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DE634566C - Durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine mit Vergleichseinrichtung - Google Patents

Durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine mit Vergleichseinrichtung

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Publication number
DE634566C
DE634566C DEI48359D DEI0048359D DE634566C DE 634566 C DE634566 C DE 634566C DE I48359 D DEI48359 D DE I48359D DE I0048359 D DEI0048359 D DE I0048359D DE 634566 C DE634566 C DE 634566C
Authority
DE
Germany
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contact
multiplication
card
machine
result
Prior art date
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Expired
Application number
DEI48359D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE634566C publication Critical patent/DE634566C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/46Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using electromechanical counter-type accumulators
    • G06F7/462Multiplying; dividing
    • G06F7/465Multiplying; dividing by partial product forming (with electric multiplication table)

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Description

Obwohl moderne Rechenmaschinen einen hohen Grad der Zuverlässigkeit in ihrer Wirkungsweise erreicht haben, erscheint doch vielfach eine Überprüfung des Rechnungsergebnisses unentbehrlich. Diese pflegt man durch Wiederholung der Rechnung vorzunehmen. Bei durch Lochkarten gesteuerten Rechenmaschinen geschieht dies bisher so, daß man die auf die einzelnen Karten bezügliehen Resultate summiert und bei Durchführung der Prüfrechnung unterstellt, daß die Rechnung richtig ist, wenn die Resultatsumme der Prüfrechnung mit der Resultatsumme der Grundrechnung übereinstimmt.
Wenn das letztere nicht der Fall ist, dann ■ weiß man hierbei indessen nicht, wo der Fehler steckt. Beim Aufrechnen von Summanden ist dies nicht von ernster Bedeutung, da es nur auf das Endergebnis ankommt. Anders dagegen bei solchen Maschinen, durch welche Rechnungen, z. B. Multiplikationen ausgeführt werden, welche bezüglich jeder einzelnen Karte selbständige Bedeutung besitzen, so daß jedes einzelne Resultat z. B. durch Lochung auf der Aufgabenkarte festgelegt wird. Hier würde die bloße Feststellung, daß in der rechnerischen Auswertung eines Kartenstapels ein Fehler steckt, wertlos sein, wenn man nicht weiß, auf welche Karte sich der Fehler bezieht. Andererseits würde der große Vorzug der Lochkartenmaschine, daß sie ganze Reihen von Rechnungen ununterbrochen durchzuführen gestattet, verlorengehen, wenn nian bei der Kontrollrechnung jede Karte für sich behandeln müßte. In Betracht kommt hierbei noch, daß mit Fehlern doppelter Art zu rechnen ist, nämlich 1. mit gelegentlichem Versagen der Rechenvorrichtung und 2. mit fehlerhaften Resultatlochungen bei richtiger Rechnung. Auch eine falsche Bedienung der Maschine ist nicht ausgeschlossen. Eine befriedigende Rechnungskontrolle erfordert somit, daß dieselbe für einen Kartenstapel in gleicher Weise ununterbrochen durchgeführt werden kann wie die Grundrechnung, und daß gleichwohl jede einzelne Karte für sich festgestellt wird, bei welcher entweder der Rechenmechanismus versagt hat oder bei welcher das richtig errechnete Resultat aus irgendeinem Grunde nicht in korrekter Weise gelocht worden ist. Dieses wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Maschine als Multiplikationsmaschine mit einem zusätzlich zu den zum Multiplikationsrechenwerk gehörigen Zählwerken vorgesehenen Speicherwerk ausgebildet ist, welches letztere durch die Vergleichsvorrichtung mit dem Resultatwerk der
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Maschine funktional zusammenhängt, wobei die Vergleichsvorrichtung derart unter-Steuerung durch das Multiplikationsrechenwerk steht,, daß ein im Resultatwerk stehendes, neu errechnetes Resultat mit einem in das Speicherwerk überführten, früher errechneten R sultat der gleichen Aufgabe im Anschluß an die Multiplikation verglichen werden kann.
Falls eine Unstimmigkeit der Resultate ίο durch die Vergleichseinrichtung festgestellt wird, verhindert sie die Löschung des Resultatwerkes und damit die Fortsetzung der Arbeitsvorgänge, während der gleichmäßige Gang der Maschine nicht beeinträchtigt wird, wenn die auf eine Karte bezüglichen beiden Resultate miteinander übereinstimmen.
Der Gedanke der Überprüfung von maschinenmäßig errechneten Resultaten von Rechnungsaufgaben ist auch in Verbindung mit Lochkartenrechenmaschineri an sich nicht neu. Indessen handelte es sich hierbei nicht um eine weitere Ausbildung der Lochkartenrechenmaschine selbst durch Ausrüstung mit einer Zusatzeinrichtung, welche einen Vergleich des Rechnungsresültats mit einem frü-, her gewonnenen Rechnungsresultat ermöglichte, sondern es handelte sich um die Anwendung einer besonderen Vergleichseinrich-■ tung in Verbindung mit der Rechenmaschine, um den Prüf zweck zu erreichen. Die Ausrüstung der Lochkartenrechenmaschine mit einer Prüfeinrichtung bietet den Vorteil, daß Bestandteile der Lochkartenrechenmaschine, insbesondere das Resultatwerk, als für die Prüfeinrichtung notwendige Bestandteile mitbenutzt werden können. Es ergibt sich bei einer solchen Ausbildung auch zwanglos eine Steuerung der Rechenmaschine in der Art, daß ein Kartenstapel hintereinander fortlaufend aufgearbeitet werden kann, sofern Fehler nicht festgestellt wenden, und daß· in gleicher Weise auch die Resultatprüfung für jede einzelne Karte in unmittelbarem-Anschluß an die Ausrechnung der in der Karte gelochten Aufgabe erfolgen kann.
Die Erfindung· Ist auf den. beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel einer durch Lochkarten gesteuerten, Multiplikationsmaschine veranschaulicht, welche nach Wahl der Bedienungsperson sowohl für normale Multiplikation als auch für die Durchführung von Kontrollrechnungen gemäß der Erfindung benutzt werden kann.
Fig. ι und la sind zusammen eine schaubildliche, wesentlich schematische Darstellung des Gesamtaufbaues der Maschine und der zu ihr gehörigen: Antriebsmittel,
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Maschinenabschnitt, welcher dem Transport der Lochkarten und der Abfühlung derselben dient.
Fig. 3 und 3a sind zusammen eine schaubildliche, wesentlich schematische Darstellung ■■: des Locherabschnitts der Maschine. . Fig. 4 und 5 sind Einzeldarstellungen gewisser, zum Lochwerk gehöriger Teile in größerem Maßstabe.
Fig. 6 und 7 sind eine schaubildliche Darstellung der Einrichtung zur Entnahme von Einstellwerten aus der Aufnahmevorrichtung für den Multiplikator bzw. eine Schnittdarstellung durch die wirksamen Teile derselben. Fig. 8 und 9, "10 und 11,12 und 13 sind den Fig. 6 und 7 entsprechende Darstellungen der Entnahmevorrichtungen für die Einstellwerte der Multiplikandenaufnahmevorrichtung bzw. der Aufnahmevorrichtungen für die rechtsseitigen Teilproduktziffern und für die» Resultatziffern einer zu prüfenden, früheren Rechnung bzw. des Addierwerks für die linksseitigen Teilproduktziffern.
Fig. 14 ist eine Darstellung eines bei der Maschine benutzten Vielfachkontaktrelais für die Auswahl einer Multiplikatorzahl und für Stellenyerschiebungszwecke.
Fig. 15 zeigt eine Einrichtung zur Sicherung einer betriebsmäßigen Abhängigkeit der Einstellung des Stopptastenkontakts vom Anlaßtastenkontakt.
