[go: up one dir, main page]

DE1556200C - Vorrichtung zum Verfahren eines Con tamers - Google Patents

Vorrichtung zum Verfahren eines Con tamers

Info

Publication number
DE1556200C
DE1556200C DE1556200C DE 1556200 C DE1556200 C DE 1556200C DE 1556200 C DE1556200 C DE 1556200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
support frame
frame
rods
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
CarlSpaeter GmbH, 2000 Hamburg
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betriflt eine Vorrichtung zum Ver- tes in den Stangen wirkenden Zugkräfte ergibt, die fahren eines Containers, bestehend aus zwei lotrech- das feste Anliegen des Tragrahmens an der Stirnten mit je zwei Fahrrollen und je einer Hubvorrich- fläche des Containers sichert. Nach dem Anheben des tung versehenen Tragrahmen, die mittels je zweier Containers bilden also die beiden Tragrahmen und Anlagebacken flach gegen die Stirnwände eines Con- 5 der Container eine verfahrbare Einheit, bis der Containers gestellt nach Anheben des Containers mit tainer wieder abgesetzt ist.
diesem eine verfahrbare Einheit bilden. Um das Anstellen der beiden Tragrahmen an den
Bei einer bekannten Konstruktion dieser Art sind Container in der richtigen Lage zu erleichtern, sind die Tragrahmen nach Art von Gabelstaplern mit je an den äußeren Seiten des Tragrahmens schwenkbare zwei Zinken versehen, die durch die Hubvorrichtung ίο Anschläge vorgesehen, die in ausgeschwenkter Stelhebbar sind, nachdem die Zinken durch Heranfahren lung senkrecht zur Rahmenebene vorspringen und der Tragrahmen an die Kiste, die verfahren werden dabei den Container geringfügig umfassen,
soll, unter den Boden der Kiste eingeschoben sind. Das Einhängen der Stangen in die Aufhängeösen Den genormten Containern fehlt aber eine ausrei- des Containers und das Aushängen derselben wird chende Bodenfreiheit, um Zinken unterschieben zu 15 vorteilhaft dadurch erleichtert, daß die Stangen mit können, zumal diese bei den hohen Gewichten der in -ihrer Längsrichtung sich erstreckenden Lang-Container einen entsprechenden Querschnitt haben. löchern versehen sind, in die die Zapfen eingreifen Außerdem ist bei diesen bekannten Konstruktionen und für die die Zapfen die Lagerstelle bilden,
nicht gewährleistet, daß die Tragrahmen mit der Kiste In der Zeichnung ist ein Ausführüngsbeispiel der beim Verfahren eine zuverlässige Einheit bilden. 20 Ausbildung' gemäß der Erfindung schematisch dar-
Die Einheit eines jeden Tragrahmens mit dem . gestellt. Es zeigt
Container wird lediglich durch die Reibungskraft ge- Fig· 1 eine an einem Container angesetzte Vor-
währleistet, die zwischen dem Boden der Kiste und richtung,
den Zinken entsprechend dem Gewicht der Kiste be- F i g. 2 eine Seitenansicht eines Tragrahmens,
steht. Soll die Kiste senkrecht zur Ebene der Trag- 25 F i g. 3 eine untere Ecke des Containers mit Aufrahmen verfahren werden, so besteht die Gefahr, daß hängeöse,
durch die auf den vorn fahrenden Tragrahmen aus- Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 3.
geübte Zugkraft, insbesondere beim Verfahren auf Die Vorrichtung zum Verfahren eines Containers
unebenem Boden, dieser Tragrahmen von der Kiste besteht aus zwei Tragrahmen 1, die sich über die
weggezogen wird und die Kiste von dessen Zinken 30 Breite der schmalen Seitenwände 2 des Containers 3
abrutscht, weil zeitweilig die Reibungskraft zwischen erstrecken. Jeder Tragrahmen 1 besteht aus zwei
Zinken und Kistenboden sehr gering ist. Die gleiche senkrechten Pfosten 4, deren untere Enden durch
Gefahr besteht auch für den hinten fahrenden Trag- einen Querträger 5 miteinander starr verbunden sind
rahmen, da der Rollreibungswiderstand der Räder (s. F i g. 2). Unterhalb der Pfosten 4 sind unter
des Tragrahmens größer werden kann als die die Ver- 35 dem Tragrahmen 1 Fahrrollen 6 vorgesehen. Die
bindung sichernde Reibungskraft. Hinzu kommtnoch, Halterung einer der beiden Fahrrollen 6 eines jeden
daß die durch die Auflagedrücke der Räder und Tragrahmens 1 ist um eine senkrechte Achse
deren Rollreibungswiderstände auf den Tragrahmen schwenkbar.
ausgeübten Momente im Sinne des Wegkippens des In jedem Pfosten 4 ist ein waagerechter, in der
unteren Teils des Tragrahmens von der Stirnwand 4° Rahmenebene liegender Zapfen 7 senkrecht ver-
der Kiste wirken und diesen Momenten lediglich das schiebbar gelagert. Zu diesem Zweck ist in jedem
von der Reibungskraft zwischen dem Kistenboden Pfosten 4 ein Fenster 8 vorgesehen, zwischen dessen
und den Zinken ausgeübte Moment entgegenwirkt. senkrechten Seitenwänden der Zapfen 7 mittels ihn
Die feste Anlage der Tragrahmen an den Stirnflächen umschließenden Führungsrollen 9 geführt ist. Der
der Kiste und damit die verfahrbare Einheit zwischen 45 untere Teil des Pfostens 4 nimmt einen durch Rippen
