DE1039038B - Einrichtung zur Aerosol-Aufladung, beispielsweise fuer Elektrofilter - Google Patents
Einrichtung zur Aerosol-Aufladung, beispielsweise fuer ElektrofilterInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufladung der nicht gasförmigen Teilchen eines Aerosols
in einem vom Aerosol durchströmten, mit einem radioaktiven Präparat ausgestatteten Schacht, beispielsweise
für Elektrofilter.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das radioaktive Präparat in Form eines langgestreckten,
quer zur Strömungsrichtung verlaufenden Körpers in der Mitte des Schachtes angeordnet ist, dessen Durchströmquerschnitt von der Strahlung des Präparates
erfüllt ist, und daß der stromabwärts gerichtete Anteil des Strahlungsfeldes gleichzeitig von einem elektrischen
Feld mit in Strömungsrichtung nicht verschwindender Komponente durchsetzt ist.
Bei einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung kann mit Vorteil die Anordnung getroffen sein, daß
das radioaktive Material als einseitige Schicht auf ein Metallband aufgebracht ist.
Von besonderem Vorteil ist es dabei, wenn als radioaktive Schicht Tritium verwendet ist, das in
einer Metallschicht absorbiert ist.
Ferner kann mit Vorteil die Anordnung getroffen sein, daß von den als Feld erzeugenden Elektroden
mindestens die zweite stromabwärts des radioaktiven Präparates angeordnete Elektrode als Gitter ausgebildet, quer zur Strömung im Schacht angeordnet ist
und den größten Teil des Kanalquerschnittes einnimmt.
Vorzugsweise kann zur zweckmäßigen Ausbildung der Einrichtung nach der Erfindung von der Anordnung
Gebrauch gemacht sein, daß die beiden das stromabwärts des radioaktiven Präparates errichtete
Feld erzeugenden Elektroden als Gitter ausgebildet, quer zur Strömung im Schacht angeordnet sind und
den größten Teil des Kanalquerschnittes einnehmen, von denen das erste Gitter entlang seiner Mittellinie
das radioaktive Präparat trägt.
Weitere Vorteile ergeben sich mit der Einrichtung nach der Erfindung, wenn der Schacht im Bereich des
elektrischen Feldes Wände aus einem Material aufweist, das den elektrischen Strom sehr schwach leitet.
Und schließlich ergibt sich eine weitere, vorteilhafte Ausführung der Einrichtung mit der Anordnung, daß
in der Nähe des radioaktiven Präparates ein als Hilfselektrode dienendes Gitter angebracht ist, dessen
Potential sich im Sinn des Potentialverlaufes nur geringfügig von demjenigen der ersten Elektrode unterscheidet.
Eine derartige Einrichtung benötigt man beispielsweise bei Elektrofiltern, in denen die aufgeladenen
Teilchen anschließend in einem elektrostatischen Feld aus ihrer ursprünglichen Bahn abgelenkt und auf
einer Abscheiderelektrode niedergeschlagen werden. Das Ziel bei derartigen Einrichtungen ist es, daß
Einrichtung zur Aerosol-Aufladung,
beispielsweise für Elektrofilter
beispielsweise für Elektrofilter
Anmelder:
Dr. phil. Holger Lueder,
Winterthur (Schweiz)
Winterthur (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt,
Sdiwelm (Westf.), Drosselstr. 31
Sdiwelm (Westf.), Drosselstr. 31
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 6. September 1955
Schweiz vom 6. September 1955
Dr. phil. Holger Lueder, Winterthur (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
...
möglichst alle den Ionisator verlassenden Teilchen — seien es Staubpartikeln oder Flüssigkeitströpfchen
— elektrisch unipolar bis nahezu zur Sättigung aufgeladen sind.
Bisher ist für diesen Zweck in der Technik vielfach die Coronaentladung an Sprühspitzen oder -drähten
ausgenutzt worden. Diesem Verfahren haften jedoch verschiedene Mängel an. In der Coronaentladung kann
ein Gas beispielsweise chemisch verändert werden.
Bei Luft entstehen beispielsweise Ozon und Stickoxyd, so daß dieses Verfahren wegen der störenden
Beiprodukte in vielen Fällen nur bedingt oder gar nicht anwendbar ist. Weiterhin haben die Ionen von
ihrem Entstehungsort in der Nähe der Sprühelektroden bis zur Gegenelektrode einen langen Weg, auf
welchem sich Gasmoleküle an die Ionen anlagern und sie dadurch schwerer beweglich und zum Aufladen
der im Gas suspendierten Teilchen ungeeignet machen. Außerdem erfordert die Coronaentladung eine sehr
hohe Gleichspannung und verhältnismäßig große Gleichströme, was möglicherweise eine Gefährdung
für das Bedienungspersonal darstellen kann. Schließlich ist auch die Gefahr einer Entzündung brennbarer
Gase bei Coronaentladung sehr groß.
