DE1866087U - Rueckstelleinrichtung fuer laufzeiger bei zaehlern mit rollenzaehlwerk und magnetkupplung. - Google Patents
Rueckstelleinrichtung fuer laufzeiger bei zaehlern mit rollenzaehlwerk und magnetkupplung.Info
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- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Rückstelleinrichtung für Ijaufzeiger "bei Zählern mit
Rollenzählwerk und Magnetkupplung
Die gebräuchlichen Zähler mit lauf zeiger und Rollenzählwerk
sind im allgemeinen so ausgebildet, daß die vom Meßglied und dem
sich daran anschließenden Zählwerksgetriebe kommende Welle
mittels einer Stopfbuchse durch die Trennplatte, zwischen !rocken-
und Haßraum hindurchgeführt ist, Bei der Rückführung des Laufzeigers
τοη Hand in die !ullage mittels eines Rückstellknopfes
ergeben sich keine Schwierigkeiten hinsichtlich der Einstellung auf lull. Fehlanzeigen treten nicht auf, weil die Rückstellkräfte
τοη den Zahnrädern des Übersetzungswerkes aufgefangen
werden.
Anders verhält es sich bei Zählern, bei denen die Übertragung des Meßergebnisses auf das Zählwerk und die Anzeige durch eine
Magnetkupplung erfolgt. Das labile Verhalten der Magnetkupplung beim Auftreten von Kräften verursacht am Ende des Rückstellvorganges
regelmäßig ein Vorspringen des Zeigers um einige Striche, abgesehen, davon, daß die Zahlenrollen des Summierwerkes
entsprechend ebenfalls um ein manchmal beträchtliches Stück zurücklaufen. Eine Möglichkeit, die Zahlenrollen in ihre
Ausgangsstellung zu bringen, ist mit Hilfe des EÜckstellknopfes
nicht mehr zu bewerkstelligen.
Um diese Unzulänglichkeit auszuschalten, wird neue rungs gemäß
ein Zähler der angegebenen Art mit einer Rückstelleinrichtung.
3 BOPP& REÜTHER GMBH MANNHEIM-WALDHOF Blatt: 2
vom
versehen-, die sieh dadurch, kennzeichnet, daß die den Zeiger
tragende Welle mit einer Rücklaufsperre versehen ist. Damit werden die Verhältnisse geschaffen, wie sie "bei den eingangs
erwähnten, nicht mit einer Magnetkupplung ausgerüsteten Zählern vorliegen.
Eine solche Rücklaufsperre kann verschiedenartig ausgebildet
sein. Bevorzugt wird hierfür ein Schneckentrieb, der zwischen Zeigerwelle und Magnetkupplung angeordnet ist. Durch die
hemmende Wirkung dieses Sehne ckentriebes kann der lauf zeiger
nicht mehr vorspringen, wenn er einmal auf Hull eingestellt
ist. Ebenso werden die Zahlenrollen an einer Drehbewegung nach rückwärts für den Zeitraum der Zeigerrückstellung gehindert.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der feuerung
dargestellt. Es zeigens
Pig., 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Zähler mit
einer Möglichkeit,, die Rückstellsperre auszubilden und
Pig. 2 eine herausgezeichnete weitere Rückstelleinrichtung im Schnitt im vergrößerten Maßstab.
Die durch das Meßglied, beispielsweise ein Flügelrad.1, hervorgerufene
Drehbewegung der das letztere tragenden Welle wird einer Magnetkupplung 2 mitgeteilt. Die Magnetkupplung 2 ist
■Übertragungsmittel für die Rotation aus dem Naßraum 3 in den
durch eine Zwischenwand 4 davon getrennten irockenraum 5.
vom
Ton der oberen Magnetkupplungshaifte aus wird die Drehbewegung
über Zahnräder 6 einem. Schraubentrieb 7 mitgeteilt, desses eines
Schraubenrad auf einer Welle 8 befestigt ist. Auf der gleichen TsTeHe befindet sich eine Schnecke 9, die mit einem Schneckenrad
10 in Eingriff steht. Dieses sitzt auf der Zeigerwelle 11
und dreht sie damit sowie den mit der letzteren verbundenen laufzeiger 12. Die Rückstellung des laufzeigers 12 erfolgt in
an sich bekannter "feise durch einen Rückstellknopf 13. Die
Anzeige erfolgt ebenfalls in an sich bekannter Weise über ein auf der Zeigerwelle 11 angeordnetes Zahnrad 14? das weitere
Zahnräder 15 und einen Sehneckentrieb 16 dreht und Zahlenrollen
17 betätigt.
