DE1038325B - Traganhaenge- und Aushebevorrichtung fuer schleppergezogene Bodenbearbeitungs-geraete, insbesondere Weinbergpfluege - Google Patents
Traganhaenge- und Aushebevorrichtung fuer schleppergezogene Bodenbearbeitungs-geraete, insbesondere WeinbergpfluegeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Traganhänge- und Aushebevorrichtung für schleppergezogene Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere Weinbergpflüge, bestehend
aus einem mit dem Schlepper heb- und senkbar verbundenen Tragrahmen, an den das Gerät
beweglich angeschlossen ist, das außerdem zum Einsetzen in die Arbeitsstellung und Ausheben, sowie
Schwenken in die lotrechte oder annähernd lotrechte Lage über ein flexibles Glied, beispielsweise eine
Kette, mit dem Schlepper in Verbindung steht, die in der Arbeitsstellung des Gerätes durchhängt und zum
Ausheben und Schwenken straff ist. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin
gesehen, die Tragvorrichtung in, der Weise auszubilden und so am Schlepper anzuordnen, daß die
Arbeitswerkzeuge beim Anheben des sie tragenden Rahmengestelles in die Transportstellung unter Ausnutzung
der Eigenbewegung des Arbeitsgerätes zwangläufig aus dem Boden herausgeführt werden.
Bei einer bekannten Aushebevorrichtung für Weinbergpflüge
ist der mehrscharige Pflug an einem Tragrahmen befestigt, der um einen schlepperfesten Anlenkpunkt
um 90° nach oben geschwenkt werden kann. Dazu ist der Tragrahmen mit einem Hebel verbunden,
der am Schlepper angelenkt ist und der über eine doppelt geführte Kette mittels der Hydraulik angehoben
werden kann. Beim Hochschwenken dieses Hebels werden unmittelbar die Pflugschare aus dem
Boden ausgehoben, so daß die Hydraulik außer dem Gewicht der Pflüge und des Tragrahmens noch eine
zusätzliche Losreißkraft aufbringen muß, um die Pflugschare aus dem Boden zu lösen. Dadurch wird
die Hydraulik überlastet, oder as muß eine größer dimensionierte hydraulische Vorrichtung am Schlepper
vorhanden sein. Ein weiterer Nachteil dieser Aushebevorrichtung besteht darin, daß die Pflüge in der
Arbeitsstellung nicht allseits beweglich angeordnet sind.
Eine weitere bekannte Aushebevorrichtung für Weinbergpflüge benötigt außer den am Schlepper vorhandenen
Anschlußstellen an den: hydraulischen Hubarmen
und an den unteren Lenkern der Geräteanhängevorrichtung zwei weitere, seitlich am Schlepper
angeordnete Anlenkstellen, was einen zusätzlichen
Bauaufwand bedeutet. Auch bei dieser Aushebevorrichtung wird der die Pflugschare tragende Rahmen
über Hebel mittels der Hydraulik direkt hochgeschwenkt, wobei ebenfalls eine zusätzliche Losreißkraft
aufgebracht werden muß, um die Pflugschare aus der Erde auszuheben.
Schließlich ist eine Aushebevorrichtung für Weinbergpflüge bekannt, bei der das die Pflugschare
tragende Gestell an den unteren Lenkern der Geräteanhängevorrichtung angelenkt ist und über einen wei-Traganhänge-
und Aushebevorrichtung für schleppergezogene Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere Weinbergpflüge
Anmelder:
Heinrich Lanz Aktiengesellschaft,
Mannheim
Mannheim
Dipl.-Ing. Ludwig Muncke, Mannheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
teren Hebel am Schlepper in einer Schlitzführung schwenkbar gelagert ist. Die unteren Lenker sind über
Ketten mit den Hubarmen der Hydraulik verbunden. Beim Ausheben werden die unteren Lenker und damit
der die Pflugschare tragende Rahmen direkt um die schlepp er festen Anlenkstellen hochgeschwenkt, wozu
wiederum die zusätzliche Losreißkraft erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht
darin, daß die Schwenkmöglichkeit des Pfluges um eine vertikale Achse während des Arbeitens durch
Schlitzlöcher eng begrenzt ist.
