Karte bzw. des
das Etikett ein zweites Mal im Belegablesegerät abzu- 40 Etiketts oder durch eine Einbringung der Daten von
lesen. Hand über das Registrierkassentastenfeld, wie bereits
Wenn der Kontakt £21&13 (Fig. 8A) geöffnet beschrieben, durchzuführen, müssen das Belegablese-
wird, erfolgt eine Abschaltung des Solenoids L 20 gerät oder die Registrierkasse für einen weiteren Ar-
(Fig. 8A). Durch das Zurückziehen der Ausrichte- beitsgang vorbereitet werden. Dies wird erreicht, wenn
stifte aus der Karte bzw. dem Etikett infolge der Ab- 45 der Maschinenbediener einen Freigabeknopf 490
schaltung des Solenoids L 20 öffnet sich der Kontakt (Fig. 1) am Belegablesegerät drückt. Hierdurch öffnet
SC 20 ac 1 (Fig. 8B), wodurch das Haltesolenoid L 21 sich der Kontakt SP 24 bl (Fig. 8A), was eine Ab-
und das Verzögerungsrelais TD 20 abgeschaltet wer- schaltung des Stornorelais £21 zur Folge hat. Durch
den. Wenn bei Abschaltung des Solenoids L 21 die diesen Handgriff wird dem Maschinenbediener zwang-
Einspannung der Karte bzw. des Etiketts aufgehoben 50 läufig vor Augen geführt, daß ein Aufzeichnungsfehler
wird, kann diese selbsttätig ausgeworfen werden, und aufgetreten ist.
der Kontakt L 21 acl (Fig. 8A) öffnet sich, wodurch Durch die Abschaltung des genannten Relais das Leserelais £22 abgeschaltet wird. Durch die Ab- schließen sich die Kontakte K 21b 13 (Fig. 8A), schaltung des Verzögerungsrelais TD 20 schließt sich £2163 (Fig. 8A) und £21fccl2 (Fig. 8C), während der Kontakt TD20bei (Fig. 8A), wodurch ein über 55 sich der Kontakt £21 al (Fig. 8B) öffnet. Durch das die Kontakte SP24b2, TD20bei und £21 α 11 zu Schließen des Kontaktes £21013 (Fig. 8A) wird, dem Relais £21 verlaufender Erregungsstromkreis wenn sich der Kontakt SC23al infolge des Einfühfür das Relais £21 hergestellt wird. Durch die Ab- rens einer Karte bzw. eines Etiketts in das Belegschaltung des Relais TD 20 wird auch der Kontakt ablesegerät schließt, ein Erregungsstromkreis für das TD20acl in dem ursprünglichen Erregungsstrom- 60 Ausrichtestiftsolenoid L20 hergestellt. Durch das
kreis für das Relais £21 geöffnet.
Durch die Abschaltung des Solenoids L 21 wird
außerdem der Kontakt L21bcl (Fig. 8B) geschlossen, wodurch ein über diesen, den in der Normal-
Schließen des Kontaktes £21ö3 sowie durch das Öffnen des Kontaktes £21 al wird das Aufzeichnungssystem für ein weiteres Arbeiten vorbereitet, bei dem auch das Tastenfeld der Registrierkasse als
und der 1-Stellung der Belegablesegerätsnockenwelle 65 Dateneingabevorrichtung zur Verwendung gelangen
offenen Kontakt SC 33 a 3 und den nur zwischen 10 kann, wie dies bereits im vorangegangenen beschrie-
und 250° der Drehung der Belegablesegerätskupplung ben wurde. Durch das Schließen des Kontaktes
offenen Kontakt SC35b2 verlaufender Erregungs- K2lbcl2 wird der Schrittschaltstromkreis für den
Arbeitsfolgeschalter wiederhergestellt, und Belegablesevorgänge können stattfinden, wobei mit der Karte bzw. mit dem Etikett begonnen wird, dem die letzte Stellung des Arbeitsfolgeschalters entsprach.
