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Fahrbarer Kohlenverlader. Die Erfindung betrifft einen aus zwei endlosen
Förderern und einem zwischen dieser angeordneten Trichter bestehenden fahrbaren
Isohlenverlader, bei dem der vordere, das. Fördergut vom Boden aufnehmende Förderer
sowohl senkrecht wie wagerecht frei schwingbar ist.
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Gegenüber bekannten ähnlichen Verladern dieser Art besteht das Neue
der Erfindung im wesentlichen darin, daß der Trichter auf dem Fahrgestell in wagerechter
Ebene drehbar ist und sowohl den vorderen wie den hinteren Förderer trägt, von denen
der hintere Förderer, der das Gut aus dem Trichter in einen Förderwagen oder sonst
wohin entladet, fest an dem Trichter sitzt und zusammen mit diesem gegenüber dem
vorderen Förderer wagerecht schwingbar ist. In solchen Stellungen des Verladers,
in denen ein Ausschwingen des vorderen Förderers nicht möglich ist, kann daher trotzdem
die erforderliche Winkelstellung der beiden Förderer zueinander durch Drehen des
Trichters und Ausschwingen des hinteren Förderers erhalten werden.
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Einen weiteren Teil der Erfindung bilden besondere, zur vorstehend
gekennzeichneten
Bauart des Verladers gehörige Einzelanordnungen
und Betriebsvorrichtungen.
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Der Verlader eignet sich insbesondere zur Verwendung in den Grubengängen
von Bergwerken; er kann aber auch mit gleichem Vorteil auf La-er-. Verladeplätzen
usw. benutzt werden.
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Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser
Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abh. i eine Seitenansicht
des vorderen Teiles des Verladers.
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Abb. ta eine entsprechende Ansicht des hinteren Teiles des Verladers
nebst Schnitt durch einen Förderwagen, Abb.2 eine Draufsicht des vorderen Teiles
des Verladers unter Weglassung einiger Teile aus Gründen der t'bersichtlichkeit,
Abb. 2a eine der Abb.2 entsprechende Draufsicht des hinteren Teiles des Verladers,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie XII-XI dar Abb. ta in größerem Maßstabe, Abb.
,1 eine Ansicht von Einzelteilen des hinteren Fördererrahntens, Abb.5 einen Schnitt
nach der Linie NIV-XIV der Abb. ta in größerem Maßstabe, Abb. 6 einen senkrechten
Längsschnitt durch den mittleren Teil - den Aufspeichertrichter - des Verladers
in größerem Maßstabe, Ahb.7 eine Draufsicht des auf dem Trichter sitzenden und den
vorderen Förderer tragenden Rahmens in größerem Maßstabe, Abb. 8 einen senkrechten
Querschnitt durch den Trichter nach der Linie X@"II-X@"II der Abb. ta in größerem
Maßstabe, Abb. 9 einen wagerechten Schnitt durch den Trichter nach der Linie XVIII-XVIII
der Abb. 6, Abb. io eine Draufsicht auf das Fahrgestell des Verladers, Abb. 1 t
eine Draufsicht auf den vorderen Teil des Fahrgestelles unter Weglassung einiger
Teile der eingebauten Vorrichtungen in größerem Maßstabe, Abb. 12 einen Schnitt
nach der Linie XXI-XXI der Abb. t t, Abb. 13 eine der Abb. 1 t entsprechende Draufsicht
des hinteren Teiles des Fahrgestelles, Abb. 1.1 eine Seitenansicht des hinteren
Teiles des Fahrgestelles, z. T. im Schnitt, Abb. 15 einen senkrechten Schnitt nach
der Linie XXIV-XXIV der Abb. 1q., Abb. 16 einen Grundriß eines Teiles eines Bergwerks
mit einzelnen Verladern in verschiedenen Arbeitsstellungen und Abb. 17 eine schaubildliche
Ansicht des auf dem Trichter sitzenden Rahmens mit einem Teil des vorderen Förderers.
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Der Verlader besteht aus zwei endlosen Förderern B und
D und einem zwischen diesen vorgesehenen Aufnahmetrichter C. Der vordere
Förderer B dient dazu, die Kohlen von der Lagerstelle zum Trichter C zu schalfen,
aus dein sie mittels des hinteren Förderers D in einen Förderwagen F o. d-1. ent,aden
werden.
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Am unteren Ende des Förderers B ist ein Sammelkopf A vorgesehen, der
Sammelarme .18 besitzt, die auf Zapfen 39 von bei 2 ; drehbar gelagerten Scheiben
22 sitzen und bei Drehung dieser Scheiben durch Führungen .12, .13, .14. in besonderen
kurvenartigen Bahnen gelenkt werden. Die Scheiben 22 erltalten ihren Antrieb von
der Fußwelle 9 des Förderers B. Zwecks Herstellung der treibenden Verbindung zwischen
der Welle cl und den Scheiben 22 sind im Sammelkopf A Kupplungen vorgesehen, die
durch längs der Seiten des Förderers B vorgesehene Stangen 3 und Handhebel 35, 36
ein- und ausgerückt werden können.
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Der Förderer B besitzt einen von Seitenträgern 5 gebildeten Rahmen
und ist als Schleppkette ausgebildet. Eine der endlosen Ketten 59 ist in Abb. 6
gezeigt. Sie läuft um Kettenräder 6o der Fußwelle 9 und um Kettenrüder 61 der Kopfwelle
62 (Abb. 6). Quer zwischen den Ketten 59 sind die Mitnelimer 63 befestigt. Die 1-Träger
5 bilden Leitwege für die Ketten. Die Mitnehmer des oberen Kettenturms bewegen sich
auf einem zwischen den Trägern 5 vorgesehenen Bodenblech 6.1. Wie insbesondere aus
Abb. ; ersichtlich ist, ist die Kopfwelle (#'2 in verstellbaren Rollenlagern 65
gelagert. An einem Ende der Kopfwelle 62 sitzt ein Zahnrad 6h, das mit dem Hauptantriebsinotor
67 verbunden ist.
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Der Trichter C besteht aus einem unteren Teil 68 (Abb. 6, 8 ;, der
parallelliegende Längsseiten 69 besitzt. Auf dem oberen Rand des Teiles 68 ist ein
Ringstück ; o und auf diesem ein Ringstück 7 1 befestigt. Dieses besitzt außen eine
Rollenlaufnut 7 2 und eine Seilnut 73.
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Auf dem Ringstück 71 ist ein rechteckiger Rahmen 7,1 angeordnet. Dieser
besitzt aui seiner Unterseite zwei Querbalken 7 5, die eine größere Zahl Rollen
76 tragen, welche in die Laufnut 72 des Ringstückes 71 eingreifen. Der vordere der
Balken 7 5 trägt eine Stange 7,-. die durch längliche Löcher 78 von Stützen 79 gehen,
die am Rahmen 5,5 des Förderers B sitzen. Um diese Verbindung 77, 7 8 kann
der Förderer B zum Rahmen ; ,1 gehoben und gesenkt werden.
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Der Hauptmotor 67 ist auf dem hinteren Querbalken 7 5 des Rahmens
7 4. befestigt und trägt auf der Ankerwelle ein doppeltes Zahnrad 8o von verhältnismäßig
kleinem Durchmesser. Dieses Zahnrad 8o ist mit einem
Doppelzahnrad
8 i durch eine doppelte Zahnradkette 82 (Abb. 6, 7) verbunden. Die Längsschienen
des Rahmens 74 tragen Lager 83, die die Enden einer Querwelle 84 tragen, die ihrerseits
frei in einer Hohlwelle 85 liegt, auf deren einem Ende das genannte Zahnrad 81 sitzt.
Die Welle 84 ist mit einer Sicherheitskupplung mit Zylindermantel 86 versehen,
in dein eine Anzahl von Scheiben 87 untergebracht ist, die abwechselnd an der Hohlwelle
85 und am Mantel 86 befestigt sind. Auf der Nabe 89 des Mantels 86 sitzt eine verstellbare
Muffe 88 und lose ein Ring 9o. Zwischen dem Ring 9o und der Muffe 88 ist eine Schraubenfeder
9 i angebracht. Auf dem Ring 9o sitzen Stifte 92, die in den Mantel 86 hineinragen
und gegen die Scheiben 87 wirken, die s , e ,
i unter dem Druck
der Feder 91 in Reibungsverbindung miteinander halten. Die Stärke der Reibung kann
durch Einstellen der Muffe 88 auf der Nabe 89 geregelt werden. Die Antriebskraft
des Motors 67 überträgt sich hiernach nachgiebig durch Zahnrad 81, Hohlwelle 85
und Scheibenkupplung 87 auf die Welle 84.
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Auf der Welle 84 sitzt fest ein Zahnrad 93, das mit dem Zahnrad 66
der Kopfwelle 62 des Förderers B durch eine Ket$e 94 (Abb. 7) verbunden ist. Der
Kette 94 ist eine Spannvorrichtung zugeordnet, die aus einer Spannrolle 95 besteht;
diese ist auf einem Zapfen 96 eines Armes 97 frei drehbar, der bei 98 an einer der
Längsschienen des Rahmens 74 drehbar befestigt ist. Der Arm 97 hat ein seitliches
Auge 99, in dem das .eine Ende eines Bolzens ioo befestigt ist, dessen anderes Ende
durch eine Führung i o i geht. Unter der Wirkung einer ihn umgebenden, gegen einen
Kragen io2 sich stützenden Schraubenfeder 1o3 wird der Bolzen ioo für gewöhnlich
rückwärts .gezogen. Dadurch nimmt die Rolle 95 ihre Spannstellung ein.
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Wenn daher einer der beiden von der Fußwelle 9 angetriebenen Sammelarme
48 bei seiner Bewegung auf einen unbeweglichen Gegenstand, z. B. einen Vorsprung
in der Grubensohle, stößt, können die Arme 48 zusammen mit den Fördererwellen 9
und 62 zum Stillstand kommen, während der Motor 67 weiterlaufen kann. Es tritt dann
ein Gleiten in den Scheiben 87 der Kupplung 86 ein, wobei die Welle 84 und ihre
Verbindung mit der Kopfwelle 62 stillsteht, während der Motor 67 und die Hohlwelle
85 ihre Drehung bei. behalten. Zum Anlassen und Regeln des Motors 67 ist der Anlasser
67' (Abb. i) vorgesehen.
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Am vorderen Ende der beiden Längsschienen des Rahmens 74 sind auf
deren Außenseiten Winkelstützen 104 vorgesehen, durch die eine Gleitstange 105 geht,
welche von einer Schraubenfeder tob umgeben ist, die zwischen der vorderen Kammer
und einem auf der Stange tos sitzenden Kragen 107 sitzt und die Stange io5 rückwärts
zieht. Mit dem vorderen Ende der Gleitstange io5 ist ein Seil io8 verbunden, das
vorwärts und nach unten um eine Rolle iog am Rahmen 74 und um eine Rollei io läuft,
die drehbar an einer Stütze i i i des Förderers B sitzt. Das Seil io8 läuft dann
wieder aufwärts zum Rahmen 74 um eine Rolle i 12 und weiter rückwärts unter eine
Rolle i 13 (Abb. ia), die frei drehbar an dem, hinteren Ende des Rahmens 74 sitzt.
Von der Rolle 113 geht das Seil io8 zu einer Trommel 114, an der es befestigt ist.
Diese Trommel sitzt auf einer Welle 115 (Abb. 6 und 7), die in auf den Innenseiten
der Seitenschienen des Rahmens 74 angebrachten Lagern i 16 läuft.
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Fest auf Welle 115 sitzt eine Büchse 117 (Abb.7), die einen Teil einer
Sicherheitskupplung bildet, deren Mantel i 18 auf der Welle i 15 frei drehbar ist.
Innerhalb des Mantels i 18 befinden sich eine Anzahl von Reibungsscheiben i 19,
die abwechselnd am Mantel i 18 und an der Büchse 117 befestigt sind. Die
Nabe 12o des Mantels i 18 ist von einem Ring 121 umgeben, der Bolzen 122 trägt,
die in den Mantel i 18 vorspringen und gegen die äußere der Scheiben i 19 drücken.
Der Ring 121 wird gewöhnlich durch eine Schraubenfeder i 23 von den Scheiben i i
9 weggeschoben, während die Bewegung des Ringes i2i in entgegengesetzter Richtung
durch einen Daumen 124 (Abb. 2a, 17) bewirkt wird. Dieser liegt zwischen dem Ring
121 und einem zweiten Ring 125, der die Nabe i2o lose umgibt und durch ein Kugellager
126 abgestützt ist. Auf dem Mantel i 18 ist ein Zahnrad 127 befestigt, das durch
eine Kette 129 mit einem auf der Kopfwelle 62 sitzenden Zahnrad 128 verbunden ist.
Die Kette 129 ist von am Rahmen 74, sitzenden Leerrollen 130 und 131 geführt.
Jede der Trommeln i 14 bildet einen Zahnkranz 132, in die eine Sperrklinke 133 (Abb.
6) eingreift, die drehbar in einer Stütze 134 auf der Oberseite des Rahmens 74 sitzt.
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Die vorderen Enden der Längsschienen des Rahmens 74 sind durch ein
Winkeleisen 3o5 verbunden, das auch zur Anbringung elektrischer Lampen benutzt werden
kann; eine derselben ist unter 3o6 in Abb. i gezeigt und dient dazu, die Gegend
vor dem Verlader zu beleuchten.
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Der Daumen 124 (Abb. 2a und 17) wird von einem auf dem Rahmen 74 geführten
Arm 307 getragen, dessen hinteres Ende 308 mit einem endlosen Seil
3C9 verbunden ist, das um vier Seilscheiben 3io läuft, die an den vier Ecken des
Rahmens 74 angebracht sind.
An jeder Seite des vorderen Rahmenendes
befindet sich drehbar auf einer Stütze 312 ein Handhebel 31 1. Dessen oberes Ende
ist bei 313 mit dein Seil ;oc verbunden. Durch Herumwerfen eines der Hebel ; t i
in der einen Richtung wird das Seil 3o9 in Bewegung gesetzt, um den Arm 3o7 so zu
schwingen, daß der Daumen 124 den Ring 121 (Abb. 7) mit seinen Bolzen 122 gegen
die Scheiben t 19 bewegt, so daß diese in Reibungseingriff treten und den Mantel
t 18 mit der Welle t 1 5 kuppeln. Wirft nian einen der Hebel 311 111 det entgegengesetzten
Richtung herum, so wird die Kupplung 117-119 gelöst. so daß der Mantel 118 sich
drehen kann, ohne die Welle 1 1 5 mitzunehmen. Ist die Kupplung t 1"/-
t 19 eingerückt, dann überträgt der Motor 67 über die Welle 62 des Förderers B seine
Drehung durch die Kette 129 und die Kupplung 117, 118 auf die Welle 115 und damit
auf die Trommeln 11;I. Diese winden alsdann die Seile i o8 auf, wodurch der Förderer
B um seine Aufhängung 77, 78 am Rahmen 74 (Abb. 6) in die mit gestrichelten
Linien wiedergegebene Lage (Abb. t ) gehoben werden kann.
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Die Sperrklinken 133 beugen einer Rückwärtsbewegung der Welle t 15
und der Trommeln 1 1 4. vor, so daß sich der Förderer B nicht eher wieder senken
kann, bis die Klinken ausgerückt worden sind. Dies kann durch. folgende Mittel bewerkstelligt
werden: An dem Winkeleisen 305 ist in besonderen Ansätzen eine Welle 314
gelagert (Abb. 17), die an jedem Ende mit einem Handgriff 3 t 5 versehen ist, so
daß sie von beiden Seiten des Verladers aus in Umdrehung gesetzt werden kann. An
der Welle 31.1 sind die einen Enden von Seilen oder Ketten 316 befestigt, deren
andere Enden mit Augen 317 der Klinken 133 verbunden sind. Durch Drehen der Welle
31:1 werden die Seile 316 auf dieser aufgewickelt und dadurch die Sperrklinken 133
aus den Zahnrädern 132 gehoben; die Trommeln 11.1 und die Welle 115 können sich
nunmehr unter dem Einfluß des Gewichts des Förderers B rückwärts drehen und dieser
daher niedergehen.
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Die erforderliche Nachgiebigkeit beim Hochschwingen des Förderers
B mit dem Sammelkopf A wird durch die Gleitkupplungen 86,87 und
117, 118 sowie durch die Feder tob und die Aufhängung 77, 78 des Förderers
am Rahmen 74 gewährleistet.
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Mittels der an den Querbalken 75 des Rabmens 74 sitzenden, in die
Laufnut 7 2 des Ringstückes 71 eingreifenden Rollen 76 kann der Rahmen 7 4 mitsamt
dem von ihm getragenen Förderer B um den Trichter C gedreht werden, so daß der Sammelkopf
A des Förderers B auf, jede Seite des Arbeitsplatzes eingestellt werden kann. Lm
diese Dreh- oder Schwingbewegung des Rahmens 7 4 mit dein Förderer B auszuführen,
geht um das Ringstück ; t, und zwar in dessen Nut 73, ein Seil 1,35, dessen
eines Ende auf einer Trommel 136 an der einen Seite des Förderers B und dessen andere.,
Ende auf einer gleichen Trommel 137 an der anderen Seite des Förderers B befestigt
ist f Abb. i und 7). Die Trommeln t36 und 137 stehen mit Schneckenrädern
1,38 in Verbindung, die in ständigem Eingriff mit Schnecken 139 stehen, die an den
Enden einer Welle i 4o sitzen, welche durch am Förderer B befindliche Hängestützen
(Abb. t, 6 und 7 ) getragen wird. Auf der Welle t 4o sitzen Zahnräder 141; die ihren
Antrieb durch die Ketten 6o des Förderers B erhalten, wodurch die Welle t4o und
damit der Schnecken i ",g. Schneckenräder 138 und Trommeln 1,-,0, 137 gedreht werden.
Die Trommeln 136 und 137 bilden Mäntel von Sicherheitskupplungen und tragen Scheiben
142 (Abb. 6 ;, die zwischen Scheiben eingreifen, die mit der Nahe 1.13 jedes Schneckenrades
138 verbunden sind. Auf die Nabe 1.13 jeder der beiden Trommeln 136 und 137 ist
ein Kettenrad i.1.1 aufgeschraubt, das einen Ring 145 auf die Scheiben 1:I2 zu bewegen
soll: der Ring 145 trägt Bolzen 146, die in die Trommeln 136 und 137 vorspringen
und die Scheiben 1.12 fest zusammenpressen können, uni die Drehung der Räder 138
den Trommeln 136 und i_3, mitzuteilen. Die Kettenräder 144 sind durch eine Kette
148 mit Rädern 1.17 verbunden, von denen eins in Abb. t gezeigt ist. Dieses Zahnrad
147 sitzt an einer kurzen senkrechten Welle 149, die in einer Platte t 5o gelagert
ist, die gleichzeitig den Anlaßschalter 67' für den Motor 67 trägt. Die Wellen 149
sind mit Handrädern 151 versehen. Dreht man das Handrad t 5 t auf der einen Seite
des Verladers in bestimmter Richtung, so wird das Kettenrad 144 auf der Nahe der
Trommel 136 hochgeschraubt, wodurch die Scheiben 142 miteinander gekuppelt werden.
Damit erhält die Trommel 136 beim Arbeiten des Förderers B zwangläufige Drehung
durch das Schneckengetriebe 139, 1--,8 und wickelt das eine Ende des Seiles 135
auf, während da: andere Ende dieses Seiles sich von der alsdann lose drehenden Trommel.
137 abwickelt. Dadurch wird ein wagerechtes Ausschwingen des Förderers B
nach einer Seite herbeigeführt. Dreht man das Handrad 151 auf der Seite des Verlader,
auf der die Trommel 137 liegt, so tritt genau die umgekehrte Wirkung ein, d. h.
der Förderer B wird nach der anderen Seite hin ausgeschwungen.
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Das Fahrgestell F des Verlader, ist, wie aus Abb. i o ersichtlich
ist, von rechteckiger Form und umfaßt zwei Längsträger 152, Endträger
153
und dazwischenliegende Querträger 15,1. In den Ecken des rechtwinkligen Raumes,
der von den Querträgern 154 und den dazwischenliegenden Teilen der Längsträger 152
gebildet ist, sind Diagonalschienen i55 befestigt. An den Längsträgern 152 sind
zwischen den Enden der Diagonalschienen155 Spurzapfen 156 (Abb. 8) angebracht, die
radial nach innen vorspringen und Laufrollen 157 tragen. Die Querträger 154 tragen
ähnliche Rollen 158 (Abb. 6). Die Rollen 157 und 158 greifen in einen U-förmigen
wagerechten Laufring 159 ein, der von dem unteren Ende des Trichterteiles 68 getragen
wird. Weitere, den Rollen i57 und 158 entsprechende Rollen können in Lagerbüchsen
16o der Diagonalschienen i55 angebracht werden. Auf diesen Rollen kann der Trichter
C sich mit dem von ihm getragenen hinteren Förderer D in wagerechter Ebene drehen
und dieser-nach Belieben seitwärts ausschwingen.
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Die Seiten 69 des Trichters C besitzen Ausschnitte 161, durch die
die Antriebsmotoren 162 für den hinteren Förderer D hervorragen. Die Motoren 162
sind auf Stützen 163 (Abb. 8) des Trichters befestigt. Die Anordnung der Motoren
162 auf jeder Seite des Trichters führt zu einer ausgeglichenen Bauart und zu einem
doppelten Triebweg für die Fußwelle des Förderers D. An den Ankerwellen der Motoren
i62 sind Kegelräder 164. (Abb. 6, 9) befestigt, die in Eingriff mit Kegelrädern
165 stehen, die auf die Enden der Antriebswelle 166 des Förderers D aufgekeilt sind.
Die Welle t66 dreht sich in Lagern 167 und ist mit der Fußwelle 168 des Förderers
D durch Stirnräder r69 und 170 verbunden. Die Wellen 166 und 168 sind mit
Kettenrädern 171 versehen, über welche die Ketten 172 des hinteren Förderers D laufen
(Abb. 6). Der Förderer D ist von gleicher Bauart wie der Förderer B. Er besitzt
einen Rahmen aus Seitenträgern 173 und einer zwischen diesen liegenden Tragwand
17¢. Zwischen den Ketten 172 sind die Mitnehmerstäbe 175 vorgesehen.. Die Ketten
172 laufen am anderen Ende des Förderers D über die Kettenräder 176 der Kopfwelle
177 (Abb. 2a).
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Die unteren Enden der Seitenträger 173
gehen in den Trichter
C hinein und sind starr an ihm befestigt, so daß der Förderer D sich nur mit dem
Trichter C zusammen bewegen kann.
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Der Anlaßschalter 162' für die Motoren 162 ist auf der Unterseite
des Förderers D (Abb. t a) angebracht. Wie aus Abb.8 zu sehen ist, sind in den Trichtertei168
schräge Plattem, 178 eingebaut, deren obere Enden mit dem Teil 68 und deren untere
Enden mit Winkelei#,en 179 verbunden sind, die auf Querbalken 18o sitzen.
Zwischen den vorderen Enden der Platten 178 ist eine schräge Platte 181 vorgesehen,
die oberhalb des Endteiles des Förderers D endet und die Kohlen auf diesen führt.
Die Platten 178, 181 schützen die auf dem Trichter gelagerten Motoren 162 und die
damit verbundenen Getriebeteile.
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Der Förderer D besitzt zu seinem fest am Trichter C sitzenden unteren
Teil einen senkrecht auf und ab schwingbaren Kopfteil d (Abb. 1a). An den Seitenträgern
173 des festen Teiles des Förderers D ist ein Gußeisenstück i82 befestigt,
das durch eine Zahnverbindung 183 drehbar mit einem entsprechenden Gußeisenstück
184 des Kopfteiles d verbunden ist. Dieser kann um die Verbindung 183 gehoben oder
gesenkt werden. Um die Schwingbewegung des Kopfteiles d auszuführen, besitzen die
Gußstücke 182, 184 an gegenüberliegenden Stellen Gelenkpfannen, in denen sich mit
Innengewinde versehene Hülsen 185 stützen, die durch eine kurze, mit Rechts- und
Linksgewinde versehene Welle 186 verbunden sind. Auf dieser Welle sitzt ein Schräubenrad
187, das mit einem entsprechenden Rad 188 einer mit einem Handrad 189 versehenen
Welle in Eingriff steht. Durch Drehung des Handrades 189 wird die kurze Welle 186
gedreht, um sich entweder in die Hülsen 185 hinein- oder herauszuschrauben. Dadurch
werden die unteren Enden der Gußeisenstücke 182 und 184 gegeneinander oder voneinander
bewegt, je nach der Richtung der Umdrehung der Welle 186, Auf diese Weise wird der
Kopfteil d des Förderers D gehoben oder gesenkt. Diese Einstellungsmöglichkeit ist
besonders bei unge=, wöhnlich niedrigen Gruben von Vorteil.
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Unterhalb des verstellbaren Kopfteiles d des Förderers D ist ein Elektromotor
19o (Abb. ra) angebracht, der mittels äsen 191 (Abb. 5) an einer Querwelle r92 aufgehängt
ist, die drehbar in Hängelagern 193 an den Seitenträgern 173 des Förderers D sitzt.
Die Ankerwelle des Motors 19o greift mittels eines kleinen Stirnrades 19¢ in ein
Rad 195 an dem angrenzenden Ende der Welle 192 ein. Das entgegengesetzte Ende der
Welle 192 trägt lose ein kleines Kettenrad 196, das_ zwischen einer Reihe von Reibungsscheiben
197 und 198 sitzt. Eine dieser Reibungsscheiben besteht, wie in Abb. 5 zu sehen
ist, aus einem Stück mit einer Muffe, die Feder-und Nutverbindung mit der Welle
192 hat. Der Reibungseingriff zwischen den Scheiben 197, 198 und dem Kettenrad 196
wird für gewöhnlich durch eine Schraubenfeder Zoo hergestellt, die auf der Welle
192 zwischen einem festen Ring 2o1 und einem verschiebbaren Ring 2o2 sitzt. Infolge
dieser Einrichtung dreht sich das Kettenrad 196 mit der Welle 192, `nenn es keinen
Widerstand findet,
der so groß ist, daß er die Reibung überwindet,
die durch die Feder 200 zwischen den Scheiben i97, 198 aufrechterhalten wird. Wenn
sich andererseits dein Kettenrad 196 ein ungewöhnlicher Widerstand entgegensetzt,
bleibt es stehen, während die Welle i o2 ihre Umdrehungen fortsetzt. Diese Einrichtung
bildet demnach eine Sicherung für dieseil Teil des Verladers.
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Auf einen Zapfen 204, der von einer an einem der Träger sitzenden
Stütze 2o5 getragen wird. sitzt drehbar ein großes Kettenrad 2o3, das aus einem
Stück mit einem kleineren Kettenrad 2o9 Bestell: und durch eine Kette 2o- mit dem
Kettenrad i o6 verbunden ist. :@n dein anderen Ende des Kop.-teils d des Förderers
D sitzt ein Kettenrad 2o8: um dieses und um das Rad 209 läuft, getrieben vorn Zahnrad
2o;, eine Kette 21o Abb. .1 und ia ). Die Kette 2 to ist mit einer Spaiiiivorriclltutlg
211, 212, 21.f versehen, an der gleichzeitig . eine Gabel 21.-, aufgehängt ist,
die eine der Endwände 216 des vom Vera lader zu füllenden '\Vagens E (Abb. ia) erfassen
und diesen hin oder her bewegen kann. Wenn der Anlaßliebe1 215 f;Abb. ia) für der.
Motor 19o eingeschaltet wird, wird dessen Drehung auf das Zahnrad 2o9 übertragen
und dadurch die endlose Kette 21o in der Weise bewegt, daß sie die Gabel 2 1 ; nach
rückwärts schiebt, wodurch der «'alten E mitgenommen wird. Auf solche Weise wird
eine allinällliche und gleichmäßige Bewegung des. Wagens E rückwärts zu dein Ausladeende
de, Förderes D bewirkt und dementsprechend eine gleichmäßige Beladung des Wagens
ge-5ichert.
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Um den Wagen E auch von Hand rückwärts bewegen zu können, ist in den
Stegen der Träger 17,3 eine Querwelle 217 (Abb. 3@ belagert, deren Enden
mit Handrädern 218 versehen sind. An einem Ende der Welle 217 sitzt neben einem
der Handräder 218 ein kleines Zahnrad 219. Wie durch gestrichelte Linien in Abb.
ia angedeutet ist, kann eine Kette 220 um das Zahnrad 203 und das Zahnrad 219 gelet
werden, um die Welle 217 mit dein kleinen' Rade 2o9 zu verbinden. Durch diese Anordnung
ist der Wärter in der Lage, auf irgendeiner Seite des Verladers durch Drehung eines
der Handräder 218 die Gabel 21- , in Bewegung zu setzen, wodurch dann der
«'alten E durch Handkraft nach rückwärts bewegt werden kann.
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Die Flanschen der vier Räder 221, mit denen das Fahrgestell F des
Verladers ausgerüstet ist, werden von Zahnrädern gebildet, die mit entsprechenden
Rädern 222 in Eingriff stehen, die verschieblich auf einer Querwelle 223 sitzen.
Diese Bauart ist, soweit sie den vorderen Teil des Fahrgestells F betrifft, in Abb.
t r und bezüglich des hinteren Teiles des Fahrgestells F in Abb. i_3 dargestellt.
Der hintere Teil des Fahrgestell-, F besitzt ein Hilfsgestell aus t@)uerbalken 22.1
und Längsbalken 225. Diese" Hilfsgestell ist mittels Zapfen 226 in einem
Zwischenbalken 227 und einem Endbalken i;- , des Fahrgestells F -elagert.
Auf den Längsbalken 225 des hinteren Teiles des Hilfsgestell-, und auch auf ähnlichen
Balken 228 des vorderen Teile-, des Fahrgestells F sind die Antriebsmotoren 229
befestigt. Deren Zahnräder 2- ,o greifen in auf den Wellen 22,; sitzende große Stirnräder
231 ein. Der Anlasser 2,-,2 tür die Motoren 229 ist unterhalb des vorderen Förderers
B Abb. i i angebracht. Wenn die Motoren 229 in Tätigkeit gesetzt werden. erfolgt
der Antrieb der Räder 221 des Fahrgestells F durch die Getriebe 2 3o, 2 ; i, 22
und 222.
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Wie aus den Abb. i i und 13 zu ersehen ist, sind an den Wellen
223 Scheiben 234 211gebracht, auf die Bremsschuhe =;5 einwirken können, von
denen einer in Abb. i ; dargestellt ist. Jeder Bremsschuh ist bei 2;r@ drehbar gelagert
und mit einem festsirrenden :fuge 23- durch einen Kniehebel 238 verbunden, der durch
eine Stange 2;9 finit einer Zugstange 2.1o verbunden ist, die an dein Kern 2.f1
eines Solenoids 2.12 sitzt. An den. anderen Ende des Solenoidkerns 2.f1 sitzt eine
Stange 2.13, die von einer Schraubenfeder 2.1.1 umgeben ist; diese legt sich gegen
eine Scheibe 2.15 der Stange 2.13 und hält dahe: den Kern 2.11 de> Solenoids in
solcher Lage, daß der Kniehebe1238 gewöhnlich gestreckt ist und den Bremsschuh in
Reibungseingriii= mit der Scheibe 23<1 hält, so daß der Verlader gegen Bewegung
gesichert ist. Die Solenoide 2:12 sind zweckmäßig in die Stromkreise der Motoren
229 eingeschaltet, so daß. wenn diese angelassen werden. um das Fahrgestell F des
Verladers vorwärts oder rückwärts zu treiben, die Solenoide 2.12 erregt werden,
wodurch deren Kerne entgegen der Wirkung der Feder 2.1.1 in die Lage nach Abb. i
; gebracht «erden, in der die Bremsschuhe 235 von den Scheiben 23.1 abgehoben werden.
Wenn dagegen die Motoren 229 außer Tätigkeit gesetzt werden, werden die Soleiloide
2.12 stromlos; die Kiliehebel 2;8 werden durch die Federn 2.1.1 gestreckt, so daß
die Bremsschuhe wieder angezogen und die Räder 221 des Fahrgestell: F gegen Drehung
gesichert werden.
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Auf dem vorderen Teil des Fahrgestells F ist ein kleiner Motor 246
(Abb. i und i i i angeordnet, dessen Ankerwelle mittels eines Zahnrades 247 in ein
Zahnrad 2.18 einer Welle 2:18' eingreift, die oberhalb des Motors 2.16 vorgesehen
ist. Die Welle 2.18' ist mit einem
Kettenrad 249 versehen, um das
eine in Abb. i mit gestrichelten Linien angedeutete Kette 250 läuft, die um ein
Kettenrad 251 7eht, das lose auf einer Welle 252 sitzt. Diese Welle ist aus Abb.
i i fortgelassen; sie ist ähnlich der Welle 252 in Abb. 13. Die Welle 252, die auf
dem vorderen Teil des Fahrgestells angeordnet ist, trägt ein weiteres Kettenrad
253, das ein Stück mit dem Kettenrad 251 bildet und durch eine Kette 254 mit einem
Zahnrad 255 verbunden ist, das auf einer in Lagern 257 sich drehenden Welle 25b
sitzt (Abb. i und i i). Die Welle 256 hat Gewindebohrungen an ihren Enden, in die
die Enden 258 von Stangen 259 eingeschraubt sind. Diese sind mit ihren äußeren Enden
26o an `Vinkelhebeln 261 angelenkt, die mittels Zapfen drehbar auf dem Balken 154
des Fahrgestells F sitzen. Die anderen Enden der Winkelhebel sind durch Zapfen 262
mit Stangen 263 verbunden, die an dem Gelenk 265 eines Kniehebels 264 (Abb. i2)
angreifen. Einer der Hebel dieses Kniehebels 264 ist von veränderlicher Länge, indem
er aus zwei Teilen besteht, die mittels einer sie verbindenden Zwieselschraube 266
zueinander einstellbar sind. Die freien Enden der Hebel 264 sind durch Zapfen 267
mit Winkelhebeln. 268 verbunden, die bei 269 drehbar auf den Eckstützen 155 des
Fahrgestells F sitzen und an ihren freien Enden Bremsbacken 271 tra-@en, die den
Führungsring 159 des Trichters C oben und unten erfassen. Der Anlaßschalter 27ä
des Motors 2q.6 ist beispielsweise an dem verstellbaren Teil d des hinteren Förderers
D angebracht; er kann aber ebensogut an irgendeinem anderen wüns -chens' werten
Punkfe des Verladers vor-ese- Z, hen werden. Je nachdem man den Motor 24() in der
einen oder anderen Richtung laufen läßt, wird die Welle 256 so gedreht, daß sie
die Stangen 2 59 auswärts oder einwärts bewegt. Bei Auswärtsbewegung der Stangen
259 werden die Bremsbacken 27i angezogen und halten den Trichter C gegen Drehung.
Bei Einwärtsbewegung der Stangen 259 werden die Bremsbacken 27 1 abgehoben und geben
den Trichter C für Drehung frei. Sichert man den Trichter C gegen Drehung auf dem
Fahrgestell F, so kann bei Inbetriebsetzung der Trommeln 136, 137 der Rahmen 74
nebst dein vorderen Förderer B mit dem Sammel-,#chuh A wagerecht zum Trichter C
und hinteren Förderer D ausgeschwungen werden. Löst man die Bremsbacken 271 und
sichert den vorderen Förderer-B gegen Drehung durch seitliche Abstützung, etwa durch
Niederlassen des Sammelschuhes A auf den Boden, so wird bei Antrieb der Trommeln
136, 137 der Trichter C mitsamt dem hinteren Förderer D zum vorderen Förderer B
gedreht. Wie in Abb. 16 veranschaulicht ist, bietet diese Biegsamkeit des Verladers
verschiedene Vorteile, weil der Sammelkopf A, Förderer B
und Förderer
D in irgendeinen gewünschten Winkel sowohl bezüglich des Fahrgestells F als auch
zueinander eingestellt werden können. Bei der Stellung des Verladers, die auf der
rechten Seite der Abb. 16 angegeben ist, sind der Sammelschuh A und Förderer
B in der Stellung angeordnet, in welcher Kohlen von einem Raum G in den Trichter
C gefördert werden, aus dem sie dann im rechten Winkel zum Förderer B vermittels
des Förderers D in den Wagen E geladen werden.
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Die Abb. 16 stellt ferner dar, wie der Verlader um eine Biegung H
des Stollens fährt mit beiden Förderern im leichten Winkel zueinander, um so mit
Leichtigkeit ein Anrennen gegen die Grubenwände zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil
der Beweglichkeit der beiden Förderer ist im oberen Teil der Abb. 16 auf der linken
Seite gezeigt. Bei dieser Verwendung , des Verladers kann man den Sammelschuh A
gegen irgendeinen Teil der Oberfläche der Kohlenader richten, insbesondere in die
Ecken der Grube, um die Kohlenstücke zu beseitigen, die vor der Ader im Wege liegen,
und diese wie bei I< in eine entfernte Ecke wegzuschaufeln. Dieser Teil der Abb.16
stellt des weiteren in gestrichelten Linien diejenige Stellung des Förderers B und
Sammelkopfes A dar, welche diese einnehmen, wenn sie Kohlen in einen Wagen auf derz
Schienen 233 der Grube laden.
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Es sei noch bemerkt, daß das Zahnrad 2:19 auf derWelle 248' zwischen
Reibungsscheiben. 273 und 27:1 sitzt, die durch eine Schraubenfeder 27 5 miteinander
in Reibungsverbindung gehalten werden. Infolge dieser Anordnung kann das Zahnrad
2.19 zur Welle 248' gleiten, wenn der Motor 246 nicht gleich zum Stillstand kommt,
nachdem die Bremsbacken 271 mit dem Ring 159 des Trichters C in festen Eingriff
gesetzt worden sind; auf diese Weise wird ein Bruch der zwischen dem Motor 246 und
den Bremsbacken 271 liegenden Getriebeteile verhütet.
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Auf dem vorderen Teil des Fahrgestells F des Verladers sind Lagerstützen
276 angebracht, die Paare von entgegengesetzt gerichteten Armen 277 tragen, deren
Enden auf den Querbalken 153 und 15:1 (Abb. i i und 14) des Fahrgestells F befestigt
sind. Ähnliche Stützen 27.6 sind auf dem hinteren Teile des Fahrgestells F angeordnet
(Abb.13). Die Enden ihrer Arme 277 sind auf den Querbalken 224 des in diesem Teil
des Fahrgestells F vorgesehenen Hilfsgestells befestigt. Die Ausführung dieser Stützen
276 ist in jeder Beziehung gleich. Die Stützen besitzen in der Mitte umgekehrte
Schalen 278,
von denen die Arme 277 ausgehen und von denen eine
in Abb.15 im Schnitt dargestellt ist. Der nach oben gekehrte Boden jeder Schale
besitzt eine mittlere Öffnung 2,^9, die durch einen mittels Schrauben 281 lösbar
befestigten Deckel 28o verschlossen ist. Auf der Innenseite des Schalenbodens ist
eine Laufbahn 282 für Kugeln 283 gebildet, die andererseits in einer Bahn 284 einer
Scheibe 285 laufen. An dieser sitzen nach unten gerichtete parallele Hängearme 286,
287, zwischen denen ein Rad 221 gelagert ist. Dessen Lagerzapfen 288 wird durch
eine besondere Schmiervorrichtung ständig gut geölt. Dadurch, daß die Räder 22t
des Fahrgestells F einzeln in den Schalen 278 uni eine senkrechte Achse drehbar
gelagert sind, können sie sich leicht allen Kurven des Gleises anpassen, wie aus
Abb. 16 ersichtlich ist.
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Die Laufräderpaare 221 an jedem Ende des Fahrgestells F sind durch
eine Lenkstange 289 untereinander verbunden; eine von ihnen, und zwar die mit dem
hinteren Teile des Gestelles F verbundene, ist in vollen Linien in Abb.13 und die
andere teilweise, mit gestrichelten Linien in Abb. t t dargestellt. Die Enden der
Lenkstangen 289 sind durch Zapfen 291 mit einem Arm 29o - iiiit gestrichelten Linien
in den Abb. i i und 13 wiedergegeben - verbunden, der an dein inneren der beiden
Arme 287 der Radlagerung befestigt ist.
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Die vorhin erwähnte Welle 252 (Abb. 13) ist in Lagern der inneren
Arme 277 der Stützen 276 gelagert. Um die Bremsvorrichtung in Abb. i i besser erkennbar
zu machen, ist in dieser Abbildung die in dein vorderen Teil des Fahrgestells F
sitzende Querwelle 252 fortgelassen. Die Welle 252 des hinteren Teils des Fahrgestells
F hat einen niit Gewinde versehenen mittleren Teil 292 (Abb.13), auf den eine Muffe
293 aufgeschraubt ist, die durch ,ein Auge 294, 295 beweglich mit dem mittleren
Teil der Lenkstange verbunden ist. Auf der Welle 252 ist ein Kettenrad 296 befestigt,
von dein zu einem Kettenrad 297 eine Kette 299 führt. Das Kettenrad 297 sitzt auf
einer Welle 299', die in Lagern oberhalb des Motors 298 gelagert ist und ein großes
Stirnrad 297' trägt, in das ständig ein Zahnrad 298' (Abb. 14) der Ankerwelle des
Motors 298 eingreift. Der Anlasser 300 für den Motor 298 ist am Förderer
B (Abb. i) angebracht. Durch Anlassen des Motors 298 wird die Welle 252 des hinteren
Teils des Fahrgestells F in Drehung und dadurch die Muffe 293 in Längsbewegung versetzt.
Diese Längsbewegung der Muffe 293 wird auf die Lenkstange 289 übertragen, wodurch
die Steuerung des hinteren Laufräderpaares des Fahrgestells F bewirkt wird. Das
Kettenrad 297 ist entsprechend dem Kettenrad 249 zur Sicherung gegen 711
starke Beanspruchungen zwischen Reibungsscheiben gelagert.
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Die Steuerung der vorderen Laufräder des Gestells F ist im wesentlichen
die gleich wie die soeben beschriebene; nur besieht der Unterschied. daß die Welle
252 auf dein vorderen Teile des Gestells F vermittels eine Handrades 301
(Abb. t und i i i in Tätigkeit gesetzt wird. Je eins dieser Handräder 301 ist an
jedem Ende einer Welle 3o2 neben dem Motor 2.16 befestigt. Dadurch, dal3 man ein
Handrad 3o i an jeder Seite des Gestells F vorsieht, kann der Wärter die Vorderräder
des Gestells F von beiden Seiten des Verladers aus steuern. Die M'elle 3o2 trägt
ein Kettenrad 30;, das durch eine Kette mit einem dein Kettenrad 296 (Abb. i.-,)
ähnlichen l,,ad verbunden ist.
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Wenn der Verlader in den Bergwerksstollen gebracht ist, wo die Kohle
gebrochen und verladen werden soll, wird der Förderer B mit dein Sammelkopf A auf
die Grubensohle niedergelassen. Hierauf «wird der Verlader, auf den Schienen
233 vorwärts bewegt. bis der Sammelkopf A an den Kohlenstola gelangt. Das
Fahrgestell F wird an einer etwaigen Rückwärtsbewegung durch die Bremsschuhe 235
gehindert. Sobald der Motor angelassen «wird, werden der Förderer B und von diesem
die Sammelarme 48 des Kopfes A in Tätigkeit gesetzt. Darauf werden dann zwecks Vorwärtsbewegung
des Verladers die Motoren 229 angelassen. Die Sammelarme 48 schaffen die Kohlen
auf den Förderer P und dieser bringt sie in den Trichter C. Aus diesem werden die
Kohlen mittels des hinteren Förderers D in den Fördertragen E entladen. Während
der Arbeit können die Förderer B. D in beliebigen Winkeln, wie bereits dargelegt,
eingestellt werden. Auch kann det Verlader zum besseren Eingreifen des Sam. nielkopfes
A in die Kohlen ruckweise vor- und zurückgeschoben werden.