DE19827712A1 - Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn - Google Patents
Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende MaterialbahnInfo
- Publication number
- DE19827712A1 DE19827712A1 DE19827712A DE19827712A DE19827712A1 DE 19827712 A1 DE19827712 A1 DE 19827712A1 DE 19827712 A DE19827712 A DE 19827712A DE 19827712 A DE19827712 A DE 19827712A DE 19827712 A1 DE19827712 A1 DE 19827712A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- material web
- web
- support
- application
- applicator according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H23/00—Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
- D21H23/02—Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
- D21H23/22—Addition to the formed paper
- D21H23/32—Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper
- D21H23/40—Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper only one side of the paper being in contact with the material
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C5/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
- B05C5/02—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
- B05C5/0254—Coating heads with slot-shaped outlet
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C11/00—Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
- B05C11/02—Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface
- B05C11/04—Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface with blades
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
Abstract
Eine Vorrichtung (10) zum Beschichten einer Materialbahn (16) mit Auftragsmedium (14) umfaßt ein Auftragswerk (12), eine Dosier-/Egalisier-Vorrichtung (18), welche in Laufrichtung (L) der Materialbahn (16) in einem vorbestimmten Abstand hinter dem Auftragswerk (12) angeordnet ist, und eine Stützwalze (24), um welche die Materialbahn (16) herumgeführt ist. Darüber hinaus ist die Materialbahn (16) lediglich im Bereich der Dosier-/Egalisier-Vorrichtung (18) um die Stützwalze (24) herumgeführt und nimmt zwischen Auftragswerk (12) und Stützwalze (24) einen im wesentlichen geradlinigen Verlauf. Gemäß einem ersten Gesichtspunkt ist ferner eine Stützvorrichtung (26) vorgesehen, welche die Materialbahn (16) im wesentlichen längs des gesamten geradlinigen Bahnabschnitts zwischen Auftragswerk (12) und Stützwalze (24) stützt. Gemäß einem zweiten Gesichtspunkt sind hingegen Mittel vorgesehen, welche den geradlinigen Verlauf der Materialbahn stabilisieren.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum direkten oder indirekten
Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende
Materialbahn, insbesondere aus Papier oder Karton, umfassend ein Auf
tragswerk, welches das Auftragsmedium direkt oder indirekt auf die Mate
rialbahn aufbringt, eine Vorrichtung zum Dosieren oder/und Egalisieren (im
folgenden kurz "Dosier/Egalisier-Vorrichtung"), welche in Laufrichtung der
Materialbahn in einem vorbestimmten Abstand hinter dem Auftragswerk
angeordnet ist, und eine Stützwalze, um welche die Materialbahn herum
geführt ist.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der EP 0 770 730 A1
bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist die Materialbahn um eine Stützwalze
herumgeführt, an welcher sowohl das Auftragswerk angeordnet ist, das das
flüssige oder pastöse Auftragsmedium vordosiert auf die Materialbahn auf
trägt, als auch die Dosier/Egalisier-Vorrichtung angeordnet ist, welche die
vordosierte Auftragsschicht fertigdosiert und gegebenenfalls glättet. Als
Folge der von den Papier- oder Kartonherstellern geforderten Erhöhung der
Bahnlaufgeschwindigkeit tritt bei der bekannten Auftragsvorrichtung das
Problem auf, daß auf das gerade frisch vom Auftragswerk auf die Material
bahn aufgebrachte Auftragsmedium immer höheren Zentrifugalkräften aus
gesetzt ist. Ein Anstieg der Zentrifugalkräfte erhöht jedoch gleichzeitig auch
das Risiko der Bildung von Nasen in der Auftragsschicht, wobei die Gefahr
besteht, daß diese Nasen von der Dosier/Egalisier-Vorrichtung nicht voll
ständig weggeglättet werden können, was die Qualität des Auftragsergeb
nisses insgesamt beeinträchtigt.
Da die auf das Auftragsmedium einwirkende Zentrifugalkraft dem Quadrat
der Bahnlaufgeschwindigkeit, jedoch lediglich dem einfachen Kehrwert des
Walzenradius proportional ist, konnte dem vorstehend genannten Problem
nur bedingt durch eine Vergrößerung des Walzenradius begegnet werden.
Daher wurde in der EP 0 690 172 A1 vorgeschlagen, dem Auftragswerk
und der Dosier/Egalisier-Vorrichtung jeweils eine gesonderte Stützwalze
zuzuordnen und die Materialbahn zwischen diesen beiden Stützwalzen im
wesentlichen geradlinig verlaufen zu lassen. Diese Lösung hat jedoch den
Nachteil, durch das Vorsehen zweier Stützwalzen entsprechend viel Bau
raum in Anspruch zu nehmen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Auftragsvorrichtung der gattungs
gemäßen Art anzugeben, welche verglichen mit dem Stand der Technik
weniger Bauraum in Anspruch nimmt.
Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung durch
eine gattungsgemäße Vorrichtung gelöst, bei welcher die Materialbahn
lediglich im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung um die Stützwalze
herumgeführt ist, bei welcher die Materialbahn zwischen dem Auftragswerk
und der Stützwalze einen im wesentlichen geradlinigen Verlauf nimmt, und
bei welcher eine Stützvorrichtung vorgesehen ist, welche die Materialbahn
im geradlinigen Bahnabschnitt zwischen Auftragswerk und Stützwalze
stützt. Die erfindungsgemäße Auftragsvorrichtung nimmt in einer zur Mate
rialbahnebene im wesentlichen orthogonal verlaufenden Richtung relativ
wenig Bauraum ein und stabilisiert überdies den Lauf der Materialbahn längs
im wesentlichen des gesamten Wegabschnitts zwischen Auftragswerk und
Stützwalze.
Gemäß einer ersten Ausführungsvariante kann die Stützvorrichtung eine
ruhende Stützfläche aufweisen. Diese ruhende Stützfläche kann beispiels
weise an einer im wesentlichen planen Stützplatte vorgesehen sein, an der
die Materialbahn entlanggleitet. Es ist jedoch ebenso möglich, daß die
ruhende Stützfläche als strukturierte Oberfläche einer Stützplatte ausge
bildet ist, wobei die Strukturierung derart gewählt ist, daß sich zwischen der
Materialbahn und der strukturierten Oberfläche ein Luftpolster bildet, auf
welchem sich die Materialbahn bewegt. Ein derartiges Luftpolster kann
beispielsweise von der Luft gebildet werden, welche von der Materialbahn
an ihrer Oberfläche aufgrund von Mitnahmeeffekten als Luftgrenzschicht
mitgeführt wird. Letztere Ausführung hat den Vorteil, daß die Materialbahn
trotz einer flächigen Abstützung sich im wesentlichen reibungsfrei an der
Stützvorrichtung entlangbewegen kann.
Schließlich ist es auch möglich, das Luftpolster dadurch zu erzeugen, daß
man aus Düsen, welche über die Stützfläche verteilt angeordnet sind, Luft
ausstößt und diese sich dann über die gesamte Stützfläche verteilen läßt.