Deshalb sind schon verschiedene Versuche unternommen worden, radioaktive Präparate zur Ionenerzeugung
heranzuziehen. Hier gibt es eine ganze Reihe von Vorschlägen, nach welchen die Ionen verschiedenen
Vorzeichens zur Beladung der Teilchen
S09 638/374
verwendet werden, so daß eine anschließende Abscheidung auf beiden Elektroden eines elektrostatischen
Feldes erfolgt. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Einrichtungen sehr gering, da ein großer Teil
der Ionen durch Rekombination verlorengeht und auch bereits aufgeladene Teilchen durch Ionen entgegengesetzten
Vorzeichens wieder entladen werden können.
Um zu einer unipolaren Aufladung zu gelangen, hat man eine Ionenanstauung vorgeschlagen, die dadurch
bewirkt werden sollte, daß man die im Gas erzeugten Ionen des einen Vorzeichens schnell auf eine
verhältnismäßig weit von dem radioaktiven Präparat entfernte Elektrode absaugte und die Ionen des anderen
Vorzeichens in einem homogenen elektrostatischen Feld gegen die Strömungsrichtung des Gases wandern
ließ. Da es sich jedoch bei den angestauten Ionen um »alte« Ionen handelt, die sich mit Gasmolekülen beladen
haben und schwer beweglich sind, eignen sie sich schlecht für die unipolare Aufladung der Teilchen.
Wenn man eine unipolare Aufladung der Teilchen erreichen will, muß man zunächst ganz klare Vorstellungen
über die der Teilchenbeladung zugrunde liegenden physikalischen Vorgänge besitzen. Werden in
einem elektrostatischen Feld Ionen erzeugt, so wandern die Ionen unterschiedlichen Vorzeichens jeweils
in Richtung auf eine der beiden Feldelektroden. In der Nähe jeder der Elektroden ergibt sich ein Überschuß
der Ionen eines Vorzeichens, und zwischen den Elektroden befindet sich eine Fläche, welche von
ebenso vielen positiven wie negativen Ionen durchsetzt wird. Nimmt man ein homogenes elektrostatisches
Feld an, welches vollkommen gleichmäßig ionisiert wird, dann liegt diese Fläche genau in der
Mitte zwischen den beiden Feldelektroden.
Es kommt nun darauf an, die aufzuladenden Teilchen entweder nur dort entlangzuleiten, wo ein Überschuß
an Ionen des gewünschten Vorzeichens herrscht, oder sie so zu führen, daß sie sich unmittelbar vor
dem Verlassen des Feldraumes so lange in einem Bereich von Ionen vorwiegend des gewünschten Vorzeichens
befinden, daß eine möglicherweise zuvor erfolgte Aufladung der Teilchen im entgegengesetzten
Sinn bis zur Sättigung wieder rückgängig gemacht wird und eine Aufladung im gewünschten Sinn bis
nahe zur Sättigung erfolgt. Gänzlich verfehlt wäre es beispielsweise, die Trennfläche zwischen positivem
und negativem Raumladungsbereich in Strömungsrichtung zu stellen, weil dann nicht nur die Partikeln
eine verschiedene Ladung erhalten, sondern ein Teil von ihnen ungeladen die Einrichtung verläßt. Der Erfindung
liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Strahlungsbereich des die Ionisation bewirkenden
radioaktiven Präparates und das überlagerte elektrostatische Feld so auszubilden und einander zuzuordnen,
daß der Bereich mit einem Überschuß an Ionen des gewünschten Vorzeichens den ganzen Strömungsquerschnitt erfüllt und möglichst groß wird bzw. umgekehrt
der überwiegend Ionen falschen Vorzeichens aufweisende Bereich möglichst klein wird und dem
erstgenannten Bereich in der Gasströmung vorgelagert ist.
Die grundlegende Erkenntnis besteht in diesem Zusammenhang darin, daß für diesen Zweck in erster
Linie ein radioaktives Präparat in Frage kommt, bei welchem die Dichte der durch dessen Strahlung bewirkten
Ionisation zum Präparat hin stark zunimmt. Von der Form her gilt dies — wenn man von dem
wegen seiner geringen Gesamtstrahlung technisch unbrauchbaren »Punkt-« oder »Kugelstrahler« absieht
— vornehmlich von einem »Zylinderstrahler«.