Daraus geht somit hervor, daß die hierin verwendete Fehlerfeststellschaltung folgende Funktionen durchführt: Sie zeigt dem Maschinenbediener deutlich an, daß ein Lochungsfehler vorgekommen ist. Sie gewährleistet das Lochen eines das Vorkommen eines solchen Fehlers anzeigenden Symbols in den Lochstreifen, das dazu verwendet werden kann, eine elektronische Rechenmaschine oder einen Lochstreifen-Lochkartenumsetzer zu steuern. Schließlich kann infolge der genannten Schaltung das Belegablesegerät die betreffende Karte oder das Etikett ein zweites Mal ablesen, oder es können die erforderlichen Daten über das Registrierkassentastenfeld in das Aufzeichnungssystem eingebracht werden, ohne daß es erforderlich ist, die ganze Aufzeichnungsarbeitsfolge zu wiederholen. Hierdurch ist es möglich, sämtliche im Zusammenhang mit dem Aufzeichnen der Belegdaten vorkommenden Fehler zum Zeitpunkt ihres Auftretens bereits zu korrigieren, wodurch gänzlich ausgeschlossen wird, daß die erforderlichen Belegdaten unvollständig aufgezeichnet werden.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Datenaufzeichnungssystem mit einem Belegablesegerät, einem Aufzeichnungsgerät, das vom Belegablesegerät abgelesene Daten aufzeichnet, einer Einleitvorrichtung, die nach Einführung eines Beleges in das Belegablesegerät wirksam gemacht wird, um die beiden genannten Geräte in Gang zu setzen, und die nach Ablesung und Aufzeichnung einer bestimmten Anzahl von Datenposten unwirksam gemacht wird, um die Ablese- und Aufzeichnungsoperationen zu beenden, sowie mit einer Fehlererkeninungsvorrichtung, die, wenn die Aufzeichnungsvorrichtung einen Datenposten nicht aufzeichnet, das Arbeiten des Belegablesegerätes und des Aufzeichnungsgerätes unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Einleitvorrichtung (L 21) und durch diese wirksam (und unwirksam) machbare Verzögerungsvorrichtung (TD 20) bei Überschreitung der für die Aufzeichnung einer bestimmten Anzahl von Datenposten erforderlichen Zeit anspricht und bei Feststellung eines Fehlers des Aufzeichnungsgerätes (100) durch die Fehlererkennungsvorrichtung (SC 4 al) das Aufzeichnungsgerät (100) so steuert (Relais K21), daß ein den Fehler anzeigendes Zeichen (Lochmagneten PS 6 und PS 8) aufgezeichnet wird.
2. Datenaufzeichnungssystem nach Anspruch 1, in dem die Einleitvorrichtung aus einem Solenoid besteht, das nach der Einführung eines Beleges in das Belegablesegerät erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsvorrichtung aus einem Relais (TD 20) besteht und mit dem Solenoid (L 21) parallel geschaltet ist, so daß ihm gleichzeitig mit dem Solenoid (L 21) Spannung zugeführt wird, es jedoch erst nach einer bestimmten Zeitspanne nach dem Anlegen der genannten Spannung erregt wird, und daß ein Steuerrelais (K 21) über einen ersten Kontakt (TD20acl) des Verzögerungsrelais (7X>20) erregt wird, wodurch das Solenoid (L 21) abgeschaltet wird, so daß das Ablesen weiterer Daten verhindert und außerdem die Spannung von dem Verzögerungsrelais (TD 20) weggenommen wird, und daß bei Erregung des Steuerrelais (K 21) ein unabhängiger Haltestromkreis (SC 33 a 4, KHaIl) geschlossen wird.
3. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erregung des Steuerrelais (K 21) ein zweiter Kontakt (K 21 ac 12) sowie ein sich unter der Steuerung des Belegablesegerätes (101) während eines Rückstellvorganges selbsttätig schließender dritter Kontakt (SC34al) eines Fehlersymbolstromkreises der Aufzeichnungsvorrichtung (100) geschlossen und ein entsprechendes Symbol auf einem Aufzeichnungsstreifen (124) aufgezeichnet wird.
4. Datenaufzeichnungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Öffnen eines vierten Kontaktes (K 21 bc 12) des Steuerrelais (K 21) bei dessen Erregung ein Schrittschaltstromkreis (1304, SC34al, S1C20α8, 1318, SC 47 acl, SS 20 a 4, SS 20) für einen an sich bekannten und bei geschlossenem drittem Kontakt (SC34al) ebenfalls geschlossenen Arbeitsfolgesteuerschalter (518) unterbrochen und dessen Weiterschaltung verhindert wird.
5. Datenaufzeiehnungssytem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Betätigung des Verzögerungsrelais (TD 20) und darauffolgender Abschaltung des genannten Solenoids (L 21) eine an sich bekannte Belegauswurfvorrichtung (Solenoid L 20, Welle 228, Arme 253, Platte 184) wirksam gemacht wird und der Beleg (103, 116) automatisch aus dem Belegablesegerät (101) ausgeworfen wird.
6. Datenaufzeichnungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiedereinschaltung des Solenoids (L 21) für weitere Lese- und Aufzeichnungsoperationen eine von Hand bedienbare Vorrichtung (490) die Abschaltung des Steuerrelais (K 21) bewirkt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 209 748/168 12.
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