Kiste und den Tragrahmen ist also nicht gewähr- Il und Flansche verstärkten hydraulischen Zylinder
leistet. 10 auf, an dessen Kolbenstangenende der Zapfen 7
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zwischen den Führungsrollen 9 befestigt ist.
Tragrahmen so auszubilden, daß sie nach Anheben An den äußeren Enden der Zapfen 7 sind je eine
des Containers mit diesem eine verfahrbare unlösbare 50 Stange 12 in einer zur Rahmenebene senkrechten
Einheit bilden. Ebene schwenkbar angelenkt.
Hierfür ist die erfindungsgemäße Ausbildung darin Die unteren Enden der Stangen 12 weisen je einen zu sehen, daß etwa in mittlerer Rahmenhöhe zwei hakenförmigen Ansatz 12' auf, so daß sie in Aufwaagerechte, gleichachsige, in der Rahmenebene hängeösen 13 eingehängt werden können, die in den liegende und durch die Hubvorrichtung heb- und 55 Längsseitenwänden des Containers 3 nahe den untesenkbarc Zapfen vorgesehen sind, an denen Stangen ren Ecken vorgesehen sind (s. F i g. 3 und 4). .
angelenkt sind, deren untere Ansätze bei abgesenkten Soll ein Container 3 bewegt werden, so werden zuZapfen in die in bekannter Weise in den unteren nächst die Tragrahmen 1 an. den Seitenwänden 2 des Ecken der Seitenwände des Containers in einem ge- Containers angeordnet, so daß sie an diesem mit an ringen Abstand von seinen Stirnwänden vorgesehenen 60 den oberen und unteren Enden der Pfosten 4 be-Aufhängeösen einhakbar sind. festigten Anlagebacken 14 anliegen. Anschließend
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nach werden an den Pfosten 4 schwenkbar gelagerte Andern Einhaken der Stangen in die an den Seitenwän- schlage 15 in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte den des Containers vorgesehenen Aufhängeösen eine Stellung geschwenkt, in der sie die Längsseitenwände fonnschlüssige Verbindung zwischen dem Container 65 des Containers 3 geringfügig umfassen und dadurch und dem Tragrahmen besteht und zufolge der Schräg- die richtige Stellung der Tragrahmen 1 zum Container' la»c der eingehakten Stangen sich eine große waage- sichern. Nachdem dann die Stangen 12 mit den an rechte Komponente der zufolge des Containergewich- ihren unteren Enden vorgesehenen seitlichen An-
Sätzen 12' in die Aufhängeösen 13 des Containers 3 eingehängt sind, wird eine Pumpe 16 mit Hilfe eines Hebels 17 betätigt, die die hydraulischen Zylinder 10 speist, so daß die Zapfen 7 angehoben werden und über die Stangen 12 den Container 3 anheben. Dabei 5 werden die Holzklötze 14 fest gegen die die Schmalseiten 2 des Containers verstärkenden Teile der Rahmenkonstruktion gepreßt. Der Container ist dann verfahrbar. An der Stelle, an der der Container abgesetzt werden soll, wird dann durch Öffnen eines nicht dargestellten Ventils die Druckflüssigkeit aus den Zylindern 10 in einen Vorratsbehälter 18 abgelassen. Demzufolge sinken die Zapfen 7 ab und die Stangen 12 können aus den Aufhängeösen 13 ausgehakt werden. Nunmehr können die Tragrahmen 1 an den nächsten Container 3 gefahren werden, der ebenfalls von einem Ort zu einem anderen bewegt werden soll.
Das Aus- und Einhaken der Stangen 12 ist dadurch erleichtert, daß sie je ein Langloch 19 aufweisen, in das der Zapfen 7 eingreift und für das der Zapfen 7 die Lagerstelle bildet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Vorrichtung zum Verfahren eines Containers, bestehend aus zwei lotrechten mit je zwei Fahrrollen und je einer Hubvorrichtung versehenen Tragrahmen, die mittels je zweier Anlagebacken flach gegen die Stirnwände eines Containers gestellt nach Anheben des Containers mit diesem eine verfahrbare Einheit bilden, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in mittlerer Rahmenhöhe ■ zwei waagerechte, gleichachsige, in der Rahmenebene liegende und durch die Hubvorrichtung heb- und senkbare Zapfen (7) vorgesehen sind, an denen Stangen (12) angelenkt sind, deren untere Ansätze (12') bei abgesenkten Zapfen in die in bekannter Weise in den unteren Ecken der Seitenwände des Containers (3) in einem geringen Abstand von seinen Stirnwänden (2) vorgesehenen Aufhängeösen (13) einhakbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den äußeren Seiten des Tragrahmen^ (1) schwenkbare Anschläge (15) vorgesehen sind, die in ausgeschwenkter Stellung senkrecht zur Rahmenebene vorspringen und dabei den Container geringfügig umfassen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (12) mit in ihrer Längsrichtung sich erstreckenden Langlöchern (19) versehen sind, in die die Zapfen (7) eingreifen und für die die Zapfen die Lagerstelle bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3902340A1 (de) * 1989-01-24 1990-08-02 Leo Rossa Vorrichtung zum verruecken von gegenstaenden
DE9104280U1 (de) * 1991-04-09 1992-08-06 Stork GmbH & Co. KG, 4834 Marienfeld Transport- und Montagegerät für Türen, Tore oder Fenster

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3902340A1 (de) * 1989-01-24 1990-08-02 Leo Rossa Vorrichtung zum verruecken von gegenstaenden
DE9104280U1 (de) * 1991-04-09 1992-08-06 Stork GmbH & Co. KG, 4834 Marienfeld Transport- und Montagegerät für Türen, Tore oder Fenster

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE903554C (de) Lastheber zum Anbringen an einem Schlepper
DE1556337B2 (de) Verstellbarer Tragrahmen fur Container
DE3002021C2 (de) Vorrichtung zum Transportieren und Lagern von Glasscheibenpaketen
DE2149062C3 (de) Lastfahrzeug mit Wechselaufbau
DE1556200C (de) Vorrichtung zum Verfahren eines Con tamers
DE2742045C3 (de) Ladeplattform für Lastkraftwagen
DE1505332C3 (de) Einrichtung zum Anheben und Ab senken einer durch Stutzen auf den Erd boden abstellbaren Ladepritsche od dgl
DE1556200B1 (de) Vorrichtung zum Verfahren eines Containers
DE2108815C3 (de) Vorrichtung zum Herausziehen einer Raumschalung
DE1072557B (de) Hubstapler mit quer zur Fahrtrichtung verschiebbarem Lastaufnehmer
DE2006252C3 (de) Einrichtung zum Auswechseln von Girlanden-Rollensätzen bei Förderbandanlagen
DE7011497U (de) Lastkraftfahrzeug fuer den transport von fertig-garagen.
DE2345684A1 (de) Vorrichtung an kraftwagen zum aufnehmen und absetzen von aufbauten oder aufsaetzen, beispielsweise containern
DE1556665C (de) Vorrichtung zum Verfahren eines Containers
DE2230328A1 (de) Behaelter-fahrzeug
DE2435369C3 (de) Vorrichtung zum Heben und Senken eines einen geschlossenen Boden aufweisenden, kastenförmigen Fertigbauteils, insbesondere einer Fertiggarage
EP0235313B1 (de) Hub- bzw. Absetzvorrichtung für transportable Grossbehälter, z. B. Kabinen, Container oder dergleichen
DE642489C (de) Gehaenge zum Befoerdern von Fahrzeugen durch einen Kran
AT299726B (de) Fahrbarer hebebock fuer wartung und reparatur von kraftfahrzeugen
DE1966814A1 (de) Fahrbarer hebebock
CH448892A (de) Fahrzeug zum Transport von Behältern
DE2528902A1 (de) Vorrichtung zum auf- und abladen von kraftfahrzeugen auf ein transportfahrzeug
DE2450282A1 (de) Lastfahrzeug mit abhebbarem aufbau
DE1930977C (de) Anbauvorrichtung an der Lastgabel eines Hubladers zum Umlegen von Rohren, insbesondere Betonrohren
DE1928733C3 (de) Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten