DE1036275B - Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer MehrfarbenoffsetdruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine,
bei der jede Farbe auf einem eigenen Druckzylinder gedruckt wird und zwischen den
hintereinander angeordneten Druckwerken, wenigstens eine Übergabetrommel vorgesehen ist, wobei beim An-
und Abstellen des Zylinders der ersten Einheit mittels eines Klinkenschaltwerks nach einer dem Bogentransportweg
zwischen den Druckwerken entsprechenden Zeitspanne das An- und Abstellen des Zylinders der
nachfolgenden Einheit in der gleichen Weise vorgenommen wird.
Es sind bei Druckmaschinen mit zwei Druckwerkseinheiten Vorrichtungen bekannt, bei denen die
Gummizylinder bei Betätigung eines gemeinsamen Hand- und Fußhebels nacheinander so in die Druckstellung
angestellt bzw. aus der Druckstellung entfernt werden, daß das Druckanstellen jeweils kurz
bevor der Bogen die Drucklinie erreicht hat, vollzogen ist und daß das Druckabstellen erst nachdem
der Bogen voll bedruckt ist, erfolgt. Die Anwendbarkeit eines solchen Schaltwerkes ist jedoch begrenzt
und auf Verzögerungen, die höchstens einer Zylinderumdrehung entsprechen, beschränkt. Sofern beispielsweise
bei Verwendung von zwei Druckwerkseinheiten die Zugänglichkeit verbessert werden soll, ist es jedoch
nicht zu umgehen, daß die Druckwerkseinheiten in einem größeren Zwischenraum voneinander angeordnet
werden. Damit verlängert sich zwangläufig auch die Zeit, die der Bogen von einem Druckwerk
bis zum nächstfolgenden benötigt. Sofern diese Verzögerung mehr als eine Zylinderumdrehung beträgt,
ist die bekannte Vorrichtung daher nicht mehr zu gebrauchen. Dies ist vor allem auch der Fall, wenn die
Druckmaschine mehr als zwei Druckwerkseinheiten hat.
Für derartige Maschinen wurde deshalb schon vorgeschlagen, das An- und Abstellen der Zylinder der
einzelnen Druckwerkseinheiten elektromagnetisch auszuführen durch eine Steuereinrichtung mit einer
Anzahl unter sich gleicher in gleichem Abstand voneinander in einer geschlossenen Bahn sich bewegender
Steuerorgane, deren jedes einzelne jeweils für sich durch das An- und Abstellen der vorhergehenden
Einheit beeinflußt wird. Derartige elektromagnetische Einrichtungen sind jedoch sehr stark von Stromschwankungen
abhängig, so daß bei der erheblichen Bahngeschwindigkeit moderner Druckmaschinen
schon bei Verzögerungen des Schaltvorgangs um Bruchteile von Sekunden bzw. infolge der gleichen
Schaltdauer bei veränderter Maschinengeschwindigkeit erhebliche Störungen auftreten.
Diese Nachteile können bei einer Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarben-Vorrichtung
zum An- und Abstellen der Zylinder
einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine
einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine
Anmelder:
Maschinenfabrik
Augsburg-Nürnberg A. G.,
Augsburg 2, Stadtbachstr. 7
Robert Reinartz und Rudolf Müller, Augsburg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
offsetdruckmaschine mit einem eigenen Druckzylinder für jede Farbe und zwischen den hintereinander angeordneten
Druckwerken vorgesehener Übergabetrommel, bei welcher nach einer bestimmten Zeitspanne
nach dem An- und Abstellen des Zylinders der ersten Einheit mittels eines Klinkenschaltwerks die nachfolgende
Einheit in der gleichen Weise abgeschaltet wird, erfindungsgemäß dadurch behoben werden, daß
an der Übergabetrommel ein weiteres Klinkenschaltwerk vorgesehen ist, welches einerseits mit dem zur
Betätigung des Klinkenschaltwerks des ersten Druckwerks dienenden Gestänge und andererseits mit dem
Klinkenschaltwerk des nachfolgenden Druckwerks verbunden ist. Durch diese Maßnahmen wird das An-
und Abstellen einer Reihenoffsetmaschine unabhängig von Spannungsschwankungen im Netz und bei allen
Maschinendrehzahlen stets mit der gleichen Exaktheit ausgeführt, ohne daß es einer besonderen Wartung
bedarf.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die An- und Abstellvorrichtungen mit dem Zusatzschaltwerk für eine Druckmaschine mit zwei
Druckwerkseinheiten, schematisch,
Fig. 2 die Schaltvorrichtung der Erfindung in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2.
