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DE1036799B - Maschine zum kontinuierlichen Breitnassbehandeln von Gewebebahnen - Google Patents

Maschine zum kontinuierlichen Breitnassbehandeln von Gewebebahnen

Info

Publication number
DE1036799B
DE1036799B DEM29889A DEM0029889A DE1036799B DE 1036799 B DE1036799 B DE 1036799B DE M29889 A DEM29889 A DE M29889A DE M0029889 A DEM0029889 A DE M0029889A DE 1036799 B DE1036799 B DE 1036799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
container
machine according
treatment
supply vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM29889A
Other languages
English (en)
Inventor
Enzo Pinter
Dr-Ing Giulio Veronesi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mezzera SpA
Original Assignee
Mezzera SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mezzera SpA filed Critical Mezzera SpA
Publication of DE1036799B publication Critical patent/DE1036799B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D06B3/20Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric
    • D06B3/201Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric the treating material being forced through the textile material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/09Apparatus for passing open width fabrics through bleaching, washing or dyeing liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum kontinuierlichen Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen Zum kontinuierlichen Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen sind Maschinen bekannt, bei welchen die Bahn durch einen eine Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Behälter in aufeinanderfolgend angeordneten Schleifen hindurchgeführt wird, von denen jede an einem Stab aufgehängt ist, der längs des Behandlungsbehälters gefördert wird, wobei die Gewebebahn in den Behandlungsbehälter von oben durch einen im Boden eines Zuleitungsgefäßes vorgesehenen Trichter eingebracht wird und von einem Strom der Behandlungsflüssigkeit begleitet wird, der zusammen mit der Gewebebahn aus dem Zuleitungsgefäß in den die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Behälter eintritt.
  • Ferner ist es bei Maschinen zum Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen bekannt, einen Behälter zur Aufnahme der Behandlungsflüssigkeit mit zwei geneigten Seitenwandungen zu verwenden, von denen eine fest, die andere in ihrem unteren Teil nachgiebig ist und mit diesem Teil gegen den unteren Rand eines Prismas drückt, um nur das zu behandelnde Gewebe durchzulassen und dabei zu verhindern, daß mit dem Gewebe auch ein Film einer gewissen Dicke der Behandlungsflüssigkeit heraustritt.
  • Schließlich ist es bekannt, einen Trichter mit zwei elastischen Seitenwandungen zu verwenden, wobei der Unterteil des Trichters unterhalb des Spiegels der Behandlungsflüssigkeit liegt, die sich in einem unter dem Trichter angeordneten Behälter befindet. Zweck diser Anordnung ist es, zu vermeiden, daß das in die Behandlungsflüssigkeit eintretende Textilgut durch an der Oberfläche der Behandlungsflüssigkeit schwimmenden Schmutz verunreinigt wird. Das Gut läuft dabei, ähnlich wie bei der vorerwähnten, bekannten Einrichtung, unter Reibung an den Seitenwandungen des Trichters, welche an ihrem unteren Ende gerade um das zum Durchlaufen des Gutes erforderliche Maß voneinander abstehen. Dieser Abstand ist konstant.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine der eingangs erwähnten, bekannten Gattung und bezweckt. die Seitenwandungen des Auslaßtrichters und damit dessen Querschnitt verändern zu können und zu erreichen, daß ein vollkommenes Ausbreiten des Gewebes bei dessen Eintritt in den eigentlichen Behandlungsbehälter unter gleichzeitiger Faltenbildung erfolgt, ohne daß das Gewebe die Wandungen des Auslaßtrichters berührt.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß an dem unteren Ende des konischen Trichters zwei elastische Längswände vorgesehen sind, die mit zwei starren Querwänden verbunden sind, welche oberhalb des Bodens des Zuleitungsgefäßes angeordnet sind, wobei an jeder der Längswände in der Nähe von deren Quermittelebene die divergierenden Enden einer zu dieser Ebene symmetrischen Gabel befestigt sind, welche an ihren entgegengesetzten Enden mit einem Block verbunden ist, der in seiner Höhenlage mit Hilfe einer senkrechten, drehbaren, jedoch zu den festen Teilen des Zuleitungsgefäßes axial nicht verschiebbaren und von diesen getragenen Schraube verschiebbar ist.
