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DE1140122B - Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Fluessigkeiten oderPasten gefuellten Einzelbehaeltern aus einem gefuellten Schlauch - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Fluessigkeiten oderPasten gefuellten Einzelbehaeltern aus einem gefuellten Schlauch

Info

Publication number
DE1140122B
DE1140122B DEP15170A DEP0015170A DE1140122B DE 1140122 B DE1140122 B DE 1140122B DE P15170 A DEP15170 A DE P15170A DE P0015170 A DEP0015170 A DE P0015170A DE 1140122 B DE1140122 B DE 1140122B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filled
hose
dies
matrices
individual containers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP15170A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Rado
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1140122B publication Critical patent/DE1140122B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/12Subdividing filled tubes to form two or more packages by sealing or securing involving displacement of contents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)
  • Package Closures (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Flüssigkeiten oder Pasten gefüllten Einzelbehältern aus einem gefüllten Schlauch Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Flüssigkeiten oder Pasten gefüllten Einzelbehältern aus einem gefüllten Schlauch, bestehend aus zwei der Formung und Verschweißung dienenden Matrizen mit einige formten Behälterumrissen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ergibt sich während des Zusammendrückens bestimmter Schlauch stellen zum Zwecke der Verschweißung vor dem endgültigen Verschweißen eine Aufwärtsverdrängung der Flüssigkeit. Ein Teil der Flüssigkeit wird zwar nicht aufwärts verdrängt, sondern in der beabsichtigten Weise von den Einzelbehältern eingeschlossen. Es hat sich aber gezeigt, daß infolge der Aufwärtsverdrängung einerseits die Einzelbehälter nicht prall gefüllt sind und daß andererseits ihr Füllungsgrad nicht gleichmäßig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung so auszubilden, daß die vorbeschriebenen Nachteile vermieden werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung erfindungsgemäß gekennzeichnet durch ein den Matrizen vorgeschaltetes Abquetschwerkzeug, das gegebenenfalls als Schweißwerkzeug ausgebildet ist, und durch Mittel zum Zusammenführen der Abquetschwerkzeugbacken jeweils vor dem Zusammenpressen der Matrizen.
  • Durch ein solches Querabquetschen des Schlauches jeweils vor dem Zusammenpressen der Matrizen wird jeweils eine große Tasche gebildet, und die Flüssigkeit oder Paste verbleibt beim Zusammenpressen der Matrizen in der Tasche und kann nicht in einen höheren Teil des gebildeten Schlauches zurückfließen, während die Teilungswände des unteren Werkzeugteiles sich zusammenschließen, um die Einzelbehälter zu formen.
  • Die gesamte in der Tasche befindliche Masse wird in die Einzelbehälter gedrückt. Beim Unterteilen in die Einzelbehälter erfolgt ein Spannen des Schlauchmaterials, so daß jeder kleine Einzelbehälter prall gefüllt wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß diese pralle Füllung der Einzelbehälter zugleich einen sehr gleichmäßigen Füllungsgrad der verschiedenen Einzelbehälter bewirkt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist auch kein Nachformen zur Erzielung einer prallen Füllung, wie es bei den bekannten Vorrichtungen vorgesehen ist, erforderlich.
  • Eine zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Abquetschwerkzeuges mit einer unter Federwirkung stehenden Preßschiene.
  • Durch die Federwirkung ist erreicht, daß das Ab- quetschwerkzeug zuverlässig vor dem Zusammenpressen der Matrizen auf die Schlauchwandung einwirken kann, ohne daß beim endgültigen Zusammenpressen der Matrizen das Abquetschwerkzeug störend wirken oder beschädigt werden kann.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine federnde Verbindung der zur Herstellung des Schlauches dienenden Kantenschweißelektroden mit dem übrigen Teil der Matrize.
  • Auch hier dient die federnde Verbindung grundsätzlich dem gleichen Zweck. Die Verbindung der Kantenschweißelektroden mit dem übrigen Teil der Matrize hat im übrigen den Vorteil, daß sich auf diese Weise leicht ein Arbeitsgang an den anderen anschließen kann, was für eine kontinuierliche Verarbeitung besonders günstig ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen in ihrer Ausgangsstellung vor dem Zusammenpressen in einem solchen Abstand voneinander gehalten sind, daß die Schlauchwände beim Füllen des Schlauches sich an die Matrizen anlegen.
  • Auf diese Weise wird die Wandung des großen Schlauchabschnittes insbesondere in ihrem unteren Teil, wenn dieser gefüllt ist, abgestützt, und es wird dadurch ein Strecken der Schlauchwandung unter dem Gewicht der Flüssigkeit verhindert. Auf diese Weise wird durch eine weitere Maßnahme vermieden, daß die Einzelbehälter sich möglicherweise mit unterschiedlichen Mengen Flüssigkeit oder Paste füllen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Aufriß der Vorrichtung teilweise im Schnitt und Fig. 2 ist eine Ansicht der bei der Vorrichtung verwendeten Matrize.
  • In den Zeichnungen sind zwei Walzen 1 und 2 dargestellt, von denen Streifen 3 und 4 eines thermoplastischen Materials abgezogen werden können, wobei die Streifen 3 und 4 zwischen zwei der Formung und Schweißung dienenden Matrizen 18 und 19 hindurchlaufen. Die Matrizen 18 und 19 bewegen sich hin- und hergehend aufeinander zu und voneinander weg, wobei diese Bewegung durch Druckwerkzeuge 5 und 6 bewirkt wird. Die Matrizen 18 und 19 besitzen in ihren unteren Teilen Form- und Schweißteile 9 und 10 und ihren oberen Teilen Schweißteile 20 und 21, wobei die unteren Teile 9 und 10 mit Mulden 11 und 12, die oberen Teile 20 und 21 mit federnd angeordnetenKantenschweißelektroden 7 und 8 versehen sind.
  • Eine federnd angeordnete Preßmaschine 10a ist an der Matrize 19 vorgesehen und verläuft oberhalb des unteren Teils 10 und quer zu dem Teil 10 der Matrize 19. Ein Füllrohr 13 erstreckt sich zwischen die oberen Teile 20 und 21 der Matrizen. Drehbare Transportwalzen 16 und 17 werden von einem Motor od. dgl. angetrieben und bewirken den Vorschub der Streifen 3 und 4.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Ein Abschnitt des Streifens 3 und ein entsprechender Abschnitt des Streifens 4 werden gleichzeitig von den Walzen 1 bzw.
  • 2 den oberen Teilen 20 und 21 der Matrizen 18 und 19 zugeführt. Die Matrizen 18 und 19 bewegen sich in Richtung der PfeileA-A unter dem Einfluß der Druckwerkzeuge 5 und 6 aufeinander zu, und die übereinanderliegenden Enden und Seitenkanten der beiden Streifenabschnitte werden mittels zugeführter elektrischer Hochfrequenzströme miteinander verschweißt, wodurch ein großer Behälter geformt wird.
  • Alsdann werden die Matrizen 18 und 19 voneinander weg bewegt, und der große Behälter wird teilweise mittels des Füllrohres 13 mit einer zu verpackenden Flüssigkeit oder Paste gefüllt, wobei die Flüssigkeit oder Paste in Richtung des Pfeiles B in das Füllrohr eintritt. Der so gefüllte große Behälter wird alsdann nach unten bewegt, so daß er zwischen den unteren Teilen 9 und 10 der Matrizen 18 und 19 zu liegen kommt, während ein nächster Abschnitt eines jeden Streifens 3 und 4 von den Walzen 1 und 2 abgezogen wird und gleichzeitig zwischen die oberen Teile 20 und 21 der Matrizen gelangt, die alsdann wiederum in Richtung der PfeileA-A aufeinander zu bewegt werden, wobei die federnd gelagerte Preßschiene 10 a durch den von ihr ausgeübten Druck den großen Behälter quer zu seiner Längsrichtung abschnürt, und zwar etwas unterhalb des Standes der Flüssigkeit oder Paste in dem großen Behälter, ehe die unteren Teile 9 und 10 der Matrizen 18 und 19 voll wirksam werden.
  • Wenn nunmehr die Matrizen noch weiter aufeinander zu bewegt werden, verursacht der durch sie ausgeübte Druck die Bildung einer Anzahl kleinerer Behälter, deren Gestalt den Mulden 11 und 12 entspricht und von diesen bestimmt wird. Dabei wird die in dem großen Behälter vorhandene Flüssigkeit oder Paste durch den ausgeübten Druck in die kleineren Behälter während deren Bildung gezwungen. Hierauf werden die Streifen 3 und 4 um die kleineren Behälter herum unter Einfluß der den Matrizen 18 und 19 zugeführten elektrischen Hochfrequenzströme unter Hitze miteinander verschweißt. Gleichzeitig verschweißen die oberen Teile 20 und 21 der Matrizen die übereinanderliegenden Kanten des nächsten Abschnittes eines jeden der Streifen 3 und 4, wodurch der nächste große Behälter gebildet wird.
  • Die Matrizen werden nun voneinander weg bewegt, und der nächste große Behälter wird mittels des Füllrohres 13 teilweise gefüllt, worauf dieser Behälter nach unten bewegt und den unteren Teilen 9 und 10 der Matrizen zugeführt wird. Hierauf wird in der oben beschriebenen Weise eine weitere Anzahl kleinerer Behälter gebildet, während die im vorhergehenden Arbeitsgang hergestellten kleineren Behälter 14 durch die sich drehenden Transportwalzen 16 und 17 aus dem Bereich der Form- und Schweißwerkzeuge entfernt werden.
  • Im Betrieb ist es vorteilhaft, jedesmal, wenn die Matrizen 18 und 19 in Tätigkeit treten, eine größere Länge der übereinanderliegenden Kanten der Streifein 3 und 4 miteinander zu verschweißen, als zur Bildung der kleineren Behälter während eines Verfahrenschrittes erforderlich ist, da bei Betätigung der Preßschiene 10 a eine gewisse Menge Flüssigkeit oder Paste oberhalb der Preßschiene 10 a während der Bildung der kleineren Behälter verbleibt.
  • Mannigfache Abwandlungen sind möglich. Beispielsweise kann die Preßschiene 10 a anstatt die Streifen durch Pressung flüssigkeitsdicht zusammenzuhalten, diese auch mittels Hochfrequenzströme unter Hitze miteinander verschweißen; andererseits kann man auch die übereinanderliegenden Streifenkanten lediglich durch mechanischen Druck flüssigkeitsdicht zusammenhalten, anstatt sie zu verschweißen.
  • Die Streifen 3 und 4 können aus einem Vinylkunststoff bestehen, beispielsweise aus plastiziertem oder nichtplastiziertem Polyvinylchlorid. Die Verschweißung kann anstatt mittels elektrischer Hochfrequenzströme auch durch Anwendung von Hitze, beispielsweise mittels elektrisch geheizter Werkzeuge, erfolgen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Flüssigkeiten oder Pasten gefüllten Einzelbehältern aus einem gefüllten Schlauch, bestehend aus zwei der Formung und Verschweißung dienenden Matrizen mit eingeformten Behälterumrissen, gekennzeichnet durch ein den Matrizen (18, 19) vorgeschaltetes Abquetschwerkzeug, das gegebenenfalls als Schweißwerkzeug ausgebildet ist, und durch Mittel zum Zusammenführen der Abquetschwerkzeugbacken jeweils vor dem Zusammenpressen der Matrizen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Abquetschwerkzeuges mit einer unter Fedlerwirkung stehenden Preßschiene (1pa).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine federnde Verbindung der zur Herstellung des Schlauches dienenden Kantenschweißelektroden (7, 8) mit dem übrigen Teil der Matrize.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (18, 19) in ihrer Ausgangsstellung vor dem Zusammenpressen in einem solchen Abstand voneinander gehalten sind, daß die Schlauchwände beim Füllen des Schlauches sich an die Matrizen anlegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 642 530, 673 813; USA.-Patentschriften Nr. 2 172 546, 2555 139, 2566533,2606856.
DEP15170A 1954-11-16 1955-11-16 Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Fluessigkeiten oderPasten gefuellten Einzelbehaeltern aus einem gefuellten Schlauch Pending DE1140122B (de)

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ID=10877118

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DEP15170A Pending DE1140122B (de) 1954-11-16 1955-11-16 Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von mit Fluessigkeiten oderPasten gefuellten Einzelbehaeltern aus einem gefuellten Schlauch

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DE (1) DE1140122B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246521B (de) 1964-04-16 1967-08-03 Holstein & Kappert Maschf Vorrichtung zum Teilen kissenfoermiger Packungen

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