Fig. 16a, 16b, 16c, iod und i6e geben zusammengenommen beim Aneinanderlegen in der angegebenen Reihenfolge in der Richtung von oben nach unten ein vollständiges Arbeitsstromkreisschema der Maschine.
Bevor die Einzelbeschreibung der Maschine aufgenommen wird, mag eine Übersicht über die zu ihr gehörenden Hauptteile und deren Anordnung gegeben werden. Die Anordnung der Teile ist schematisch in den Fig. 1 und ia dargestellt. Dazu gehört ein Abschnitt für den Transport und die Abfühlung der Karten sowie ein solcher für die Resultatlochung, welche letztere schrittweise vor sich geht. Die Lochereinrichtung selbst ist in den Fig. 3 und 3a veranschaulicht.
Weitere Maschinenabschnitte sind die Addierwerke RH und LH, welche zur Aufnahme der rechtsseitigen bzw. der linksseitigen Teilproduktziffern dienen. Diese Addierwerke befinden sich im oberen Teil der Maschine. Neben dem Addierwerk LH befindet sich ein weiteres Addierwerk SC, das zur Summierung von errechneten Produktzahlen dient und auch bei der Rechnungskontrolle eine wesentliche Rolle spielt. Dieses Addierwerk ist dem auch sonst bei Multiplikationsmaschinen der hier in Rede stehenden Art bekannten Produktsummenwerk ähnlich, doch unterscheidet es sich von diesem dadurch, daß es mit einer Einrichtung zur Entnahme der in ihm stehenden Zahl ausgerüstet ist. Im unteen Teil der Maschine befinden sich die Auf-
nahmevorrichtung MP und MC für den Multiplikator bzw. für den Multiplikanden. Im unteren Teil der Maschine ist auch ein Multiplikationsrelais MPR und eine Einrichtting zur Stellenverschiebung und Maschinenspielüberwachung CS und CR vorgesehen.
Die obere Addierwerksantriebswelle 56 wird in üblicher Weise durch einen Motor Z angetrieben, der zugleich einen Wechselstrom-Gleichstromgenerator treibt. Zur Nullstellung des LH- und ^C-Addierwerks ist in üblicher Weise ein Genfer-Sperrgetriebe vorgesehen, dessen wesentliche Bestandteile in Fig. 1 mit 57' 58, 59, 6o, 61 und 62 bezeichnet sind.
Die Nullstellwelle 63 α für das j?if-Addierwerk erhält ihren Antrieb durch den Kreuzteil 60 dieses Getriebes über ein Innenverzahnungsrad 61 α durch .ein in dieses eingreifendes Ritzel 62 a. Die untere Hauptantriebswelle 56 b erhält ihren Antrieb ebenso wie die obere durch eine stehende Welle 54. Die wesentlichen Teile des Getriebes für die untere Nullstellwelle 63 b sind in Fig. 1 mit 57b3 $8b, 59&, 60b, 61 b und 62b bezeichnet.
Die Welle 56 treibt vermittels eines Zahnradgetriebes 68, 69, 70, 71 und 72 ein Zahnrad 73, welches drehbar auf einer Welle 75 sitzt. Mit dem Zahnrad 73 ist der eine Teil γ6 einer Eintourenkupplung verbunden, dessen zugeordneter Teil, nämlich der Arm 78 mit Klinke yy, fest auf der Welle 75 sitzt. Das Zahnrad 73 treibt über ein Zwischenrad 79, das fest mit einem Zahnrad 80 verbunden ist, ein Zahnradpaar 81, welches seinerseits die Kartentransportwalzen 82 antreibt. Mit dem Zahnrad 79 steht auch ein Zahnrad 83 in Eingriff, das fest auf der W'elle 84 sitzt, welche Zugwalzen 85 trägt. Mit 87 ist ein Kartentransport- und -kontaktzylinder üblieber Art bezeichnet. Auf der Welle 75 sitzt fest ein Zahnrad 88, welches über Zahnräder 88 b und 88 d ein Zahnrad 89 antreibt, das fest auf einer Buchse 89 α sitzt, die ihrerseits lose auf die Welle 75 aufgesetzt ist, aber mit dem Kartentransport- und -kontaktzylinder 87 fest verbunden ist. Die Kontaktnocken FC-I bis FC-ττ erhalten ihren Antrieb durch die Welle 75 vermittels eines fest auf dieser sitzenden Zahnrades 86 über ein Zahnradgetriebe 90, 91, 92, von welchen Zahnrädern! das letztgenannte fest auf der Nockenwelle 93 sitzt. Auf der das Zahnrad 90 tragenden Welle sitzen Kartentransportwalzen 94. Weitere Kartentransportwalzen 95 werden durch ein Zahnrad 96 angetrieben. Das Kartenabgreifmesser erhält seinen Antrieb in üblicher Weise durch eine Nutenscheibe 97, in deren Nut eine an einem Lenker 98 sitzende Rolle läuft, der an einen fest auf der Welle ro2 sitzenden Kurbelarm angreift. Auf der Welle 102 sitzt ein Zahnsektor 103, dessen Verzahnung sich in Eingriff mit einer Verzahnung des das Abgreifmesser tragenden Schlittenkörpers 104 befindet. Wenn die Kartentransport-Eintourenkupplung 76 bis 78 eingerückt wird, dann tritt das Kartenabgreifmesser in Tätigkeit und schiebt eine Karte aus dem Vorratsbehälter 105 (Fig. 2) in das Maul der Transportwalzen 82, durch welche die Karte dem Kartentransport- und Abfühlzylinder 87 zugeführt wird. Die Karte wird darm, wie· üblich, um den Zylinder 87 herumgeführt, wobei sie durch die Bürsten 109 abgefühlt wird. Mit in ist ein üblicher Kartenhebel bezeichnet, durch den ein Kartenkontakt 112 gesteuert wird.
Nach erfolgtem Abfühlen wird die Karte durch die Walzen 95 und den Zylinder 87 in eine Führung 114, 115 hineingeschoben und mit dem durch die Führung hindurchtretenden Ende von Zugwalzen 85 erfaßt, weiche sie über eine Gleitfläche 117 einem Transportorgan des Lochwerks 118 zuführen, in dem die Karte beim Verlassen des Abfühläb- , Schnitts der Maschine die in Fig. ra bei R angedeutete Lage einnimmt. Sobald die Karte in die Stellung R gelangt, schließt sie durch einen Kartenhebel 119 einen Kartenhebelkontakt 120.
Beim Vorbeigang· der Karte an den Abfühlbürsten 109 wird der Betrag des Multiplikators und des Multiplikanden in die Aufnahmevorrichtungen MP undMC übergeführt. Wenn die Maschine zur Rechnungskontrolle benutzt werden soll, so wird außerdem auch das früher in die Karte eingelochte Produkt in das Addierwerk 5"C eingeführt.
Der Antrieb der Vielfachkontaktrelais MPi? und CS und CR erfolgt durch die untere Hauptantriebswelle 56* vermittels der Nutenscheiben 65. Jede der beiden Nutenscheiben 65 überträgt ihre Bewegung durch einen Arm 66 auf eine Schiene 67 (vgl. auch Fig. 14). Auf einer Welle 121 sitzt lose eine Anzahl ll-förmiger Bügel 122, von denen jeder mit einem Arm 123 unter eine Schiene 67 faßt und mit einer Klinke 124 zusammenwirkt, die drehbar am Anker 125 des zum Relais gehörigen Elektromagneten sitzt. Die Kiinke 124 steht unter dem Einfluß einer Feder 126, welche sie entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen sucht. An den Magnetanker 125 greift eine Feder 127 an, die ihn vom Magnetpol abzuziehen sucht. Jeder Bügel 122 besitzt noch einen weiteren Arm 128, welcher mit einem Ansatz 129 des Magnetankers 125 zusammenzuwirken vermag. Der Bügel 122 ist schließlich noch mit einer Stange 130 verbunden, an die eine Feder 131 angreift, die sie im Sinne der Fig. 14 nach links zu ziehen sucht. Mit der Stange 130 sind Kontaktstücke 133 verbunden,
welche sich bei einer eintretenden Linksbewegung des. Teils 130 gegen Kontaktstücke 132 legen.
