DE1284947B - Elektrostatischer Abscheider - Google Patents
Elektrostatischer AbscheiderInfo
- Publication number
- DE1284947B DE1284947B DEM50577A DEM0050577A DE1284947B DE 1284947 B DE1284947 B DE 1284947B DE M50577 A DEM50577 A DE M50577A DE M0050577 A DEM0050577 A DE M0050577A DE 1284947 B DE1284947 B DE 1284947B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrode
- electrodes
- tube
- electrostatic precipitator
- loading space
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/38—Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/40—Electrode constructions
- B03C3/41—Ionising-electrodes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C2201/00—Details of magnetic or electrostatic separation
- B03C2201/10—Ionising electrode with two or more serrated ends or sides
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S55/00—Gas separation
- Y10S55/38—Tubular collector electrode
Landscapes
- Electrostatic Separation (AREA)
Description
Anzahl von Ionen und eine maximale Ionisations- F i g. 8 einen Querschnitt nach der Linie VIII-VIII
geschwindigkeit erzeugt.
Die Lösung dieser Aufgabe ist, ausgehend von
den bekannten elektrostatischen Abscheidern, darin
zu sehen, daß in der Achse des rohrförmigen Be- 20
ladungsraumes noch eine zweite kegelförmig ausgebildete Elektrode liegt, die an derselben Gleichspannung liegt wie die ersterwähnte kegelförmige
Elektrode, und daß die Spitzen beider Elektroden
gegeneinander gerichtet je von einem Rohrende her 25
so angeordnet sind, daß der Abstand der Spitzen
voneinander annähernd gleich dem mittleren freien
Durchmesser des zwischen diesen Elektroden liegenden Abschnittes des Beladungsraumes ist. Die Spannung kann dabei so niedrig gewählt werden, daß ein 30 die beiden einander im Abstand 21 gegenüberliegen-Sprühen an den Elektroden mit Sicherheit vermieden den, zur Wand 1 koaxialen Spitzen zweier spannungwird. Da in der Ionisatorelektrode ein extrem hohes
Feld erzeugt werden kann, das nicht durch Sprüheffekte vermindert wird, wird eine maximale Anlagerungswahrscheinlichkeit der erzeugten Ionen an die 35
abzuscheidenden flüssigen oder festen Aerosolpartikeln erreicht.
den bekannten elektrostatischen Abscheidern, darin
zu sehen, daß in der Achse des rohrförmigen Be- 20
ladungsraumes noch eine zweite kegelförmig ausgebildete Elektrode liegt, die an derselben Gleichspannung liegt wie die ersterwähnte kegelförmige
Elektrode, und daß die Spitzen beider Elektroden
gegeneinander gerichtet je von einem Rohrende her 25
so angeordnet sind, daß der Abstand der Spitzen
voneinander annähernd gleich dem mittleren freien
Durchmesser des zwischen diesen Elektroden liegenden Abschnittes des Beladungsraumes ist. Die Spannung kann dabei so niedrig gewählt werden, daß ein 30 die beiden einander im Abstand 21 gegenüberliegen-Sprühen an den Elektroden mit Sicherheit vermieden den, zur Wand 1 koaxialen Spitzen zweier spannungwird. Da in der Ionisatorelektrode ein extrem hohes
Feld erzeugt werden kann, das nicht durch Sprüheffekte vermindert wird, wird eine maximale Anlagerungswahrscheinlichkeit der erzeugten Ionen an die 35
abzuscheidenden flüssigen oder festen Aerosolpartikeln erreicht.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform sind
im gleichen Rohr hintereinander mehrere sich gegenüberstehende Spitzenpaare angeordnet, die somit eine 40 gering, also ein Minimum ist. Reihe hintereinander angeordneter Rohrabschnitte Es kann nun gezeigt werden, daß an der Begren
im gleichen Rohr hintereinander mehrere sich gegenüberstehende Spitzenpaare angeordnet, die somit eine 40 gering, also ein Minimum ist. Reihe hintereinander angeordneter Rohrabschnitte Es kann nun gezeigt werden, daß an der Begren
zungswand 1 in der durch den O-Punkt gehenden Radialebene die maximale Feldstärke dann auftritt,
wenn der Spitzenabstand vom O-Punkt gleich dem Radius ρ ist.