Bei den vorstehend diskutierten Ausführungsformen ist es möglich, daß sich
die Stützvorrichtung in den zwischen Stützwalze und Materialbahn gebilde
ten einlaufseitigen Zwickel hinein erstreckt, um die Bahn möglichst weit in
den Dosier/Egalisier-Nip hinein stützen zu können. Dabei kann eine der
Stützwalze zugewandte Oberfläche der Stützvorrichtung beispielsweise als
ebene Fläche ausgebildet sein. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn die der
Stützwalze zugewandte Oberfläche der Stützvorrichtung an die Krümmung
der Stützwalze angepaßt ausgebildet ist. Hierdurch kann sich diese Ober
fläche zum einen besonders weit in den Dosier/Egalisier-Nip hinein
erstrecken. Zum anderen ermöglicht diese Ausbildung eine besonders enge
Annäherung an die Oberfläche der Stützwalze, was es ferner erlaubt, mittels
dieser Stützvorrichtungsoberfläche eine sich an der Oberfläche der Stütz
walze aufbauende Luftgrenzschicht zu brechen.
Ein schonendes Zusammenwirken zwischen der Stützvorrichtung und der
Materialbahn kann ferner dadurch sichergestellt werden, daß ein einlauf
seitiges Ende der Stützvorrichtung mit einer Einweisungsfläche für die
Materialbahn ausgebildet ist. Dabei kann die Einweisungsfläche entweder
von einer abgerundeten Kante, von einer beispielsweise unter spitzem
Winkel zur Materialbahn verlaufenden Einweisungsschräge oder von einer
Einweisungs-Polygonfläche gebildet sein. Darüber hinaus erleichtert das
Vorsehen einer derartigen Einweisungsfläche den Bahneinzug.
Die Stützvorrichtung kann beispielsweise als Blechkonstruktion, vorzugs
weise aus Edelstahl, ausgebildet sein.
Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß die Stütz
vorrichtung ein umlaufendes Stützband aufweist, dessen der Materialbahn
zugewandte Oberfläche zwischen Auftragswerk und Stützwalze die im
wesentlichen plane Stützfläche bildet. Auch bei dieser Ausführungsvariante
wird die Materialbahn von der Stützvorrichtung reibungsfrei bzw. reibungs
arm gestützt.
In Weiterbildung dieser Ausführungsvariante wird vorgeschlagen, daß das
Stützband um die die Materialbahn im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrich
tung führende Stützwalze herumgeführt ist. Dies ermöglicht es, die Material
bahn bis zur Dosier/Egalisier-Vorrichtung zur stützen. Eine besonders stabile
Abstützung kann erhalten werden, wenn auf der der Materialbahn abge
wandten Seite des Stützbands wenigstens ein Stützschuh angeordnet ist.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird die vorstehend an
gegebene Aufgabe durch eine gattungsgemäße Vorrichtung gelöst, bei wel
cher die Materialbahn lediglich im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung
um die Stützwalze herumgeführt ist, bei welcher die Materialbahn zwischen
Auftragswerk und Stützwalze einen im wesentlichen geradlinigen Verlauf
nimmt, und bei welcher Mittel vorgesehen sind, welche den geradlinigen
Verlauf der Materialbahn stabilisieren. Überraschenderweise hat sich ge
zeigt, daß eine ausreichende Stabilisierung der Materialbahn im Bereich des
Auftragswerks nicht nur unter Einsatz einer hierfür speziell vorgesehenen
Stützvorrichtung erzielt werden kann, sondern auch dadurch, daß man die
Materialbahn im Bereich des Auftragswerks bzw. im Bereich zwischen Auf
tragswerk und Dosier/Egalisier-Vorrichtung in einem vorbestimmten Maße
unter Zugspannung setzt. Dabei kann die Materialbahn sowohl an der Ober
seite als auch an der Unterseite eines Bahnleitelements vorbei in den
geradlinigen Bahnabschnitt einlaufen, wobei sie mit dem Bahnleitelement an
ihrer Auftragsseite oder an der ihrer Auftragsseite abgewandten Seite in
Kontakt tritt.
Das Bahnleitelement kann beispielsweise von einer Leichtlaufrolle gebildet
sein, um die der Materialbahn durch die Stabilisierungs- bzw. Spannmittel
verliehene Zugspannung nicht zu beeinträchtigen. Die Aufrechterhaltung der
gewünschten Zugspannung kann weiter durch die Art und Weise der Lage
rung des Bahnleitelements begünstigt werden.
Beispielsweise ist es möglich, daß das Bahnleitelement über die Breite der
Materialbahn durchgehend ausgebildet ist und an seinen beiden Enden
gelagert ist. Dabei ist es ferner vorteilhaft, über die Länge des Bahn
leitelements verteilt Stützrollen vorzusehen. Durch den Einsatz derartiger
Stützrollen können auch bei großen Arbeitsbreiten der Materialbahn Bahn
leitelemente, beispielsweise Leichtlaufrollen, relativ geringen Durchmessers
eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, daß die Stützrollen dreh
angetrieben sind, da hierdurch die Reibung zwischen Bahnleitelement und
Stützrollen vermindert werden kann.
Zur Stabilisierung des Bahnleitelements kann dieses gemäß einer weiteren
Ausführungsform in eine Mehrzahl von Segmenten unterteilt sein, von
denen jedes an seinen beiden Enden gelagert ist. Dabei kann dem segmen
tierten Bahnleitelement ein weiteres segmentiertes Bahnleitelement nach
geordnet sein, dessen Segmente bezüglich der Segmente des ersten Bahn
leitelements in Querrichtung der Materialbahn versetzt sind.
Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann das Bahnleitelement von
dem Auftragswerk selbst gebildet sein. Dabei ist es von besonderem Vorteil,
wenn das Auftragswerk ein Freistrahl-Düsenauftragswerk ist, da bei einem
derartigen Freistrahl-Düsenauftragswerk die Materialbahn auf einem Auf
tragsmedium-Polster umgelenkt wird, vergleichbar einem sogenannten "Air
Turn", bei welchem die Materialbahn auf einem Luftpolster umgelenkt wird.
Gegebenenfalls kann es von Vorteil sein, wenn das Auftragsmedium das
Freistrahl-Düsenwerk nicht nur in Laufrichtung der Materialbahn verläßt,
sondern wenn ein gewisser Anteil des Auftragsmediums auch entgegen der
Laufrichtung der Materialbahn abströmt, um ein besonders stabiles
Auftragsmedium-Polster zu erhalten.
Festzuhalten ist ferner, daß dann, wenn das Bahnleitelement von dem
Auftragswerk gebildet ist, das frisch auf die Materialbahn aufgebrachte
Auftragsmedium durch die Zentrifugalkräfte zur Materialbahn hin gedrängt
wird, was dessen Verankerung in der Materialbahn unterstützt.
