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DE1037099B - Hydraulische Hebebuehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulische Hebebuehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1037099B
DE1037099B DEN8815A DEN0008815A DE1037099B DE 1037099 B DE1037099 B DE 1037099B DE N8815 A DEN8815 A DE N8815A DE N0008815 A DEN0008815 A DE N0008815A DE 1037099 B DE1037099 B DE 1037099B
Authority
DE
Germany
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lifting
lifting frame
frame
cylinder
cylinders
Prior art date
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Application number
DEN8815A
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/02Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars
    • B66F7/04Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars hydraulically or pneumatically operated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Hebebühne, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die bekannten Hebebühnen dieser Art erfordern eine umfangreiche und komplizierte Energieanlage, welche die Erstellung und den Betrieb der Bühne verteuert und diese vor allem von einer äußeren Energiequelle abhängig macht.
Im Gegensatz hierzu arbeitet die erfindungsgemäße hydraulische Hebebühne mit einfachen Mitteln und ist vor allem unabhängig von einer zusätzlichen äußeren Energiequelle, so daß man einen störungsfreien und unempfindlichen Betrieb durchführen kann. Die Anlage ist jederzeit betriebsbereit, und die Bedienung kann von Hand erfolgen, ohne daß dabei an das Bedienungspersonal große Kraftanforderungen gestellt werden.
Erreicht wird dieses Ziel durch die erfindungsgemäße hydraulische Hebebühne, bei welcher an jeder Längsseite eines Hubraumes zwei Hubsäulen angreifen und deren wesentliche Merkmale im folgenden bestehen. Der Hubrahmen ist an Zylindern, die nahe der durch den Schwerpunkt des belasteten HubrahmeiTs gehenden senkrechten Ouerebene paarweise angeordnet sind, um waagerechte Zapfen verschwenkbar angelenkt, während auf einem Traggestell befestigte Kolben jeder Hubsäule als Zylinder mit einem in der Kolbenstirnfläche eingebauten Rückschlagventil ausgebildet sind; ferner sind jeweils zwei Hubsäulen derselben Längsseite des Hubrahmens so zusammengeschaltet, daß durch Auf- und Abwippen des Hubrahmens von Hand der nach oben bewegte Zylinder Flüssigkeit durch das Rückschlagventil ansaugt, während der nach abwärts gedrückte Zylinder sich auf die in ihm eingeschlossene Flüssigkeitssäule abstützt.
Bei dem durch die Wippbewegung bewirkten standigen Wechsel von Über- und Unterdruck in den Zylinderpaaren steigt fortschreitend der Flüssigkeitsspiegel in den Zylindern, wodurch die Ebene der Abstützung sich ständig nach oben1 bewegt und somit im gleichen Maß der Hubrahmen gehoben wird.
Will man den gehobenen Hubrahmen wieder senken, dann bedarf es nur der Entfernung der Flüssigkeit aus den Zylindern. Hierfür ist es lediglich erforderlich, die Zylinder an eine gemeinsame Abflußleitung, die mit einem Abflußventil versehen ist, anzuschließen. Je nach der Einstellung dieses Ventils sinkt der Hubrahmen mehr oder weniger schnell selbsttätig nach unten.
Zur Veranschaulichung der Erfindung ist in der Zeichnung eine beispielsweise Ausführung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der angehobenen Hebebühne in schematischer Darstellung, Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die Hebebühne,
Hydraulische Hebebühne,
insbesondere für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Otmar Nerath, Okriftel/M., Nesenstr. 6
Fig. 3 eine Teilseitenansicht der Hebebühne gemäß Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch den oberen Bereich eines hydraulischen Zylinders der Hebebühne gemäß Fig. 2,'
Fig. 5 eine Teilseitenansicht, teilweise geschnitten, im Bereich des Abschlusses der Hebebühne gemäß Fig. 2 an einen hydraulischen Zylinder.
Die Hebebühne besteht aus einem Traggestell 1, an welchem die Kolben 2 für die hydraulischen Zylinder 3 paarweise angeordnet sind. An den Zylindern ist der Hubrahmen 4 befestigt, der zur Aufnahme des anzuhebenden Fahrzeuges 5 dient. In der obersten Stellung kann der Hubrahmen 4 durch ausklappbare Stützen 6 gesichert werden.