Es ist bekannt, daß sich an Spitzen, sehr dünnen Drähten und an vorstehenden Ecken eine Feldstärkenverdichtung
einstellt, daß also die Wirksamkeit eines Feldes zum Zweck der Ionisation um so
stromabwärts liegenden Ionisationselektrode des Be- 50 größer wird, je geometrisch ausgeprägter die Ioniladungsraumes
in das nachgeordnete Rohr hinein- sationselektroden sind.
ragen und der Abscheideelektrode als spannung- Elektroden mit absoluten Spitzen lassen sich
führende Gegenelektrode dienen. technisch nicht herstellen. Praktisch wird jede solche
Im nachgeordneten Abscheiderohr kann auch eine »Spitze« annähernd ein Rotationshyperboloid darkoaxiale
spannungführende Gegenelektrode ange- 55 stellen. In der Praxis lassen sich Spitzen mit einer
ordnet sein, deren Spannung von jener der Ionisator- Konizität von z. B. 0,25 auf 70 mm Länge anfertigen.
In F i g. 2 ist einerseits das Äquipotentialfeld und andererseits das diesem orthogonal überlagerte,
zugeordnete elektrische Feld dargestellt. Die beiden 60 von den Spitzen 2 ausgehenden Felder treffen sich
in der durch den O-Punkt gehenden Meridianebene; sie bilden somit eine schirmförmige bzw. fächerförmige
Feldverteilung, die, rotationssymmetrisch betrachtet, zu einem Sperrfeld wird. Ähnliche Überbeispielen
eines elektrostatischen Abscheiders näher 65 legungen gelten natürlich für sehr dünne Drahtbeschrieben.
Es zeigt elektroden.
F i g. 1 schematisch einen Axialschnitt durch den Wie schon erwähnt, darf die Ionisationselektrode
Ionisatorelektroden (hier mit Spitzen) enthaltenden nicht zum Sprühen kommen. Sobald die Spitze oder
in Fig. 7,
F i g. 9 im Axialschnitt ein Beispiel mit sich konisch erweiterndem Beladungsraum,
Fig. 10 im Axialschnitt einen Elektroabscheider mit Drahtringen als Ionisatorelektroden,
Fig. 11 im Axialschnitt eine Mehrstufenvariante zu Fig. 10 und
F i g. 12 ein Beispiel mit radioaktivem Ionisator.
In F i g. 1 der Zeichnung ist der grundsätzliche Aufbau eines Elektroabscheiders dargestellt. Darin
bedeutet 1 die hier zylindrische Begrenzungswand des rotationssymmetrischen Beladungsraumes (die
gleichzeitig als geerdete Gegenelektrode dient), 2 sind
führender Spitzenelektroden, ρ ist der Innenradius der zylindrischen Wandl, und β ist der Spitzenwinkel
der beiden Elektrodenspitzen 2.
Für den Ionisations- und Beladungsprozeß eines Elektroabscheiders ist gemäß den eingangs aufgeführten
Forderungen entscheidend, daß der Feldstärkeabfall zwischen der Ionisationselektrode und der
den Ionisationsraum begrenzenden Wand möglichst
ergeben. Die einlaßseitige Spitzenelektrode bewirkt dabei eine gewisse Vorionisation, während die auslaßseitige
Spitzenelektrode einer Restabscheidung dient.
Vorzugsweise ist dem die Ionisatorelektroden enthaltenden
Rohr ein als Abscheideelektrode dienendes geerdetes Rohr nachgeordnet.
Dabei kann eine zylindrische Verlängerung der
elektrode verschieden ist.
