DE1021963B - Einrichtung zur elektrischen Beladung von in einem Luftstrom suspendierter Materie mittels radioaktiver Praeparate - Google Patents
Einrichtung zur elektrischen Beladung von in einem Luftstrom suspendierter Materie mittels radioaktiver PraeparateInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf die Beladung von in Luft befindlichen Schwebestoffen, mit Ionen eines
Vorzeichens unter Verwendung eines oder mehrerer radioaktiver Präparate zur Ionenerzeugung und eines
elektrischen Feldes zur Schaffung optimaler BeIadungsverhältnisse.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Einrichtung
zur elektrischen Beladung von in einem Luftstrom suspendierter Materie mittels mindestens eines
auf elektrisch leitfähiger Unterlage angeordneten radioaktiven Präparates, dessen Strahlen emittierende
Schicht dem Luftstrom abgewandt ist. Die bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten jedoch
alle unvollkommen, da sie auf die charakteristischen Eigenheiten des Ionisierungsprozesses und des nachfolgenden
Beladungsvorganges keine Rücksicht nehmen. Zu ersteren gehört beispielsweise die Berücksichtigung
der Tatsache, daß die spezifische Ionisierung der Alphastrahlen kurz vor ihrer völligen
Abbremsung am Ende der Reichweite ein sehr ausgeprägtes Maximum (Braggsche Kurve) durchläuft.
Ein Alphastrahler, dessen Abmessungen klein gegen seine Reichweite sind, ist demnach von einer hohlkugelförmigen Zone maximaler spezifischer Ionisierung,
der Braggschen. Zone, umgeben. Ein Alphastrahlen emittierender Belag, geeignet einlegiert in
die Oberfläche eines metallischen Trägers und klein gegen die Reichweite, liefert einen Strahlungskegel,
der an der Basis von einer Kugelkalottenzone maximaler spezifischer Ionisierung begrenzt wird. Bei den
Einrichtungen nach der Erfindung wird diesen Tatsachen bewußt Rechnung getragen, indem alle weiteren
Mittel zur Erzielung einer optimalen Beladung, wie Elektroden zur Einrichtung elektrischer Felder und
Begrenzungsflächen zur Führung des elektrisch zu beladenden Luftstromes, außerhalb des durch Reichweitenbereich
und Braggsche Zone begrenzten Raumes verlegt sind.
Die Anwendung eines elektrischen Feldes ist ebenfalls bereits für die Zwecke der Beladung von
Schwebestoffen bzw. zur Vermeidung ihrer Entladung durch Beseitigung der leichter beweglichen Ladungsträger
unter Vermeidung eines hohen Energieverlustes im nachfolgenden Abscheider bekannt. In
ersterem Fall sollten durch dieses Mittel die in den Alphaschußkanälen nahe beisammen liegenden Ionen
beiderlei Vorzeichens voneinander separiert, an ihrer Rekombination gehindert und zur Anlagerung an die
Schwebestoffe formiert werden.
Bei strömender Luft sind auch schon Metallsiebe zur Errichtung eines elektrischen Längsfeldes in dem
von Alphastrahlen durchsetzten Raum angewandt worden mit dem Ziel, in diesem Raum bei gleichzeitiger
Einwirkung der Luftgeschwindigkeit und des Einrichtung zur elektrischen Beladung
von in einem Luftstrom suspendierter
Materie mittels radioaktiver Präparate
von in einem Luftstrom suspendierter
Materie mittels radioaktiver Präparate
Anmelder:
G. A. Messen-Jaschin, Samen (Schweiz)
G. A. Messen-Jaschin, Samen (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. Dr. jur. F. Lehmann, Patentanwalt, München 5, Papa-Schmid-Str. 1
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 1, April 1965
Schweiz vom 1, April 1965
Robert Leupi, Samen (Schweiz),
und Dr.-Ing. Johann Schedling, Wien,
sind als Erfinder genannt worden
elektrischen Feldes einen Überschuß von Ionen einer Polarität hervorzurufen und die Ionen des anderen
Vorzeichens beschleunigt abzuführen. Dieses Mittel kann jedoch nicht zum vollen Erfolg führen, wenn
in dem Feld längs der Alphabahnen ständig neue Ionen beider Vorzeichen gebildet werden, wobei
jenen Ionen, die abzuführen sind, die Möglichkeit der Anlagerung an die suspendierte Materie und der
Verringerung der Ladung derselben geboten ist.
Erfindungsgemäß wird bei der Einrichtung mindestens eine außerhalb der Reichweite der ionisierenden
Strahlen und des wirksamen Strahlenkegels angebrachte Gegenelektrode vorgesehen, wobei zwischen
der leitfälligen Unterlage des Präparates und der Gegenelektrode mittels einer Gleichstromquelle eine
Potentialdifferenz hergestellt wird.
Damit ist das Feld teilweise in Räumen errichtet, in denen wenigstens durch Beta- bzw. Alphastrahlen
keine neuen Ionen gebildet werden. Das Feld ist aus diesem Grunde in letzteren besonders stark, und die
Ionen nicht erwünschten Vorzeichens können in diesen Gebieten besonders rasch entfernt werden, so
daß Zonen entstehen, die fast ausschließlich Ionen des gewünschten Vorzeichens zum Zwecke der Aufladung
der suspendierten Materie enthalten. Vorteilhafterweise kann man zur Erreichung dieses Zieles
auch noch die unterschiedliche Beweglichkeit der neugebildeten positiven und negativen Ionen benutzen,.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann das radioaktive Präparat in der Symmetrieebene eines
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zylindrischen, von dem Luftstrom durchflossenen und Homogenisierung des zwischen den Elektroden 2, 8
als Gegenelektrode dienenden Rohres angeordnet und der Strahlerunterlage 4 geschaffenen Feldes,
sein, welches mindestens auf seiner Innenwandung leit- An Stelle des Alphastrahlers kann in den Einrich-
fähig ist. Es werden mehrere Strahler vorgesehen, tungen gemäß Fig. 1 und 2 und den weiter unten zu
die in einer zur Luftströmung normal liegenden 5 beschreibenden Einrichtungen gemäß Fig. 3 bis 8
Fläche derart verteilt und gerichtet sind, daß die auch ein Betastrahler Verwendung rinden, dessen
Strahlungsbereiche der einzelnen radioaktiven Prä- Ionisierungsbereich anstatt durch eine Braggsche
parate zum größten Teil in den Strömungsquerschnitt Zone durch eine Zone maximaler Reichweite der
fallen und den ganzen Querschnitt des Luftstromes Betastrahlen abgegrenzt ist. Es eignen sich besonders
erfüllen. Vorzugsweise wird im Sinne der Luft- io radioaktive Stoffe (z. B. Tritium), die verhältnis-
strömung hinter der Zone maximaler Strahlenbreite mäßig sehr weiche, stark ionisierende Betastrahlen
mindestens eine den Strömungsquerschnitt ganz er- emittieren.
füllende, durchbrochene Gegenelektrode angeordnet. Da die sich in Richtung auf die Siebelektrode 8
Es können auch zwei derartige Elektroden hinterein- bewegenden Ionen nicht nur den elektrischen Feldander angebracht sein, die sich auf verschiedenen 15 kräften, sondern auch den Strömungskräften der bePotentialen
befinden. Schließlich kann im Sinne der wegten Luft unterliegen, kann unter gegebenen UmLuftströmung
vor dem radioaktiven Präparat eine ständen ein Ionendurchgriff durch die Elektrode 8
den Strömungsquerschnitt ganz erfüllende, durch- in den stromabwärts von 8 gelegenen Raum erfolgen.
brochene Gegenelektrode angeordnet sein. Nach dem Es ist zum Zwecke der optimalen Beladung der susradioaktiven
Präparat und dicht vor seiner Ober- 20 pendierten Materie manchmal wünschenswert, die
fläche ist eine netzförmige Elektrode zum Schutz der durch die Elektrode 8 hindurchgetretenen Ionen abzuemittierenden
Schicht vor Verschmutzung angeordnet. bremsen und dicht unter dieser ein Gebiet höherer
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele Ionenkonzentration aufzubauen. Wie im Beispiel geder
erfindungsgemäßen Einrichtung schematisch dar- maß Fig. 3 gezeigt wird, kann dieses Ziel mit Hilfe
gestellt, wobei die Verwendung der bereits er- 25 einer weiteren Siebelektrode 9 erreicht werden, die
wähnten Alphastrahlen emittierenden Schichten an sich auf einem Potential zwischen jenem der Elekder
Oberfläche metallischer Träger zugrunde gelegt trode 8 und der Elektrode 4 befindet. Im Raum 10
ist. Es zeigt findet bei passender Wahl der Potentialdifferenz Fig. 1 ein erstes Beispiel, zwischen den Elektroden 8 und 9 die erwünschte
Fig. 2 ein zweites Beispiel, 30 Bremsung und Konzentrationserhöhung der Ionen Fig. 3 ein drittes Beispiel, statt.
Fig. 4 ein viertes Beispiel, Bringt man ferner stromaufwärts vom Alpha-Fig.
5 eine Variante zu Fig. 3, strahler eine weitere Siebelektrode 11 an, wie dies Fig. 5 a im Querschnitt eine Variante zu Fig. 5, beim Beispiel gemäß Fig. 4 gezeigt ist, so wirkt sich
Fig. 6 eine Variante zu Fig. 4, 35 auch diese Elektrode, wenn sie auf das Potential der
Fig. 7 eine Variante einer Einzelheit der Beispiele Elektroden 2 und 8 oder ein davon wenig verschienach
den Fig. 1 bis 6 und denes gebracht wird, günstig auf die unipolare und Fig. 8 ein fünftes Beispiel, wobei gleiche Elemente optimale Aufladung der im Luftstrom suspendierten
in allen Figuren mit den gleichen Bezugszahlen ver- Schwebstoffe aus. Die Wirkung der Elektrode 11 besehen
sind. 40 ruht auf dem Einfluß des von ihr zusammen mit den Die in Fig. 1 gezeigte Einrichtung zum elektrischen übrigen Elektroden gebildeten elektrischen Feldes
Beladen von in einem Luftstrom suspendierter Ma- auf die Gesamtverteilung der zur Ladung benutzten
terie mittels Alphastrahlern besitzt ein rohrförmiges Ionen im luftdurchströmten Querschnitt.
Gehäuse 1 aus Isoliermaterial, das im Betrieb in In allen Fällen, in denen der Querschnitt des die
Richtung des Pfeiles w vom Luftstrom durchströmt 45 suspendierte Materie enthaltenden Luftstromes größer
wird. Im Gehäuse 1 ist eine zylindrische Metallelek- ist als der Schnittkreis von Strahlungskegel und
trode 2 angeordnet, in deren Achse ein Alphastrahler 3 Zone maximaler Reichweite bzw. Braggscher Zone,
auf einer elektrisch leitenden Unterlage 4 vorgesehen sind zweckmäßig w'k beim Beispiel gemäß Fig. 5
ist. Der innere Halbmesser der Metallelektrode 2 ist mehrere radioaktive Präparate 15 in einer zur Luftetwa
gleich groß wie der Halbmesser des senkrecht 50 strömung senkrechten Fläche angeordnet. Ihre Verzur
Zeichnungsebene liegenden Schnittkreises des teilung in dieser Fläche und die Ausrichtung ihrer
Strahlungskegels 5 des Strahlers 3 mit der Bragg- Strahlungskegel ist dabei derart vorgenommen, daß
sehen Zone 6. der ganze Querschnitt des Luftstromes mit den Der Alphastrahler 3 strahlt hierbei in der Rieh- Strahlungsbereichen der einzelnen radioaktiven Prätung
w der Luftströmung und wird gegenüber der 55 parate bzw. von Braggschen Zonen 16 erfüllt wird
Zylinderelektrode 2 durch eine Batterie 7 auf Span- und die Strahlungskegel 17 der einzelnen Präparate
nung gebracht. Die geometrische Konfiguration der 15 noch möglichst vollständig innerhalb des Luftverwendeten
Elektroden und das dadurch bedingte stromes liegen. Bei der in Fig. 5 a im Querschnitt geelektrieche
Feld bewirken, erfahrungsgemäß die Ent- zeigten Variante ist als radioaktives Material Tristehung
eines überwiegenden Überschusses von Ionen 60 tium vorgesehen. Die einzelnen Präparate 15 a sind
des Vorzeichens der Elektrode 4, vor allem in jenen als Streifen ausgebildet, die in einer radialen Ebene
Räumen, die für die schließliche Beladung der suspen- des zylindrischen Gehäuses 1 parallel zueinander andierten
Materie ausschlaggebend sind. geordnet sind.
Beim Beispiel gemäß Fig. 2, das im übrigen gleich Es ist leicht einzusehen, daß das mittels der Elekausgebildet
ist wie die Einrichtung nach Fig. 1, ist am 65 troden 4, 2, 8 und 11 errichtete elektrische Feld auf
stromabwärts liegenden Ende der Elektrode 2 außer- bereits beladene Materie des Luftstromes eine gehalb
der Braggschen Zone 4 ein mit der Elektrode 2 wisse abscheidende Wirkung ausübt, die zur Bildung
verbundenes Metallsieb 8 angeordnet, das als zusatz- von Niederschlagen auf den Elektroden führt. Findet
liehe Gegenelektrode dient. Mittels dieser Siebelek- eine solche Abscheidung auf der Elektrode 4 statt,
trode 8 erreicht man in der Braggschen Zone 6 eine 70 so kann sie durch Absorption zur Herabsetzung der
Alphaemission von 3 und dadurch zur erheblichen Verminderung der Gesamtzahl der erzeugten Ionen
fähren. Begünstigt wird eine solche Abscheidung durch die hohen Feldstärken des in der Nahumgebung
von 4 stark inhomogenen Feldes. Setzt man jedoch wie im Beispiel gemäß Fig. 6 eine netzartige Elektrode
12 geringer räumlicher Ausdehnung wenige Millimeter vor die Strahlen emittierende Fläche 3
und bringt die Elektrode 12 auf das Potential der Elektrode 4, so1 wird die Niederschlagsbildung auf
der Fläche 3 weitgehend vermieden. Die ionisierenden Strahlen werden durch eine vorgesetzte Netzelektrode
passender Ausführung nur sehr wenig geschwächt, und die elektrischen Feldverhältnisse der
gesamten Anordnung ändern sich ebenfalls nur geringfügig.
Eine weitere Möglichkeit der Bildung von absorbierenden
Niederschlagen auf der radioaktiven Schicht 3 liegt in der Ausbildung der bekannten
Strömungswirbel stromabwärts der metallischen Unterlage 4 des Strahlers. Aus diesen Wirbeln wird
die suspendierte Materie ausgetragen und auf der Oberfläche von 3 abgelagert. Eine Einrichtung in
Form des Stromliiiienkörpers 13 gemäß dem Beispiel in Fig. 7 zur teilweisen Verkleidung der metallischen
Unterlage 4 und der strahlenden Schicht 3 verhindert auch bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten das Auftreten
der Wirbel und die Bildung eines Niederschlages auf der aktiven Fläche.
In allen Fällen, in denen die elektrisch zu beladende Luft in einen Querschnitt einströmen soll, der
kleiner ist als der Querschnitt des Schnittkreises von Strahlungskegel 5 und Zone maximaler Reichweite
bzw. Braggscher Zone 6, wäre die ionisierende Wirkung
des Strahlers 3 nicht voll ausgenutzt, wenn man die Luft bereits im Beladungsraum auf diesen Querschnitt
einengen würde. Zweckmäßigerweise läßt man in diesen Fällen die Luft zunächst zur elektrischen
Beladung in der oben, beschriebenen Weise ein zylindrisches Rohr 2 durchströmen, dessen Halbmesser
etwa gleich dem Halbmesser des erwähnten Schnittkreises ist, und erst hiernach durch ein sich verengendes
Isolierrohr in den verkleinerten Querschnitt einmünden. Eine derart ausgebildete Variante ist in
Fig. 8 dargestellt. Dieses Vorgehen bringt nicht nur den Vorteil einer besseren Ausnutzung der ionisierenden
Wirkung des Strahlers, sondern auch den Vorteil, daß infolge der geringeren Luftgeschwindigkeit
im eigentlichen Beladungsraum die Verweilzeit der suspendierten Materie in der mit Ionen ausschließlich
eines Vorzeichens gefüllten Zone vergrößert ist.
