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DE1140219B - Zungenweiche fuer Einschienenbahnen - Google Patents

Zungenweiche fuer Einschienenbahnen

Info

Publication number
DE1140219B
DE1140219B DEA36051A DEA0036051A DE1140219B DE 1140219 B DE1140219 B DE 1140219B DE A36051 A DEA36051 A DE A36051A DE A0036051 A DEA0036051 A DE A0036051A DE 1140219 B DE1140219 B DE 1140219B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
sheet metal
rigid
metal carrier
flexible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA36051A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Wengatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alweg GmbH
Original Assignee
Alweg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alweg GmbH filed Critical Alweg GmbH
Priority to DEA36051A priority Critical patent/DE1140219B/de
Publication of DE1140219B publication Critical patent/DE1140219B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/08Tracks for mono-rails with centre of gravity of vehicle above the load-bearing rail
    • E01B25/12Switches; Crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Zungenweiche für Einschienenbahnen Die Erfindung bezieht sich auf Zungenweichen für Einschienenbahnen, deren Weichenzunge, aus einem an die Stammstrecke angeschlossenen biegsamen Ablenkteil und einem mit dessen anderem Ende fest verbundenen, tangential anschließenden starren Zungenteil besteht.
  • Derartige Zungenweichen werden vorzu( rsweise für Einschienenbahnen verwendet, bei denen die Fahrzeuge einen balkenförmigen Tragkörper sattelartig umgreifen, wobei die Tragräder des Fahrzeugs auf der Oberseite und horizontale Räder an den Seitenflächen des Traokörpers laufen.
  • Will man bei bekannten Weichen dieser Art erreichen, daß in Ablenkstellung der biegsame Ablenkteil so gekrümmt ist, daß seine Krümmung von null stetig zu einem Maximum zunimmt und dann wieder stetig bis zu null abnimmt, so sind zwei Weichenantriebe erforderlich, die an den beiden Enden des starren Zungenteiles angreifen. Wird nämlich nur ein Antrieb vorgesehen, der dann an dem freien Ende der Weichenzunge angreift, so tritt wegen der ungleichen Biegesteifigkeit des starren Zungenteiles und des biesamen Ablenkteiles ein Krümmungsspruno, an der Verbindungsstelle beider Teile auf.
  • Weiterhin ist es bei Zungenweichen für Einschienenbahnen mit biegsamen Weichenzungen bekannt, die Biegesteifigkeit der Zungen, beispielsweise durch Verstärken der Stegbleche, zu verändern, um eine Form der Biegelinie zu erhalten, die fahrdynamisch günstig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu,-runde, eine Zun-enweiche der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß nur ein einziger, an dem freien Ende des starren Zungenteiles angreifender Weichenantrieb erforderlich ist und trotzdem der gewünschte stetige Krüminungsverlauf der Zunge in Ablenkstellung erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der biegsame Ablenkteil der Weichenzunge so ausgebildet ist, daß seine Biegesteifigkeit auf seine ganze Länge oder nur in seinem an den starren Zungenteil anschließenden End-bereich zur Verbindungsstelle mit dem starren Zungenteil hin stetig oder annähernd stetig bis zu dessen Biegesteifigkeit zunimmt. Dadurch wird ein Krümmungssprung an der Verbindungsstelle vermieden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt Fig. 1 im Grundriß schematisch eine Weiche nach der Erfindung, Fig, 2 einen horizontalen Längsschnitt durch den biegsamen Ablenkteil der Weichenzunge und zum Teil durch den fest mit ihm verbundenen starren Zungenteil in vergrößertem Maßstab und Fig. 3 eine andere Ausführungsform in einem der Fig. 2 entsprechenden Schnitt.
  • In Fig. 1 ist schematisch eine Weiche mit dem in sich biegsamen Ablenkteil 1 der Weichenzunge und dem damit an der Stelle 3 fest verbundenen starren, Cre , raden Zungenteil 2 dargestellt. Der Ablenkteil 1 ist fest mit der Stammschiene 4 verbunden. Wenn die Weiche durch den am Punkt 5 am starren Zungen-,eil 2 angreifenden Kurbeltrieb 6 in die Ablenkstellung zur Verbindung mit der Abzweigung 7 gebracht wird, krümmt sich der mit dem starren Zungenteil 2 verbundene Ablenkteil 1 der Weichenzunge in eine Kurve, die durch die festen Anschläge 8 und 9 in eine fahrtechnisch günstige Form gezwungen wird. Um nun an der Verbindungsstelle 3 einen Krümmungssprung zu vermeiden, der sich sonst wegen der unterschiedlichen Biegesteifigkeit der Teile 1 und 2 einstellen würde, wird nach der Erfindung der Ablenkteil 1 derart ausgebildet, daß seine Biegesteifigkeit zur Verbindungsstelle 3 hin stetig zunimmt, bis sie die Steifikeit des starren Zungenteiles 2 erreicht.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt, kann diese Zunahme der Biegesteifigkeit erzielt werden, indem die Stegbleche 10 des Ablenkteiles 1, welche die Fahrbahn tragen, Vegen die Verbindungsstelle 3 hin stetie, verdickt wird.
  • Nach anderen Ausführungsformen können die Stegbleche zur Verbindungsstelle hin stufenweise verstärkt oder auch ihre Anzahl stufenweise erhöht werden. Diese letzte Möglichkeit ist in Fig. 3 dargestellt, nach welcher seitlich des Ste,-bleches 10 stufenförmig weitere Stegbleche 11 vorgesehen sind, so daß am Ende des biegsamen Ablenkteiles dieses die gleiche Steifigkeit wie der fest mit ihm verbundene starre Zungenteil 2 hat. Die auf einem dieser Wege bewirkte Zunahme der Biegesteifigkeit kann über den ganzen Ablenkteil hin erfolgen. Sie kann aber auch, wie in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 gezeigt, auf den Ab- schnitt zwischen dem festen Anschlag 9 und der Verbindungsstelle 3 beschränkt bleiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zungenweiche für Einschienenbahnen, deren Weichenzunge aus einem an die Stammstrecke angeschlossenen biegsamen Ablenkteil und einem mit dessen anderen Ende fest verbundenen, tangential anschließenden starren Zungenteil besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Ablenkteil so ausgebildet ist, daß seine Biegesteifikeit auf seine ganze Länge oder nur in seinem an den starren Zungenteil anschließenden Endbereich zur Verbindungsstelle mit dem starren Zungenteil hin stetig oder annähernd stetig bis zu dessen Biegesteifigkeit zunimmt.
  2. 2. Zungenweiche nach Anspruch 1, bei welcher der biegsame Ablenkteil um einen oder mehrere feste Anschläge gebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunahme der Biegesteifigkeit des biegsamen Ablenkteils (1) erst in dem Endbereich hinter dem letzten festen Anschlag (9) erfolgt. 3. Zungenweiche nach Anspruch 1 oder 2, deren biegsamer Ablenkteil aus einem Blechträger besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Stegbleche (10) des Blechträgers zur Verbindungsstelle mit dem starren Zungenteil hin stetig zunimmt. 4. Zungenweiche nach Anspruch 1 oder 2, deren biegsamerAblenkteil aus einem Blechträger besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegbleche des Blechträgers zur Verbindungsstelle mit dem starren Zungenteil hin stufenweise verstärkt sind. 5. Zungenweiche nach Anspruch 1 oder 2, deren biegsamerAblenkteil aus einemBlechträger besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Stegbleche (10, 11) des Blechträgers zur Verbindungsstelle mit dem starren Zungenteil hin stufenweise vergrößert ist. 6. Zungenweiche nach einem der Ansprüche 1, bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Weiche durch einen einzigen Antrieb (6) erfol,- gt, der in an sich bekannter Weise am freien Ende des starren Zungenteiles angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 632 088, 1042 625, 1058 533; französische Patentschrift Nr. 1201096; »Aluminium«, 34. Jahrgang, 1958, S. 580 bis 582.
DEA36051A 1960-11-17 1960-11-17 Zungenweiche fuer Einschienenbahnen Pending DE1140219B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006054818A1 (de) * 2006-11-21 2008-05-29 Prof. Feix Research & Development Gmbh & Co. Kg Trägerelement, Lageranordnung und Einstellanordnung für eine Biegeweichenanordnung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE632088C (de) * 1936-07-02 Demag Akt Ges Fahrbahnuebergang
DE1042625B (de) 1955-03-11 1958-11-06 Alweg Forschung G M B H Zungenweiche fuer Einschienenstandbahnen
DE1058533B (de) 1957-11-02 1959-06-04 Alweg Forschung Ges Mit Beschr Zungenweiche fuer Einschienenstandbahnen mit in sich biegsamer Weichenzunge
FR1201096A (fr) * 1957-08-03 1959-12-28 Alweg Forschung Gmbh Aiguillage pour voies ferrées à monorail

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