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DE1140060B - Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln von Faltschachtelzuschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln von Faltschachtelzuschnitten

Info

Publication number
DE1140060B
DE1140060B DEK41596A DEK0041596A DE1140060B DE 1140060 B DE1140060 B DE 1140060B DE K41596 A DEK41596 A DE K41596A DE K0041596 A DEK0041596 A DE K0041596A DE 1140060 B DE1140060 B DE 1140060B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
locking
box
shaft
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41596A
Other languages
English (en)
Inventor
Chester Jay Pierce Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas General Industries Inc
Original Assignee
Atlas General Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas General Industries Inc filed Critical Atlas General Industries Inc
Publication of DE1140060B publication Critical patent/DE1140060B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/44Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
    • B31B50/46Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls
    • B31B50/48Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls by folding or tucking in locking flaps
    • B31B50/50Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls by folding or tucking in locking flaps by interengaging tongues and slots
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln von Faltschachtelzuschnitten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln von Faltschachtelzuschnitten zur Bildung einer Schachtel.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln der mit Verriegelungslaschen und entsprechenden Öffnungen versehenen Wandteile von Faltschachtelzuschnitten bekannt, deren Laschen durch die Öffnungen zwecks Eckenverriegelung gepreßt werden, mit an beiden Enden einen offenen Schacht bildenden, die Wandteile aufrichtenden Faltorganen und einem durch den Schacht bewegbaren, den Zuschnitt treibenden Stempel und gegenüber entsprechenden Stempelaussparungen am Schacht unter der Schachteingangsöffnung angeordneten, im wesentlichen quer zum Stempelhubweg beweglichen Verriegelungswerkzeugen.
  • Von dieser bekannten Vorrichtung unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß die Verriegelungswerkzeuge fingerartige Elemente sind, deren Spitzen während der Querbewegung durch die Zuschnittsöffnungen in die Stempelaussparungen auch in Richtung des Stempelhubes dem Stempel mitfolgend bewegt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Anordnung so getroffen werden, daß die Elementenspitzen auf einer Bahn geführt werden, die die Resultierende der Querbewegung zum Schachtinneren und der Stempelabwärtsbewegung zum Schachtausgang als Komponenten ist, wobei die Elemente in sich abwärts und einwärts geneigten Führungen geführt sind und die Bahn der Elementenspitzen eine Kreisbahn sein kann.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird der Vorteil erzielt, daß die Vorrichtung mit einer hohen Geschwindigkeit betrieben werden kann. Der Verriegelungsarbeitsgang der Schachtel erfolgt, während der Stempel seinen abwärts gerichteten Arbeitshub ausführt, wonach der Verriegelungsmechanismus sofort die Schachtel freigibt, so daß die Schachtel in Abwärtsrichtung freigegeben werden kann, während der Stempel seinen aufwärts gerichteten Rückkehrhub durchführt und der nächste Zuschnitt auf die Matrize abgelegt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel beschrieben und an Hand der schematischen Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Stempel- und Matrizenmechanismus nach der Erfindung, wobei auch die Zuschnittszuführung gezeigt ist, die gerade einen flachen Zuschnitt in den Mechanismus ablegt; Fig. 2 bis 11 sind perspektivische Ansichten, die aufeinanderfolgende Stufen bei der Ausbildung der Schachtel und ihrer Verriegelung zeigen, und Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht des Matrizenmechanismus, wobei ein Rückwandungsfaltelement entfernt ist, um Einzelheiten eines Hebelmechanismus zum Betätigen des Steckelementes freizulegen.
  • Das Verständnis der Falt- und Verriegelungsvorrichtung, die die dargestellte Verriegelung ausführt, wird erleichtert durch eine kurze Beschreibung des Zuschnittes, den die Vorrichtung in Schachtelform falten und verriegeln soll. Der Zuschnitt ist in Fig. 3 genügend gut sichtbar, und es wird zunächst auf diese Figur Bezug genommen.
  • Der Zuschnitt besteht aus einem Boden 11, an dem Stirnwände 12 und 13 entlang Faltlinien 14 und 15 gelenkig befestigt sind. Seitenwände 16 und 17 sind am Boden entlang Faltlinien 18 und 19 gelenkig befestigt.
  • Die Seitenwände sind an den Kanten durch Faltdreieckpaare 20 verbunden, die durch eine diagonale Faltlinie 21 getrennt sind. Eine Verriegelungslasche 22 ist an je einem Faltdreieck entlang einer Laschenfaltlinie 23 gelenkig befestigt, die sich über einen schmalen Halsteil von einer Abmessung erstreckt, die geringer ist als die Breite der Lasche. Nach der Ausbildung der Schachtelecke wird jede Lasche 22 durch eine Öffnung gedrückt, die durch eine Serie von Schnitten geformt wird, die im wesentlichen die Form des Buchstaebens H haben. Diese Einschnitte sind bei 24 (Fig. 10) gezeigt und liegen hauptsächlich in einem Abdeckfeld 25 für die Verriegelungen an der Hinterseite der Schachtel und in dem Vordersteg 26 für die Verriegelungen an der Vorderseite der Schachtel. Der vordere Steg ist teilweise durch einen Teil des Faltmechanismus in der Figur versteckt, aber es genügt zu erklären, daß seine H-Schnitte in allen Einzelheiten denen im Abdeckfeld 25 entsprechen.
  • Der Zuschnitt weist weiterhin- Staubklappen 27 und 28 auf, die an den Stirnwänden 12 und 13 entlang Staubklappenfaltlinien 29 und 30 gelenkig befestigt sind. Die Staubklappen erfüllen keine besondere Funktion beim Verriegeln des Schachtelkörpers, und ihr Vorhandensein oder Nichtvorhandensein ist unbedeutend, soweit es sich um die Erfindung handelt.
  • Nachstehend wird der Mechanismus zum Handhaben des Zuschnittes und zu seinem Verfahren in Schachtelform beschrieben. Drei mechanische Haupteinheiten sind in Fig. 1 gezeigt. Eine Zuführeinrichtung 31, deren Zweck es ist, einen Zuschnitt heranzuführen, eine Matrize 32, durch die der Zuschnitt hindurchgedrückt wird, und ein Stempel 33, der den Zuschnitt durch die Matrize hindurchdrückt, wobei die Schachtelwandungen in senkrechte Stellung im Verhältnis zum Schachtelboden gefaltet werden. Der Stempel drückt schließlich die fertige Schachtel durch die Matrize 32 hinaus, wonach die Schachtel von einem entsprechenden Transportbandmechanismus weggeführt wird.
  • Der Stempel 33 besteht im wesentlichen aus einem zum Zwecke der Verringerung seiner Masse hohl gehaltenen Block mit Endoberflächen 34, gegen die die Stimwände des Zuschnittes gefaltet werden, und vorderen und hinteren Oberflächen 35, gegen die die Seitenwände gefaltet werden. Die vorderen und hinteren Oberflächen stützen die Seitenwände der Schachtel mit Ausnahme dort, wo die vorderen und hinteren Oberflächen bei 36 eingeschnitten sind. Die Einschnitte liegen unter den H-förmügen Einschnitten 24, wie später erläutert wird, und gestatten, daß die Verriegelungslaschen 22 in eine Stellung jenseits der vorderen und hinteren Oberflächen 35 hinaus gebogen werden.
  • Die Matrize 32 weist Faltorgane 37 für die Seitenwände auf, die sich im wesentlichen parallel zu den vorderen und hinteren Oberflächen 35 des Stempels erstrecken. Die Faltorgane 38 für die Stirnwände erstrecken sich im wesentlichen parallel zu den Endoberflächen 34 des Stempels. Die von den Faltorganen gebildete Einlaßöffnung der Matrize ist im wesentlichen rechteckig, und die Matrize ist am Boden offen, wie das besonders gut in Fig. 12 gezeigt ist, so daß die fertiggestellte Schachtel durch den unteren Teil abgegeben werden kann. Dies unterscheidet die dargestellte Matrize von dem Matrizentyp, bei dem die Zuschnitte von oben hineingepreßt werden, wonach die fertige Schachtel auch von der Oberseite aus herausgenommen werden muß.
  • Der Zufuhrmechanismus 31, der die flachen Zuschnitte auf der Matrize ablegt, ist am besten in Fig.2 gezeigt. Der Zufuhrmechanismus entnimmt flache Zuschnitte nacheinander aus einem (nicht gezeigten) geeigneten Magazin und führt sie zu der Matrize. Die Zufuhreinrichtung weist Saugnäpfte 39 auf, die an Armen 40 angebracht sind, die an einer Zuführstange 41 angeklemmt sind. Die Zuführstange 41 wird zwischen seitlichenArmen 42 gehalten, die der Zuführstange und den Saugnäpfen eine vollständige Bewegung verleihen. Zu einem Verständnis der vorliegenden Erfindung genügt es zu sagen, daß die Zuführeinrichtung 31 zunächst den Zuschnitt entlang einer Kurve führt, und zwar in eine Stellung oberhalb der Matrize 32, wonach die Zuführeinrichtung sich in der Richtung der Matrizenachse bewegt und den Zuschnitt zwischen geeignet eingestellte Führungsoberflächen 43 und Führungsstifte 44 (Fig. 1) bringt. Dabei kann die Zuführeinrichtung einen Vorbrech-oder Vorfaltarbeitsgang ausführen, indem die Staubklappen 27, 28 und der Vordersteg 26 leicht gegenüber dem Rest des Zuschnittes gefaltet werden.
  • Nach dem Verbringen des Zuschnittes über die Einlaßöffnung der Matrize lassen die Saugnäpfe 39 den Zuschnitt los, wonach die Zuführeinrichtung zurückkehrt, um den nächsten Zuschnitt aufzunehmen. Dabei bewegt sich die Zuführeinrichtung aus dem Weg des Stempels 33 heraus, der sich nun, wie in Fig. 3 gezeigt, abwärts bewegt. Der sich abwärts bewegende Stempel 33 legt sich auf den Boden 11 und beginnt den Schachtelzuschnitt in den Einlaß der Matrize 32 hineinzudrücken, wie in. Fig. 4 gezeigt.
  • Die Faltorgane 37 für die Seitenwände werden bezüglich ihres Eingriffsbeginns leicht vor die Faltorgane 38 (in Fig. 4 nicht sichtbar) für die Stirnwände eingestellt, wodurch die Seitenwände 16 und 17 in senkrechte Stellung gefaltet werden, bevor die Stirnwände 12 und 13 in diese Stellung kommen. Dadurch wird bewirkt, daß die Faltdreieckpaare 20 an ihren diagonalen Faltlinien 21 entlang gefaltet werden. Das Deckelfeld 25 folgt der hinteren Seitenwand 17 und verbleibt im wesentlichen in der gleichen Ebene wie dieses letztere.
  • Fig. 5 zeigt eine vorangeschrittene Phase des Faltarbeitsganges, in der die Faltdreiecke 20 fast aufeinander gefaltet sind.
  • In der Fig. 6 gezeigten Stellung ist der Schachtelzuschnitt innerhalb der Matrize verschwunden, und die Stempelantriebsstange 45, an der der Stempel mit einer Schelle 48 festgeklemmt ist, nähert sich ihrer nidrigsten Stellung in ihrer abwechselnden Auf- und Abbewegung. Der Stempel ist mit einem Querarm 46 versehen, der an jedem Ende einen verstellbaren Zapfen 47 trägt. Die Zapfen treten zwischen Ausschnitte 49 in der Matrizenoberfläche 43 und in die seitlichen Zuschnittfaltteile 37 darunter ein und greifen an Nylonkappen 50 (Fig. 12) eines Betätigungsmechanismus an, der später beschrieben wird.
  • Die weiteren Arbeitsgänge werden am besten unter Hinweis auf Fig. 7 bis 11 beschrieben, die Ansichten der Matrize von unten zeigen. Fig.7 zeigt die Schachtel in einer Stellung, in der die Faltdreieckpaare 20 gerade an die Seitenwände 16 und 17 gefaltet werden. Nur die Seitenwand 16 ist in Fig. 7 sichtbar. Die Stellung, die die Schachtel in Fig. 7 einnimmt, entspricht einer Arbeitsphase, die später liegt als die in der Draufsicht nach Fig. 5 gezeigt und etwas früher als die Stellung in der Draufsicht nach Fig. 6.
  • In der in Fig. 8 gezeigten Stellung wird das Falten der Faltdreieckpaare 20 vollendet, aber diese sind noch nicht festgelegt und würden sich wieder öffnen, wenn die Schachtel zu diesem Zeitpunkt aus der Matrize herausgenommen würde. Die Faltdreieckpaare werden zwischen vier Eckpfosten 51 der Matrize gehalten. Diese Eckpfosten haben einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt und erfüllen eine Vielzahl von Funktionen. Es ist gezeigt, daß die Eckpfosten sich nach aufwärts verjüngen und dadurch abgeschrägte Ecken 52 aufweisen, die an den Faltdreiecken angreifen und diese in die in Fig. 8 gezeigte Stellung führen. Fig. 7 zeigt diesen Teil des Arbeitsganges ganz besonders klar. Nach dem Zusammenfalten der Faltdreiecke halten die Oberflächen der Pfosten 51, die den Seitenwänden 16 und 17 gegenüberliegen, die Faltdreieckpaare in flacher Stellung an die Seitenwände angelegt.
  • Führungsbahnen 53 sind in. die unteren Teile der Eckpfosten eingearbeitet. Diese Führungsbahnen sind abwärts und einwärts schräg, so daß eine mit Rollen 55 an ihren Enden versehene Führungsstange 54, die in der Führungsbahn geführt ist, sich auf den Stempel zubewegt, während sie sich gleichzeitig parallel zur Stempelachse vorwärts bewegt.
  • Die Stange hat so eine senkrechte Bewegungskomponente, die sie in die Lage versetzt, dem sich bewegenden Stempel zu folgen, und eine waagerechte Bewegungskomponente, die bewirkt, daß sie sich bei der Vorwärtsbewegung des Stempels diesem annähert.
  • Die Führungsstange trägt zwei Steckfinger 56, einen für jede der Verriegelungslaschen 22 an den Faltdreiecken. Die Form der Finger 56 ergibt sich am klarsten aus Fig. 7 und 12, die zeigen, daß die Finger eine stumpfe an den Laschen angreifende Vorderfläche 57 haben. Während der gesamten Bewegung der Führungsstange 54 ändert sich der Neigungswinkel der Vorderfläche 57 nicht wesentlich, so daß die Steckfinger in der Lage sind, eine beträchtliche Kraft auf die Verriegelungslaschen auszuüben, um die Laschen durch die H-förmigen Öffnungen in dem Deckelfeld und dem Vordersteg zu drücken, ohne daß die Laschen auf Dauer gefaltet werden. Der Finger 56 ist schmaler als die Verriegelungslasche 22, und seine Breite ist ungefähr gleich der Breite des Halsteiles der Lasche, wie durch die Länge der Laschenfaltlinie 23 (s. Fig. 3) dargestellt.
  • Fig. 7 zeigt die Führungsstange 54 und die Steckfinger 56 in ihrer normalen Ruhestellung, in der die die Finger vollständig herausgezogen sind und die Führungsrollen 55 in dem oberen Teil der Führungsbahn 53 ruhen. In Fig. 8 haben die Finger 56 sich ungefähr halb die Führungsbahn 53 abwärts bewegt, und ihre Vorderflächen 57 (Fig. 12) sind in Berührung mit den Verriegelungslaschen gekommen. In diesem Zeitpunkt befindet sich der Stempel 33 immer noch in der Abwärtsbewegung.
  • In der in Fig. 9 gezeigten Stellung hat die Führungsstange 54 mit ihren Steckfingern 56 ihre äußerste Stellung erreicht, in der die Vorderflächen der Steckfinger sich über die Ebene der Seitenwände hinausbewegt haben, so daß die Verriegelungslaschen sich jetzt in die Einschnitte 36 des Stempels hinein erstrecken (s. Fig.4). In diesem Zeitpunkt hat der Plunger 33 seine niedrigste Stellung und den Rückkehrpunkt erreicht.
  • Die Matrize ist mit Abstreifklinken 58 (s. Fig. 7) versehen, die im wesentlichen dreieckig geformte Stahlstücke sind, die bei 59 drehbar gelagert sind. Jede Klinke steht unter der Einwirkung einer Feder 60, die die Neigung hat, die Klinke in eine herausragende Stellung zu ziehen, in der ihr Punkt 61 sich leicht in den Weg der Schachtel und des Stempels erstreckt. Die Kante 61. ist der Teil der Klinke, der an dem Zuschnitt angreift. Fig.7 zeigt die Klinke in ihrer normalen Ruhestellung, aus der die Klinke abgewiesen wird, wenn eine Schachtel sich durch den Matrizenausschnitt, wie in Fig. 8 gezeigt, abwärts bewegt. In Fig. 9 ist die Oberkante der Staubklappe 27 gerade über die Kante 61 der Klinke hinausbewegt worden, und die Klinke ist in Eingriffsstellung über der Staubklappe geschnappt, so daß die Schachtel dem Stempel nicht folgen kann, wenn er sich aufwärts bewegt. Der Stempel hat senkrechte Nuten 62, um die Klinkenspitzen frei vorbeilaufen zu lassen. Diese Nuten sind am besten in Fig. 3 bis 5 gezeigt.
  • In Fig. 10 hat der Stempel seinen Rückwärtshub begonnen, der von einer gleichzeitigen Rückkehrbewegung der Führungsstange 54 und der Steckfinger 56 begleitet ist. Die Finger gehen jetzt glatt an der Schachtel vorbei, die die Verriegelungslaschen 22 durch die von den H-förmigen Einschitten 24 gebildeten Öffnungen gesteckt zeigt. In der in Fig. 10 gezeigten Stellung wird die Schachtel immer noch durch Reibung vom Stempel gehalten, fällt aber auf ein Transportband 63, sowie der Stempel 33 das Innere des Schachtelkörpers verläßt.
  • Der Betätigungsmechanismus der Steckfinger wird am besten unter Hinweis auf Fig. 12 und 7 beschrieben. Eine Montageplatte 64 ist an der Unterseite des Matrizenrahmens 65 befestigt und trägt ein Paar Pfosten 66, zwischen denen der Drehzapfen 67 eines Hebels 68 montiert ist. Der Hebel 68 trägt die vorstehend erwähnte Nylonkappe 50, die von den Zapfen 47 auf den Querarm 46 des Stempels beaufschlagt wird.
  • Der Hebel 68 hat ein Paar Schubstangen 69, die an einer Drehpunktachse 70 gelenkig angebracht sind. Die unteren Enden der Schubstangen 69 sind an der Führungsstange 54 befestigt, die die Steckfinger 56 trägt. Ein elastischer Puffer 71 auf der Montageplatte 64 begrenzt die Abwärtsbewegung des Hebels 68, wenn er von dem Stempel niedergedrückt wird. Die senkrechte Stellung des Puffers ist mit Hilfe des mit Gewinde versehenen Pufferschaftes 72 und der Blockierungsmutter 73 verstellbar. Die Stellung der Führungsstange 54 gegenüber dem Hebel 68 ist ebenfalls durch Gegenmuttern 74 über und unter der Führungsstange 54 verstellbar. Eine Schraubendruckfeder 75 zwischen dem Hebel 68 und der Platte 64 direkt hinter dem Puffer 71 und fast unter der Kappe 50 hält normalerweise den Hebel in gehobener Stellung.
  • Die Maschine kann mit einer hohen Geschwindigkeit betrieben werden. Der Verriegelungsarbeitsgang der Schachtel erfolgt, während der Stempel seinen abwärts gerichteten Arbeitshub ausführt, wonach der Verriegelungsmechanismus sofort die Schachtel freigibt, so daß die Schachtel in Abwärtsrichtung freigegeben werden kann, während der Stempel seinen aufwärts gerichteten Rückkehrhub durchführt und der nächste Zuschnitt auf der Matrize abgelegt wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln der mit Verriegelungslaschen und entsprechenden Öffnungen versehenen Wandteile von Faltschachtelzuschnitten, deren Laschen durch die Öffnungen zwecks Eckenverriegelung gepreßt werden, mit einen an beiden Enden offenen Schacht bildenden, die Wandteile aufrichtenden Faltorganen und einem durch den Schacht bewegbaren, den Zuschnitt treibenden Stempel und gegenüber entsprechenden Stempelaussparungen am Schacht unter der Schachteingangsöffnung angeordneten, im wesentlichen quer zum Stempelhubweg beweglichen Verriegelungswerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungswerkzeuge fingerartige Elemente (56) sind, deren Spitzen (57) während der Querbewegung durch aussparungen (36) auch in. Richtung des Stempelausparungen (36) auch in Richtung des Stempelhubes dem Stempel mitfolgend bewegt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elementenspitzen (57) auf einer Bahn geführt werden, die die Resultierende der Querbewegung zum Schachtinneren und der Stempelabwärtsbewegung zum Schachtausgang als Komponenten ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (56) in sich abwärts und einwärts geneigten Führungen (53, 53) geführt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elementenspitzen auf einer Kreisbahn bewegt werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsbewegung und die Rückkehrbewegung der Elementenspitzen Abschnitte (einwärts und abwärts bzw. auswärts und aufwärts) einer kontinuierlichen Kreisbewegung sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem am Schacht angeordneten, die Oberkante der Schachtel zwecks Abstreifung vom Stempel ergreifenden Abstreifer, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stempelstellung, in der der Abstreifer (58) die Schachteloberkante erfaßt (Fig. 10), die Elementenspitzen (57) in. der durch die Öffnungen (24) in die Stempelaussparungen (36) ragenden Stellung sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Schacht angeordnete gelenkige Betätigungsvorrichtung (50, 68, 69, 54), die von einem am Stempel (35) befestigten Arm (46) betätigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1015 670; USA.-Patentschriften Nr. 2 919 633, 2 864 287, 2 819 660, 2 743 651.
DEK41596A 1959-09-01 1960-09-01 Vorrichtung zum Aufrichten und Verriegeln von Faltschachtelzuschnitten Pending DE1140060B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272097B (de) * 1965-12-09 1968-07-04 Daniel Wainberg Vorrichtung zur Eckenverriegelung beim Aufrichten einer Faltschachtel

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