Diese; Nachteile werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch behoben, daß das zwischen
Schlepper und Gerät angeordnete flexible Glied in der Arbeitsstellung des Gerätes und während einer ersten
Hubphase durchhängt und erst am Ende dieser Hubphase gestrafft ist, wodurch unter Ausnutzung der
Fortbewegung des Schleppers das Gerät aus dem Boden geführt wird, während in der weiteren Aushebephase
das Gerät unter Anlegung des flexiblen Gliedes an eine schlepperseitig feste Führung um
seine Anlenkachse an den Tragrahmen bis in die lotrechte
bzw. annähernd lotrechte Lage angehoben wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Arbeitswerkzeuge
beim Anheben des sie tragenden Rahmengestells in die Transportstellung unter Ausnutzung der Eigenbewegung
des Arbeitsgerätes zwangläufig aus dem Boden herausgeführt werden. Hierdurch wiederum
ergibt sich der Vorteil, daß die zum Ausheben der Arbeitsgeräte erforderliche Losreißkraft auf ein
Mindestmaß reduziert wird. Sobald nämlich das vordere Ende des Arbeitsgerätes bzw. seiner Traganhängevorrichtung
infolge der Hubbewegung des Schwingrahmens nach oben bewegt wird, werden die Geräte, beispielsweise Pflugschare, in eine derartige
Lage versetzt, daß auf jedes eine nach oben gerichtete Schubkomponente einwirkt, die sie nacheinander
«09 600/147
aus dem Boden herausführt. Dabei wird der Fahrer zweckmäßig schon kurz vor dem Wenden die Hydraulik
bedienen, so daß durch die Bewegung des Schleppers die Pflüge herausgezogen werden. Das flexible
Glied wird erst dann wirksam, wenn sich die Arbeitsgeräte, beispielsweise die Pflugschare, über dem Boden
befinden, so daß der eigentliche Schwenkvorgang in die vertikale Transportstellung erst dann beginnt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung legt sich das flexible Glied bzw. die Kette zum Straffen
beispielsweise um zwei mit Abstand voneinander angeordnete,
quer zur Fahrtrichtung liegende waagerechte Bolzen, die von mindestens einem mit dem
Schlepper starr verbundenen Arm getragen werden und dabei auf einer Hüllkurve angeordnet sind. Durch
geeignete Anordnung der Bolzen ist die Hebellänge vom Drehpunkt des Schwingrahmens an bis zum
momentanen Kettendrehpunkt sowie die Hebellänge zwischen der Anlenkstelle der Kette an der Traganhängevorrichtung
und dem Momentanpol dieser Anlenkstelle veränderlich. Die wirksamen Hebellängen werden dabei so variiert, daß die Hubkraft im hydraulischen
Arbeitszylinder nahezu konstant bleibt. An Stelle der Bolzen kann man auch ein entsprechend
geformtes Flacheisen an einem oder zwei mit dem Schlepper starr verbundenen Armen anordnen, um
das sich die Kette anlegt.
Um mit einfachen Mitteln die Hubbewegung des Arbeitsgerätes zu begrenzen, sieht die Erfindung
ferner vor, daß die Arme mit einem Führungsbügel starr verbunden sind, der einen oder mehrere schräg
nach oben gerichtete Arme aufweist, an deren freiem Ende ein Anschlag angeordnet ist, der die obere Endstellung
des Rahmens begrenzt und seine seitliche Führung übernimmt. Der Führungsbügel selbst kann
mittels Steckbolzen abnehmbar am Lagerbock des Schleppers befestigt sein, was einen raschen An- und
Abbau dieses Organs ermöglicht. Um auf einfache Weise die Länge den jeweiligen, sich aus einem veränderlichen
Anschluß des Arbeitsgerätes an den Tragarmen ergebenden Verhältnissen anpassen zu können,
kann die Kette mit einem Spannschloß versehen sein. Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden
Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die neue Traganhänge- und Aushebevorrichtung in Verbindung mit einem Weinbergpflug
in Ansicht, wobei die ausgezogenen Linien die Arbeitsstellung, die strichpunktierten Linien die Transportstellung
und die gestrichelten Linien eine Zwischenstellung des Arbeitsgerätes bedeuten;
Fig. 2 ist die Draufsicht zu Fig. 1, während
Fig. 3 eine Teilansicht des Arbeitsgerätes von vorn gesehen wiedergibt.
Fig. 3 eine Teilansicht des Arbeitsgerätes von vorn gesehen wiedergibt.
Am rückwärtigen Ende des Schleppers 1, dessen linkes Hinterrad in Fig. 1 weggelassen wurde, ist eine
hydraulische Krafthebeanlage 2 angebaut, deren Hubarme 3 und 4 über je eine längenveränderlich ausgebildete
Hubstange 5 bzw. 6 mit einem am Schlepper schwenkbar angeschlossenen Tragrahmen 7 verbunden
sind. Vorzugsweise ist der Tragrahmen U-förmig gebogen und mittels Steckbolzen 8 und 9 in zwei unterhalb
der Achstrichter 10 und 11 des Schleppers vorgesehenen Lagern 12 und 13 gehalten. Am freien
bogenförmigen Ende weist der Tragrahmen 7 eine Kupplungsöse 14 auf, die zum Anschluß eines Arbeitsgerätes
am Tragrahmen vorgesehen ist. In üblicher Weise ist auch bei dem in der Zeichnung veranschaulichten
Schlepper 1 an dessen hinterem stirnseitigen Ende ein normalerweise der Befestigung einer Anhängevorrichtung
bzw. der Anlenkung des oberen Lenkers einer Dreipunktaufhängevorrichtung dienender
Lagerbock 15 angebracht. An diesem meherere Bohrungen aufweisenden Lagerbock 15 wiederum ist
ein im wesentlichen aus zwei Flacheisen 17 und 18 gebildeter Führungsbügel befestigt. Der Führungsbügel
17,18 seinerseits ist zu diesem Zweck an seinem mittleren Teil mit korrespondierenden Bohrungen versehen,
so daß er mittels Steckbolzen 19 und 20 leicht lösbar mit dem Lagerbock 15 verbunden werden kann.
Die beiden einander zugeordneten Flacheisen 17, 18 sind vom mittleren Teil aus unter stetiger Vergrößerung
ihres gegenseitigen Abstandes schräg nach oben in einem Winkel von etwa 45° abgebogen, während
sie unten mit Bezug auf den Mittelteil in der gleichen Richtung wie oben um 90° abgewinkelt sind. Dabei
sind die parallel zueinander verlaufenden Arme 21 des Bügels am freien Ende bogenförmig nach oben
geführt und im Bereich der Krümmung durch zwei mit Abstand voneinander angeordnete Querbolzen 22
und 23 miteinander verbunden. Da auch die schräg nach oben geführten Arme 24 des Führungsbügels an
ihrem äußersten Ende fest mit einem als Anschlagleiste dienenden Flacheisen 25 verbunden sind, erhält
der Bügel in seiner Gesamtheit einen in sich geschlossenen und starren Aufbau, so daß er einfach und
schnell am Lagerbock 15 befestigt oder von diesem abgenommen werden kann. Die Ausbildung des Führungsbügels
bzw. dessen Anordnung am Lagerbock 15 erfolgt im übrigen in der Weise, daß die nach rückwärts
ausladenden Arme 21 und 24 des Bügels den Tragrahmen 7 in seiner zum Heben und Senken des
Arbeitsgerätes erforderlichen Bewegungsfreiheit nicht behindern.
