DE1036755B - Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren od. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren od. dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G2814/0359—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
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Description
- Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren od. dgl.
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren oder dergleichen Wagen mit Hilfe eines Wagenkippers. Bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art werden die Wagen auf einer waagerechten Bahn in den beispielsweise aus einem um seine Längsachse drehbaren Wagengestell bestehenden Wagenkipper geschoben, hier durch eine Verriegelungseinrichtung gesichert und danach durch Betätigung des Wagenkippers entleert. Die leeren Wagen müssen sodann eine Querbewegung ausführen, um den Weg für die nächsten zu entleerenden Wagen frei zu machen. Infolgedessen sind zusätzliche Einrichtungen erforderlich, die die Anlage verteuern.
- Den bisher bekannten Einrichtungen zuin Verkippen von Koblenloren oder dergleichen Wagen gegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Boden des den Wagenkipper bildenden Rahmengestells nach der Einfahröffnung zu eine Längsneigung. beispielsweise von 2 bis 30, besitzt und zum Einfahren der Wagen ein Seilzug dient. der in gespanntem Zustand die eingefahrenen Wagen beim Verkippen festhält. Weiterhin ist erfindungsgemäß vor der Einfahröffnung eine Weiche vorgesehen, über die die Wagen nach der T&ippleerung selbsttätig auf ein Nebengleis zurüchrollen.
- Eine erfindungsgemäß ausgebildete Einrichtung ist in den Zeichnungen beispielsweise wiedergegeben und an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
- Abb. 1 zeigt eine Sicht auf die Einrichtung von der Seite, während in Abb. 2 und 3 Draufsichten wiedergegeben sind; in Abb. 4 ist eine vergrößerte Teilansicht von der Seite dargestellt, während in Abb. 5 bis 7 der aus den Abb. 1 bis 4 ersichtliche Wagenkipper in verschiedenen Sichtbildern wiedergegeben ist.
- In den Abbildungen ist mit 4 ein drehbares Rahmengestell bezeichnet, das über einem Kohlenbunker 23 in einer entsprechenden Schräge oder Neigung, z. B. von 2 oder 30, angeordnet ist. Die beiden Seitenwände dieses Rahmengestells bestehen aus Stahlplatten 1, die an Rahmenteilen 2 oder einem Aufbau aus solchen Rahmenteilen befestigt sind. An der Außenseite des Rahmengestells sind Tragringe 4 mit einer daraus hervorragenden Rippe 3 und in entsprechenden Abständen davon Kettenradringe 6 mit wellenförmigen Zähnen oder Kettenstiften 5 angeordnet, die sich über den gesamten oder einen Teil der im Umfang der Kettenradringe vorgesehenen Nut erstrecken. Jeder der Tragringe ruht drehbar auf zwei mit Nuten versehenen Rollen 7 und wird in Längsrichtung durch einen Anschlag 26 an seinem untersten Punkt in seiner Stellung gehalten. Jeder der Kettenradringe 6 ruht ebenfalls auf zwei mit Nuten versehenen Rollen 27. Die Kettenradringe sind mittels einer endlosen Kette 10 gekuppelt mit Zahnrädern 9, die auf einer von einem elektrischen Motor 8 angetriebenen Welle sitzen. Der Motor ist reversibel, so daß die genannten Kettenradringe 6 im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden können. Zur Steuerung des Elektromotors 8 dienen ein Anlasserschalter 11 und ein automatischer Schalter 12.
- Mit B sind Kohlenloren bezeichnet. Diese werden entlang einem mit einer Neigung von z. B. 30 verlegten Gleise 13 in kleinen Zügen von mehreren, beispielsweise sechs Loren heraufgezogen. Ein Zugseil 14 ist mit einem Ende am Vorderteil der ersten Lore und mit seinem anderen Ende an einer Winde 16 befestigt und verläuft über eine Seilscheibe 15. Zum Antrieb des Zugseils bzw. der Winde 16 dient ein elektrischer Motor 17, der mit Hilfe eines Handschalters 18 und eines automatischen Schalters 20 gesteuert wird.
- Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Nach Befestigung des unteren Endes des Seil es 14 an dem ersten Lorenzug B auf dem Hauptgleis 13 wird die Winde 16 durch Schließen des Handschalters 18 in Betrieb gesetzt. Infolgedessen wird ein Satz von z. B. sechs Kohlenloren auf die den Boden des drehbaren Rahmengestells 4 bildende Schienen 19 gezogen.
- Hierbei arbeitet die Winde mittels des Schalters 20 automatisch. Zu gleicher Zeit wird der Anlasserschalter 11 geschlossen und damit der Antriebsmotor 8 in Bewegung gesetzt, wodurch die Ketten räder 9 angetrieben werden und das Rahmengestell A mittels der Kette 10 um ungefähr 1800 in Kipp- stellung gedreht wird, in der es bis zur Rückdrehung für einige Sekunden verbleibt, so daß die Kohle in der Lore vollständig entleert werden kann.
- In dem Augenblick, in dem das Rahmengestell nach Umsteuerung des Motors 8 beginnt, in umgekehrter Richtung in seine ursprüngliche Stellung zurückzukehren, wird durch den automatischen Schalter 20 auch die Winde 16 umgesteuert, so daß sie rückwärts läuft, was zur Folge hat, daß das Seil länger wird und die leeren Loren über die automatische Weiche 21 auf das Seitengleis 22 laufen kömien. Das untere Ende des Seiles 14 wird dann von dem Zug leerer Loren gelöst und an dem folgenden Zug voller Toren auf dem Hauptgleis 13 befestigt, worauf die beschriebenen Arbeitsgänge sich wiederholen können.
