DE2262951A1 - Vorrichtung zum einlegen von laenglichen gegenstaenden - Google Patents
Vorrichtung zum einlegen von laenglichen gegenstaendenInfo
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Description
- Anlage zur Patent-und Gebrauchsmusterhilfsamneldung Vorrichtung zum Einlegen von länglichen Gegenständen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einlegen von länglichen Gegenständen, beispielsweise Hart- und Weichgelatinekapseln, Oblongdragées oder dgl. in die vorzugsweise durch Warmverformung einer thermoplastischen Folienbahn erzeugten Näpfe mit Hilfe einer aus mehreren Zuführrinnen bestehenden Zuführelnrichtung.
- Im allgemeinen erfolgt das Zuführen von Hart- und eichgelatinekapseln, 0blongdragées oder dgl. mit Hilfe von mehreren nebeneinander angeordneten Zuführrinnen, deren Austrittsöffnungen in einem geringen Ahstand oberhalb der die tiefgezogenen Näpfe enthaltenden Folienbahn angeordnet sind, so daß das Füllgut direkt in die Näpfe der kontinuierlich oder absatzweise vorbewegten Folienbahn eingebracht werden kann. Das in den Zuführrinnen befindliche Füllgut übt bei einer derartigen Zuführeinrichtung einen verältni.-mäßig hohen Druck auf die Folienbahn aus, was insofern zu Schwierigkeiten führt, als dadurch insbesondere bei einer diskontinuierlichen Arbeitsweise der Thermofornmaschine Ur regelmäßigkeiten im Vorzug und damit in der Teilung der tiefgezogenen Näpfe eintreten. Weitere Schwierigkeiten körben bei dieser Arbeitsweise auch dadurch eintreten, daß vor allem beim Einlegen von Hart- und Weichgelatinekapseln oder Oblongdrag'ees,bedingt durch deren Form, sich ein Verhaken der Kapseln oder dgl. bzw. ein Zerbrechen derselben ergeben kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einlegen von länglichen Gegenständen, beispielsweise Hart- und Weichgelatinekapseln, Oblongdragées oder dgl. in die durch Warmverformung einer thermoplastischen Folienbahn erzeugten Näpfe zu schaffen, durch die dia Folienbahn in keiner Weise belastet wird und ferner ein Verklemmen, Zerbrechen oder dgl. des Füllgutes vermieden wird.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der zwischen der Folienbahn und den Austrittsöffnungen der Zuführrinnen eine das Füllgut aufnehmende und anschließend an die Näpfe der Folienbahn abgebende Einrichtung vorgesehen ist. Diese Einrichtung besteht dabei vorzugsweise aus einer, oberhalb der Folienbahn eine der Anzahl gleichzeitig in die Näpfe einzubringender Kapseln entsprechende Anzahl, in ihrer Form und Größe den einzubringenden Kapseln oder dgl. angepaßte, Öffnungen aufweisende, längs- und quer zur Folienbahn bewegbar angeoriineten bzw.- ausgebildeten Platte und einer zwischen dieser Platte und der Folienbahn angeordneten, mit den Öffnungen in der ersten Platte korrespondierende Schlitze aufweisenden, weiteren Platte. Weiterhin ist die Anordnung so getroffen, daß die beiden Platten zur gemeinsamen Durchführung der Tängsbewegung ausgebildet sind, während die obere Platte zur unteren Platte quer verschiebbar angeordnet ist. Beide Platten sind ferner -derart zueinander angeordnet bzw. bewegbar ausgeführt, daß während des Einlegens der Kapseln in die Öffnungen der oberen Platte die Öffnungen durch die Stege zwischen den Schlitzen der unteren Platte abgedeckt sind und während des Einlegens der Kapseln in die Näpfe die Öffnungen der oberen Platte über den Schlitzen der unteren Platte liegen.
- Zur Vermeidung von Störungen, die beispielsweise dadurch entstehen können, daß eine Kapsel nicht ordnungsgemäß in den entsprechenden Napf gelangt, sind die Schlitze in der unteren Platte in Vorbewegungsrichtung der Folienbahn gesehen nach vorne offen, so daß mit der Vorbewegung der Folienbahn eine derartige nicht richtig eingelegte Kapsel oder dgl. aus der Einfülleinrichtung herausbewegt wird. Zum sicheren Einbringen der Kapseln oder dgl. in die Öffnungen der oberen Platte ist diese dünner ausgeführt als der Durchmesser der einzulegenden Rapseln.Durch diese Maßnahme wird vor allem erreicht, daß zwischen den Schlitzenden und den eingelegten Kapseln keile Vertiefungeu entstehen, in denen sich die nachfolgenden sich noch in den Zuführrinnen befindlichen Kapseln verhaken könnten.
- Zum Antrieb sowohl der Längs- als auch der Querverschiebung der Platten werden vorzugsweise Druckluftzylinder oder dgl.