Wie die Zeichnung zu erkennen gibt, ist der am Schlepper 1 schwenkbar angeordnete Tragrahmen 7
zum Anhängen eines Weinbergpfluges vorgesehen. Allgemein versteht man unter einem Weinbergpflug
ein Gerät, das im wesentlichen aus einem rechteckigen Rahmengestell mit Quer- und Längsträgern 26 bzw. 27
besteht, an die mehrere Pflugkörper 28 mit Bezug auf die Längsachse des Gestells hintereinander liegend und
symmetrisch zu dieser gestaffelt befestigt sind. Außerdem ist das Gerät vorn mit zwei Stützrädern 29 und
30 ausgerüstet, die am vorderen Querträger 26 des Rahmengestells ein- und feststellbar angeschlossen
sind, wodurch die Eindringtiefe der Pflugkörper 28 den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann.
Am Querträger 26 des Rahmengestell sind ferner zwei senkrecht nach unten gerichtete Arme 32 und 33
angebracht, die an ihrem freien Ende einen Kupplungsteil 34 tragen. Die Anordnung des Kupplungsteiles 34 an den Armen 32 und 33 erfolgt hierbei
zweckmäßig mittels zweier Steckbolzen 35 und 36, die in entsprechenden Bohrungen eingeschoben und gesichert
sind. Durch diese Art der Verbindung ist der Kupplungsteil 34 um eine Horizontalachse drehbar.
Zweckmäßig weisen die Arme 32 und 33 noch weitere Bohrungen 37 und 38 auf. Dadurch läßt sich der
Kupplungsteil 34 in verschiedenen Abständen vom Querträger 26 an den Armen 32, 33 anschließen. Zum
Anschluß des Arbeitsgerätes an den Tragrahmen 7 des Schleppers 1 ist der Kupplungsteil 34 mit einem einfachen,
senkrecht zu seiner Drehachse gerichteten Steckbolzen 39 ausgestattet, mit dessen Hilfe die
Kupplungsöse 14 des Tragrahmens 7 mit dem Kupplungsteil 34 verbindbar ist.
Um das in Arbeitsstellung gewissermaßen kardanisch an den Tragrahmen 7 angeschlossene Boden-
bearbeitungsgerät von dieser Stellung in die in Fig. 1 mit gestrichelten oder strichpunktierten Linien dargestellte
Lage bewegen zu können, ist zwischen Schlepper 1 und Arbeitsgerät eine zusätzliche, jedoch nur
beim Hebe- und Senkvorgang des Gerätes wirksam werdende Führung vorgesehen. Diese wird erfindungsgemäß
aus dem vorerwähnten Führungsbügel 17,18 und einer Kette 40 gebildet. Mit einem Ende ist die
Kette 40 am unteren Steckbolzen 19 des Lagerbockes 15 angehängt, während sie mit ihrem geräteseitigen
Ende an einem am Rahmengestell 26, 27 angeordneten Arm 41 angreift. Die Verbindung der Kette 40 mit
dem Arm 41 erfolgt mittels eines Steckbolzens 42. Diese Anschlußstelle der Kette 40 ist etwas oberhalb
des Querträgers 26 festgelegt, um einen entsprechend großen wirksamen Hebelarm zu erhalten, dessen Drehachse
die Steckbolzen 35 und 36 des Kupplungsteiles 34 bilden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Kette 40
lose durchhängend unter den horizontal verlaufenden Armen 21 des Führungsbügels 17, 18 entlang geführt ao
und im übrigen so lang gewählt, daß sie in Arbeitsstellung des Bodenbearbeitungsgerätes unwirksam ist.
Um die Länge der Kette 40 in gewissen Grenzen verändern
zu können, ist zwischen ihre Glieder ein Spannschloß 43 eingebaut.
