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DE399612C - Fahrbarer Kohlenverlader - Google Patents

Fahrbarer Kohlenverlader

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Publication number
DE399612C
DE399612C DEJ22095D DEJ0022095D DE399612C DE 399612 C DE399612 C DE 399612C DE J22095 D DEJ22095 D DE J22095D DE J0022095 D DEJ0022095 D DE J0022095D DE 399612 C DE399612 C DE 399612C
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DE
Germany
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conveyor
shaft
frame
funnel
coal
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Expired
Application number
DEJ22095D
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English (en)
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Individual
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Publication date
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Priority to DEJ22095D priority Critical patent/DE399612C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE399612C publication Critical patent/DE399612C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
    • E21D9/126Loading devices or installations
    • E21D9/128Loader-conveyors with gathering arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Fahrbarer Kohlenverlader. Die Erfindung betrifft einen aus zwei endlosen Förderern und einem zwischen dieser angeordneten Trichter bestehenden fahrbaren Isohlenverlader, bei dem der vordere, das. Fördergut vom Boden aufnehmende Förderer sowohl senkrecht wie wagerecht frei schwingbar ist.
  • Gegenüber bekannten ähnlichen Verladern dieser Art besteht das Neue der Erfindung im wesentlichen darin, daß der Trichter auf dem Fahrgestell in wagerechter Ebene drehbar ist und sowohl den vorderen wie den hinteren Förderer trägt, von denen der hintere Förderer, der das Gut aus dem Trichter in einen Förderwagen oder sonst wohin entladet, fest an dem Trichter sitzt und zusammen mit diesem gegenüber dem vorderen Förderer wagerecht schwingbar ist. In solchen Stellungen des Verladers, in denen ein Ausschwingen des vorderen Förderers nicht möglich ist, kann daher trotzdem die erforderliche Winkelstellung der beiden Förderer zueinander durch Drehen des Trichters und Ausschwingen des hinteren Förderers erhalten werden.
  • Einen weiteren Teil der Erfindung bilden besondere, zur vorstehend gekennzeichneten Bauart des Verladers gehörige Einzelanordnungen und Betriebsvorrichtungen.
  • Der Verlader eignet sich insbesondere zur Verwendung in den Grubengängen von Bergwerken; er kann aber auch mit gleichem Vorteil auf La-er-. Verladeplätzen usw. benutzt werden.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abh. i eine Seitenansicht des vorderen Teiles des Verladers.
  • Abb. ta eine entsprechende Ansicht des hinteren Teiles des Verladers nebst Schnitt durch einen Förderwagen, Abb.2 eine Draufsicht des vorderen Teiles des Verladers unter Weglassung einiger Teile aus Gründen der t'bersichtlichkeit, Abb. 2a eine der Abb.2 entsprechende Draufsicht des hinteren Teiles des Verladers, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie XII-XI dar Abb. ta in größerem Maßstabe, Abb. ,1 eine Ansicht von Einzelteilen des hinteren Fördererrahntens, Abb.5 einen Schnitt nach der Linie NIV-XIV der Abb. ta in größerem Maßstabe, Abb. 6 einen senkrechten Längsschnitt durch den mittleren Teil - den Aufspeichertrichter - des Verladers in größerem Maßstabe, Ahb.7 eine Draufsicht des auf dem Trichter sitzenden und den vorderen Förderer tragenden Rahmens in größerem Maßstabe, Abb. 8 einen senkrechten Querschnitt durch den Trichter nach der Linie X@"II-X@"II der Abb. ta in größerem Maßstabe, Abb. 9 einen wagerechten Schnitt durch den Trichter nach der Linie XVIII-XVIII der Abb. 6, Abb. io eine Draufsicht auf das Fahrgestell des Verladers, Abb. 1 t eine Draufsicht auf den vorderen Teil des Fahrgestelles unter Weglassung einiger Teile der eingebauten Vorrichtungen in größerem Maßstabe, Abb. 12 einen Schnitt nach der Linie XXI-XXI der Abb. t t, Abb. 13 eine der Abb. 1 t entsprechende Draufsicht des hinteren Teiles des Fahrgestelles, Abb. 1.1 eine Seitenansicht des hinteren Teiles des Fahrgestelles, z. T. im Schnitt, Abb. 15 einen senkrechten Schnitt nach der Linie XXIV-XXIV der Abb. 1q., Abb. 16 einen Grundriß eines Teiles eines Bergwerks mit einzelnen Verladern in verschiedenen Arbeitsstellungen und Abb. 17 eine schaubildliche Ansicht des auf dem Trichter sitzenden Rahmens mit einem Teil des vorderen Förderers.
  • Der Verlader besteht aus zwei endlosen Förderern B und D und einem zwischen diesen vorgesehenen Aufnahmetrichter C. Der vordere Förderer B dient dazu, die Kohlen von der Lagerstelle zum Trichter C zu schalfen, aus dein sie mittels des hinteren Förderers D in einen Förderwagen F o. d-1. ent,aden werden.
  • Am unteren Ende des Förderers B ist ein Sammelkopf A vorgesehen, der Sammelarme .18 besitzt, die auf Zapfen 39 von bei 2 ; drehbar gelagerten Scheiben 22 sitzen und bei Drehung dieser Scheiben durch Führungen .12, .13, .14. in besonderen kurvenartigen Bahnen gelenkt werden. Die Scheiben 22 erltalten ihren Antrieb von der Fußwelle 9 des Förderers B. Zwecks Herstellung der treibenden Verbindung zwischen der Welle cl und den Scheiben 22 sind im Sammelkopf A Kupplungen vorgesehen, die durch längs der Seiten des Förderers B vorgesehene Stangen 3 und Handhebel 35, 36 ein- und ausgerückt werden können.
  • Der Förderer B besitzt einen von Seitenträgern 5 gebildeten Rahmen und ist als Schleppkette ausgebildet. Eine der endlosen Ketten 59 ist in Abb. 6 gezeigt. Sie läuft um Kettenräder 6o der Fußwelle 9 und um Kettenrüder 61 der Kopfwelle 62 (Abb. 6). Quer zwischen den Ketten 59 sind die Mitnelimer 63 befestigt. Die 1-Träger 5 bilden Leitwege für die Ketten. Die Mitnehmer des oberen Kettenturms bewegen sich auf einem zwischen den Trägern 5 vorgesehenen Bodenblech 6.1. Wie insbesondere aus Abb. ; ersichtlich ist, ist die Kopfwelle (#'2 in verstellbaren Rollenlagern 65 gelagert. An einem Ende der Kopfwelle 62 sitzt ein Zahnrad 6h, das mit dem Hauptantriebsinotor 67 verbunden ist.
  • Der Trichter C besteht aus einem unteren Teil 68 (Abb. 6, 8 ;, der parallelliegende Längsseiten 69 besitzt. Auf dem oberen Rand des Teiles 68 ist ein Ringstück ; o und auf diesem ein Ringstück 7 1 befestigt. Dieses besitzt außen eine Rollenlaufnut 7 2 und eine Seilnut 73.
  • Auf dem Ringstück 71 ist ein rechteckiger Rahmen 7,1 angeordnet. Dieser besitzt aui seiner Unterseite zwei Querbalken 7 5, die eine größere Zahl Rollen 76 tragen, welche in die Laufnut 72 des Ringstückes 71 eingreifen. Der vordere der Balken 7 5 trägt eine Stange 7,-. die durch längliche Löcher 78 von Stützen 79 gehen, die am Rahmen 5,5 des Förderers B sitzen. Um diese Verbindung 77, 7 8 kann der Förderer B zum Rahmen ; ,1 gehoben und gesenkt werden.
  • Der Hauptmotor 67 ist auf dem hinteren Querbalken 7 5 des Rahmens 7 4. befestigt und trägt auf der Ankerwelle ein doppeltes Zahnrad 8o von verhältnismäßig kleinem Durchmesser. Dieses Zahnrad 8o ist mit einem Doppelzahnrad 8 i durch eine doppelte Zahnradkette 82 (Abb. 6, 7) verbunden. Die Längsschienen des Rahmens 74 tragen Lager 83, die die Enden einer Querwelle 84 tragen, die ihrerseits frei in einer Hohlwelle 85 liegt, auf deren einem Ende das genannte Zahnrad 81 sitzt. Die Welle 84 ist mit einer Sicherheitskupplung mit Zylindermantel 86 versehen, in dein eine Anzahl von Scheiben 87 untergebracht ist, die abwechselnd an der Hohlwelle 85 und am Mantel 86 befestigt sind. Auf der Nabe 89 des Mantels 86 sitzt eine verstellbare Muffe 88 und lose ein Ring 9o. Zwischen dem Ring 9o und der Muffe 88 ist eine Schraubenfeder 9 i angebracht. Auf dem Ring 9o sitzen Stifte 92, die in den Mantel 86 hineinragen und gegen die Scheiben 87 wirken, die s , e , i unter dem Druck der Feder 91 in Reibungsverbindung miteinander halten. Die Stärke der Reibung kann durch Einstellen der Muffe 88 auf der Nabe 89 geregelt werden. Die Antriebskraft des Motors 67 überträgt sich hiernach nachgiebig durch Zahnrad 81, Hohlwelle 85 und Scheibenkupplung 87 auf die Welle 84.
  • Auf der Welle 84 sitzt fest ein Zahnrad 93, das mit dem Zahnrad 66 der Kopfwelle 62 des Förderers B durch eine Ket$e 94 (Abb. 7) verbunden ist. Der Kette 94 ist eine Spannvorrichtung zugeordnet, die aus einer Spannrolle 95 besteht; diese ist auf einem Zapfen 96 eines Armes 97 frei drehbar, der bei 98 an einer der Längsschienen des Rahmens 74 drehbar befestigt ist. Der Arm 97 hat ein seitliches Auge 99, in dem das .eine Ende eines Bolzens ioo befestigt ist, dessen anderes Ende durch eine Führung i o i geht. Unter der Wirkung einer ihn umgebenden, gegen einen Kragen io2 sich stützenden Schraubenfeder 1o3 wird der Bolzen ioo für gewöhnlich rückwärts .gezogen. Dadurch nimmt die Rolle 95 ihre Spannstellung ein.
  • Wenn daher einer der beiden von der Fußwelle 9 angetriebenen Sammelarme 48 bei seiner Bewegung auf einen unbeweglichen Gegenstand, z. B. einen Vorsprung in der Grubensohle, stößt, können die Arme 48 zusammen mit den Fördererwellen 9 und 62 zum Stillstand kommen, während der Motor 67 weiterlaufen kann. Es tritt dann ein Gleiten in den Scheiben 87 der Kupplung 86 ein, wobei die Welle 84 und ihre Verbindung mit der Kopfwelle 62 stillsteht, während der Motor 67 und die Hohlwelle 85 ihre Drehung bei. behalten. Zum Anlassen und Regeln des Motors 67 ist der Anlasser 67' (Abb. i) vorgesehen.
  • Am vorderen Ende der beiden Längsschienen des Rahmens 74 sind auf deren Außenseiten Winkelstützen 104 vorgesehen, durch die eine Gleitstange 105 geht, welche von einer Schraubenfeder tob umgeben ist, die zwischen der vorderen Kammer und einem auf der Stange tos sitzenden Kragen 107 sitzt und die Stange io5 rückwärts zieht. Mit dem vorderen Ende der Gleitstange io5 ist ein Seil io8 verbunden, das vorwärts und nach unten um eine Rolle iog am Rahmen 74 und um eine Rollei io läuft, die drehbar an einer Stütze i i i des Förderers B sitzt. Das Seil io8 läuft dann wieder aufwärts zum Rahmen 74 um eine Rolle i 12 und weiter rückwärts unter eine Rolle i 13 (Abb. ia), die frei drehbar an dem, hinteren Ende des Rahmens 74 sitzt. Von der Rolle 113 geht das Seil io8 zu einer Trommel 114, an der es befestigt ist. Diese Trommel sitzt auf einer Welle 115 (Abb. 6 und 7), die in auf den Innenseiten der Seitenschienen des Rahmens 74 angebrachten Lagern i 16 läuft.
  • Fest auf Welle 115 sitzt eine Büchse 117 (Abb.7), die einen Teil einer Sicherheitskupplung bildet, deren Mantel i 18 auf der Welle i 15 frei drehbar ist. Innerhalb des Mantels i 18 befinden sich eine Anzahl von Reibungsscheiben i 19, die abwechselnd am Mantel i 18 und an der Büchse 117 befestigt sind. Die Nabe 12o des Mantels i 18 ist von einem Ring 121 umgeben, der Bolzen 122 trägt, die in den Mantel i 18 vorspringen und gegen die äußere der Scheiben i 19 drücken. Der Ring 121 wird gewöhnlich durch eine Schraubenfeder i 23 von den Scheiben i i 9 weggeschoben, während die Bewegung des Ringes i2i in entgegengesetzter Richtung durch einen Daumen 124 (Abb. 2a, 17) bewirkt wird. Dieser liegt zwischen dem Ring 121 und einem zweiten Ring 125, der die Nabe i2o lose umgibt und durch ein Kugellager 126 abgestützt ist. Auf dem Mantel i 18 ist ein Zahnrad 127 befestigt, das durch eine Kette 129 mit einem auf der Kopfwelle 62 sitzenden Zahnrad 128 verbunden ist. Die Kette 129 ist von am Rahmen 74, sitzenden Leerrollen 130 und 131 geführt. Jede der Trommeln i 14 bildet einen Zahnkranz 132, in die eine Sperrklinke 133 (Abb. 6) eingreift, die drehbar in einer Stütze 134 auf der Oberseite des Rahmens 74 sitzt.
  • Die vorderen Enden der Längsschienen des Rahmens 74 sind durch ein Winkeleisen 3o5 verbunden, das auch zur Anbringung elektrischer Lampen benutzt werden kann; eine derselben ist unter 3o6 in Abb. i gezeigt und dient dazu, die Gegend vor dem Verlader zu beleuchten.
  • Der Daumen 124 (Abb. 2a und 17) wird von einem auf dem Rahmen 74 geführten Arm 307 getragen, dessen hinteres Ende 308 mit einem endlosen Seil 3C9 verbunden ist, das um vier Seilscheiben 3io läuft, die an den vier Ecken des Rahmens 74 angebracht sind. An jeder Seite des vorderen Rahmenendes befindet sich drehbar auf einer Stütze 312 ein Handhebel 31 1. Dessen oberes Ende ist bei 313 mit dein Seil ;oc verbunden. Durch Herumwerfen eines der Hebel ; t i in der einen Richtung wird das Seil 3o9 in Bewegung gesetzt, um den Arm 3o7 so zu schwingen, daß der Daumen 124 den Ring 121 (Abb. 7) mit seinen Bolzen 122 gegen die Scheiben t 19 bewegt, so daß diese in Reibungseingriff treten und den Mantel t 18 mit der Welle t 1 5 kuppeln. Wirft nian einen der Hebel 311 111 det entgegengesetzten Richtung herum, so wird die Kupplung 117-119 gelöst. so daß der Mantel 118 sich drehen kann, ohne die Welle 1 1 5 mitzunehmen. Ist die Kupplung t 1"/- t 19 eingerückt, dann überträgt der Motor 67 über die Welle 62 des Förderers B seine Drehung durch die Kette 129 und die Kupplung 117, 118 auf die Welle 115 und damit auf die Trommeln 11;I. Diese winden alsdann die Seile i o8 auf, wodurch der Förderer B um seine Aufhängung 77, 78 am Rahmen 74 (Abb. 6) in die mit gestrichelten Linien wiedergegebene Lage (Abb. t ) gehoben werden kann.
  • Die Sperrklinken 133 beugen einer Rückwärtsbewegung der Welle t 15 und der Trommeln 1 1 4. vor, so daß sich der Förderer B nicht eher wieder senken kann, bis die Klinken ausgerückt worden sind. Dies kann durch. folgende Mittel bewerkstelligt werden: An dem Winkeleisen 305 ist in besonderen Ansätzen eine Welle 314 gelagert (Abb. 17), die an jedem Ende mit einem Handgriff 3 t 5 versehen ist, so daß sie von beiden Seiten des Verladers aus in Umdrehung gesetzt werden kann. An der Welle 31.1 sind die einen Enden von Seilen oder Ketten 316 befestigt, deren andere Enden mit Augen 317 der Klinken 133 verbunden sind. Durch Drehen der Welle 31:1 werden die Seile 316 auf dieser aufgewickelt und dadurch die Sperrklinken 133 aus den Zahnrädern 132 gehoben; die Trommeln 11.1 und die Welle 115 können sich nunmehr unter dem Einfluß des Gewichts des Förderers B rückwärts drehen und dieser daher niedergehen.
  • Die erforderliche Nachgiebigkeit beim Hochschwingen des Förderers B mit dem Sammelkopf A wird durch die Gleitkupplungen 86,87 und 117, 118 sowie durch die Feder tob und die Aufhängung 77, 78 des Förderers am Rahmen 74 gewährleistet.
  • Mittels der an den Querbalken 75 des Rabmens 74 sitzenden, in die Laufnut 7 2 des Ringstückes 71 eingreifenden Rollen 76 kann der Rahmen 7 4 mitsamt dem von ihm getragenen Förderer B um den Trichter C gedreht werden, so daß der Sammelkopf A des Förderers B auf, jede Seite des Arbeitsplatzes eingestellt werden kann. Lm diese Dreh- oder Schwingbewegung des Rahmens 7 4 mit dein Förderer B auszuführen, geht um das Ringstück ; t, und zwar in dessen Nut 73, ein Seil 1,35, dessen eines Ende auf einer Trommel 136 an der einen Seite des Förderers B und dessen andere., Ende auf einer gleichen Trommel 137 an der anderen Seite des Förderers B befestigt ist f Abb. i und 7). Die Trommeln t36 und 137 stehen mit Schneckenrädern 1,38 in Verbindung, die in ständigem Eingriff mit Schnecken 139 stehen, die an den Enden einer Welle i 4o sitzen, welche durch am Förderer B befindliche Hängestützen (Abb. t, 6 und 7 ) getragen wird. Auf der Welle t 4o sitzen Zahnräder 141; die ihren Antrieb durch die Ketten 6o des Förderers B erhalten, wodurch die Welle t4o und damit der Schnecken i ",g. Schneckenräder 138 und Trommeln 1,-,0, 137 gedreht werden. Die Trommeln 136 und 137 bilden Mäntel von Sicherheitskupplungen und tragen Scheiben 142 (Abb. 6 ;, die zwischen Scheiben eingreifen, die mit der Nahe 1.13 jedes Schneckenrades 138 verbunden sind. Auf die Nabe 1.13 jeder der beiden Trommeln 136 und 137 ist ein Kettenrad i.1.1 aufgeschraubt, das einen Ring 145 auf die Scheiben 1:I2 zu bewegen soll: der Ring 145 trägt Bolzen 146, die in die Trommeln 136 und 137 vorspringen und die Scheiben 1.12 fest zusammenpressen können, uni die Drehung der Räder 138 den Trommeln 136 und i_3, mitzuteilen. Die Kettenräder 144 sind durch eine Kette 148 mit Rädern 1.17 verbunden, von denen eins in Abb. t gezeigt ist. Dieses Zahnrad 147 sitzt an einer kurzen senkrechten Welle 149, die in einer Platte t 5o gelagert ist, die gleichzeitig den Anlaßschalter 67' für den Motor 67 trägt. Die Wellen 149 sind mit Handrädern 151 versehen. Dreht man das Handrad t 5 t auf der einen Seite des Verladers in bestimmter Richtung, so wird das Kettenrad 144 auf der Nahe der Trommel 136 hochgeschraubt, wodurch die Scheiben 142 miteinander gekuppelt werden. Damit erhält die Trommel 136 beim Arbeiten des Förderers B zwangläufige Drehung durch das Schneckengetriebe 139, 1--,8 und wickelt das eine Ende des Seiles 135 auf, während da: andere Ende dieses Seiles sich von der alsdann lose drehenden Trommel. 137 abwickelt. Dadurch wird ein wagerechtes Ausschwingen des Förderers B nach einer Seite herbeigeführt. Dreht man das Handrad 151 auf der Seite des Verlader, auf der die Trommel 137 liegt, so tritt genau die umgekehrte Wirkung ein, d. h. der Förderer B wird nach der anderen Seite hin ausgeschwungen.
  • Das Fahrgestell F des Verlader, ist, wie aus Abb. i o ersichtlich ist, von rechteckiger Form und umfaßt zwei Längsträger 152, Endträger 153 und dazwischenliegende Querträger 15,1. In den Ecken des rechtwinkligen Raumes, der von den Querträgern 154 und den dazwischenliegenden Teilen der Längsträger 152 gebildet ist, sind Diagonalschienen i55 befestigt. An den Längsträgern 152 sind zwischen den Enden der Diagonalschienen155 Spurzapfen 156 (Abb. 8) angebracht, die radial nach innen vorspringen und Laufrollen 157 tragen. Die Querträger 154 tragen ähnliche Rollen 158 (Abb. 6). Die Rollen 157 und 158 greifen in einen U-förmigen wagerechten Laufring 159 ein, der von dem unteren Ende des Trichterteiles 68 getragen wird. Weitere, den Rollen i57 und 158 entsprechende Rollen können in Lagerbüchsen 16o der Diagonalschienen i55 angebracht werden. Auf diesen Rollen kann der Trichter C sich mit dem von ihm getragenen hinteren Förderer D in wagerechter Ebene drehen und dieser-nach Belieben seitwärts ausschwingen.
  • Die Seiten 69 des Trichters C besitzen Ausschnitte 161, durch die die Antriebsmotoren 162 für den hinteren Förderer D hervorragen. Die Motoren 162 sind auf Stützen 163 (Abb. 8) des Trichters befestigt. Die Anordnung der Motoren 162 auf jeder Seite des Trichters führt zu einer ausgeglichenen Bauart und zu einem doppelten Triebweg für die Fußwelle des Förderers D. An den Ankerwellen der Motoren i62 sind Kegelräder 164. (Abb. 6, 9) befestigt, die in Eingriff mit Kegelrädern 165 stehen, die auf die Enden der Antriebswelle 166 des Förderers D aufgekeilt sind. Die Welle t66 dreht sich in Lagern 167 und ist mit der Fußwelle 168 des Förderers D durch Stirnräder r69 und 170 verbunden. Die Wellen 166 und 168 sind mit Kettenrädern 171 versehen, über welche die Ketten 172 des hinteren Förderers D laufen (Abb. 6). Der Förderer D ist von gleicher Bauart wie der Förderer B. Er besitzt einen Rahmen aus Seitenträgern 173 und einer zwischen diesen liegenden Tragwand 17¢. Zwischen den Ketten 172 sind die Mitnehmerstäbe 175 vorgesehen.. Die Ketten 172 laufen am anderen Ende des Förderers D über die Kettenräder 176 der Kopfwelle 177 (Abb. 2a).
  • Die unteren Enden der Seitenträger 173 gehen in den Trichter C hinein und sind starr an ihm befestigt, so daß der Förderer D sich nur mit dem Trichter C zusammen bewegen kann.
  • Der Anlaßschalter 162' für die Motoren 162 ist auf der Unterseite des Förderers D (Abb. t a) angebracht. Wie aus Abb.8 zu sehen ist, sind in den Trichtertei168 schräge Plattem, 178 eingebaut, deren obere Enden mit dem Teil 68 und deren untere Enden mit Winkelei#,en 179 verbunden sind, die auf Querbalken 18o sitzen. Zwischen den vorderen Enden der Platten 178 ist eine schräge Platte 181 vorgesehen, die oberhalb des Endteiles des Förderers D endet und die Kohlen auf diesen führt. Die Platten 178, 181 schützen die auf dem Trichter gelagerten Motoren 162 und die damit verbundenen Getriebeteile.
  • Der Förderer D besitzt zu seinem fest am Trichter C sitzenden unteren Teil einen senkrecht auf und ab schwingbaren Kopfteil d (Abb. 1a). An den Seitenträgern 173 des festen Teiles des Förderers D ist ein Gußeisenstück i82 befestigt, das durch eine Zahnverbindung 183 drehbar mit einem entsprechenden Gußeisenstück 184 des Kopfteiles d verbunden ist. Dieser kann um die Verbindung 183 gehoben oder gesenkt werden. Um die Schwingbewegung des Kopfteiles d auszuführen, besitzen die Gußstücke 182, 184 an gegenüberliegenden Stellen Gelenkpfannen, in denen sich mit Innengewinde versehene Hülsen 185 stützen, die durch eine kurze, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Welle 186 verbunden sind. Auf dieser Welle sitzt ein Schräubenrad 187, das mit einem entsprechenden Rad 188 einer mit einem Handrad 189 versehenen Welle in Eingriff steht. Durch Drehung des Handrades 189 wird die kurze Welle 186 gedreht, um sich entweder in die Hülsen 185 hinein- oder herauszuschrauben. Dadurch werden die unteren Enden der Gußeisenstücke 182 und 184 gegeneinander oder voneinander bewegt, je nach der Richtung der Umdrehung der Welle 186, Auf diese Weise wird der Kopfteil d des Förderers D gehoben oder gesenkt. Diese Einstellungsmöglichkeit ist besonders bei unge=, wöhnlich niedrigen Gruben von Vorteil.
  • Unterhalb des verstellbaren Kopfteiles d des Förderers D ist ein Elektromotor 19o (Abb. ra) angebracht, der mittels äsen 191 (Abb. 5) an einer Querwelle r92 aufgehängt ist, die drehbar in Hängelagern 193 an den Seitenträgern 173 des Förderers D sitzt. Die Ankerwelle des Motors 19o greift mittels eines kleinen Stirnrades 19¢ in ein Rad 195 an dem angrenzenden Ende der Welle 192 ein. Das entgegengesetzte Ende der Welle 192 trägt lose ein kleines Kettenrad 196, das_ zwischen einer Reihe von Reibungsscheiben 197 und 198 sitzt. Eine dieser Reibungsscheiben besteht, wie in Abb. 5 zu sehen ist, aus einem Stück mit einer Muffe, die Feder-und Nutverbindung mit der Welle 192 hat. Der Reibungseingriff zwischen den Scheiben 197, 198 und dem Kettenrad 196 wird für gewöhnlich durch eine Schraubenfeder Zoo hergestellt, die auf der Welle 192 zwischen einem festen Ring 2o1 und einem verschiebbaren Ring 2o2 sitzt. Infolge dieser Einrichtung dreht sich das Kettenrad 196 mit der Welle 192, `nenn es keinen Widerstand findet, der so groß ist, daß er die Reibung überwindet, die durch die Feder 200 zwischen den Scheiben i97, 198 aufrechterhalten wird. Wenn sich andererseits dein Kettenrad 196 ein ungewöhnlicher Widerstand entgegensetzt, bleibt es stehen, während die Welle i o2 ihre Umdrehungen fortsetzt. Diese Einrichtung bildet demnach eine Sicherung für dieseil Teil des Verladers.
  • Auf einen Zapfen 204, der von einer an einem der Träger sitzenden Stütze 2o5 getragen wird. sitzt drehbar ein großes Kettenrad 2o3, das aus einem Stück mit einem kleineren Kettenrad 2o9 Bestell: und durch eine Kette 2o- mit dem Kettenrad i o6 verbunden ist. :@n dein anderen Ende des Kop.-teils d des Förderers D sitzt ein Kettenrad 2o8: um dieses und um das Rad 209 läuft, getrieben vorn Zahnrad 2o;, eine Kette 21o Abb. .1 und ia ). Die Kette 2 to ist mit einer Spaiiiivorriclltutlg 211, 212, 21.f versehen, an der gleichzeitig . eine Gabel 21.-, aufgehängt ist, die eine der Endwände 216 des vom Vera lader zu füllenden '\Vagens E (Abb. ia) erfassen und diesen hin oder her bewegen kann. Wenn der Anlaßliebe1 215 f;Abb. ia) für der. Motor 19o eingeschaltet wird, wird dessen Drehung auf das Zahnrad 2o9 übertragen und dadurch die endlose Kette 21o in der Weise bewegt, daß sie die Gabel 2 1 ; nach rückwärts schiebt, wodurch der «'alten E mitgenommen wird. Auf solche Weise wird eine allinällliche und gleichmäßige Bewegung des. Wagens E rückwärts zu dein Ausladeende de, Förderes D bewirkt und dementsprechend eine gleichmäßige Beladung des Wagens ge-5ichert.
  • Um den Wagen E auch von Hand rückwärts bewegen zu können, ist in den Stegen der Träger 17,3 eine Querwelle 217 (Abb. 3@ belagert, deren Enden mit Handrädern 218 versehen sind. An einem Ende der Welle 217 sitzt neben einem der Handräder 218 ein kleines Zahnrad 219. Wie durch gestrichelte Linien in Abb. ia angedeutet ist, kann eine Kette 220 um das Zahnrad 203 und das Zahnrad 219 gelet werden, um die Welle 217 mit dein kleinen' Rade 2o9 zu verbinden. Durch diese Anordnung ist der Wärter in der Lage, auf irgendeiner Seite des Verladers durch Drehung eines der Handräder 218 die Gabel 21- , in Bewegung zu setzen, wodurch dann der «'alten E durch Handkraft nach rückwärts bewegt werden kann.
  • Die Flanschen der vier Räder 221, mit denen das Fahrgestell F des Verladers ausgerüstet ist, werden von Zahnrädern gebildet, die mit entsprechenden Rädern 222 in Eingriff stehen, die verschieblich auf einer Querwelle 223 sitzen. Diese Bauart ist, soweit sie den vorderen Teil des Fahrgestells F betrifft, in Abb. t r und bezüglich des hinteren Teiles des Fahrgestells F in Abb. i_3 dargestellt. Der hintere Teil des Fahrgestell-, F besitzt ein Hilfsgestell aus t@)uerbalken 22.1 und Längsbalken 225. Diese" Hilfsgestell ist mittels Zapfen 226 in einem Zwischenbalken 227 und einem Endbalken i;- , des Fahrgestells F -elagert. Auf den Längsbalken 225 des hinteren Teiles des Hilfsgestell-, und auch auf ähnlichen Balken 228 des vorderen Teile-, des Fahrgestells F sind die Antriebsmotoren 229 befestigt. Deren Zahnräder 2- ,o greifen in auf den Wellen 22,; sitzende große Stirnräder 231 ein. Der Anlasser 2,-,2 tür die Motoren 229 ist unterhalb des vorderen Förderers B Abb. i i angebracht. Wenn die Motoren 229 in Tätigkeit gesetzt werden. erfolgt der Antrieb der Räder 221 des Fahrgestells F durch die Getriebe 2 3o, 2 ; i, 22 und 222.
  • Wie aus den Abb. i i und 13 zu ersehen ist, sind an den Wellen 223 Scheiben 234 211gebracht, auf die Bremsschuhe =;5 einwirken können, von denen einer in Abb. i ; dargestellt ist. Jeder Bremsschuh ist bei 2;r@ drehbar gelagert und mit einem festsirrenden :fuge 23- durch einen Kniehebel 238 verbunden, der durch eine Stange 2;9 finit einer Zugstange 2.1o verbunden ist, die an dein Kern 2.f1 eines Solenoids 2.12 sitzt. An den. anderen Ende des Solenoidkerns 2.f1 sitzt eine Stange 2.13, die von einer Schraubenfeder 2.1.1 umgeben ist; diese legt sich gegen eine Scheibe 2.15 der Stange 2.13 und hält dahe: den Kern 2.11 de> Solenoids in solcher Lage, daß der Kniehebe1238 gewöhnlich gestreckt ist und den Bremsschuh in Reibungseingriii= mit der Scheibe 23<1 hält, so daß der Verlader gegen Bewegung gesichert ist. Die Solenoide 2:12 sind zweckmäßig in die Stromkreise der Motoren 229 eingeschaltet, so daß. wenn diese angelassen werden. um das Fahrgestell F des Verladers vorwärts oder rückwärts zu treiben, die Solenoide 2.12 erregt werden, wodurch deren Kerne entgegen der Wirkung der Feder 2.1.1 in die Lage nach Abb. i ; gebracht «erden, in der die Bremsschuhe 235 von den Scheiben 23.1 abgehoben werden. Wenn dagegen die Motoren 229 außer Tätigkeit gesetzt werden, werden die Soleiloide 2.12 stromlos; die Kiliehebel 2;8 werden durch die Federn 2.1.1 gestreckt, so daß die Bremsschuhe wieder angezogen und die Räder 221 des Fahrgestell: F gegen Drehung gesichert werden.
  • Auf dem vorderen Teil des Fahrgestells F ist ein kleiner Motor 246 (Abb. i und i i i angeordnet, dessen Ankerwelle mittels eines Zahnrades 247 in ein Zahnrad 2.18 einer Welle 2:18' eingreift, die oberhalb des Motors 2.16 vorgesehen ist. Die Welle 2.18' ist mit einem Kettenrad 249 versehen, um das eine in Abb. i mit gestrichelten Linien angedeutete Kette 250 läuft, die um ein Kettenrad 251 7eht, das lose auf einer Welle 252 sitzt. Diese Welle ist aus Abb. i i fortgelassen; sie ist ähnlich der Welle 252 in Abb. 13. Die Welle 252, die auf dem vorderen Teil des Fahrgestells angeordnet ist, trägt ein weiteres Kettenrad 253, das ein Stück mit dem Kettenrad 251 bildet und durch eine Kette 254 mit einem Zahnrad 255 verbunden ist, das auf einer in Lagern 257 sich drehenden Welle 25b sitzt (Abb. i und i i). Die Welle 256 hat Gewindebohrungen an ihren Enden, in die die Enden 258 von Stangen 259 eingeschraubt sind. Diese sind mit ihren äußeren Enden 26o an `Vinkelhebeln 261 angelenkt, die mittels Zapfen drehbar auf dem Balken 154 des Fahrgestells F sitzen. Die anderen Enden der Winkelhebel sind durch Zapfen 262 mit Stangen 263 verbunden, die an dem Gelenk 265 eines Kniehebels 264 (Abb. i2) angreifen. Einer der Hebel dieses Kniehebels 264 ist von veränderlicher Länge, indem er aus zwei Teilen besteht, die mittels einer sie verbindenden Zwieselschraube 266 zueinander einstellbar sind. Die freien Enden der Hebel 264 sind durch Zapfen 267 mit Winkelhebeln. 268 verbunden, die bei 269 drehbar auf den Eckstützen 155 des Fahrgestells F sitzen und an ihren freien Enden Bremsbacken 271 tra-@en, die den Führungsring 159 des Trichters C oben und unten erfassen. Der Anlaßschalter 27ä des Motors 2q.6 ist beispielsweise an dem verstellbaren Teil d des hinteren Förderers D angebracht; er kann aber ebensogut an irgendeinem anderen wüns -chens' werten Punkfe des Verladers vor-ese- Z, hen werden. Je nachdem man den Motor 24() in der einen oder anderen Richtung laufen läßt, wird die Welle 256 so gedreht, daß sie die Stangen 2 59 auswärts oder einwärts bewegt. Bei Auswärtsbewegung der Stangen 259 werden die Bremsbacken 27i angezogen und halten den Trichter C gegen Drehung. Bei Einwärtsbewegung der Stangen 259 werden die Bremsbacken 27 1 abgehoben und geben den Trichter C für Drehung frei. Sichert man den Trichter C gegen Drehung auf dem Fahrgestell F, so kann bei Inbetriebsetzung der Trommeln 136, 137 der Rahmen 74 nebst dein vorderen Förderer B mit dem Sammel-,#chuh A wagerecht zum Trichter C und hinteren Förderer D ausgeschwungen werden. Löst man die Bremsbacken 271 und sichert den vorderen Förderer-B gegen Drehung durch seitliche Abstützung, etwa durch Niederlassen des Sammelschuhes A auf den Boden, so wird bei Antrieb der Trommeln 136, 137 der Trichter C mitsamt dem hinteren Förderer D zum vorderen Förderer B gedreht. Wie in Abb. 16 veranschaulicht ist, bietet diese Biegsamkeit des Verladers verschiedene Vorteile, weil der Sammelkopf A, Förderer B und Förderer D in irgendeinen gewünschten Winkel sowohl bezüglich des Fahrgestells F als auch zueinander eingestellt werden können. Bei der Stellung des Verladers, die auf der rechten Seite der Abb. 16 angegeben ist, sind der Sammelschuh A und Förderer B in der Stellung angeordnet, in welcher Kohlen von einem Raum G in den Trichter C gefördert werden, aus dem sie dann im rechten Winkel zum Förderer B vermittels des Förderers D in den Wagen E geladen werden.
  • Die Abb. 16 stellt ferner dar, wie der Verlader um eine Biegung H des Stollens fährt mit beiden Förderern im leichten Winkel zueinander, um so mit Leichtigkeit ein Anrennen gegen die Grubenwände zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil der Beweglichkeit der beiden Förderer ist im oberen Teil der Abb. 16 auf der linken Seite gezeigt. Bei dieser Verwendung , des Verladers kann man den Sammelschuh A gegen irgendeinen Teil der Oberfläche der Kohlenader richten, insbesondere in die Ecken der Grube, um die Kohlenstücke zu beseitigen, die vor der Ader im Wege liegen, und diese wie bei I< in eine entfernte Ecke wegzuschaufeln. Dieser Teil der Abb.16 stellt des weiteren in gestrichelten Linien diejenige Stellung des Förderers B und Sammelkopfes A dar, welche diese einnehmen, wenn sie Kohlen in einen Wagen auf derz Schienen 233 der Grube laden.
  • Es sei noch bemerkt, daß das Zahnrad 2:19 auf derWelle 248' zwischen Reibungsscheiben. 273 und 27:1 sitzt, die durch eine Schraubenfeder 27 5 miteinander in Reibungsverbindung gehalten werden. Infolge dieser Anordnung kann das Zahnrad 2.19 zur Welle 248' gleiten, wenn der Motor 246 nicht gleich zum Stillstand kommt, nachdem die Bremsbacken 271 mit dem Ring 159 des Trichters C in festen Eingriff gesetzt worden sind; auf diese Weise wird ein Bruch der zwischen dem Motor 246 und den Bremsbacken 271 liegenden Getriebeteile verhütet.
  • Auf dem vorderen Teil des Fahrgestells F des Verladers sind Lagerstützen 276 angebracht, die Paare von entgegengesetzt gerichteten Armen 277 tragen, deren Enden auf den Querbalken 153 und 15:1 (Abb. i i und 14) des Fahrgestells F befestigt sind. Ähnliche Stützen 27.6 sind auf dem hinteren Teile des Fahrgestells F angeordnet (Abb.13). Die Enden ihrer Arme 277 sind auf den Querbalken 224 des in diesem Teil des Fahrgestells F vorgesehenen Hilfsgestells befestigt. Die Ausführung dieser Stützen 276 ist in jeder Beziehung gleich. Die Stützen besitzen in der Mitte umgekehrte Schalen 278, von denen die Arme 277 ausgehen und von denen eine in Abb.15 im Schnitt dargestellt ist. Der nach oben gekehrte Boden jeder Schale besitzt eine mittlere Öffnung 2,^9, die durch einen mittels Schrauben 281 lösbar befestigten Deckel 28o verschlossen ist. Auf der Innenseite des Schalenbodens ist eine Laufbahn 282 für Kugeln 283 gebildet, die andererseits in einer Bahn 284 einer Scheibe 285 laufen. An dieser sitzen nach unten gerichtete parallele Hängearme 286, 287, zwischen denen ein Rad 221 gelagert ist. Dessen Lagerzapfen 288 wird durch eine besondere Schmiervorrichtung ständig gut geölt. Dadurch, daß die Räder 22t des Fahrgestells F einzeln in den Schalen 278 uni eine senkrechte Achse drehbar gelagert sind, können sie sich leicht allen Kurven des Gleises anpassen, wie aus Abb. 16 ersichtlich ist.
  • Die Laufräderpaare 221 an jedem Ende des Fahrgestells F sind durch eine Lenkstange 289 untereinander verbunden; eine von ihnen, und zwar die mit dem hinteren Teile des Gestelles F verbundene, ist in vollen Linien in Abb.13 und die andere teilweise, mit gestrichelten Linien in Abb. t t dargestellt. Die Enden der Lenkstangen 289 sind durch Zapfen 291 mit einem Arm 29o - iiiit gestrichelten Linien in den Abb. i i und 13 wiedergegeben - verbunden, der an dein inneren der beiden Arme 287 der Radlagerung befestigt ist.
  • Die vorhin erwähnte Welle 252 (Abb. 13) ist in Lagern der inneren Arme 277 der Stützen 276 gelagert. Um die Bremsvorrichtung in Abb. i i besser erkennbar zu machen, ist in dieser Abbildung die in dein vorderen Teil des Fahrgestells F sitzende Querwelle 252 fortgelassen. Die Welle 252 des hinteren Teils des Fahrgestells F hat einen niit Gewinde versehenen mittleren Teil 292 (Abb.13), auf den eine Muffe 293 aufgeschraubt ist, die durch ,ein Auge 294, 295 beweglich mit dem mittleren Teil der Lenkstange verbunden ist. Auf der Welle 252 ist ein Kettenrad 296 befestigt, von dein zu einem Kettenrad 297 eine Kette 299 führt. Das Kettenrad 297 sitzt auf einer Welle 299', die in Lagern oberhalb des Motors 298 gelagert ist und ein großes Stirnrad 297' trägt, in das ständig ein Zahnrad 298' (Abb. 14) der Ankerwelle des Motors 298 eingreift. Der Anlasser 300 für den Motor 298 ist am Förderer B (Abb. i) angebracht. Durch Anlassen des Motors 298 wird die Welle 252 des hinteren Teils des Fahrgestells F in Drehung und dadurch die Muffe 293 in Längsbewegung versetzt. Diese Längsbewegung der Muffe 293 wird auf die Lenkstange 289 übertragen, wodurch die Steuerung des hinteren Laufräderpaares des Fahrgestells F bewirkt wird. Das Kettenrad 297 ist entsprechend dem Kettenrad 249 zur Sicherung gegen 711 starke Beanspruchungen zwischen Reibungsscheiben gelagert.
  • Die Steuerung der vorderen Laufräder des Gestells F ist im wesentlichen die gleich wie die soeben beschriebene; nur besieht der Unterschied. daß die Welle 252 auf dein vorderen Teile des Gestells F vermittels eine Handrades 301 (Abb. t und i i i in Tätigkeit gesetzt wird. Je eins dieser Handräder 301 ist an jedem Ende einer Welle 3o2 neben dem Motor 2.16 befestigt. Dadurch, dal3 man ein Handrad 3o i an jeder Seite des Gestells F vorsieht, kann der Wärter die Vorderräder des Gestells F von beiden Seiten des Verladers aus steuern. Die M'elle 3o2 trägt ein Kettenrad 30;, das durch eine Kette mit einem dein Kettenrad 296 (Abb. i.-,) ähnlichen l,,ad verbunden ist.
  • Wenn der Verlader in den Bergwerksstollen gebracht ist, wo die Kohle gebrochen und verladen werden soll, wird der Förderer B mit dein Sammelkopf A auf die Grubensohle niedergelassen. Hierauf «wird der Verlader, auf den Schienen 233 vorwärts bewegt. bis der Sammelkopf A an den Kohlenstola gelangt. Das Fahrgestell F wird an einer etwaigen Rückwärtsbewegung durch die Bremsschuhe 235 gehindert. Sobald der Motor angelassen «wird, werden der Förderer B und von diesem die Sammelarme 48 des Kopfes A in Tätigkeit gesetzt. Darauf werden dann zwecks Vorwärtsbewegung des Verladers die Motoren 229 angelassen. Die Sammelarme 48 schaffen die Kohlen auf den Förderer P und dieser bringt sie in den Trichter C. Aus diesem werden die Kohlen mittels des hinteren Förderers D in den Fördertragen E entladen. Während der Arbeit können die Förderer B. D in beliebigen Winkeln, wie bereits dargelegt, eingestellt werden. Auch kann det Verlader zum besseren Eingreifen des Sam. nielkopfes A in die Kohlen ruckweise vor- und zurückgeschoben werden.

Claims (9)

  1. PATENT- ANSPRL'cHE: i. Fahrbarer Kohlenverlader, der aus zwei endlosen Förderern und eineu. zwischen diesen angeordneten Trichtern besteht, und bei dem der vordere, das Gut vom Boden aufnehmende Förderer sowohl senkrecht wie wagerecht frei schwingbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (C) auf dem Fahrgestell (F) in wagerechter Ebene drehbar ist und sowohl den vorderen wie den hinteren Förderer (B und D) trägt, von denen der hintere Förderer (D), der das Gut aus dem Trichter (C) in einen Förderwagen (E) o. dgl. entladet. fest an dein Trichter (C) sitzt und zusammen mit diesein gegenüber dem vorderen Förderer (B) wagerecht schwingbar ist.
  2. 2. Kohlenverlader nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (C) an seinem unteren Rande einen Laufring (159) besitzt, in den mehrere, an dem Fahrgestell (F) sitzende Rollen (157, 1580 eingreifen, und an seinem oberen Rande mit einem ähnlichen Laufring (72) versehen ist, in den. Laufrollen (76) eines oben auf dem Trichter beweglich gelagerten Rahmens (74) eingreifen, der den vorderen Förderer (B) trägt.
  3. 3. Kohleilverlader nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrgestell (F) Bremsbacken (271, 268) drehbar gelagert sind, die oben und unten; an dem unteren Laufring (-159) des Trichters (C) angreifen und diesen gegen unzulässige Drehung sichern.
  4. 4. Kohlenverlader nach Anspruch i bis 3, bei dem die Förderer durch voneinander unabhängige Motoren angetrieben werden, dadurch .gekennzeichnet, daß der vordere Förderer (B) mit seinem oberen Ende senkrecht drehbar (bei 77, 78) auf einem Querbalken (75) des auf dem Trichter (C) beweglich gelagerten Rahmens (74) angeordnet und in seiner jeweiligen Lage durch nachgiebige Seilzüge (io8) gehalten wird, die auf dem Rahmen (74) geführt und auf Trommeln (114) aufwindbar sind, die auf dem Rahmen (74) angebracht sind und ihren Antrieb von dem auf dem Rahmen (74) gelagerten Motor (67) für den Förderer (B) erhalten.
  5. 5. Kohlenverlader nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorderen Förderer (B) bzw. dessen Tragrahmen (74) zwei durch von der Kette (59) des Förderers (B) bewegbare Getriebe (138, 139, 140) zwangläufig miteinander in Verbindung stehende Seiltrommeln (136, 137) vorgesehen sind, auf denen die Enden eines mit Reibung um der Trichter (C) geführten Seiles (135) befestigt sind, das, wenn die Trommeln (136, 137) gedreht werden, bei gegen Drehung gesperrtem Trichter (C) ein Ausschwingen des vorderen Förderers (B) nach rechts oder links und bei entsperrtem Trichter (C) dessen Drehen und ein Ausschwingen des fest auf ihm sitzenden hinteren Förderers (D) nach rechts oder links bewirkt.
  6. 6. Kohlenverlader nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrotnmeln (i36, 137) lose drehbar auf den Naben ihrer Antriebsräder (i38) sitzen und durch eine von Hand einrückbare, innerhalb der Trommeln gelagerte Reibungsscheibenkupplung (142, 143) mit den Antriebsrädern (138) gekuppelt werden können.
  7. 7. Kohlenverlader nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der Trommeln (114) für die Seilzüge (io8) eine von Hand ein- und ausrückbare Sicherheitsgleitkupplung (117, 118, ii9) eingeschaltet ist. . B.
  8. Kohlenverlader nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (67) für den Förderer (B) seine Drehung zunächst auf eine Hohl-,velle (85) und diese ihre Drehung auf eine durch sie gehende und mit der Kopfwelle (62) des Förderers (B) verbundene Welle (84) überträgt, wobei zwischen den beiden ineinandergelagerten Wellen (84, 85) eine Sicherheitsgleitkupplung (86, 87) vorgesehen ist.
  9. 9. Kohlenverlader nach Anspruch i, bei dem der hintere Förderer einen senkrecht verstellbaren Endteil besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß an diesem Endteil (d) eine wagerecht laufende, durch einen besonderen Motor (igo) angetriebene endlose Kette (2io) vorgesehen ist, die nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden kann, und eine nach unten hängende Gabel (213) trägt, die über eine Wand des zu beladenden Wagens (E) greift und diesen zwecks gleichmäßigen Beladens zum Entladeende des hinteren Förderers (D) verschieben kann. i o. Kohlenverlader nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Verstellung des Endteiles (d) des hinteren Förderers (D) um ein Gelenk (183) durch mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindeln (186) erfolgt, die in die mit entsprechendem Muttergewinde versehenen Enden von Hülsen (185) eingreifen, die in Pfannen (189) von an beiden Fördererteilen vorgesehenen Stützarmen (182, 184) gelagert sind, wobei die Spindeln (186) durch ein- Schnekkengetriebe (187, 188) vermittels eines Handrades (189) nach rechts und links gedreht werden können.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE894078C (de) * 1938-11-11 1953-10-22 Demag Ag Schuettgutfoerderer mit durch Kurbeln angetriebenem Schwingrechen, insbesondere Haufwerkfoerderer fuer den Untertagebetrieb
DE1038484B (de) * 1954-04-24 1958-09-04 Gutehoffnungshuette Sterkrade Am Aufgabeende eines Bandfoerdermittels angeordnete Ladescheibe, insbesondere fuer Untertagefoerderanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE894078C (de) * 1938-11-11 1953-10-22 Demag Ag Schuettgutfoerderer mit durch Kurbeln angetriebenem Schwingrechen, insbesondere Haufwerkfoerderer fuer den Untertagebetrieb
DE1038484B (de) * 1954-04-24 1958-09-04 Gutehoffnungshuette Sterkrade Am Aufgabeende eines Bandfoerdermittels angeordnete Ladescheibe, insbesondere fuer Untertagefoerderanlagen

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