Von der Strahlungsart her sind Betastrahlen besonders geeignet, weil die Zahl der von ihnen erzeugten
Ionen pro Wegeinheit zum radioaktiven Präparat hin exponentiell zunimmt. Die Ionen falschen Vorzeichens
können am schnellsten beseitigt werden, wenn das radioaktive Präparat selbst wenigstens einen Teil der
ersten Elektrode des elektrostatischen Feldes bildet. Mindestens eine weitere Elektrode muß dann noch in
Strömungsrichtung des Gases der ersten Elektrode nachgeschaltet sein, damit die Teilchen vor dem Austritt
aus dem Feldraum in der gewünschten Weise unipolar aufgeladen werden können.
Im folgenden wird die Erfindung im Zusammenhang mit der Zeichnung weiter beschrieben und in
ihrer Wirkungsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Schacht, bei welchem der Strahlungsbereich und das diesem überlagerte
elektrostatische Feld Zylinderform haben,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 3 einen Längsschnitt im wesentlichen gemäß der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6 eine Form des radioaktiven Präparates.
Fig. 7 eine weitere Form des radioaktiven Präparates,
Fig. 8 eine aus mehreren Ringschächten zusammengesetzte Einrichtung, die in axialer Richtung durchströmt
wird,
Fig. 9 eine Einrichtung, bei welcher der Schacht die Form einer archimedischen Spirale besitzt, und
Fig. 10 eine Einrichtung, bei welcher Ringschächte in radialer Richtung durchströmt werden.
Um den Erfindungsgedanken näher zu erläutern, ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem
die physikalischen Vorgänge leicht theoretisch nachprüfbar sind und welches mit geringfügigen Änderungen
auch in der Praxis Verwendung finden kann. Das die aufzuladenden Teilchen enthaltende Gas
strömt in Pfeilrichtung durch einen aus den isolierten Wänden 1 und 2 bestehenden Schacht 3. In der Mitte
des Schachtes ist ein radioaktives Präparat in Form eines nach allen Richtungen Strahlen emittierenden
Drahtes 4 angeordnet. Konzentrisch um diesen Draht verläuft ein zylinderförmiges, für das Gas durchlässiges
Gitter 5, welches gegenüber dem Draht 4 eine z. B. negative Spannung besitzt. Die Anordnung ist so getroffen,
daß die Reichweite R der ionisierenden Strahlen etwa mit dem Radius r0 des elektrostatischen
Zylinderfeldes übereinstimmt.
Unter der vereinfachenden Voraussetzung, daß die ionisierenden Strahlen den radioaktiven Draht als
geradlinige Strahlen verlassen und jeder Strahl auf seinem Weg überall die gleiche Anzahl von Ionenpaaren
pro Wegelement erzeugt, ist die Ionisierung, d. h. die Zahl der pro Volum- und Zeiteinheit neu
gebildeten Ionenpaaren im Abstand r (^ R) von der
Drahtachse
τ λγ 1 r Nz ί
I = Nz — arc cos —■ = -^- — arc cos ρ.
r RRg
Hierbei ist N die Anzahl der pro Zeit- und Drahtlängeneinheit
in die Raumwinkeleinheit emittierten ionisierenden Strahlen, R deren Reichweite und
ρ = -5-. Man erkennt deutlich, daß der Zylinderstrah-
XC
ler eine Ionisationsdichte erzeugt, die nicht nur proportional
—, sondern wegen der begrenzten Reichweite der radioaktiven Strahlen in stärkerem Maß,
abnimmt.
1 r
nämlich proportional — arc cos -—
eNz \\π
wobei e die Ladung der Ionen, ρ0 = -~ und r0 etwa
gleich der halben Schachtbreite ist.
Man erkennt aus dieser Gleichung, daß in unmittelbarer Nähe des Drahtes die Stromdichte negativ ist,
d. h. der Einfluß der auf den Draht zuströmenden Ionen überwiegt und die Teilchen hier demzufolge
umgekehrt aufgeladen werden als außerhalb eines den Draht konzentrisch umgebenden Zylinders, dessen
Radius für r0 = R durch T1 = 0,37 R gegeben ist. Verwendet
man ein radioaktives Präparat, welches lediglich Betastrahlen aussendet, beispielsweise also Tritium,
mit welchem eineZirkonschicht auf einem Draht beladen sein kann, dann schrumpft der durch den Radius
T1 bestimmte Bereich, in welchem die Ionen
falschen Vorzeichens überwiegen, noch weiter zusammen.
Da nun die im Gasstrom suspendierten Teilchen nur zu einem kleinen Teil den Zylinder vom Radius rx
durchqueren und auch diese sich in diesem Zylinder nur eine Zeitspanne aufhalten, die relativ klein ist
gegenüber der Verweilzeit im zylindrischen Ring mit r0 = R als Außen- und rx als Innenhalbmesser, werden
praktisch alle den Schacht durchströmenden Teilchen wie im Cotrell-Rohr unipolar mit Ladungen vom
Vorzeichen des Ionisators versehen. Die Aufladung ist mithin dem Vorzeichen nach die gleiche wie bei
der Coronaentladung, obwohl im ganzen Raum des Zylinders vom Radius R an jeder Stelle positive und
negative Ionen in gleicher Anzahl erzeugt werden. Aber gerade weil im ganzen Beladungsraum »junge«
Ionen für die Teilchenaufladung zur Verfügung stehen, werden die Teilchen sehr viel schneller aufgeladen
als mit den Ionen der Coronaentladung, die hierfür den ganzen Weg vom Sprühdraht bis zum
Teilchen zurücklegen müssen. Aus diesem Grund arbeitet die erfindungsgemäße Einrichtung auch sehr
viel ökonomischer, d. h. mit erheblich geringeren Stromdichten, und die suspendierten Teilchen werden
in sehr viel kürzerer Zeit, d. h. bei erheblich größerer Strömungsgeschwindigkeit nahezu bis zur Sättigung
aufgeladen.
Selbstverständlich muß die Radioaktivität des Präparates so groß sein, daß die Sättigungsstromdichte
in dem Raum außerhalb des Zylinders vom Radius T1
ausreicht, um die Ladung, die ein Teilchen innerhalb dieses Zylinders erhalten hat, wieder zu neutralisieren
und das Teilchen mit dem gewünschten Vorzeichen bis zur Sättigung aufzuladen. Auch in diesem Zusammenhang
ist die Verwendung von Tritium, welches beispielsweise in einer Metallschicht absorbiert
sein kann, von großem Vorteil, da Tritium keine Gammastrahlen emittiert und da die Reichweite der
emittierten Betastrahlen nur 0,8 cm beträgt, so daß auch bei Anwendung großer Belegungsdichten und
langer Drähte eine Strahlungsgefahr nicht gegeben ist. Unter Reichweite versteht man bekanntlich diejenige
Strecke, nach welcher Korpuskularstrahlen (z. B. Alphastrahlen) im Mittel ihre gesamte Energie
Unter Vernachlässigung einer Ionenrekombination berechnet sich daraus die für die Teilchenbeladung
maßgebende Differenz der Sättigungsstromdichten der vom Draht wegwandernden Ionen und der zum
Draht wandernden Ionen des umgekehrten Vorzeichens zu
1-,I + -1-M
12 ΰ 40 ΰ
verloren haben bzw. nach welcher Strahlen, die beim Durchgang durch Materie eine exponentiell oder
ähnliche Intensitätsabnahme zeigen (z. B. Betastrahlen), nur noch — ihrer ursprünglichen Intensität besitzen.
In Fig. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, welches wegen seines einfachen Aufbaues
besonders leicht herzustellen ist. Der Schacht 7 wird von den beiden aus leitfähigem Material bestehenden
Wänden 8 und 9 begrenzt. In den Weg des Gases sind die beiden Metallgitter 10 und 11 geschaltet, zwischen
denen sich das radioaktive Präparat 12 befindet. Zwischen der durch das Präparat 12 gebildeten ersten
Elektrode und der durch die Schachtwände 8 und 9 und die Gitter 10 und 11 gebildeten zweiten Elektrode
liegt die Gleichspannungsquelle 13, so daß ein einem Zylinderfeld ähnelndes elektrostatisches Gesamtfeld
entsteht, dessen Achse von dem radioaktiven Präparat eingenommen ist und welches sich aus Längsfeldern
— bei denen die Feldlinien im Mittel etwa in bzw. gegen die Richtung des strömenden Gases verlaufen —
zwischen dem Präparat 12 und dem Gitter 10 und 11 und Querfeldern — bei denen die Feldlinien im Mittel
etwa in einer senkrecht zur Gasströmung stehenden Richtung verlaufen — zwischen dem Präparat und
den Schachtwänden 8 bzw. 9 zusammensetzt. Insbesondere in der näheren Umgebung des Präparates 12
ergeben sich gegenüber der Feldverteilung in Fig. 1 kaum Unterschiede, so· daß die dort untersuchten Verhältnisse
auch für das in den Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsbeispiel gelten.