Bei der Betätigung des Vielfachkontaktrelais wird die Schiene 67 zunächst in die auf der Zeichnung dargestellte Lage gebracht, wobei der Arm 123 ein wenig nach abwärts bewegt wird, um den Berührungsdruck zwischen der Klinke 124 und dem Arm 123 zu vermindern. Wenn dann ein Magnet X, CS oder CR erregt wird, so daß der Anker 125 im Sinne der Fig. 14 nach rechts bewegt wird, dann gleitet die Klinke 124 von dem Arm 123 ab und schnappt unter dem Einfluß ihrer Feder 126 am Ende des Armes nach unten. Danach wird bei weiterer Bewegung der Nutenscheibe 65 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung die Schiene 67 wieder angehoben, wobei dem Bügel 122 durch die Feder 131 eine Drehbewegung entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers erteilt wird, so daß sich die Kontakte 132, 133 schließen. Bei . weiterer Bewegung der Nutenscheibe 65 wird die Schiene 67 wieder nach abwärts bewegt, so daß die Kontakte 132, 133 wieder geöffnet werden und der Arm 128 auf den Ansatz 129 des Magnetankers 125 trifft und diesen nach rechts schiebt, so daß sämtliche etwa angezogene Magnetanker 125 abgerissen werden. Gleichzeitig legt sich die Klinke 124 über den Arm 123, so daß der letztere wieder festgestellt wird. Wenn ein Anker nicht angezogen ist, dann wird seine Klinke 124 nicht verstellt, so daß auch der zugehörige Bügel 122 nicht entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers gedreht werden kann und demgemäß auch die Kontakte 132, 133 nicht geschlossen werden können. In der Erläuterung des Stromschemas werden Kontakte 132, 133 abweichend durch Anführung des ihnen zugeordneten Magneten unter Beifügung von Bezugszeichen bezeichnet werden, z. B. sind die Kontakte i-CR-i bis 17 die zum Relaismagneten i-CR gehörigen 17 Kontakte. Das Lochwerk besitzt die bei Maschinen der hier in Rede stehenden Art übliche Einrichtung, die beispielsweise aus der amerikanischen Patentschrift Lee und Philipps Nr. 1772186 und der britischen Patentschrift 362 529 entnommen werden kann.
Das· Lochwerk soll aus diesem Grunde nur insoweit erläutert werden, als es bei der Überführung der Karten aus der i?-Stellung in den Ablagebehälter eine Rolle spielt. Dieser Fall tritt nicht nur ein, wenn die Maschine auf einfache Multiplikation mit Resultatlochung eingestellt ist, wobei die Lochstempel in Tätigkeit treten, sondern auch dann, wenn die Maschine auf Rechnungskontrolle eingestellt ist, wobei aber die Lochstempel untätig bleiben, so daß nur die Kar- | tentransporteinrichtung wirksam ist. Nach Überführung einer Lochkarte in die bereits erwähnte i?-Stellung wird die Karte bei laufendem Lochwerksmotor Z-2, der die Zahnstange 141 nach links verschiebt, aus dieser Lage in die Lage R-τ (Fig. 3a) überführt. Die Linksbewegung der Zahnstange 141 erfolgt unter dem Einfluß einer Eintourenkupplung 142, die durch Erregung des Lochwerkskupplungsmagneten 143 eingerückt wird. Die Linksbewegung der Zahnstange 141 macht das Getriebe 145 wirksam, welches der Welle 144 eine Drehbewegung im Drehsinn des Uhrzeigers erteilt, die eine Verschiebung der Zahnstange 146 nach rechts zur Folge hat, wodurch den mit dieser Zahnstange verbundenen * Stoßfingern 147 die Möglichkeit gegeben wird, hinter die rechte Kante der Karte zu fassen, wenn diese in die Stellung i?-i gelangt ist. Danach erfolgt eine Rückbewegung der Zahnstange 146 nach links unter dem Einfluß einer Federtrommel 148, während die Zahnstange 141 durch einen weiteren Federantrieb 149 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird> ohne daß durch diese Rückführung eine Drehung der Welle 144 eintritt.
Nachdem die Karte durch das Lochwerk hindurchgegangen ist, gelangt sie zum Auswerfer 150, welcher durch Erregung des Auswerfmagneten 151 wirksam wird und dabei in die in Fig. 3 dargestellte Lage gelangt, bei welcher die Karte aus dem Auswerfer in den Ablegebehälter 152 gelangt. Die Bewegung der Zahnstange 146 nach links vollzieht, sich unter dem Einfluß eines üblichen Hemmwerks 153, dessen Steuerkontakt 154 bei jedem Schaltschritt der Karte geöffnet wird.
Im Lochwerk der Maschine befindet sich eine Reihe von Steuerkontakten P-I, P-2, P-3 und! P-5. Von diesen Kontakten ist der Kontakt P-I geschlossen, wenn sich die Zahnstange 141 in ihrer äußersten Rechtsstellung befindet, bei der eine neue Karte in das Lochwerk aus dem Abfühl abschnitt der Maschine i°5 überführt werden kann. Der Kontakt P-2 ist für gewöhnlich geschlossen und öffnet sich, wenn sich die Zahnstange 141 in ihrer äußersten Linksstellung befindet. Der Kontakt P-3 ist ein Auswerfkontakt, welcher sich öffnet, wenn der Auswerfer 150 in die Lage überführt wird, bei welcher er eine Karte aufzunehmen vermag. Der Kontakt P-3 ist dagegen geschlossen, wenn sich der Auswerfer "in der in Fig. 3. dargestellten Lage befindet. Der Kontakt P-5 ist für gewöhnlich offen und schließt sich bei Bewegung der Zahnstange 146 und der von ihr transportierten Karte nach links, sobald die letzte Kartenspalte an der Lochstempelreihe vorbeigegangen ist. Ferner ist im Lochwerk noch ein Kontakt 155 vorgesehen, welcher sich bei
Erregung des Lochwerkskupplungsmagneten 143 schließt. Dieser Kontakt wird nach jedesmaliger Schließung in der Schließstellung durch eine Klinke 156 verriegelt, welche ausgerückt wird, wenn der Magnetanker unter dem Einfluß der Eintourenkupplung 142 vom Magneten abgerissen wird.