  • Zweckmäßig ist die Anordnung so getroffen, daß die Schrauben, welche die senkrechte Verlagerung der mit den Gabeln verbundenen Blöcke bestimmen, mit Hilfe von Handrädern od. dgl. drehbar sind, die sich oberhalb des oberen Randes des Zuleitungsgefäßes befinden und an den Enden senkrechter Stangen angeordnet sind, welche mit den Schrauben fest verbunden sind, so daß die Einstellung der Blöcke und damit der Gabeln und der Mittelteile der elastischen Längswände und des Querschnitts der unteren Austrittsöffnung des Trichters während des Betriebes der Maschine vorgenommen werden kann.
  • Die Figuren erläutern die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Es stellt dar Fig. 1 einen Längsschnitt der Maschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht im Querschnitt nach der Linie III-III der Fig.2. Fig. 4 in vergrößertem Maßstab und in schematischer Darstellung einen Querschnitt der Vorrichtung für das Eintragen des Gewebes in den Behandlungsbehälter, Fig. 5 eine Ansicht von unten, teilweise im Schnitt, Fig. 6 eine der Fig. 4 ähnliche Schnittansicht einer anderen Betriebsstellung der Vorrichtung, Fig.7 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht der in Fig. 6 gezeigten Vorrichtung von unten, Fig. 8 in schematischer Darstellung und im Schnitt eine andere Ausführungsform des in Fig. 4 bis 7 dargestellten Zuleitungsgefäßes, Fig.9 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht der in Fig. 8 dargestellten Vorrichtung von unten, Fig. 10 und 11 der Fig. 9 ähnliche Ansichten verschiedener Betriebsstellungen der Vorrichtungen, Fig. 12, 13 und 14 im vergrößerten Maßstab und im Querschnitt eine konstruktive Einzelheit der in Fig. 8 dargestellten Vorrichtung, Fig. 15 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt durch eine konstruktive Einzelheit der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Maschine, Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig. 15.
  • Fig. 17 eine Draufsicht der in Fig. 15 dargestellten, konstruktiven Einzelheit, Fig. 18 eine Teilansicht einer Führung, gesehen nach der Linie XVIII-XVIII der Fig. 17, Fig. 19 eine Ansicht im Längsschnitt einer der in Fig. 1 dargestellten ähnlichen Maschine gemäß einer anderen Ausführungsform der Maschine, Fig. 20 eine Draufsicht der in Fig. 19 dargestellten Maschine, Fig.21 in schematischer Darstellung eine Seitenansicht der Vorrichtung für das Austragen des Gewebes aus dem Behandlungsbehälter, Fig. 22 eine Draufsicht, Fig. 23 einen Schnitt durch eine konstruktive Einzelheit der in Fig. 21 und 22 dargestellten Maschine.
  • In den Zeichnungen bezeichnet 1 einen die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Behälter, in den das Gewebe T in voller Breite über das in Fig. 1 und 22 allgemein mit A bezeichnete Zuleitungsgefäß eintritt und in Schleifen angeordnet wird, die im Innern des Behälters 1 von einem nicht dargestellten System von Kettenförderern an sich bekannten Art gefördert werden. Das in zueinander parallelen Schleifen angeordnete Gewebe wird in dem Behandlungsbehälter in Richtung des Pfeiles E fortbewegt und aus dem Behandlungsbad über die in Fig. 1 und 19 allgemein mit E bezeichnete Austragvorrichtung mit Hilfe von Zugwalzen 2 und 3 herausgezogen. Die Vorrichtung zum Zuleiten des Gewebes in die Maschine wird nachfolgend in Verbindung mit Fig.4 bis 1-1 näher beschrieben. Sie umfaßt ein kleines Gefäß 4, das oben offen und in seinem Innern mit einem Trichter 5, 6 versehen ist, der sich über einer im Boden des Gefäßes 4 vorgesehenen Öffnung 7 erstreckt. Unter der Öffnung 7 sind zwei elastische Längswände 8 und 9 aus Blech vorgesehen, welche nach unten konvergieren und an ihrem unteren Ende mit Ansätzen 8a und 9a versehen sind, die zueinander parallel und symmetrisch zur Längsmittelebene X-X (Fig. 4) des Gefäßes 4 angeordnet sind. Die Flüssigkeit wird in dem Gefäß 4 durch einen Anschlußstutzen 10 (Fig. 5) eingeleitet, von dem aus sie zu einem Regelschieber 11 gelangt und von diesem durch Öffnungen 12 und 13 in Kammern 14 und 15 eintritt, die sich auf beiden Seiten der Trichterwände 5 und 6 befinden. In diesen Kammern steigt die Flüssigkeit nach oben, wobei sie durch Gitter 16 und 17 hindurchtritt und schließlich am oberen Rand des Trichters 5, 6 übertritt und in das Innere des letzteren gelangt, von wo aus sie nach unten durch den engen und länglichen Schlitz austritt, der seitlich durch die Ansätze 8a, 9a der Wände 8 und 9 (Fig. 4) begrenzt ist. Das Gewebe T wird durch das Gefäß 4 so hindurchgeführt, daß es sich in dessen Längsmittelebene X-X befindet. Bei seiner Abwärtsbewegung in Richtung zum Behandlungsbehälter befindet sich das Gewebe daher in einer Art »Flüssigkeitsschicht«. Dies trägt zu einer guten Anfeuchtung des Gewebes bei und verhindert, daß dieses auf dem Spiegel der im Behälter enthaltenen Behandlungsflüssigkeit schwimmt. Die stark verengte und längliche Form des Austritts für die Flüssigkeit und das Gewebe aus dem Zuleitungsgefäß 4 gewährleistet, daß die Flüssigkeitsströmung, welche das Gewebe fördert, einen ziemlich regelmäßigen Verlauf nimmt, jedoch keineswegs das Auftreten von Wirbeln in der das Gewebe begleitenden Wasserschicht verhindert.
  • Aus zahlreichen Versuchen hat sich ergeben, daß das Wirbeln der Flüssigkeitsschicht, in welcher sich das Gewebe beim Austritt aus dem Zuleitungsgefäß 4 befindet, zur Bildung von in der Förderrichtung verlaufenden Falten im Gewebe beiträgt. Das auf den Stäben des Förderers, welcher die Schleifen durch den Behälter bewegt, aufliegende Gewebe behält dann diese Falten bei, so daß sie in diesem bestehenbleiben. Das Zuleitungsgefäß gemäß der Erfindung vermeidet die Gefahr der Bildung solcher Falten, da Mittel vorgesehen sind, welche der Wasserschicht eine von der Mitte des Zuleitungsgefäßes 4 zu dessen entgegengesetzten Seiten divergierende Form verleihen. Für diesen Zweck sind an den gegenüberliegenden Seitenwänden 8 und 9 des »Austrittskonus« der Flüssigkeit und des Gewebes des Zuleitungsgefäßes 4 zwei Gabeln 19 und 20 