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DE1140725B - Maximumzaehlwerk mit Speichereinrichtung - Google Patents

Maximumzaehlwerk mit Speichereinrichtung

Info

Publication number
DE1140725B
DE1140725B DEL34874A DEL0034874A DE1140725B DE 1140725 B DE1140725 B DE 1140725B DE L34874 A DEL34874 A DE L34874A DE L0034874 A DEL0034874 A DE L0034874A DE 1140725 B DE1140725 B DE 1140725B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
maximum
measured value
time
maximum counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL34874A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Olaf Grimm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL34874A priority Critical patent/DE1140725B/de
Publication of DE1140725B publication Critical patent/DE1140725B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Maximumzählwerk mit Speichereinrichtung Die Erfindung betrifft ein Maximumzählwerk mit einer Speichereinrichtung, die den während der zur Entkupplung durch eine Schaltuhr und zur Rückstellung des Zählwerkes benötigten Zeit aufgelaufenen Meßwert festhält.
  • In der Energieversorgung werden zur Überwachung der Verbrauchs spitzen Maximumzähler verwendet, mit deren Hilfe das in einem Ablesezeitraum aufgetretene Viertelstundenmaximum des Verbrauchs ermittelt wird. Im allgemeinen besitzen die Maximumzähler eine Schleppzeigeranordnung, die aus einem vom Verbrauchszähler angetriebenen Maximumzeiger besteht, der einen zweiten Zeiger mitschleppt. Der Maximumzeiger bewegt sich in jeder Meßperiode aus einer Nullstellung heraus und wird nach Beendigung der Meßperiode vom Zähler abgekuppelt. Er springt dann in die Nullstellung zurück, während der Schleppzeiger den vom Maximumzeiger erreichten Ausschlag kennzeichnet, indem er an dieser Stelle stehenbleibt. Bei der meist monatlich erfolgenden Ablesung ist somit aus der Stellung des Schleppzeigers das höchste Viertelstundenmaximum erkennbar. Der Schleppzeiger wird nach jeder Ablesung von Hand in die Nullstellung zurückgebracht.
  • Da die Ablesung der Maximumangabe bei Maximumzählern möglichst genau und deutlich sein soll, sind auch schon Vorschläge gemacht worden, an Stelle einer Zeigeranordnung Rollenzählwerke zu verwenden, auf denen die Angaben in ganzen Ziffern angezeigt werden können. Die Verwendung von Rollenzählwerken ist aber insofern nicht einfach, als für den Rückstellvorgang nach den allgemeinen Festlegungen nur neun Sekunden vorgesehen sind. Die Rückstellung wird durch eine handelsübliche Schaltuhr gesteuert, die auf diese Abschaltzeit eingestellt ist und den Antrieb bei Beginn der Rückstellung ab- und nach neun Sekunden wieder einkuppelt.
  • Bei den bekannten Maximumzählern ist das Zählwerksgetriebe so dimensioniert, daß der durch die Entkupplungszeit entstehende Fehler ausgeglichen wird. Es sind aber auch Maximumzähler bekannt, bei denen der während der Entkuppluugszeit aufgelaufene Zählwert gespeichert und nach Wiedereinkupplung der neuen Zählung zuaddiert wird. Für die Rückstellung von Zeigermaximumzählwerken ist die von der Schaltuhr vorgegebene Zeit durchaus ausreichend, jedoch ergeben sich bei Verwendung von Rollenzähiwerken für die Maximumzählung bei der Rückstellung von hohen Zählwerksständen, wenn die vorgeschriebene Zeit eingehalten werden soll, sehr hohe Getriebegeschwindigkeiten. Die großen Getriebegeschwindigkeiten bedingen eine verhältnismäßig schnelle.Ab- nutzung der Getriebeteile und bedeuten auch eine erhebliche Störungsgefahr. Vielfach kann die nötige Geschwindigkeit in der zur Verfügung stehenden kurzen Zeit von neun Sekunden auch nur schwer erreicht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die durch die vorgeschriebene Entkupplungszeit, insbesondere bei Verwendung von Rollenzählwerken auftretenden Schwierigkeiten zu beseitigen. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, durch welche die durch die Schaltuhr vorgegebene Entkupplungszeit verlängerbar ist.
  • Zweckmäßigerweise besteht die Verzögerungseinrichtung aus einem Kupplungsgetriebe. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Anordnung verwendet, bei der die Schaltuhr einen Hilfsmotor steuert, der gegen eine Rückstellfeder eine Nockenscheibe antreibt, die ihrerseits die Kupplung des Zählwerkes mit dem Meßwertgeber bewirkt. Die Nockenscheibe betätigt dabei einen Kupplungshebel, der bei der Einkupplung ein mit dem Meßwertgeber in Verbindung stehendes Ritzel mit dem Zählwerk in Eingriff bringt und dabei einen Kontakt schließt, wodurch der während der Entkupplungszeit aufgelaufene, gespeicherte Meßwert freigegeben wird.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
  • Der von einem nicht gezeichneten Zähler ermittelte Meßwert wird über ein Differentialgetriebe, das aus den beiden Sonnenrädern 1 und 3 und dem Planeten; rad 2 besteht, mit Hilfe einer Verstärker- und Speichereinrichtung auf die eigentliche Zähleinrichtung übertragen. Das Sonnenrad 3 steht dabei mit einer Schnecke 6 in Verbindung, die auf einer Achse 8 eines Motors 7 sitzt. Auf der Achse 8 ist auch ein Hebel 5 angebracht, der mit einem an der Planetenradlagerachse 9 befestigten Anschlag 4 zusammenwirkt. Die Motorachse 8 ist über eine Kupplung 10 mit einer weiteren koaxial angebrachten Achse 11 gekuppelt, die an ihrem Ende ein Ritzel 12 trägt. Das Ritzel, das mit seiner Achse 11 in einem Kupplungshebel 13 lose drehbar gelagert ist, wirkt über Zahnräder 14, 15 auf ein Rollenzählwerk 16 ein, das auch noch unter der Wirkung einer Rückstellfeder 17 steht, die über ein Zahnrad 18 mit dem Zahnrad 15 gekoppelt ist. Die letzte Rolle des Zählwerkes 16 besitzt einen Stift 19, der in der Nullstellung an einem ortsfesten Anschlag 20 blockiert ist. Der Kupplungshebel 13 ist um eine Achse 21 schwenkbar, die auch eine Nockenscheibe 22 trägt, die als Nocke einen Stift 23 besitzt. Die Nockenscheibe steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 27, die sie mit ihrem Stift 23 gegen einen ortsfesten Anschlag 26 drückt. Sie sitzt fest auf der Achse 21 und ist an ihrem Umfang als Zahnrad ausgebildet. Die Scheibe kämmt mit einem Ritzel 24, das sich auf der Achse eines Motors 25 befindet, der über einen von einer nicht dargestellten Schaltuhr gesteuerten Kontakt 28 an Spannung gelegt werden kann. Der Motor 7 kann über eine von dem Kupplungshebel 13 gesteuerte Kontaktanordnung 29, 30 an eine Spannungsquelle angeschlossen werden. Als Begrenzung des Kupplungshebelschwenkweges ist noch ein Anschlag 31 vorgesehen.
  • Die Zeichnung zeigt das dargestellte Maximumzählwerk im entkuppelten Zustand nach erfolgter Rückstellung des Zählwerkes 16. Der Kontakt 28 ist geöffnet, d. h. der Motor 25 ist spannungslos. Ebenfalls ist der Motor 7 spannungslos, denn der Kontakt 29, 30 ist auch geöffnet. Das Zählwerk 16 ist entkuppelt und steht auf Null. Der Meßwert wird über das Sonnenrad 1, das sich lose auf der Achse 9 drehen kann, vermittels des Planetenrades auf die nachgeschaltete Verstärker- und Speichereinrichtung gegeben. Das Planetenrad rollt dabei an dem ebenfalls lose auf der Achse 9 sitzenden und durch die Schnecke 6 blockiert ten Sonnenrad 3 ab und dreht den Anschlag 4 aus dem Bereich des Hebels 5 heraus. Da der Motor 7 spannungslos ist, ändert sich an~der Lage des Hebels 5 zunächst nichts. Durch das Ausschwenken des Anschlages 4 wird lediglich der Meßwert gepeichert, denn der Ausschlagswinkel stellt ja ein Maß für die Größe des Meßwertes dar. Wird durch die nicht dargestellte Schaltuhr der Kontakt 28 für den Motor 25 geschlossen, so setzt dieser sich in Tätigkeit und treibt über das Ritzel 24 die Nockenscheibe 22 an und spannt dabei die Feder 27. Der Stift 23 hebt sich dabei von dem Anschlag 26 ab und bewegt sich in Richtung des eingezeichneten Pfeiles, bis er nach einiger Zeit, die durch die Umlaufgeschwindigkeit des Motors und die zwischengeschaltete Ubersetzung genau festlegbar ist, an dem Kupplungshebel 13 zur Anlage kommt. Er schwenkt dann den Kupplungshebel und bringt dadurch die Zahnräder 12 und 14 zum Eingriff. Durch die Verschwenkung des Kupplungshebels wird aber gleichzeitig auch der Kontakt29, 30 geschlossen, so daß der Motor 7 Spannung erhält. Während der Motor 25 durch den Anschlag des Stiftes 23 bei der Ein- kupplung des Zählwerkes blockiert wird, beginnt der Motor 7 zu laufen und treibt die Schnecke 6, die jetzt das Sonnenrad 3 in Bewegung setzt. Das Sonnenrad 3 bewegt sich in entgegengesetzter Richtung wie das Sonnenrad 1, so daß durch das Ablaufen des Planetenrades eine Rückstellung des Anschlages 4 erfolgt. Der Motor 7 läuft dabei solange und überträgt den gespeicherten Wert über die Kupplung 10 und das Ritzel 12 auf das Zählwerk 16, bis der Hebel 5 an dem Anschlag 4 zur Anlage kommt.
  • Dadurch ist der Motor 7 blockiert, d. h. das Sonnenrad 3 ist wieder stillgesetzt. Über das Sonnenrad 1 kann nunmehr wieder der vom Zähler übertragene Meßwert den Anschlag 4 nach unten verdrehen, so daß nach einiger Zeit der Hebel 5 wieder frei ist. Der Motor 7 beginnt von neuem zu laufen und stellt dabei den Anschlag 4 wieder so weit zurück, daß kurz darauf der Motor 7 abermals blockiert wird.
  • Das Spiel wiederholt sich während der Meßperiode fortlaufend, d. h. der Meßwert und der während der Entkupplungszeit aufgespeicherte Wert werden einwandfrei auf das Zählwerk 16 übertragen. Nach Ablauf der Meßperiode wird durch die Schaltuhr der Kontakt 28 geöffnet, wodurch der Motor 25 spannungslos wird. Die Feder 27 treibt die Nockenscheibe 22 zurück, so daß der Stift 23 den Kupplungshebel 13 freigibt, der entweder infolge der Schwerkraft oder durch eine nicht dargestellte Feder gegen den Anschlag 31 fällt. Dadurch wird der Kontakt 29, 30 geöffnet, d. h. der Motor 7 wird spannungslos und die Zahnräder 12, 14 werden ausgekuppelt. Die Feder 17 treibt über die Zahnräder 18 und 15 das Zählwerk 16 in die Nullstellung zurück, die bei der Anlage des Stiftes 19 am Schlag 20 erreicht ist. Bei der Zurückstellung des Zählwerkes 16 wird der Meßwert auf ein nicht dargestelltes Schleppzählwerk und auf ein weiteres ebenfalls nicht dargestelltes Verbrauchszählwerk übertragen. Nach Beendigung der durch die Schaltuhr bestimmten Abschaltzeit des Kontaktes 28 wird der Motor 25 wieder eingeschaltet, wodurch sich die Nokkenscheibe erneut in Bewegung setzt. Infolge der Laufzeit des Stiftes 23 vom Anschlag 26 bis zum Kupplungshebel 13 tritt eine Verzögerung der Einkupplung des Zählwerkes 16 ein, die so bemessen ist, daß die Rückstellung des Zählwerkes sicher gewährleistet ist. Nach erfolgter Wiedereinkupplung wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang von neuem.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maximumzählwerk zum Erfassen des höchsten während einer Ableseperiode in Meßperioden ermittelten Meßwertes, beispielsweise von verbrauchter elektrischer Energie, mit einer Speichereinrichtung, die den während der zur Entkupplung durch eine Schaltuhr und zur Rückstellung des Zählwerks benötigten Zeit aufgelaufenen Meßwert festhält, gekennzeichnet durch eine Verzögerungseinrichtung (1 bis 8), durch welche die durch die Schaltuhr vorgegebene Entkupplungszeit verlängerbar ist.
  2. 2. Maximumzählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung als ein Kupplungsgetriebe ausgebildet ist.
  3. 3. Maximumzählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltuhr einen Hilfsmotor (25) steuert, der gegen eine Rückstellfeder (27) eine Nockenscheibe (22) antreibt, die ihrerseits die Kupplung des Zählwerkes (16) mit dem Meßwertgeber bewirkt.
  4. 4. Maximumzählwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe einen Kupplungshebel (13) betätigt, der bei Ein- kupplung ein mit dem Meßwertgeber in Verbindung stehendes Ritzel (12) mit dem Zählwerk in Eingriff bringt und dabei einen Kontakt (29, 30) schließt, wodurch der während derEntkupplungszeit aufgelaufene, gespeicherte Meßwert freigegeben wird.
DEL34874A 1959-12-08 1959-12-08 Maximumzaehlwerk mit Speichereinrichtung Pending DE1140725B (de)

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