Um im Bereich des Auftragswerks die gewünschte Zugspannung der Mate
rialbahn sicherstellen zu können, wird weiter vorgeschlagen, daß auf der
dem Auftragswerk abgewandten Seite der Materialbahn im Bereich des
Auftragswerks ein weiteres Bahnleitelement, vorzugsweise eine Breit
streckwalze, vorgesehen ist.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Einwirkzeit, die
zwischen Auftragswerk und Dosier/Egalisier-Vorrichtung zur Verankerung
des Auftragsmediums an der Materialbahn zur Verfügung steht, d. h. die
sogenannte "Dwell Time", veränderbar ist. Hierzu kann die Position des
Auftragswerks in Laufrichtung der Materialbahn veränderbar sein oder/und
die Position der Dosier/Egalisier-Vorrichtung in Laufrichtung der Material
bahn um die Stützwalze herum veränderbar sein. Zu dieser Positions
verstellung des Auftragswerks oder/und der Dosier/Egalisier-Vorrichtung
können Antriebsvorrichtungen, beispielsweise elektromotorisch, hydraulisch,
pneumatisch, hydro-pneumatisch oder derart betätigbare Antriebsvorrich
tungen, vorgesehen sein, welche diese Verstellung möglicherweise sogar
während des laufenden Betriebs der Auftragsvorrichtung ermöglichen.
Darüber hinaus kann auch die Position des Bahnleitelements in Laufrichtung
der Materialbahn veränderbar sein. Ist, wie vorstehend erwähnt, auch die
Position des Auftragswerks veränderbar, so kann die Position des Bahnleit
elements entweder unabhängig von einer Verstellung des Auftragswerks
oder gemeinsam mit diesem Auftragswerk verstellt werden. Der letztere Fall
kann beispielsweise dadurch realisiert werden, daß die Lagerung des Bahn
leitelements an dem Auftragswerk bzw. einem mit diesem fest verbundenen
Teil befestigt ist.
Die Dosier/Egalisier-Vorrichtung kann beispielsweise eine Rakelklinge einen
glatten oder profilierten Rakelstab, einen Luftmesser oder dergleichen
umfassen.
Wie vorstehend bereits erwähnt, kann das Auftragswerk ein Freistrahl-
Düsenauftragswerk sein. Dies ist auch unabhängig vom Einsatz eines
derartigen Auftragswerks als Bahnleitelement von Vorteil, da der vom
Freistrahl auf die Materialbahn übertragene Impuls zusätzlich zur Aufrech
terhaltung der gewünschten Zugspannung der Materialbahn genutzt werden
kann, ohne daß eine Stützfläche vorhanden ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung an
Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es stellt dar:
Fig. 1 eine Auftragsvorrichtung mit einem Stützkasten, der eine plane
Anlagefläche aufweist;
Fig. 2 eine Auftragsvorrichtung mit einem Stützkasten, der eine
strukturierte Oberfläche aufweist;
Fig. 3 eine Auftragsvorrichtung, deren Stützvorrichtung ein um
laufendes Stützband umfaßt;
Fig. 4 eine Auftragsvorrichtung ohne Stützvorrichtung, jedoch mit
Spannvorrichtung;
Fig. 5 eine Auftragsvorrichtung ähnlich Fig. 4, jedoch mit Bahnzufüh
rung von unten;
Fig. 6 vier Darstellungen zur Erläuterung verschiedener Möglichkeiten
zur Abstützung eines Bahnleitelements;
Fig. 7 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 5, bei welcher das Auf
tragswerk gleichzeitig als Bahnleitelement eingesetzt ist; und
Fig. 8 eine Auftragsvorrichtung, bei welcher im Bereich des Auftrags
werks eine Breitstreckwalze zur Sicherstellung der gewünsch
ten Zugspannung der Materialbahn eingesetzt wird.
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Auftrags
vorrichtung allgemein mit 10 bezeichnet. Sie umfaßt ein Auftragswerk 12
zum vordosierten Aufbringen eines flüssigen oder pastösen Auftrags
mediums 14 auf eine sich in Laufrichtung L bewegende Materialbahn 16
sowie eine Dosier/Egalisier-Vorrichtung 18, welche beispielsweise eine
Rakelklinge 20 umfaßt, zum Fertigdosieren und Egalisieren der Auftrags
schicht 22, d. h. zum Abrakeln überschüssigen Auftragsmediums und zum
Glätten des auf der Materialbahn 16 verbleibenden Auftragsmediums.
Im Bereich der Rakeleinrichtung 18 ist die Materialbahn 16 um eine Stütz
walze 24 herumgeführt, welche sich um ihre Achse A in Richtung des Pfeils
P dreht. Die Stützwalze 24 verleiht der Materialbahn 16 den für die
Anstellung der Rakelklinge 20 gegen die Materialbahnoberfläche erforder
lichen Halt. In Laufrichtung L vor der Stützwalze 24 ist eine Stütz
vorrichtung 26 vorgesehen, die beispielsweise als Kastenkonstruktion aus
Blech, vorzugsweise Edelstahlblech, gefertigt ist.
Der Stützkasten 26 weist eine im wesentlichen plane Stützfläche 26a auf,
an welcher die Materialbahn 16 entlanggleitet. Die Stützfläche 26a erstreckt
sich vom Auftragswerk 12 bis hin zur Stützwalze 24 und zumindest
teilweise in den zwischen der Oberfläche 24a der Stützwalze 24 und der
Materialbahn 16 gebildeten Nip N hinein. Hierzu ist eine der Stützwalze 24
benachbarte Begrenzungsplatte 26b des Stützkastens 26 an die Oberfläche
24a der Stützwalze 24 angepaßt, d. h. mit entsprechendem Radius
gekrümmt, ausgebildet. Dies ermöglicht zum einen, daß sich die Stützfläche
26a besonders weit in den Nip N hinein erstreckt, und erlaubt es zum
anderen, mittels der oberen Kante 26b1 der Begrenzungsplatte 26b des
Stützkastens 26 eine an der Oberfläche 24a der Stützwalze 24 mitgeführte
Luftgrenzschicht zu brechen und somit daran zu hindern, in den Nip N zu
gelangen. An seinem einlaufseitigen Ende 26c ist der Stützkasten 26 mit
einer Einweisungsfläche 26d ausgebildet, die im Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 nicht nur Einweisungsfunktion, sondern auch Bahnleitfunktion
übernimmt und daher als gekrümmte Fläche entsprechend geringen
Krümmungsradius ausgebildet ist.
Wie in Fig. 1 durch den Doppelpfeil V angedeutet ist, kann die Position des
Auftragswerks 12 in Laufrichtung L der Materialbahn 16 verstellt werden,
was eine Variation der Einwirkzeit des Auftragsmediums 14 in die Material
bahn 16 vor Erreichen der Dosier/Egalisier-Vorrichtung 18 ermöglicht. Eine
weitere Möglichkeit zur Veränderung dieser Einwirkzeit ist eine Verstellung
der Dosier/Egalisier-Vorrichtung 18 um die Achse A der Stützwalze 24
herum, was in Fig. 1 durch den Doppelpfeil W angedeutet ist. Festzuhalten
ist in diesem Zusammenhang, daß die im wesentlichen plane Stützfläche
26a in Laufrichtung L der Materialbahn 16 derart bemessen ist, daß sie
ungeachtet einer Verstellung der Position des Auftragswerks 12 stets für
eine ausreichende Stabilisierung der Materialbahn 16 im Bereich des Auf
tragswerks 12 sorgen kann.
Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, weist der Stützkasten 26 eine Höhe h auf, die
kleiner ist als der Durchmesser der Stützwalze 24. Durch diese geringe
Bauhöhe wird oberhalb des Stützkastens 26 Bauraum freigehalten, der
anderweitig genutzt werden kann.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Auftragsvorrichtung dargestellt, welche im wesentlichen jener gemäß Fig.
