DE1038629B - Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen Leitern - Google Patents
Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen LeiternInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/12—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
- H02G1/1202—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
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Description
DEUTSCHES
Verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen des Lackes an den Enden von elektrischen
Leitungen sind bereits bekannt. So ist z. B. ein chemisches Verfahren bekannt, bei dem der isolierte Leiter
in ein Lösungsmittel eingetaucht oder mit einem solchen an den Enden bestrichen wird. Beim Löten
des Leiters wird durch die Hitzeentwicklung der Lack aufgelöst. Der Nachteil dieser Verfahren ist, daß
immer eine erheblich längere Lötzeit benötigt und die Lötstelle unsauber wird. Bei dem bekannten Abbrennen
des Lackes muß die Lötstelle ebenfalls noch gereinigt werden.
Es sind auch mechanische Vorrichtungen zum Entfernen des Lackes bekannt. Eine solche Vorrichtung
weist einen umlaufenden Schneidkopf auf, in dem federnd gelagerte Schneidmesser angeordnet sind, die
beim Einführen des isolierten Leiters in Richtung der Achse des Leiters federnd nachgeben. Ferner ist eine
Vorrichtung bekannt, bei der der Lack des Leiters durch schnellaufende Schmirgelscheiben entfernt wird.
Diese bekannten mechanischen Vorrichtungen, haben den Nachteil, daß für jeden Drahtdurchmesser die
hierfür passende Drahtführungshülse eingesetzt werden muß, was zeitraubend ist. — Es ist schließlich
auch noch eine Vorrichtung bekannt, die mit schnell rotierenden Stahlbürsten arbeitet.
Die Erfindung betrifft eine mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen
Leitern, die einen mit federnd gelagerten Messern ausgerüsteten Schneidkopf aufweist. Die
Vorrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß drei um je 120° gegeneinander versetzte,
schräg nach innen gerichtete und sich gegenseitig teilweise überdeckende Messer, die im Ruhezustand einen
zur Einführung des isolierten Drahtes dienenden geschlossenen Trichter bilden, an im Messerkopf eingelassenen
federnden Stäben befestigt sind und dieser so zusammengesetzte Schneidkopf in einer in axialer
Richtung verschiebbaren Führungshülse eingesetzt ist. Der Innendurchmesser der Führungshülse weist an
einer Stelle eine Abstufung auf, gegen die sich im Betrieb die federnden Stäbe anlegen. Durch die Verstellung
dieser Hülse läßt sich die Vorrichtung auf den jeweiligen Leiterdurchmesser einstellen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Abisoliervorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben.
Es bedeutet hierin
1 einen Stahlstab, der an einem Ende abgeschrägt ist,
2 die Schneidmesser,
3 den Messerkopf,
4 die Führungshülse,
5 eine Abstufung in der Führungshülse,
6 Bohrungen in dem Messerkopf.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, sind drei Stahl-
Mit Antriebsmotor gekuppelte
Vorrichtung zum Entisolieren
von elektrischen Leitern
Anmelder:
Karl Weber,
Laufenburg-Rhina, Zimmermannstr. 28
Karl Weber, Laufenburg-Rhina,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stäbe 1 um je 120° gegeneinander versetzt in die Bohrungen 6 des Messerkopfes 3 eingelassen. Die Messer 2
sind an den abgeschrägten Enden der Stäbe 1 angelötet und sind dabei so angeordnet, daß sie sich
gegenseitig teilweise überdecken und einen geschlossenen Trichter bilden, der zur Einführung des Drahtes
dient (s. Fig. 3). Die Messerschneiden zeigen nach innen und berühren sich im Ruhezustand in der Mitte
(s. Fig. 3 und 4). Durch die Neigung der Messer gegen die Achse der Vorrichtung wird der richtige Schnittwinkel
festgelegt.
Dieser so zusammengesetzte Messerkopf wird mit dem zylindrischen Kopf 3 in die Führungshülse 4
(Fig. 4) eingesetzt. Wegen der Übersichtlichkeit ist in Fig. 4 nur ein Messer 2 eingezeichnet. Um die
Trichteröffnung dem jeweiligen Drahtquerschnitt anzupassen, läßt sich der Messerkopf in der Achsrichtung
der Führungshülse verschieben. Der Messerkopf ist auf das Wellenende eines kleinen Handmotors aufgebracht
und ist leicht und handlich. Die ganze Vorrichtung wiegt etwa 400 g.
Im Ruhezustand sind die Messer 2 des Kopfes vollständig geschlossen. Es ist nur ein Trichter, aber keine
Öffnung vorhanden. Erst durch die Rotation der Vorrichtung bei 4000 bis 5000 U/min gehen die Messer 2
durch die auf sie einwirkenden Zentrifugalkräfte auseinander. Die Stäbe 1 legen sich gegen die Abstufung 5
der Führungshülse 4. Es bildet sich dann im Trichtergrund eine Öffnung. Der Trichter nach vorn bleibt
jedoch bestehen. Die Größe der Trichteröffnung läßt sich durch Verschieben des Messerkopfes in der Führungshülse
4 in Achsrichtung einstellen. Zum Abisolieren wird der isolierte Leiter in die Trichtermündung
eingeführt. Von dort wird er, bedingt durch
609 637/362
Claims (2)
1. Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen Leitern, die
einen mit federnd gelagerten Messern ausgerüsteten Schneidkopf aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß drei um je 120° gegeneinander versetzte, schräg nach innen gerichtete und sich gegenseitig
teilweise überdeckende Messer (2), die im Ruhezustand einen zur Einführung des isolierten Drah-
- tes dienenden geschlossenen Trichter bilden, an im Messerkopf (3) eingelassenen federnden Stäben
(1) befestigt sind und dieser so zusammengesetzte Schneidkopf in einer in axialer Richtung verschiebbaren
Führungshülse (4) eingesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Führungshülse
(4) an der Stelle (5) eine Abstufung aufweist, gegen die sich bei Betrieb die federnden
ίο Stäbe (1) anlegen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift XTr. 684 287;
Patentschrift Nr. 6500 des Amtes für Errhidungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Deutsche Patentschrift XTr. 684 287;
Patentschrift Nr. 6500 des Amtes für Errhidungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 637/362 9.58
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW21679A DE1038629B (de) | 1957-08-12 | 1957-08-12 | Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen Leitern |
| DEW22531A DE1055070B (de) | 1957-08-12 | 1958-01-09 | Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen Leitern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW21679A DE1038629B (de) | 1957-08-12 | 1957-08-12 | Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen Leitern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038629B true DE1038629B (de) | 1958-09-11 |
Family
ID=7597085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW21679A Pending DE1038629B (de) | 1957-08-12 | 1957-08-12 | Mit Antriebsmotor gekuppelte Vorrichtung zum Entisolieren von elektrischen Leitern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038629B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267299B (de) | 1965-09-28 | 1968-05-02 | Oskar Weber | Vorrichtung zum Verdrillen und/oder Abisolieren elektrischer Litzen- oder Drahtenden |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE65100C (de) * | A. BLOCH in Paris, 38 Rue de l'Entrepot | Ausführungsform des durch Patent Nr. 29 260 geschützten Apparates zum zeitweiligen Zusammenheften von Briefen und sonstigen losen Blättern | ||
| DE684287C (de) * | 1935-11-03 | 1939-11-25 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Vorrichtung zum Entisolieren von isolierten elektrischen, vorzugsweise massiven Leitern, insbesondere Lackdraehten |
-
1957
- 1957-08-12 DE DEW21679A patent/DE1038629B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE65100C (de) * | A. BLOCH in Paris, 38 Rue de l'Entrepot | Ausführungsform des durch Patent Nr. 29 260 geschützten Apparates zum zeitweiligen Zusammenheften von Briefen und sonstigen losen Blättern | ||
| DE684287C (de) * | 1935-11-03 | 1939-11-25 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Vorrichtung zum Entisolieren von isolierten elektrischen, vorzugsweise massiven Leitern, insbesondere Lackdraehten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267299B (de) | 1965-09-28 | 1968-05-02 | Oskar Weber | Vorrichtung zum Verdrillen und/oder Abisolieren elektrischer Litzen- oder Drahtenden |
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