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DE1036275B - Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine

Info

Publication number
DE1036275B
DE1036275B DEM23563A DEM0023563A DE1036275B DE 1036275 B DE1036275 B DE 1036275B DE M23563 A DEM23563 A DE M23563A DE M0023563 A DEM0023563 A DE M0023563A DE 1036275 B DE1036275 B DE 1036275B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
lever
pawl
linkage
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM23563A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Reinartz
Rudolf Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM23563A priority Critical patent/DE1036275B/de
Publication of DE1036275B publication Critical patent/DE1036275B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/04Tripping devices or stop-motions
    • B41F33/08Tripping devices or stop-motions for starting or stopping operation of cylinders

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine, bei der jede Farbe auf einem eigenen Druckzylinder gedruckt wird und zwischen den hintereinander angeordneten Druckwerken, wenigstens eine Übergabetrommel vorgesehen ist, wobei beim An- und Abstellen des Zylinders der ersten Einheit mittels eines Klinkenschaltwerks nach einer dem Bogentransportweg zwischen den Druckwerken entsprechenden Zeitspanne das An- und Abstellen des Zylinders der nachfolgenden Einheit in der gleichen Weise vorgenommen wird.
Es sind bei Druckmaschinen mit zwei Druckwerkseinheiten Vorrichtungen bekannt, bei denen die Gummizylinder bei Betätigung eines gemeinsamen Hand- und Fußhebels nacheinander so in die Druckstellung angestellt bzw. aus der Druckstellung entfernt werden, daß das Druckanstellen jeweils kurz bevor der Bogen die Drucklinie erreicht hat, vollzogen ist und daß das Druckabstellen erst nachdem der Bogen voll bedruckt ist, erfolgt. Die Anwendbarkeit eines solchen Schaltwerkes ist jedoch begrenzt und auf Verzögerungen, die höchstens einer Zylinderumdrehung entsprechen, beschränkt. Sofern beispielsweise bei Verwendung von zwei Druckwerkseinheiten die Zugänglichkeit verbessert werden soll, ist es jedoch nicht zu umgehen, daß die Druckwerkseinheiten in einem größeren Zwischenraum voneinander angeordnet werden. Damit verlängert sich zwangläufig auch die Zeit, die der Bogen von einem Druckwerk bis zum nächstfolgenden benötigt. Sofern diese Verzögerung mehr als eine Zylinderumdrehung beträgt, ist die bekannte Vorrichtung daher nicht mehr zu gebrauchen. Dies ist vor allem auch der Fall, wenn die Druckmaschine mehr als zwei Druckwerkseinheiten hat.
Für derartige Maschinen wurde deshalb schon vorgeschlagen, das An- und Abstellen der Zylinder der einzelnen Druckwerkseinheiten elektromagnetisch auszuführen durch eine Steuereinrichtung mit einer Anzahl unter sich gleicher in gleichem Abstand voneinander in einer geschlossenen Bahn sich bewegender Steuerorgane, deren jedes einzelne jeweils für sich durch das An- und Abstellen der vorhergehenden Einheit beeinflußt wird. Derartige elektromagnetische Einrichtungen sind jedoch sehr stark von Stromschwankungen abhängig, so daß bei der erheblichen Bahngeschwindigkeit moderner Druckmaschinen schon bei Verzögerungen des Schaltvorgangs um Bruchteile von Sekunden bzw. infolge der gleichen Schaltdauer bei veränderter Maschinengeschwindigkeit erhebliche Störungen auftreten.
Diese Nachteile können bei einer Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarben-Vorrichtung
zum An- und Abstellen der Zylinder
einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine
Anmelder:
Maschinenfabrik
Augsburg-Nürnberg A. G.,
Augsburg 2, Stadtbachstr. 7
Robert Reinartz und Rudolf Müller, Augsburg,
sind als Erfinder genannt worden
offsetdruckmaschine mit einem eigenen Druckzylinder für jede Farbe und zwischen den hintereinander angeordneten Druckwerken vorgesehener Übergabetrommel, bei welcher nach einer bestimmten Zeitspanne nach dem An- und Abstellen des Zylinders der ersten Einheit mittels eines Klinkenschaltwerks die nachfolgende Einheit in der gleichen Weise abgeschaltet wird, erfindungsgemäß dadurch behoben werden, daß an der Übergabetrommel ein weiteres Klinkenschaltwerk vorgesehen ist, welches einerseits mit dem zur Betätigung des Klinkenschaltwerks des ersten Druckwerks dienenden Gestänge und andererseits mit dem Klinkenschaltwerk des nachfolgenden Druckwerks verbunden ist. Durch diese Maßnahmen wird das An- und Abstellen einer Reihenoffsetmaschine unabhängig von Spannungsschwankungen im Netz und bei allen Maschinendrehzahlen stets mit der gleichen Exaktheit ausgeführt, ohne daß es einer besonderen Wartung bedarf.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die An- und Abstellvorrichtungen mit dem Zusatzschaltwerk für eine Druckmaschine mit zwei Druckwerkseinheiten, schematisch,
Fig. 2 die Schaltvorrichtung der Erfindung in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2.
Zum besseren \^erständnis der Erfindung ist in
Fig. 1 nur das Gestänge für die Anstellung gezeigt.
Wie jedoch aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, sind an den Schaltvorrichtungen auch entsprechende Hebel für die Abstellung vorgesehen, deren Positionszahlen zur besseren Unterscheidung mit einem Index versehen sind.
809 597/11
Die Anstellvorrichtung nach Fig. 1 besteht aus zwei je einem Druckwerk zugeordneten Schaltwerken und einem zwischen diesen vorgesehenen Zusatzschaltwerk.
Der zu bedruckende Bogen wird in bekannter Weise an den Vordermarken ausgerichtet und beispielsweise durch nicht dargestellte Schwingglieder der Maschine zugeführt. Während der Übernahme des Bogens durch die Schwinggreifer erfolgt die Betätigung des Hebels 1 in die Stellung »Druck an«. Dadurch wird über das Gestänge 2 bis 12 die Doppelklinke 13 nach rechts in den Schwingbereich der Mitnehmernase 14 des ständig durch die Kurve 15 über die Rolle 16 hin- und herbewegten Mitnehmerhebels 17 gedrückt, so daß der Hebel 18, an welchem die Doppelklinke 13 drehbar angelenkt ist, über das Gestänge 19, 20, 21 die exzentrische Lagerbüchse 22 für den Gummizylinder 23 so verstellt, daß der Gummizylinder 23 in die Druckanstellung, d. h. in Berührung mit dem Plattenzylinder 24 und dem Druckzylinder 25 kommt. Diese Stellung ist in Fig. 1 beim Druckwerk I dargestellt. Die Anstellkurve 15 steht dabei mit ihrer höchsten Erhebung unter der Rolle 16 des Mitnehmerhebels 17. Die Bogenvorderkante des zum Druck zu führenden Bogens befindet sich bei Punkt 26, also noch vor der Berührungslinie 27 zwischen Gummizylinder 23 und Druckzylinder 25. Da das Einklinken der Doppelklinke 13 nur in der Stellung erfolgen kann, in der die Rolle 16 des Mitnehmerhebels 17 auf der niedrigsten Erhebung der Kurve 15 aufläuft, aber, besonders bei Schnellauf der Maschine, der Zeitpunkt des richtigen Einklinkens der Doppelklinke 13 nicht einwandfrei von Hand durch den Handhebel 1 einstellbar ist, ist die Stange 10 am Hebel 9 nicht starr angelenkt, sondern federnd zwischen den beiden Druckfedern 11 und 12 befestigt, so daß bei Betätigung des Gestänges 1 bis 10 die Doppelklinke 13 sich federnd so lange auf die Mitnehmer nase 14 legt, bis diese so weit ausgeholt hat, daß die Klinke 13 unter der Federspannung der Feder 12 vor die Mitnehmernase 14 schnappen kann, wodurch die oben beschriebene Druckanstellung durch Mitnehmen der Klinke 13 bewirkt wird. Die Druckanstellung bei dem in Fig. 1 auf der linken Seite dargestellten Druckwerk II wird gemeinsam mit der Anstellung des Druckwerkes I durch Betätigen des Hebels 1 über das Gestänge 2 bis 8 eingeleitet. Von der Welle 8 aus wird über den Hebel 30 und die zwischen den Druckfedern 32 und 33 federnd angelenkte Stange 31 die Doppelklinke 34 der Schaltvorrichtung in den Schwenkbereich der Mitnehmernase 35 des ständig durch die Kurve 36 über die Rolle 37 hin- und herbewegten Mitnehmerhebels 38 gedrückt. Um eine ausreichende Verzögerung des Schaltvorganges am Druckwerk II zu erzielen, ist die Kurve 36 so ausgebildet, daß zu dem Zeitpunkt, in dem die Klinke 34 in den Bereich der Mitnehmernase 35 einschwenken will, diese bereits so weit nach links verdreht ist, daß die Klinke 34 nicht mehr vor der Nase 35 einfallen kann, sondern nur mit der Federspannung 32 gegen die Spitze der Mitnehmernase 35 anliegt. Die Mitnehmernase führt dabei ihre bereits begonnene, von der Kurve 36 gesteuerte hin- und hergehende Bewegung leer aus, so daß eine Verzögerung der Druckanstellung um nahezu eine ganze Zylinderumdrehung möglich ist. trst wenn der Mitnehmerhebel 38 mit seiner Rolle 37 bei der nächsten Umdrehung auf die niedrigste Erhebung der Kurve 36 läuft, schwingt die Mitnehmernase 35 so weit aus, daß die Klinke 34 unter der Federspannung 32 einfallen kann. Nunmehr kann die Mitnehmernase 35 die Klinke 34 mitnehmen, d. h., die Druckanstellung des Druckwerkes II kann über den Verstellhebel 39, an dem die Klinke 34 angelenkt ist, den Mitnehmerbolzen 40, das Gestänge 41 mit den Druckfedern 42/43 und die Doppelklinke 44 erfolgen. Die Klinke 44 wird hierbei nach links bewegt, bis in den Schwenkbereich des Mitnehmers 45, welcher mit dem Rollenhebel 46 starr verbunden ist. Der Rollenhebel 46 mit den Rollen 47
ίο wird durch die Kurvenscheibe 48 unter der Spannung der Zugfeder 49 ständig bewegt. Je nach der Ausbildung der Kurve 48 kann das Eintreten der Klinke 44 in den Schwenkbereich der Mitnehmernase 45 verzögert werden.
Die Verzögerung wird in der bereits oben beschriebenen Weise erreicht, indem die vom Verstellhebel 39 ausgeführte Bewegung, welche die Stange 41 mit der Klinke 44 nach links schieben soll, nur vom Hebel 39 allein ausgeführt wird, da das Eintreten der Klinke 44 in den Schwenkbereich der Mitnehmernase 45 durch die Sperrstellung derselben behindert wird und die Klinke 44 sich so lange unter der Spannung der Feder 43 gegen die Mitnehmernase 45 legt, bis die Rolle 47 des Mitnehmerhebels 46 auf der geringsten Erhebung der Kurve 48 läuft. In dieser Stellung des Mitnehmerhebels 46 gibt die Mitnehmernase 45 die Klinke 44 frei, und die Druckfeder 43 drückt die Klinke 44 in die Arbeitsstellung vor die Mitnehmernase 45, wodurch die Klinke 44 beim Auflaufen der Rolle 47 auf die höchste Erhebung der Kurve 48 von der Mitnehmernase 45 im Uhrzeigersinn mitgenommen wird. Dadurch wird der Hebel 50, an dem die Klinke 44 angelenkt ist, im gleichen Drehsinn geschwenkt, und die exzentrischen Gummizylinderlagerbüchsen 54 des Druckwerkes II werden über das Gestänge 51, 52, 53 von der Druck-»Ab-« in die Druck-»Anstellung« gebracht.
Die Druckabstellung erfolgt ähnlich, wie oben beschrieben. Hierzu sind — wie bereits erwähnt und aus der Fig. 3 ersichtlich — auf der anderen Seite der Verstellhebel 18, 39, 50 Klinken 34', 13', 44' gelagert, die mit den von Exzenterscheiben 36', 15', 48' gesteuerten Mitnehmerhebeln 38', 17', 46' zusammenwirken. Beim Einfallen der Klinken 34', 13', 44' hinter die Mitnehmernasen 35', 14', 45' werden dann die Verstellhebel 18, 39, 50 in entgegengesetztem Drehsinn verschwenkt und die Abstellung der Druckzylinder der einzelnen Druckwerke mit Verzögerung vorgenommen. In Fig. 2 und 3 sind für das Zusatzschaltwerk Klinke 34, 34', Mitnehmerhebel 38, 38' und Exzenterscheibe 36, 36' für die An- bzw. Abstellung gezeigt. Die andere Endstellung der Hebel ist dabei mit gestrichelten Linien angedeutet.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird der Verstellhebel 39 in seinen beiden Endlagen durch eine Druckfeder 55 mit einer Kugel 56, die in dem Bolzen 40 eingebaut ist, in Kugelrasten arretiert. Die Haltekraft der Feder 55 ist dabei größer als die maximale Federkraft der Federn 42, 43. Zur Begrenzung des Ausschlages haben die Doppelklinken 13, 34, 44 einen Anschlag 57, der mit entsprechenden Ansätzen an den Hebeln 18, 39, 50 zusammenwirkt.
In Fig. 1 ist der Gummizylinder des in der Zeichnung rechts befindlichen Druckwerkes I gerade voll angestellt. Die Rolle 16 steht auf der höchsten Erhebung der Kurve 15. Das Gestänge 19 bis 22 befindet sich in Druckanstellung. Die Bogenvorderkante liegt am Punkt 26. Damit übereinstimmend wird der Einfall der Klinke 34 von der Mitnehmernase 35 am Zwischenschaltwerk gerade freigegeben, so daß eine Ver-
zögerung gegenüber dem Zeitpunkt der Erteilung des Anstellimpulses von etwa 300° eintritt. Das Schaltwerk des Druckwerkes II ist dabei noch ohne Impuls; dessen Gummizylinder befindet sich noch in der Druckabstellung. Die Rolle 47 steht dabei gerade am Ende der niedrigsten Erhebung der Kurve 48. Nachdem durch die Schaltkurve 36 wenig später das Klinkengestänge 41 bis 44 nach links verschoben wird, die Schaltkurve 48 jedoch den Mitnehmerhebel 46 ebenfalls rechtsdrehend anhebt, wird die Klinke 44 von der Mitnehmernase nicht mehr erfaßt, so daß die Schaltkurve eine volle Leerumdrehung ausführt, bis die Klinke 44 einfallen kann. Wenn die Rolle 47 auf der höchsten Erhebung der Kurve 48 steht, das ist etwa 100° nach dem Einfahren der Klinke 44, wird das Gestänge in die Druckanstellung gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt hat die Bogenvorderkante den Punkt 28 erreicht, was gegenüber der Stellung 26 einem Zeitunterschied von 460° entspricht. Gegenüber dem Zeitpunkt der Anstellung des Druckwerkes I durch Betätigung des Handhebels 1 entspricht diese Verzögerung einer Spanne von 760 Winkelgraden. Verzögerungen dieses Ausmaßes können mit den bisher bekannten Schaltvorrichtungen nicht erreicht werden, so daß die Verwendung des beschriebenen Schaltwerkes, insbesondere auch bei Druckmaschinen mit mehr als zwei Durckwerkseinheiten, die von einem gemeinsamen Hebel aus bedient werden sollen, ermöglicht wird.
Um einzelne Druckwerke von der automatischen Anstellung, die durch den Hebel 1 eingeleitet wird, abzuschalten, wird die an jedem Druckwerk befindliche Indexkurbel verschwenkt und über ein damit verbundenes, nicht näher dargestelltes Gestänge ein Segmenthebel 61 angehoben. Da die Doppelklinken 13, 44 am unteren Ende seitlich eine Rolle 62 aufweisen, welche mit dem Segmenthebel 61 zusammenwirken, wird beim Verdrehen der Indexkurbel eine Aufwärtsbewegung auf die Doppelklinken 13, 44 ausgeübt. Die Klinke wird demzufolge aus dem Schwenk- 4" bereich der Mitnehmerrasten 14, 45, welche die Druckanstellung bewirkt, entfernt. Der über das Gestänge 10, 11, 12 bzw. 41, 42, 43 vom Hebel 1 aus erteilte Anstellimpuls ist daher an den Druckwerken unwirksam, die über dem Segmenthebel 61 ausgerastet sind. Erst nach Absenken des Segmenthebels 61 kann die Druckanstellung wieder vorgenommen werden.