- verwendet.
- Durch eine derart angeordnete bzw. ausgebildete Einlegevorrichtung ergeben sich keinerlei ungünstige Auswirkungen auf die Folienbahn, da diese völlig frei und ohne jegliche Belastung durch das einzubringende Füllgut vorbewegt werden kann und das Einlegen der Kapseln in die Näpfe der Folienbahn während des Stillstandes der Polienbahn vorgenommen wird.
- Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist darin zu sehen, daß das Einbringen der Kapseln in die Öffnungen der oberen Platte immer bei gleichbleibender Geschwindigkeit der Platte erfolgt, was ein sicheres und störungsfreies Einbringen der Kapseln in die Öffnungen gewährleistet. Beim direkten Einbringen der Kapseln in die Näpfe der Folienbahn ergeben sich außer den vorstehend bereits aufgezeigten Schwierigkeiten weiere Nachteile durch das diskontinuierliche Vorbewegen der Folienbahn, so daß das Einlegen der Kapseln bei derartigen Vorrichtungen während der Beschleunigungs- und auch während der Verzögerungsphase der thermoplastischen Folienbahn erfolgt.
- Im folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand eines mit den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Thermoformmaschine in schematischer Darstellung; Fig. 2 ebenfalls in schematischer Darstellung eine-Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einlegen vorrichtung; Fig. 3 eine Draufsicht von Fig. 2; Fig. 4 in schematischer Darstellung eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einlegevorrichtung in einer von Fig. 2 abweichenden Stellung; Fig. 5 eine Draufsich-t von Fig. 4; Fig. 6 einen Schnitt durch Fig. 2 entlang der Linie VI - VI; Fig. 7 einen Schnitt durch Fig. 4 entlang der Linie VII-V; Mit Fig. 1 ist in schematischer Weise eine Seitenansicht einer Thermoformmaschine dargestellt. Wie diese Figur erkennen läßt, wird eine Folienbahn 1 von einer Vorratsrolle 2 abgewickelt und nach- Durchlaufen einer Heizvorrichtung 3 innerhalb einer Tiefziehstation 4 verformt. Dieser Formstation 4 schließt sich eine Fülleinrichtung 5 an. Mit Hilfe dieser Fülleinrichtung 5 wird das Fullgut in die innerhalb der Formstation 4 erzeugten Näpfe eingebracht.
- Im Anschluß daran wird innerhalb einer Siegelstation 6 eine Deckfolie 7, die von einer Vorratsrolle 8 abgewickelt wird, auf die das Füllgut enthaltende Folienbahn 1 aufgesiegelt.
- Die so verschlossene Packungsbahn gelangt anschließend in die Stanzstation-9, in der aus dem Folienverband einzelne Packungen ausgestanzt werden. Das übrigbleibende Stanzgitter wird auf einer Rolle 10 aufgewickelt.
- Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Einlegevorrichtung 5 wird anhand der Figuren 2 - 7 im folgenden näher erläutert: Wie mit diesen Figuren dargestellt, besteht die erfindungsgemäße Einlegevorrichtung 5 im wesentlichen aus zwei hin-und herbewegbaren. Platten 11 und 12, von denen die Platte 11 zur Platte 12 quer bewegbar ausgebildet ist. Diese beiden Platten 11 und 12 sind, wie insbesondere die Figuren 2, 4, 6 und 7 zeigen, zwischen der Folienbahn 1 und das 'üllgut 13 zuführendenRinnen 14 angeordnet. In der Platte 11 sind in ihrer Form und Größe den einzulegenden Kapseln 13 oder dgl. angepaßte Öffnungen 15 vorgesehen. Die Platte 12 weist, wie insbesondere aus Fig. 5 zu entnehmen ist, Schlitze 16 auf, die in Vorbewegungsrichtung der Folienbahn 1 gesehen nach vorne hin geöffnet sind.
- Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einl egevorrichtung ist folgende: Ausgehend von der mit den Figuren 2 und 3 gezeigten Lage bewegen sich die Platten 11 und 12 in Pfeilrichtung, so daß die Öffnungen 15mit Kapseln 13 nach und nach gefüllt werden. Dabei befindet sich die Platte 11 in einer derartigen Lage zur unteren Platte 12, daß die zwischen den Schlitzen 16 dieser Platte 12 gebildeten Stege einen Boden für die Öffnungen 15 bilden. Da die Platte 11, wie vor allem in Fig.