- Da nach der Erfindung jedes drehbare Rahmengestell mit einer geeigneten Neigung angeordnet ist, übt der durch das Seil in dem Rahmen gestell gehaltene Lorenzug immer eine abwärts gerichtete Kraft infolge der Schwerkraftwirkung entlang der Oberfläche der Schiene aus, so daß das Seil selbst und die Kupplungen zwischen den einzelnen Loren immer straff gehalten werden. Diese Spannung dient dazu, die Kupplungen dauernd fest im Eingriff zu halten, auch wenn das Rahmengestell gedreht wird, um die Loren zu kippen und die Kohle bei gespanntem Seil auszukippen, so daß die leeren Loren stoßfrei behandelt werden.
- Die Kette 10 hängt, wenn sich das Rahmengestell in Ruhestellung befindet, in ihrem unteren Teil durch, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, während beim Drehen des drehbaren Rahmengestells mit den darin befindlichen Loren der untere hängende Teil der Kette gespannt wird. Dies hat zur Folge, daß die Kette leicht läuft und das Rahmengestell stoßfrei vorwärts oder rückwärts drehen kann. Dementsprechend ist das Anlaufen:assen des drehbaren Rahmengestells auch einfach, und es ist kein Kettenbruch und keine Überlastung des Elektromotors zu befürchten. Ebenso wird der beim Drehen des Rahmengestells zum Zwecke des Kippens der Wagen auftretende Ruck durch das Durchhängen der Kette im oheren Teil abgeschwächt. während bei der Rückbewegung des Rahmengestells nach dem Entleeren der Wagen der Elektromotor zunächst leer läuft, bis sich der hängende Teil der Kette spannt, worauf erst der Widerstand des Rahmengestells durch die Kette auf den Motor wirksam wird.
- Direkt unterhalb des Mittelteiles des drehbaren Rahmengestells A befindet sich der Kohlenbunker 23, vor und hinter dem ein Trichter 24 und ein Laufhand 25 unter dem vorderen Teil und unter dem hinteren Teil des Rahmengestells liegen, so daß alle aus den Loren gekippte Kohle in den Kohlenbunker gelangt.
- Nach der Erfindung werden die Wagen von der Winde in einzelnen Zügen in das drehbare Rahmengestell gezogen das mit einer vorher bestimmten Neigung angeordnet ist, und bei gespanntem Seil gekippt, so daß auf eine besondere Haltevorrichtung für die Wagen verzichtet werden kann und die Mühe des Einstellens oder Einkuppelns einer Haltevorrichtung in Fortfall kommt. Zudem hat die Erfindung noch den Vorteil, daß das Entleeren der Wagen nicht nur schnell und sicher, sondern vollautomatisch vor sich geht.
- Die Einrichtung nach der Erfindung ist naturgemäß nicht nur, wie vorstehend beschrieben, beim Verkippen von Loren für Kohlen, sondern auch für Erze und ähnli he Schüttgüter verwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren oder dergleichen Wagen mit Hilfe eines Wagenwippers, bestehend aus einem um seine Längsachse drehbaren Rahmengestell, in das die Wagen eingefahren und mit dem sie durch Drehen des Gestells verkippt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Rahmengestells nach der Einfahröffnung zu eine Längsneigung, beispielsweise von 2 bis 30, besitzt und zum Einfahren der Wagen ein Seilzug dient. der in gespanntem Zustand die eingefahrenen Wagen heim Verkippen festhält. und weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß vor der Einfahröffnung eine Weiche vorgesehen ist, über die die Wagen nach der Kippleerung selbsttätig auf ein Nebengleis rollen.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 552 186; französische Patentschriften Nr. 460 491. 472 376.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF16099A DE1036755B (de) | 1954-11-08 | 1954-11-08 | Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF16099A DE1036755B (de) | 1954-11-08 | 1954-11-08 | Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1036755B true DE1036755B (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=7088101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF16099A Pending DE1036755B (de) | 1954-11-08 | 1954-11-08 | Einrichtung zum Verkippen von Kohlenloren od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1036755B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230360B (de) * | 1963-08-28 | 1966-12-08 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Rundkipper |
| DE1241351B (de) * | 1963-08-28 | 1967-05-24 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Mehrfachrundkipper |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR460491A (fr) * | 1913-07-17 | 1913-12-03 | Societe De Construction Et De Location D Appareils | Pont roulant culbuteur de berlines |
| FR472376A (fr) * | 1914-05-19 | 1914-12-03 | Gesellschaft Fuer Foerderanlagen Ernst Heckel M B | Dispositif équilibré de culbuteur circulaire dont le haut du tambour est ouvert |
| US2552186A (en) * | 1946-01-22 | 1951-05-08 | Koehler | Car dumper |
-
1954
- 1954-11-08 DE DEF16099A patent/DE1036755B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR460491A (fr) * | 1913-07-17 | 1913-12-03 | Societe De Construction Et De Location D Appareils | Pont roulant culbuteur de berlines |
| FR472376A (fr) * | 1914-05-19 | 1914-12-03 | Gesellschaft Fuer Foerderanlagen Ernst Heckel M B | Dispositif équilibré de culbuteur circulaire dont le haut du tambour est ouvert |
| US2552186A (en) * | 1946-01-22 | 1951-05-08 | Koehler | Car dumper |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230360B (de) * | 1963-08-28 | 1966-12-08 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Rundkipper |
| DE1241351B (de) * | 1963-08-28 | 1967-05-24 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Mehrfachrundkipper |
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