1 entspricht. Daher sind im folgenden analoge Teile mit gleichen Bezugs
zeichen versehen wie in Fig. 1, jedoch vermehrt um die Zahl 100. Darüber
hinaus wird die Ausführungsform gemäß Fig. 2 im folgenden nur insoweit
beschrieben werden als sie sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 1
unterscheidet, auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich
verwiesen sei.
Die Auftragsvorrichtung 110 gemäß Fig. 2 umfaßt ebenfalls eine Stützvor
richtung 126, welche sich vom Bereich des Auftragswerks 112 bis zu der
der Rakeleinrichtung 118 zugeordneten Stützwalze 124 hin erstreckt. Im
Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist die Stützfläche 126a der
Stützvorrichtung 126 nicht plan ausgebildet, sondern strukturiert. Die
Oberflächenstruktur der Stützfläche 126a ist dabei derart gewählt, daß die
von der Materialbahn 116 an der Einweisungsfläche 126c der Stützvorrich
tung 126 zwischen die Stützfläche 126a und die Materialbahn 116 einge
brachte Luft dort ein im wesentlichen gleichmäßiges Luftpolster 130 bildet,
auf dem die Materialbahn 116 reibungsarm bzw. im wesentlichen reibungs
frei gleitet. Dies hat den Vorteil einer geringeren Beanspruchung und somit
einer geringeren Gefahr einer Beschädigung der Materialbahn.
Hinsichtlich der weiteren Ausführungsdetails, beispielsweise der Ausbildung
der der Stützwalze 124 zugewandten Begrenzungsfläche 126b, sei auf die
Diskussion der Ausführungsform gemäß Fig. 1 verwiesen.
Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Wiederum sind
analoge Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1, jedoch
vermehrt um die Zahl 200. Auch die Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird
im folgenden nur insoweit beschrieben werden, als sie sich von den
vorstehenden Ausführungsformen unterscheidet, auf deren Beschreibung
hiermit ansonsten verwiesen sei.
Bei der Auftragsvorrichtung 210 gemäß Fig. 3 umfaßt die Stützvorrichtung
226 ein Stützband 232, welches einlaufseitig um eine Umlenkwalze 234
und auslaufseitig um eine Stützwalze 224 umläuft. An der Außenfläche
232a des Stützbands 232 liegt die sich in Laufrichtung L bewegende
Materialbahn 216 an und bewegt sich mit dieser mit. Somit ist auch bei der
Auftragsvorrichtung 210 ein reibungsarmer bzw. im wesentlicher reibungs
freier Eingriff zwischen Materialbahn 216 und Stützvorrichtung 226
sichergestellt. Um den Verlauf des Stützbands 232 im Bereich des Auf
tragswerks 212 in hohem Maße stabilisieren zu können, ist auf der dem
Auftragswerk 212 abgewandten Seite des Stützbands 232 ferner ein
Stützschuh 236 angeordnet. Dieser Stützschuh 236 kann sich entgegen der
Darstellung gemäß Fig. 3 auch bis zur Stützwalze 224 hin erstrecken.
Wiederum können das Auftragswerk 212 und die Rakelvorrichtung 218 in
Laufrichtung L der Materialbahn verstellt werden (Pfeile V und W), um für
das auf die Materialbahnoberfläche aufgetragene Auftragsmedium 214 die
jeweils gewünschte Einwirkzeit zwischen Auftragswerk 212 und Rakel
vorrichtung 218 bereitstellen zu können.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Auftrags
vorrichtung dargestellt. Diese gehorcht zwar einem anderen Lösungsprinzip,
da das Auftragsmedium nicht auf eine gestützte Materialbahn aufgetragen
wird, sondern im Bereich eines freien Zuges auf eine lediglich durch
Zugspannung stabilisierte Materialbahn. Dennoch sind in Fig. 4 analoge
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1, jedoch vermehrt
um die Zahl 300. Darüber hinaus sei hinsichtlich des grundlegenden
Aufbaus der Auftragsvorrichtung 310 auf die vorstehende Erläuterung der
Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 3 verwiesen.
Bei der Auftragsvorrichtung 310 gemäß Fig. 4 wird das Auftragsmedium
314 wiederum mittels eines Auftragswerk 312 auf die Materialbahn 316
aufgetragen, und durchläuft dann mit der Materialbahn 316 eine vor
bestimmte Laufstrecke, bevor von der Dosier/Egalisier-Vorrichtung 318 bzw.
deren Rakelklinge 320 fertigdosiert und geglättet wird. Die Materialbahn
316 läuft im Bereich der Rakelvorrichtung 318 um eine Stützwalze 324 um,
gegen deren Oberfläche die Rakelklinge 320 angestellt ist.
Bevor die Materialbahn 316 in Laufrichtung L in den Bereich des Auftrags
werks 312 gelangt, durchläuft sie eine in Fig. 4 lediglich grobschematisch
dargestellte Spannvorrichtung 340, welche dafür sorgt, daß die Material
bahn 316 zwischen einem Bahnleitelement 342 und der Stützwalze 324
eine vorbestimmte Zugspannung aufweist. Es hat sich nämlich überraschen
derweise gezeigt, daß das Auftragsmedium 314 auch in einem freien Zug
der Materialbahn 316 auf diese aufgebracht werden kann, d. h. in einem
Bahnabschnitt, in welchem dem Auftragswerk 312 keine Stützvorrichtung
zugeordnet ist, wenn die Materialbahn 316 nur unter ausreichender Zug
spannung steht.
Festzuhalten ist, daß die Spannvorrichtung 340 lediglich beispielhaft und
aus Gründen der Anschaulichkeit als eine Art "Pendelwalze" dargestellt ist.
Grundsätzlich ist es auch denkbar, die gewünschte Zugspannung der Mate
rialbahn 316 durch eine vorbestimmte Differenz der Oberflächengeschwin
digkeiten der Stützwalze 324 und des Bahnleitelements 342 zu erzeugen
bzw. aufrechtzuerhalten. Ferner können vor oder auch nach der Auftrags
vorrichtung sogenannte "Fixgruppen" vorgesehen sein, die die Materialbahn
über eine Drehzahlregelung stark umschlungener Walzen spannen. Eine der
artige Fixgruppe kann beispielsweise in eine in Laufrichtung der Material
bahn auf die Auftragsvorrichtung folgende Trockengruppe integriert sein.
Zur Einstellung der Einwirkzeit kann wiederum sowohl die Lage des Auf
tragswerks 312 als auch die Lage der Rakeleinrichtung 318 in Laufrichtung
L der Materialbahn 316 verändert werden. Dies ist in Fig. 4 zum einen
durch die Doppelpfeile V und W angedeutet. Zum anderen ist in Fig. 4 eine
zweite mögliche Position 312' für das Auftragswerk gestrichelt einge
zeichnet.