befestigt. Die Arme jeder der Gabeln sind an ihren divergierenden Enden an den gegenüberliegenden, geneigten Wänden 8 und 9 des »Austrittskonus« befestigt und an ihren konvergierenden Enden an einem zylindrischen Block 21 bzw. 22, der mit einer Gewindebohrung versehen ist, in die eine Schraube 23 bzw. 24 eingeschraubt ist. Die Schrauben 23 und 24 sind drehbar, jedoch zu den festen Teilen des Zuleitungsgefäßes 4 axial unverschieblich angeordnet und mit einer Stange 25 verbunden, die an ihrem über den oberen Rand des Zuleitungsgefäßes 4 hinausragenden Ende mit einem Handrad 25a versehen ist, das auch während des Betriebes der Maschine verstellbar ist. Die Lage des zylindrischen Blockes 21 und damit der Gabel 19 ist mit Hilfe von Muttern 26 und 27 regelbar. Diese Regelung wird ein für allemal durch das Einstellen der unteren Öffnung des »Austrittskonus« 8, 9 vorgenommen. Das Gewinde der Schrauben 23 und 24 ist mikrometrisch, so daß die Regelung mit großer Genauigkeit vorgenommen werden kann. Durch Drehen der Schraube 24 wird der Block 22 und damit die Gabel 20 zwangläufig angehoben bzw. abgesenkt, wodurch die Öffnung des :>Austrittskonus« 8, 9, welche durch die Ansätze 8a und 9a begrenzt ist, erweitert oder verengt wird. Aus Fig. 6 und 7 ergibt sich am besten, wie durch die Abwärtsbewegung des Blockes 22 und der Gabel 20 der Ansatz 9a der Wand 9 des »Austrittskonus« der Längsmittelebene X-X des Zuleitungsgefäßes 4 angenähert und die Austrittsöffnung des in Fig. 7 mit 28 bezeichneten Konus in der -Mitte des Zuleitungsgefäßes verengt wird und an ihren entgegengesetzten Enden eine divergierende Form erhält. Diese Formgebung der Austrittsöffnung 28 bewirkt, daß die Flüssigkeit auf das Gewebe eine glättende Wirkung ausübt, so daß es praktisch unmöglich ist, daß sich im Gewebe Falten in Förderrichtung bilden. Um eine sich über einen größeren Bereich der Öffnung des Austrittskonus erstreckende Regelung zu ermöglichen, kann statt der Muttern 26 und 27 eine Regelanordnung verwendet «-erden, die ähnlich der ist, wie sie für die Regelung der Stellung des Blockes 22 und der Gabel 20 verwendet wird. Ein Beispiel einer solchen Ausführungsform ist in Fig. 8 gezeigt.
  • Aus Fig. 9 bis 14 ergeben sich die Vorteile dieser Konstruktion, welche während des Betriebes der Maschine nicht nur die Regelung des Grades der Divergenz der Austrittsöffnung an deren der Mitte des Zuleitungsgefäßes 4 entgegengesetzten Enden ermöglicht, sondern auch daß dem Querschnitt der Austrittsöffnung -#Terlagerungen zur Längsmittelachse des Zuleitungsgefäßes mitgeteilt werden, durch das das dem Behandlungsbehälter 1 zugeführte Gewebe hindurchgeführt wird.
  • Aus Fig. 12 und 14 ergibt sich, wie, um den gegenüberliegenden Wänden 8 und 9 des »Austrittskonus« eine größere Biegsamkeit und damit eine größere Schwingungsmöglichkeit zu verleihen, diese an den Rändern, an denen diese am Boden des Zuleitungsgefäßes 4 befestigte, waagerechte Flansche anschließen, mit sich in Längsrichtung erstreckenden Einschnitten versehen sind. Um zu vermeiden, daß das Gewebe an der Austragvorrichtung E gegenüber seiner Fortbewegungsrichtung im Behälter in Querrichtung stark verschoben ankommt, sind im Behälter Mittel vorgesehen, welche dazu beitragen, das Gewebe, das in Schleifen durch den Behälter gefördert wird, zur Längsmittelebene des Behälters zu zentrieren. Diese Mittel bestehen im wesentlichen aus zwei beweglichen Wänden aus Blech, welche benachbart