In Fig. 1 ist ferner das Schaltgestänge einer Druckmaschine mit zwei Druckwerken für eine Druckmaschine mit drei Druckwerkseinheiten ergänzt. Dabei ist eine Verlängerung des Hebels 39 über einen Hebel 63 mit dem Doppelhebel 64 verbunden, an dessen anderem Ende eine Stange 65 angelenkt ist, welche zu einer Klinke 66 führt, die in einer Schaltvorrichtung, ähnlich der mit den Zahlen 34 bis 40 bezeichneten, angeordnet ist. Damit verbunden ist die Schaltvorrichtung des Druckwerkes III, und zwar in ähnlicher Weise wie das Druckwerk II mit dem Zwischenschaltwerk 34 bis 43.
Die Erfindung ist nicht auf die vorgeschriebenen .Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine, bei der jede Farbe auf einem eigenen Druckzylinder gedruckt wird und zwischen den hintereinander angeordneten Druckwerken wenigstens eine Übergabetrommel vorgesehen ist, wobei beim An- und Abstellen des Zylinders der ersten Einheit mittels eines Klinkenschaltwerks nach einer dem Bogentransportweg zwischen den Druckwerken entsprechenden Zeitspanne das An- und Abstellen des Zylinders der nachfolgenden Einheit in der gleichen Weise vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ubergabetrommel ein weiteres Klinkenschaltwerk (34 bis 39) vorgesehen ist, welches einerseits mit dem zur Betätigung des Klinkenschaltwerks (13 bis 18) des ersten Druckwerks dienenden Gestänge (1 bis 9) und andererseits mit dem Klinkenschaltwerk (44 bis 50) des nachfolgenden Druckwerks verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Steuereinrichtung dienende Klinkenschaltwerk (34 bis 39) aus einer doppelarmigen, auf einem über ein Gestänge (40 bis 43, 40, 63 bis 65) mit der Klinke (44, 66) des Klinkenschaltwerks (40 bis 50) der nachfolgenden Druckwerkseinheiten verbundenen Verstellhebel (39) schwenkbar angeordneten Klinke (34) besteht, welche durch das das Klinkenschaltwerk (13 bis 18) der ersten Druckwerkseinheit betätigende Bedienungsgestänge (1 bis 8, 30 bis 33) gegenüber einem schwingenden Mitnehmerhebel (38) verstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerhebel (38) der Steuereinrichtung durch einen vorzugsweise auf dem Überführzylinder angeordneten Exzenter (36) betätigt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerhebel (38) und der Verschwenkhebel (39) koaxial zueinander angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die An- und Abstellvorrichtung (13 bis 22, 44 bis 54) der einzelnen Druckwerkseinheiten vom Bedienungsgestänge (1 bis 8) unabhängig einzeln abschaltbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten Segmenthebel (61) vorgesehen sind, welche beim Verdrehen der Indexkurbel auf die Klinken (13, 44) einwirken.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschwenkhebel (39) des Klinkenschaltwerks (34 bis 39) über ein Gestänge (63 bis 65) mit einem weiteren Klinkenschaltwerk (66) auf der Übergabetrommel zwischen den nachfolgenden Druckwerken verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 872 791.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 809 597/11 8.
DEM23563A 1954-06-26 1954-06-26 Vorrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine Pending DE1036275B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095850B (de) 1958-10-17 1960-12-29 Planeta Veb Druckmasch Werke Vorrichtung zum Aus- und Einkuppeln des Antriebes von Druckwerken an Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen
DE1168449B (de) 1962-05-02 1964-04-23 Schnellressenfab Heidelberg Einrichtung zum An- und Abstellen der Zylinder einer Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschine
DE1210899B (de) 1962-07-06 1966-02-17 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Einrichtung an Mehrfarben-Bogenrotations-druckmaschinen zum Steuern der Druckan- bzw. -abstellvorrichtungen der einzelnen Druckwerke

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE872791C (de) * 1950-08-23 1953-04-09 Roland Offsetmaschf An- und Abstellen der Zylinder an, aus mehreren Einheiten zusammengestellten Mehrfarbendruckmaschinen

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