Eine weitere Möglichkeit, den Einfluß der Zone mit der Raumladung falschen Vorzeichens zu verringern,
besteht darin, konzentrisch um das radioaktive Präparat eine weitmaschige Hilfselektrode, hier eine
Drahtspirale 14, in einem im Vergleich zur Reichweite der radioaktiven Strahlung recht kleinen Abstand
anzuordnen. Diese Hilfselektrode besitzt das gleiche Potential wie das Präparat 12 oder ein Potential,
das sich höchstens geringfügig im Sinn des Potentialverlaufes des elektrostatischen Feldes von demjenigen
des Präparates 12 unterscheidet. Diese Hilfselektrode saugt die Ionen falschen Vorzeichens sehr
rasch auf, läßt aber doch das elektrostatische Feld genügend stark durchgreifen, um die innerhalb der
Drahtspirale erzeugten Ionen des gewünschten Vorzeichens in den Raum außerhalb der Spirale zu transportieren.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Hier wird
der Schacht 16 von den beiden Wänden 17 und 18 begrenzt, die den elektrischen Strom nur sehr schwach
leiten. Das die aufzuladenden Teilchen enthaltende Gas durchströmt beim Eintritt in den Schacht eine
Gitterelektrode 19 und beim Austritt aus dem Schacht eine Gitterelektrode 20. Im Schacht ist das radioaktive
Präparat 21, dessen Längserstreckung ein Mehrfaches der Reichweite seiner ionisierenden
Strahlen beträgt, senkrecht zur Gasströmung angeordnet. Das radioaktive Präparat wird an seinen Enden
gehalten und ist über die Leitung 22 mit der Gleichspannungsquelle 23 verbunden. In Höhe des als erste
Elektrode dienenden Präparates 21 sind die Schachtwände 17 und 18 mit im Vergleich zur Schachtbreite
schmalen Elektrobändern 24 und 25 belegt, die als Zusatzelektroden wirken und ein Potential gegenüber
dem radioaktiven Präparat besitzen. Ihr Potential wird an einer Zwischenstufe 26 der Gleichspannungsquelle
23 abgegriffen, so daß sie einen geringeren Spannungsunterschied gegenüber dem Präparat 21 besitzen
als die beiden Gitterelektroden 19 und 20.
Auch in diesem Fall ergibt sich in der Nähe des radioaktiven Präparates ein zylindrisches Feld, für *5
das die gleichen Überlegungen wie bei der Anordnung in Fig. 1 gelten. Hinzu kommt aber, daß das durch
die Gitterelektroden 19 und 20 bewirkte LängsfeM verhältnismäßig weit in Strömungsrichtung auseinander
gezogen werden kann, so daß sich eine besonders günstige räumliche Verteilung der für die Aufladung
nützlichen Ionen ergibt.
Während in den bisherigen Ausführungsbeispielen dem Strahlungsfeld ein zylinderähnliches elektrostatisches Feld überlagert war, bedient man sich in dem a5
Ausführungsbeispiel der Fig. 5 eines homogenen elektrostatischen Feldes. Der Schacht 27 erstreckt sich
zwischen zwei Wänden 28 und 29 aus einem Material, das den elektrischen Strom nur sehr schwach leitet.
Das radioaktive Präparat 30 hat die Form eines schmalen, lediglich nach der Leeseite strahlenden
Bandes, welches auf der ersten Gitterelektrode 31 aufgebracht ist. Der Schacht wird an der Austrittsseite durch eine zweite Gitterelektrode 32 abgeschlossen,
weiche gegenüber der ersten Gitterelektrode 31 eine Spannung besitzt.