den gegenüberliegenden Längswänden 1 a und 1 b (Fig. 1 bis 3 und 19, 20) des Behälters und symmetrisch zur Längsmittelebene Y-Y der Vorrichtung angeordnet sind. Diese beweglichen Wände 30 und 31 (Fig. 1 bis 3) sind auf Trägern 32 und 33 von C-förmigem Profil angeordnet und je bei 34 und 35 an den gegenüberliegenden Seitenwänden 1 a und 1 b des Behandlungsbehälters 1 in der Nähe der Zone angelenkt, in der sich das Zuleitungsgefäß 4 befindet. Die entgegengesetzten Enden der Träger sind je mittels eines Universalgelenkes an einem Block 36 bzw. 37 aufgehängt, welche je die Mutter für die Gewindeabschnitte 38 und 39 einer Welle 40 bilden, die drehbar in den gegenüberliegenden Wänden l a, 1 b des Behälters (Fig. 15) gelagert ist. Die Gewinde der Abschnitte 38 und 39 der Welle 40 haben gleiche, jedoch entgegengesetzt gerichtete Steigung, so daß beim Drehen der Welle 40 die Blöcke 36 und 37 und mit diesen die Träger 32 und 33 sowie die Wände 30 und 31 in entgegengesetzten Richtungen verlagert werden können. Mit 41 ist ein Handrad bezeichnet, durch das die Welle 40 gedreht werden kann, wodurch die Blöcke 36 und 37 synchron zueinander und so verlagert werden können, daß die Lage und die Neigung der beweglichen Wände 30 und 31 zur Längsmittelebene Y-I' des Behandlungsbehälters verändert werden können, wobei sie um die Zapfen 34 und 35 verschwenkt werden. Auf diese Weise kann die Maschine der Behandlung von Geweben verschiedener Breite angepaßt und die Gewebeschleifen können in der Nähe der Zone, in welcher das Gewebe den Behälter verläßt, zur Ebene Y-Y zentriert werden.
  • Bei der in Fig. 19 und 20 gezeigten abgeänderten Ausführungsform kann die Regelung des Abstandes zwischen den Enden der beweglichen Wände 30 und 31 nicht nur auf der Austrittsseite des Behandlungsbehälters, sondern auch auf dessen Eintrittsseite geschehen. In diesem Falle sind die Träger 32 und 33, an denen die beweglichen Wände 30 und 31 befestigt sind, an ihrem dem Eintritt des Gewebes in den Behälter benachbarten Ende an den den Blöcken 35 und 37 ähnlichen Blöcken aufgehängt, welche an den entgegengesetzten Gewindeabschnitten einer Welle 42, die durch ein außerhalb des Behälters befindliches Handrad 43 verdrehbar ist, Gewindeeingriff haben. Die Handräder 41 und 43, welche zur Verstellung der Lage der Enden der beweglichen Wände 30 und 31 dienen, sind je mit einer Vorrichtung zur Anzeige der Stellung der Wände im Behälter versehen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der Behälter mit einer undurchsichtigen Behandlungsflüssigkeit gefüllt oder oben geschlossen ist. Die Anzeigevorrichtung (Fig. 15 und. 17) weist eine Mutter 44 auf, welche als Spindelmutter auf dem Gewindeabschnitt 45 des Teiles 46 der Welle wirkt, die aus dem Behälter herausragt und an ihrem Ende das Verstellhandrad trägt. Die Mutter 44 ist oben mit einem Ansatz 47 versehen, der in einem Schlitz 48 eines Armes 49 geführt ist, welcher an der Wand 1 b des Behälters befestigt ist. Die Oberseite des Ansatzes 47 ist eben und befindet sich annähernd in gleicher Höhe wie die Ränder des Schlitzes 48, welche mit einer Bezugsskala versehen sind. Die ebene Oberseite des Ansatzes 47 ist ihrerseits mit einem Zeiger versehen, aus dessen Stellung zu der in den Rändern des Schlitzes 48 eingekerbten Gradeinteilung die Stellung der beweglichen Wände 30 und 31 der Schleifen des Gewebes im Innern des Behandlungsbehälters leicht festgestellt werden kann.
  • Die Vorrichtung E für das Austragen des Gewebes aus dem Behandlungsbehälter an dem Ende desselben, das dem entgegengesetzt ist, an dem die Vorrichtung A für das Eintragen des Gewebes angeordnet ist, umfaßt einen Rahmen mit zwei Ständern 50 und 51 (Fig. 21 und 22), die senkrecht angeordnet und an den gegenüberliegenden Seitenwänden 1 a und 1 b des Behandlungsbehälters 1 befestigt sind. Das Gewebe T. das aus dem Behälter austritt und von der Walze 52 abgezogen wird, ist über drei Querstücke gelegt, die durch ebensoviel gekrümmte Stäbe 53, 54 und 59 gebildet werden, und ist dann im Zickzack durch eine Gruppe von drei Walzen 56, 57 und 58 geführt, die drehbar auf einem Halter 59 gelagert sind, welcher bei 60 um eine zur Ebene, in der sich der Rahmen befindet, senkrechte Achse Z-Z schwenkbar ist. Nach dem Austritt aus- der Walzengruppe 56, 57, 58 wird das Gewebe um einen Zylinder 61 von größerem Krümmungsdurchmesser geführt, der an seinen Enden durch die Ständer 50 und 51 gelagert ist. Mit 62 und 63 (Fig.21) sind zwei weitere, ebenfalls gekrümmte Führungsstäbe bezeichnet, von denen aus das Gewebe schließlich über eine Umlenkwalze 65 geführt ist, die drehbar in an den Ständern 50 und 51 vorgesehenen Lagern gelagert ist. Die Art und Weise, in welcher der die Walzen 56, 57 und 58 tragende Halter 59 im Rahmen gelagert ist, ergibt sich am besten aus Fig. 23. Der Halter 59 ist fest mit einem Zapfen 66 verbunden, der unter Zwischenschaltung von Kugellagern 67 und 68 drehbar durch einen Rohrkörper 69 gelagert ist, welcher seinerseits durch Schrauben 70 fest mit einem Querstück 71 verbunden ist, das an seinen Enden an den Ständern 50 und 51 befestigt ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Das Gewebe T, das die Breite 1 (Fig. 22) hat, läuft über die Walzen 56, 57 und 58 und übt in der in der Zeichnung dargestellten Stellung eine Mitnahmewirkung auf die Walzengruppe 56, 57 und 58 und auf deren Halter 59 aus, der in diesem Falle als Schwinghebel wirkt, welcher sich entsprechend zwei parallelen Kräften F einstellen kann, die an den Rändern des Gewebes angreifen. Wenn das Gewebe aus der Mitte des durch die Walzengruppe gebildeten Schwinghebels 59 verlagert wird, üben diese beiden Kräfte auf den Drehzapfen der Walzengruppe zwei Drehmomente F - b 1, F - b2 aus, die voneinander verschieden sind und eine Verlagerung des Schwinghebels 59 um den Winkel a bewirken. Das sich mit der Geschwindigkeit v bewegende Gewebe erhält daher bei seinem Durchtritt senkrecht zur Achse der Walzen 56, 57 und 58 eine Geschwindigkeitskomponente v - sin a, durch die es in die Mitte zurückgeführt wird. Hierdurch werden die beiden Drehmomente einander angeglichen, da b 1 = b 2 wird, so daß das System stabil ist, bis eine neue seitliche Verlagerung des Gewebes eintritt.
  • Wie sich aus Fig.22 ergibt, ist jede der Walzen 56, 57 und 58 in Abschnitte unterteilt, welche von kleinen Einzelwalzen gebildet werden, die zueinander gleichachsig und unabhängig voneinander auf einer gemeinsamen Achse drehbar sind. Die Unterteilung der Walzen in kleine Einzelwalzen ist so getroffen, daß die Zwischenräume, welche die aufeinanderfolgenden kleinen Einzelwalzen jedes Zylinders voneinander trennen, in Richtung der Walzenachsen zueinander versetzt sind. Die Unterteilung der Walzen 56, 57, 58 in kleinere Abschnitte dient dem Zweck, die Verlagerung des Schwinghebels 59 bei einer seitlichen Verlagerung des Gewebes zu beschleunigen. In der Tat müssen während der Verlagerung die von der Mitte 60 der Walzen 56, 57 und 58 weiter entfernt liegenden Bereiche zunehmen, um jeweils ihre Drehgeschwindigkeit in genauem Verhältnis zum Betrag der Winkelverlagerung des Schwinghebels 59 und deren Schnelligkeit zu verringern. Wenn die Walzen nicht in Abschnitte unterteilt wären, würde sich aus denn Gegensatz, der durch die vorerwähnten, einander entgegengesetzten Notwendigkeiten bedingt ist, eine Bremswirkung ergeben, die, wie die Erfahrung zeigt, die Verlagerung erschweren würde. Die axiale Versetzung der Berührungszonen an den entgegengesetzten Enden der kleinen Einzelwalzen ist vorgesehen, um zu ermöglichen, daß auch kleine Verlagerungen des Gewebes Änderungen in den Gleichgewichtsbedingungen der Anordnung hervorrufen, so daß sich eine erhöhte Empfindlichkeit ergibt.