Wie man dieser gestrichelten Darstellung darüber hinaus entnimmt, wurde
mit dem Auftragswerk 312 auch die Bahnleitwalze 342 verschoben. Hier
durch wird sichergestellt, daß der Bahnabschnitt zwischen der Leitwalze
342 und dem Auftragswerk 312 bei Verlagerung des Auftragswerk 312 in
Laufrichtung L kurz bemessen bleibt, so daß die Materialbahn 316 dem
Druck des vom Auftragswerk 312 auf sie aufgebrachten Auftragsmediums
314 nur in geringem Maße nachgeben kann. Festzuhalten ist noch, daß
dieser Druck des Auftragsmediums auch zur Aufrechterhaltung der
gewünschten Zugspannung der Materialbahn 316 beiträgt.
Das Auftragswerk 410 gemäß Fig. 5 unterscheidet sich vom Auftragswerk
310 gemäß Fig. 4 lediglich dadurch, daß die Materialbahn 416 mit der
gleichen Seite an der Bahnleitwalze 442 anliegt, auf die anschließend durch
das Auftragswerk 412 das Auftragsmedium 414 aufgebracht wird. Bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 4 hingegen läuft die Materialbahn 316 mit der
ihrer Auftragsseite abgewandten Seite um die Leitwalze 342 herum.
Hinsichtlich der Spannvorrichtung 440, der Rakelvorrichtung 418, deren
Stützwalze 424 sowie der Erläuterung des Betriebs der Auftragsvorrichtung
410 sei auf die Beschreibung der Auftragsvorrichtung 310 gemäß Fig. 4
verwiesen.
Die Umlenkwalzen 342 und 442 gemäß den Ausführungsformen nach Fig.
4 und 5 sind bevorzugt von sogenannten Leichtlaufwalzen gebildet, die
selbst nicht drehangetrieben sind, sondern lediglich reibungsarm gelagert
sind und mit der Materialbahn mitlaufen. In Fig. 6 sind verschiedene
Möglichkeiten der Lagerung derartiger Leichtlaufwalzen dargestellt.
Gemäß Fig. 6a erstreckt sich die Leichtlaufwalze 42 über die gesamte
Arbeitsbreite der Materialbahn 16 und ist lediglich an ihren Enden 42a
gelagert.
Gemäß Fig. 6b ist die Leichtlaufwalze 42' in eine Mehrzahl von Segmenten
42b' unterteilt, die an ihren jeweiligen Enden 42a' gelagert sind.
Die Leichtlaufwalze 42'' gemäß Fig. 6c erstreckt sich wiederum über die
gesamte Arbeitsbreite der Materialbahn 16 und ist an ihren Enden 42a''
gelagert. Darüber hinaus sind der Leichtlaufwalze 42'' Stützrollen 44''
zugeordnet, die zur Minimierung der Reibung zwischen ihnen und der Leicht
laufwalze 42'' drehangetrieben sind. Die Stützrollen 44'' können sowohl
einlaufseitig als auslaufseitig an der Leichtlaufwalze 42'' vorgesehen sein,
wobei in Fig. 6c zur Vereinfachung der Darstellung lediglich die auslauf
seitigen Stützrollen 44'' dargestellt sind. Der Einsatz von Stützrollen 44''
ermöglicht es, auch bei großen Maschinenbreiten Leichtlaufwalzen 42'' mit
kleinem Durchmesser einzusetzen.
Eine vierte Alternative ist schließlich in Fig. 6d dargestellt. Dort sind zwei
segmentierte Leichtlaufwalzen 42''' vorgesehen, von denen jede im wesent
lichen der segmentierten Leichtlaufwalze 42' gemäß Fig. 6b entspricht. Die
beiden segmentierten Leichtlaufwalzen 42''' sind in Laufrichtung der Mate
rialbahn 16 hintereinander und in Querrichtung Q der Materialbahn gegen
einander versetzt angeordnet. Hierdurch stellen die beiden Leichtlaufwalzen
42''' eine durchgehende Anlagefläche für die Materialbahn 16 bereit.
Zur Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist noch nachzutragen, daß wie bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 4 die Bahnleitwalze 442 mit dem Auftrags
werk 412 fest verbunden ist, so daß sich der freie Bahnzug zwischen
Leitwalze 442 und Auftragswerk 412 bei einer Verlagerung des Auftrags
werks 412 in Richtung des Pfeils V nicht ändert. Festzuhalten ist jedoch,
daß es grundsätzlich auch denkbar ist, die Bahnleitwalze 342 gemäß Fig. 4
bzw. 442 gemäß Fig. 5 unabhängig von dem jeweiligen Auftragswerk 312
bzw. 412 in Laufrichtung L der Materialbahn verlagerbar anzuordnen.
Die Auftragsvorrichtung 510 gemäß Fig. 7 unterscheidet sich von der
Auftragsvorrichtung 410 gemäß Fig. 5 hauptsächlich dadurch, daß das
Auftragswerk 512 zusätzlich auch die Funktion eines Bahnleitelements
übernimmt, entsprechend dem Bahnleitelement 442 gemäß Fig. 5. Ähnlich
wie bei einem sogenannten "Air Turn", bei dem die Materialbahn auf einem
Luftpolster umgelenkt wird, wird die Materialbahn 516 bei der Ausführungs
form gemäß Fig. 7 auf einem von Auftragsmedium 514 gebildeten Polster
550 umgelenkt. Hierbei kann es von Vorteil sein, wenn das Auftragsmedium
514 den Bereich des Auftragswerks 512 nicht nur in Laufrichtung L, d. h.
zu der gegen die Stützwalze 524 angestellten Rakeleinrichtung 518 hin,
sondern auch entgegen der Laufrichtung L, d. h. in Richtung des Pfeils B,
verläßt, um eine möglichst großflächige Anlage für die Materialbahn 516
bereitzustellen.
Selbstverständlich können auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 das
Auftragswerk 512 oder/und die Rakelvorrichtung 518 in Laufrichtung L der
Materialbahn verstellbar angeordnet sein, um die Einwirkzeit des Auftrags
mediums 514 in gewünschter Weise wählen zu können. Ansonsten sei
wiederum auf die Erläuterung der Ausführungsformen gemäß Fig. 4 bis 6
verwiesen.
Anhand der Auftragsvorrichtung 610 gemäß Fig. 8 soll eine weitere
Möglichkeit erläutert werden, wie im Bereich des Auftragswerks 612 eine
ausreichende Zugspannung der Materialbahn 616 sichergestellt werden
kann. Hierzu ist auf der dem Auftragswerk 612 abgewandten Seite der
Materialbahn 616 eine Breitstreckwalze 652 angeordnet. Grundsätzlich
könnten anstelle der Breitstreckwalze 652 auch andere Arten von Bahnleit
elementen eingesetzt werden. Breitstreckwalzen oder andere Elemente mit
Breitstreckwirkung haben jedoch den Vorteil, zusätzlich zur Gewährleistung
der gewünschten Zugspannung im Bereich des Auftragswerks 612 eine
exakte Bahnführung zu begünstigen. Hinsichtlich weiterer Details sei auf die
Beschreibung der Ausführungsformen gemäß Fig. 4 bis 7 verwiesen.
Alle vorstehend diskutierten Ausführungsformen verfügen über eine flieh
kraftfreie bzw. nahezu fliehkraftfreie Einwirkstrecke zwischen dem
Auftragswerk und der Dosier/Egalisier-Vorrichtung. Hierzu findet der
vordosierte Auftrag des Auftragsmediums auf die Materialbahn und die
Fertigdosierung und gegebenenfalls Glättung der Auftragsschicht nicht an
ein und demselben Stützelement statt. Bei den Ausführungsformen gemäß
Fig. 1 bis 3 erfolgen Auftrag und Fertigdosierung an räumlich getrennten
Stützelementen, während bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 4 bis 8
das Auftragsmedium im freien Zug auf die Materialbahn aufgebracht wird.
Dabei wird in den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 3 ein niedrig
bauendes Stützelement eingesetzt, so daß sich alle vorstehend diskutierten
Ausführungsformen durch eine raumsparende Konstruktion auszeichnen.
Bei allen Ausführungsformen kann darüber hinaus die Länge der Einwirk
strecke bzw. die Länge der Einwirkzeit durch Veränderung der Lage von
Auftragswerk oder/und Dosier/Egalisier-Vorrichtung frei gewählt werden,
insbesondere durch translatorische Verlagerung des Auftragswerks oder/und
rotatorische Verlagerung der Dosier/Egalisier-Vorrichtung um die Achse der
Stützwalze herum. Obgleich in allen Ausführungsformen die Materialbahn
zwischen Auftragswerk und Dosier/Egalisier-Vorrichtung im wesentlichen
horizontal verläuft, kann die Erfindung auch bei vertikalem oder schrägem
Bahnverlauf eingesetzt werden.
Ferner ist darauf hinzuweisen, daß bei allen Ausführungsformen das Auf
tragswerk als Freistrahl-Düsenauftragswerk dargestellt ist, beispielsweise
in der Bauart, wie sie von Voith Sulzer unter der Bezeichnung "JetFlow F"
angeboten wird. Dennoch sei betont, daß auch andere Arten von Auftrags
werken, beispielsweise Walzenauftragswerke, Auftragswerke mitgeschlos
sener Auftragskammer ("JetFlow C") oder dergleichen, zum Einsatz kom
men können. Nichtsdestoweniger ist insbesondere bei den Ausführungs
formen gemäß Fig. 4 bis 8 der Einsatz eines Freistrahl-Düsenauftragswerks
bevorzugt, und zwar aufgrund des vom Freistrahl auf die Materialbahn
ausgeübten Drucks und der damit einhergehenden Zugspannungserhöhung.
Claims (25)
1. Vorrichtung (10; 110; 210) zum direkten oder indirekten Auftragen
eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums (14; 114; 214) auf eine
laufende Materialbahn (16; 116; 216), insbesondere aus Papier oder
Karton, umfassend
daß die Materialbahn (16; 116; 216) lediglich im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung (18; 118; 218) um die Stützwalze (24; 124; 224) herumgeführt ist,
daß die Materialbahn (16; 116; 216) zwischen dem Auftragswerk (12; 112; 212) und der Stützwalze (24; 124; 224) einen im wesent lichen geradlinigen Verlauf nimmt, und
daß eine Stützvorrichtung (26; 126; 226) vorgesehen ist, welche die Materialbahn (16; 116; 216) im geradlinigen Bahnabschnitt zwi schen Auftragswerk (12; 112; 212) und Stützwalze (24; 124; 224) stützt.
- - ein Auftragswerk (12; 112; 212), welches das Auftragsmedium (14; 114; 214) direkt oder indirekt auf die Materialbahn (16; 116; 216) aufbringt,
- - eine Vorrichtung (18; 118; 218) zum Dosieren oder/und Egali sieren, welche in Laufrichtung (L) der Materialbahn (16; 116; 216) in einem vorbestimmten Abstand hinter dem Auftragswerk (12; 112; 212) angeordnet ist, und
- - eine Stützwalze (24; 124; 224), um welche die Materialbahn (16; 116; 216) herumgeführt ist,
daß die Materialbahn (16; 116; 216) lediglich im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung (18; 118; 218) um die Stützwalze (24; 124; 224) herumgeführt ist,
daß die Materialbahn (16; 116; 216) zwischen dem Auftragswerk (12; 112; 212) und der Stützwalze (24; 124; 224) einen im wesent lichen geradlinigen Verlauf nimmt, und
daß eine Stützvorrichtung (26; 126; 226) vorgesehen ist, welche die Materialbahn (16; 116; 216) im geradlinigen Bahnabschnitt zwi schen Auftragswerk (12; 112; 212) und Stützwalze (24; 124; 224) stützt.
2. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (26; 126) eine
ruhende Stützfläche (26a; 126a) aufweist, beispielsweise an einer im
wesentlichen planen Stützplatte.
3. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (126) eine
Oberfläche (126a) aufweist, die derart strukturiert ist, daß sich
zwischen der Materialbahn (116) und dieser strukturierten Oberfläche
(126a) ein Luftpolster (130) bildet, welches die Materialbahn (116)
stützt.
4. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stützvorrichtung (26; 126) in den
zwischen Stützwalze (24; 124) und Materialbahn (16; 116) gebildeten
einlaufseitigen Zwickel hinein erstreckt.
5. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stützwalze (24; 124) zuge
wandte Oberfläche (26b; 126b) der Stützvorrichtung (26; 126) an die
Krümmung der Stützwalze (24; 124) angepaßt ausgebildet ist.
6. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein einlaufseitiges Ende (26c; 126c) der
Stützvorrichtung (26; 126; 226) als Einweisungsfläche (26d) für die
Materialbahn (16; 116; 216) ausgebildet ist.
7. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (226) ein umlaufen
des Stützband (232) aufweist, dessen der Materialbahn (216) zuge
wandte Oberfläche (232a) zwischen Auftragswerk (212) und Stütz
walze (224) die im wesentlichen plane Stützfläche bildet.
8. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stützband (232) um die die Material
bahn (216) im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung (218) stützende
Stützwalze (224) herumgeführt ist.
9. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Materialbahn (216) abge
wandten Seite des Stützbands (232) wenigstens ein Stützschuh (236)
angeordnet ist.
10. Vorrichtung (310; 410; 510; 610) zum direkten oder indirekten
Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums (314; 414;
514) auf eine laufende Materialbahn (316; 416; 516; 616), insbeson
dere aus Papier oder Karton, umfassend
daß die Materialbahn (316; 416; 516; 616) lediglich im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung (318; 418; 518) um die Stützwalze (324; 424; 524) herumgeführt ist,
daß die Materialbahn (316; 416; 516; 616) zwischen dem Auf tragswerk (312; 412; 512; 612) und der Stützwalze (324; 424; 524) einen im wesentlichen geradlinigen Verlauf nimmt, und
daß Mittel (340; 440; 652) vorgesehen sind, welche den gerad linigen Verlauf der Materialbahn (316; 416; 516; 616) stabilisieren.