Der Schneckentrieb 9, 10 bewirkt durch Selbsthemmung, daß bei der Rückstellung des Zeigers die Zeigerwelle 11 stehen bleibt.
Sie ist damit so gehemmt, daß der Zeiger, wenn er einmal auf lull eingestellt ist, seine lage nicht mehr verändern kann, weil
keine Bückstellkräfte die Magnetkupplung aus ihrer ursprünglichen lage bringen kann. Ss ist ihr unmöglich gemacht, auch nur die
geringste Verdrehung der Welle hervorzurufen..Vorteilhaft ist
bei der Neuerung noch, daß die sie verkörpernde Einrichtung ohne besondere Änderungen in übliche Zahl?\rerke eingebaut
werden kann.
Das anstehende Problem kann auch anders gelöst werden. Eine
weitere Möglichkeit dafür gibt die figur 2 wieder. Während des Zapfvorganges erfolgt ein Pesthalten des Zeigers auf der
Welle 11 durch eine Feder 19,.die gegen einen Bund 27 gedrückt
wird. Eine solche Ausführung ersetzt den Schneekentrieb 9, 10
der oben erläuterten Bauart. Die Übertragung der Drehbewegung auf die Zeigerwelle 11 erfolgt ebenfalls in gewohnter Weise
im Eroekenraum 5 über Zahnräder 6 und 26. Damit sich aber bei
dieser an sich bekannten Ausführung, wenn der Iiaufzeiger 12 zurückgestellt werden muß, der eingangs erwähnte Fehler nicht
einstellen kann, ist die Zeigerwelle 11 mit einem Bund 18 versehen, der eine über die Welle 11 geschobene leder 19 hält.
Ton der Feder wird eine unten als Federteller 20 ausgebildete, über die ¥elle 11 geschobene Büchse 21 nach oben gedruckt.
Auf der letzteren sitzt ein Druckstück 22 mit zwei Klauen oder Stiften 28 auf. Diese ragen durch den Bund 27. Das Druckstück
22 dient zur Abstützung einer Spitze der Welle 23 des Druck- oder Rückstellknopfes 13. An der Welle 23 ist ein
Mitnehmer 24 angeordnet. Wird der Rückstellknopf 13 nach unten
gedrückt, dann wird über das Druckstück 22 auch die Büchse 21 unter Zusammenpressen der Feder 19 abwärts bewegt, bis der
Federteller 20 bis unter die Lagerplatte 25 gelangt ist. Die Zeigernabe ist dann nicht mehr durch die äußere Stirnfläche
des Federtellers 20 festgeklemmt. Infolgedessen wird der Zeiger 12 lose. Beim Drehen des Druckknopfes bewegt der hinter
den Zeiger 12 gebrachte Mitnehmer 24 diesen. Das Rollenwerk bleibt stehen.- Die Nullstellung wird durch einen kleinen Anschlag
garantiert. Diese Ausführung ist allerdings nur vorteilhaft, wenn lediglich ein Zeiger zu lösen und zurückzustellen
ist. Sie bei zwei Laufzeigern einzusetzen, würde.die
Einrichtung zu aufwendig machen.
Claims (3)
- Schutzansprüche.) Rückstelleinrichtung für läufzeiger Toei Zählern mitRollenzählwerk und Magnetkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zeiger tragende Welle mit einer Rücklaufsperre versehen ist.
- 2.) Rückstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufsperre ein zwischen Zeigerwelle (11) und Magnetkupplung (2) angeordneter Schneckentrieb (9, 10) ist.
- 3.) Rückstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufsperre als eine den Laufzeiger (12) auf der Welle (11) festklemmende, "bei der Zeigerrückstellung frei laufen lassende Feder (19)
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB51324U DE1866087U (de) | 1962-11-28 | 1962-11-28 | Rueckstelleinrichtung fuer laufzeiger bei zaehlern mit rollenzaehlwerk und magnetkupplung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB51324U DE1866087U (de) | 1962-11-28 | 1962-11-28 | Rueckstelleinrichtung fuer laufzeiger bei zaehlern mit rollenzaehlwerk und magnetkupplung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1866087U true DE1866087U (de) | 1963-01-24 |
Family
ID=33138444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB51324U Expired DE1866087U (de) | 1962-11-28 | 1962-11-28 | Rueckstelleinrichtung fuer laufzeiger bei zaehlern mit rollenzaehlwerk und magnetkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1866087U (de) |
-
1962
- 1962-11-28 DE DEB51324U patent/DE1866087U/de not_active Expired
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