Es läßt sich zeigen, daß sich unmittelbar leewärts des Gitters 31 nur eine verhältnismäßig dünne Raumladungsschicht
falschen Vorzeichens befindet. Dies ist dadurch zu erklären, daß nicht alle Ionen auf das
radioaktive Band 30 zuwandern, sondern sofort von dem Gitter 31 aufgenommen werden. Leewärts dieser
Raumladungsschicht falschen Vorzeichens ergibt sich ein mindestens zehnfach tieferer Raum, in welchem
die Ionen des gewünschten Vorzeichens überwiegen. 4^
Da die Aufenthaltsdauer der Teilchen in diesem Raum demnach mindestens zehnmal länger ist, nehmen auch
bei dieser Anordnung praktisch alle Teilchen Ladungen vom Vorzeichen des radioaktiven Bandes an. Beim
homogenen elektrischen Feld liegen die Verhältnisse insofern besonders günstig, als dieses Feld weit über
die. Reichweite der ionisierenden Strahlen hinaus erstreckt werden kann und so die Aufenthaltsdauer der
Teilchen im Ionenstrom mit Ionen des gewünschten Vorzeichens gegenüber der Aufenthaltsdauer in der
der Gitterelektrode 31 benachbarten Raumladung vom umgekehrten Vorzeichen noch weiter verlängert werden
kann.
Die \Vände 28 und 29 können beispielsweise aus Glas oder Kunststoff bestehen, das nötigenfalls auf
der inneren Oberfläche durch Bedampfung mit einer halbleitenden Schicht schwachleitend gemacht ist. Damit
auch in der Nähe der Schachtwände ein homogenes Feld entsteht, muß die Gitterelektrode 31 und
die Gegenelektrode 32 in möglichst gutem Kontakt mit den Wänden 28 und 29 stehen, was durch eine
Metallisierung oder Graphitierung der Berührungsstellen erreicht werden kann.
Wie auch beim zylinderähnlichen Feld kann man beim homogenen Feld den Einfluß der Zone mit der
Raumladung falschen Vorzeichens durch eine Hilfselektrode in Form eines weitmaschigen Gitters 33
verringern. Auch in diesem Fall erhält die Hilfselektrode 33 ein Potential, welches sich höchstens geringfügig
im Sinn des Potentialverlaufes des elektrostatischen Feldes von demjenigen der ersten Elektrode
31 unterscheidet.
Es genügt in jedem Fall, wenn das vorzugsweise in der Mittelebene des Schachtes angeordnete radioaktive
Präparat wenigstens auf die Leeseite in einem etwa halbzylinderförmigen Bereich Ionen erzeugt. Unter
Umständen kann es jedoch von Vorteil sein, die Einrichtung auf der Luv- und Leeseite des radioaktiven
Präparates symmetrisch auszubilden, d. h. also, wie es in den Fig. 1 bis 4 angenommen ist, das Präparat
sowohl leewärts wie luvwärts strahlen und das elektrostatische Längsfeld ebenfalls in beiden Richtungen
wirken zu lassen. In diesem Fall sind nämlich die Teilchen schon im richtigen Sinn aufgeladen, wenn
sie in den kleinen Bereich der Raumladung falschen Vorzeichens gelangen, so daß die Teilchen dort erst
wieder entladen werden müßten, bevor sie mit dem falschen Vorzeichen aufgeladen werden können, wodurch
der Einfluß dieses störenden Raumladungsbereiches noch weiter vermindert wird.
Das radioaktive Präparat kann die Form eines Drahtes mit beliebigem Querschnitt besitzen, der nach
allen Seiten ionisierende Strahlen emittiert. Aus Herstellungsgründen ist es jedoch einfacher, dem radioaktiven
Präparat die Form eines schmalen Bandes zu geben, welches im wesentlichen nur auf einer Seite
mit einer radioaktiven Schicht belegt ist (vgl. das Band 30 in Fig. 5).
Gemäß Fig. 6 kann das schmale Band auch in Form einer Spirale 34 mit der radioaktiven Schicht nach
außen um einen Draht 35 gewickelt sein. Auf diese Weise kann die Auffangfläche für die Ionen falschen
Vorzeichens und damit die Wirksamkeit der Ionen vom Vorzeichen des radioaktiven Präparates auch
beim zylinderförmigen elektrostatischen Feld vergrößert werden.
In Fig. 7 ist ein in sich verdralltes schmales Band 36 dargestellt, welches die radioaktive Schicht 37 nur
auf einer Seite zu tragen braucht. In den Fällen der Fig. 6 und~7 erhält das Strahlungsfeld nicht nur einen
Gradienten in radialer, sondern auch einen Gradienten in longitudinaler Richtung, was zu einer Verkleinerung
des Scheideradius rx zwischen positiver und negativer Teilchenaufladung führt.
Die radioaktive Schicht muß nicht unbedingt zur wirksamen, d. h. Ionen absaugenden Oberfläche der
ersten Elektrode gehören, wenn im übrigen eine genügend große wirksame Elektrodenoberfläche vorhanden
ist. Es ist aber dabei zu berücksichtigen, daß bei fehlender elektrischer Verbindung zwischen der Strahlungsquelle
und der eigentlichen Elektrode eine das elektrostatische Feld beeinflussende Ladung auf der
radioaktiven Schicht auftritt.
Besondere Beachtung ist der Halterung des radioaktiven Präparates zu widmen. Wenn diese Halterung
in Strömungsrichtung verläuft, muß sie die Teilchenaufladung ungünstig beeinflussen, ähnlich wie es bei
der Aufbringung des Präparates auf ein parallel zu den Schachtwänden gehaltenes Blech oder auf die
Schachtwände selbst der Fall ist, weil unter diesen Umständen die Trennungsfläche zwischen positiver
und negativer Raumladung in die Strömungsrichtung gestellt ist und daher in einer schmalen Zone der Strömung
die suspendierten Teilchen praktisch überhaupt nicht aufgeladen werden. Es ist deshalb zweckmäßig,
das radioaktive Präparat — wenn man es nicht wie in Fig. 1 an seinen Enden befestigen kann oder wenn
es nicht möglich ist, die Halterungen in nicht störender Weise auf der Luvseite des Präparates anzuordnen
— durch dünne Drähte zu halten, die wenigstens in Präparatnähe senkrecht zur Strömungsrichtung
des Gases verlaufen.
Um dem die Teilchen enthaltenden Gasstrom einen größeren Durchströmquerschnitt zu bieten, kann man
mehrere Einrichtungen gemäß den Fig. 3, 4 oder 5 seitlich aneinanderfügen, wobei dann eine Schachtwand
gleichzeitig zur Begrenzung zweier aneinandergrenzender Schächte dient. Zweckmäßig ist es jedoch,
die Schächte nicht mit planparallelen Wänden, sondern mit zylindrischen Wänden — also mit ringförmigem
Querschnitt in einer die Elektrode enthaltenden Ebene — auszuführen und dann mehrere Schächte
konzentrisch ineinander zu stecken. Man gelangt dann zu einer in Fig. 8 dargestellten Einrichtung, bei welcher
die drei Schächte 38, 39 und 40 in axialer Rieh- ao tung vom Gas durchströmt werden. Einige der
Schachtwände 41 dienen zur Begrenzung je zweier Schächte. Auch das radioaktive Präparat 42 besitzt
jeweils Ringform und ist mit nicht dargestellten Halterungen in gleichem Abstand von zwei benachbarten
Schacht wänden gehalten.
Eine andere Möglichkeit zur Vergrößerung des Strömungsquerschnittes zeigt Fig. 9. Hier ist ein
Schacht 43 durch Aufwinden einer einzigen Schachtwand 44 in Form einer archimedischen Spirale gebildet.
Eine solche Anordnung benötigt auch nur einen einzigen radioaktiven Draht 45 und ist daher unter
Umständen in fabrikatorischer Hinsicht von Vorteil. Die Halterungen für den Draht 45 können hierbei in
axialer Richtung auf der Luvseite an den Draht an schließen.
Es ist auch möglich, einen einzelnen Schacht 46 (Fig. 10) durch zwei parallel gestellte, ebene Ringscheibenwände
47 zn bilden. Das radioaktive Präparat erhält hierbei wiederum die Form eines Drahtringes
48, dessen Ebene in der Schachtmitte liegt und dessen Achse mit der Symmetrieachse des Schachtes zusammenfällt.
Das Gas strömt hierbei in radialer Richtung entweder nach innen, wie es die Pfeile andeuten, oder
nach außen. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Schacht in ähnlicher Weise wie der Schacht der Fig. 4
ausgerüstet, d. h. in Höhe des radioaktiven Präparates 48 verlaufen schmale Elektrodenbänder 49 und 50,
und der Schacht wird durch eine Gitterelektrode 51 abgeschlossen, die in diesem Fall die Form eines Xylinders
hat.
Um größere Strömungsquerschnitte zu erzielen, können mehrere dieser Schächte derart aufeinandergesetzt
werden, daß ein ringzylindrischer Körper entsteht, dessen Wandstärke durch die Schachttiefe und
dessen Höhe durch die Zahl der aneinandergefügten Schächte gegeben ist. Auch hierbei können wieder
Schachtwände eingespart werden, da stets zwei aneinandergrenzende Schächte eine gemeinsame Schachtwand
besitzen. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 10 sind vier derartige Schächte zu einem ringzylindrischen
Körper zusammengesetzt, die einen gemeinsamen Austritt 52 besitzen.
Mit diesen Ausführungsbeispielen ist selbstverständlich die Fülle der Anwendungsmöglichkeiten
noch nicht erschöpft. Beispielsweise benötigt man zur Errichtung des elektrostatischen Längsfeldes nicht
immer eine nachgeschaltete Gitterelektrode. In vielen Fällen genügt ein beliebig geformter Elektrodenkörper,
der ein entsprechendes Potential gegenüber dem radioaktiven Präparat besitzt. Unter Umständen
reicht es beispielsweise aus, die als Elektroden dienenden Schachtwände genügend weit in Strömungsrichtung
vorzuziehen. Mit besonderem Vorteil kann man aber hierfür Teile einer Elektrode eines nachgeschalteten
Abscheidersystems verwenden.
Claims (7)
1. Einrichtung zur Aufladung der nicht gasförmigen Teilchen eines Aerosols in einem vom
Aerosol durchströmten, mit einem radioaktiven Präparat ausgestatteten Schacht, beispielsweise
für Elektrofilter, dadurch gekennzeichnet, daß das radioaktive Präparat in Form eines langgestreckten,
quer zur Strömungsrichtung verlaufenden Körpers in der Mitte des Schachtes angeordnet ist,
dessen Durchströmquerschnitt von der Strahlung des Präparates erfüllt ist, und daß der stromabwärtsgerichtete
Anteil des Strahlungsfeldes gleichzeitig von einem elektrischen Feld mit in Strömungsrichtung nicht verschwindender Komponente
durchsetzt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das radioaktive Material als
einseitige Schicht auf ein Metallband aufgebracht ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als radioaktive Schicht Tritium
verwendet ist, das in einer Metallschicht absorbiert ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von den das Feld erzeugenden Elektroden mindestens die zweite stromabwärts
des radioaktiven Präparates angeordnete Elektrode als Gitter ausgebildet, quer zur Strömung
im Schacht angeordnet ist und den größten Teil des Kanalquerschnittes einnimmt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden das stromabwärts
des radioaktiven Präparates errichtete Feld erzeugenden Elektroden als Gitter ausgebildet, quer
zur Strömung im Schacht angeordnet sind und den größten Teil des Kanalquerschnittes einnehmen,
von denen das erste Gitter entlang seiner Mittellinie das radioaktive Präparat trägt.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht im Bereich des
elektrischen Feldes Wände aus einem Material aufweist, das den elektrischen; Strom sehr schwach leitet.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des radioaktiven
Präparates ein als Hilfselektrode dienendes Gitter angebracht ist, dessen Potential sich im Sinne des
Potentialverlaufes nur geringfügig von demjenigen der ersten Elektrode unterscheidet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 381 455;
französische Patentschrift Nr. 1 039 588;
Electrical Engineering, Vol. 73, 1954, S. 28 bis 33.
USA.-Patentschrift Nr. 2 381 455;
französische Patentschrift Nr. 1 039 588;
Electrical Engineering, Vol. 73, 1954, S. 28 bis 33.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© &09 63Ä/374 9.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1039038X | 1955-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039038B true DE1039038B (de) | 1958-09-18 |
Family
ID=4554156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL22888A Pending DE1039038B (de) | 1955-09-06 | 1955-09-08 | Einrichtung zur Aerosol-Aufladung, beispielsweise fuer Elektrofilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039038B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295529B (de) * | 1962-03-16 | 1969-05-22 | Omnical Ges Fuer Kessel Und Ap | Einrichtung zur radioaktiven Vorladung von Schwebeteilchen in Gasen |
| US5476538A (en) * | 1993-07-13 | 1995-12-19 | Japan Atomic Energy Research Institute | Method of removing aerosols by the radiation effect |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2381455A (en) * | 1942-10-31 | 1945-08-07 | Carlyle W Jacob | Electrical precipitation apparatus |
| FR1039588A (fr) * | 1950-02-22 | 1953-10-08 | Sfindex | Appareil pour la précipitation par effet électrostatique de particules solides et liquides se trouvant dans un courant de gaz |
-
1955
- 1955-09-08 DE DEL22888A patent/DE1039038B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2381455A (en) * | 1942-10-31 | 1945-08-07 | Carlyle W Jacob | Electrical precipitation apparatus |
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| US5476538A (en) * | 1993-07-13 | 1995-12-19 | Japan Atomic Energy Research Institute | Method of removing aerosols by the radiation effect |
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