Die Wirkungsweise der neuen Traganhänge- und Aushebevorrichtung ist folgende:
Soll das Arbeitsgerät z. B. von der Arbeitsstellung in die in Fig. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutete
Transportstellung gebracht werden, so geschient dies dadurch, daß der schwenkbar am Schlepper
1 angeordnete Tragrahmen 7 unter der Wirkung der hydraulischen Hebevorrichtung 2 bis 6 nach oben
geschwenkt wird. Durch die Hubbewegung des Tragrahmens 7 wird, wie in Fig. 1 mit gestrichelten Linien
angedeutet, das vordere Ende des Rahmengestells 26, 27 angehoben, wodurch die an ihm befestigten Pflugkörper
28 eine gewisse Schräglage erhalten, die die Werkzeuge, im Zusammenwirken mit der Fortbewegung
des Gerätes durch den Schlepper, zwangläufig aus dem Boden herausführt. Gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung
des Arbeitsgerätes wird auch die Anschlußstelle 42 der Kette 40 mit angehoben und damit
die unterhalb des Führungsbügels 17,18 lose durchhängende
Kette 40 selbst an diesen herangeführt, bis sie sich schließlich an den unteren Querbolzen 22 anlegt.
Bei fortschreitender Aufwärtsbewegung des Tragrahmens 7 erfolgt sodann eine Straffung der
Kette 40, wobei diese der Bewegung der geräteseitigen Anschlußstelle 42 einen allmählich sich erhöhenden
Widerstand entgegensetzt. Sobald sich durch die Verlagerung des geräteseitigen Anschlußpunktes der
Kette 40 eine unnachgiebige Spannung derselben eingestellt hat, führt das xAxbeitsgerät bei anhaltender
Hubbewegung des Tragrahmens 7 zusätzlich eine Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn aus.
Hierbei legt sich die Kette 40 so weit um die von dem unteren und oberen Querbolzen 22 und 23 gebildete
Hüllkurve, bis das Rahmengestell 26, 27 schließlich an der Anschlagleiste 25 des Führungsbügels 17, 18 zur
Anlage kommt. Das Arbeitsgerät ist in der Transportstellung angelangt. Um zu verhindern, daß das Rahmengestell
26, 27 nach der einen oder anderen Seite kippt, ist an der Anschlagleiste 25 ein Auffangmaul
44 vorgesehen und zweckmäßig so angeordnet, daß der mittlere Längsträger 27 des Rahmengestells 26, 27
in der Transportstellung in dieses eingreift.
Um das Bodenbearbeitungsgerät wieder in die Arbeitsstellung zurückzuführen, muß zunächst die
hydraulische Krafthebeanlage betätigt werden, deren Kolben nach Beseitigung des bislang auf ihm lastenden
Flüssigkeitsdruckes unter dem Eigengewicht des Arbeitsgerätes allmählich in die Ausgangslage zurückweicht.
Hierbei senkt sich der Tragrahmen 7. Infolge dieser Bewegung des Tragrahmens wickelt sich die
Kette 40 wieder von der Hüllkurve des Führungsbügels 17, 18 unter gleichzeitiger rückläufiger
Schwenkbewegung des Arbeitsgerätes ab, um am Ende der Senkbewegung des Tragrahmens wieder
vollkommen lose unterhalb des Führungsbügels durchzuhängen.
Die Hebelverhältnisse der Hubvorrichtung 3 bis 6 und 7 sind mit Bezug auf die Schwerpunktlage des
Arbeitsgerätes und auf die Lage der durch die Querbolzen 22, 23 gebildeten Hüllkurve so gewählt, daß
beim Anheben Belastungsspitzen vermieden werden, d. h., die Kräfte, die auf den Kolben des Krafthebers
wirken, bleiben während des gesamten BewegungsVerlaufes
möglichst gleich groß. Diese Forderung ist, wie sich ergeben hat, dann erfüllt, wenn das beim Bewegungsablauf
von Tragrahmen 7 und dem in gestrafftem Zustand beweglichen und veränderlichen Kettenstrang
gebildete Koppelviereck eine Rastpolbahn ergibt, die etwa die in Fig. 1 gezeigte Kurvenform K
mit stetig sich vergrößernder Krümmung, ähnlich einem Teil einer Spirale, aufweist.
Die erfmdungsgemäße Vorrichtung ist auf das vorstehend beschriebene und in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, sondern umfaßt noch weitere Möglichkeiten. So! könnte
z. B. die Führung auch durch einen über den mittleren Längsträger des Tragrahmens hinausgeführten
Ausleger und einen am Führungsbügel vorgesehenen Anschlag gebildet werden. Die Anordnung wäre auch
hierbei so' zu treffen, daß sich der Ausleger beim Hebevorgang des Tragrahmens gegen den Anschlag
anlegt und das Arbeitsgerät in der bereits vorstehend beschriebenen Weise um eine Horizontalachse kippt.
Claims (3)
1. Traganhänge- und Aushebevorrichtung für schleppergezogene Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere
Weinbergpflüge, bestehend aus einem mit dem Schlepper heb~ und senkbar verbundenen
Tragrahmen, an den das Gerät beweglich angeschlossen ist, das außerdem zum Einsetzen in die
Arbeitsstellung und Ausheben sowie Kippen in die lotrechte oder annähernd lotrechte Lage über ein
flexibles Glied, beispielsweise eine Kette, mit dem Schlepper in Verbindung steht, die in der Arbeitsstellung
des Gerätes durchhängt und zum Ausheben und Kippen straff ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das zwischen Schlepper (1) und Gerät (26 bis 28) angeordnete flexible Glied (40) in der
Arbeitsstellung des Gerätes und während einer ersten Hubphase durchhängt und erst am Ende
dieser Hubphase gestrafft ist, wodurch unter Ausnutzung der Fortbewegung des Schleppers das Gerät
aus dem Boden geführt wird, während in der weiteren Aushebephase das Gerät unter Anlegung
des flexiblen Gliedes an eine schlepperseitig feste Führung (17,18 bzw. 22, 23) um seine Anlenkachse
(35, 36) an den Tragrahmen (7) bis in die lotrechte bzw. annähernd lotrechte Lage angehoben
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Glied bzw. die Kette
(40) sich zum Straffen beispielsweise um zwei mit Abstand voneinander angeordnete, quer zur Fahrtrichtung
liegende waagerechte Bolzen (22 und 23)
legt, die von mindestens einem mit dem Schlepper (1 bzw. 15) starr verbundenen Arm (21) getragen
werden und dabei auf einer Hüllkurve angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (21) mit einem Führungsbügel
(17, 18) starr verbunden sind, der einen oder mehrere schräg nach oben gerichtete
Arme (24) aufweist, an deren freiem Ende ein Anschlag
(25) angeordnet ist, der die obere Endstellung des Rahmens (26, 27) begrenzt und seine seitliche
Führung übernimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1 100 369,
287, 1013 113.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL25599A DE1038325B (de) | 1956-08-24 | 1956-08-24 | Traganhaenge- und Aushebevorrichtung fuer schleppergezogene Bodenbearbeitungs-geraete, insbesondere Weinbergpfluege |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL25599A DE1038325B (de) | 1956-08-24 | 1956-08-24 | Traganhaenge- und Aushebevorrichtung fuer schleppergezogene Bodenbearbeitungs-geraete, insbesondere Weinbergpfluege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038325B true DE1038325B (de) | 1958-09-04 |
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ID=7263471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL25599A Pending DE1038325B (de) | 1956-08-24 | 1956-08-24 | Traganhaenge- und Aushebevorrichtung fuer schleppergezogene Bodenbearbeitungs-geraete, insbesondere Weinbergpfluege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038325B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168147B (de) | 1961-03-11 | 1964-04-16 | Bayerische Pflugfabrik Gmbh | Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1013113A (fr) * | 1950-02-21 | 1952-07-23 | Dispositif d'attelage et de relevage pour des instruments aratoires traînés par tracteur | |
| FR1013287A (fr) * | 1950-02-25 | 1952-07-25 | Dispositif de liaison d'un instrument de motoculture du type <traîné-porté> avec son tracteur | |
| FR1100369A (fr) * | 1954-03-01 | 1955-09-20 | P Viaud & Cie Ets | Dispositif de relevage à la verticale pour tous instruments de viticulture portés et semi-portés |
-
1956
- 1956-08-24 DE DEL25599A patent/DE1038325B/de active Pending
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