- - ein Auftragswerk (312; 412; 512; 612), welches das Auftrags medium (314; 414; 514) direkt oder indirekt auf die Materialbahn (316; 416; 516; 616) aufbringt,
- - eine Vorrichtung (318; 418; 518) zum Dosieren oder/und Egali sieren, welche in Laufrichtung (L) der Materialbahn (316; 416; 516; 616) in einem vorbestimmten Abstand hinter dem Auftragswerk (312; 412; 512; 612) angeordnet ist, und
- - eine Stützwalze (324; 424; 524), um welche die Materialbahn (316; 416; 516; 616) herumgeführt ist,
daß die Materialbahn (316; 416; 516; 616) lediglich im Bereich der Dosier/Egalisier-Vorrichtung (318; 418; 518) um die Stützwalze (324; 424; 524) herumgeführt ist,
daß die Materialbahn (316; 416; 516; 616) zwischen dem Auf tragswerk (312; 412; 512; 612) und der Stützwalze (324; 424; 524) einen im wesentlichen geradlinigen Verlauf nimmt, und
daß Mittel (340; 440; 652) vorgesehen sind, welche den gerad linigen Verlauf der Materialbahn (316; 416; 516; 616) stabilisieren.
11. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (316) mit der ihrer
Auftragsseite entgegengesetzten Seite um ein Bahnleitelement (342)
herumgeführt ist, bevor es in den geradlinigen Bahnabschnitt einläuft.
12. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (416; 516; 616) mit ihrer
Auftragsseite um ein Bahnleitelement (442; 512) herumgeführt ist,
bevor es in den geradlinigen Bahnabschnitt einläuft.
13. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnleitelement (342; 442) von einer
Leichtlaufrolle gebildet ist.
14. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnleitelement (42; 42'') zumindest
über die Breite der Materialbahn (16) durchgehend ausgebildet ist und
an seinen beiden Enden (42a; 42a'') gelagert ist.
15. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß über die Länge des Bahnleitelements
(42'') verteilt, vorzugsweise drehangetriebene Stützrollen (44'')
vorgesehen sind.
16. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnleitelement (42'; 42''') in eine
Mehrzahl von Segmenten (42b') unterteilt ist, die jeweils an ihren Enden
(42a') gelagert sind.
17. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß dem segmentierten Bahnleitelement (42''')
ein weiteres segmentiertes Bahnleitelement (42''') nachgeordnet ist,
wobei die Segmente der beiden Bahnleitelemente (42''') in Querrichtung
(Q) der Materialbahn (16) gegeneinander versetzt sind.
18. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnleitelement von dem Auftrags
werk (512) gebildet ist.
19. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Auftragswerk (612) abge
wandten Seite der Materialbahn (616) im Bereich des Auftragswerks
(612) ein weiteres Bahnleitelement (652), vorzugsweise eine Breit
streckwalze, vorgesehen ist.
20. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragswerk (12; 112; 212; 312;
412; 512; 612) ein Freistrahl-Düsenauftragswerk ist.
21. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Auftragswerks (12; 112;
212; 312; 412; 512; 612) in Laufrichtung (L) der Materialbahn ver
änderbar (V) ist.
22. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Position der Dosier/Egalisier-
Vorrichtung (18; 118; 218; 318; 418; 518) um die Stützwalze (24;
124; 224; 324; 424; 524) herum veränderbar ist.
23. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Bahnleitelements (342;
442) in Laufrichtung (L) der Materialbahn (316; 416; 616) veränderbar
ist.
24. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Bahnleitelements (324;
442) an dem Auftragswerk (312; 412) bzw. einem mit diesem fest
verbundenen Teil fest befestigt ist.
25. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosier/Egalisier-Vorrichtung (18; 118;
218; 318; 418; 518) eine Rakelklinge, einen glatten oder profilierten
Rakelstab oder ein Luftmesser umfaßt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19827712A DE19827712B4 (de) | 1998-06-22 | 1998-06-22 | Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn |
| CA002275856A CA2275856A1 (en) | 1998-06-22 | 1999-06-21 | Device for the direct or indirect application of a liquid or viscid coating medium onto a moving material web |
| US09/337,859 US6372046B1 (en) | 1998-06-22 | 1999-06-21 | Device for the direct or indirect application of a liquid or viscid coating medium onto a moving material web |
| JP11175738A JP2000024573A (ja) | 1998-06-22 | 1999-06-22 | 液状又はペ―スト状の塗工剤を走行中の材料ウェッブに直接的又は間接的に塗被するための塗工装置 |
| EP99112062A EP0967327A3 (de) | 1998-06-22 | 1999-06-22 | Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19827712A DE19827712B4 (de) | 1998-06-22 | 1998-06-22 | Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19827712A1 true DE19827712A1 (de) | 1999-12-23 |
| DE19827712B4 DE19827712B4 (de) | 2008-12-11 |
Family
ID=7871619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19827712A Expired - Fee Related DE19827712B4 (de) | 1998-06-22 | 1998-06-22 | Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6372046B1 (de) |
| EP (1) | EP0967327A3 (de) |
| JP (1) | JP2000024573A (de) |
| CA (1) | CA2275856A1 (de) |
| DE (1) | DE19827712B4 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10319992A1 (de) * | 2003-05-06 | 2004-11-25 | Voith Paper Patent Gmbh | Vorrichtung zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn |
| DE202012009804U1 (de) * | 2012-10-15 | 2014-01-16 | Düspohl Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeit |
| DE102018131405A1 (de) * | 2018-12-07 | 2020-06-10 | Koenig & Bauer Ag | Vorrichtung zum Beschichten eines Bedruckstoffes und Verfahren zur Beschichtung eines Bedruckstoffes mittels eines Rakeldosiersystems |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004024079A1 (de) * | 2004-05-14 | 2005-12-08 | Voith Paper Patent Gmbh | Rakelbett |
| DE102005020848A1 (de) * | 2005-05-02 | 2006-11-09 | Voith Patent Gmbh | Rakelbett |
| JP5532488B2 (ja) * | 2011-07-04 | 2014-06-25 | 株式会社暁機械製作所 | 塗布装置用スロットダイ、塗布装置、及び、塗布システム |
| US11175092B2 (en) * | 2016-10-10 | 2021-11-16 | Purdue Research Foundation | Continuous roll-to-roll freeze-drying system and process |
| CN107952626B (zh) * | 2017-12-29 | 2023-07-07 | 达格测试设备(苏州)有限公司 | 一种高速高精度全自动在线点胶系统 |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960332C (de) * | 1949-04-22 | 1957-03-21 | Willy Hesselmann | Vorrichtung zur Erzeugung duenner Belaege auf Stoffbahnen beliebiger Art |
| DE3607108A1 (de) * | 1985-03-07 | 1986-09-11 | Osakeyhtiö Wärtsilä Ab, Helsinki | Vorrichtung zum beidseitigen beschichten einer papierbahn |
| DE3714498A1 (de) * | 1986-04-30 | 1987-11-05 | Yhtyneet Paperitehtaat Oy | Beschichtetes papier sowie verfahren und einrichtung zu seiner herstellung |
| DE4446373A1 (de) * | 1994-12-23 | 1996-06-27 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Vorrichtung zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn |
| US5683509A (en) * | 1994-12-23 | 1997-11-04 | Voith Sulzer Papiermaschinen Gmbh | Apparatus for applying a liquid or pasty medium onto a moving material web |
| DE19627470A1 (de) * | 1996-07-08 | 1998-01-15 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Auftragwerk zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn, insbesondere aus Papier oder Karton |
Family Cites Families (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3113884A (en) * | 1958-10-16 | 1963-12-10 | Various Assignees | Coating means and method |
| US3083685A (en) * | 1960-06-27 | 1963-04-02 | Air Reduction | Paper coating apparatus |
| US4357373A (en) * | 1981-04-15 | 1982-11-02 | Armstrong World Industries, Inc. | Apparatus for applying latex coating to moving fabric |
| US4601256A (en) * | 1984-08-03 | 1986-07-22 | Poterala Robert J | Apparatus and method for uniformly coating an irregular web |
| DE4014463A1 (de) | 1990-05-07 | 1991-11-14 | Jagenberg Ag | Vorrichtung zum beschichten einer materialbahn, insbesondere einer papier- oder kartonbahn |
| FI93665C (fi) * | 1992-11-13 | 1995-05-10 | Valmet Paper Machinery Inc | Menetelmä ja laitteisto paperirainan päällystämiseksi |
| FI97817C (fi) | 1993-10-27 | 1997-02-25 | Valmet Paper Machinery Inc | Menetelmä ja sovitelma liikkuvan radan päällystämiseksi |
| FI95947C (fi) * | 1994-06-29 | 1996-04-10 | Valmet Paper Machinery Inc | Menetelmä ja sovitelma liikkuvan paperiradan päällystämiseksi |
| FI955995A7 (fi) * | 1994-12-23 | 1996-06-24 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Laite nestemäisen tai pastamaisen aineen suoraan levittämiseksi liikkuvalle ainesradalle |
| AT409349B (de) | 1995-07-03 | 2002-07-25 | Voith Ag J M | Auftragsvorrichtung zur aufbringung von fliessfähigen stoffen auf materialbahnen |
| FI99039C (fi) * | 1995-10-26 | 1997-09-25 | Valmet Corp | Menetelmä ja sovitelma paperiradan päällystämiseksi |
| US5674551A (en) * | 1995-11-20 | 1997-10-07 | Valmet Corporation | Method and apparatus for coating a moving paper web |
| FI107784B (fi) * | 1996-12-04 | 2001-10-15 | Metso Paper Inc | Menetelmä ja laite liikkuvan radan päällystämiseksi |
| CA2329749C (en) | 1998-04-24 | 2006-12-19 | Valmet Corporation | Method and arrangement for coating a moving web |
-
1998
- 1998-06-22 DE DE19827712A patent/DE19827712B4/de not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-06-21 US US09/337,859 patent/US6372046B1/en not_active Expired - Fee Related
- 1999-06-21 CA CA002275856A patent/CA2275856A1/en not_active Abandoned
- 1999-06-22 EP EP99112062A patent/EP0967327A3/de not_active Withdrawn
- 1999-06-22 JP JP11175738A patent/JP2000024573A/ja active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960332C (de) * | 1949-04-22 | 1957-03-21 | Willy Hesselmann | Vorrichtung zur Erzeugung duenner Belaege auf Stoffbahnen beliebiger Art |
| DE3607108A1 (de) * | 1985-03-07 | 1986-09-11 | Osakeyhtiö Wärtsilä Ab, Helsinki | Vorrichtung zum beidseitigen beschichten einer papierbahn |
| DE3714498A1 (de) * | 1986-04-30 | 1987-11-05 | Yhtyneet Paperitehtaat Oy | Beschichtetes papier sowie verfahren und einrichtung zu seiner herstellung |
| DE4446373A1 (de) * | 1994-12-23 | 1996-06-27 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Vorrichtung zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn |
| US5683509A (en) * | 1994-12-23 | 1997-11-04 | Voith Sulzer Papiermaschinen Gmbh | Apparatus for applying a liquid or pasty medium onto a moving material web |
| DE19627470A1 (de) * | 1996-07-08 | 1998-01-15 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Auftragwerk zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn, insbesondere aus Papier oder Karton |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10319992A1 (de) * | 2003-05-06 | 2004-11-25 | Voith Paper Patent Gmbh | Vorrichtung zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn |
| EP1475477A3 (de) * | 2003-05-06 | 2009-07-22 | Voith Patent GmbH | Vorrichtung zum direkten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn |
| DE202012009804U1 (de) * | 2012-10-15 | 2014-01-16 | Düspohl Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeit |
| DE102018131405A1 (de) * | 2018-12-07 | 2020-06-10 | Koenig & Bauer Ag | Vorrichtung zum Beschichten eines Bedruckstoffes und Verfahren zur Beschichtung eines Bedruckstoffes mittels eines Rakeldosiersystems |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2000024573A (ja) | 2000-01-25 |
| EP0967327A3 (de) | 2001-10-17 |
| US6372046B1 (en) | 2002-04-16 |
| DE19827712B4 (de) | 2008-12-11 |
| EP0967327A2 (de) | 1999-12-29 |
| CA2275856A1 (en) | 1999-12-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2203482C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten einerMaterialbahn mit Bestrechmasse durch wenigstens zwei in Förderrichtung der Bahn in Abstand voneinander angeordnete Bestreichorgane | |
| DE2803386C2 (de) | ||
| DE3927680C2 (de) | Auftragsvorrichtung | |
| DE2935413C2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln einer textilen oder ähnlichen Warenbahn mit einem Behandlungsmedium in Schaumform | |
| DE3417487A1 (de) | Vorrichtung zum auftragen einer fluessigkeit auf eine laufende bahn | |
| DE1652402B2 (de) | Vorrichtung zum Beschichten einer laufenden Materialbahn mit einer Flüssigkeit | |
| DE3931793A1 (de) | Ein geraet zur beschichtung einer fahrenden bahn | |
| EP1012097B1 (de) | Vorrichtung zum führen einer endlospapierbahn | |
| DE69421922T2 (de) | Beschichtungsvorrichtung | |
| DE29510486U1 (de) | Rollrakel-Baugruppe | |
| DD149167A5 (de) | Vorrichtung zum auftragen von schaum auf eine laufende bahn | |
| DE4014647C2 (de) | Einrichtung zum Auftragen einer Beschichtung auf eine laufende Warenbahn | |
| DE19651739A1 (de) | Auftragwerk zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Streichmediums auf eine laufende Materialbahn, insbesondere aus Papier oder Karton | |
| DE2130982A1 (de) | Vorrichtung zum Falten von Papierstreifen und Aufbringen von Klebstoff | |
| DE19827712A1 (de) | Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn | |
| EP0406529B1 (de) | Streicheinrichtung | |
| EP2277630B1 (de) | Vorrichtung zum Beschichten einer durchlaufenden Bahn | |
| EP0882839B1 (de) | Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine bewegende Bahn | |
| EP0583437A1 (de) | Abstützleiste für eine beschichtungsvorrichtung. | |
| DE8414413U1 (de) | Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf eine laufende Bahn | |
| CH656557A5 (de) | Vorrichtung zum beidseitigen beschichten von bahnmaterial. | |
| EP0906788A2 (de) | Rakeleinrichtung für eine Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen bis pastösen Mediums auf einen sich vorbeibewegenden Untergrund | |
| DE69618144T2 (de) | Verfahren und Zusammenbau zur Beschichtung einer Papierbahn | |
| AT11798U1 (de) | Rotorrichteinheit zum richten von baustahldraht | |
| EP1162003A2 (de) | Vorrichtung zum Auftragen von Substanzen auf bahnförmiges Material |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOITH PAPER PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |