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DE1085702B - Nullstelleinrichtung fuer elektromagnetisch fortschaltbare Zaehlwerke - Google Patents

Nullstelleinrichtung fuer elektromagnetisch fortschaltbare Zaehlwerke

Info

Publication number
DE1085702B
DE1085702B DEO5718A DEO0005718A DE1085702B DE 1085702 B DE1085702 B DE 1085702B DE O5718 A DEO5718 A DE O5718A DE O0005718 A DEO0005718 A DE O0005718A DE 1085702 B DE1085702 B DE 1085702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
reset
wheels
zero setting
counters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO5718A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Heuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DEO5718A priority Critical patent/DE1085702B/de
Priority to CH6188258A priority patent/CH362869A/de
Priority to GB26453/58A priority patent/GB885693A/en
Publication of DE1085702B publication Critical patent/DE1085702B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/041Design features of general application for driving the stage of lowest order for drum-type indicating means
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/36Actuating means, e.g. magnet, spring, weight
    • G06M1/363Actuating means, e.g. magnet, spring, weight with drums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
  • Reciprocating Conveyors (AREA)

Description

  • Nullstelleinrichtung für elektromagnetisch fortschaltbare Zählwerke Die Erfindung betrifft eine Nullstelleinrichtung für elektromagnetisch fortschaltbare Zählwerke, insbesondere für fernanzeigende Zähler, die maschinell auf den Wert Null zurückgestellt werden kann.
  • Bisher bekannte elektromagnetische Zählwerke sind mit Rollen versehen, auf derer. Umfang jeweils die Ziffern einer Dekade aufgetragen und gut ablesbar angeordnet sind. Bei den einfachen Ausführungen derartiger Zählwerke sind bereits Einrichtungen zur Zurückstellung auf den Wert Null vorhanden. Die Nullstellung des Zählers wird vielfach von Hand vorgenommen und dadurch bewirkt, daß die gemeinsame Achse aller vorhandenen Ziffernrollen um etwa 360° gedreht wird, wobei die Ziffernrollen mitgenommen werden und in die Nullstellung gelangen. Durch Entwicklung einer elektromagnetischen Zusatzeinrichtung, die an den Zähler angebaut wird, also einer maschinell wirkenden Nullstellvorrichtung, ist es nicht nur möglich, eine Zählvorrichtung im Betrieb leichter als bisher zu handhaben, sondern auch in kürzerer Zeit als bei manueller Betätigung für neue Aufgaben wieder betriebsbereit zu machen.
  • Ferner ist ein anderes Prinzip zur Rückstellung der Ziffernrollen von Hand bekanntgeworden. Hierbei werden die Mechanismen, die für die übertagung der Zehner, Hunderter usw, vorgesehen sind, ausgekuppelt. Danach wird durch die Betätigung der Zählklinke die Einer-Ziffernrolle vorwärtsgeschaltet. Diese steht in fester Verbindung mit einer Welle, auf der die Zehner-, Hunderter- usw. -rollen nur lose aufsitzen, jedoch so, daß sie bei Drehung der Welle infolge der stets vorhandenen Reibung mitgenommen werden, so lange, bis ein am Umfang einer jeden Ziffernrolle angebrachter Stift mit einem Anschlag in Berührung kommt. In dieser Lage ist dann auch die Nullstellung erreicht. Nachteilig ist bei dieser Ausführung allerdings, daß die Zählklinke noch so lange weiterbetätigt werden muß, bis auch die Einer-Ziffernrolle gerade die Null anzeigt. Da in diesem Falle die Einer-Ziffernrolle ihrer Wirkungsweise entsprechend keinen Anschlag aufweisen darf, und weil die Reibung der Ziffernrollen untereinander sehr undefiniert und auch verschieden ist, dauert es oftmals sehr lange, ehe alle Ziffernrollen in die Nullstellung gelangen.
  • Es ist ferner eine Nullstelleinrichtung vorgeschlagen worden, bei der den Stellenwerten zugeordnete, mit Antriebsrädern der Ziffernrollen zusammenwirkende Nullstellräder auf einer besonderen Rückstellwelle angeordnet sind. Die Umschaltung des Zählwerkes aus der Zählstellung in die Löschstellung wird bei dieser Einrichtung außerordentlich kompliziert durch eine axiale Verschiebung der die Ziffernrollen tragenden Trägerwelle und mit Hilfe einer relativ großen Anzahl von Einzelteilen vorgenommen, erfordert dadurch beträchtlichen konstruktiven Aufwand und verursacht erhebliche Fertigungskosten. Eine andere bekannte Anordnung zeigt einen elektromagnetischen Antrieb für die N ullstellwelle mit einer Einrichtung zum Ausheben einer Zehnerübertragungsvorrichtung bei Einleitung des Nullstellvorganges, die jedoch ebenfalls eine relativ aufwändige Konstruktion mit Verwendung von Exzenterscheiben notwendig macht.
  • Demgegenüber wird durch die Nullstelleinrichtung für elektromagnetisch fortschaltbare Zählwerke gemäß der Erfindung der konstruktive Aufwand außerordentlich vermindert. Sie setzt sich aus wenigen, billigen Einzelteilen zusammen und ermöglicht eine einfache, sichere Umschaltung der Einrichtung aus der Zählstellung in die Löschstellung: Die Erfindung geht aus von einer Kullstelleinrichtung mit auskuppelbaren Zehnerübertragungsrädern und einer die mit den Ziffernrollen kuppelbaren Nullstellräder tragenden Rückstellwelle und ist gekennzeichnet durch ein elektromagnetisch verschwenkbares Schwenkgestell, in dem die Rückstellwelle gemeinsam mit der Welle für die Zehnerübertragungsräder derart angeordnet ist, daß- in den Endlagen des Schwenkgestells jeweils die Zehnerübertragungsräder oder die Rückstellräder mit den Ziffernrollen in Eingriff sind.
  • In weiterer Ausführung des Erfindungsgedankens wird durch diese Anordnung auf einfache Weise ermöglicht, daß ein elektromagnetischer Impulsempfänger in bekannter Weise sowohl zur Fortschaltung als auch zur Rückstellung des Zählwerkes benutzt werden kann.
  • Weitere Einzelheiten und kennzeichnende Merkmale sind der Beschreibung sowie den Zeichnungen und den Unteransprüchen zu entnehmen, in denen der Erfindungsgegenstand des Näheren dargestellt wird. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des elektromagnetischen Zählers mit der Einrichtung zur Rückstellung in die Nullage, Fig. 2 eine Ansicht des elektromagnetischen Zählers von vorn auf die Ziffernrollen, Fig.3 eine Seitenansicht der Umschaltvorrichtung, Fig.4 ein elektrisches Schaltbild des elektromagnetischen Zählers.
  • An einem Gestell 1 des elektromagnetischen Zählers sind ein Zählmagnet 2 und ein Umsteuermagnet 3 angebracht. Ein Anker des Zählmagneten 2 betätigt in bekannter Weise über einen zweiarmigen Hebel4 sowie die Zugfeder 4a und die Stange 4b mit Hilfe einer Stoßklinke 5 ein Klinkenrad 6, das von einer Sperrklinke 7 gegen Rückdrehung gesichert wird.
  • Über eine im Gestell gelagerte Welle 23 ist das Klinkenrad 6 mit einem 10zähnigen Zahnrad 8 fest verbunden. Vom Umsteuermagneten 3 kann -ein Anker 9' angezogen werden. Dieser ist als Schwenkgestell 9 ausgebildet und um eine Achse 29 verschwenkbar mit je einem Schwingenarm 10 aund10b einerseits sowie 11a und 11b andererseits versehen. Diese Schwingarme dienen als Lagerpunkte für eine Übertragungswelle 12 mit einer bestimmten Anzahl von lose laufenden Übertragungsrädern 13 für die Zehnerwerte, Hunderterwerte usw. sowie für eine Rückstellwelle 15 mit einem fest aufsitzenden 10zähnigen Zahnrad 16. Ferner ist eine entsprechende Anzahl an sich lose laufender Rückstellräder 17 vorgesehen, die jeweils über eine Rutschkupplung 18, 18a, 18b mit der Rückstellwelle 15 verbunden sind. In der Zählstellung ist der Umsteuermagnet 3 nicht erregt; das Zahnrad 16 und die Rückstellräder 17 sind dann .durch eine Kante 19 des Gestelles 1 gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen gesichert. In diesem Falle stehen die vorgesehenen Übertragungsräder 13 mit je einem 10zähnigen Zahnrad 21 einer Ziffernrolle 20 im Eingriff, so claß die Zählung in bekannter Weise vor sich gehen kann. Bei erregtem Umsteuermagneten3 wird mit dem anziehenden Anker 9' sowohl die Übertragurigsw eile 12 als auch die Rückstellwelle 15 verschwenkt. Infolgedessen stehen die Übertragungsräder13 nun nicht mehr im Eingriff mit den Zahnrädern 21. Darum werden die Übertragungsräder13 durch eine Sperrschiene 14 (s. Fig. 2) gegen Verdrehen gesichert.
  • Neben dem 10zähnigen Zahnrad21 trägt jede der vorgesehenen Ziffernrollen 20 noch einen Zehner-Übertragungszahn 22. Die Ziffernrollen laufen alle lose auf der im Gestell 1 gelagerten Welle 23. Auf einer weiteren, ebenfalls im Gestell festgelagerten Welle 24 (siehe Fig.3) ist um diese als Achse verschwenkbar ein zweiarmiger Hebel angebracht, dessen einer Hebelarm als Arretierungsschiene25 ausgebildet ist. Der andere Hebelarm 26 wird durch einen Ansatz 27 des Schwingenarmes 10a so gesteuert, daß die Ziffernrollen 20 bei angezogenem Anker 9' in den Wirkungsbereich der Arretierungsschiene 25 kommen. Jede der Ziffernrollen 20 hat einen Anschlagstift 28, der bei Drehung schließlich mit der Arretierungsschiene25 zum Anschlag gelangt. In dieser Stellung zeigen die Ziffernrollen den Wert Null an.
  • Zur Rückstellung des Zählers auf den Wert Null wird die dafür vorgesehene Rückstelltaste 32 (siehe Fig. 4) gedrückt, wodurch der Zählschalterkontakt 32 f sich öffnet. Die Zählimpulse können dann nicht mehr von der Eingabeleitung auf den Zählmagneten2 gelangen. Gleichzeitig damit werden die Kontakte c, d, e geschlossen, so daß der Umsteuermagnet3 erregt wird. Der anziehende Anker 9' verschwenkt darauf das Schwenkgestell 9 mit der Übertragungswelle 12 und der Rückstellwelle 15. Infolgedessen greift das 10zähnigeZahnrad 16 nunmehr in das 10zähnigeZahnrad 8 ein. Die Nullstelleinrichtung ist damit eingekuppelt. Zur maschinellen Rückstellung der Ziffernrollen 20 werden in an sich bekannter Weise erzeugte Schaltimpulse verwendet, die auf den Zählmagneten 2 gegeben werden. Die Fig. 4 stellt als Ausführungsbeispiel eine Schaltungsanordnung mit zwei Relais A, B dar, wobei das Relais A einen Arbeitskontakt a, das Relais B einen Ruhekontakt b1 und einen Arbeitskontakt b2 aufweist. Das Relais A bringt das Relais B zum Anziehen, worauf das Relais A wieder abfällt usw. Jedesmal, wenn B anzieht, gibt dieses Relais auch einen Impuls auf den Zählmagneten 2, so daß hierdurch von der Stoßklinke 5 das Klinkenrad 6 betätigt und damit das 10zähnige Zahnrad 8 sowie das Zahnrad 16 angetrieben werden. Die Rückstellräder 17 verstellen so lange die Ziffernrollen 20, bis diese mit den Anschlagstiften 28 an der Arretierungsschiene 25 anschlagen und die Rutschkupplung18, 18a, 18b wirksam wird.
  • Abschließend sei bemerkt, daß an Stelle der zwei Relais A und B auch ein Relais A in Selbstunterbrecher-Schaltung genügt. Dabei ist Voraussetzung, daß ein Arbeitskontakt a2 eher schließt als der Unterbrecherkontakt a1 öffnet. Der Zählmagnet wird dabei vom Arbeitskontakt a2 betätigt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nullstelleinrichtung für elektromagnetisch fortschaltbare Zählwerke, insbesondere für fernanzeigende Zähler mit auskuppelbaren Zehnerübertragungsrädern und einer die mit den Ziffernrollen kuppelbaren Nullstellräder tragenden Rückstellwelle, gekennzeichnet durch ein elektromagnetisch verschwenkbares Schwenkgestell (9), in dem die Rückstellwelle (15) gemeinsam mit der Welle (12) für, die Zehnerübertragungsräder (13) derart angeordnet ist, daß in den Endlagen des Schwenkgestells jeweils die Zehnerübertragungsräder oder die Rückstellräder (17) mit den Ziffernrollen (20) in Eingriff sind.
  2. 2. Nullstelleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Nullstellwelle in bekannter Weise elektromagnetisch antreibbar ist und daß ein elektromagnetischer Impulsempfänger in bekannter Weise sowohl zur Fortschaltung als auch zur Rückstellung des Zählwerkes dient.
  3. 3. Nullstelleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch wahlweise die Trägerwelle für die Ziffernrollen mit der Zehnerübertragungswelle oder -der Rückstellwelle kraftschlüssig kuppelnde Glieder.
  4. 4. Nullstelleinrichtung- nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen im Stromkreis der Rückstelltaste (32) außer dem Zählmagneten (2) vorgesehenen Umsteuermagnet (3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 163 682, 827 128, 842 135, 872 406; deutsche Auslegeschrift Nr. 1007531; britische Patentschriften Nr. 748 542, 776 014.
DEO5718A 1957-09-12 1957-09-12 Nullstelleinrichtung fuer elektromagnetisch fortschaltbare Zaehlwerke Pending DE1085702B (de)

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CH6188258A CH362869A (de) 1957-09-12 1958-07-17 Nullstelleinrichtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk
GB26453/58A GB885693A (en) 1957-09-12 1958-08-18 An electromagnetically operated counter

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