Gemäß einer Weiterbildung sind die Ionisatorelektroden als Träger eines radioaktiven Präparates
ausgebildet.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist der Beladungsraum konisch erweitert.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungs-
3 4
der Draht zu sprühen beginnt, sinkt durch die auf- drischen geerdeten Ionisatorrohr 5 sind wiederum
tretende Ionenwolke das Feld in der Umgebung zwei von entgegengesetzten Rohrenden her in das
der Elektrode weitgehend ab, da die, wenn es sich Rohr hineinragende Spitzenelektroden 6 vorgesehen,
um Luftionisation handelt, zum Leuchten angeregten die beide an dieselbe Gleichspannung Ui angeschlos-Stickstoffatome
eine sehr kräftige Ionenwolke bilden, 5 sen sind. Auch hier wird das vorangehend beschriealso
ein leitendes Plasma, in dem das Feld abhängig bene Schirmfeld erzeugt, das bei minimaler Spannung
von der Plasmadichte zusammenbricht. eine maximale Ionenzahl mit maximaler Beladung
Wenn man die an die Spitze oder den Draht ergibt. Eine aus dem Rohr 5 herausragende isolierte
angelegte Spannung unterhalb der Grenzspannung zylindrische Verlängerung 6 a der stromabwärts Hefür
das Austreten freier Elektronen aus der Elek- io genden Spitzenelektrode 6 ragt in ein Abscheidetroden-
bzw. Spitzenoberfläche hält, dann ist das rohr 7 hinein und ist durch sternförmig angeordnete,
elektrische Feld in der Umgebung der Elektrode nur radial durch Wandöffnungen des Rohres 7 ragende
in der Lage, die freien in der Atmosphäre befind- Streben 8 außerhalb des Rohres 7 abgestützt. Von
liehen Ionen zu beschleunigen. Werden diese Ladungs- der Auslaßseite her ragt außerdem in das geerdete
träger in dem hohen Feld beschleunigt, dann erzeu- 15 Abscheiderohr 7 eine spannungführende Gegenelekgen
sie durch sogenannte sekundäre Stoßprozesse trode 9 hinein, deren Spannung Ua von jener der
eine Ionenlawine, die aber im allgemeinen nicht Spitzenelektroden verschieden ist. Die erzeugte Abausreicht,
um eine maximale Ionisation zu erzielen. scheidefeldstärke liegt knapp unter der Durchbruchs-Man
kann also auf die aus der Elektrodenoberfläche feldstärke.
austretenden Elektronen nicht verzichten (es sei 20 Es ist auch möglich, die Spannung Ua gleich der
denn, man verwendet einen zusätzlichen Ionisator, Spannung Ui zu wählen; in diesem Fall ist der
z.B. ein radioaktives Präparat); denn erst dadurch Elektroabscheider nach Fig. 6 ausgebildet. Auch
läßt sich die zweite Forderung, die Anzahl der hier ist ein von einem geerdeten Abscheiderohr 10
erzeugten Ionen soll ein Maximum sein, erfüllen, getrenntes, koaxiales Ionisationsrohr 11 vorgesehen,
wobei die austretenden Elektronen durch das hohe 35 in das in der beschriebenen Weise die je an der
elektrische Feld an der Elektrode zu Geschwindig- Spannung ui liegenden Spitzenelektroden 12 hineinkeiten
bis zu 9 · 109 cm/sec beschleunigt werden ragen. Eine axiale zylindrische Verlängerung 12 a der
und damit genügend Energie erhalten, um die neu- stromabwärts liegenden Spitzenelektrode 12 des Ionitralen
Stickstoff- und Sauerstoffatome zu ionisieren. sators bildet die spannungführende Gegenelektrode
Praktische Versuche haben gezeigt, daß der Elektro- 30 des Abscheiders. Der Radius r der Gegenelektrode
nenaustritt bei der gewählten Anordnung bereits bei 12 a ist gegenüber dem Innenradius R des Abscheide-Feldstärken
erfolgt, bei welchen noch kein Sprühen rohres so gewählt, daß die Abscheidefeldstärke auch
auftritt. Es ist dabei gelungen, Feldstärken von 107 hier knapp unter der Durchbruchfeldstärke liegt und
bis 108 V/cm an den Elektroden sprühfrei zu erzeu- daß eine minimale Abscheiderlänge L erzielt wird,
gen und damit die Forderung nach maximaler Ionen- 35 Der Vorteil dieser Zweikammerabscheider mit vom
zahl zu erfüllen. Ionisator getrenntem Abscheider liegt darin, daß Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel praktisch keine Beschränkung des Aerosol-Durchist
3 ein zylindrisches Metallrohr, das dem zu satzvolumens je Sekunde in Kauf genommen werden
reinigenden Gasstrom als Durchlaß dient; das Rohr 3 muß. Die Grenze für die Durchsatzgeschwindigkeit
ist geerdet und dient einerseits dem Ionisator als 40 ist im allgemeinen gegeben durch die Haftfähigkeit
Gegenelektrode und anderseits dem Abscheider als der Partikeln an der Abscheideelektrode. Die Durch-Niederschlagselektrode.
Zwei an die gleiche Gleich- Satzgeschwindigkeit wird höher liegen bei Aerosolen spannung Ui angeschlossene Spitzenelektroden 4 mit flüssigen Partikeln als bei Aerosolen mit festen
ragen von den beiden Rohrenden her koaxial so weit Partikeln. Das hohe, noch an der Abscheideelektrode
in das Rohr 3 hinein, daß ihr Spitzenabstand 21 45 wirksame elektrische Feld übt einen elektrischen
annähernd gleich dem inneren Rohrdurchmesser 2 ρ Druck auf die Abscheideelektrodenwand aus und
ist. Ein Elektroabscheider dieser Art eignet sich für trägt somit dazu bei, daß die Haftfähigkeit der sich
jene Fälle, in welchen die Wandergeschwindigkeit langsam entladenden Partikeln noch erhöht wird
der zu beladenden und abzuscheidenden Aerosol- und damit also die Durchsatzgeschwindigkeit des
partikeln im Rohr 1,5 m/sec nicht übersteigt. In 5o Aerosols und das Durchsatzvolumen gesteigert werdiesem
Fall kann der die Spitzen enthaltende Raum den können.
so ausgelegt werden, daß die Ionenerzeugung, die Der in den Fig. 7 und 8 dargestellte Elektro-
lonenanlagerung und die Partikelabscheidung inner- abscheider arbeitet analog dem Beispiel nach F i g. 5
halb der Länge L des Rohres erfolgen. Diese Länge L nach dem Einkammersystem, besitzt jedoch mehrere
hängt vom Radius ρ des Rohres, der Strömungs- 55 hintereinander angeordnete Ionisations- und Ab-
geschwindigkeit des Aerosols und der elektrischen scheiderstufen. Im zylindrischen, geerdeten Rohr 13,
Geschwindigkeit ab, wobei die letztere eine Funktion das sowohl als Gegenelektrode für den Ionisator als
der Größe und der Ladungszahl der Partikeln, der auch als Abscheideelektrode des Abscheiders dient,
dynamischen Zähigkeit des Aerosols und der Feld- sind drei koaxiale Sätze von Spitzenelektroden 14,14 α
stärke ist. Auch hier zeigt sich, daß zur Erzielung 60 angeordnet. Die Spitzenelektrodenpaare 14 a, 14 bzw.
einer maximalen Abscheidung die getroffene Wahl ±4,14 sind mittels radialer, durch Wandöffnungen im
des Spitzenabstandes von ausschlaggebender Bedeu- Rohr 13 nach außen ragender Streben 15 z. B. an
tung ist, da nur bei angenäherter Gleichheit von einem Gehäuse des Abscheiders ortsfest verankert
Spitzenabstand und Rohrdurchmesser die für maxi- und liegen alle an der gleichen Gleichspannung ui.
males Abscheiden erforderliche maximale Feldstärke 65 Zwischen den einander zugekehrten Spitzenelektro-
an der Rohrwand erzielt werden kann. den 14 wird das eine maximale Beladung der Aerosol-
Die Fig.4 und 5 zeigen einen Elektroabscheider partikeln gewährleistende Schirmfeld erzeugt, und
mit vom Ionisator getrenntem Abscheider. Im zylin- gleichzeitig ist die Anordnung so getroffen, daß auch
die Abscheidung innerhalb der diese Spitzenpaare
enthaltenden Rohrabschnitte erfolgt. Die einlaßseitige Spitzenelektrode 14 a bewirkt dabei eine gewisse
Vorionisation, während die auslaßseitige Spitzenelektrode 14 a einer Restabscheidung dient.
Bei dem in Fig. 9 gezeigten Beispiel ist der
rotationssymmetrische Beladungsraum durch ein sich in Durchströmrichtung α konisch erweiterndes, geerdetes
Rohr 16 gebildet. Mit 17 sind hier die einander entgegenwirkenden, das Schirm- oder Gegenfeld
erzeugenden Elektrodenspitzen bezeichnet, die in das Rohr 16 hineinragen und an der gleichen
Gleichspannung ui liegen. Der gegenseitige Spitzenabstand 21 ist annähernd gleich dem mittleren Durchmesser
2 ρ des zwischen den Spitzen 17 liegenden Rohrabschnittes. Da die Höhe der zulässigen Spannung
vom Radialabstand der Spitze von der Rohrwand abhängt, könnte in diesem Fall an die stromabwärts
liegende Spitze 17 eine größere Spannung angelegt sein als an die einlaßseitige Spitze 17. Um
allzu große Feldverzerrungen gegenüber dem Normalfall mit zylindrischem Beladungsraum zu vermeiden,
darf der Konuswinkel des Rohres nicht zu groß sein; die praktische Grenze dürfte etwa bei 20° liegen. _
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Beispiel ist der Beladungsraum wiederum durch ein zylindrisches,
geerdetes Rohr 18 gebildet. Das Rohr 18 ist axial von einem Rundstab 19 aus Isoliermaterial durchsetzt,
der zwei Drahtringelektroden 20 als Träger dient. Die Zuführung der zweckmäßig gleichen Gleichspannung
zu den beiden Elektroden 20 kann durch den Stab 19 hindurch erfolgen. Der axiale Abstand der
beiden Drahtelektroden 20 ist wenigstens annähernd gleich dem freien Durchmesser 2 ρ des Rohres 18.
Es versteht sich, daß auch hier analog dem Beispiel nach Fig. 3 die Anordnung so getroffen sein kann,
daß die Abscheidung innerhalb des Rohres 18 selbst stattfindet. Andererseits kann natürlich auch, wie
in allen andern beschriebenen Fällen, ein separater Abscheider nachgeordnet sein; Fig. 11 zeigt eine
Mehrstufenvariante des Beispiels nach Fig. 10, d. h.,
auf dem Stab 19 ist eine Mehrzahl von im Abstand 21 = 2 ρ angeordneten Drahtringelektroden 20
angeordnet, die paarweise je das genannte Schirmfeld erzeugen. .
Bei den vorangehend beschriebenen Beispielen wurde stets davon ausgegangen, daß der Beladungsprozeß auf einer Feldionisation beruhe, d. h., die
spannungführenden Draht- oder Spitzenelektroden erzeugen nicht nur ein der Beschleunigung freier
Ionen dienendes Feld, sondern erzeugen selbst Ionen durch Elektronenaustritt aus der Elektrodenoberfläche,
ohne aber dabei zum Sprühen zu kommen. Beim Beispiel nach Fig. 12, dessen Beladungsraum
durch das geerdete zylindrische Rohr 21 begrenzt wird, sind von entgegengesetzten Seiten koaxial in
das Rohr 21 hineinragende Elektroden 22 als Träger für je ein radioaktives Präparat 23, z. B. einen a- oder
ß-Strahler, ausgebildet. Die beiden Trägerelektroden
liegen an der gleichen Gleichspannung ui, und ihr
gegenseitiger Abstand 21 ist mindestens annähernd
gleich dem inneren Rohrdurchmesser 2 ρ.
In. allen vorangehenden Beispielen wurde angenommen,
daß die einander entgegenwirkenden Ionisatorelektroden jeweils gleicher Art seien. Es ist
aber ohne weiteres möglich, die verschiedenen Elektrodenarten kombiniert anzuwenden; so könnte
z.B. die eine der Ausführungen nach Fig. 12 durch eine Spitzenelektrode oder eine Drahtringelektrode
ersetzt sein.
Im vorangehenden wurden Elektroabscheider beschrieben, bei welchen der Abscheider stets analog
dem Ionisator durch eine zylindrische Außenelektrode und eine dazu koaxiale Innenelektrode
gebildet ist. Obwohl dies in vielen Fällen die zweckmäßigste Ausführungsform darstellen wird, sind
auch Ausführungen mit ineinandergeschachtelten Zylinderelektroden möglich.
Claims (7)
1. Elektrostatischer Abscheider mit geerdeter Abscheideelektrode und mit axial in einem
rotationssymmetrischen Beladungsraum, der durch ein geerdetes Rohr gebildet ist, angeordneten
spannungführenden Ionisationselektroden, von denen die eine kegelförmig zugespitzt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Achse des rohrförmigen Beladungsraumes (1, 3, 5, 11, 13,18) noch eine zweite kegelförmig ausgebildete
Elektrode (2, 4, 6, 12, 14) liegt, die an derselben Gleichspannung liegt wie die ersterwähnte kegelförmige
Elektrode, und daß die Spitzen beider Elektroden gegeneinander gerichtet je von einem
Rohrende her so angeordnet sind, daß der Abstand (2/) der Spitzen voneinander annähernd
gleich dem mittleren freien Durchmesser (2 o) des zwischen diesen Elektroden liegenden Abschnittes
des Beladungsraumes ist.
2. Elektrostatischer Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im gleichen
Rohr (13) hintereinander mehrere sich gegenüberstehende Spitzenpaare (14) angeordnet
sind (Fig. 7).
3. Elektrostatischer Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem die
lonisatorelektroden enthaltenden Rohr (5) ein als Abscheideelektrode dienendes geerdetes Rohr (7)
nachgeordnet ist (Fig.4).
4. Elektrostatischer Abscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
zylindrische Verlängerung (6 a) der stromabwärts liegenden Ionisationselektrode (6) des Beladungsraumes in das nachgeordnete Rohr (7) hineinragt
und der Abscheideelektrode als spannungführende Gegenelektrode dient (Fig. 4).
5. Elektrostatischer Abscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im nachgeordneten
Abscheiderohr (7) eine koaxiale spannungführende Gegenelektrode (9) angeordnet ist,
deren Spannungshöhe von jener der lonisationselektroden
(6) verschieden ist.
. 6. Elektrostatischer Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lonisatorelektroden
(22) als Träger eines radioaktiven Präparates (23) ausgebildet sind (Fig. 12).
7. Elektrostatischer Abscheider nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Beladungsraum in der Durchströmrichtung konisch erweitert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1211460A CH395936A (de) | 1960-10-28 | 1960-10-28 | Elektrofilter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1284947B true DE1284947B (de) | 1968-12-12 |
Family
ID=4379987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM50577A Pending DE1284947B (de) | 1960-10-28 | 1961-10-13 | Elektrostatischer Abscheider |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3258897A (de) |
| CH (1) | CH395936A (de) |
| DE (1) | DE1284947B (de) |
| GB (1) | GB999155A (de) |
| SE (1) | SE301135B (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3528221A (en) * | 1968-05-20 | 1970-09-15 | Exxon Production Research Co | Triangular supersonic flow separator |
| US3668833A (en) * | 1970-08-25 | 1972-06-13 | William Francis Cahill Jr | Apparatus and method for incinerating rubbish and cleaning the smoke of incineration |
| US4989316A (en) * | 1987-03-09 | 1991-02-05 | Gerber Scientific Products, Inc. | Method and apparatus for making prescription eyeglass lenses |
| AUPR160500A0 (en) * | 2000-11-21 | 2000-12-14 | Indigo Technologies Group Pty Ltd | Electrostatic filter |
| GB0226240D0 (en) * | 2002-11-11 | 2002-12-18 | Secr Defence | An electrostatic precipitator |
| FR2979258B1 (fr) * | 2011-08-29 | 2019-06-21 | Commissariat A L'energie Atomique Et Aux Energies Alternatives | Dispositif de collecte electrostatique de particules en suspension dans un milieu gazeux |
| CN205518200U (zh) * | 2016-01-29 | 2016-08-31 | 深圳嘉润茂电子有限公司 | 高速离子风自吸式低温等离子体空气净化设备 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE299476C (de) * | ||||
| DE557184C (de) * | 1930-11-04 | 1932-08-19 | Metallgesellschaft Ag | Einrichtung zur elektrischen Abscheidung von Schwebekoerpern aus Gasen |
| DE577049C (de) * | 1931-05-23 | 1933-05-30 | Metallgesellschaft Akt Ges | Verfahren zur elektrischen Abscheidung von Schwebekoerpern aus Gasen oder Gasgemischen |
| US2192172A (en) * | 1938-06-01 | 1940-03-05 | Western Precipitation Corp | Cleaning of gases |
| DE1001240B (de) * | 1950-10-21 | 1957-01-24 | Apra Precipitator Corp | Elektrischer Entstauber fuer Gase, insbesondere Rauchgase |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2295152A (en) * | 1940-08-31 | 1942-09-08 | Willard H Bennett | Fluid movement with precipitation |
| US2567709A (en) * | 1948-08-18 | 1951-09-11 | Research Corp | Electrical precipitator with dual discharge electrodes |
| US2934648A (en) * | 1955-04-01 | 1960-04-26 | Messen Jaschin G A | Apparatus for the electric charging by means of radioactive preparations of matter suspended in a gas stream |
| GB873565A (en) * | 1959-03-06 | 1961-07-26 | Sfindex | Gas-ionising apparatus for use in electro static precipitators |
-
1960
- 1960-10-28 CH CH1211460A patent/CH395936A/de unknown
-
1961
- 1961-10-13 DE DEM50577A patent/DE1284947B/de active Pending
- 1961-10-23 SE SE10515/61A patent/SE301135B/xx unknown
- 1961-10-25 US US149812A patent/US3258897A/en not_active Expired - Lifetime
- 1961-10-27 GB GB38633/61A patent/GB999155A/en not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE299476C (de) * | ||||
| DE557184C (de) * | 1930-11-04 | 1932-08-19 | Metallgesellschaft Ag | Einrichtung zur elektrischen Abscheidung von Schwebekoerpern aus Gasen |
| DE577049C (de) * | 1931-05-23 | 1933-05-30 | Metallgesellschaft Akt Ges | Verfahren zur elektrischen Abscheidung von Schwebekoerpern aus Gasen oder Gasgemischen |
| US2192172A (en) * | 1938-06-01 | 1940-03-05 | Western Precipitation Corp | Cleaning of gases |
| DE1001240B (de) * | 1950-10-21 | 1957-01-24 | Apra Precipitator Corp | Elektrischer Entstauber fuer Gase, insbesondere Rauchgase |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH395936A (de) | 1965-07-31 |
| US3258897A (en) | 1966-07-05 |
| GB999155A (en) | 1965-07-21 |
| SE301135B (de) | 1968-05-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2615360C2 (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Auftragen von in Form einer Flüssigkeit vorliegendem Beschichtungsmaterial | |
| DE3111986C2 (de) | Partikel-Ladevorrichtung | |
| DE2340716A1 (de) | Einrichtung zur elektronischen staubabscheidung | |
| DD297868A5 (de) | Koronaentladungsanordnung mit verbesserter beseitigung von durch die koronaentladung entstehendnen schaedlichen substanzen | |
| DE2539450B2 (de) | Austragsdiise für das elektrostatische Absprühen von pulverförmigen Feststoffen | |
| DD271611A3 (de) | Spruehpistole mit elektrokinetischer pulveraufladung | |
| DE2445603C3 (de) | Ionenquelle | |
| DE3881579T2 (de) | Ionenquelle. | |
| DE1284947B (de) | Elektrostatischer Abscheider | |
| DE2321665A1 (de) | Anordnung zur aufstaeubung von stoffen auf unterlagen mittels einer elektrischen niederspannungsentladung | |
| EP0147424B1 (de) | Vorrichtung zum reinigen von gasen | |
| DE1788025C3 (de) | ||
| DE3121054C2 (de) | "Verfahren und Vorrichtung zur elektrostatischen Staubabscheidung | |
| DE1539127C3 (de) | Ionengetterpumpe | |
| DE935262C (de) | Hochvakuum-Roentgenblitzroehre, bei der einer kegelfoermigen Anode eine hohlkegelfoermige Kathode gegenuebersteht | |
| DE1039038B (de) | Einrichtung zur Aerosol-Aufladung, beispielsweise fuer Elektrofilter | |
| DE1286647B (de) | Elektronenstrahlerzeugungssystem fuer Hochleistungsverstaerkerklystrons | |
| DE2052014A1 (de) | Ionentriebwerk | |
| DE2904049A1 (de) | Ionenquelle | |
| CH333902A (de) | Einrichtung zur unipolaren Teilchenaufladung | |
| DE19521320A1 (de) | Einrichtung zur Entfernung von Staubpartikeln aus Abgasen | |
| DE1589699C3 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen von Korpuskularstrahlimpulsen, insbesondere von Neutronenimpulsen. Ausscheidung aus: 1464878 | |
| DE1490092C3 (de) | Stromleiter für gas- oder flüssigkeitsisolierte Hochspannungsverteilungsani agen mit geerdeter metallischer rohrförmiger Kapselung | |
| DE2362202C3 (de) | Kollektor für Laufzeitröhren | |
| DE939102C (de) | Ionisierungseinrichtung, insbesondere zur Neutralisierung elektrostatischer Aufladungen auf Stoffbahnen |