Die Vorrichtung MPRO (Fig. 6 und 7) zur Entnahme des Multiplikators aus der Aufnahmevorrichtung MP für denselben wird über die die Zahlenscheiben antreibenden Kupplungen eingestellt. Das Einerzahlenrad der Aufnahmevorrichtung MP steht mit dem Kupplungsrad 158 in Eingriff, in das ein weiteres Zahnrad 159 eingreift, das zwei Bürstenkörper 160 U und 161 U entsprechend der Einstellung des Zahlenrades der Einerstelle einstellt. Der Bürstenkörper 160 U überschleift einerseits Kontaktstücke 162 und andererseits ein stromzuführendes Kontaktsegment 163. Die Bürste ιοί U überschleift einen Isolierkörper 164 mit einem einzigen Kontaktstück in der Nullstellung sowie ein Stromzuführungssegment 165. Der Isolierkörper 164 wird auch noch von einem Bürstenkörper 166 T überschliffen, welcher über ein Kontaktsegment 168 Stromanschluß erhält. Dieser Bürstenkörper 166 T wird von dem Kupplungsrad 169 der Zehnerstelle der AufnahmevorrichtungMP angetrieben. Durch diesen Antrieb wird zugleich ein Bürstenkörper 167 T über eine Reihe von Kontaktstücken 170 verstellt, der Stromanschluß über ein Kontaktsegment 171 erhält. Für jede weitere Zahlenstelle der Aufnahmevorrichtung MP sind ähnliche Kontaktsysteme vorgesehen. Die Stromanschlüsse für diese Kontaktsysteme sind aus dem Stromschema ersichtlich und werden bei Erläuterung desselben angegeben werden.
Die Entnahmevorrichtung MCRO für den in der Aufnahmevorrichtung MC eingestellten Multiplikanden entspricht derjenigen der Entnahmevorrichtung MPRO mit dem Unterschied, daß jeder der durch die Zahlenräder der Aufnahmevorrichtung eingestellten Bürstenkörper eine Gruppe von neun Kontaktstücken überschleift, welche in den Fig. 8 und 9 mit 172, 173 und 174 für die Einer-, Zehner-, Hunderter- usw. Stellen bezeichnet sind.
Die Entnahmevorrichtungen für die im Addierwerk RH und1 in dem Produktsummenwerk SC stehenden Zahlengrößen sind von denjenigen für die Multiplikator- und für die Multiplikandenaufnahmevorrichtungen verschieden, aber untereinander gleich. Gemäß Fig. 10 ist das Einerkupplungsrad des Ad- * dierwerks RH bzw. des Produktsummenwerks SC über ein Getriebe 175 mit der Tragwelle eines Bürstenkörpers 176 U verbunden, welcher eine Reihe von Kontaktstücken 177 überschleift und Stromanschluß durch ein Kontaktsegment 178 erhält. Das Kupplungsrad der Zehnerstelle treibt über ein Getriebe 179 den Bürstenkörper 180 T an, welcher die gleiche Reihe von Kontaktstücken 177 überschleift, aber Stromanschluß durch ein zweites Kontaktsegment r8i erhält. Die gleiche Anordnung ist für sämtliche weitere Zahlenstellen vorgesehen.
Zwischen den Entnahmevorrichtungen für das Addierwerk RH und das Produktsummenwerk SC besteht nur ein Unterschied, nämlich der, daß die Gruppe von Kontaktstücken 177 für das Addierwerk RH nur neun solcher Kontaktstücke enthält, während für das Produktsummenwerk in jeder Gruppe zehn Kontaktstücke vorhanden sind.
Bei der Entnahmevorrichtung LHRO für das Addierwerk LH ist ein ähnlicher Antrieb der Bürstenkörper vorgesehen wie für die Multiplikator- und Multiphkandenentnahmevorrichtung. Die Anordnung der Kontaktstücke entspricht im wesentlichen derjenigen in der Multiplikandenentnahmevorrichtung MCRO1 abgesehen davon, daß zehn Kontaktstücke an Stelle von neun vorgesehen sind. Gruppen von Kontaktstücken sind für die Entnahmevorrichtung LHRO in den Fig. 12 und 13 mit 182, 183 und 184 bezeichnet.
Die Hauptantriebswelle 56 dient auch dazu, eine Gruppe von Nockenkontakten CC-I bis 5 (Fig. 1) anzutreiben. Durch die gleiche Welle werden auch vier Kraftstoßsender 185, 186, 187 und 188 angetrieben, von welchen der letztere im Einklang mit den Nockenkontakten CC-I bis S bewegt wird.
Der Nullstellantrieb für das Lii-Addierwerk ist mit einem Nocken ausgerüstet, weleher bei erfolgter Nullstellung des Addierwerks eine Schließung des Kontakts 189 und eine Umstellung eines Doppelkontakts 190, 191 derart herbeiführt, daß der geschlossene Kontakt 190 geöffnet und der offene Kontakt 191 geschlossen wird. Ähnliche Nullstellkontakteinrichtungen sind für das Produktsummenaddierwerk SC vorgesehen, bei welchen der Kontakt 192 bei Nullstellung des Addierwerks geschlossen wird. Bei der AufnahmevorrichtungMC für den Multiplikanden sind an Stelle von bisher benutzten zwei Kontakten deren drei 193, 194 und 195 vorgesehen. Von diesen Kontakten werden bei der Nullstellung von MC die Kontakte 193 und 194 geschlossen, während 195 geöffnet wird.
Mit 196 ist in Fig. 15 der Anlaßtastenkontakt und mit 197 der Stopptastenkontakt bezeichnet. Zwischen beiden Kontakten ist eine unter Federzug stehende Klinke 198 vorgesehen, welche beim Anschlagen der Stopptaste a den Stopptastenkontakt 197 in der
Offenstellung sperrt, während gleichzeitig auch der Anlaßtasteiikontakt 196 offen gehalten wird. Wenn dann die Anlaßtaste 196a gedrückt wird, dann schließt sich der Anlaß-3 tastenkontakt 196 und gleichzeitig infolge Auslösung der Klinke 198 auch der Stopptastenkontakt 197.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende und in den Zeichnungen dargestellte Maschine dient sowohl dazu, unter Lochkartensteuerung Multiplikationsrechnungen mit Resultatlochung auszuführen als auch dazu, die Kontrolle der Resultatlochungen in der Karte vorzunehmen, indem die Rechnung mit den Aufgabengrößen der Lochkarten nochmals ausgeführt wird und das neue Resultat mit dem früher durch Lochung in den Karten festgelegte, in die Aufnahmevorrichtung SC eingeführte Resultat verglichen wird. Die Durchführung der Rechnung selbst unter Lochkartensteuerung braucht hier nicht, erörtert zu werden, da die Erfindung' es im besonderen nur mit der Rechnungskontrolle zu. tun hat. Es mag daher angenommen werden, daß ein Kartenpaket durch die Maschine hindurchgegangen ist und daß auf Grund der von den Karten abgefühlten Faktoren Multiplikationsrechnungen durchgeführt und die Resultate in die Karten gelocht worden sind. Wenn dann eine Kontrolle der voraufgegangenen Rechnungen erfolgen soll, dann wird das Kartenpaket wieder in den Kartenbehälter 105 der Maschine eingelegt (Fig. 2). Die Maschine wird dann in Betrieb gesetzt, wobei Multiplikator und Multiplikand von den Karten abgefühlt werden. Die beiden Faktoren werden jedoch vertauscht in die Aufnahmevorrichtung eingeführt. Dies geschieht in der üblichen Weise durch Umstellung der Anschlüsse der Abfühlorgane an die Multiplikator- und Multiplikandenaufnahmevorrichtungen. Für die Rechnungskontrolle wird auch gleichzeitig mit den Faktoren das früher errechnete Produkt von der Karte abgefühlt und in das Produktsummenwerk^C überführt. Die Maschine führt darauf die Multiplikationsrechenspiele durch und übertragt das bei Vertauschung der Faktoren neu errechnete Produkt auf das Lff-Addierwerk. Wenn das Resultat mit dem im Produktsummenaddierwerk SC übereinstimmt, welches auf Grund - der Resultatlochung in der Karte eingestellt war, dann ist die voraufgegangene Rechnung und demgemäß das in der Karte gelochte Resultat richtig. Es erfolgt dann die Zufuhr und Bearbeitung einer neuen Karte des Kartenpakets. Bei jeder neu in die Maschine eingeführten Karte wird das 5*C-Addierwerk auf Null gestellt, so daß eine Resultatlochung der neuen Karte entsprechende Neueinstellung des 6*C-Addierwerks erfolgen kann. Wenn während einer Rechnungskontrolle das neu errechnete Produkt nicht mit der Resultatlochung in der Karte übereinstimmt, dann bleibt die Maschine stehen. Die Bedienungsperson weiß dann, daß ein Fehler entweder in der Rechnung oder in der früheren Resultatlochung vorliegt und kann durch Vergleich der sichtbaren Addierräder des Zrif-Addierwerks und des £"C-Addierwerks den Rechnungsunterschied feststellen. Die fehlerhafte Karte kann aus dem Ablegebehälter des Lochwerks entfernt werden und die Rechnungskontrolle kann fortgesetzt werden.