Zum besseren \^erständnis der Erfindung ist in
Fig. 1 nur das Gestänge für die Anstellung gezeigt.
Wie jedoch aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, sind an den Schaltvorrichtungen auch entsprechende Hebel
für die Abstellung vorgesehen, deren Positionszahlen zur besseren Unterscheidung mit einem Index versehen
sind.
809 597/11
Die Anstellvorrichtung nach Fig. 1 besteht aus zwei je einem Druckwerk zugeordneten Schaltwerken
und einem zwischen diesen vorgesehenen Zusatzschaltwerk.
Der zu bedruckende Bogen wird in bekannter Weise an den Vordermarken ausgerichtet und beispielsweise
durch nicht dargestellte Schwingglieder der Maschine zugeführt. Während der Übernahme des
Bogens durch die Schwinggreifer erfolgt die Betätigung des Hebels 1 in die Stellung »Druck an«. Dadurch
wird über das Gestänge 2 bis 12 die Doppelklinke 13 nach rechts in den Schwingbereich der Mitnehmernase
14 des ständig durch die Kurve 15 über die Rolle 16 hin- und herbewegten Mitnehmerhebels
17 gedrückt, so daß der Hebel 18, an welchem die Doppelklinke 13 drehbar angelenkt ist, über das Gestänge
19, 20, 21 die exzentrische Lagerbüchse 22 für den Gummizylinder 23 so verstellt, daß der Gummizylinder
23 in die Druckanstellung, d. h. in Berührung mit dem Plattenzylinder 24 und dem Druckzylinder
25 kommt. Diese Stellung ist in Fig. 1 beim Druckwerk I dargestellt. Die Anstellkurve 15 steht dabei
mit ihrer höchsten Erhebung unter der Rolle 16 des Mitnehmerhebels 17. Die Bogenvorderkante des zum
Druck zu führenden Bogens befindet sich bei Punkt 26, also noch vor der Berührungslinie 27 zwischen
Gummizylinder 23 und Druckzylinder 25. Da das Einklinken der Doppelklinke 13 nur in der Stellung
erfolgen kann, in der die Rolle 16 des Mitnehmerhebels 17 auf der niedrigsten Erhebung der Kurve 15
aufläuft, aber, besonders bei Schnellauf der Maschine, der Zeitpunkt des richtigen Einklinkens der
Doppelklinke 13 nicht einwandfrei von Hand durch den Handhebel 1 einstellbar ist, ist die Stange 10 am
Hebel 9 nicht starr angelenkt, sondern federnd zwischen den beiden Druckfedern 11 und 12 befestigt, so
daß bei Betätigung des Gestänges 1 bis 10 die Doppelklinke 13 sich federnd so lange auf die Mitnehmer
nase 14 legt, bis diese so weit ausgeholt hat, daß die Klinke 13 unter der Federspannung der Feder 12 vor
die Mitnehmernase 14 schnappen kann, wodurch die oben beschriebene Druckanstellung durch Mitnehmen
der Klinke 13 bewirkt wird. Die Druckanstellung bei dem in Fig. 1 auf der linken Seite dargestellten
Druckwerk II wird gemeinsam mit der Anstellung des Druckwerkes I durch Betätigen des Hebels 1 über
das Gestänge 2 bis 8 eingeleitet. Von der Welle 8 aus wird über den Hebel 30 und die zwischen den Druckfedern
32 und 33 federnd angelenkte Stange 31 die Doppelklinke 34 der Schaltvorrichtung in den
Schwenkbereich der Mitnehmernase 35 des ständig durch die Kurve 36 über die Rolle 37 hin- und herbewegten
Mitnehmerhebels 38 gedrückt. Um eine ausreichende Verzögerung des Schaltvorganges am
Druckwerk II zu erzielen, ist die Kurve 36 so ausgebildet, daß zu dem Zeitpunkt, in dem die Klinke 34
in den Bereich der Mitnehmernase 35 einschwenken will, diese bereits so weit nach links verdreht ist,
daß die Klinke 34 nicht mehr vor der Nase 35 einfallen kann, sondern nur mit der Federspannung 32
gegen die Spitze der Mitnehmernase 35 anliegt. Die Mitnehmernase führt dabei ihre bereits begonnene,
von der Kurve 36 gesteuerte hin- und hergehende Bewegung leer aus, so daß eine Verzögerung der Druckanstellung
um nahezu eine ganze Zylinderumdrehung möglich ist. trst wenn der Mitnehmerhebel 38 mit
seiner Rolle 37 bei der nächsten Umdrehung auf die niedrigste Erhebung der Kurve 36 läuft, schwingt die
Mitnehmernase 35 so weit aus, daß die Klinke 34 unter der Federspannung 32 einfallen kann. Nunmehr
kann die Mitnehmernase 35 die Klinke 34 mitnehmen, d. h., die Druckanstellung des Druckwerkes
II kann über den Verstellhebel 39, an dem die Klinke 34 angelenkt ist, den Mitnehmerbolzen 40, das
Gestänge 41 mit den Druckfedern 42/43 und die Doppelklinke 44 erfolgen. Die Klinke 44 wird hierbei
nach links bewegt, bis in den Schwenkbereich des Mitnehmers 45, welcher mit dem Rollenhebel 46 starr
verbunden ist. Der Rollenhebel 46 mit den Rollen 47
ίο wird durch die Kurvenscheibe 48 unter der Spannung
der Zugfeder 49 ständig bewegt. Je nach der Ausbildung der Kurve 48 kann das Eintreten der Klinke 44
in den Schwenkbereich der Mitnehmernase 45 verzögert werden.
Die Verzögerung wird in der bereits oben beschriebenen Weise erreicht, indem die vom Verstellhebel 39
ausgeführte Bewegung, welche die Stange 41 mit der Klinke 44 nach links schieben soll, nur vom Hebel
39 allein ausgeführt wird, da das Eintreten der Klinke 44 in den Schwenkbereich der Mitnehmernase
45 durch die Sperrstellung derselben behindert wird und die Klinke 44 sich so lange unter der Spannung
der Feder 43 gegen die Mitnehmernase 45 legt, bis die Rolle 47 des Mitnehmerhebels 46 auf der geringsten
Erhebung der Kurve 48 läuft. In dieser Stellung des Mitnehmerhebels 46 gibt die Mitnehmernase 45
die Klinke 44 frei, und die Druckfeder 43 drückt die Klinke 44 in die Arbeitsstellung vor die Mitnehmernase
45, wodurch die Klinke 44 beim Auflaufen der Rolle 47 auf die höchste Erhebung der Kurve 48 von
der Mitnehmernase 45 im Uhrzeigersinn mitgenommen wird. Dadurch wird der Hebel 50, an dem die
Klinke 44 angelenkt ist, im gleichen Drehsinn geschwenkt, und die exzentrischen Gummizylinderlagerbüchsen
54 des Druckwerkes II werden über das Gestänge 51, 52, 53 von der Druck-»Ab-« in die
Druck-»Anstellung« gebracht.
Die Druckabstellung erfolgt ähnlich, wie oben beschrieben. Hierzu sind — wie bereits erwähnt und
aus der Fig. 3 ersichtlich — auf der anderen Seite der Verstellhebel 18, 39, 50 Klinken 34', 13', 44' gelagert,
die mit den von Exzenterscheiben 36', 15', 48' gesteuerten Mitnehmerhebeln 38', 17', 46' zusammenwirken.
Beim Einfallen der Klinken 34', 13', 44' hinter die Mitnehmernasen 35', 14', 45' werden dann die
Verstellhebel 18, 39, 50 in entgegengesetztem Drehsinn verschwenkt und die Abstellung der Druckzylinder
der einzelnen Druckwerke mit Verzögerung vorgenommen. In Fig. 2 und 3 sind für das Zusatzschaltwerk
Klinke 34, 34', Mitnehmerhebel 38, 38' und Exzenterscheibe 36, 36' für die An- bzw. Abstellung
gezeigt. Die andere Endstellung der Hebel ist dabei mit gestrichelten Linien angedeutet.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird der Verstellhebel 39 in seinen beiden Endlagen durch eine Druckfeder
55 mit einer Kugel 56, die in dem Bolzen 40 eingebaut ist, in Kugelrasten arretiert. Die Haltekraft der Feder
55 ist dabei größer als die maximale Federkraft der Federn 42, 43. Zur Begrenzung des Ausschlages
haben die Doppelklinken 13, 34, 44 einen Anschlag 57, der mit entsprechenden Ansätzen an den Hebeln 18,
39, 50 zusammenwirkt.
In Fig. 1 ist der Gummizylinder des in der Zeichnung rechts befindlichen Druckwerkes I gerade voll
angestellt. Die Rolle 16 steht auf der höchsten Erhebung der Kurve 15. Das Gestänge 19 bis 22 befindet
sich in Druckanstellung. Die Bogenvorderkante liegt am Punkt 26. Damit übereinstimmend wird der Einfall
der Klinke 34 von der Mitnehmernase 35 am Zwischenschaltwerk gerade freigegeben, so daß eine Ver-
zögerung gegenüber dem Zeitpunkt der Erteilung des Anstellimpulses von etwa 300° eintritt. Das Schaltwerk
des Druckwerkes II ist dabei noch ohne Impuls; dessen Gummizylinder befindet sich noch in der
Druckabstellung. Die Rolle 47 steht dabei gerade am Ende der niedrigsten Erhebung der Kurve 48. Nachdem
durch die Schaltkurve 36 wenig später das Klinkengestänge 41 bis 44 nach links verschoben wird, die
Schaltkurve 48 jedoch den Mitnehmerhebel 46 ebenfalls rechtsdrehend anhebt, wird die Klinke 44 von
der Mitnehmernase nicht mehr erfaßt, so daß die Schaltkurve eine volle Leerumdrehung ausführt, bis
die Klinke 44 einfallen kann. Wenn die Rolle 47 auf der höchsten Erhebung der Kurve 48 steht, das ist
etwa 100° nach dem Einfahren der Klinke 44, wird das Gestänge in die Druckanstellung gebracht. Bis zu
diesem Zeitpunkt hat die Bogenvorderkante den Punkt 28 erreicht, was gegenüber der Stellung 26 einem
Zeitunterschied von 460° entspricht. Gegenüber dem Zeitpunkt der Anstellung des Druckwerkes I durch
Betätigung des Handhebels 1 entspricht diese Verzögerung einer Spanne von 760 Winkelgraden. Verzögerungen
dieses Ausmaßes können mit den bisher bekannten Schaltvorrichtungen nicht erreicht werden,
so daß die Verwendung des beschriebenen Schaltwerkes, insbesondere auch bei Druckmaschinen mit
mehr als zwei Durckwerkseinheiten, die von einem gemeinsamen Hebel aus bedient werden sollen, ermöglicht
wird.
Um einzelne Druckwerke von der automatischen Anstellung, die durch den Hebel 1 eingeleitet wird,
abzuschalten, wird die an jedem Druckwerk befindliche Indexkurbel verschwenkt und über ein damit
verbundenes, nicht näher dargestelltes Gestänge ein Segmenthebel 61 angehoben. Da die Doppelklinken
13, 44 am unteren Ende seitlich eine Rolle 62 aufweisen, welche mit dem Segmenthebel 61 zusammenwirken,
wird beim Verdrehen der Indexkurbel eine Aufwärtsbewegung auf die Doppelklinken 13, 44 ausgeübt.
Die Klinke wird demzufolge aus dem Schwenk- 4" bereich der Mitnehmerrasten 14, 45, welche die
Druckanstellung bewirkt, entfernt. Der über das Gestänge 10, 11, 12 bzw. 41, 42, 43 vom Hebel 1 aus erteilte
Anstellimpuls ist daher an den Druckwerken unwirksam, die über dem Segmenthebel 61 ausgerastet
sind. Erst nach Absenken des Segmenthebels 61 kann die Druckanstellung wieder vorgenommen werden.
In Fig. 1 ist ferner das Schaltgestänge einer Druckmaschine mit zwei Druckwerken für eine Druckmaschine
mit drei Druckwerkseinheiten ergänzt. Dabei ist eine Verlängerung des Hebels 39 über einen
Hebel 63 mit dem Doppelhebel 64 verbunden, an dessen anderem Ende eine Stange 65 angelenkt ist,
welche zu einer Klinke 66 führt, die in einer Schaltvorrichtung, ähnlich der mit den Zahlen 34 bis 40 bezeichneten,
angeordnet ist. Damit verbunden ist die Schaltvorrichtung des Druckwerkes III, und zwar in
ähnlicher Weise wie das Druckwerk II mit dem Zwischenschaltwerk 34 bis 43.
Die Erfindung ist nicht auf die vorgeschriebenen .Ausführungsbeispiele beschränkt.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine,
bei der jede Farbe auf einem eigenen Druckzylinder gedruckt wird und zwischen den hintereinander
angeordneten Druckwerken wenigstens eine Übergabetrommel vorgesehen ist, wobei beim An-
und Abstellen des Zylinders der ersten Einheit mittels eines Klinkenschaltwerks nach einer dem
Bogentransportweg zwischen den Druckwerken entsprechenden Zeitspanne das An- und Abstellen
des Zylinders der nachfolgenden Einheit in der gleichen Weise vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Ubergabetrommel ein weiteres Klinkenschaltwerk (34 bis 39) vorgesehen
ist, welches einerseits mit dem zur Betätigung des Klinkenschaltwerks (13 bis 18) des ersten
Druckwerks dienenden Gestänge (1 bis 9) und andererseits mit dem Klinkenschaltwerk (44 bis 50)
des nachfolgenden Druckwerks verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Steuereinrichtung dienende
Klinkenschaltwerk (34 bis 39) aus einer doppelarmigen, auf einem über ein Gestänge
(40 bis 43, 40, 63 bis 65) mit der Klinke (44, 66) des Klinkenschaltwerks (40 bis 50) der nachfolgenden
Druckwerkseinheiten verbundenen Verstellhebel (39) schwenkbar angeordneten Klinke
(34) besteht, welche durch das das Klinkenschaltwerk (13 bis 18) der ersten Druckwerkseinheit betätigende
Bedienungsgestänge (1 bis 8, 30 bis 33) gegenüber einem schwingenden Mitnehmerhebel
(38) verstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerhebel (38) der
Steuereinrichtung durch einen vorzugsweise auf dem Überführzylinder angeordneten Exzenter (36)
betätigt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmerhebel (38) und der Verschwenkhebel (39) koaxial zueinander angeordnet
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die An- und Abstellvorrichtung
(13 bis 22, 44 bis 54) der einzelnen Druckwerkseinheiten vom Bedienungsgestänge (1 bis 8) unabhängig
einzeln abschaltbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten Segmenthebel
(61) vorgesehen sind, welche beim Verdrehen der Indexkurbel auf die Klinken (13, 44) einwirken.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschwenkhebel (39) des
Klinkenschaltwerks (34 bis 39) über ein Gestänge (63 bis 65) mit einem weiteren Klinkenschaltwerk
(66) auf der Übergabetrommel zwischen den nachfolgenden Druckwerken verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 872 791.
Deutsche Patentschrift Nr. 872 791.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 809 597/11 8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM23563A DE1036275B (de) | 1954-06-26 | 1954-06-26 | Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM23563A DE1036275B (de) | 1954-06-26 | 1954-06-26 | Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1036275B true DE1036275B (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=7299066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM23563A Pending DE1036275B (de) | 1954-06-26 | 1954-06-26 | Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1036275B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1095850B (de) | 1958-10-17 | 1960-12-29 | Planeta Veb Druckmasch Werke | Vorrichtung zum Aus- und Einkuppeln des Antriebes von Druckwerken an Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen |
| DE1168449B (de) | 1962-05-02 | 1964-04-23 | Schnellressenfab Heidelberg | Einrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschine |
| DE1210899B (de) | 1962-07-06 | 1966-02-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung an Mehrfarben-Bogenrotations-druckmaschinen zum Steuern der Druckan- bzw. -abstellvorrichtungen der einzelnen Druckwerke |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1954
- 1954-06-26 DE DEM23563A patent/DE1036275B/de active Pending
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