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DE2059652A1 - Vorrichtung zum Blankmachen der Enden von Koaxialkabeln - Google Patents

Vorrichtung zum Blankmachen der Enden von Koaxialkabeln

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Publication number
DE2059652A1
DE2059652A1 DE19702059652 DE2059652A DE2059652A1 DE 2059652 A1 DE2059652 A1 DE 2059652A1 DE 19702059652 DE19702059652 DE 19702059652 DE 2059652 A DE2059652 A DE 2059652A DE 2059652 A1 DE2059652 A1 DE 2059652A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
knives
shaft
longitudinal axis
coaxial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702059652
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Driessen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19702059652 priority Critical patent/DE2059652A1/de
Publication of DE2059652A1 publication Critical patent/DE2059652A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1248Machines
    • H02G1/1265Machines the cutting element rotating about the wire or cable

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Blankmachen der Enden von Koaxialkabeln.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Blankmachen der Enden von Koaxialkabeln und gegebenenfalls Schneiden auf vorgegebene Kabellängen.
  • Koaxialkabel bestehen aus einem Leiter, um den koaxial von innen nach außen eine Isolierung, eine Abschirmung und eine weitere Isolierung angeordnet ist. Das Blankmachen der Enden solcher Koaxialkabel erfolgt bislang manuell, indem die Isolierungen und die Abschirmung um den Leiter am Kabelende mit einem Messer oder einer Zange durchschnitten werden und das abgetrennte Ummantelungsstück von dem Leiter abgezogen wird. Da die Schnitte, insbesondere durch die Abschirmung nicht immer sauber durchgeführt werden können, kommen häufig Fäden aus der Abschirmung mit dem Leiter in Berührung, wodurch Störungen bei der Benutzung des Kabels auftreten.
  • Es ist daher einmal wünschenswert, das Blanmachen der Enden von Koaxialkabeln und gegebenenfalls auch das Schneiden der Kabel auf vorgegebene Längen zwecks Vereinfachung und Beschleunigung zu mechanisieren. Außerdem sollte eine Vorrichtung in der Lage sein, die einzelnen Schichten der Ummantelung des Koaxialkabels abgestuft und sauber zu entfernen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung vorgeschlagen, die durch ein um seine Längsachse drehbar angetriebenes Teil gekannzeichnet ist, das eine mittige Bohrung koaxial zur Längsachse für den Durchtritt des nicht drehbar festgehaltenen Koaxialkabels und radiale, bis in den Bereich der Längsbohrung reichende Einschnitte aufweist und an dem um exzentrisch zu seiner Längsachse liegende Drehpunkte schwenkbare Messer angeordnet sind, die in Ruhestellung des Drehteils aus dem Bereich der LAngsbohrung mittels Federn oder Gewichten herausgeschwenkt und bei Drehung des Teils durch vom Eigengewicht oder von Gegengewichten erzeugte Fliehkraftwirkung in die radialen Einschnitte des Drehteils bis in den Bereich seiner Längsbohrung einschwenkbar sind. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also das Koaxialkabel durch die Axialbohrung des Drehteils hindurchgesteckt und wird so festgehalten, daß es sich nicht mit dem Drehteil dreht. An dem Drehteil sind Messer schwenkbar befestigt, die sich mit dem Drehteil um das festgehaltene Koaxialkabel drehen. In Ruhestellung des Drehteils sind die Messer, die radial in den Einschnitten im Drehteil geführt sind, aus dem Bereich der Längsbohrung des Drehteils und des darin liegenden Koaxialkabels herausgeschwenkt. Wenn das Drehteil in Umdrehung versetzt wird, sorgen das Eigengewicht oder Gegengewichte dafür, daß die Messer durch Fliehkraftwirkung in den Bereich der Längsbohrung in dem Drehteil geschwenkt werden und dabei die Ummantelung des in der Längsbohrung liegenden Koaxialkabels durchschneiden. Die Tiefe, bis zu der die Ummantelung des Koaxialkabels durch die einzelnen Messer eingeschnitten wird, kann durch vorzugsweise verstellbare Anschläge vorher festgelegt werden0 Es ist daher möglich, daß durch ein Messer nur die äußere Isolierung durchschnitten wird, durch ein anderes Messer die äußere Isolierung und die Abschirmung, durch ein drittes Messer die Ummantelung bis zum Leiter und durch ein weiteres Messer das gesamte Kabel. Durch eine entsprechende Anzahl von Messern ist es also möglich, jede Ummantelungsschicht getrennt durchzunchneiden und damit vom Kabelende her die Kabelummantelung abgestuft zu entfernen. Soll neben der Entfernung der Kabelummantelung am Kabelende auch noch das ganze Kabel durchschnitten werden, wobei sich in der erfindungsgemäßen Vorrichtung an der Schnittstelle zwei Kabelenden bilden, kann durch die erfindungsgemäße Vorrichtung jedes der beiden neugebildeten Kabelenden in der oben geschilderten Weise blankgemacht werden0 Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungagemäßen Vorrichtung kann an dem Drehteil prallel zu seiner Längsachse eine Stange angeordnet sein, auf der die Messer schwenkbar befestigt sind. Weiterhin ist es gemäß einer bevorzugten Ausführung der 1Erfindung möglich, daß der Schwenkbereich der Messer durch Anschläge begrenzbar ist. Die Messer können außerdem an Hebeln oder Messerhaltern, mit diesen schwenkbar, lösbar befestigt sein. Schließlich ist es auch noch möglich, daß an den Hebeln oder Messerhaltern einerseits und an Festpunkten am Drehteil andererseits Zug- oder Druckfedern angebracht sind und erforderlichenfalls Gegengewichte sowie Mittel, z.B. Stellschrauben, zur Begrenzung des Ausschlags beim Schwenken der Messer.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit den erfindungsgemäßen Merkmalen zum Durchtrennen von Koaxialkabeln und Blankmachen der Leiter an den Kabelenden dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-B aus Fig. 1.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung besteht aus einer in zwei Ständern 1 und lt über Kugel- oder Rollenlager 2,2t drehbar gelagerten Welle 3. Auf die Welle 3 kann ein Zahn- oder Kettenrad oder eine Riemenscheibe 4 aufgekeilt oder einstückig mit ihr verbunden sein, über die die Welle 3 durch einen Motor 5 drehbar ist.
  • Koaxial zur Längsachse und Drehachse 6 der Welle 3 ist eine mittige Bohrung 7 vorgesehen, durch die ein Koaxialkabel hindurchgesteckt wird. Die Welle 3 ist außerdem in Abständen mit radialen Einschnitten 8 vershen, die bis in den Bereich der Längsbohrung 7 oder über diese hinaus reichen.
  • Parallel zur Längsachse 6 der Welle 3 ist an ihr eine Stange 9 befestigt. Die Stange 9 kann einerseits in der Riemenscheibe 4 und andererseits in einer weiteren, auf der Welle 3 befindlichen Scheibe 10 eingesetzt sein und ist so zur drehenden Mitnahme mit der Welle 3 verbunden.
  • Auf die Stange 9 sind mehrere Messerhalter 11 im Abstand der radialen Einsohnitte 8 in der Welle 3 aufgeschoben und schwenkbar befestigt. An den Messerhaltern 11 sind Messer 12 lösbar befestigt. Ein Stift 13 auf den Messer haltern 11, über den die Messer 12 bei ihrer Befestigung auf den Messerhaltern 11 mit entsprechenden Kerben 14 geschoben werden (Fig. 2), verhindert ein Schwenken des Messers 12 gegenüber seinem Messerhalter 11. Statt dessen könnte auf dem Messerhalter 11 auch eine Leiste angeordnet sein, gegen die sich das Messer 12 mit einer Kante anlegt.
  • Der Messerhalter 11 und mit ihm das Messer 12 ist mit dem einen Ende einer Zugfeder 15 verbunden, deren anderes Ende an einem Festpunkt am Drehteil 3, z.B. an einem in die Welle 3 eingesetzten Stift 16 befestigt ist. Statt der Stifte 16 kann auch eine wie die Stange 9 parallel zur Längsachse 6 der Welle 3 verlaufende Stange vorgesehen sein, an der die Zugfedern 15 mit einem Ende befestigt sind. Durch die Zugfeder 15 wird der Messerhalter 11 und mit ihm das Messer 12 in Ruhestellung der Welle 3 in die in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichnete Lage gebracht, in der die Messer 12 aus dem Bereich der Längsbohrung 7 in der Welle 3 herausgeschwenkt sind.
  • Durch eine als Anschlag für die Messerhalter 11 wirkende Stange 17 parallel zur Längsachse 6 der Welle 3 kann der Ausschlag der Messerhalter 11 unter der Wirkung der Zugfeder 15 in der Ruhestellung der Welle 3 begrenzt werden.
  • An dem Messerhalter 11 kann ein Gegengewicht 18 angebracht sein. Bei Umdrehung der Welle 3, mit der sich auch die Messerhalter 11 und die Messer 12 drehen, wird das Messer 12 unter der Fliehkraftwirkung auf das Gegengewicht 18 gegen die Kraft der Zugfeder 15 in die in Fig. 2 in durchgezogenen Linien angedeutete Lage in den radialen Einschnitten 8 der Welle 3 in den Bereich der Längsbohrung 7 in der Welle 3 eingeschwenkt. Mittels einer an den Messerhaltern 11 angeordneten Stellschraube 19, die im eingeschwenkten Zustand des Messers 12 bei Umdrehung der Welle 3 gegen die als Anschla * irkende Stange 20, die wieder parallel zur Längsachse 6 der Welle 3 verläuft, kann die Tiefe, bis zu der das Messer 12 in der Endlage bei Umdrehung der Welle 3 die Querschnittsfläche der Längsbohrung 7 in der Welle 3 überdeckt, beliebig verändert werden. Mit dieser Verstellung des Einschwenkbereichs des Messers 12 in die Längsbohrung 7 in der Welle 3 hat man es in der Hand, die Ummantelung des in der Längsbohrung 7 in der Welle 3 befindlichen Koaxialkabels bis zu einer gewünschten Tiefe zu durchschneiden. So ist es unter Bezugnahme auf Fig. 1 möglich, den Einschwenkbereich des mittleren der sieben dargestellten Messer 12 so einzustellen, daß es das Koaxialkabel vollkommen durchschneidet. Der Einschwenkbereich der beiden dem mittleren Messer benachbarten Messer 12 könnte so eingestellt sein, daß sie die Ummantelung des Koaxialkabels bis auf den Leiter durchschneiden. Dagegen würde der Schwenkbereich der darauffolgenden Messer 12 so weit begrenzt, daß nur die äußere Isolierung und die Abschirmung durchschnitten würden. Die beiden außen liegenden Messer würden in ihrem Schwenkbereich so weit begrenzt werden, daß sie nur die äußere Isolierung durchschneiden.
  • Nach dem Einführen eines Koaxialkabels in die Längsbohrung 7 in der Welle 3 wird es durch beliebige Mittel außerhalb der Welle 3 festgehalten, so daß es sich nicht drehen kann.
  • Hierfür sind geeignete Klemmeinrichtungen, die im einzelnen nicht dargestellt worden sind, brauchbar.
  • Die Welle 3 wird dann mittels des Motors 5 in Umdrehung versetzt. Bei einer bestimmten Drehzahl, bei der die auf die Gegengewichte 18 an den schwenkbaren Messerhaltern 11 wirkenden Fliehkärfte die durch die Zugfedern 15 ausgeübten Gegenkräfte übersteigen, schwenken die sich mit der Welle 3 drehenden Messerhalter 11 und mit ihnen die Messer 12 in den radialen Einschnitten 8 in der Welle 3 in den Bereich der Längsbohrung 7 und schneiden in die Ummantelung des Koaxialkabels rundherum bis zu einer vorgegebenen, durch die Stellschraube 19 und den Anschlag 20 begrenzbaren Tiefe ein. Nach Durchführung der Schnitte in die Ummantelung des Koaxialkabels bzw. durch das Kabel durch wird die Welle 3 wieder stillgesetzt und das ein-bzw. durchgeschnittene Kabel aus der Bohrung 7 in der Welle 3 herausgezogen.
  • In Fig. 3 ist ein mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchschnittenes und an den Enden entmanteltes Koaxialkabel dargestellt.
  • Die Erfindung soll nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausfffhrungsbeispiel beschränkt sein. Abwandlungen geringfügiger Art, die das Wesen der Erfindung nicht verändern, sollen vom Schutzumfang mit umfaßt sein0 So ist es in Abwandlung der dargestellten speziellen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung z.B. möglich, statt der Zugfedern 15 in entgegengesetzter Richtung wirkende Druckfedern vorzusehen, die Gegengewichte 18 fortfallen zu lassen, wenn das Messer oder die Messerhalter ein entsprechendes Eigengewicht besitzen, Messer und Messerhalter in anderer Form auszuführen, z.B. durch entsprechende Ausbildung des Messers ohne Messerhalter auszukommen und eine größere oder kleinere Anzahl von Messern vorzusehen0 Auch die Begrenzung des Schwenkbereichs der Messer, der Antrieb und die Ausgestaltung des Drehteils erscheint in anderer Weise ausführbar.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Blankmachen der Enden von Koaxialkabeln, kabel, gekennzeichnet durch ein um seine Längsachse (6) drehbar angetriebenes Teil (3), das eine mittige Bohrung (7) koaxial zur Längsachse (6) für den Durchtritt des nicht drehbar festgehaltenen Koaxialkabels und bis in den Bereich der Längsbohrung (7) reichende radiale Einschnitte (8) aufweist und an dem um exzentrisch zu seiner Längsachse (6) liegende Drehpunkte (9) schwenkbare Messer (12) angeordnet sind, die in Ruhestellung des Drehteils (3) aus dem Bereich der Längsbohrung (7) mittels Federn (15) oder Gewichten herausgeschwenkt und bei Drehung des Teils (3) durch vom Eigengewicht oder von Gegengewichten (18) erzeugte Fliehkraftwirkung in die radialen Einschnitte (8) des Drehteils (3) bis in den Bereich seiner Längsbohrung (7) einschwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Drehteil (3) parallel zu seiner Längsachse (6) eine Stange (9) angeordnet ist, auf die Messer (12) schwenkbar befestigt sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Messer (12) durch Anschläge (17,20) begrenzbar iet,
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (12) an Hebeln oder Messerhaltern (11), mit diesen schwenkbar, lösbar befestigt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hebeln oder Messerhaltern (11) einerseits und an Festpunkten (16) am Drehteil (3) andererseits Zug- (15) oder Druckfedern angebracht sind und erforderlichenfalls Gegengewichte (18) sowie Mittel (17,19,20) zur Begrenzung des Ausschlags beim Schwenken der Messer (12).
L e e r s e i t e
DE19702059652 1970-12-04 1970-12-04 Vorrichtung zum Blankmachen der Enden von Koaxialkabeln Pending DE2059652A1 (de)

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