Wenn die Maschine für die Durchführung einer Rechnungskontrolle in Betrieb gesetzt werden soll, dann wird der Hauptschalter 200 (Fig. 16 e) geschlossen, so daß der Hauptmotor Z Strom erhält. Dieser setzt dann den Wechselstrom-Gleichstromgenerator 52 in Betrieb, so daß die Gleichstromhauptleiter 201, 202 durch den Gleichstromabschnitt 52 DC und der Wechselstromhauptleiter 203 durch den an Erde liegenden Wechselstromabsehnitt,52yäC des Generators Strom erhalten.
Die Durchführung der Rechnungskontrolle verlangt die passende Einstellung gewisser Schalter. Dem Schalter 204 wird die in Fig. i6e in ausgezogenen Linien dargestellte Einstellung gegeben; das gleiche gilt für den in Fig. 16 d erscheinenden Schalter 205 und den in Fig. i6e erscheinenden Schalter 210. Dagegen wird der in Fig. 16 a erscheinende Handhebel 206 eines Vielfachumschalters aus der dargestellten Lage umgelegt, so daß der MuI-tiplikator in die Aufnahmevorrichtung MC und der Multiplikand in die Aufnahmevorrichtung MP überführt wird. Die Umstellung des Handschalters 206 hat auch eine Umstellung des Doppelkontakts 209 zur Folge, weleher in Fig. 16 a gestrichelt und in Fig. 16 e in vollen Linien dargestellt ist.
Bezüglich des Schalters 210 ist zu bemerken, daß dieser bei Durchführung einer normalen Multiplikationsrechnung in der in Fig. i6e dargestellten Lage verbleibt.
Die Abfühlbürsten für die in den Karten gelochten Multiplikator- und Multiplikandengrößen werden in üblicher Weise durch Steckverbindungen zwischen den Steckhülsen 109 und 212 an die Aufnahmevorrichtungen angeschlossen. Beim Betrieb der Maschine werden dann in der üblichen Weise beim Abfühlen der Kartenlocher die Kupplungsmagnete in den Aufnahmevorrichtungen MP und MC erregt und auf diese Weise die Werte in die Aufnahmevorrichtung überführt. Die die Resultat- (Produkt-) Lochung der Karte abkühlenden Bürsten werden durch Verbindung der zugehörigen Steckhülsen 211 mit Steck- 12a hülsen 214 (Fig. 16 d) in das Produktsummenaddierwerk SC überführt, dessen Kupplungs-
magnete 213 SC (Fig. iod) infolge der zwischen 211 und 214 hergestellten Steckverbindungen bei der Abführung der Resultatlöcher der Karte erregt werden.
S Für die Durchführung von Rechnungskontrollen werden auch noch weitere Steckverbindungen hergestellt. Die Steckhülsen 215, welche an die Entnahmevorrichtung LHRO für das L/f-Addierwerk angeschlossen sind, werden mit Steckhülsen 216 einer Vergleichsvorrichtung verbunden, wodurch sie Anschluß an Spulen 231 erhalten, deren andere Enden mit Steckhülseii 217 verbunden sind. Diese Steckhülsen werden durch Steckverbindungen mit
'5 Steckhülsen218 zusammengeschlossen, welche an die Entnahmevorrichtung SCR O des Produktsummenaddierwerks SC angeschlossen sind. Ein Stecker 219 der Vergleichsvorrichtung kann in jede der verschiedenen Steckhülsen 220 eingesetzt werden, um nicht gebrauchte Stellen der Vergleichsvorrichtung kurzzuschließen.
Wenn die vorstehend erwähnten Steckverbindungen hergestellt und die Einstellung der Handschalter in der angegebenen Weise vorgenommen ist, dann wird die Anlaßtaste gedrückt, wodurch der Anlaßtastenkontakt 196 (Fig. 16 e) geschlossen wird. Die Schließung dieses Kontakts veranlaßt einen Stromfiuß durch die Relaisspule C, über den jetzt geschlossenen Kontakt G-1 und den Nockenkontakt FC-2, sobald der letztere geschlossen wird. Dieser Stromkreis stellt sich selbst durch Schließung des Relaiskontakts C-2 einen Haltestromkreis über den Nockenkontakt FC-S her, der jetzt geschlossen ist. Die Erregung der Spule C hat auch die Schließung des Relaiskontakts C-I zur Folge, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird, der den Kartentransportkupplungsmagneten 222 erregt (vgl. auch. Fig. ia). Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Hauptstromleiter2O2, Relaiskontakt .F-i, der sich jetzt in der in Fig. 16 e dargestellten Lage befindet, Kartentransportkupplungsmagnet222, Nockenkontakt FC-6, der jetzt geschlossen ist, Stopptastenkontakt 197, der jetzt geschlossen ist, Relaiskontakte 2V-1 und C-J, die jetzt geschlossen sind, Lochwerkskontakt P-J, der jetzt geschlossen ist, Hauptstromleiter20i.
Die Anlaßtaste wird so lange niedergedrückt gehalten, bis das zweite Kartentransportmaschinenspiel eingeleitet und der Kai·- tenhebelkontakt 112 geschlossen ist, welcher Kontaktschluß die Erregung der Relaisspule H zur Folge hat. Die Spule H schließt dann ihren Relaiskontakt H-J (Fig. 16 a). Bei Beginn des zweiten Kartentransportmaschinenspiels wird die erste Karte an den Bürsten 109 vorbeigeführt, und es werden infolge Schließung des Kontakts H-J die abgefühlten Beträge ■ auf die Aufnahmevorrichtungen MP und MC in üblicher Weise überführt.
Der Kartentransport braucht nur für die ersten beiden Maschinenspiele durch Handbetätigung herbeigeführt zu werden, während er sich für die weiteren Maschinenspiele selbsttätig vollzieht. Das wird durch den Nockenkontakt PC-ii erreicht, welcher sich in einem frühen Zeitpunkt des zweiten Kartentransportmaschinenspiels schließt, wodurch die Spule G erregt wird, die dann ihren Kontakt G-J umstellt, wodurch der Stromkreis über den Anlaßtastenkontakt 196 unterbrochen wird, während jedoch der Stromkreis über den Nockenkontakt FC-2 bestehen bleibt. Die Erregung der Spule G hat auch die Schließung des Kontakts G-2 zur Folge, wodurch ein Haltestromkreis für die Spulen G und H hergestellt wird, der entweder über den Nockenkontakt FC-2 oder über den Kartenhebelkontakt 112 geht. Der Nockenkontakt FC-2 wirkt dabei so mit dem Kartenhebelkontakt 112 zusammen, daß einer von ihnen stets geschlossen ist.
Sobald die erste Karte nach erfolgter Abfühlung in das Lochwerk gelangt und in die-^ sem die i?-Stellung eingenommen hat, schließt' sie den Kartenhebelkontakt 120, wodurch ein Stromkreis durch die Spule F geschlossen wird, die bei ihrer Erregung eine Umstellung des Relaiskontakts F-J aus der in Fig. i6e dargestellten Lage herbeiführt. Da beim Anlassen der Maschine die Kontakte P-J, P-Z und P-5 des Lochwerks geschlossen sind, ist zu dieser Zeit die Spule K erregt und demzufolge der Kontakt K-1 geschlossen. Es kommt daher bei Umstellung des Kontakts F-i infolge Erregung der Spule F folgender Stromkreis zustande, sobald der Nockenkontakt CC-3 geschlossen wird: Hauptstromleiter 202, Kontakt F-i, Nockenkontakt CC-3, Lochwerkskupplungsmagnet 143, Lochwerkskontakt P-3, Kontakt K-J. Die Erregung des Lochwerkskupplungsmagneten 143 veranlaßt die Schließung· des Kontakts 155, der dann durch die Klinke 156 verriegelt wird. Auf diese Weise erhält der Lochwerksmotor Z-2 Strom. Die Karte wird dann in der üblichen und weiter oben kurz angegebenen Weise aus der R-Steilung zunächst in die iw K-i-Stellung und aus dieser unter schrittweiser Bewegung zur Auswerfvorrichtung befördert.
Die Vorbereitung der Stellenverschiebungs- und Maschinenüberwachungsvorrichtung für die Multiplikationsarbeit hat die Nullstellung des LH-Addierwerks zur Voraussetzung. Die Bedingungen hierfür sind gegeben. Die Erregung der Spulen F und K in der soeben erläuterten Weise veranlaßt die Schließung der Kontakte F-2 und K-2 (Fig. 16a). Bei Schließung des Nockenkontakts CC-2 fließt
daher Strom vom Wechselstromhauptstromleiter 203 über den Nockenkontäkt CC 2, die Kontakte K-2, L-2, der jetzt geschlossen ist, und F-2 zu dem an Erde liegenden Nullstellmagneten 223 LH des LH-Addierwerks. Diese Nullstellung des LH-Addierwerks vollzieht sich, wenn sich die Transportzahnstangen 141 und 146 des Lochwerks in der in Fig. 3 a dargestellten äußersten Rechtsstellung befinden. Während der Nullstellung des Lif-Addierwerks schließt sich der Kontakt 191 (Fig. 16 e), was; zur Folge hat, daß die Relaisspule L erregt wird, die dann ihren Kontakt L-2 (Fig. 16 a) öffnet und auf diese Weise eine Wiederholung der Nullstellung des LH-Addierwerks verhindert. Die durch die Schließung des Kontakts 191 veranlaßte, nur kurze Erregung der Spule L wird dadurch aufrechterhalten, daß diese Spule ihren Relaiskontakt L-1 schließt, so daß ein Haltestromkreis über den Kontakt L-i und den zu dieser Zeit geschlossenen Kontakt P-2 zustande kommt, so daß eine erneute Nullstellung des Lif-Addierwerks durch Offenhaltung des Kontakts L-2 wirksam verhindert wird. Wenn das Ui-Addierwerk auf Null gestellt wird, dann kommt folgender Stromkreis zustande: Hauptstromleiter 201, Nullstellkontakt 189 des Lii-Addierwerks, Relaisspulen N und M, Hauptstromleiter 202. Die Erregung der Spule M schließt die Relaiskontakte M-1 und M-2, durch welchen letztgenannten Kontaktschluß ein Haltestromkreis für die Relaisspulen N und M über den NuIl-Stellkontakt 195 der Multiplikandenaufnahmevorrichtung, der jetzt geschlossen ist, zustände kommt.
Bezüglich der SteUenverschiebungs- und Maschinenspielüberwachungsvorrichtung genügt es, hier zu erwärmen, daß, wenn eine Bürste der Entnahmevorrichtung für den Multiplikatorwert auf Null steht, die entsprechende Relaisspule Y der Stellenverschiebungs- 'und MascMnenspielüber-4-5 wachungsvorrichtung erregt wird. Die Er-, regung kommt durch. Schließung folgenden Stromkreises zustande: Hauptstromleiter 201, Nullstellkontakt 195 von MC, Relaiskontakt M-2, der jetzt geschlossen ist, Draht 224, welcher die Nullkontaktstücke der M-P-KIO-Vorrichtung verbindet, auf einem Nullkontaktstück stehende Bürste oder Bürsten, zur y-Relaisspule und von dieser zum Hauptstromleiter 202. Mit der einen Seite des Relaiskontakts M-2 ist auch ein Stromleiter 225 verbunden, welcher Anschluß an die eine Seite der Kontakte CSu-3 bis CStm-2, besitzt', deren andere Seite an die Relaisspulen Y und durch diese an den Hauptstromleiter 202 angeschlossen ist. Wenn irgendeine Relaisspule 1'" erregt wird, weil die ihr zugeordnete Bürste auf einem Nullkontaktstück der MPi?O-Vorrichtung steht, dann hat die Erregung dieser Spule zur Folge, daß ihr F-i-Kontakt geschlossen wird, was die Bildung eines Haltestromkreises für diese Relaisspule zur Folge hat. Wenn beispielsweise in der Einerstelle der MPi?0-Vorrichtung eine Wertziffer steht, etwa die Ziffer 5, dagegen in der Zehner- und Hunderterstelle eine ο und in der Tausender-■ stelle wieder eine Wertziffer, dann werden die Relaisspulen Yh und Yt erregt, so daß die Doppelkontakte Yh-2 und Yt-2 gegenüber der in Fig, 16 a dargestellten Lage umgestellt werden; Yu-2 und ebenso Yth-2 werden dagegen nicht umgestellt. Wenn nun die Multiplikation mit der in der Eiherstelle stehenden 'Multiplikatorzahl 5 vor sich geht, dann vollzieht sich das wie folgt: Bei Schließung des Kontaktes CC-2 fließt Strom von dem Wechselstromhauptleiter 203 über diesen Kontakt und den wegen Erregung vqn M geschlossenen Kontakt M-I über den Kontakt Yu-2 in der in Fig. 16 a dargestellten Lage zur Spule CSu und über die auf 5 stehende Bürste zu dem an dieses Kontaktstück angeschlossenen Draht 226 zum Multiplikationsrelaismagneten X5 (Fig. 16 b). Die Erregung des Multiplikatiohsrelaismagneten X5 hat zur Folge, daß der Stromstoßsender 185 die zur Multiplikation mit 5 erforderlichen Stromstöße durch die an ihn angeschlossenen Stromleiter zu senden vermag. Die gleichzeitige Erregung des Relais CSu hat zur Folge, daß diese Stromstöße in die richtigen Spalten der Addierwerke RH und LH geleitet werden. Die Erregung der Relaisspule CSu hat noch die weitere Folge, daß ein zusätzlicher Steuerkontakt CSu-2, durch die Erregung von CSu, welcher in Fig. 16 a in der Offenstellung gezeichnet ist, geschlossen wird. Dadurch erhält auch der yw-Magnet,.der bis dahin nicht erregt war, weil die zugeordnete Kontaktbürste von MPRO nicht auf Null stand, Strom. Die Erregung von Yu bewirkt die Schließung des Relaiskontakts Yu-τ und die Umstellung des Doppelkontakts Yu-2, so daß beim nächsten Multiplikationsmaschinenspiel der über die Kontakte CC-2 und M-I fließende Strom durch die Umstellung des Doppelkon- no takts Yu-2 zum Doppelkontakt Yt-2 geleitet wird, welcher indessen gegenüber der in Fig. 16 a dargestellten Lage umgestellt ist, welche zugeordnete Spule-Yt wegen der Null in der Zehnerstelle des Multiplikators erregt war. Der Strom geht also über die Kontaktstelle Yt-2 hinweg und ebenso über die Kontaktstelle Yh-2 bis zur Kontaktstelle Yth-2, wo sich der Doppelkontakt in der in Fig. 16 a dargestellten Lage befindet, da dieser Doppelkontakt nicht umgestellt ist, weil in der Tausenderstelle des Multiplikators, wie ange-
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nommen, eine Wertziffer steht. Die Multiplikationsstromstöße, welche nach Beendigung der Multiplikation mit der in der Einerstelle des Multiplikators stehenden Ziffer 5 ausgesandt werden, gehen somit durch die C>SY/i-Magnetspule und die mit ihr in Verbindung stehende Bürste zu dem Draht 226, der an das von der Bürste berührte Kontaktstück der MPRO-Vorrichtung angeschlossen ist, und von diesem Draht 226 über das betreffende Multiplikationsrelais, beispielsweise das Relais X 7, zur Erde. Es erfolgt dann zugleich mit der Erregung des Magneten X 7 die Erregung des Magneten CSth mit der Wirkung, daß die entsprechenden Teilproduktziffern in die richtigen Zahlenstellen der Addierwerke LH und RH überführt werden. Die Weiterleitung der die Addierwerke RH und LH steuernden Stromstöße erfolgt über die Stromleiter 227 LH und 227 RH zu den den beiden Addierwerken zugeordneten Abschnitten von MCRO und von diesen über die Kontaktbürsten von MCRO durch die Stromleiter 228 LH und 22SRH, welche zu den Kontakten der CVv-Relais führen, über die sie durch Stromleiter 229LH und 229.RH Anschluß an die Addierwerksmagnete 213 LH und 2IT1RH des LH- und i?H-Addierwerks finden.
