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DE1113600B - Maximumzaehlwerk fuer Zaehler, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler - Google Patents

Maximumzaehlwerk fuer Zaehler, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler

Info

Publication number
DE1113600B
DE1113600B DEL35092A DEL0035092A DE1113600B DE 1113600 B DE1113600 B DE 1113600B DE L35092 A DEL35092 A DE L35092A DE L0035092 A DEL0035092 A DE L0035092A DE 1113600 B DE1113600 B DE 1113600B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maximum
display device
organ
dragged
maximum display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL35092A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Widmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1113600B publication Critical patent/DE1113600B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Maximumzählwerk für Zähler, insbesondere für Elektrizitätszähler Es ist bekannt, bei Zählern, insbesondere bei Elektrizitätszählem, Einrichtungen vorzusehen, mittels derer der jeweils innerhalb einer Ableseperiode vorkommende Höchstverbrauch gemessen wird. Weiterhin ist es bereits bekannt, bei den hierfür immer erforderlichen Schleppeinrichtungen, bei welchen von einem vom Verbrauchszähler angetriebenen, meist »Mitnehmer« genannten Teil ein die Maximumanzeige bewirkender Schleppzeiger mitgeschleppt wird, einen zusätzlichen Zeiger oder ein zusätzliches Zählwerk mitschleppen zu lassen, die beide beim Zurückstellen des Schleppzeigers jeweils am Ende der Ableseperiode während der ganzen folgenden Ableseperiode auf dem an ihnen aufgelaufenen Maximumwert stehenbleiben, wodurch der Nachteil vermieden wird, daß mit der Rückstellung des Schleppzeigers in seine Nullstellung nach dem Ablesen jeweils am Ende einer Ableseperiode der abgelesene Maximumwert unwiederbringlich gelöscht, d. h. eine nachträgliche Kontrolle einer tatsächlichen oder nur vermuteten absichtlichen oder irrtümlichen Falschablesung unmöglich gemacht wird.
  • Alle diese Einrichtungen besitzen jedoch den Nachteil, daß der Maximumwert, wenn auch die Maximumanzeige der beendeten Ableseperiode während der ganzen jeweils folgenden Ableseperiode noch nachprüfbar ist, immer erst aus der Differenz zweier Ablesungen errechnet werden muß; denn jeweils nur die Differenz von zwei aufeinanderfolgenden Ablesungen der nicht in ihre Nullstellung zurückstellbaren geschleppten zusätzlichen Einrichtung - sei es nun ein zweiter Schleppzeiger oder sei es ein zusätzliches Zählwerk-, d. h. immer nur die Differenz der abgelesenen Maximumanzeige der beendeten Ableseperiode und der notierten Maximumanzeige der vorangegangenen Ableseperiode ergibt den effektiven Maximummeßwert der jetzt beendeten Ableseperiode. Da also jeweils bei der Ablesung des Maximumwertes der wirkliche Maximummeßwert erst durch Differenzbildung aus zwei Ablesungen errechnet werden muß, ergibt sich jedesmal beim Ablesen eine umständliche Rechnerei die zudem - insbesondere beim unerfahrenen Verbraucher - durch Rechenfehler leicht zu falschen Ableseergebnissen führen kann. Dieser Nachteil tritt also nicht nur beim Ablesen jeweils am Ende einer Ableseperiode auf, sondern auch später dann, wenn etwa der Verbraucher während der gerade laufenden Ableseperiode den Maximumwert der vorherigen Ableseperiode zwecks Kontrolle nochmals feststellen will.
  • Dieser Nachteil wird bei einem bekannten Maximumzähler dadurch vermieden, daß er zwei je aus einer Anzeigevorrichtung für den Gesamtverbrauch und einer Anzeigevorrichtung für das Verbrauchsmaximum bestehende Registriervorrichtungen aufweist, die mittels einer am Ende der Ableseperiode betätigten Umschaltvorrichtung abwechselnd mit dem Zählertriebwerk gekuppelt werden. Durch eine selbsttätige Rückstellvorrichtung wird dabei die Maximumanzeigevorrichtung jedesmal erst kurz vor ihrem Wiedereinkuppeln, d. h. erst am Ende einer Ableseperiode, in die Nullstellung zurückgeführt, so daß während der ganzen Dauer dieser Periode das in der vorangegangenen Ableseperiode erreichte Verbrauchsmaximum unmittelbar ablesbar bleibt.
  • Das Vorhandensein von zwei vollständigen, voneinander unabhängigen und abwechselnd mit dem Triebwerk gekuppelten Maximumanzeigevorrichtungen bedeutet naturgemäß gegenüber den gewöhnlichen Maximumzählem einen Mehraufwand. Die Erfindung erreicht dasselbe Ziel, am Ende der Ableseperiode eine direkte Ablesung der Maximumanzeige ohne jedes Rechnen zu ermöglichen, mit einem wesentlich geringeren apparativen Aufwand. Es wird dazu nur eine einzige Schleppeinrichtung benötigt, wobei beim Rückstellen der Schleppeinrichtung in ihre Ausgangsstellung jeweils am Ende der Ableseperiode der Maximumwert nicht gelöscht wird, sondem während der ganzen folgenden Ableseperiode jederzeit direkt ablesbar erhalten bleibt.
  • Gemäß der Erfindung ist eine für sich nullstellbare, getrieblich an die Rückstelleinrichtung der Schleppanzeige ankuppelbare, zusätzliche Maximumanzeige- vorrichtung vorgesehen und derart angeordnet, daß vor der Rückstellung der Schleppeinrichtung zuerst durch die Bewegung des Rückstellorgans in einer Richtung die Maximumanzeigevorrichtung in ihre Nullstellung und sodann durch Bewegung des Rückstellorgans in einer anderen Richtung das geschleppte Organ in seine Ausgangsstellung zurückgestellt und gleichzeitig mit der Rückstellung des geschleppten Organs der an ihm aufgelaufene Maximumwert auf die nunmehr von ihrer Nullstellung ausgehende Maximumanzeigevorrichtung übertragen wird.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Maximumwertes gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung der Maximumanzeigevorrichtung auf Null und die darauffolgende Übertragung des Maximumwertes auf die Maximumanzeigevorrichtung durch Betätigung eines Rückstellknopfes in zeitlich aufeinanderfolgenden Schritten derart vor sich geht, daß durch eine axiale Verschiebung des Rückstellknopfes zuerst die Rückstellung der Maximumanzeigevorrichtung über eine Freilaufeinrichtung, beispielsweise ein Klinkengesperre, und eine Reibungskupplung erfolgt, daß sodann durch eine weiter fortschreitende axiale Verschiebung des Rückstellknopfes das geschleppte Organ mit der Maximumanzeigevorrichtung in Wirkverbindung gebracht wird und daß schließlich durch eine Drehbewegung des Rückstellknopfes die Rückstellung des geschleppten Organs in seine Ausgangsstellung und gleichzeitig damit die Übertragung des an dem geschleppten Organ aufgelaufenen Maximumwertes über die vorher hergestellte Wirkverbindung zwischen dem geschleppten Organ und der Maximumanzeigevorrichtung auf die Maximumanzeigevorrichtung erfolgt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine beispielsweise Ausführung des Maximumwerkes gemäß der Erfindung, und zwar hier in Verbindung mit einem Elektrizitätszähler.
  • Gemäß der Zeichnung treibt die Systemscheibe 1 des nicht gezeichneten Elektrizitätszählers über ein Ritzel 2 und ein Kammrad 3 die Mitnehmerachse 4 an und schleppt über deren Mitnehmer5 das Schlepporgan 6 mit. Die Mitnehmerachse 4, welche mittels der periodisch wirkenden Auslösevorrichtung 7 durch Entkuppeln der miteinander kämmenden Zahnräder2 und 3 von der Systemscheibel abgekuppelt und dabei mittels der Rückzugfeder 8 in ihre Ausgangsstellung gegen den Mitnehmeranschlag 9 zurückgedreht wird, trägt eine auf sie aufgeschobene Hülse 10, welche axial gehalten durch zwei Anschläge 11 und 12 -drehbar auf der Mitnehmerachse 4 sitzt. Mit der Hülse 10 fest verbunden ist eine Zahnstange 13, welche mit einem Ritzel 14 kämmt. Das Ritzell4 steht über ein Klinkengesperre 15 und eine Reibungskupplung 16 mit einem Zählwerk 17 in Wirkverbindung. Das geschleppte Organ 6 ist als Schlepprad ausgebildet und sitzt auf einer Achsel8, welche bei Betätigung eines Rückstellknopfes 19 über eine Reibungskupplung 20 sowohl axial verschoben als auch nach Einrücken der Reibungskupplung 20 gedreht werden kann. Bei axialer Verschiebung der Achse 18 wird das Schlepprad 6 axial mitverschoben und kommt dadurch in Eingriff mit einem Rad 21, welches fest auf der Antriebsachse 22 des Zählwerkes 17 sitzt und gleichzeitig als Kupplungshälfte der Reibungskupplung 16 dient.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende.
  • Jeweils am Ende einer Ableseperiode wird der Rückstellknopf 19 von Hand betätigt. Hierbei spielt sich zeitlich nacheinander folgendes ab: Durch axialen Druck auf den Rückstellknopf 19 wird über die Reibungskupplung 20 die Achse 18 und gleichzeitig mit ihr die Mitnehmerachse 4 ebenfalls axial verschoben. Dadurch wird von der Zahnstange 13, welche - fest verbunden mit der Hülse 10 - an der axialen Verschiebung der Mitnehmerachse 4 teilnimmt, das Ritzel 14 gedreht. Das Ritzel 14 stellt dabei über das Klinkengesperre 15 und die Reibungskupplung 16 das Zählwerk 17, welches als Maximumzählwerk dient, in seine Nullstellung zurück. Gleichzeitig werden durch diese axiale Verschiebung der Mitnehmerachse 4 die miteinander kämmenden Räder 2 und 3 außer Eingriff gebracht und dadurch die Systemscheibe 1 von der Mitnehmerachse 4 entkuppelt. Nach beendeter Rückstellung des Maximumzählwerkes 17 in seine Nullstellung wird durch die dann weiter vor sich gehende axiale Verschiebung der Achse 18 das Schlepprad 6 mit dem Rad 21 in Eingriff gebracht.
  • Daraufhin wird nun der Rückstellknopf 19, der durch Ausrasten eines mit seiner Achse fest verbundenen und in der Zeichnung nur angedeuteten Arretierungsstiftes 25 drehbar geworden ist, von Hand gedreht und dadurch über die Reibungskupplung 20 das Schlepprad 6 unter Mitnahme und gleichzeitiger Rückstellung des Mitnehmers 5 gegen seinen Anschlag 9 in seine Ausgangsstellung zurückgedreht, wobei gleichzeitig der während der jetzt beendeten Ableseperiode am Schlepprad 6 aufgelaufene Maximumwert vom Schlepprad 6 über das vorher mit ihm in Eingriff gebrachte Rad 21 auf das zu Anfang des Rückstellvorganges in seine Nullstellung zurückgestellte Maximumzählwerk 17 übertragen wird. Hierbei rutscht die Reibungskupplung 16 und vermeidet dadurch eine rücktreibende Wirkung über das Klinkengesperre 15, das Ritzell4 und die Zahnstangel3 auf die Mitnehmerachse 4.
  • Die jetzt folgende weitere Drehung des Rückstellknopfes 19 geht nunmehr, nachdem zuvor - wie beschrieben - der Mitnehmer 5 beim Zurückstellen des Schlepprades 6 gegen seinen Anschlag 9 gefahren worden war, unter Rutschen der Reibungskupplung 20 vor sich. Hat schließlich der Rückstellknopf 19 bei seiner weiteren Drehung seine Ausgangsdrehlage wieder erreicht, dann rastet der Arretierungsstift 25 seiner Achse, da der Rückstellknopf 19 axial federnd eingebaut ist, wieder in seine Raststellung ein. Dabei bewegt sich gleichzeitig der nun in seiner Ausgangsdrehlage befindliche Rückstellknopf 19 samt seiner Achse wieder in axialer Richtung in seine axiale Ausgangslage zurück, und auch die Mitnehmerachse 4 kehrt wieder - unter der Wirkung der periodisch in Tätigkeit tretenden Auslösevorrichtung7 axial zurückgeschoben und unter Freilauf des Klinkengesperres 15 - in ihre Einkuppelstellung zurück, wobei ihr Kammrad 3 in Eingriff mit dem Ritzel 2 kommt, wodurch die Mitnehmerachse 4 wieder mit der Systemscheibe 1 kuppelt und damit die Maximumregistrierung der jetzt beginnenden neuen Ableseperiode einleitet.
  • Während der ganzen jetzt beginnenden Ableseperiode kann der vom Schlepprad 6 auf das Maximumzählwerk 17 übertragene Maximumwert der vorherigen Ableseperiode am Maximumzählwerk 17 jederzeit und direkt, d. h. ohne jedes Rechnen abgelesen werden. Er wird nunmehr so lange vom Maximumzählwerk 17 direkt ablesbar angezeigt, bis dieses am Ende der jetzt beginnenden Ableseperiode vor dem Ablesen und vor der Übertragung des am Schlepprad 6 neu aufgelaufenen Maximums - wie bereits beschrieben - wieder in seine Nullstellung zurückgestellt wird.
  • Es empfiehlt sich, am Maximumzählwerk 17 eine Bremseinrichtung 23 anzuordnen, welche Ungenauig keiten bei der Übertragung des Maximums auf das Zählwerk, die etwa durch das Schwungmoment der beweglichen Organe des Maximumzählwerkes 17 im Sinne einer über dem wirklichen, vom Schlepprad 6 übertragenen Maximumwert liegenden Maximumanzeige hervorgerufen werden könnten, durch Abbremsen dieser mit einer gewissen Massenträgheit rotierenden Zählwerksteile verhindert.
  • In der Zeichnung ist strichpunktiert ein Schleppzeiger 24 eingezeichnet, welcher am Schlepprad 6 befestigt ist. Dieser Schleppzeiger 24 könnte an sich fehlen, jedoch erbringt diese einfache und billige Maßnahme, den herkömmlichen Schleppzeiger auch bei der erfindungsgemäßen Einrichtung mitzuverwenden, den Vorteil, daß man außer einer etwaigen Kontrolle der während der ganzen jeweils laufenden Ableseperiode jederzeit direkt ablesbaren Maximumanzeige der vorherigen Ableseperiode sich immer auch über das jeweilige Maximum, das nun innerhalb der jetzt gerade laufenden Ableseperiode bisher aufgetreten ist, leicht orientieren kann.
  • An Stelle des Maximumzählwerkes 17 könnte für die Maximumanzeige auch ein einfacher Zeiger benutzt werden, wobei sich in gleicher Weise wie bei Verwendung des Maximumzählwerkes 17 der große Vorteil ergibt, daß der Verbraucher beim Ablesen jeweils am Ende einer Ableseperiode wie auch jederzeit später noch während der ganzen jeweils gerade laufenden Ableseperiode den Maximumwert der vorangegangenen Ableseperiode in direkter Ablesung ohne jedes Rechnen feststellen kann.
  • Dieser Vorteil ist dann gerade von besonderer Bedeutung, wenn der Maximumzähler gemäß der Erfindung in Verbindung mit einem Elektrizitätszähler vornehmlich in Haushaltungen, landwirtschaftlichen Betrieben usw. Verwendung findet, also an Stellen, wo sich meist unerfahrene Menschen mit dem neuen Tarif auseinandersetzen müssen, welchen jedoch nunmehr durch die erfindungsgemäße Einrichtung das jedesmalige Rechnen bei der Maximumkontrolle erspart bleibt und statt dessen eine einfache und bequeme Direktablesung und damit eine größtmögliche fehlersichere und irrtumsfreie Kontrolle über einen längeren Zeitraum hin ermöglicht wird.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maximumwerk für Zähler, insbesondere für Elektrizitätszähler, bei dem der während einer Ableseperiode aufgelaufene Maximumwert am Ende dieser Ableseperiode an der Maximumanzeigevorrichtung ablesbar ist und auch während der ganzen nun folgenden Ableseperiode von ihr ablesbar angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine für sich nullstellbare, getrieblich an die Rückstelleinrichtung der Schleppanzeige ankuppelbare zusätzliche Maximumanzeigevorrichtung (17) vorgesehen und derart angeordnet ist, daß vor der Rückstellung der Schleppeinrichtung (5, 6) zuerst durch die Bewegung des Rückstellorgans (19) in einer Richtung die Maximumanzeigevorrichtung (17) in ihre Nullstellung und sodann durch Bewegung des Rückstellorgans (19) in einer anderen Richtung das geschleppte Organ (6) in seine Ausgangsstellung zurückgestellt und gleichzeitig mit der Rückstellung des geschleppten Organs (6) der an ihm aufgelaufene Maximumwert auf die nunmehr von ihrer Nullstellung ausgehende Maximumanzeigevorrichtung (17) übertragen wird.
  2. 2. Maximumwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung der Maximumanzeigevorrichtung (17) auf Null und die darauffolgende Übertragung des Maximumwertes auf die Maximumanzeigevorrichtung(17) durch Betätigung eines Rückstellknopfes (19) in zeitlich aufeinanderfolgenden Schritten derart vor sich geht, daß durch eine axiale Verschiebung des Rückstellknopfes (19) zuerst die Rückstellung der Maximumanzeigevorrichtung (17) über eine Freilaufeinrichtung (15), beispielsweise ein Klinkengesperre, und eine Reibungskupplung (16) erfolgt, daß sodann durch eine weiter fortschreitende axiale Verschiebung des Rückstellknopfes (19) das geschleppte Organ (6) mit der Maximumanzeigevorrichtung (17) in Wirkverbindung gebracht wird und daß schließlich durch eine Drehbewegung des Rückstellknopfes (19) die Rückstellung des geschleppten Organs (6) in seine Ausgangsstellung und gleichzeitig damit die Übertragung des an dem geschleppten Organ (6) aufgelaufenen Maximumwertes über die vorher hergestellte Wirkverbindung zwischen dem geschleppten Organ (6) und der Maximumanzeigevorrichtung (17) auf die Maximumanzeigevorrichtung (17) erfolgt.
  3. 3. Maximumwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkverbindung zwischen dem geschleppten Organ (6) und der Maximumanzeigevorrichtung (17) dadurch herstellbar ist, daß ein mit dem geschleppten Organ (6) unverdrehbar gegen dieses befestigtes Schlepprad (6) durch axiale Verschiebung in Eingriff mit einem die Maximumanzeigevorrichtung (17) antreibenden Rad (21) gebracht wird.
  4. 4. Maximumwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das geschleppte Organ (6) als Zahnrad ausgebildet ist.
  5. 5. Maximumwerk nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Maximumanzeigevorrichtung (17) antreibende Rad (21) als Kupplungshälfte der Reibungskupplung (16) dient.
  6. 6. Maximumwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Maximumanzeigevorrichtung (17) aus einem Zählwerk besteht.
  7. 7. Maximumwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Maximumanzeigevorrichtung (17) aus einem Meßwertanzeiger besteht.
  8. 8. Maximumwerk nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (1) während der Rückstellung der Maximumanzeigevorrichtung (17) in ihre Nullstellung von der Mitnehmerachse (4) des Maximumwerkes entkuppelt und nachher durch die axiale Rückwärtsbewegung des Rückstellknopfes (19) in seine Ausgangsstellung mit ihr wieder gekuppelt wird.
  9. 9. Maximumwerk nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rückstellknopf (19) und dem Maximumwerk eine Reibungskupplung (20) angeordnet ist und der Rückstellknopf (19) bei seiner Rückstellung in seine Ausgangsdrehlage einen größeren Winkelweg zurücklegt als das geschleppte Organ (6) bei seiner Rückstellung in seine Ausgangsstellung, so daß die Differenz der beiden Winkelwege als Rutschwinkelweg der Reibungskupplung (20) einen Sicherheitsweg für die Beendigung der Rückstellung des geschleppten Organs (6) in seine Ausgangsstellung und somit für die Beendigung der Übertragung des am geschleppten Organ (6) aufgelaufenen Maximumwertes auf die Maximumanzeigevorrichtung (17) bildet.
  10. 10. Maximumwerk nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem geschleppten Organ (6) ein Maximum-Meßwertanzeiger (24) fest angebracht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 018 149, 1017701.
DEL35092A 1959-12-23 1960-01-11 Maximumzaehlwerk fuer Zaehler, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler Pending DE1113600B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017701B (de) * 1953-06-01 1957-10-17 Landis & Gyr Ag Maximumzaehler
DE1018149B (de) * 1953-08-10 1957-10-24 Licentia Gmbh Maximumzaehler, insbesondere fuer Haushalte, mit einem das Triebsystem mechanisch nicht belastenden Summierwerk fuer die Verbrauchsmaxima und einem Zaehlwerk fuer den Gesamtverbrauch

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017701B (de) * 1953-06-01 1957-10-17 Landis & Gyr Ag Maximumzaehler
DE1018149B (de) * 1953-08-10 1957-10-24 Licentia Gmbh Maximumzaehler, insbesondere fuer Haushalte, mit einem das Triebsystem mechanisch nicht belastenden Summierwerk fuer die Verbrauchsmaxima und einem Zaehlwerk fuer den Gesamtverbrauch

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