Wie aus den Zeichnungen zu erkennen ist, kann die gesamte Hebebühne, d. h. das Traggestell 1 und der Hubrahmen 4, aus Siederohren zusammengeschweißt sein, wodurch die Anlage verhältnismäßig billig in der Herstellung wird. Das Traggestell und der Hubrahmen bestehen in diesem Fall aus Längsholmen 7 und 8, die durch einzelne Querstreben 9 und 10 miteinander verbunden sind. Auf den Querstreben 10 des Hubrahmens 4 sind Auffahrtsschienen 11 für die anzuhebenden Fahrzeuge befestigt und zweckmäßig in seitlicher Richtung verstellbar ausgebildet, beispielsweise dadurch, daß die Schienen 11 mit seitlichen Schlitzlaschen 12 versehen sind, in welche die Befestigungsbolzen 13 eingreifen, welche in den Querstreben 10 sitzen.
Die Kolben 2 sind an dem Traggestell 1, und zwar an den Längsholmen 7, paarweise befestigt, und die Zylinder 3 sind für den Kolben längs verschieblich angeordnet. Die Kolben 2 jeder Hubsäule sind, wie aus Fig. 4 zu entnehmen ist, als Zylinder mit einem in der Kolbenstirnfläche eingebauten Rückschlagventil ausgebildet. Am oberen Ende tragen die Kolben Dich-
809 594/151·

Claims (1)

  1. tungsmanschetten 14. Die oberen Enden der Zylinder 3 sind durch einen Boden 16 abgeschlossen, der über einen Austrittsstutzen 17 mit einer Flüssigkeitsleitung 18 verbunden ist. Am unteren Ende sind die beiden Zylinder mit den Längsholmen 8 des Hubrahmens gelenkig verbunden. Zu diesem Zweck sind, wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, an den Zylindern1 3 waagerechte Drehzapfen 19 befestigt, die am vorderen Ende mit einem Bund 20 versehen sind. Die Zapfen greifen in an den Längsholmen 8 des Hubrahmens !»festigten Bügeln 21 ein, die mit einer entsprechenden Lagerfläche 22, mit einer Aussparung 23 zur Einführung des Zapfens und mit einem Anschlag 24 ausgerüstet sind.
    Es ist zweckmäßig, die Rohre des Traggestells 1 gleichzeitig als Flüssigkeitsbehälter auszubilden. Ferner ist zur Führung der Zylinder 3 noch eine Führungsstange 25 vorgesehen, die an den Längsholmen 7 des Traggestells befestigt sind und am oberen Ende einen Anschlag 26 tragen. Die Führungsstangen 25 ao werden durch eine an den Zylindern 3 befestigte Hülse 27 umgriffen.
    Die Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt etwa so, wie nachstehend beschrieben. Das Kraftfahrzeugs wird auf die Auffahrsschienenll gerollt bzw. durch eine Seilwinde gezogen, wenn sich der Hubrahmen 4 in seiner untersten Stellung befindet, und zwar in eine solche Stellung, in der das Gleichgewicht durch Auspendeln des wippenartig aufgehängten Hubrahmens 4 hergestellt ist. Dann werden die Räder durch Einlegen von Keilen od. dgl. blockiert. Wenn der Flüssigkeitsbehälter, d.h. das Traggestell 1, einschließlich der Kolben 2 bis zu deren Oberkante gefüllt ist, kann nunmehr die Hubbewegung beginnen, indem der Hubrahmen 4 leicht in Wippbewegung gebracht wird. Während einer Schwingung bei der Wippbewegung hebt sich ein Zylinder der Zylinderpaare 3 und erzeugt im oberen Bereich einen Unterdruck, so daß aus dem Flüssigkeitsbehälter über das sich hierbei öffnende Rückschlagventil 15 Flüssigkeit nachgesaugt wird. Bei der nachfolgenden Schwingung entsteht in dem soeben genannten Zylinder, der sich gegenüber dem anderen um ein Stück angehoben hat, durch das sich selbsttätig schließende Rückschlagventil 15 ein Überdruck, während gleichzeitig auf die vorher beschriebene Weise nunmehr in dem anderen Zylinder, der sich dabei anhebt, ein Unterdruck entsteht. Auf diese Weise klettern die beiden Zylinder und damit der Hubrahmen an1 den Kolben empor.
    Zur Begrenzung der Wippbewegung sind an den Seiten der Längsholme 8 des Hubrahmens Anschläge in Form von Puffern 28 befestigt, die jeweils gegen die Seitenwände der Zylinder 3 anschlagen. Zur Bedienung der Hebebühne bedarf es nur geringer Kraftanstrengung. Es genügen hierfür ein oder zwei Arbeiter, die für das Heben der Bühne höchstens eine Hebe- und Druckkraft an einem der Enden des Hubrahmens von 45 kg anwenden müssen. Um den Hubrahmen auf eine Höhe von 1,5 m zu pumpen, braucht ein Arbeiter etwa 5 bis 8 Minuten, was praktisch nur einen geringen Zeitaufwand bedeutet.
    Mit dem Wippen der Hebebühne kann schon in der unteren Grundstellung begonnen werden, ohne daß hierfür etwa eine Fundamentgrube erforderlich wäre. Nach dem Auffahren des Kraftfahrzeuges auf den wippenartig aufgehängten Hubrahmen wird dieser in die Waagerechte ausgependelt, wodurch ein genügend hoher Abstand zwischen Ende des Hubrahmens und dem Boden gegeben ist, um mit dem Wippen beginnen zu können.
    Als beachtlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Hebebühne gegenüber den stationären Anlagen hat es zu gelten, daß sie transportabel ist. Sie kann als Ganzes, ohne jegliche Demontage irgendwelcher Bauelemente, wie ein Schlitten oder gegebenenfalls auf Rollen transportiert werden. Hierfür verstärkt man zweckmäßig den Rahmen entsprechend auf der Unterseite.
    Da zum Betrieb der erfindungsgemäßen Hebebühne keine Pumpe wie sonst bei hydraulischen Hebebühnen benötigt wird, zu deren Antrieb ja Energien benötigt werden, kann sie auch unabhängig von jeder elektrischen Stromquelle, etwa in einsamen Gegenden, insbesondere im Gebirge, betrieben werden. Dies stellt offensichtlich einen großen Vorteil der Erfindung dar. Femer verbilligt sich die erfindungsgemäße Hebebühne durch den Wegfall einer Pumpe sehr beträchtlich, welcher Vorteil auch nicht etwa dadurch aufgehoben wird, daß demgegenüber zwei Hubzylinder mehr bei der Erfindung verwendet werden.
    Paten ta ν s ρ ρ, ι; c η
    Hydraulische Hebebühne für Kraftfahrzeuge, bei welcher an jeder Längsseite des Hubrahmens zwei Hubsäulen angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubrahmen (4) an zu beiden Seiten, nahe der durch den Schwerpunkt des belasteten Hubrahmens gehenden senkrechten Querebene, paarweise angeordneten Zylindern (3) um waagerechte Zapfen verschwenkbar angelenkt ist, während die auf dem Traggestell (1) befestigten Kolben (2) jeder Hubsäule als Zylinder mit einem in der Kolbenstirnfläche eingebauten Rückschlagventil ausgebildet sind, und daß jeweils zwei Hubsäulen derselben Längsseite des Hubrahmens so zusammengeschaltet sind, daß durch Auf- und Abwippen des Hubrahmens von Hand der nach oben bewegte Zylinder Flüssigkeit durch das Rückschlagventil ansaugt, während der nach abwärts gedrückte Zylinder sich auf die in ihm eingeschlossene Flüssigkeitssäule abstützt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 501 217.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © βΟ9 598/151 8.58
DEN8815A 1954-04-26 1954-04-26 Hydraulische Hebebuehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1037099B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990001015A1 (en) * 1988-07-21 1990-02-08 Brian Ross Klopper A hoist

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB501217A (en) * 1937-10-06 1939-02-23 Epco Ltd Improvements in or relating to hydraulic lifts

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