Nach Beendigung der Multiplikation sind alle Kontakte der Stellenverschiebungs- und Maschinenspielüberwachungsvorrichtung umgestellt, so daß der Wechselstromhauptstromleiter 203 über die Kontakte CC-2 und M-i und alle umgestellten und dadurch in Reihe geschalteten Kontakte Y-2 an die Relaisspule i-CR und die Nullstellmagnete 223 MP und 223 MC angeschlossen ist, die sämtlich an Erde liegen. Die Erregung der Nullstellmagnete 223 MP und 223 MC führt eine Nullstellung der Multiplikator- und Multiplikandenaufnahmevorrichtungen MP und MC herbei. Die Erregung der Spule i-CR veranlaßt eine Schließung der Kontakte l-CR-x bis 16 (Fig. 16c) sowie des Kontakts i-CR-17 (Fig. 16b). Die Schließung der Kontakte ι -CR-1 bis 16 stellt eine Verbindung der Entnahmevorrichtung RHRO für die Einstellwerte des Addierwerks RH mit den zu den Addiermagneten 2IT1LH des LH-Addierwerks führenden Stromwegen 22g LH her. Demgemäß wird, wenn dann der Stromstoßsender 185 wieder in Tätigkeit-tritt, das im Addierwerk RH stehende Teilprodukt auf das Addierwerk LH überführt, so daß in diesem die Produktzahl gebildet wird. Wenn die Bürste des Stromstoßsenders 185 das Extrakontaktstück berührt, welches an diesem Stromstoßsender vorgesehen ist, dann fließt Strom über den geschlossenen Kontakt i-CR-17 zum Nullstellmagneten 223 RH des RH-Addierwerks, wodurch das i?H-Addierwerk auf Null gestellt wird.
Die Nullstellung der Aufnahmevorrichtungen MC und MP erfolgt gleichzeitig mit' der Übertragung des Teilprodukts vom Addierwerk RH auf das Addierwerk LH. Die Nullstellung von MC öffnet den Kontakt 195, wodurch der Haltestromkreis für die Relaisspulen M und N und für alle F-Relaisspulen unterbrochen wird, so daß die Stellenverschiebungs- und Maschinenspielüberwachungsvorrichtung wieder in die Bereitschaftsstellung für die Durchführung einer neuen Multiplikation gelangt.
Die Maschine soll jetzt die im LH-Addierwerk gebildete Produktzahl mit der Produktzahl vergleichen, welche in der Karte gelocht ist und welche durch Abfühlen der Produktlochung der Karte in das Produktsummenaddierwerk SC überführt wurde. Gegen Ende des Maschinenspiels, bei welchem die MC-Aufnahmevorrichtung auf Null gestellt wird, schließt sich der Kontakt 193 (Fig. 1 u. i6e), wodurch die Relaisspule D erregt wird. Diese schafft sich einen Haltestrom durch Schließung des Kontakts D-2, während der Nockenkontakt CC-i geschlossen ist- Die Spule D bleibt während des nächsten Maschinenspiels erregt und veranlaßt eine Schließung des Kontakts D-I (Fig. 16 d). Während des Maschinenspiels, welches der Nullstellung von MC folgt, ist der Kontakt/)-1 geschlossen, und es fließt Strom vom Wechselstromhauptleiter 203 über den Stromstoßsender 187, weleher in üblicher Weise Stromstöße über die Entnahmevorrichtung LHRO für das Addierwerk LH zum Schaltbrett 215 und von diesem über Steckverbindungen zu den Relaisspulen 231 der Vergleichsvorrichtung sendet, >°° welche, wie erwähnt, Anschluß an die Steckhülsen 218 der Vorrichtung SCR 0 zur Entnahme der im Produktsummenaddierwerk SC stehenden Werte besitzt. Die Vorrichtung SCRO ist an einen an Erde liegenden Stromstoßsender 186 angeschlossen. Wenn der im Addierwerk LH stehende Betrag mit dem im Addierwerk SC durch Abfühlung der Produktlochung von der Karte eingestellten Betrag übereinstimmt, dann werden alle Spulen 231 der Vergleichsvorrichtung, welche angestöpselt sind, irgendwann während des Vergleichsmaschinenspiels erregt. Die Erregung einer Spule 231 veranlaßt die Schließung eines ihr zugeordneten Relaiskontakts 232, wodurch eine diesem Kontakt zugeordnete weitere Spule 233 in einen geschlossenen Stromkreis eingeschaltet wird. Die Spule, 233 hält dann den Kontakt 232 geschlossen und schließt außerdem noch einen weiteren, ihr zugeordneten Kontakt 234. Wenn die auf solche Weise zur Vergleichung miteinander
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gelangenden Einstellwerte des LH- und SC-Addierwerks sämtlich übereinstimmen, dann werden alle Kontakte 234 in Reihe geschaltet und in der Schließstellung gehalten, so daß, wenn sich ein Nockenkontakt CC-4 schließt, Strom vom Wechselstromhauptstromleiter 203 über den Nockenkontakt CC-4 durch sämtliche in Reihe liegende Kontakte 234 und den Schalter- 205 zu dem an Erde liegenden Nullstellmagneten 223 SC fließt. Die Erregung des Magneten 223 SC hat die Nullstellung des ^C-Addierwerks zur Folge. Nach Durchführung des Vergleichs der Einstellwerte in LH und SC wird der Halte-Stromkreis für die Relaisspulen 233 durch öffnung des Nockenkontakts CC-5 unterbrochen, wodurch die Vergleichsvorrichtung für ein weiteres Vergleichsmaschinenspiel vorbereitet wird.