Claims (13)

  1. PATENTANSPROCAE 1. Maschine zum kontinuierlichen Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen, insbesondere von der Anordnung, bei welcher die Bahn durch einen eine Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Behandlungsbehälter in aufeinanderfolgend angeordneten Schleifen hindurchgeführt wird, von denen jede an einem Stab aufgehängt ist, der längs des Behandlungsbehälters gefördert wird, wobei die Gewebebahn in den Behandlungsbehälter von oben durch einen im Boden eines Zuleitungsgefäßes vorgesehenen Trichter eingebracht wird und von einem Strom der Behandlungsflüssigkeit begleitet wird, der zusammen mit der Gewebebahn aus dem Zuleitungsgefäß in den die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Behälter eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende des konischen Trichters (5, 6) zwei elastische Längswände (8, 9) vorgesehen sind, die mit zwei starren Querwänden verbunden sind, welche oberhalb des Bodens des Zuleitungsgefäßes (4) in der Weise befestigt sind, daß die Längswände (8, 9) normalerweise symmetrisch zur Längsmittelebene des Zule.tungsgefäßes (4) angeordnet sind, wobei an jeder der Längswände (8, 9) in der Nähe von deren Quermittelebene die divergierenden Enden einer zu dieser Ebene symmetrischen Gabel (19, 20) befestigt sind, welche an ihren entgegengesetzten Enden mit einem Block (21, 22) verbunden ist, der in seiner Höhenlage mit Hilfe einer senkrechten, drehbaren, jedoch zu den festen Teilen des Zuleitungsgefäßes (4) axial nicht verschiebbaren und von diesen getragenen Schraube (23, 24) verschiebbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (23, 24), welche die senkrechte Verlagerung der mit den Gabeln (19, 20) verbundenen Blöcke (21, 22) bestimmen, mit Hilfe von Handrädern (25a) od. dgl. drehbar sind, die sich oberhalb des oberen Randes des Zuleitungsgefäßes (4) befinden und an den Enden senkrechter Stangen (25) angeordnet sind, welche mit den Schrauben (23, 24) fest verbunden sind, so daß die Einstellung der Blöcke (21, 22) und damit der Gabeln (19, 20) und der Mittelteile der elastischen Längswände (8, 9) und des Querschnitts der unteren Austrittsöffnung des Trichters (5, 6) während des Betriebes der Maschine vorgenommen werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der Schrauben (24) mit der Stange (25) fest verbunden ist, die an ihrem entgegengesetzten Ende mit einem Handrad (25a) od. dgl. versehen ist, welches sich oberhalb des Randes des Zuleitungsgefäßes (4) befindet, während die andere Schraube (23) so ausgebildet ist, daß sie mit Hilfe eines Werkzeuges zur periodischen Veränderung der Stellung des zugeordneten Blockes (21) gedreht werden kann.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke (21, 22 ), welche mit denjenigen Enden der Gabeln (19, 20) verbunden sind, die denen entgegengesetzt sind, welche mit den elastischen Längswänden (8, 9) des Trichters (5, 6) des Zuleitungsgefäßes (4) verbunden sind, die Form kleiner Walzen mit waagerecht liegender Achse haben und daß diese Walzen in kreisförmige, an den entsprechenden Enden der Gabeln (19, 20) vorgesehene Sitze eingesetzt und mit senkrechten Gewindebohrungen versehen sind, so daß sie Spindelmuttern für die senkrechten, von den festen Teilen des Zuleitungsgefäßes getragenen Schrauben (23, 24) bilden.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Schrauben (23, 24), welche zur Verstellung der mit den Gabeln (19, 20) fest verbundenen Blöcke (21, 22) dienen, Mikrometerschrauhen sind.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Längswände (8, 9) des Trichters (5, 6) an ihren unteren Rändern zur Längsmittelebene des Zuleitungsgefäßes (4) parallele Ansätze (8a, 9a) und an ihrem oberen Ende waagerechte Flansche aufweisen, wobei die Anschlußkante zwischen diesen Flanschen und den Wänden (8, 9) durch Einschnitte (29) geschwächt ist, die sich über die ganze Länge der Kante erstrecken, um den Wänden eine größere Nachgiebigkeit für das Verlagern der Gabeln (19, 20) zu verleihen (Fig. 9).