Claims (13)
1. Einrichtung zur elektrischen Beladung von in einem Luftstrom suspendierter Materie mittels
mindestens eines auf elektrisch leitfähiger Unterlage angeordneten radioaktiven Präparates, dessen
Strahlen emittierende Schicht dem Luftstrom ab- 6u
gewandt ist, gekennzeichnet durch mindestens eine außerhalb der Reichweite (6) der ionisierenden
Strahlen und des wirksamen Strahlenkegels (5) angebrachte Gegenelektrode (2 bzw. 8), wobei
zwischen der leitfähigen. Unterlage (4) des Präparates (3 bzw. 15) und der Gegenelektrode mittels
einer Gleichstromquelle (7) eine Potentialdifferenz hergestellt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das radioaktive Präparat (3) in
der Symmetrieachse eines zylindrischen, von. dem Luftstrom durchflossenen und als Gegenelektrode
dienenden Rohres (2) angeordnet ist, das mindestens auf seiner Innenwandumg leitfähig ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere Strahler (15 bzw. 15 a), die in
einer zur Luftströmung normal liegenden Fläche derart verteilt und gerichtet sind, daß die Strahlungsbereiche
der einzelnen radioaktiven Präparate zum größten Teil in den Strömungsquerschnitt
fallen und den ganzen Querschnitt des Luftstromes erfüllen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Sinne der Luftströmung
hinter der Zone maximaler Strahlenreichweite (6) mindestens eine den Strömungsquerschnitt
ganz erfüllende, durchbrochene Gegenelektrode angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Sinne der Luftströmung
hinter der Zone maximaler Strahlenreichweite (6) zwei den Strömungsquerschnitt ganz erfüllende,
durchbrochene Gegenelektroden (8 und 9) hintereinander angebracht sind;, die sich auf verschiedenen
Potentialen befinden.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Sinne der Luftströmung vor
dem radioaktiven Präparat (3) eine den Strömungsquerschnitt ganz erfüllende, durchbrochene
Gegenelektrode (11) angeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Sinne der Luftströmung
nach dem radioaktiven Präparat (3) und dicht vor seiner Oberfläche eine netzförmige Elektrode (12)
zum Schutz der emittierenden Schicht vor Verschmutzung angeordnet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das radioaktive Präparat (3) in
einer einseitig offenen, stromlinienförmigen Verkleidung (13) angeordnet ist.
9. Einrichtung. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsquerschnitt hinter der Zone maximaler Strahlenreichweite (6) durch eine verendende Luftführung (1) aus Isolationsmaterial
verkleinert ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Zone maximaler
Strahlenreichweite (6) ein Absaugrohrstutzen angeordnet ist, dessen Querschnitt höchstens gleich
dem vom Strahlungsbereich erfüllten Querschnitt ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Absaugrohrstutzen allmählich auf einen gewünschten Querschnitt verengt ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die maximale elektrische Beladung der im Luftstrom suspendierten Materie
bei Variation des Luftstromes durch Variation der Potentialdifferenz zwischen leitfähiger Unterlage
des radioaktiven. Präparates und. der Gegenelektrode erzielt wird.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialdifferenzen von
einem gemeinsamen Spannungsteiler abgenommen werden, dessen Strom nach Maßgabe der Luftströmungsgeschwindigkeit
einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847/280 12.
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|---|---|---|---|
| CH1021963X | 1955-04-01 |
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| DEM30049A Pending DE1021963B (de) | 1955-04-01 | 1956-03-22 | Einrichtung zur elektrischen Beladung von in einem Luftstrom suspendierter Materie mittels radioaktiver Praeparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021963B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1489776B1 (de) * | 1964-10-14 | 1970-01-15 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Erzeugung eines Strahlenbuendels negativ geladener Teilchen,insbesondere eines Elektronenstrahlenbuendels,hoher Energie |
| DE1489777B1 (de) * | 1964-10-14 | 1970-01-15 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Erzeugung eines Strahlenbuendels positiv geladener Ionen hoher Energie |
| DE2732389A1 (de) * | 1977-05-16 | 1978-11-30 | Shinjitsu Tateno | Verfahren und vorrichtung zur ionenfluss-verstaerkung |
-
1956
- 1956-03-22 DE DEM30049A patent/DE1021963B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1489776B1 (de) * | 1964-10-14 | 1970-01-15 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Erzeugung eines Strahlenbuendels negativ geladener Teilchen,insbesondere eines Elektronenstrahlenbuendels,hoher Energie |
| DE1489777B1 (de) * | 1964-10-14 | 1970-01-15 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Erzeugung eines Strahlenbuendels positiv geladener Ionen hoher Energie |
| DE2732389A1 (de) * | 1977-05-16 | 1978-11-30 | Shinjitsu Tateno | Verfahren und vorrichtung zur ionenfluss-verstaerkung |
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