An dieser Stelle mag erwähnt werden, daß, wenn der Nullstellmagnet 223 6"C für das SC-Addierwerk erregt wird, so daß die Nullstellung des Addierwerks tatsächlich erfolgt, sofort ein neues Rechnungskontrollmaschinenspiel eingeleitet wird. Wenn es jedoch nicht zu einer Erregung des Nullstellmagne-: ten 2235c kommt, weil nicht alle Spulen 23 t erregt und demgemäß auch nicht alle Kontakte 234 geschlossen werden, dann bleibt der Kartenvorschub unterbrochen.
Die Bedienungsperson kann dann die Einstellungen der 6"C- und LH-Addierwerke ablesen und mit der Resultatlochung in der Karte vergleichen. Wenn die Maschine auf solche Weise angehalten wird, dann befindet sich die Karte im Lochwerk in derjenigen Lage, in welcher bei normaler Multiplikation die Produktlochung aufgenommen werden würde. Um die Karte aus der Maschine zu entfernen und diese wieder in Betrieb zu setzen, hat die Bedienungsperson eine besondere Prüf-Nullstelltaste 235 zu drücken, wodurch dem Nullstellmagneten 223 SC Strom zugeführt wird. Dies führt ein neues Kartentransportmaschinenspiel in einer noch zu erläuternden Weise herbei, während die Fehlkarte in den Ablegebehälter des Lochwerks gelangt, aus dem sie von Hand zu entfernen ist. Es mag angenommen werden, daß die Vergleichung der Einstellungen von LH und SC Übereinstimmung ergeben hat und daß der Nullstellmagnet 223 SC selbsttätig erregt worden ist. D ie Nullstellung von SC hat dann eine Schließung des Nullstellkontakts 192 (Fig. 16 e) zur. Folge und die Erregung der Spule C- Die Erregung der Spule C veranlaßt die Schließung des Kontakts C-i, wodurch eine Wiedererregung des Kartentransportkupplungsmagneten durch Schließung eines dessen Wicklung enthaltenden Stromkreises erfolgt, welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 202, Kontakt F-i, der sich jetzt in der in Fig. 16 e dargeste/lten Lage befindet, Kartentransportkupplungsmagnet 222, Nokkenkontakt FC-6, der jetzt geschlossen ist, Stopptastenkontakt 197, der jetzt geschlossen ist, Relaiskontakte JV-1 und C-1, die jetzt ge- · schlossen sind, LochwerkskontaktP-i, Hauptstromleiter 201. Die überprüfte Karte, welche sich noch im Lochwerk befindet, wird bei der Wiederaufnahme des Kartentransports in den Ablegebehälter befördert. Das kommt dadurch zustande, daß kurz, nachdem ein neuer Kartentransport eingeleitet worden ist, der Nockenkontakt FC-4 (Fig. 16 e) sich schließt, wodurch die Relaisspule B erregt wird und die. Schließung des Kontakts JS-2 veranlaßt, wodurch die Erregung von B nach öffnung von FC-4. gesichert wird. Der Haltestrom-, kreis für B geht über den jetzt geschlossenen Nullstellkontakt 190 von LH. Die Erregung von B bewirkt die Schließung des Relaiskontakts B-i, und es kommt ein Stromkreis zustande, welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 201, Relaiskontakt B-I, Hemmwerkskontakt 154 des Lochwerks, Schalter 210, Doppelkontakt 209, welcher gegenüber der in Fig. 16 e dargestellten Lage umgestellt ist, Stromleiter 236, Lochmagnet 237, Hauptstromleiter 202. . Der Lachmagnet 237 wird dann unter Steuerung durch den Hemmwerkskontakt 154 wiederholt erregt, und die Lochwerks-Transportzahnstange 146 wird schrittweise vorgeschaltet, so daß das Kartenfeld, in welchem bei normaler Multiplikation das Produkt zu lochen sein würde, unter der Stempelreihe hinweggeht, worauf die übliche Springschiene des Lochwerks die ununterbrochene Vorschaltung der Zahnstange herbeiführt, wodurch die Karte dem Auswerfer zugeführt und in üblicher Weise abgelegt wird. Eine Karte, bei welcher die Resultatlochung sich nicht mit dem neu errechneten Resultat deckt, wird auf die gleiche Weise abgelegt, aber diese Karte ist von Hand aus dem Ablegebehälter zu entfernen.
Wenn die Maschine für gewöhnliche Multiplikation und nicht für Rechnungskontrolle benutzt werden soll, dann fällt die Nullstellung des SC-Addierwerks fort. Dazu bedarf es einer Umstellung von Handschaltern. Der Schalter 204 (Fig. i6e) wird in diesem Fall in die in Fig. 16 e in punktierten Linien dargestellte Lage überführt. Wenn das geschieht, dann hat das zur Folge, daß die Wiedereinleitung eines Kartentransportmaschinenspiels unter Überwachung durch die Nullstellung der Multiplikandenaufnahmevorrichtung anstatt unter Überwachung durch die Nullstellung des SC-Addierwerks erfolgt. '
Für gewöhnliche Multiplikation wird ferner der Schalter 205 (Fig. 16 d) geöffnet.
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Das Addierwerk SC kann dann zur Bildung von Produktsummen benutzt werden. Die Nullstellung desselben kann in diesem Fall nach Bedarf durch Schließung einer besonderen Nullstelltaste 235 herbeigeführt werden. Wenn bei gewöhnlicher Multiplikation die Summe von errechneten Produkten im Addierwerk SC gebildet werden soll, dann werden die Steckhülsen 215 unmittelbar mit den Steckhülsen2i4 zusammengestöpselt, wodurch die Vergleichsvorrichtung aus dem Betrieb völlig ausgeschaltet wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:.
    i. Durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine mit Vergleichsvorrichtung für Zahlengrößen, die in ihr zugehörigen Zählwerken zur Einstellung gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Multiplikationsmaschine mit einem zusätzlich zu den zum Multiplikationsrechenwerk gehörigen Zählwerken vorgesehenen Speicherwerk ausgebildet ist, welches letztere durch die Vergleichsvorrichtung mit dem Resultatwerk der Maschine funktionell zusammenhängt, wobei die Vergleichsvorrichtung derart unter Steuerung durch das Multiplikationsrechenwerk steht, daß ein im Resultatwerk stehendes, neu errechnetes Resultat mit einem in das Speicherwerk überführten, früher errechneten Resultat der gleichen Aufgabe im Anschluß an die Multiplikation verglichen werden kann.
  2. 2. Multiplikationsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach Wahl auf einfache Multiplikation mit Resultatlochung oder auf Multiplikation mit anschließender Vergleichung des errechneten Produkts mit einem früher errechneten Produkt (ohne Resultatlochung) geschaltet werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Einrichtung versehen ist, um den zeitlichen Ablauf des Lochkartentransports so zu überwachen, wie es der jeweilig gewünschten Betriebsweise, ob einfache Multiplikation oder Multiplikation mit Resultatvergleichung, entspricht.
  4. 4. Multiplikationsmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie so geschaltet werden kann, daß die Vergleichsvorrichtung bei Gleichheit der verglichenen Resultatzahlen das Produktspeicherwerk auf ο stellt (z. B. durch Erregung des Nullstellmagneten 233 5"C) und dadurch ein neues Kartentransportmaschinenspiel nebst anschließender Multiplikationsrechnung einleitet.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
DEI48359D 1933-01-05 1933-11-17 Durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine mit Vergleichseinrichtung Expired DE634566C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958781C (de) * 1945-02-19 1957-02-21 Bull Sa Machines Maschine zum Vergleichen und Einsortieren von Registrierkarten
DE1161716B (de) * 1955-05-10 1964-01-23 Standard Elektrik Lorenz Ag Automatische Kartei fuer eine Einrichtung zur Bebuchung von Kontokarten

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FR782517A (fr) 1935-06-06

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