  7. 7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Behandlun, "flüssigkeit enthaltenden Behälter (1) zwei gleiche, bewegliche Wände (30, 31) vorgesehen sind, die sich zwischen der Eintritts- und der Austrittszone der Gewebebahn (T) im Behälter (1) erstrecken und symmetrisch zur Längsmittelebene des Behälters angeordnet sind. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wände (30, 31) quer zur Fortbewegungsrichtung der Gewebebahnschleifen im Behandlungsbehälter mindestens in der Zone gleichzeitig verlagerbar sind, in welcher die Gewebebahn den Behandlungsbehälter verläßt.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wände (30, 31) auch in der Zone, in welcher die Gewebebahn (T) in den Behandlungsbehälter (1) eintritt, gleichzeitig verlagerbar sind, und zwar unabhängig von der Verlagerung der Wände (30, 31) an dem gegenüberliegenden Ende.
  10. 10. Maschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wände (30, 31) von C-Profil-Trägern (32, 33) getragen sind, von denen jeder an der zugeordneten Wand (30, 31) in der Nähe derjenigen Zone angelenkt ist, in welcher die Gewebebahn in den Behandlungsbehälter eintritt und durch ein Universalgelenk (34, 35) von einem Block (36, 37) getragen wird, der als Spindelmutter auf einem Gewindeabschnitt (38, 39) einer quer zum Behälter (1) angeordneten und drehbar in den Seitenwänden (30, 31) des Behälters (1) gelagerten Welle (40) wirkt, welche an ihrem einen Ende aus dem Bekälter (1) herausragt und zur Verdrehung mit einem Handrad (41) versehen ist, wobei diese Gewindeabschnitte (38, 39) der Welle (40) gleiche, jedoch entgegengesetzt gerichtete Steigung haben, so daß durch das Drehen des Handrades (41) den Trägern (32, 33) gleichförmige Bewegungen vermittelt werden können, durch welche sie der Längsmittelebene des Behälters (1) angenähert bzw. von dieser entfernt werden (Fig. 15).
  11. 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der beweglichen Wände (30, 31) außen anzeigbar ist.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Zeiger (47), der mit einem Block (44) fest verbunden ist, welcher als Spindelmutter für einen Gewindeabschnitt (45) des nach außen aus dem Behälter (1) herausragenden Wellenteiles wirkt, eine den Block gegen Drehung sichernde Führung in Form eines geradlinigen, zur Wellenachse parallelen Schlitzes (48) und eine dem Zeiger zugeordnete Gradeinteilung an dieser Führung (Fig. 15 und. 17).
  13. 13. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausführen der Gewebebahn aus dem Behandlungsbehälter (1) bestimmte Vorrichtung (E) mit einer Zentriereinrichtung versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 860 935; französische Patentschrift Nr. 1071898; USA.-Patentschrift Nr. 2 604 772.
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