- 2 deutlich zu erkennen ist, dz mehr ist als der Durchmesser der Kapseln 13, ergeben sich zwischen den Enden der Schlitze 15 und den Kopfenden der Kapseln 13 keinerlei Vertiefungen, so daß ein-Verhaken oder Brechen der einzulegenden Kapseln 13 ausgeschlossen ist. Ist die mit den Biguren 4 und 5 gezeigte Endstellung der Platten 11 und 12 erreicht, so sind alle Öffnungen 15, wie dies auch in Fig. 6 dargestellt ist, mit Kapseln 13 gefüllt. Anschließend wird die Platte 12 von der in Fig. 6 gezeigten Lage in die mit Fig. 7 dargestellte Lage verschoben, wobei die Kapseln 13 durch die Schlitze 16 in die Näpfe 17 der Folienbahn 1 gelangen. In dieser verschobene Lage der Platte 11 werden beide Platten 11 und 12 wieder in die Ausgangslage zurückgebracht, wobei die untersten Kapseln 13 auf den Stegen zwischen den Öffnungen 15 gleiten.
- Haben die beiden Platten 11 und 12 ihre mit den Figuren 2 und 3 gezeigte Ausgangslage erreicht, so wird die Platte 12 wieder in die mit Fig. 6 gezeigte Lage zurückbewegt, so daß sich ein neuer E:inleßPvorgang anschließen kann.
- Der nicht dargestellte Antrieb, sowohl für die Längsbewegung der Platten 11 und 12 als auch für die Querbewegung der Platte 11,kann mit mechanischen, pneumatischen, elektromagnetischen oder ähnlichen Mitteln erfolgen.
- Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Einlegevorrichtung 5 ist vor allem darin zu sehen, daß das Uberführen der Kapseln 13 von den Zuführrinnen 14 in die Öffnungen 15 der Platte 11 kontinuierlich und nicht ruckweise erfolgt. Durch entsprechende Bemessung der Länge der Platten 11 und 12 ist es ebenfalls möglich, das Einlegen der Kapseln 13 bei konstanter Geschwindigkeit erfolgen zu lassen, da das Beschleunigen und Verzögern der Platten 11 und 12 außerhalb des Bereiches der Öffnungen 15 erfolgen kann. Weiterhin wirkt sich diese Art des Einlegens auf den gesamten Arbeitsablauf der Maschine günstig aus, da hierbei die Folienbahn 1 durch das Einlegen der Kapseln 13 in keiner Weise belastet wird. Das Vorziehen der kontinuierlich vorbewegten Folienbahn 1 erfolgt während der Vorbewegung der Platte 11 und damit währed des Füllens der Öffnungen 15. Das Übergeben der-Kapseln 13 von den Öffnungen 15 über die Schlitze 16 in die Näpfe 17 der Folienbahn 1- erfolgt während des Stillstandes der Folienbahn 1.
- Ansprüche:
Claims (6)
- Ansprüche 0 Vorrichtung-zum Einlegen von lägnlichen Gegenstanden, beispielsweise Hart- und Weichgelatinekapseln, Oblongdragees oder dgl., in die vorzugsweise durch Warmverformung einer thermoplastischen Folienbahn erzeugten Näpfe mit Hilfe einer vorzugsweise aus mehreren Zuführrinnen bestehenden Zuführeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Folienbahn (1) und den Austrittsöffnungen der Zuführrinnen (14) eine das Füllgut (13) aufnehmende und anschließend an die Näpfe (17) der Folienbahn (1) abgebende Einrichtung (11, 12) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Folienbahn (1) eine, eine der Anzahl gleichzeitig in die Näpfe (17) einzubringender Kapseln (13) entsprechende Anzahl, in ihrer Form und Größe den einzubringenden Kapseln (13) oder dgl. angepaßte, Offnungen (15) aufweisende, längs- und quer zur Folienbahn (1) bewegbar angeordnete bzw. ausgebildete Platte (11) und zwischen dieser Platte (11) und der Folienbahn (1) eine, mit den Öffnungen (15) in der ersten Platte (11) korrespondierende Schlitze (16) aufweisende, weitere Platte (12) vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (11, 12) zur gemeinsamen Durchführung der Längsbewegung ausgebildet sind, während die obere Platte (11) zur unteren Platte (12) quer verschiebbar angeordnet bzw. ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (11, 12) derart zueinander angeordnet bzw. bewegbar ausgeführt sind, daß während des Einlegens der Kapseln (13) in die Öffnungen (15) der oberen Platte (11) die Öffnungen (15) durch die Stege zwischen den Schlitzen (16) der unteren Platte (12) abgedeckt sind und während des Einlegens der Kapseln (13) in die Näpfe (17) die Öffnungen (15) der oberen Platte (11) über den Schlitzen »l6) der unteren Platte (12) liegen.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (16) in der unteren Platte (12) in Vorbewegungsrichtung der Folienbahn (1) sehen, nach vorne offen sind.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Platte (11) dünner ist als der Durchmesser der einzulegenden Kapseln (13).
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| DE19722262951 DE2262951A1 (de) | 1972-12-22 | 1972-12-22 | Vorrichtung zum einlegen von laenglichen gegenstaenden |
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